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Troubadour-Forum für die Freunde der Oper, des Gesangs und der Klaviermusik

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Bayreuth 2023

Hallo

Ich habe gestern im Livestream lediglich die ersten beiden Akte des Parsifal gesehen. Jetzt ist er nicht mehr abrufbar. Erst am Samstag wieder in 3Sat.

Ich bin alles andere als ein Wagner-Spezialist, doch Elina Garanca (und natürlich Georg Zeppenfeld) haben mich sehr beeindruckt.

Gruß Wolfgang

Hallo

Willi hat freundlicherweise einen Link auf den 2.Akt der aktuellen Inszenierung in den  „Gegenüberstellungs-Thread“ eingestellt. Hier ein Link, über den die gesamte Aufführung zu sehen ist (ich hoffe, das ist legal):

https://www.bilibili.com/video/BV1nm4y1j7gf/?buvid=XUCF3E2C34C44FE39FF0D384C133674527C7E&is_story_h5=false&mid=HbSPY7IrFHktyJUZi%2BLvQQ%3D%3D&p=1&plat_id=116&share_from=ugc&share_medium=android&share_plat=android&share_session_id=6aceed86-e76d-41db-b47d-3e4ac03f4cf4&share_source=GENERIC&share_tag=s_i&timestamp=1690383883&unique_k=r7LLXS4&up_id=12522755

Natürlich ohne den „Brillen-Effekt“, auf den ich gerne verzichte.

Gruß Wolfgang

 

Danke, lieber Wolfgang,

so weiß ich nach Anschauen verschiedener Szenen, dass ich mir am Samstag 3sat schenken kann. Auch wenn Elina Garanca zur Zeit meine Lieblingssängerin ist und Georg Zeppenfeld sehr gut ist, werde ich mir das nicht anstun (höchstens ohne Bild hören). Ich glaube, dass sich Wagner (mal abgesehen von einigen Szenen in Klingsors Zaubergarten) die Haare bei diesen Bühnenbildern und Kostümen gesträubt hätten, die nach meiner Ansicht öde und unsinnig sind und den Parsifal zusätzlich verschandeln. Er hätte die heutigen Verantwortlichen für Bayeuth wohl längst aus dem Tempel gejagt. Ich habe aber inzwischen auch eine Reihe Kommentare zu der Premiere gelesen, die nur wenig Gutes an dieser Inszenierung lassen. Die Brillen , die auch nur ein Teil des Publikums erhalten hat,  sollen mit ihrer völlig verrückten Bilderflut das Ganze noch mehr verunstaltet und die Wahrnehmung des Geschehens auf der Bühne teilweise kaum mehr möglich gemacht haben. Das haben viele keine vier Stunden durchgehalten. Die Vorstellungen in Bayreuth, die früher so begehrt waren, dass man schon Jahre vorher Karten bestellen musste, sollen jetzt ja auch nicht mehr ausverkauft sein. Quo vadis Bayreuth?
Da wird immer wieder fälschlicherweise der Ausspruch Wagners „Schafft Neues Kinder“ als Ausrede herangezogen. Damit aber hat er nur gemeint, dass man neuartige Werke schaffen sollte (was er selbs ja auch getan hat), aber nicht, dass die Werke,die er selbst geschaffen hat, verunstaltet werden sollten, denn an anderer Stelle sagt er, man solle die Finger von seinen Werken lassen, wenn man sie nicht so wiederzugeben vermag, wie er sie geschaffen hat. 
Nun habe ich wenigstens nicht mehr die Qual der Wahl und werde am Samstag mal in den „Macbeth“ aus Salburg hineinschauen, der parallel dazu auf arte läuft. Ich hoffe, dass wenigstens dieser einigermaßen anschauenswert ist. 

Liebe Grüße
Gerhard

Ist den Regisseuren eigentlich bewusst, dass man die Werke auch ohne Bild – wie früher nur im Radio – genießen kann und sich daran sehr oft mehr erfreut als an den Bildern?

Erich

Das halte ich schon lange so!

Es grüßt Amina

Ja, aber es ist Oper! Wenn Opern als konzertante Aufführung mehr Zugkraft haben als eine szenische Umsetzung, dann fehlt mir etwas. Ich will das Ganze, mit Bühnenbild, passenden Kostümen, mindestens passablen Sängern und einem guten Chor/Orchester.

Wenn die szenische Umsetzung mich nicht erreicht oder gar abstößt, dann gehe ich nicht hin oder nutze die Fernbedienung. Mir entgeht dadurch Vieles, aber ich brauche mich nicht zu ärgern und spare das teuer gewordene Geld für wichtigere Zwecke. 

