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Ich war ganz erstaunt, dass wir von der sicherlich bekanntesten aller Sinfonien noch keinen Thema haben: Die 9. Sinfonie in d-Moll op. 125, uraufgeführt 1824, ist die letzte vollendete Sinfonie des Komponisten Ludwig van Beethoven. Im vierten, finalen Satz der Sinfonie, der Ode an die Freude, werden zusätzlich zum Orchester auch Gesangssolisten und ein gemischter Chor eingesetzt. Als Text wählte Beethoven hierfür das Gedicht An die Freude von Friedrich Schiller. Als erste sogenannte Sinfoniekantate stellt das Werk eine Zäsur in der Musikgeschichte dar und beeinflusste folgende Generationen von Komponisten. Mit einer typischen Aufführungsdauer von rund 70 Minuten sprengt die Sinfonie deutlich die damals üblichen Dimensionen und bereitete so den Boden für die zum Teil abendfüllenden Sinfonien der Romantik wie die von Bruckner oder Mahler. Heute ist Beethovens Neunte weltweit eines der populärsten Werke der klassischen Musik. 1972 wurde das Hauptthema des letzten Satzes vom Europarat zu seiner Hymne erklärt und 1985 von der Europäischen Gemeinschaft als offizielle Europahymne angenommen. In der Begründung heißt es, „sie versinnbildliche die Werte, die alle teilen, sowie die Einheit in der Vielfalt“. Das in der Staatsbibliothek zu Berlin befindliche Autograph wurde in das Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen. Ich habe hier die sicherlich am meisten verbreitete Aufnahme der Neunten im Netz, die am 7. Mai 2015, genau 191 Jahre nach ihrer Uraufführung, in der Orchestra Hall in Chikago aufgenommen wurde und seitdem über 51 Millionen Mal aufgerufen wurde. Am Pult stand Riccardo Muti, Chefdirigent der Chikago Symphony von 2010 bis Ende 2023: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Ich war ganz erstaunt, dass wir von der sicherlich bekanntesten aller Sinfonien noch keinen Thema haben: Die 9. Sinfonie in d-Moll op. 125, uraufgeführt 1824, ist die letzte vollendete Sinfonie des Komponisten Ludwig van Beethoven. Im vierten, finalen Satz der Sinfonie, der Ode an die Freude, werden zusätzlich zum Orchester auch Gesangssolisten und ein gemischter Chor eingesetzt. Als Text wählte Beethoven hierfür das Gedicht An die Freude von Friedrich Schiller. Als erste sogenannte Sinfoniekantate stellt das Werk eine Zäsur in der Musikgeschichte dar und beeinflusste folgende Generationen von Komponisten. Mit einer typischen Aufführungsdauer von rund 70 Minuten sprengt die Sinfonie deutlich die damals üblichen Dimensionen und bereitete so den Boden für die zum Teil abendfüllenden Sinfonien der Romantik wie die von Bruckner oder Mahler. Heute ist Beethovens Neunte weltweit eines der populärsten Werke der klassischen Musik. 1972 wurde das Hauptthema des letzten Satzes vom Europarat zu seiner Hymne erklärt und 1985 von der Europäischen Gemeinschaft als offizielle Europahymne angenommen. In der Begründung heißt es, „sie versinnbildliche die Werte, die alle teilen, sowie die Einheit in der Vielfalt“. Das in der Staatsbibliothek zu Berlin befindliche Autograph wurde in das Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen. Ich habe hier die sicherlich am meisten verbreitete Aufnahme der Neunten im Netz, die am 7. Mai 2015, genau 191 Jahre nach ihrer Uraufführung, in der Orchestra Hall in Chikago aufgenommen wurde und seitdem über 51 Millionen Mal aufgerufen wurde. Am Pult stand Riccardo Muti, Chefdirigent der Chikago Symphony von 2010 bis Ende 2023: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Erich Kleibers Neunte Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 9 op. 125 Diese Mono-Aufnahme von 1952 wirkt sehr klar, lebendig und wie aus dem Augenblick heraus entstanden. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Erich Kleibers Neunte Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 9 op. 125 Diese Mono-Aufnahme von 1952 wirkt sehr klar, lebendig und wie aus dem Augenblick heraus entstanden. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Hier habe ich nun, wie angekündigt, die Neunte, gespielt ebenfalls vom ORR, Anfang der Neunziger Jahre, das genaue Datum müsste ich in der Box nachsehen, kann ich aber nachholen. Für den Kopfsatz sind gut 13 Minuten notiert, mit allen Wiederholungen, Konwitschny und Giulini brauchen 19 Minuten, dafür sind ihre Sätze auch Maestoso. Im 2. Satz, in der Neunten das Scherzo sind ebenfalls fast 13 Minuten notiert, aber mit Wiederholung. Das Tempo im Adagio, einem der schönsten und tiefsten in der gesamten Sinfonien-Literatur überhaupt, liegt bei 12 Minuten, das ist eigentlich Andante, aber in der Proportion der Sätze zueinander stimmt es. Der Schlusssatz ist der Einzige mit gut 23 Minuten, den man temporal so durchgehenlassen kann. Das klingt alles sehr gut, wenn man nicht in die Partitur schaut, aber hört selbst: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Hier habe ich nun, wie angekündigt, die Neunte, gespielt ebenfalls vom ORR, Anfang der Neunziger Jahre, das genaue Datum müsste ich in der Box nachsehen, kann ich aber nachholen. Für den Kopfsatz sind gut 13 Minuten notiert, mit allen Wiederholungen, Konwitschny und Giulini brauchen 19 Minuten, dafür sind ihre Sätze auch Maestoso. Im 2. Satz, in der Neunten das Scherzo sind ebenfalls fast 13 Minuten notiert, aber mit Wiederholung. Das Tempo im Adagio, einem der schönsten und tiefsten in der gesamten Sinfonien-Literatur überhaupt, liegt bei 12 Minuten, das ist eigentlich Andante, aber in der Proportion der Sätze zueinander stimmt es. Der Schlusssatz ist der Einzige mit gut 23 Minuten, den man temporal so durchgehenlassen kann. Das klingt alles sehr gut, wenn man nicht in die Partitur schaut, aber hört selbst: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 An Willi, aber auch an alle anderen, die hier schreiben oder auch nur lesen. Sicherlich ist die Neunte Beethoven eine der bekanntesten Sinfonien überhaupt. Ob es auch eine der beliebtesten ist, liegt im Auge des Hörenden, um eine Metapher zu gebrauchen. Mir persönlich gefällt sie nicht mehr, ich bin sie über. Vor allem der vierte, der Gesangsteil, gefällt mir nicht mehr. Der Komponist schreibt hier instrumental, nicht für Stimmen. In diesem Punkt, finde ich, gleicht Beethoven dem Thomaskantor Bach, der die Stimmen ebenfalls nicht der menschlichen Stimme angleicht, sondern sie oft genug instrumental führt. Nur: Was ich bei Bach goutiere, geht mir bei Beethoven gegen den Strich. Und ich weiß, dass ich da nicht alleine so empfinde. Ich gabe allerdings zu, dass diese Meinung eine der Mindeheit ist und dass ich sie auf jedenFall auch so gewertet werden möchte, denn jedem sei seine musikalische Präferenz gegönnt. Wenn ich mal zu Beethovens Neunte greife (was wahrlich nicht oft vorkommt), dann läuft bei mir nur der zweite Satz – alles andere bleibt außen vor. „Also, lieber Beethoven, was haben Sie da schon wieder komponiert?