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Mit meinem nächsten Bericht gehe ich noch etwas weiter in die -Vergangnehit zurück, knapp zwei Jahre vor Beginn der Pandemie: „Ich bin kurz vor Mitternacht am Palmsonntag 2018 von einem erfüllenden Konzertabend aus Köln zurückgekehrt: Johann Sebastian Bach, Johannes-Passion BWV 245 (Fassung von 1724) Dorothee Mields, Sopran Damien Guillon, Altus Robin Tritschler, Tenor Peter Kooij, Bass (Pilatus) Maximilian Schmitt, Tenor (Evangelist) Kresimir Strazanac, Bass (Christusworte) Chor und Orchester des Collegium Vocale Gent Philippe Herreweghe, Dirigent Vorausschicken möchte ich, dass ich vor 8 Jahren schon Herreweghe mit der Matthäuspassion und seinem Collegium Vocale in der Essener Philharmonie erlebt habe. Damals sang Christoph Pregardien den Evangelisten und Simon Kirkbride den Christus. Dorothee Mields und Damien Guillon waren damals auch schon dabei. Jahre vorher habe ich die Matthäuspassion einige Male in Köln erlebt in der Aera Markus Stenz. Eine Protagonisten, der schon sehr lange mit Herreweghe zusammenarbeitet, kenne ich aus verschiedenen Aufnahmen, zum Teil 30 Jahre alt, den Bassisten Peter Kooij: der zwar älter geworden ist, jedoch noch immer Beeindruckendes leistet. Ich habe ihn mit der h-moll-Messe, BWV 232, und den Messen BWV 233, 234, 235und 236 sowie dem Weihnachtsoratorium, sämtlich unter Herreweghe. Die Johannespassion habe ich nun zum ersten Mal live erlebt, und Herreweghe hat die Besetzung gegenüber der Matthäus-Passion von Essen weiter reduziert. Allerdings ist ja die Matthäuspassion auch zweichörig. Hier bestand der Chor zu je vier Sängerinnen und Sängern in den vier Stimmen. Im Alt sangen außer Damien Guillon noch zwei weitere Countertenöre mit, und außer den oben genannten Solisten, die bis auf Maximilian Schmitt und Kresimir Strazanac in den Chor integriert waren, sangen noch der Tenor Stephen Gähler den Knecht und der Bass Philipp Kaven den Petrus. Alle Solisten konnten überzeugen, wobei mich die wunderbare Dorothee Mields: mit ihren beiden Arien Nr. 9 „Ich folge dir gleichfalls mit freudigen Schritten“ und Nr. 35 „Zerfließe mein Herz, in Fluten der Zähren“ sehr bewegte, wobei sie auch die inhaltlichen Kontraste dieser beiden Arien und ihre musikalische Umsetzung meisterlich ausdrückte. Auch die beiden reinen Solisten, der mit einem schlanken, biegsamen aber dennoch kraftvollen Tenor singende Maximilian Schmitt: der mir ebenso gefiel wie acht Jahre zuvor Christoph Prégardien; dann der „Christus“ des Kresimir Strazanac: mit einem voluminösen Bass, von dem man sicherlich auch noch Einiges hören wird. Wie so oft, so auch noch letzten Mittwoch in einem Konzert mit Schuberts Stabat Mater und Beethovens Christus am Ölberge war wieder der Chor der Star des Abends, was sich auch im Grad des Schlussapplauses äußerte: Schon im Eingangschor: „Herr, unser Herrscher“ setzte der Chor bereits den ersten Ton unverrückbar in den Raum und war sofort präsent und auch der Schlusschor, der den hochmusikalischen Kreis schloss und dem nur noch abschließend der Schlusschoral folgte, wurde mitreißend vom Collegium Vocale vorgetragen, ebenso wie auf dem dramatischen Höhepunkt der Handlung die Turba-Chöre, z. B. Nr. 21 d. „Kreuzige, kreuzige!“ oder Nr. 23d. „Weg, weg mit dem, kreuzige ihn!