Ich glaube nicht, daß ich am Samstag den Parsifal durchstehen werde, auch wenn musikalisch Hervorragendes geboten wird (ich habe ca. 60 min die Radioübertragung bei HR 2 gehört, das war glanzvoll!!). Hinzu kommt, daß mir der Inhalt und die Aussage vom Parsifal ein Buch der Rätsel bleiben werden. Sicher liegt es auch daran, daß ich die „Gretchenfrage“ abschlägig beantworten muß.

Es grüßt ganz herzlich Sir Morosus

Hallo

Ich antworte hier in diesem Thread, obwohl es sich eigentlich um in internes Thema handelt. Ggf. einfach verschieben.

Natürlich ist es jedem selbst überlassen, was er anschaut und was nicht. Ich versuche, mir möglichst selbst ein Bild zu machen, um eine Haltung zu der jeweiligen Inszenierung zu finden. Sonst bewege ich mich ja stets in derselben Blase. Natürlich schaue ich mir auch nicht jeden Schrott an – meine „Komfort-Zone“ verlasse ich allerdings, da ich sonst stehen bleibe.

Hinsichtlich der Kommentare zur aktuellen Parsifal-Inszenierung von Jay Scheib empfehle ich den durchaus kritischen und differenzierten Bericht in der aktuellen „Zeit“.

Nun kommt allerdings eine andere Ebene hinzu.

Was wollen wir als „Troubadour-Forum“ eigentlich sein?

Wollen wir ein Forum sein für Opernfreunde, die sich über aktuelle Inszenierungen und Entwicklungen im Bereich Oper informieren wollen? Ggf. mit einem „traditionellen Anstrich“?

Dann reicht es nicht, wenn jeder von uns nur das anschaut, von dem er auch ganz sicher weiß, dass es in sein ganz persönliches Beuteschema passt. 

Mit wem soll ich über die aktuellen Inszenierungen in Salzburg oder Bayreuth diskutieren, wenn Ihr Euch in Eure Kammer zurück zieht?

Und seid mir nicht böse: Mir ist auch nicht damit geholfen, wenn ich Inszenierungen als Referenz empfohlen bekomme, die so alt sind wie ich selbst.  Das kann hilfreich sein, bringt allerdings in der Meinungsbildung nicht wirklich voran. Das ist das mit der Tradition, der Asche und dem Feuer.

Wenn das aber so ist und von der Mehrheit der „Troubadoure“ auch so gewünscht wird, ist es für mich okay. Dann seid Ihr (ich nehme mich jetzt ganz bewusst aus) ein „Forum zur Pflege traditioneller Opernkultur“. Nicht falsch verstehen – das wäre für mich okay, auch wenn ich dann aus dem Thema raus wäre. Es wäre allerdings nicht die Zielsetzung, die ich wahrgenommen habe, als wir Troubadour gegründet haben.

Hier noch ein Bild der hervorragenden Hauptdarsteller Elina Garanca und Andreas Schager:

Gruß Wolfgang

 

Hochgeladene Dateien:
  • wagner-parsifal-bayreuth-2023-100_v-gseagaleriexl.jpg

Lieber Wolfgang,

du hast vollkommen recht. Wir möchten gerne beide Seiten, die „alt hergebrachte“ und auch die modernen Inszenierungen hier diskutieren, dafür ist das Forum ja gedacht. Auch wenn die Mehrzahl derer, die hier schreiben, nicht für das Regietheater ist, möchten wir darüber schreiben. Ich finde es nur schade, dass die Sänger, die in diesen Operninszenierungen selber auf der Bühne stehen, sich nicht äußern, was mir aber schon immer klar war. Wer schreibt denn überhaupt noch? Es ist nur eine Handvoll User, alle anderen sehen kein Interesse sich überhaupt zu äußern.

Meine Meinung zum Stand des Forums, es muss etwas total verändert, erweitert, umgestellt und vervollständigt werden. Aber da sind wir ja schon dabei, das ist ein anderes Thema und gehört hier eigentlich auch nicht hin.

musika

Natürlich hat Wolfgang recht. Es soll durchaus kontrovers diskutiert werden, ohne dabei ein Mitglied, das anderer Meinung ist, herabzuwürdigen, wie ich es in einem anderen Forum erlebt habe. Deswegen schaue ich mir solche Inszenierungen zumindest in Ausschnitten an, die es ja auch in den Mediatheken gibt, und sage dazu meine Meinung dazu. aber ich werde meine kostbare Zeit nicht damit vergeuden, mir solch eine Verunstaltung über die ganze Laufzeit anzusehen. Dann bleibe ich lieber den Diskussionen fern. 

