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Adolphe Charles Adam ( 1803 – 1856 ) u.a. Ballett in einem Prolog, drei Akten und einem Epilog PERSONEN DER HANDLUNG Ort und Zeit der Handlung: Griechenland zur Zeit der türkischen Herrschaft (1453 – 1828) PROLOG ERSTER AKT 1. Szene: An einem Strand in Griechenland 2. Szene: Auf dem Sklavenmarkt ZWEITER AKT In der Höhle der Korsaren DRITTER AKT Im Harem des Pascha EPILOG Man sieht die Korsaren, Médora und Gulnara auf einem Schiff im Aufbruch zu neuen Abenteuern. 1) Sklavinnen in einem türkischen Harem © Gerhard Wischniewski Adolphe Charles Adam ( 1803 – 1856 ) u.a. Ballett in einem Prolog, drei Akten und einem Epilog PERSONEN DER HANDLUNG Ort und Zeit der Handlung: Griechenland zur Zeit der türkischen Herrschaft (1453 – 1828) PROLOG ERSTER AKT 1. Szene: An einem Strand in Griechenland 2. Szene: Auf dem Sklavenmarkt ZWEITER AKT In der Höhle der Korsaren DRITTER AKT Im Harem des Pascha EPILOG Man sieht die Korsaren, Médora und Gulnara auf einem Schiff im Aufbruch zu neuen Abenteuern. 1) Sklavinnen in einem türkischen Harem © Gerhard Wischniewski Informationen zum Werk In späteren Choreografien wurde die Handlung teilweise verändert und erweitert. Die Musik wurde um Melodien von anderen Komponisten, u.a Delibes, Pugni, Drigo erweitert. Vom dritten Akt gibt es verschiedene Versionen: b) In der ersten Szene im Palast des Paschas gelingt es den Garden des Paschas, die Korsaren zu überwältigen. Conrad wird zum Tode verurteilt.
Informationen zum Werk In späteren Choreografien wurde die Handlung teilweise verändert und erweitert. Die Musik wurde um Melodien von anderen Komponisten, u.a Delibes, Pugni, Drigo erweitert. Vom dritten Akt gibt es verschiedene Versionen: b) In der ersten Szene im Palast des Paschas gelingt es den Garden des Paschas, die Korsaren zu überwältigen. Conrad wird zum Tode verurteilt.
ADAM, Adolphe Charles: DER KORSAR (Le Corsaire)
LE CORSAIRE
(Der Korsar)
Libretto: Jules Henri Vernon de Saint Georges nach Lord Byron
Uraufführung: Paris 1856
Conrad, Anführer der Korsaren
Médora, Mädchen aus Griechenland
Gulnara, ihre Freundin
Seid, türkischer Pascha
Lankedem, Sklavenhändler
Ali, Korsar
Birbanto, Korsar
Frauen verschiedener Länder, Odalisken 1), Eunuchen 2), Korsaren, Händler
Die Korsaren geraten auf hoher See in einen Sturm. Das Schiff zerschellt schließlich an der griechischen Küste.
Die Korsaren haben sich an Land gerettet und suchen ein Versteck auf. Der Sklavenhändler Lankedem tritt auf und sucht nach menschlicher Beute. Als er fort ist, kommen junge Griechinnen – unter ihnen Médora und Gulnara – und vollführen einen fröhlichen Tanz. Dann entdecken sie die erschöpften Korsaren und wollen ihnen helfen. Der Anführer der Korsaren, Conrad, und Mèdora verlieben sich sofort ineinander.
Plötzlich kommt Unruhe auf. Die Mädchen verstecken die Korsaren.
Lankedem erscheint mit einer Schar Türken, die er dafür bezahlt, dass sie die Mädchen fangen und entführen. Die Korsaren, die das Geschehen verfolgt haben, beschließen, die Mädchen zu befreien.
