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Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Die Musik zu einem Ritterballett hat Beethoven nicht mit einer Opus-Zahl versehen, weshalb die Komposition unter den Werken ohne Opus-Zahl (WoO) mit der Kennziffer 1 eingereiht wurde. Graf Ferdinand von Waldstein war ein wichtiger Mäzen und Förderer des jungen Ludwig van Beethoven. Gemäß einem zeitgenössischen Theaterjahrbuch lud er für den 6. März 1791 (Fastnachtssonntag) den Bonner Adel zu einem Maskenball im Bonner Redoutensaal, der nicht identisch ist mit der Godesberger Redoute, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht fertiggestellt war, zu einem karakteristischen Ballet in altdeutscher Tracht ein, das den […] Hauptneigungen unsrer Urväter, zu Krieg, Jagd, Liebe und Zechen […] galt. Die dazu gespielte Musik trug Ludwig van Beethoven bei, allerdings – wohl in Rücksicht auf seinen Gönner – ohne Namensnennung. Somit galt zunächst Waldstein nicht nur als Organisator und Choreograph, sondern auch als Komponist. Für Klärung sorgten erst 1838 Franz Gerhard Wegeler und Ferdinand Ries. Ob zumindest einige Themen der Ballettmusik von Waldstein, der ebenfalls musikalische Ausbildung genossen hatte, selbst stammen, ist nicht bekannt. Jedenfalls bewahrte Beethoven Originale der Partitur bis zu seinem Tod auf, diese befinden sich heute in der Berliner Staatsbibliothek. 1872 erschien in Leipzig eine Klavier-Transkription der Musik zu einem Ritterballett, die vollständige Partitur wurde erst 1888 als Teil der bei Breitkopf & Härtel in Leipzig erschienenen Gesamtausgabe von Beethovens Werken publiziert. Waldsteins Ballett zeigt die mittelalterlichen deutschen Begeisterungen von Krieg, Jagd, Liebe und Trinken in acht kurzen Pantomimen: 1) Marsch; 2) Deutscher Gesang; 3) Jagdlied; 4) Romanze/Minnelied; 5) Kriegslied; 6) Trinklied; 7) Deutscher Tanz und 8) Coda. Beethovens bukolische Musik ist alles, was von der Produktion von Graf Waldstein übrig geblieben ist. Im Gegensatz zu den beiden Bonner Kantaten (eine auf den Tod von Kaiser Joseph II. und eine auf den neuen Kaiser Leopod II.) gibt es in der Musik zu einem Ritterballet wenig, was auf Beethovens zukünftige Kompositionen hindeutet, eher denkt man an den klassischen Stil eines Haydn oder Mozart. Einige der späteren Eigenschaften Beethovens tauchen in der Eröffnung im März auf. In typisch ABA-Form zeigt der erste Abschnitt eine abwechslungsreiche, nicht wörtliche Wiederholung seiner Melodie, während sich in der Rückkehr des Abschnitts ein Beethoven kurzzeitig in den Nebenmodus bewegt. Das Deutsche Lied, das daran anschließt, ist ein Rondo: Teil seines aufsteigenden/fallenden, achtfachen Streichen-Themen wechselt sich mit kontrastierenden Melodien ab und schließt das Segment. Eine vorhersehbare hupende Hornmelodie eröffnet den dritten Satz Jagdlied, dessen zweiter Abschnitt Saiten zeigt, die sich mit Holzbläsern und Messing abwechseln. Eine Rückkehr des Hauptthemas aus dem Deutsches Lied läutet im vierten Satz Romanze/Minnelied ein, der Pizzicato gespielt wird und dem Deutschen Lied melodisch ähnlich ist. Ab diesem Zeitpunkt tauchen eine Wiederholung des Deutschen Liedes zwischen den Nummern auf. Der fünfte Abschnitt Kriegslied, ist ein aggressiver Ausbruch für Bläser und Pauken. Das folgende Trinklied ist eine ausgelassene Nummer mit einfachen, vierfachen Melodien, die alle wiederholt werden. Beethoven lebte damals in Bonn; der Begriff Deutscher Tanz bedeutete im Allgemeinen einen einfachen Paar-Tanz. Die Stücke sind sehr ähnlich wie Ländler oder andere Landtänze und haben nichts von dem, was wir mit den Walzern der Familie Strauss aus dem 19. Jahrhundert verbinden. Beethovens deutsche Tanzbewegung des Ritterballetts spiegelt seine Landerkunft im moderaten Tempo und in einer Eröffnungsmelodie wider, die den Dreifachmeter deutlich artikuliert, bevor sie einem flüssigeren, scalaren, achten Note-Rhythmus nachgibt. Ohne Vorwarnung platzt die Duple-Meter-Coda herein, hält aber nach einem Moment für die letzte Wiederholung des Deutschen Liedes an, bevor sie das Ballett schließt. Im Youtube-Beispiel dirigiert Günter Herbig die Berliner Staatskapelle (eine Aufnahme aus dem Jahre 1971). Quellen: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Die Musik zu einem Ritterballett hat Beethoven nicht mit einer Opus-Zahl versehen, weshalb die Komposition unter den Werken ohne Opus-Zahl (WoO) mit der Kennziffer 1 eingereiht wurde. Graf Ferdinand von Waldstein war ein wichtiger Mäzen und Förderer des jungen Ludwig van Beethoven. Gemäß einem zeitgenössischen