Liebe Grüße
Gerhard

Lieber Gerhard,

liebe alle,

wenn wir uns nur Produktionen anschauen und besprechen, von denen wir sicher sind, daß sie uns gefallen, überlassen wir den modischen Dilettanten das Feld und die Deutungshoheit über Werke, die uns allen teuer sind und die es nicht verdient haben, von Opernfeinden zu Tode inszeniert zu werden. Wir müssen dabei halt manches einfach aushalten – auch einen Tannhäuser mit DSDS-Gehalt (s. die WELT von heute) -wobei das Bayreuther Publikum hier erstaunlich aufgeschlossen zu sein scheint. 

Wenn uns nicht gefällt, was wir sehen und hören, dann können wir uns darüber so fachkundig, wie es in diesem Forum zum Glück üblich ist, austauschen, damit unseren Platz als gleichberechtigte Akteure im aktuellen Kulturleben geltend machen und vielleicht sogar in bescheidenem Umfang qualitätsfördernden Einfluß ausüben. Vollständig schlecht werden die meisten Produktionen ohnehin nicht sein – meistens ist ja doch wenigstens die musikalische Seite nicht völlig unbefriedigend, also wird man differenziert urteilen und somit seine Postion mit Sachverstand untermauern können.

Ich plädiere also, wie es mein Job ist, für Ruhe, Gelassenheit und Respekt auch für intellektuell schräge Inszenierungsvarianten. Und für den Primat des Interesses am musikalischen Gehalt von Produktionen; das sollte der Nukleus unserer Diskussionen sein können.

Grüße!

Honoria Lucasta

musika hat auf diesen Beitrag reagiert.
musika
Zitat von Wolfgang Kaercher am 28. Juli 2023, 13:51 Uhr

»Natürlich ist es jedem selbst überlassen, was er anschaut und was nicht. Ich versuche, mir möglichst selbst ein Bild zu machen, um eine Haltung zu der jeweiligen Inszenierung zu finden.«

Mein lieber Wolfgang,
das habe ich schon oft gelesen, dass man sich gefälligst selbst ein Bild machen sollte …
Wenn ich in der Tageszeitung lese, dass es in der örtlichen Konditorei jetzt eine neue Art ›Schwarzwälder Kirsch-Torte‹ gibt wo die obligate Kirsche durch einen Rollmops ersetzt ist, werde ich da nicht hingehen, um mich persönlich zu überzeugen wie das schmeckt, schließlich bringt man etwas Lebenserfahrung mit …

https://www.ioco.de/2022/06/05/mannheim-nationaltheater-mannheim-parsifal-richard-wagner-ioco-kritik-04-06-2022/

Im Mannheimer Nationattheater läuft eine »Parsifal«- Inszenierung nun schon sage und schreibe seit 66 Jahren!
Damals hatte ich das Glück bei dieser Inszenierung Hans Schülers dabei zu sein und habe noch einige seiner Begründungen im Ohr. Es ist die Schlichtheit und Hinlenkung auf das Wesentliche, was mich beeindruckt.
Jeder hat eben eine andere persönliche Geschichte und damit auch ästhetische Ansprüche …

Schüler hat sich ja damals stark an Wieland Wagner orientiert und dieser hatte seinen Stil von seinem Lehrmeister Emil Preetorius übernommen und weiterentwickelt – so etwas ist zeitlose Ästhetik. Hier spielt die Musik die Hauptrolle und nicht irgendwelcher Firlefanz.

 

 

 

 

 

Das mit dem Rollmops war gut, sehr gut. Paßt!

Sir Morosus

Lieber Wolfgang,

ich habe mich etwas an dem Satz gestört, dass du keine Inszenierungen ansehen willst, die so alt sind wie du selbst.  Vordergründig ja, altes gehört ausgetauscht, modernisiert, erneuert.  Aber: Wenn eine Inszenierung so viele Jahre übersteht, wird sie auch eine gewisse Qualität haben, die zum Vergleich mit anderen reizt.

Ein anderer Aspekt:  Bei so manchen Inszenierungen ist es für einen Sänger nicht mehr möglich, ein eigenes Profil zu erstellen, das sich von einem Vorgänger (richtiger wäre „Vorsänger“) in der Darstellung unterscheidet.  Häufig muss ja ein Einspringer/Gastsänger im Orchestergraben singen, und auf der Bühne agiert jemand anderer.  Gefällt mit überhaupt nicht.

Das sind nur ein paar meiner Gedanken über das „Regieproblem“.