Hier herrscht buntes Treiben. Lankedem winkt die Käufer herbei, unter ihnen auch Pascha Seid. Er präsentiert ihnen nun die von ihn entführten Mädchen aus verschiedenen Ländern. Doch der Pascha zeigt kein Interesse an diesen. Erst als Lankedem Gulnara vorführt, ist der Pascha sofort begeistert. Er kauft sie und lässt sie in seinen Harem bringen. Doch Lankedem hat noch eine weitere Überraschung für Seid: Médora. Da schmilzt der Pascha völlig dahin und bietet einen hohen Preis. Aber da taucht ein vermummter Fremder im Paschakostüm auf, der ihn überbietet. Dieser gewinnt Médora und gibt sich ihr als Conrad zu erkennen. Die mit ihm gekommenen Korsaren werfen ihre Verkleidung ab. Conrad und Medora verschwinden schleunigst, gefolgt von den Korsaren und den anderen gefangenen Griechinnen. Sie nehmen auch Lankedem als Gefangenen mit. Zurück bleibt der Pascha mit den zu spät kommenden türkischen Wachen.
Die Mädchen erfreuen sich ihrer neugewonnenen Freiheit. Die Korsaren haben außerdem reiche Beute gemacht. Lankedem wird in Fesseln hereingeschleppt.
Es folgen einige Freudentänze, bei denen sich Médora und Conrad ihre Liebe gestehen und Ali sich zum treuen Diener Médoras erklärt.
Die Mädchen bitten Médora, bei Conrad ihre Freilassung zu erwirken und Conrad stimmt zu. Das gefällt den anderen Korsaren nicht, die die Mädchen für sich beanspruchen. Unter der Führung von Birbanto kommt es zur Meuterei. Conrad und Ali können jedoch Birbanto bezwingen. Dann gehen Conrad, Ali und Médora davon.
Birbanto will jedoch nicht aufgeben. Der gefesselte Lankedem kommt hinzu und verspricht den Meuterern im Gegenzug für seine Freilassung eine Flüssigkeit, die, auf Blumen geträufelt, sofortigen Schlaf verursacht. Birbanto löst Lankedem die Fesseln und probiert sofort das Rezept. Er gibt Lankedem den mit dem Gift getränkten Blumenstrauß. Alle gehen ab.
Médora und Conrad kommen. Es folgt eine Liebesszene, an deren Ende Lankedem herbeischleicht. Er überredet Médora, Conrad den Strauß als Zeichen ihrer Liebe zu überreichen.
Conrad riecht an den Blumen und fällt sofort in tiefen Schlaf. Médora, die Hilfe rufen will, sieht sich plötzlich von Korsaren umringt, die sie aufhalten. Es gelingt Lankedem, Médora zu ergreifen und zu entführen. Als Conrad erwacht, berichtet ihm Ali von der Entführung Médoras. Er ist verzweifelt.
Gulnara ist zur Lieblingsfrau des Pascha geworden.
Lankedem kommt und führt zunächst einige Odalisken vor, mit denen der Pascha aber nichts zu tun haben will. Schließlich bringt er Médora herein. Der Pascha gerät sofort wieder in Begeisterung. Die betrübte Médora tröstet sich ein wenig, als sie ihre Freundin Gulnara hier antrifft.
Hier folgt als Zwischenspiel der sogenannte „Jardin animé“, in dem verschiedene Schautänze des Ensembles vorgeführt werden.
Als danach Lankedem und der Pascha das Geschäft abschließen wollen, wird eine Schar Pilger gemeldet. In dieser Verkleidung stecken Conrad und seine Korsaren.
Da es gerade Zeit des Abendgebetes ist, übernimmt Conrad die Führung der Zeremonie. In einem geeigneten Moment kann er sich Médora und Gulnara zu erkennen geben. Am Ende des Gebetes werfen die Korsaren ihre Verkleidung ab. Sie machen den Pascha und seine Leute kampfunfähig, nehmen Lankedem gefangen und entführen die Frauen.
2) kastrierte Haremswächter
LE CORSAIRE
(Der Korsar)
Libretto: Jules Henri Vernon de Saint Georges nach Lord Byron
Uraufführung: Paris 1856
Conrad, Anführer der Korsaren
Médora, Mädchen aus Griechenland
Gulnara, ihre Freundin
Seid, türkischer Pascha
Lankedem, Sklavenhändler
Ali, Korsar
Birbanto, Korsar
Frauen verschiedener Länder, Odalisken 1), Eunuchen 2), Korsaren, Händler
Die Korsaren geraten auf hoher See in einen Sturm. Das Schiff zerschellt schließlich an der griechischen Küste.