“ Ein Wort, dass der Auftraggeber der C-Dur-Messe zum Komponisten sagte, habe ich hier mal abgewandelt. Lieber Herr Beethoven, verzeihen Sie mir bitte meine ablehnende Meinung über Ihre 9. Sinfonie. Für mich gibt es schönere Musikm als diese. Aber ich gestehe auch jedem Menschen Mißgriffe zu, so auch Ihnen. Ich weiß aber auch, dass es noch viele schöne Musik unter Ihren Kompositionen gibt, nur die Neunte, die ist total misslungen. LG manfred An Willi, aber auch an alle anderen, die hier schreiben oder auch nur lesen. Sicherlich ist die Neunte Beethoven eine der bekanntesten Sinfonien überhaupt. Ob es auch eine der beliebtesten ist, liegt im Auge des Hörenden, um eine Metapher zu gebrauchen. Mir persönlich gefällt sie nicht mehr, ich bin sie über. Vor allem der vierte, der Gesangsteil, gefällt mir nicht mehr. Der Komponist schreibt hier instrumental, nicht für Stimmen. In diesem Punkt, finde ich, gleicht Beethoven dem Thomaskantor Bach, der die Stimmen ebenfalls nicht der menschlichen Stimme angleicht, sondern sie oft genug instrumental führt. Nur: Was ich bei Bach goutiere, geht mir bei Beethoven gegen den Strich. Und ich weiß, dass ich da nicht alleine so empfinde. Ich gabe allerdings zu, dass diese Meinung eine der Mindeheit ist und dass ich sie auf jedenFall auch so gewertet werden möchte, denn jedem sei seine musikalische Präferenz gegönnt. Wenn ich mal zu Beethovens Neunte greife (was wahrlich nicht oft vorkommt), dann läuft bei mir nur der zweite Satz – alles andere bleibt außen vor. „Also, lieber Beethoven, was haben Sie da schon wieder komponiert?“ Ein Wort, dass der Auftraggeber der C-Dur-Messe zum Komponisten sagte, habe ich hier mal abgewandelt. Lieber Herr Beethoven, verzeihen Sie mir bitte meine ablehnende Meinung über Ihre 9. Sinfonie. Für mich gibt es schönere Musikm als diese. Aber ich gestehe auch jedem Menschen Mißgriffe zu, so auch Ihnen. Ich weiß aber auch, dass es noch viele schöne Musik unter Ihren Kompositionen gibt, nur die Neunte, die ist total misslungen. LG manfred Ich mag Beethoven zur Zeit generell nicht, wegen Übersättigung. Aber die hier vorgestellte Mono-Aufnahme von Erich Kleiber aus dem Jahr 1952 gefällt mir trotzdem: bei mir kommt es auch auf die Interpretation an. Liebe Grüße Ich mag Beethoven zur Zeit generell nicht, wegen Übersättigung. Aber die hier vorgestellte Mono-Aufnahme von Erich Kleiber aus dem Jahr 1952 gefällt mir trotzdem: bei mir kommt es auch auf die Interpretation an. Liebe Grüße Zitat Manfred: „Ich weiß aber auch, dass es noch viele schöne Musik unter Ihren Kompositionen gibt, nur die Neunte, die ist total misslungen.“ Lieber Manfred, ich freue mich stets über deine Beiträge, ich versuche aber meinerseits stets, Urteile über Komponisten oder Interpreten als meine eigene Meinung dazustellen (was mir wahrscheinlich auch nicht immer gelingt), und auch du hast das in deinem Beitrag zumeist versucht, aber in diener letzten Aussage verlässt du diesen Pfad und formulierst deine Aussage als allgemein gültige Wahrheit. Insofern halte ich deinen letzten Satz für „total misslungen“. Liebe Grüße und schönen Sonntag Willi😀 Zitat Manfred: „Ich weiß aber auch, dass es noch viele schöne Musik unter Ihren Kompositionen gibt, nur die Neunte, die ist total misslungen.“ Lieber Manfred, ich freue mich stets über deine Beiträge, ich versuche aber meinerseits stets, Urteile über Komponisten oder Interpreten als meine eigene Meinung dazustellen (was mir wahrscheinlich auch nicht immer gelingt), und auch du hast das in deinem Beitrag zumeist versucht, aber in diener letzten Aussage verlässt du diesen Pfad und formulierst deine Aussage als allgemein gültige Wahrheit. Insofern halte ich deinen letzten Satz für „total misslungen“. Liebe Grüße und schönen Sonntag Willi😀 Lieber Manfred, dass dir die Neunte nicht so liegt, kann ich gut verstehen, mir geht es genau so. Allerdings sehe ich das aus der Sicht der Solisten, besonders der Sopranistin. Ich selbst habe diese Partie gesungen, eigentlich ein Muss als Sängerin, aber sie