Theaterjahrbuch lud er für den 6. März 1791 (Fastnachtssonntag) den Bonner Adel zu einem Maskenball im Bonner Redoutensaal, der nicht identisch ist mit der Godesberger Redoute, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht fertiggestellt war, zu einem karakteristischen Ballet in altdeutscher Tracht ein, das den […] Hauptneigungen unsrer Urväter, zu Krieg, Jagd, Liebe und Zechen […] galt. Die dazu gespielte Musik trug Ludwig van Beethoven bei, allerdings – wohl in Rücksicht auf seinen Gönner – ohne Namensnennung. Somit galt zunächst Waldstein nicht nur als Organisator und Choreograph, sondern auch als Komponist. Für Klärung sorgten erst 1838 Franz Gerhard Wegeler und Ferdinand Ries. Ob zumindest einige Themen der Ballettmusik von Waldstein, der ebenfalls musikalische Ausbildung genossen hatte, selbst stammen, ist nicht bekannt. Jedenfalls bewahrte Beethoven Originale der Partitur bis zu seinem Tod auf, diese befinden sich heute in der Berliner Staatsbibliothek. 1872 erschien in Leipzig eine Klavier-Transkription der Musik zu einem Ritterballett, die vollständige Partitur wurde erst 1888 als Teil der bei Breitkopf & Härtel in Leipzig erschienenen Gesamtausgabe von Beethovens Werken publiziert. Waldsteins Ballett zeigt die mittelalterlichen deutschen Begeisterungen von Krieg, Jagd, Liebe und Trinken in acht kurzen Pantomimen: 1) Marsch; 2) Deutscher Gesang; 3) Jagdlied; 4) Romanze/Minnelied; 5) Kriegslied; 6) Trinklied; 7) Deutscher Tanz und 8) Coda. Beethovens bukolische Musik ist alles, was von der Produktion von Graf Waldstein übrig geblieben ist. Im Gegensatz zu den beiden Bonner Kantaten (eine auf den Tod von Kaiser Joseph II. und eine auf den neuen Kaiser Leopod II.) gibt es in der Musik zu einem Ritterballet wenig, was auf Beethovens zukünftige Kompositionen hindeutet, eher denkt man an den klassischen Stil eines Haydn oder Mozart. Einige der späteren Eigenschaften Beethovens tauchen in der Eröffnung im März auf. In typisch ABA-Form zeigt der erste Abschnitt eine abwechslungsreiche, nicht wörtliche Wiederholung seiner Melodie, während sich in der Rückkehr des Abschnitts ein Beethoven kurzzeitig in den Nebenmodus bewegt. Das Deutsche Lied, das daran anschließt, ist ein Rondo: Teil seines aufsteigenden/fallenden, achtfachen Streichen-Themen wechselt sich mit kontrastierenden Melodien ab und schließt das Segment. Eine vorhersehbare hupende Hornmelodie eröffnet den dritten Satz Jagdlied, dessen zweiter Abschnitt Saiten zeigt, die sich mit Holzbläsern und Messing abwechseln. Eine Rückkehr des Hauptthemas aus dem Deutsches Lied läutet im vierten Satz Romanze/Minnelied ein, der Pizzicato gespielt wird und dem Deutschen Lied melodisch ähnlich ist. Ab diesem Zeitpunkt tauchen eine Wiederholung des Deutschen Liedes zwischen den Nummern auf. Der fünfte Abschnitt Kriegslied, ist ein aggressiver Ausbruch für Bläser und Pauken. Das folgende Trinklied ist eine ausgelassene Nummer mit einfachen, vierfachen Melodien, die alle wiederholt werden. Beethoven lebte damals in Bonn; der Begriff Deutscher Tanz bedeutete im Allgemeinen einen einfachen Paar-Tanz. Die Stücke sind sehr ähnlich wie Ländler oder andere Landtänze und haben nichts von dem, was wir mit den Walzern der Familie Strauss aus dem 19. Jahrhundert verbinden. Beethovens deutsche Tanzbewegung des Ritterballetts spiegelt seine Landerkunft im moderaten Tempo und in einer Eröffnungsmelodie wider, die den Dreifachmeter deutlich artikuliert, bevor sie einem flüssigeren, scalaren, achten Note-Rhythmus nachgibt. Ohne Vorwarnung platzt die Duple-Meter-Coda herein, hält aber nach einem Moment für die letzte Wiederholung des Deutschen Liedes an, bevor sie das Ballett schließt. Im Youtube-Beispiel dirigiert Günter Herbig die Berliner Staatskapelle (eine Aufnahme aus dem Jahre 1971). Quellen: Der vorstehende Youtube-Clip ist ein nicht wirklich typisches Beispiel für die Musik des späten Beethovens; ehrlicherweise hört man eher einen Komponisten der Zeit seiner Jugend. Als ein weiteres Beispiel für die frühe Schreibweise Beethovens kann man das folgende WoO-Klavierkonzert ansehen: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Der vorstehende Youtube-Clip ist ein nicht wirklich typisches Beispiel für die Musik des späten Beethovens; ehrlicherweise hört man eher einen Komponisten der Zeit seiner Jugend. Als ein weiteres Beispiel für die frühe Schreibweise Beethovens kann man das folgende WoO-Klavierkonzert ansehen: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.BEETHOVEN, Ludwig van: MUSIK ZU EINEM RITTERBALLETT
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