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Franco Alfano (1875 – 1954) Oper in drei Akten Personen der Handlung Ort und Zeit der Handlung: Nicht näher genannter Ort in Indien, mythische Zeit Erster Akt Eine Waldlichtung. Im Hintergrund eine Einsiedelei Zweiter Akt Vor der Einsiedelei. Im Hintergrund eine Mauer mit einer Tür. Dritter Akt Im Inneren des Königspalastes © Gerhard Wischniewski Franco Alfano (1875 – 1954) Oper in drei Akten Personen der Handlung Ort und Zeit der Handlung: Nicht näher genannter Ort in Indien, mythische Zeit Erster Akt Eine Waldlichtung. Im Hintergrund eine Einsiedelei Zweiter Akt Vor der Einsiedelei. Im Hintergrund eine Mauer mit einer Tür. Dritter Akt Im Inneren des Königspalastes © Gerhard Wischniewski Informationen zum Werk Das Werk gibt es auch auf CD und DVD, z.B.: Auf Youtube kann man sich eine Reihe von Audio- und Videoaufnahmen (Ausschnitte und Gesamtaufnahmen) ansehen Informationen zum Werk Das Werk gibt es auch auf CD und DVD, z.B.: Auf Youtube kann man sich eine Reihe von Audio- und Videoaufnahmen (Ausschnitte und Gesamtaufnahmen) ansehenALFANO, Franco: LA LEGGENDA DI SACÙNTALA
LA LEGGENDA DI SACÙNTALA
(Die Legende von Sakùntala)
Libretto von Franco Alfano nach einem antiken Sanskrit-Drama
Uraufführung 1921 am Teatro Comunale di Bologna
Originalsprache: Italienisch
Sakùntala, junge Frau königlichen Geblüts (Sopran)
Priyamvada, ihre Freundin (Mezzosopran)
Anusuya, ihre Freundin (Sopran)
Der König (Tenor)
Sein Knappe (Bariton)
Kanva, Anführer der Einsiedler, Sakùntalas Ziehvater (Bass)
Durvasas, ein Asket (Bass)
Harita, ein Einsiedler(Bass)
Ein junger Einsiedler (Tenor)
Ein Fischer (Tenor)
Ein Wächter (Bass)
Einsiedler, Jäger, Hofstaat
Aus der Einsiedelei hört man Stimmen eines Morgengebets. Durvasas, ein Asket, bittet Sakùntala um Eintritt. Die Tür der Einsiedelei wird geöffnet und er tritt ein. In der Ferne hört man Jägerstimmen. Einige Bettler kommen und rufen, die heilige Gazelle vor der Jagd des Königs zu retten. Asketen und Einsiedler strömen verängstigt aus dem Tempel und fragen sich, wie sie die heiligen Tiere retten können.Jäger stürmen herein und der König tritt auf. Harita und ein anderer junger Einsiedler flehen den König, der gerade seinen Pfeil auf eine der fliehenden Gazellen richtet, um Erbarmen. Sie erklären ihm, dass ihr Anführer Kanva nicht anwesend sei und sie daher immer wieder in ihrer Ruhe gestört werden. Der König verspricht, die Jagd zu beenden. Dann erzählen sie ihm von Sakùntala, die eine Tochter Kanvas und während dessen Abwesenheit ihre „Schutzgöttin“ sei. Und Harita wünscht dem jungen König, dass der Himmel ihm einen Sohn schenke, der so tugendhaft sei wie er.
Die Einsiedler betreten wieder die Einsiedelei. Nur der König bleibt nachdenklich zurück. Als er Frauenstimmen hört, zieht er sich ins Dickicht zurück, aus dem er die Szene beobachten kann.
Anusuya erscheint und ruft Sakùntala und Priyamvada herbei. Der König in seinem Versteck bewundert die Schönheit Sakùntulas. Priyamvada bringt Sakùntula die Nachricht, dass sie bald einen Heiratsantrag bekommen werde, was Kanva vorausgesagt hätte. Sakùntala aber will das nicht hören. Der König versucht vorsichtig, sich zu nähern. Währenddessen wird Sakùntala von einer Wespe belästigt und ruft um Hilfe. Priyamvada und Anusuya versuchen, die Wespe mit ein paar Zweigen zu verscheuchen. Auf den Ruf der beiden tritt der König aus dem Dickicht. Die Mädchen halten ihn für seinen Fremden, und er gibt vor, ein Pilger zu sein, der vom König in die Einsiedelei geschickt wurde. Priyamvada schickt Sakùntala, die schönsten Früchte und Blumen für den Gast zu suchen. Diese geht.