hat mich überhaupt nicht überzeugt. Ich sage es mit meinen Worten, „eine einzige Schreierei“, nichts von schönem Singen, Ausdruck oder Interpretation, bis auf ein paar Stellen. Aber man muss sie mal gesungen haben, die Erfahrung gemacht haben, dann entscheiden, ob man sie je wieder singt. Für den Chor ist es sicher etwas anders, gewaltvoll und aussagekräftig, so natürlich der Text. musika Lieber Manfred, dass dir die Neunte nicht so liegt, kann ich gut verstehen, mir geht es genau so. Allerdings sehe ich das aus der Sicht der Solisten, besonders der Sopranistin. Ich selbst habe diese Partie gesungen, eigentlich ein Muss als Sängerin, aber sie hat mich überhaupt nicht überzeugt. Ich sage es mit meinen Worten, „eine einzige Schreierei“, nichts von schönem Singen, Ausdruck oder Interpretation, bis auf ein paar Stellen. Aber man muss sie mal gesungen haben, die Erfahrung gemacht haben, dann entscheiden, ob man sie je wieder singt. Für den Chor ist es sicher etwas anders, gewaltvoll und aussagekräftig, so natürlich der Text. musika Ihr Lieben alle! Ich weiß natürlich, dass ich ziemlich alleine bin mit meiner Meinung über die Neunte Beethoven. Aber so ist das nun mal. Aus meinem Bekanntenkreis kenne ich allerdings drei Musikfreunde, die weder mit der Neunten noch mit der Sechsten etwas anfangen können. Ich komme allerdings jetzt dazu, hier noch einen Punkt „draufzusatteln“: Auch der Fidelio ist für mich obsolet. Einmal vor Jahrzehnten gesehen, seitdem nie wieder. Ich besitze einige Opernaufnahmen von der angeblich so tollen Oper, kann das Argument aber nicht nachvollziehen. Auch hier komponiert der Maestro gegen die Stimmen, schreibt vornehmlich instrumental empfunden. Außerdem kann ich keine Bindung an ein Konzept erkennen: Fidelio ist Singspiel und große Oper zugleich; es gibt keine Entscheidung zwischen diesen beiden Extremen. Die hochgepriesene Ehegatten-Treue ist ein Mythos, den ich nicht glauben kann. Und der in Deus-ex-machina-Manier im letzten Bild auftretende Don Fernando kommt mir immer als eine Art Hampelmann vor. Also lasse ich die Oper als misslungen liegen! Ihr Lieben alle! Ich weiß natürlich, dass ich ziemlich alleine bin mit meiner Meinung über die Neunte Beethoven. Aber so ist das nun mal. Aus meinem Bekanntenkreis kenne ich allerdings drei Musikfreunde, die weder mit der Neunten noch mit der Sechsten etwas anfangen können. Ich komme allerdings jetzt dazu, hier noch einen Punkt „draufzusatteln“: Auch der Fidelio ist für mich obsolet. Einmal vor Jahrzehnten gesehen, seitdem nie wieder. Ich besitze einige Opernaufnahmen von der angeblich so tollen Oper, kann das Argument aber nicht nachvollziehen. Auch hier komponiert der Maestro gegen die Stimmen, schreibt vornehmlich instrumental empfunden. Außerdem kann ich keine Bindung an ein Konzept erkennen: Fidelio ist Singspiel und große Oper zugleich; es gibt keine Entscheidung zwischen diesen beiden Extremen. Die hochgepriesene Ehegatten-Treue ist ein Mythos, den ich nicht glauben kann. Und der in Deus-ex-machina-Manier im letzten Bild auftretende Don Fernando kommt mir immer als eine Art Hampelmann vor. Also lasse ich die Oper als misslungen liegen! Lieber Manfred, du wirst mir gestatten, dass ich, und da bin ich nicht alleine, auch in Sachen Fidelio anderer Meinung bin als du. Allerdings ist dies der falsche Ort, darüber zu diskutieren. Deshalb werde ich ein Forum gründen, das in der Tat im Opernforum noch fehlt, weiß der Henker, warum, ein Forum mit dem Namen „Opern“. In dem Einführungstext werde ich schreiben, worauf es in diesem Forum ankommen soll, und als erste Oper werde ich den Fidelio einstellen. Danach