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Die Große Fuge op. 133 B-Dur ist ein in den Jahren 1825 bis 1826 entstandenes Stück für Streichquartett von Ludwig van Beethoven. Das dem Erzherzog Rudolph gewidmete Werk war ursprünglich das Finale von Beethovens Streichquartett Nr. 13 B-Dur op. 130. Im Jahre 1826 veröffentlichte Beethoven für die Große Fuge unter der Opus-Nummer 134 eine Klavierbearbeitung zu vier Händen. Ursprünglich war die Große Fuge als Finalsatz des Streichquartetts B-Dur op. 130 vorgesehen. Aufgrund der Neuartigkeit der Tonsprache, die die aufführenden Musiker überforderte, wurde Beethoven von seinem Verleger Mathias Artaria gebeten, ein konventionelles Finale für op. 130 zu schreiben. Beethoven kam dieser Bitte nach und gab den ursprünglichen Finalsatz mit der eigenständigen Opusnummer 133 heraus. Nach Meinung des Musikwissenschaftlers Gerd Indorf ist die Annahme, Beethoven hätte diesen Schritt gegen seinen Willen vorgenommen, nach heutigem Stand der Forschung nicht gerechtfertigt.[1] Dem Werk liegt die namensgebende Fuge zugrunde. Das Werk ist jedoch keine reine Fuge im Sinne von Johann Sebastian Bach, vielmehr wird die Fuge dieses Stückes durch zusätzliche Elemente ergänzt.[2] In der Tat ist der Fugenanteil des Werkes auf 40 % beschränkt; der Rest der Fuge besteht aus freierem Fugatostil und homophonen Elementen.[3] In diesem Sinne erinnerte sich Beethovens Freund Karl Holz, zweiter Violinist des Beethoven nahestehenden Schuppanzigh-Quartetts: „Eine Fuge zu machen‘, sagte Beethoven, ist keine Kunst, ich habe deren zu Dutzenden in meiner Studienzeit gemacht. Aber die Phantasie will auch ihr Recht behaupten, und heut’ zu Tage muß in die althergebrachte Form ein anderes, ein wirklich poetisches Element kommen“. Ich habe hier als erstes Beispiel eine Aufnahme des Juilliard String Quartetts, die erst knapp zwei Jahre alt ist und am 20. 11. 2022 in der Alice Tully Hall in New York City entstand. Es spielten Areta Zhulla, Violine Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Die Große Fuge op. 133 B-Dur ist ein in den Jahren 1825 bis 1826 entstandenes Stück für Streichquartett von Ludwig van Beethoven. Das dem Erzherzog Rudolph gewidmete Werk war ursprünglich das Finale von Beethovens Streichquartett Nr. 13 B-Dur op. 130. Im Jahre 1826 veröffentlichte Beethoven für die Große Fuge unter der Opus-Nummer 134 eine Klavierbearbeitung zu vier Händen. Ursprünglich war die Große Fuge als Finalsatz des Streichquartetts B-Dur op. 130 vorgesehen. Aufgrund der Neuartigkeit der Tonsprache, die die aufführenden Musiker überforderte, wurde Beethoven von seinem Verleger Mathias Artaria gebeten, ein konventionelles Finale für op. 130 zu schreiben. Beethoven kam dieser Bitte nach und gab den ursprünglichen Finalsatz mit der eigenständigen Opusnummer 133 heraus. Nach Meinung des Musikwissenschaftlers Gerd Indorf ist die Annahme, Beethoven hätte diesen Schritt gegen seinen Willen vorgenommen, nach heutigem Stand der Forschung nicht gerechtfertigt.[1] Dem Werk liegt die namensgebende Fuge zugrunde. Das Werk ist jedoch keine reine Fuge im Sinne von Johann Sebastian Bach, vielmehr wird die Fuge dieses Stückes durch zusätzliche Elemente ergänzt.[2] In der Tat ist der Fugenanteil des Werkes auf 40 % beschränkt; der Rest der Fuge besteht aus freierem Fugatostil und homophonen Elementen.