Herzliche Grüße an alle Mitleser –

Erich

 Das Troubadour-Forum ist ein Diskussionsforum. Diskutiert kann nur werden, wenn es verschiedene Meinungen und Standpunkte gibt. Nach unseren Feststellungen sind hier im Forum weit mehr konservative Mitglieder, die in der Oper zumindest werkgerechte  Inszenierungen favorisieren und auch ihre Meinungen klar darstellen und  argumentativ  begründen.  Wenn die  Regietheaterfreunde  stärker im Forum vertreten sein wollen, müssten mehr Vertreter dieser Richtung ins Forum kommen, die begründen, warum ihnen eine bestimmte Regiekonzeption Neues bietet und weshalb bestimmte Ideen und Inszenierungen  schlüssig sind.

Lieber Wolfgang Du bietest in Deinen Liedbeiträgen so viel Interessantes und Neues, das sich allein dadurch Deine Mitarbeit für uns alle lohnt.

Wir gewinnen in unserem Forum durch die relativ große Einigkeit in Grundsatzfragen der Operninszenierung etwas anderes  für die Sängerfreunde unendlich wertvolles. Nämlich Forenfrieden. Wir sind „Anders als die Anderen“ und das Wort Freunde ist bei uns keine leere Worthülse, sondern gelebte Forenwirklichkeit. Eine Zielsetzung, die wir von vorne herein angestrebt haben, die nach unserer Meinung hervorragend umgesetzt und  gelebt wird.

Außerdem sind es unsere Erfahrungen aus langen Mitgliedschaften in Vereinen, Verbänden und Institutionen, dass bei den meisten Vereinigungen 10 – 15 % der Mitglieder aktiv sind, alle anderen sind nur  brave, treue Mitglieder. Wenn wir uns noch an andere Forenmitgliedschaften erinnern, dann gab es dort prozentual auch nicht viel mehr Aktive, dafür jedoch viel mehr Streithammel, die uns die Mitgliedschaft vermiest und verleidet haben, bis hin zum Austritt -nein es  war ein Rausschmiss.

Vielleicht ist es auch ein fauler Kompromiss: Die Sängerfreunde haben das Problem für sich so gelöst, dass sie überhaupt nicht mehr in die Diskussion „Tradition versus Moderne (=Regietheater)“  einsteigen. Die einzige Beurteilungsbasis ist: “gelungen oder misslungen“ mit Begründung der Meinung. Hans kommt mit dieser (Vermeidungs)- Strategie sogar bei seiner Kritikertätigkeit gut über die Runden.

Aus Sicht der Sängerfreunde sollte durchaus von Zeit zu Zeit eine kritische Diskussion über Zustand, Aktualität und Chancen für die Zukunft unseres Troubadour- Forums geführt werden, besonders jetzt da der betreuende Partner gewechselt wird.

Bei allen Diskussionen sollten wir nicht vergessen, dass weit  über die Hälfte der User unseres Forums Gäste sind und wir nach unseren Feststellungen das einzige Klassik-Forum sind, dass gelegentlich in Opern- Fachzeitschriften zitiert wird .

Ingrid und Hans die Sängerfreunde meinen Evolution Ja -Revolution Nein!

 

 

n Nein !  

Hallo Honoria Lucasta!

Deine Ausführungen sind zwar deutlich „musik-konservativer“, als ich das für mich annehmen würde. Die Grundhaltung entspricht hingegen dem, was ich für ein traditionell ausgerichtetes Forum für angemessen halte. So schaffen wir die Voraussetzung für Diskussionen, die  unterschiedliche Standpunkte zulassen, in der Form allerdings immer so ablaufen, wie das unter Freunden sein sollte. 

Das heißt nicht (an die Sängerfreunde), dass das Regietheater in Troubadour Einzug hält. Der Umstand, dass ich ich den Parsifal angeschaut habe und mich gerne hier im Forum dazu austauschen würde, macht mich nicht zum ausgesprochenen Regietheaterfreund (der ich auch nicht bin). Wie bei allem im Leben hat auch hier jeder seine individuellen Grenzen, was er als annehmbar oder akzeptabel hält.

Ich hoffe, das ist keine Revolution.

An Erich:

Ich lehne ältere Referenzinszenierungen nicht rundherum ab. Hier im Forum habe ich allerdings den Eindruck, dass selten auf Inszenierungen der jüngeren Vergangenheit Bezug genommen wird, als eher auf die anerkannten Klassiker.

Gruß Wolfgang

 

Lieber Wolfgang,

ich glaube, es liegt daran, dass sich langjährige Inszenierungen besser einprägen.  Ich erinnere mich noch gerne an die alten Margarete Wallmann – Inszenierungen an der Staatsoper, von denen heute immer noch die Tosca vorhanden ist. M.W. hat damals, in der Karajan-Ära, praktisch fast alle italienischen Opern gemacht.  Und was mich damals fasziniert hat: es gab in jedem Werk ein Bühnenbild, das man sich eingeprägt hat, weil es wie ein Gemälde gewirkt hat.