Nun erkundigt sich der König nach Kanva und seiner Tochter und erfährt, dass Sakùntala ein ausgesetztes Königskind ist, das Kanva in Wald gefunden und sich seiner angenommen habe.
Plötzlich kehrt Sakùntala verängstigt zurück und nach ihr ein Knappe, der den König sucht., So erfahren die Mädchen erstaunt, dass sie den König vor sich haben. Dieser befiehlt, die Ruhe der Einsiedelei nicht zu stören und die Jagd abzubrechen. Der Knappe geht.
Sakùntala aber liegt wie ohnmächtig auf einer Bank, kommt aber wieder zu sich und bittet den König um Vergebung für ihr Verhalten, Doch dieser hat sich leidenschaftlich in sie verliebt. Anusuya entfernt sich unter der Vorgabe, ein Wildkitz habe sich verirrt. Und als Priyamvada ihr folgen will, bittet Sakùntala, sie nicht allein zu lassen. Aber diese folgt der Freundin.
Nun versucht der König, sich Sakùntala anzunähern, doch sie sträubt sich zunächst. Als er sie zu umarmen versucht, verliert sie ein Armband. Sie entflieht, der König folgt ihr und ruft nach ihr. Als er zurückkehrt, findet er ihr Armband. Sakùntala – ihr Armband suchend – kehrt ebenfalls zurück. Der König will es ihr geben, fordert aber, es ihr anlegen zu dürfen. Während er das tut, umgarnt er sie mit zärtlichen Worten und küsst ihre Augen. Da ist sie plötzlich wie umgewandelt und leidenschaftlich verliebt. Als sie die Stimme Priyamvadas hören, lösen sie sich aus ihrer Umarmung. Der König steckt Sakùntala einen Ring an den Finger, dann trennen sie sich.
Priyamvada und Anusuya kommen nach ihrer Unterhaltung über die Wunder der Schöpfung auf Sakùntala zu sprechen, die seit dem Weggang des Königs von Tag zu Tag trauriger zu werden scheint, Anusuya sagt, dass dieser zurückzukehren versprochen habe, aber Priyamvada meint, dass er sich wohl in seinem Palast und unter seinen Günstlinge kaum an die heimliche Hochzeit mit Sakùntala erinnern werde. Auf die Frage Anusuyas, meint Priyamvada, dass Kanva der Verbindung wohl den Segen geben werde.
Hinter der Tür hört man Durvasas Stimme, der Einlass begehrt.. Doch nur Sakùntala darf die Tür öffnen, daher zögern die beiden Mädchen. Durvasas wird immer eindringlicher und, als er nicht sofort Erfolg hat, verflucht er Sakùntala für immer. Priyamvada schickt Anusuya weg und, um den Fluch abzuwenden, öffnet sie die Tür. Doch Durvasas will nicht eintreten, weil das Öffnen durch andere ein Sakrileg sei. Nur Sakùntala darf die Tür öffnen. Durvasas kann seinen Fluch nicht rückgängig machen. Er stellt auf Flehen der beiden Mädchen die Bedingung: Nur wenn Sakùntala, ihrem Ehemann ein Juwel zeige, soll sie gerettet werden. Dann verschwindet er.
Die beiden Mädchen stehen wie erstarrt. Doch dann erinnert sich Priyamvada, dass der König Sakùntala einen Ring geschenkt habe und hofft, dass dieser das Schicksal ändern werde. Sie sehen Sakùntala und versuchen sie aufzumuntern, scheitern aber. Dann ziehen sie sich in die Einsiedelei zurück.
Sakùntala beklagt, dass ihr Gatte nicht zurückkehre und die Liebe zu ihr wohl vergessen habe. Sie fleht Wolken und Winde an, zum König zu fliegen und ihn an sie zu erinnern.
