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Hans August Alexander Bronsart von Schellendorf (* 11. Februar 1830 in Berlin; † 3. November 1913 in München) war ein deutscher Komponist und Pianist. Hans Bronsart von Schellendorf stammte aus der preußischen Offiziersfamilie Bronsart von Schellendorff. Sein Vater war der Generalleutnant Heinrich Bronsart von Schellendorff (1803–1874), seine Mutter war Antoinette Martha Elisabeth d’Azemar de Rege (1810–1873). Seine jüngeren Brüder Paul und Walter wurden Generäle und nacheinander preußische Kriegsminister. 1849 wurde Hans Bronsart von Schellendorf Schüler von Siegfried Dehn und studierte gleichzeitig an der Berliner Universität. 1853/54 schloss er sich dem Kreis um Franz Liszt in Weimar an und wurde von Liszt bis 1857 unterrichtet. In dieser Zeit lernte er Richard Wagner, Hector Berlioz, Hans von Bülow, Felix Draeseke, Wendelin Weißheimer und Johannes Brahms kennen. Liszt widmete Bronsart sein Klavierkonzert Nr. 2 A-Dur, das Bronsart am 7. Januar 1857 in Weimar unter der Leitung des Komponisten zur Uraufführung brachte. In den folgenden Jahren unternahm er ausgiebige Konzertreisen, die ihn bis nach Paris und Sankt Petersburg führten. 1865 übernahm Bronsart in Nachfolge seines Freundes Hans von Bülow die Leitung der Berliner Gesellschaft der Musikfreunde. Zwei Jahre später wurde er Direktor des Königlichen Theaters in Hannover. 1887 wurde Bronsart zum Generalintendanten des Hoftheaters in Weimar ernannt und 1895 pensioniert. Die letzten Lebensjahre verbrachte er in Rottach-Egern, Pertisau und München. Als Mitglied im Allgemeinen Deutschen Musikverein, dessen Vorsitz er von 1888 bis 1898 innehatte, setzte sich Bronsart für einen Ausgleich zwischen der Neudeutschen Schule und den Vertretern der konservativen Richtung ein. Am 14. September 1861 heiratete Bronsart die Liszt-Schülerin Ingeborg Starck (* 24. August 1840; † 17. Juni 1913), ebenfalls Pianistin sowie Komponistin mehrerer Opern. Das Paar hatte zwei Kinder: Bronsart von Schellendorfs Werkverzeichnis ist nicht allzu umfangreich. Einige Werke, darunter zwei Sinfonien (Nr. 1 In den Alpen, mit Chor; Nr. 2 Schicksalsgewalten), gelten als verschollen. Neben einer Oper schrieb Bronsart noch Kammermusik sowie einige Kompositionen für Klavier solo. Die heute am ehesten noch bekannten, sicher auch die bedeutendsten Werke des Komponisten sind das Klaviertrio g-Moll op. 1 (1856) und das Klavierkonzert fis-Moll op. 10 (1873). Für das Klavierkonzert setzte sich Hans von Bülow selbst wiederholt als Pianist ein. Stilistisch sind Bronsarts Kompositionen nicht eindeutig der Neudeutschen Schule zugehörig, sondern stellen eine eigenständige Auseinandersetzung mit verschiedenen musikalischen Strömungen der Mitte des 19. Jahrhunderts dar; so lassen sich neben Einflüssen von Liszt und Wagner auch solche von Schumann erkennen. Eine gewisse Nähe zu den Frühwerken von Brahms ist ebenfalls auszumachen. Eine umfassende Würdigung des Komponisten Bronsart steht noch aus, zumal ein Großteil seines Gesamtwerkes ungedruckt blieb. [Wikipedia] ________________________________________________________________________ +Ingeborg Bronsart von Schellendorf: Romanze für Violine & Klavier A-Dur Als Komponist blieb der Liszt-Schüler und Klaviervirtuose Hans Bronsart von Schellendorf noch bis vor kurzem eine Randfigur. Zu Lebzeiten allerdings zeigte sich Franz Liszt begeistert von Bronsarts kompositorischem Schaffen: ‚danke Dir von Herzen, dass Du sie [die Partitur] mir übersendet hast. Ich halte sehr viel von Dir, sowohl als Charakter wie als