werde ich ein Diskussionsthema anschließen. Vielleicht wird dann ja etwas mehr diskutiert. Dazu werde ich, aus bekannten Gründen, eine Verbindung zum Opernführer vorschlagen. Liebe Grüße Willi😀 Lieber Manfred, du wirst mir gestatten, dass ich, und da bin ich nicht alleine, auch in Sachen Fidelio anderer Meinung bin als du. Allerdings ist dies der falsche Ort, darüber zu diskutieren. Deshalb werde ich ein Forum gründen, das in der Tat im Opernforum noch fehlt, weiß der Henker, warum, ein Forum mit dem Namen „Opern“. In dem Einführungstext werde ich schreiben, worauf es in diesem Forum ankommen soll, und als erste Oper werde ich den Fidelio einstellen. Danach werde ich ein Diskussionsthema anschließen. Vielleicht wird dann ja etwas mehr diskutiert. Dazu werde ich, aus bekannten Gründen, eine Verbindung zum Opernführer vorschlagen. Liebe Grüße Willi😀 Selbstverständlich, lieber Willi, ist mir bewusst, dass meine Meinung auf Widerstand stößt. Ich lasse sie mir trotzdem nicht nehmen. Natürlich ist diese Meinung zu zwei zentralen Werken eines der größten Komponisten, den die Welt hatte, für viele Menschen ein no go. Aber so ist das nun einmal. Ich werde es überleben, wenn man mich für meine Meinung „steinigt“ und Du wirst es überleben, wenn ich dabei bleibe. Ich denke aber gerade, dass es eigentlich so was von nebensächlich ist, was und wie hier und anderen Orts diskutiert wird, wenn man darüber nachdenkt, was einige hundert Kilometer weiter, nämlich in der Ukraine, geschieht. Aber das gehört nicht hierher, ist aber nicht zu vernachlässigen. Selbstverständlich, lieber Willi, ist mir bewusst, dass meine Meinung auf Widerstand stößt. Ich lasse sie mir trotzdem nicht nehmen. Natürlich ist diese Meinung zu zwei zentralen Werken eines der größten Komponisten, den die Welt hatte, für viele Menschen ein no go. Aber so ist das nun einmal. Ich werde es überleben, wenn man mich für meine Meinung „steinigt“ und Du wirst es überleben, wenn ich dabei bleibe. Ich denke aber gerade, dass es eigentlich so was von nebensächlich ist, was und wie hier und anderen Orts diskutiert wird, wenn man darüber nachdenkt, was einige hundert Kilometer weiter, nämlich in der Ukraine, geschieht. Aber das gehört nicht hierher, ist aber nicht zu vernachlässigen. Ihr Lieben, Ich finde es super, dass in diesem Thema gegenteilige Meinungen akzeptiert werden. Diese Haltung bringt m.E. ein Forum zum Erblühen. Auch wäre sie bei allen Themen wünschenswert, denke ich. Liebe Grüße Ihr Lieben, Ich finde es super, dass in diesem Thema gegenteilige Meinungen akzeptiert werden. Diese Haltung bringt m.E. ein Forum zum Erblühen. Auch wäre sie bei allen Themen wünschenswert, denke ich. Liebe Grüße Lieber Manfred, du bist ja nicht alleine mit deiner Meinung zu Beethoven, ich bin auch kein Fan von ihm. Ich habe zwar viele Lieder, z.B. die schottischen Lieder gesungen, Fidelio ist noch eine Ausnahme, die ich musikalisch sehr gut finde, seine Messe in C-Dur ist auch nicht so mein Fall. So sind halt die Geschmäcker und das ist gut so. musika Lieber Manfred, du bist ja nicht alleine mit deiner Meinung zu Beethoven, ich bin auch kein Fan von ihm. Ich habe zwar viele Lieder, z.B. die schottischen Lieder gesungen, Fidelio ist noch eine Ausnahme, die ich musikalisch sehr gut finde, seine Messe in C-Dur ist auch nicht so mein Fall. So sind halt die Geschmäcker und das ist gut so. musika Lieber Manfred, ich habe mittlerweile einen Fidelio-Thread im neuen Forum „Opern“ eröffnet. Dort könntest du den Teil aus denem hier geschriebenen Beitrag Nr. 8 herauslösen und in den Diskussionsbeitrag im neuen Forum einstellen. wie ich ihn in