Erich

PS.:   Wenn man in einer kurzen Zeit verschiedene Sänger in der gleichen Partie sieht, wird auch der Unterschied der Gestaltung sichtbar (wie z.B. als Canio McCracken, Limarilli, Del Monaco) und das ist heute kaum mehr irgendwo möglich.  Leider!

Zitat von Wolfgang Kaercher am 29. Juli 2023, 11:47 Uhr

Ich lehne ältere Referenzinszenierungen nicht rundherum ab. Hier im Forum habe ich allerdings den Eindruck, dass selten auf Inszenierungen der jüngeren Vergangenheit Bezug genommen wird, als eher auf die anerkannten Klassiker.

Gruß Wolfgang

Lieber Wolfgang,

Leider sind viele Inszenierungen, die noch begeistern konnten, schon einige Jahre her. Ich würde hier auch neuere Inszenierungen, z.B aus der Metropolitan Opera, die ich in den letzten Jahren im Kino gesehen habe, den Verzerrungen, wie sie in  Deutschland und umliegenden Ländern fast nur noch geschehen, gegenüber stellen. Leider sind davon kaum irgendwelche auf youtube zu finden. So kommt es, dass echt begeisternde Aufnahmen von vielen Opern nur in älteren Aufnahmen vorgeführt werden können. Es geht nicht darum, ältere Aufnahmen als Referenzaufnahmen hinzustellen, sondern Aufnahmen, die dem Originalwerk gerecht werden und es nicht mit neuen oder zeitlich und örtlich verlegten Handlungen verunsttaltet haben. So haben wir in den letzten Jahren das Kino dem Opernhaus vorgezogen und wunderbare, werkgerechte Aufführungen, z.B. der Carmen, des Troubadour, der Medea, der Fedora usw. gesehen. Warum schaffen die großen Opernhäuser in Deutschland das nicht mehr? Oder können die sich nur noch Dilettanten leisten, die mit dem Originalwerk nichts mehr anzufangen wissen, ja, wie einzelne sich schon geäußert haben sollen, dass sie das Werk bzw. die die Musik überhaupt nicht interessiert. Sollen sie doch Stücke nach eigenen Ideen schaffen, notfalls nur fürs Sprechtheater, wenn sie keinen Komponisten finden, der sie ihnen vertont, aber nicht fremde Werke verschandeln.

 

Zitat von Saengerfreunde am 29. Juli 2023, 11:02 Uhr

 Das Troubadour-Forum ist ein Diskussionsforum. Diskutiert kann nur werden, wenn es verschiedene Meinungen und Standpunkte gibt. Nach unseren Feststellungen sind hier im Forum weit mehr konservative Mitglieder, die in der Oper zumindest werkgerechte  Inszenierungen favorisieren und auch ihre Meinungen klar darstellen und  argumentativ  begründen.  Wenn die  Regietheaterfreunde  stärker im Forum vertreten sein wollen, müssten mehr Vertreter dieser Richtung ins Forum kommen, die begründen, warum ihnen eine bestimmte Regiekonzeption Neues bietet und weshalb bestimmte Ideen und Inszenierungen  schlüssig sind.

Liebe Sängerfreunde,

das habe ich in dem Forum erlebt, in dem ich früher einmal war. Ich habe mir bewußt manche dieser schrägen Inszenierungen angeschaut und zu bestimmten Darstellungen Fragen gestellt. Von den Regietheaterfreunden habe ich dort nur Gegenwind erhalten, aber niemals eine Begründung, warum sie diese oder jene Verunstaltung des Werkes für angemessen angesehen habe Außerdem oft ellenlange, hochtrabende, philosophische Vorträge, die mit soviel Wortwendungen gespickt waren, die ein philosophischer Laie kaum verstehen konnte, die zwar die Notwendigkeit des Regisseurstheaters begründen sollten, aber nie eine schlüssige Auskunft drüber gaben, welche Aussagen die vorgenommenen Entstellungen der Werke ihrer Meinung nach bringen  und was daran das Neue an dem Werk sein sollte. Deshalb habe ich es aufgegeben, mir Stunden mit solchen ärgerlichen und meist unpassenden Bildern im Fernsehen anzutun, oder gar mein Geld für solche Vorstellungen im Theater zu verschwenden, die ich mit geschlossenen Augen erleben müsste, weil das, was auf der Bühne abläuft, gegen das Werk gebürstet ist.

Liebe Grüße
Gerhard

Zitat von Sir Morosus am 28. Juli 2023, 13:38 Uhr

Ja, aber es ist Oper! Wenn Opern als konzertante Aufführung mehr Zugkraft haben als eine szenische Umsetzung, dann fehlt mir etwas. Ich will das Ganze, mit Bühnenbild, passenden Kostümen, mindestens passablen Sängern und einem guten Chor/Orchester.