Die Korsaren haben sich an Land gerettet und suchen ein Versteck auf. Der Sklavenhändler Lankedem tritt auf und sucht nach menschlicher Beute. Als er fort ist, kommen junge Griechinnen – unter ihnen Médora und Gulnara – und vollführen einen fröhlichen Tanz. Dann entdecken sie die erschöpften Korsaren und wollen ihnen helfen. Der Anführer der Korsaren, Conrad, und Mèdora verlieben sich sofort ineinander.
Plötzlich kommt Unruhe auf. Die Mädchen verstecken die Korsaren.
Lankedem erscheint mit einer Schar Türken, die er dafür bezahlt, dass sie die Mädchen fangen und entführen. Die Korsaren, die das Geschehen verfolgt haben, beschließen, die Mädchen zu befreien.
Hier herrscht buntes Treiben. Lankedem winkt die Käufer herbei, unter ihnen auch Pascha Seid. Er präsentiert ihnen nun die von ihn entführten Mädchen aus verschiedenen Ländern. Doch der Pascha zeigt kein Interesse an diesen. Erst als Lankedem Gulnara vorführt, ist der Pascha sofort begeistert. Er kauft sie und lässt sie in seinen Harem bringen. Doch Lankedem hat noch eine weitere Überraschung für Seid: Médora. Da schmilzt der Pascha völlig dahin und bietet einen hohen Preis. Aber da taucht ein vermummter Fremder im Paschakostüm auf, der ihn überbietet. Dieser gewinnt Médora und gibt sich ihr als Conrad zu erkennen. Die mit ihm gekommenen Korsaren werfen ihre Verkleidung ab. Conrad und Medora verschwinden schleunigst, gefolgt von den Korsaren und den anderen gefangenen Griechinnen. Sie nehmen auch Lankedem als Gefangenen mit. Zurück bleibt der Pascha mit den zu spät kommenden türkischen Wachen.
Die Mädchen erfreuen sich ihrer neugewonnenen Freiheit. Die Korsaren haben außerdem reiche Beute gemacht. Lankedem wird in Fesseln hereingeschleppt.
Es folgen einige Freudentänze, bei denen sich Médora und Conrad ihre Liebe gestehen und Ali sich zum treuen Diener Médoras erklärt.
Die Mädchen bitten Médora, bei Conrad ihre Freilassung zu erwirken und Conrad stimmt zu. Das gefällt den anderen Korsaren nicht, die die Mädchen für sich beanspruchen. Unter der Führung von Birbanto kommt es zur Meuterei. Conrad und Ali können jedoch Birbanto bezwingen. Dann gehen Conrad, Ali und Médora davon.
Birbanto will jedoch nicht aufgeben. Der gefesselte Lankedem kommt hinzu und verspricht den Meuterern im Gegenzug für seine Freilassung eine Flüssigkeit, die, auf Blumen geträufelt, sofortigen Schlaf verursacht. Birbanto löst Lankedem die Fesseln und probiert sofort das Rezept. Er gibt Lankedem den mit dem Gift getränkten Blumenstrauß. Alle gehen ab.
Médora und Conrad kommen. Es folgt eine Liebesszene, an deren Ende Lankedem herbeischleicht. Er überredet Médora, Conrad den Strauß als Zeichen ihrer Liebe zu überreichen.
Conrad riecht an den Blumen und fällt sofort in tiefen Schlaf. Médora, die Hilfe rufen will, sieht sich plötzlich von Korsaren umringt, die sie aufhalten. Es gelingt Lankedem, Médora zu ergreifen und zu entführen. Als Conrad erwacht, berichtet ihm Ali von der Entführung Médoras. Er ist verzweifelt.
Gulnara ist zur Lieblingsfrau des Pascha geworden.
Lankedem kommt und führt zunächst einige Odalisken vor, mit denen der Pascha aber nichts zu tun haben will. Schließlich bringt er Médora herein. Der Pascha gerät sofort wieder in Begeisterung. Die betrübte Médora tröstet sich ein wenig, als sie ihre Freundin Gulnara hier antrifft.
Hier folgt als Zwischenspiel der sogenannte „Jardin animé“, in dem verschiedene Schautänze des Ensembles vorgeführt werden.
Als danach Lankedem und der Pascha das Geschäft abschließen wollen, wird eine Schar Pilger gemeldet. In dieser Verkleidung stecken Conrad und seine Korsaren.