Beitrag Nr. 9 angekündigt habe. Ich werde dann meine entsprechenden Ausführungen ebenfalls löschen. Liebe Grüße Willi😀 Lieber Manfred, ich habe mittlerweile einen Fidelio-Thread im neuen Forum „Opern“ eröffnet. Dort könntest du den Teil aus denem hier geschriebenen Beitrag Nr. 8 herauslösen und in den Diskussionsbeitrag im neuen Forum einstellen. wie ich ihn in Beitrag Nr. 9 angekündigt habe. Ich werde dann meine entsprechenden Ausführungen ebenfalls löschen. Liebe Grüße Willi😀 Ich habe mitr heute aus meiner Sammlung eine weitere vorgenommen, die Lesart von Riccardo Chally, der damals mit dem Gewandhausorchester eine Gesamtaufnahme vorgelegt hat, hier jedoch eine Liveübertragung der Neunten vom Sylvesterkonzert 2013, aus der auch hervorgeht, dass Maestro Chailly gemeinhin ein zügiges Tempo ergriff. Aus der Neunten klingt jedoch auch ein neues Zeitalter und, vielleicht mehr als aus seinen anderen Symphonien, vor allem im ersten Satz, den ich eben hörte, warum viele Experten Beethoven zum „größten Rhythmiker aller Zeiten“ erhoben. Beethoven hat, wie ich finde, gerade auch in dieser Sinfonie die Pauke aus der Fessel des Begleitinstruments befreit und zum Soloinstrument erhoben, wie die 33 Takte pausenlosen Paukenfuriosos im Herzen diesen Satzes eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Ich habe mitr heute aus meiner Sammlung eine weitere vorgenommen, die Lesart von Riccardo Chally, der damals mit dem Gewandhausorchester eine Gesamtaufnahme vorgelegt hat, hier jedoch eine Liveübertragung der Neunten vom Sylvesterkonzert 2013, aus der auch hervorgeht, dass Maestro Chailly gemeinhin ein zügiges Tempo ergriff. Aus der Neunten klingt jedoch auch ein neues Zeitalter und, vielleicht mehr als aus seinen anderen Symphonien, vor allem im ersten Satz, den ich eben hörte, warum viele Experten Beethoven zum „größten Rhythmiker aller Zeiten“ erhoben. Beethoven hat, wie ich finde, gerade auch in dieser Sinfonie die Pauke aus der Fessel des Begleitinstruments befreit und zum Soloinstrument erhoben, wie die 33 Takte pausenlosen Paukenfuriosos im Herzen diesen Satzes eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Beethovens Neunte – ich habe es oben gechrieben – ist nicht mein Fall. Trotzdem habe ich noch etliche Gesamtaufnahmen im Regal. Vor allem wegen der übrigen acht Sinfonien, die ich durchaus als Meisterwerke bezeichnen will. Da sind z.B. die allerdings mit anderem Cover habe. Eine andere Einspielung istdiese hier (in der 9. sind die Solisten Gré Brouwenstein, Kerstin Meyer, Nicolai Gedda und Frederick Guthrie; den Chorpart sang damals der Choeur de la Cathédrale Sainte-Hedwige de Berlin [Einstudierung Karl Forster] bei mir ebenfalls mit einem anderen Cover. Eine weitere Aufnahme liegt mit David Zinman und dem Tonhalle Orchester Zürich vor, die seinerzeit bei Arte Nova herauskam und mit dem Hinweis einer Neuausgabe der Noten warb: Wegen dieser Werbung hatte ich die Ausgabe erworben, musste aber feststellen, dass man, um zu hören, was anders war, die Noten hätte haben müssen – und die hatte ich nun mal nicht. Ich konnte jedenfalls einen Unterschied nicht hören. Eine weitere Gesamtausgabe der Beethoven-Sinfonien hate Günter Wand eingespielt: Beethovens Neunte – ich habe es oben gechrieben – ist nicht mein Fall. Trotzdem habe ich noch etliche Gesamtaufnahmen im Regal. Vor allem wegen der übrigen acht Sinfonien, die ich durchaus als Meisterwerke bezeichnen will. Da sind z.B. die allerdings mit anderem Cover habe. Eine andere Einspielung istdiese hier (in der 9. sind die Solisten Gré Brouwenstein, Kerstin Meyer, Nicolai Gedda und Frederick Guthrie; den Chorpart