Da hört man die Lobgesänge der Einsiedler. Kanva kehrt zurück. Die beiden Mädchen bringen Sakùntala die Nachricht. Dann ziehen die Einsiedler in Prozession ein. Sakùntala fällt vor ihrem Vater auf die Knie. Dieser erklärt, dass er alles wisse; Sakùntala trage in ihrem Schoß den Sohn, der die Welt erstrahlen lassen wird. Er eröffnet Sakùntala, dass der Einsiedler Harita sie zu ihrem Gatten führen werde. Sakùntala nimmt Abschied von ihrem Vater und bedankt sich für alles, was er für sie getan habe. Dazu ertönen geheimnisvolle Stimmen aus dem Wald. Kanva führt Sakùntala zum Opferaltar und vollzieht eine rituelle Hochzeitsfeier. Er wünscht ihr Glück auf dem Weg und sie betritt mit Harita und dem jungen Einsiedler den Wald.
Der König, Höflinge und Sänger sind versammelt, Die Sänger tragen ein Lied von einer Biene vor und dazu werden Tänze vorgeführt. Die Höflinge stellen fest, dass der König besorgt scheint und die Vorführungen kaum beachtet. Dieser äußert sich, von schrecklichen Ängsten geweckt worden zu sein. Schließlich verbietet er Singen und Tanzen und die Ausführenden verschwinden.
Der Knappe verkündet, dass Männer aus Kanvas Einsiedelei und eine verschleierte Frau den König zu sprechen wünschen. Der König lässt sie hereinbitten.
Harita, der junge Einsiedler und Sakùntala treten ein. Auf die Frage nach ihrem Begehr erklärt Harita, dass Kanva mit der Heirat Sakùntalas mit dem König einverstanden sei. Der König ist überrascht, versteht das nicht und versucht, sich zurückzuziehen. Der junge Einsiedler hält ihn zurück und hebt den Schleier Sakùntalas. Der König versucht sich zu erinnern, wo er diese Frau schon einmal gesehen habe und meint, solch edle Frau wäre nie seine Gemahlin gewesen. Da tritt Sakùntala vor und versucht seine Erinnerung zurückzurufen. Sie streckt die rechte Hand aus, um ihm den Ring zu zeigen, und muss zu ihrem Entsetzen feststellen, dass dieser verschwunden ist. Verzweifelt schildert sie noch einmal die Ereignisse bei der Einsiedelei, doch der König erinnert sich nicht und wirft ihr sogar vor, dass sie lüge. Sakùntala fällt wie ohnmächtig in die Arme der beiden Einsiedler. Sie fängt sich wieder und schaut dem König in die Augen. Er kann ihren Blick nicht ertragen und winkt den Einsiedlern zu gehen. Diese verlassen mit Sakùntala den Saal. Auch der König zieht sich beunruhigt in sein Zimmer zurück.
Plötzlich hört man näher kommende Stimmen. Die Wache stürmt herein. Sie bringen einen Fischer, der angeblich einen Ring gestohlen haben soll. Er aber gibt an, diesen im Flussbett gefunden zu haben Der Knappe erkennt sofort den Ring des Königs. Er ist zwar misstrauisch, aber der König, der das Geschehen in seinem Zimmer mitbekommen hat, ruft „Sakùntala,Sakùntala“, kommt herein und wirft dem Fischer einen Beutel mit Geld zu. Dann drängt er die Männer, Sakùntala nachzulaufen und ihr zu sagen, dass der König sie erwarte. Er schwankt in seiner Ekstase zwischen der Erinnerung an seine Gattin und der Reue, dass er sie zurückgewiesen habe. Der Knappe kommt zurück und berichtet, dass diese sich in den Teich geworfen und von einer Flammenwolke fortgerissen worden sei. Die Einsiedler hätten jedoch ihren zurückgelassenen Schleier wie ein heiliges Objekt verehrt.
Der König ist von Qual ergriffen. Da ertönt die Stimme Sakùntalas, er möge nicht verzweifeln. Man bringe ihm seinen Sohn, der Ruhm und Macht in der Welt erlangen werde. Dann hört man den Klang ferner Trompeten: Die beiden Einsiedler und eine große Menge tritt ein. Harita trägt im Arm ein verschleiertes Kind. Alle knien vor dem ersehnten Thronfolger nieder und Glocken läuten.