Da es gerade Zeit des Abendgebetes ist, übernimmt Conrad die Führung der Zeremonie. In einem geeigneten Moment kann er sich Médora und Gulnara zu erkennen geben. Am Ende des Gebetes werfen die Korsaren ihre Verkleidung ab. Sie machen den Pascha und seine Leute kampfunfähig, nehmen Lankedem gefangen und entführen die Frauen.
2) kastrierte Haremswächter
So gibt es eine dreiaktige Fassung ohne Prolog und Epilog, deren erster Akt mit dem Geschehen auf dem Sklavenmarkt beginnt. Hier ist Médora das Mündel Lankedems. Sie wirft Conrad, der sich mit seinen Korsaren auch auf dem Markt befindet, vom Balkon einen sogenannten „Selam“ zu (einen Blumenstrauß, in dem jede Blume eine besondere Bedeutung hat), an dem er ihre Liebe erkennt. Lankedem will sie zunächst nicht verkaufen, aber der Pascha bietet einen so hohen Preis, dass er nicht widerstehen kann. Bei einem allgemeinen Tanz, an dem auch Médora teilnimmt, entführen die Korsaren die Mädchen und nehmen auch Lankedem gefangen. Gulnara taucht erst im dritten Akt auf.
Der zweite Akt entspricht dem Geschehen der 2. Szene des Originals.
a) Gulnara ist die Favoritin des Pascha. Doch als Lankedem Médora hereinführt, flammt seine Begeisterung für diese wieder auf. Er lässt sie in seine Privatgemächer führen. Als er ihr nacheilen will, hält Gulnara ihn auf und verspottet ihn ein wenig.
Dann tauchen die Pilger auf. Nach dem Abendgebet erfolgt die Balletteinlage „Jardin animé“(Das heißt soviel wie „belebter Garten“. Das ist ein Ballett innerhalb des Balletts „Der Korsar“,das der Pascha zu Ehren der Pilger gibt, und in dem die Tänzerinnen Blumen, Springbrunnen u.ä. darstellen. Damit bietet sich die Möglichkeit einer Reihe von Schautänzen des Ensembles). Am Ende dieser Einlage entpuppen sich die Pilger als die Korsaren. Alles flieht. Medora kommt und weist auf ihren Entführer hin. Es kommt zum Kampf, in dem Conrad Lankedem erschießt.
Als letztes Bild des dritten Aktes sehen wir das Korsarenschiff im Sturm. Alle Korsaren gehen über Bord, nur Médora und Conrad bleiben am Leben und stranden vor einem Felsen.
In der zweiten Szene in einem Privatgemach des Palasts findet die Hochzeit des Paschas statt. Médora hat dem Drängen des Paschas unter der Bedingung nachgegeben, dass er Conrad die Freiheit gibt. Der Hochzeitszug naht, aber unter dem Schleier der Braut hat sich Gulnara verborgen. Nach der Trauung steckt der Pascha der Braut einen Ring an den Finger.
Später lässt man die echte Médora mit dem Pascha allein. Es gelingt ihr, dem Pascha den Dolch und seine Pistole abzunehmen, indem sie vorgibt, dass die Waffen sie ängstigten. Seid gibt ihr sein Taschentuch als Zeichen der Liebe. Wie zum Spaß bindet sie damit seine Hände zusammen. Dann erscheint Conrad. Médora übergibt ihm den Dolch des Paschas. Als dieser um Hilfe rufen will, richtet sie die Pistole auf ihn, damit er schweigt. Médora und Conrad entfliehen.
Auf den Hilferuf des Paschas hin stürzt Gulnara in das Gemach. Sie zeigt ihm den Ring, den er ihr an den Finger gesteckt hatte, und beweist ihm damit, dass sie seine rechtmäßige Frau ist.
Die dritte Szene auf dem Schiff wird in dieser Version etwas ausführlicher erzählt. Die Korsaren feiern ihre Befreiung, nur Birbanto bleibt gefesselt. Auf Médoras Bitte vergibt Conrad dem Verräter und befreit ihn. Während des aufkommenden Sturms versucht Birbanto jedoch, erneut eine Meuterei anzuzetteln. Conrad wirft ihn über Bord. Plötzlich hört man Krachen und Bersten. Das Schiff zerschellt an einem Felsen. Als der Sturm nachlässt, sieht man Médora und Conrad, die allein übrig geblieben sind. Sie erklimmen den Felsen und danken Gott für ihre Rettung.
