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Beethoven, Ludwig van: Sonate Nr. 4 C-dur op. 102, Nr. 1

Die Cellosonate Nr. 4 C-Dur op. 102,1 ist eine Sonate für Klavier und Violoncello von Ludwig van Beethoven.

Beethoven schrieb die Cellosonaten op. 102 für seine langjährige Gönnerin, die Gräfin Anna-Maria Erdődy, und Joseph Linke, den Cellisten des Schuppanzigh-Quartetts, mit dem Beethoven vor allem durch die Aufführung seiner Streichquartette eng verbunden war. Die beiden Cellosonaten op. 102 entstanden im Sommer 1815 und wurden von Linke zusammen mit dem Beethoven-Schüler Carl Czerny uraufgeführt.

Zu der Zeit der Komposition der Cellosonaten op. 102 schrieb Beethoven, der u. a. mit der Überarbeitung seiner Oper „Fidelio“ beschäftigt war, außer der Klaviersonate Nr. 27 op. 90 kaum neuartige Musik, sondern beschäftigte sich konzentriert mit Johann Sebastian Bachs Musik und speziell mit dessen Fugen, was sich auch in seinen letzten beiden Cellosonaten widerspiegelt. Die Sonaten op. 102 zählen zu Beethovens Spätwerk.

Die im Autograph als „Freje Sonate“ bezeichnete Sonate op. 102,1 ist aus zwei schnellen Sätzen mit jeweils einer langsamen Einleitung aufgebaut; ein solches Schema findet sich kein weiteres Mal in Beethovens Schaffen.

Beide Cellosonaten op. 102 sind der Gräfin Anna-Maria Erdődy gewidmet. Der Erstdruck der Sonaten wurde im Jahr 1817 vom Bonner Simrock-Verlag veröffentlicht.

Der kontrapunktische Charakter beider Sonaten sorgte für Verwirrung. In Anspielung auf die Sonate op. 102,2, deren Finale als Fuge komponiert ist, schrieb Adolf Bernhard Marx im Jahr 1824 in der Allgemeinen Musikalischen Zeitung über das Finale von op. 102,1: „Ein solcher Satz ist mehr werth, als eine Menge noch so künstlicher Fugen, die höheren Anforderungen nicht entsprechen“.
Weiteres kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Cellosonate_Nr._4_(Beethoven)

Hier haben wir als Erst zwei ganz Große ihres Fachs, Mstislaw Rostropowitsch, Cello, und Swjatoslaw Richter, bei denen man die näheren Angaben garnicht vermisst, man kan sich ungestört ihrer faszinierenden Musik hingeben:

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Liebe Grüße

Willi😀

 

Als alternative Aufnahme habe ich die Lesart von Tanja Tomkins, Cello, und Audrey Vardanega aus dem Jahre 2020 im Valley of the Moon Music Festival:

Intro – 0:00
I. Andante – Allegro vivace –
2:08
II. Adagio – Tempo d’andante – Allegro vivace – 
9:55

 

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Liebe Grüße

Willi😀

Die vierte Cellosonate habe ich auch noch in einer Einspielung von Colin Carr, Cello und  Thomas Sauer, Klavier am 12. März 2016  im Esplanade Recital Studio, Singapur:

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Liebe Grüße

Willi😀

Gestaltung Agentur kuh vadis