Genauso ist es, da sind wir einer Meinung, mein lieber Sir.

Ich weiß, die Entfernung von Euch ist leider viel zu weit. Ich kann Dir aber da nur antworten – wenn Du solch einen Luxus haben möchtest, dann müßtet ihr schon nach Liberec /Reichenberg kommen.

LG PavOro

Lieber PavOro,

leider ist das so, Liberec ist mir zu weit. Zug fahre ich nicht, und mit dem Auto kommen da für eine Strecke sicher mehr als 300 km zusammen. Nach Bayreuth würde ich mit dem Auto nur eine Stunde brauchen, was mich durchaus reizen würde, zumal ich noch nie im Festspielhaus war. Aber der dortige Unfug ist mir sogar am TV lästig. Ich bin bereits mehrfach in der Villa Wahnfried gewesen und bekomme jedesmal vor Zorn Herzrasen, wenn ich die wunderbaren Modelle der alten Bühnenbilder oder dort per Video laufende alte Inszenierungen sehe, die uns im TV oder auf DVD vorenthalten werden. Stattdessen zeigt man uns Biogasanlagen, Rattengrin oder einen Street66 Ring u.a. Käse. Da ändert auch die hervorragende musikalische Qualität des 2023-er Parsifal nichts (den ich mir dennoch bis auf ca. 30 min erholsamen Schlaf am Samstag vollständig angesehen habe), wenn die Bühnengestaltung mir vorgaukelt, in der Sachsenklinik, in einem Puff oder in einem Museum für alte Maschinen zu sein. Ich glaube, selbst geschenkte Karten würde ich nicht nutzen. Kein Wunder, daß Bayreuth nicht mehr der Anziehungspunkt ist der er einmal war und Karten oft noch an der „Abendkasse“ erhältlich sind.

Viele Grüße vom Sir Morosus

Lieber Sir, lieber PavOro, 

Wenn Ihr wirklich werkgetreuen Wagner erleben wollt, dann sind die Tiroler Festspiele in Erl die richtige Adresse. Der Ring, den die große Künstlerin Brigitte Fassbaender inszenierte ist Wagner pur. Nichts als die Handlung wird erzählt. Zwar macht auch Frau Fassbaender einige Konzessionen an den Zeitgeist Kostüme undefinierbare Alltagskleidung, die Gibichungen-Halle ein Patrizier – Wohnzimmer, Fafner ein Sternenkrieger,  wirkungsvoller, guter Einfall. In der Mannenszene singen die Mannen von Waffen und Wehr. Keiner trägt eine Waffe.

Im Gespräch erklärte Frau Fassbaender uns, dass sie wegen des Ukraine Kriegs keine Waffen auf der Bühne wollte. Diese Konzessionen waren dann auch gut in der ansonsten voll befriedigenden Inszenierung zu goutieren.

Junge aufstrebende Sänger. Beeindruckender Siegfried mit einer nie ermüdenden Riesenstimme. Eine fabelhafte Brünnhilde. 

Dann hat Erl eine ganz gemütliche, familiäre Atmosphäre. Wir sind und Willi glaube ich  auch, äußerst zufrieden. Bayreuth muss sich warm anziehen, um gegen Erl punkten zu können.

Liebe Grüße

Herzlichst Ingrid und Hans die Sängerfreunde. 

Dem kann ich weitgehend nur zustimmen, und ich würde sofort im nächsten Jahr den ganzen Ring in Erl erleben wollen, aber aus familiären Gründen geht das nicht, vielleicht in einem anderen Jahr, denn wenn der Ring oder andere Wagneropern in der Branche bekannter werden, könnten manche Regisseure vielleicht auf die Idee kommen, es auch mal so zu versuchen und so endlich die nervigen Buhrufe zum Verstummen zu bringen.

Liebe Grüße

Willi????

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musika

Wer mag, kann  im www unter „Die Buhs sind zurück im Bayreuther Ring“ viele Beiträge lesen über die Aufnahme der Götterdämmerung (Inszenierung Valentin Schwarz) durch das Publikum im offensichtlich nicht ausverkauftem Haus. Die OTZ schreibt z.B. : „Zahlreiche Tickets waren zum Start der eigentlich traditionell ausverkauften Festspiele noch zu haben.“

Ich habs mit Genuß gelesen.