LA LEGGENDA DI SACÙNTALA
(Die Legende von Sakùntala)
Libretto von Franco Alfano nach einem antiken Sanskrit-Drama
Uraufführung 1921 am Teatro Comunale di Bologna
Originalsprache: Italienisch
Sakùntala, junge Frau königlichen Geblüts (Sopran)
Priyamvada, ihre Freundin (Mezzosopran)
Anusuya, ihre Freundin (Sopran)
Der König (Tenor)
Sein Knappe (Bariton)
Kanva, Anführer der Einsiedler, Sakùntalas Ziehvater (Bass)
Durvasas, ein Asket (Bass)
Harita, ein Einsiedler(Bass)
Ein junger Einsiedler (Tenor)
Ein Fischer (Tenor)
Ein Wächter (Bass)
Einsiedler, Jäger, Hofstaat
Aus der Einsiedelei hört man Stimmen eines Morgengebets. Durvasas, ein Asket, bittet Sakùntala um Eintritt. Die Tür der Einsiedelei wird geöffnet und er tritt ein. In der Ferne hört man Jägerstimmen. Einige Bettler kommen und rufen, die heilige Gazelle vor der Jagd des Königs zu retten. Asketen und Einsiedler strömen verängstigt aus dem Tempel und fragen sich, wie sie die heiligen Tiere retten können.Jäger stürmen herein und der König tritt auf. Harita und ein anderer junger Einsiedler flehen den König, der gerade seinen Pfeil auf eine der fliehenden Gazellen richtet, um Erbarmen. Sie erklären ihm, dass ihr Anführer Kanva nicht anwesend sei und sie daher immer wieder in ihrer Ruhe gestört werden. Der König verspricht, die Jagd zu beenden. Dann erzählen sie ihm von Sakùntala, die eine Tochter Kanvas und während dessen Abwesenheit ihre „Schutzgöttin“ sei. Und Harita wünscht dem jungen König, dass der Himmel ihm einen Sohn schenke, der so tugendhaft sei wie er.
Die Einsiedler betreten wieder die Einsiedelei. Nur der König bleibt nachdenklich zurück. Als er Frauenstimmen hört, zieht er sich ins Dickicht zurück, aus dem er die Szene beobachten kann.
Anusuya erscheint und ruft Sakùntala und Priyamvada herbei. Der König in seinem Versteck bewundert die Schönheit Sakùntulas. Priyamvada bringt Sakùntula die Nachricht, dass sie bald einen Heiratsantrag bekommen werde, was Kanva vorausgesagt hätte. Sakùntala aber will das nicht hören. Der König versucht vorsichtig, sich zu nähern. Währenddessen wird Sakùntala von einer Wespe belästigt und ruft um Hilfe. Priyamvada und Anusuya versuchen, die Wespe mit ein paar Zweigen zu verscheuchen. Auf den Ruf der beiden tritt der König aus dem Dickicht. Die Mädchen halten ihn für seinen Fremden, und er gibt vor, ein Pilger zu sein, der vom König in die Einsiedelei geschickt wurde. Priyamvada schickt Sakùntala, die schönsten Früchte und Blumen für den Gast zu suchen. Diese geht.
Nun erkundigt sich der König nach Kanva und seiner Tochter und erfährt, dass Sakùntala ein ausgesetztes Königskind ist, das Kanva in Wald gefunden und sich seiner angenommen habe.
Plötzlich kehrt Sakùntala verängstigt zurück und nach ihr ein Knappe, der den König sucht., So erfahren die Mädchen erstaunt, dass sie den König vor sich haben. Dieser befiehlt, die Ruhe der Einsiedelei nicht zu stören und die Jagd abzubrechen. Der Knappe geht.
Sakùntala aber liegt wie ohnmächtig auf einer Bank, kommt aber wieder zu sich und bittet den König um Vergebung für ihr Verhalten, Doch dieser hat sich leidenschaftlich in sie verliebt. Anusuya entfernt sich unter der Vorgabe, ein Wildkitz habe sich verirrt. Und als Priyamvada ihr folgen will, bittet Sakùntala, sie nicht allein zu lassen. Aber diese folgt der Freundin.
Nun versucht der König, sich Sakùntala anzunähern, doch sie sträubt sich zunächst. Als er sie zu umarmen versucht, verliert sie ein Armband. Sie entflieht, der König folgt ihr und ruft nach ihr. Als er zurückkehrt, findet er ihr Armband. Sakùntala – ihr Armband suchend – kehrt ebenfalls zurück. Der König will es ihr geben, fordert aber, es ihr anlegen zu dürfen. Während er das tut, umgarnt er sie mit zärtlichen Worten und küsst ihre Augen. Da ist sie plötzlich wie umgewandelt und leidenschaftlich verliebt. Als sie die Stimme Priyamvadas hören, lösen sie sich aus ihrer Umarmung. Der König steckt Sakùntala einen Ring an den Finger, dann trennen sie sich.