Musiker‘. Schon bei flüchtigem Hineinhören offenbart sich Bronsarts Gespür für ambitionierte Dimensionen und extrovertierte Musiksprache. Die Musik ist reich an Lyrik und dramatisch-emotionalem Zugriff und gibt dem Solisten ausreichend Gelegenheit zur brillanten Entfaltung ohne die Kraft und Präzision von Bronsarts kompositorischer Rhetorik zu übertünchen. Hans von Bülow, ein weiterer Liszt-Schüler, spielte das Werk von 1870 an in zahlreichen Konzerten. Als er das Konzert 1877 unter Charles Hallé in Manchester auch im Ausland zu Gehör brachte, hatte sich das Werk für kurze Zeit tatsächlich einen Platz im Repertoire erspielt. In der vorliegenden Aufnahme dirigiert Eugene Tzigane die Staatskapelle Weimar. Am Klavier ist Oliver Triendl zu hören, der bereits auf eine umfangreiche Diskographie von etwa 150 CD-Einspielungen zurückblickt und sowohl mit vielen internationalen Orchestern als auch Kammermusikensembles gespielt hat. Die weltweit erfolgreiche Violinistin Nina Karmon ist mit von der Partie, ebenso wie Cellist Wen-Sinn Yang. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Hans August Alexander Bronsart von Schellendorf (* 11. Februar 1830 in Berlin; † 3. November 1913 in München) war ein deutscher Komponist und Pianist. Hans Bronsart von Schellendorf stammte aus der preußischen Offiziersfamilie Bronsart von Schellendorff. Sein Vater war der Generalleutnant Heinrich Bronsart von Schellendorff (1803–1874), seine Mutter war Antoinette Martha Elisabeth d’Azemar de Rege (1810–1873). Seine jüngeren Brüder Paul und Walter wurden Generäle und nacheinander preußische Kriegsminister. 1849 wurde Hans Bronsart von Schellendorf Schüler von Siegfried Dehn und studierte gleichzeitig an der Berliner Universität. 1853/54 schloss er sich dem Kreis um Franz Liszt in Weimar an und wurde von Liszt bis 1857 unterrichtet. In dieser Zeit lernte er Richard Wagner, Hector Berlioz, Hans von Bülow, Felix Draeseke, Wendelin Weißheimer und Johannes Brahms kennen. Liszt widmete Bronsart sein Klavierkonzert Nr. 2 A-Dur, das Bronsart am 7. Januar 1857 in Weimar unter der Leitung des Komponisten zur Uraufführung brachte. In den folgenden Jahren unternahm er ausgiebige Konzertreisen, die ihn bis nach Paris und Sankt Petersburg führten. 1865 übernahm Bronsart in Nachfolge seines Freundes Hans von Bülow die Leitung der Berliner Gesellschaft der Musikfreunde. Zwei Jahre später wurde er Direktor des Königlichen Theaters in Hannover. 1887 wurde Bronsart zum Generalintendanten des Hoftheaters in Weimar ernannt und 1895 pensioniert. Die letzten Lebensjahre verbrachte er in Rottach-Egern, Pertisau und München. Als Mitglied im Allgemeinen Deutschen Musikverein, dessen Vorsitz er von 1888 bis 1898 innehatte, setzte sich Bronsart für einen Ausgleich zwischen der Neudeutschen Schule und den Vertretern der konservativen Richtung ein. Am 14. September 1861 heiratete Bronsart die Liszt-Schülerin Ingeborg Starck (* 24. August 1840; † 17. Juni 1913), ebenfalls Pianistin sowie Komponistin mehrerer Opern. Das Paar hatte zwei Kinder: Bronsart von Schellendorfs Werkverzeichnis ist nicht allzu umfangreich. Einige Werke, darunter zwei Sinfonien (Nr. 1 In den Alpen, mit Chor; Nr. 2 Schicksalsgewalten), gelten als verschollen. Neben einer Oper schrieb Bronsart noch Kammermusik sowie einige Kompositionen für Klavier solo. Die heute am ehesten noch bekannten, sicher auch die bedeutendsten Werke des Komponisten sind das Klaviertrio g-Moll op. 1 (1856) und das Klavierkonzert fis-Moll op. 10 (1873). Für das Klavierkonzert setzte sich Hans von Bülow selbst wiederholt