Sir Morosus, ein alter weißer Mann.

musika hat auf diesen Beitrag reagiert.
musika

Hallo

Zur Geschichte von Bayreuth und der „Politik“ dahinter bietet sich diese zweiteilige Dokumentation an:

https://www.3sat.de/kultur/kulturdoku/bayreuth-wagner-102.html

Gruß Wolfgang

 

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musika

Lieber Wolfgang,

danke für die Einstellung dieses hochinteressanten Artikels. Deine Pensionierung bringt Segen. Wahrscheinlich weil dadurch viel Arbeitsdruck von Dir genommen wurde, Du mehr Zeit für das Ausleben Deiner Hobbies und kreativen Seite hast. Für das Troubadour-Forum ist es deshalb ein großer Gewinn, weil Du mehr den je bereichernde Beiträge schreibst. Chapeau!

Liebe Grüße 

Ingrid und Hans die Sängerfreunde

Hallo

Am Montag, 7. August, habe ich als „Bayreuth-Debutant“ den Tannhäuser gesehen und gehört.

Guter Platz in der Loge Links, erste Reihe neben der Säule – daher Bein- und Bewegungsfreiheit auf einem gut gepolsterten Sitz. Die Voraussetzungen haben also gestimmt.

Die Inszenierung geht nun in das vierte Jahr und wurde Jahr für Jahr weiterentwickelt. Für mich war sie neu, anderen ist sie möglicherweise bekannt. Sie trifft offenbar auf viel Zustimmung, auch am Montag war das Opernhaus – nach meinem Eindruck – ausverkauft. Das heißt natürlich auch, dass viele, die sich in die Aufführung begeben haben, bereits wussten, was sie erwartet.

Ich hatte mich bewusst nicht vorbereitet. Entsprechend unvoreingenommen sind meine Eindrücke.

Das Dirigat von Natalie Stutzman empfand ich als sehr flexibel in der Intensität und hervorragend abgestimmt auf die sängerischen Aktivitäten. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich den Eindruck, dass hier irgendetwas verrutschen würde oder die Sängerinnen und Sänger gegen das Orchester ankämpfen mussten. Entsprechend begeistert wurde Frau Stutzmann mit Applaus belohnt, als sie abschließend auf die Bühne trat.

Mit Klaus Florian Vogt, Günther Groissböck und Markus Eiche waren die „männlichen Hauptrollen“  risikofrei besetzt. Ebenso Siyagonga Maqungo als Walther von der Vogelweise und Olafur Sigurdarson als Biterolt. Elisabeth Teige fand ich hervorragend, vor allem bei den Stellen, die empfindsamen Gesang erfordern. Auch Ekaterina Gubanova war sängerisch sehr präsent und sicher.

Über sie und ihre Rolle als Venus finde ich jetzt die Kurve zur Inszenierung. Wie bekannt sein dürfte, ist während der Ouvertüre ein Einspieler zu sehen, bei dem zunächst eine Drohne über den Thüringer Wald gleitet, um dann einen Citroen-Kleinbus einzufangen, in dem sich eine vierköpfige Varieté-Truppe befindet. Neben Venus im hautengen Pailetten-Outfit Tannhäuser im Clownkostüm mit orangener Perücke sowie Manni Laudenbach als kleinwüchsiger Oskar Matzarath aus der Blechtrommel von Günther Grass und Le Gateau Chocolat, eine Drag-Queen. Der Kleinbus ist offenbar, so erzählt der für Bühne und Kostüm verantwortliche Reiner Sellmaier, eine Anlehnung an eine Performance von Marina Abramovic, die mit ihrem Partner Ulay jahrelang in einem solchen Fahrzeug unterwegs war.

Diese Reminiszenz an aktuelle Themen der Identitätspolitik und die LBGTQ-Szene wurde in den vergangenen Jahren häufig diskutiert und von nicht wenigen Kritikern als adäquate Verstärkung des Gedankens freier Lust, wie Venus sie vertritt, angenommen. So weit könnte ich noch mitgehen, wenngleich ich mit der Figur des Oskar noch nie etwas anfangen konnte.

Kritisch wird es für mich, wenn der Einspieler darin mündet, dass die Truppe bei ihrer Burger-King-Bestellung die Rechnung prellt und einen Polizisten überfährt, der versucht, sie aufzuhalten. Dadurch wird die Truppe kriminalisiert, wodurch sie für mich als Identifikationsobjekt nicht taugt. Damit stehen die beiden Lebensentwürfe nicht mehr gleichwertig nebeneinander.

Dazu kommt, dass – über den gesamten Verlauf der Oper hinweg – vor allem die Venus sowie Le Gateau in einer Weise inszeniert werden, die meines Erachtens dem LBGTQ-Gedanken eher schadet als nützt. Gerne würde ich mich mit einer Person aus der Gruppe queerer Menschen unterhalten, ob sie zu einer anderen Bewertung kommt als ich.