Priyamvada und Anusuya kommen nach ihrer Unterhaltung über die Wunder der Schöpfung auf Sakùntala zu sprechen, die seit dem Weggang des Königs von Tag zu Tag trauriger zu werden scheint, Anusuya sagt, dass dieser zurückzukehren versprochen habe, aber Priyamvada meint, dass er sich wohl in seinem Palast und unter seinen Günstlinge kaum an die heimliche Hochzeit mit Sakùntala erinnern werde. Auf die Frage Anusuyas, meint Priyamvada, dass Kanva der Verbindung wohl den Segen geben werde.
Hinter der Tür hört man Durvasas Stimme, der Einlass begehrt.. Doch nur Sakùntala darf die Tür öffnen, daher zögern die beiden Mädchen. Durvasas wird immer eindringlicher und, als er nicht sofort Erfolg hat, verflucht er Sakùntala für immer. Priyamvada schickt Anusuya weg und, um den Fluch abzuwenden, öffnet sie die Tür. Doch Durvasas will nicht eintreten, weil das Öffnen durch andere ein Sakrileg sei. Nur Sakùntala darf die Tür öffnen. Durvasas kann seinen Fluch nicht rückgängig machen. Er stellt auf Flehen der beiden Mädchen die Bedingung: Nur wenn Sakùntala, ihrem Ehemann ein Juwel zeige, soll sie gerettet werden. Dann verschwindet er.
Die beiden Mädchen stehen wie erstarrt. Doch dann erinnert sich Priyamvada, dass der König Sakùntala einen Ring geschenkt habe und hofft, dass dieser das Schicksal ändern werde. Sie sehen Sakùntala und versuchen sie aufzumuntern, scheitern aber. Dann ziehen sie sich in die Einsiedelei zurück.
Sakùntala beklagt, dass ihr Gatte nicht zurückkehre und die Liebe zu ihr wohl vergessen habe. Sie fleht Wolken und Winde an, zum König zu fliegen und ihn an sie zu erinnern.
Da hört man die Lobgesänge der Einsiedler. Kanva kehrt zurück. Die beiden Mädchen bringen Sakùntala die Nachricht. Dann ziehen die Einsiedler in Prozession ein. Sakùntala fällt vor ihrem Vater auf die Knie. Dieser erklärt, dass er alles wisse; Sakùntala trage in ihrem Schoß den Sohn, der die Welt erstrahlen lassen wird. Er eröffnet Sakùntala, dass der Einsiedler Harita sie zu ihrem Gatten führen werde. Sakùntala nimmt Abschied von ihrem Vater und bedankt sich für alles, was er für sie getan habe. Dazu ertönen geheimnisvolle Stimmen aus dem Wald. Kanva führt Sakùntala zum Opferaltar und vollzieht eine rituelle Hochzeitsfeier. Er wünscht ihr Glück auf dem Weg und sie betritt mit Harita und dem jungen Einsiedler den Wald.
Der König, Höflinge und Sänger sind versammelt, Die Sänger tragen ein Lied von einer Biene vor und dazu werden Tänze vorgeführt. Die Höflinge stellen fest, dass der König besorgt scheint und die Vorführungen kaum beachtet. Dieser äußert sich, von schrecklichen Ängsten geweckt worden zu sein. Schließlich verbietet er Singen und Tanzen und die Ausführenden verschwinden.
Der Knappe verkündet, dass Männer aus Kanvas Einsiedelei und eine verschleierte Frau den König zu sprechen wünschen. Der König lässt sie hereinbitten.