als Pianist ein. Stilistisch sind Bronsarts Kompositionen nicht eindeutig der Neudeutschen Schule zugehörig, sondern stellen eine eigenständige Auseinandersetzung mit verschiedenen musikalischen Strömungen der Mitte des 19. Jahrhunderts dar; so lassen sich neben Einflüssen von Liszt und Wagner auch solche von Schumann erkennen. Eine gewisse Nähe zu den Frühwerken von Brahms ist ebenfalls auszumachen. Eine umfassende Würdigung des Komponisten Bronsart steht noch aus, zumal ein Großteil seines Gesamtwerkes ungedruckt blieb. [Wikipedia] ________________________________________________________________________ +Ingeborg Bronsart von Schellendorf: Romanze für Violine & Klavier A-Dur Als Komponist blieb der Liszt-Schüler und Klaviervirtuose Hans Bronsart von Schellendorf noch bis vor kurzem eine Randfigur. Zu Lebzeiten allerdings zeigte sich Franz Liszt begeistert von Bronsarts kompositorischem Schaffen: ‚danke Dir von Herzen, dass Du sie [die Partitur] mir übersendet hast. Ich halte sehr viel von Dir, sowohl als Charakter wie als Musiker‘. Schon bei flüchtigem Hineinhören offenbart sich Bronsarts Gespür für ambitionierte Dimensionen und extrovertierte Musiksprache. Die Musik ist reich an Lyrik und dramatisch-emotionalem Zugriff und gibt dem Solisten ausreichend Gelegenheit zur brillanten Entfaltung ohne die Kraft und Präzision von Bronsarts kompositorischer Rhetorik zu übertünchen. Hans von Bülow, ein weiterer Liszt-Schüler, spielte das Werk von 1870 an in zahlreichen Konzerten. Als er das Konzert 1877 unter Charles Hallé in Manchester auch im Ausland zu Gehör brachte, hatte sich das Werk für kurze Zeit tatsächlich einen Platz im Repertoire erspielt. In der vorliegenden Aufnahme dirigiert Eugene Tzigane die Staatskapelle Weimar. Am Klavier ist Oliver Triendl zu hören, der bereits auf eine umfangreiche Diskographie von etwa 150 CD-Einspielungen zurückblickt und sowohl mit vielen internationalen Orchestern als auch Kammermusikensembles gespielt hat. Die weltweit erfolgreiche Violinistin Nina Karmon ist mit von der Partie, ebenso wie Cellist Wen-Sinn Yang. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Forum-Breadcrumbs – Du bist hier:TroubadourKomponistenforum: KomponistenporträtsBronsart von Schellendorf, Hans, …Bitte Anmelden oder Registrieren, um Beiträge und Themen zu erstellen.Bronsart von Schellendorf, Hans, 1830-1913, deutscher Komponist und Pianist
#1 · 8. November 2025, 19:24Zitat von uhrand am 8. November 2025, 19:24 UhrHans Bronsart von Schellendorf
Herkunft
Leben
Familie
Werk
Hans Bronsart von Schellendorff: Klavierkonzert fis-moll op.10 auf CD
Hans Bronsart von Schellendorff (1830-1913)
Klavierkonzert fis-moll op.10
+Klaviertrio op. 1
Konzert für Klavier und orchester fis-moll op. 10
Allegro maestoso
Adagio ma non troppo
Allegro con fuoco
Trio für Klavier, Violine und Violoncello g-moll op. 1
Allegro molto: Maestoso – Appassionato
Vivace
Adagio ma non troppo
Grave – Allegro agitato – Adagio – Presto
Romance für Violine und Klavier A-Dur (Andante)
Mehr erfahrenHans Bronsart von Schellendorf
Herkunft
Leben
Familie
Werk
Hans Bronsart von Schellendorff: Klavierkonzert fis-moll op.10 auf CD
Hans Bronsart von Schellendorff (1830-1913)
Klavierkonzert fis-moll op.10
+Klaviertrio op. 1
Konzert für Klavier und orchester fis-moll op. 10
Allegro maestoso
Adagio ma non troppo
Allegro con fuoco
Trio für Klavier, Violine und Violoncello g-moll op. 1
Allegro molto: Maestoso – Appassionato
Vivace
Adagio ma non troppo
Grave – Allegro agitato – Adagio – Presto
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