So gibt es eine dreiaktige Fassung ohne Prolog und Epilog, deren erster Akt mit dem Geschehen auf dem Sklavenmarkt beginnt. Hier ist Médora das Mündel Lankedems. Sie wirft Conrad, der sich mit seinen Korsaren auch auf dem Markt befindet, vom Balkon einen sogenannten „Selam“ zu (einen Blumenstrauß, in dem jede Blume eine besondere Bedeutung hat), an dem er ihre Liebe erkennt. Lankedem will sie zunächst nicht verkaufen, aber der Pascha bietet einen so hohen Preis, dass er nicht widerstehen kann. Bei einem allgemeinen Tanz, an dem auch Médora teilnimmt, entführen die Korsaren die Mädchen und nehmen auch Lankedem gefangen. Gulnara taucht erst im dritten Akt auf.
Der zweite Akt entspricht dem Geschehen der 2. Szene des Originals.
a) Gulnara ist die Favoritin des Pascha. Doch als Lankedem Médora hereinführt, flammt seine Begeisterung für diese wieder auf. Er lässt sie in seine Privatgemächer führen. Als er ihr nacheilen will, hält Gulnara ihn auf und verspottet ihn ein wenig.
Dann tauchen die Pilger auf. Nach dem Abendgebet erfolgt die Balletteinlage „Jardin animé“(Das heißt soviel wie „belebter Garten“. Das ist ein Ballett innerhalb des Balletts „Der Korsar“,das der Pascha zu Ehren der Pilger gibt, und in dem die Tänzerinnen Blumen, Springbrunnen u.ä. darstellen. Damit bietet sich die Möglichkeit einer Reihe von Schautänzen des Ensembles). Am Ende dieser Einlage entpuppen sich die Pilger als die Korsaren. Alles flieht. Medora kommt und weist auf ihren Entführer hin. Es kommt zum Kampf, in dem Conrad Lankedem erschießt.
Als letztes Bild des dritten Aktes sehen wir das Korsarenschiff im Sturm. Alle Korsaren gehen über Bord, nur Médora und Conrad bleiben am Leben und stranden vor einem Felsen.
In der zweiten Szene in einem Privatgemach des Palasts findet die Hochzeit des Paschas statt. Médora hat dem Drängen des Paschas unter der Bedingung nachgegeben, dass er Conrad die Freiheit gibt. Der Hochzeitszug naht, aber unter dem Schleier der Braut hat sich Gulnara verborgen. Nach der Trauung steckt der Pascha der Braut einen Ring an den Finger.
Später lässt man die echte Médora mit dem Pascha allein. Es gelingt ihr, dem Pascha den Dolch und seine Pistole abzunehmen, indem sie vorgibt, dass die Waffen sie ängstigten. Seid gibt ihr sein Taschentuch als Zeichen der Liebe. Wie zum Spaß bindet sie damit seine Hände zusammen. Dann erscheint Conrad. Médora übergibt ihm den Dolch des Paschas. Als dieser um Hilfe rufen will, richtet sie die Pistole auf ihn, damit er schweigt. Médora und Conrad entfliehen.
Auf den Hilferuf des Paschas hin stürzt Gulnara in das Gemach. Sie zeigt ihm den Ring, den er ihr an den Finger gesteckt hatte, und beweist ihm damit, dass sie seine rechtmäßige Frau ist.
Die dritte Szene auf dem Schiff wird in dieser Version etwas ausführlicher erzählt. Die Korsaren feiern ihre Befreiung, nur Birbanto bleibt gefesselt. Auf Médoras Bitte vergibt Conrad dem Verräter und befreit ihn. Während des aufkommenden Sturms versucht Birbanto jedoch, erneut eine Meuterei anzuzetteln. Conrad wirft ihn über Bord. Plötzlich hört man Krachen und Bersten. Das Schiff zerschellt an einem Felsen. Als der Sturm nachlässt, sieht man Médora und Conrad, die allein übrig geblieben sind. Sie erklimmen den Felsen und danken Gott für ihre Rettung.
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Telefon: 0178-1069333
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