[3] In diesem Sinne erinnerte sich Beethovens Freund Karl Holz, zweiter Violinist des Beethoven nahestehenden Schuppanzigh-Quartetts: „Eine Fuge zu machen‘, sagte Beethoven, ist keine Kunst, ich habe deren zu Dutzenden in meiner Studienzeit gemacht. Aber die Phantasie will auch ihr Recht behaupten, und heut’ zu Tage muß in die althergebrachte Form ein anderes, ein wirklich poetisches Element kommen“. Ich habe hier als erstes Beispiel eine Aufnahme des Juilliard String Quartetts, die erst knapp zwei Jahre alt ist und am 20. 11. 2022 in der Alice Tully Hall in New York City entstand. Es spielten Areta Zhulla, Violine Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Alternativ habe ich das Artemis Quartett in einer Aufnahme vom 8. April 2001 im Theatre des Bouffes du Nord in Paris. Es spielen Violine I: Natalia Prishepenko Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Alternativ habe ich das Artemis Quartett in einer Aufnahme vom 8. April 2001 im Theatre des Bouffes du Nord in Paris. Es spielen Violine I: Natalia Prishepenko Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Ausnahmsweise möchte ich in disem Forum auch eine Klavieraufnahme veröffentlichen, auf die oben in Beitrag 1 schon Bezug genommen wurde. Beethoven hatte nämlich 1826 eine Bearbeitung der Großen Fuge für zwei Klaviere unter op. 134 veröffentlicht. Hier habe ich Jörg Demus und Norman Shetler mit dieser Bearbeitung: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Ausnahmsweise möchte ich in disem Forum auch eine Klavieraufnahme veröffentlichen, auf die oben in Beitrag 1 schon Bezug genommen wurde. Beethoven hatte nämlich 1826 eine Bearbeitung der Großen Fuge für zwei Klaviere unter op. 134 veröffentlicht. Hier habe ich Jörg Demus und Norman Shetler mit dieser Bearbeitung: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Und was man mit einer großen Fuge alles machen kann, wenn sie von Beethoven stammt und wenn die Ausführenden mit einem englischen Ausdruck, den ich ansonsten nicht so mag, der aber hier gut passt, „Thing big“, mit einem großen Streichorchester antreten, durfte ich live bei Jukka Pekka Sarastes Abschiedskonzert am 5. 7. 2019 miterleben, in einem sehr berührenden Konzert in der Kölner Philharmonie, wo ich viele großartige Konzerte mit ihm in meinem WDR-Abo erleben durfte: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Und was man mit einer großen Fuge alles machen kann, wenn sie von Beethoven stammt und wenn die Ausführenden mit einem englischen Ausdruck, den ich ansonsten nicht so mag, der aber hier gut passt, „Thing big“, mit einem großen Streichorchester antreten, durfte ich live bei Jukka Pekka Sarastes Abschiedskonzert am 5. 7. 2019 miterleben, in einem sehr berührenden Konzert in der Kölner Philharmonie, wo ich viele großartige Konzerte mit ihm in meinem WDR-Abo erleben durfte: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀Beethoven, Ludwig van, Große Fuge B-dur op. 133
Weiteres kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fe_Fuge
Ronald Copes, Violine
Molly Carr, Viola und
Astrid Schween, Cello.
Von der in meiner frühen Gesamtaufnahme ist nur noch der Geiger Ronald Capes dabei und das „erst“ seit 1997!
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Weiteres kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fe_Fuge
Ronald Copes, Violine
Molly Carr, Viola und
Astrid Schween, Cello.
Von der in meiner frühen Gesamtaufnahme ist nur noch der Geiger Ronald Capes dabei und das „erst“ seit 1997!
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Violine II: Heime Müller
Viola: Volker Jacobsen und
Cello : Eckart Runge
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Cello : Eckart Runge
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