Mit den weiteren Verläufen des ersten Aktes kann ich mitgehen. Tannhäuser wendet sich von der Gruppe ab und kehrt auf die Wartburg – in dieser Inszenierung auf den grünen Hügel – zurück und wird dankbar aufgenommen. Kleinigkeiten, die zum Amüsement des Publikums führten, haben mich dennoch gestört. So der Chor, der auf der Bühne die Partituren über die Köpfe hielt, um sich gegen Regen zu schützen. In diesem Jahr zwar meteorologisch aktuell, aus meiner Sicht nicht wirklich passend.

Der zweite Akt beginnt „klassisch“. Traditionelle Troubadoure hätten wahrscheinlich ihre wahre Freude am Bühnenbild. Für Menschen, die Oper als zeitgenössische Inszenierung erleben wollen, hingegen vielleicht eher „aus der Zeit gefallen“. Wäre da nicht gleichzeitig oberhalb des Bühnenbildes die filmische Live-Einspielung von Perspektiven hinter der Bühne. Das war dann von Interesse für mich, wenn es geeignet war, eine Figur, die in Kürze auf die Bühne treten wird, vorab einzuführen. Interessant war auch die optische Hervorhebung der auf der Bühne agierenden oder im Hintergrund befindlichen Akteurinnen und Akteuren, ähnlich einer DVD-Aufnahmen.

Würde ich mir die Aufführung im Fernsehen zu Gemüte führen, würde ich mir die technische Möglichkeit wünschen, diese von der eigentlichen Handlung oft ablenkende Ergänzung zeitweilig abzuschalten.

In dieser Einspielung konnte das Publikum parallel zur Handlung auf der Bühne denEinstieg der drei Verbliebenen aus dem Kleinbus in die Wartburg verfolgen, was für die Besucherinnen und Besucher in der Pause durch die Leiter auf den Balkon des Festspielhauses und das Plakat „frei im Wollen, frei im Thun, frei im Genießen“ „belegt“ wurde.

In der Folge des zweiten Aktes dringen die drei in den Sängerstreit ein und stören die Veranstaltung. Als die Polizei (erkennbar im Film durch Katharina Wagner, die die 110 wählt sowie anrückende Polizeifahrzeuge) in den Saal eindringt, um die Truppe festzunehmen, hebt das Ganze für meinen Geschmack zu stark ab. Meines Wissens hat Venus im zweiten Akt nichts zu suchen. Bei lustein habe ich gelernt, dass es das „Tschechov´sche Element“ gibt, das hier offenbar zum Tragen kommt. Hier erschließt es sich mir allerdings nicht wirklich.

Der dritte Akt in seiner Trostlosigkeit hat mich sängerisch und schauspielerisch weitgehend beeindruckt. Als „Oskar“ neben Elisabeth sitzt und ihr zu Essen reicht, scheint die Chance zur Versöhnung der beiden Welten gegeben. Der „Guss“ des 3. Aktes wird im weiteren Verlauf für mich dennoch dadurch gestört, dass sich Elisabeth Wolfram in Tannhäusers Clown-Kostüm hingibt, was die Handlung der Oper meines Wissens nicht hergibt. Natürlich kann ich der Szene den tieferen Sinn zubilligen, dass beide Welten jeweils Sehnsucht nach der anderen haben, aber dennoch…

Versöhnend am Abschluss, nach dem Selbstmord Elisabeths und dem Tode Tannhäusers die filmische Einspielung des alternativen Endes, bei dem beide harmonisch im Kleinbus davon fahren. Als Alternative sozusagen ein amerikanisches Film-Happy-End.

Unterm Strich für mich eine musikalisch sehr gelungene Angelegenheit.

Die Inszenierung orientiert sich für meinen Geschmack zu sehr am Zeitgeist und hat durch die Art der Präsentation der Drag-Queen, aber auch der Venus – insbesondere durch die Kriminalisierung –  dem Grundgedanken des freien und von gesellschaftlichen Zwängen befreiten Lebens keinen Gefallen getan.

Gruß Wolfgang

Erich Ruthner, Willi und musika haben auf diesen Beitrag reagiert.
Erich RuthnerWillimusika

Lieber Wolfgang,

danke für diese sehr ausgewogene Kritik mit Begründung, was hat gefallen und überzeugt ebenfalls mit erklärenden Aussagen. Genau so sollte es sein, dass die positiven und negativen  Eindrücke aufgezeigt und  im Gesamteindruck gegeneinander abgewogen werden. Bitte weiter so!

Mit lieben Grüßen 

Herzlichst Ingrid und Hans die Sängerfreunde.

Willi, Wolfgang Kaercher und musika haben auf diesen Beitrag reagiert.
WilliWolfgang Kaerchermusika

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