“ Getragen wurde das Ganze, wie ich auch schon persönlich als Mitwirkender im Weihnachtsoratorium erfahren durfte, von dem Gerüst, das aus den Chorälen besteht, die das Geschehen reflektieren und auf seine Bedeutung hinweisen und deren einfachen Zuschnitt das Collegium ganz schlicht und natürlich vortrug und dessen Melodien sicherlich vielen von den Zuhörern bekannt waren. Damit alles gut harmonierte und zu einem großen Ganzen wurde, war auch der Maestro wieder zu großer Forum aufgelaufen: Liebe Grüße Willi Mit meinem nächsten Bericht gehe ich noch etwas weiter in die -Vergangnehit zurück, knapp zwei Jahre vor Beginn der Pandemie: „Ich bin kurz vor Mitternacht am Palmsonntag 2018 von einem erfüllenden Konzertabend aus Köln zurückgekehrt: Johann Sebastian Bach, Johannes-Passion BWV 245 (Fassung von 1724) Dorothee Mields, Sopran Damien Guillon, Altus Robin Tritschler, Tenor Peter Kooij, Bass (Pilatus) Maximilian Schmitt, Tenor (Evangelist) Kresimir Strazanac, Bass (Christusworte) Chor und Orchester des Collegium Vocale Gent Philippe Herreweghe, Dirigent Vorausschicken möchte ich, dass ich vor 8 Jahren schon Herreweghe mit der Matthäuspassion und seinem Collegium Vocale in der Essener Philharmonie erlebt habe. Damals sang Christoph Pregardien den Evangelisten und Simon Kirkbride den Christus. Dorothee Mields und Damien Guillon waren damals auch schon dabei. Jahre vorher habe ich die Matthäuspassion einige Male in Köln erlebt in der Aera Markus Stenz. Eine Protagonisten, der schon sehr lange mit Herreweghe zusammenarbeitet, kenne ich aus verschiedenen Aufnahmen, zum Teil 30 Jahre alt, den Bassisten Peter Kooij: der zwar älter geworden ist, jedoch noch immer Beeindruckendes leistet. Ich habe ihn mit der h-moll-Messe, BWV 232, und den Messen BWV 233, 234, 235und 236 sowie dem Weihnachtsoratorium, sämtlich unter Herreweghe. Die Johannespassion habe ich nun zum ersten Mal live erlebt, und Herreweghe hat die Besetzung gegenüber der Matthäus-Passion von Essen weiter reduziert. Allerdings ist ja die Matthäuspassion auch zweichörig. Hier bestand der Chor zu je vier Sängerinnen und Sängern in den vier Stimmen. Im Alt sangen außer Damien Guillon noch zwei weitere Countertenöre mit, und außer den oben genannten Solisten, die bis auf Maximilian Schmitt und Kresimir Strazanac in den Chor integriert waren, sangen noch der Tenor Stephen Gähler den Knecht und der Bass Philipp Kaven den Petrus. Alle Solisten konnten überzeugen, wobei mich die wunderbare Dorothee Mields: mit ihren beiden Arien Nr. 9 „Ich folge dir gleichfalls mit freudigen Schritten“ und Nr. 35 „Zerfließe mein Herz, in Fluten der Zähren“ sehr bewegte, wobei sie auch die inhaltlichen Kontraste dieser beiden Arien und ihre musikalische Umsetzung meisterlich ausdrückte. Auch die beiden reinen Solisten, der mit einem schlanken, biegsamen aber dennoch kraftvollen Tenor singende Maximilian Schmitt: der mir ebenso gefiel wie acht Jahre zuvor Christoph Prégardien; dann der „Christus“ des Kresimir Strazanac: mit einem voluminösen Bass, von dem man sicherlich auch noch Einiges hören wird. Wie so oft, so auch noch letzten Mittwoch in einem Konzert mit Schuberts Stabat Mater und Beethovens Christus am Ölberge war wieder der Chor der Star des Abends, was sich auch im Grad des Schlussapplauses äußerte: Schon im Eingangschor: „Herr, unser Herrscher“ setzte der Chor bereits den ersten Ton unverrückbar in den Raum und war sofort präsent und auch der Schlusschor, der den hochmusikalischen Kreis schloss und dem nur noch abschließend der Schlusschoral folgte, wurde mitreißend vom Collegium Vocale vorgetragen, ebenso wie auf dem dramatischen Höhepunkt der Handlung die Turba-Chöre, z. B. Nr. 21 d. „Kreuzige, kreuzige!“ oder Nr. 23d. „Weg, weg mit dem, kreuzige ihn!“ Getragen wurde das Ganze, wie ich auch schon persönlich als Mitwirkender im Weihnachtsoratorium erfahren durfte, von dem Gerüst, das aus den Chorälen besteht, die das Geschehen reflektieren und auf seine Bedeutung hinweisen und deren einfachen Zuschnitt das Collegium ganz schlicht und natürlich vortrug und dessen Melodien sicherlich vielen von den Zuhörern bekannt waren. Damit alles gut harmonierte und zu einem großen Ganzen wurde, war auch der Maestro wieder zu großer Forum aufgelaufen: Liebe Grüße Willi Bach, Johannespassion BWV 245 am Palmsonntag, 25. 3.2018 in der Kölner Philharmonie



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