sang damals der Choeur de la Cathédrale Sainte-Hedwige de Berlin [Einstudierung Karl Forster] bei mir ebenfalls mit einem anderen Cover. Eine weitere Aufnahme liegt mit David Zinman und dem Tonhalle Orchester Zürich vor, die seinerzeit bei Arte Nova herauskam und mit dem Hinweis einer Neuausgabe der Noten warb: Wegen dieser Werbung hatte ich die Ausgabe erworben, musste aber feststellen, dass man, um zu hören, was anders war, die Noten hätte haben müssen – und die hatte ich nun mal nicht. Ich konnte jedenfalls einen Unterschied nicht hören. Eine weitere Gesamtausgabe der Beethoven-Sinfonien hate Günter Wand eingespielt: Nachtrag, weil ich es vergessen habe, ob einzufügen: In einer Rundfunksendung, die aber nichts mit den Beethoven-Sinfonien zu tun hatte, sprach ein Reporter den Dirigenten mit französischem Idiom an. Daraufhin belehrte der Dirigent den Reporter, dass er als Belgier mit „Kleutens“ angesprochen werden wollte. Übrigens eine Namensnennung, die ich im Rundfunk in der Form nie gehört habe. Nachtrag, weil ich es vergessen habe, ob einzufügen: In einer Rundfunksendung, die aber nichts mit den Beethoven-Sinfonien zu tun hatte, sprach ein Reporter den Dirigenten mit französischem Idiom an. Daraufhin belehrte der Dirigent den Reporter, dass er als Belgier mit „Kleutens“ angesprochen werden wollte. Übrigens eine Namensnennung, die ich im Rundfunk in der Form nie gehört habe. Man kann, wenn man will, die Bezeichnung „obsolet“ in einer subjektiven Deutung und Überzeugung natürlich auch auf jedes andere klassische Werk beziehen. In der freien Welt finde ich das auch völlig legitim. Ob ich es aber in meiner persönlichen Auffassung im Einzelfall für angebracht erachte, ist freilich wieder eine ganz andere Sache. Beethovens Neunte hat mich jedenfalls insgesamt sehr positiv berührt! Liebe Grüße Man kann, wenn man will, die Bezeichnung „obsolet“ in einer subjektiven Deutung und Überzeugung natürlich auch auf jedes andere klassische Werk beziehen. In der freien Welt finde ich das auch völlig legitim. Ob ich es aber in meiner persönlichen Auffassung im Einzelfall für angebracht erachte, ist freilich wieder eine ganz andere Sache. Beethovens Neunte hat mich jedenfalls insgesamt sehr positiv berührt! Liebe Grüße Dass Daniel Barenboim nicht nur ein hervorragender Beethovenpianist ist, sondern auch ein hervorragender Beethovendirigent, hat er einmal mehr mit dieser Aufnahme aus dem Sommer 2006 in der Berliner Philharmonie bewiesen, wo er die Neunte mit dem West Eastern Diwan Orchestra aufführte, unterstützt von Angelika Denoke, Waltraud Meyer, Burkhard Fritz und René Pape: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Dass Daniel Barenboim nicht nur ein hervorragender Beethovenpianist ist, sondern auch ein hervorragender Beethovendirigent, hat er einmal mehr mit dieser Aufnahme aus dem Sommer 2006 in der Berliner Philharmonie bewiesen, wo er die Neunte mit dem West Eastern Diwan Orchestra aufführte, unterstützt von Angelika Denoke, Waltraud Meyer, Burkhard Fritz und René Pape: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀Beethovens Neunte!
Weiteres kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/9._Sinfonie_(Beethoven)
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Weiteres kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/9._Sinfonie_(Beethoven)
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Hilde Güden, Sopran
Sieglinde Wagner, Alt
Anton Dermota, Tenor
Ludwig Weber, Bass
Wiener Philharmoniker, Wiener Singverein, Erich Kleiber
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André
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