Harita, der junge Einsiedler und Sakùntala treten ein. Auf die Frage nach ihrem Begehr erklärt Harita, dass Kanva mit der Heirat Sakùntalas mit dem König einverstanden sei. Der König ist überrascht, versteht das nicht und versucht, sich zurückzuziehen. Der junge Einsiedler hält ihn zurück und hebt den Schleier Sakùntalas. Der König versucht sich zu erinnern, wo er diese Frau schon einmal gesehen habe und meint, solch edle Frau wäre nie seine Gemahlin gewesen. Da tritt Sakùntala vor und versucht seine Erinnerung zurückzurufen. Sie streckt die rechte Hand aus, um ihm den Ring zu zeigen, und muss zu ihrem Entsetzen feststellen, dass dieser verschwunden ist. Verzweifelt schildert sie noch einmal die Ereignisse bei der Einsiedelei, doch der König erinnert sich nicht und wirft ihr sogar vor, dass sie lüge. Sakùntala fällt wie ohnmächtig in die Arme der beiden Einsiedler. Sie fängt sich wieder und schaut dem König in die Augen. Er kann ihren Blick nicht ertragen und winkt den Einsiedlern zu gehen. Diese verlassen mit Sakùntala den Saal. Auch der König zieht sich beunruhigt in sein Zimmer zurück.
Plötzlich hört man näher kommende Stimmen. Die Wache stürmt herein. Sie bringen einen Fischer, der angeblich einen Ring gestohlen haben soll. Er aber gibt an, diesen im Flussbett gefunden zu haben Der Knappe erkennt sofort den Ring des Königs. Er ist zwar misstrauisch, aber der König, der das Geschehen in seinem Zimmer mitbekommen hat, ruft „Sakùntala,Sakùntala“, kommt herein und wirft dem Fischer einen Beutel mit Geld zu. Dann drängt er die Männer, Sakùntala nachzulaufen und ihr zu sagen, dass der König sie erwarte. Er schwankt in seiner Ekstase zwischen der Erinnerung an seine Gattin und der Reue, dass er sie zurückgewiesen habe. Der Knappe kommt zurück und berichtet, dass diese sich in den Teich geworfen und von einer Flammenwolke fortgerissen worden sei. Die Einsiedler hätten jedoch ihren zurückgelassenen Schleier wie ein heiliges Objekt verehrt.
Der König ist von Qual ergriffen. Da ertönt die Stimme Sakùntalas, er möge nicht verzweifeln. Man bringe ihm seinen Sohn, der Ruhm und Macht in der Welt erlangen werde. Dann hört man den Klang ferner Trompeten: Die beiden Einsiedler und eine große Menge tritt ein. Harita trägt im Arm ein verschleiertes Kind. Alle knien vor dem ersehnten Thronfolger nieder und Glocken läuten.
Man glaubte zunächst, dass das 1920 entstandene Werk bei einem Bombenangriff der Alliierten auf die Archive von Alfanos Verleger Ricordi verloren gegangen sei. Daher rekonstruierte es Alfano 1945 und verkürzte den Titel auf „Sakùntala“.Dessen Premiere fand 1952 im Teatro dell’Opera in Rom statt. Das Werk wurde von der Kritik als Alfanos Meisterwerk gefeiert und von der Uraufführung bis 1979 mehrfach im italienischen Rundfunk gesendet. 1982 gelangte es auch nach Irland (Wexwood-Festival) und 2013 nach New York. Erst 2006 vor einer Wiederaufführung in Rom fand man die Originalpartitur wieder, so dass das Werk auch in der Originalfassung gespielt werden kann Das Werk wurde auch verfilmt.
Die vorstehende Inhaltsangabe wurde nach dem italienischen Libretto der rekonstruierten Fassung von 1945 geschrieben.
Man glaubte zunächst, dass das 1920 entstandene Werk bei einem Bombenangriff der Alliierten auf die Archive von Alfanos Verleger Ricordi verloren gegangen sei. Daher rekonstruierte es Alfano 1945 und verkürzte den Titel auf „Sakùntala“.Dessen Premiere fand 1952 im Teatro dell’Opera in Rom statt. Das Werk wurde von der Kritik als Alfanos Meisterwerk gefeiert und von der Uraufführung bis 1979 mehrfach im italienischen Rundfunk gesendet. 1982 gelangte es auch nach Irland (Wexwood-Festival) und 2013 nach New York. Erst 2006 vor einer Wiederaufführung in Rom fand man die Originalpartitur wieder, so dass das Werk auch in der Originalfassung gespielt werden kann Das Werk wurde auch verfilmt.
Die vorstehende Inhaltsangabe wurde nach dem italienischen Libretto der rekonstruierten Fassung von 1945 geschrieben.
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