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Schuricht hatte ein breites Repertoire. Er verschrieb sich insbesondere der Wiener Klassik und Spätromantik, wenig begeisterte er sich für die Werke von Richard Wagner. Große musikalische Hingabe verspürte er zu Gustav Mahler. Die rege Zusammenarbeit mit den Berliner und Wiener Philharmonikern im Rahmen der Salzburger Festspiele machte ihn weltberühmt. Die internationale Presse nannte ihn in einer Reihe mit Bruno Walter und Wilhelm Furtwängler, aber auch mit Clemens Krauss, Arturo Toscanini und Otto Klemperer. Als Dirigent stand er für Sachlichkeit. Der Stuttgarter Musikredakteur Götz Thieme verglich die Klarheit seines Schlages mit der von Pierre Boulez. Schurichts Devise war stets: „Einer Sache dienen ist besser, als sich ihrer bedienen.“ Der Musikwissenschaftler Bernard Gavoty beschrieb den Dirigenten als werktreu, maßvoll und beweglich. Er urteilte 1955 in der Reihe Die großen Interpreten positiv über Schuricht. Er zählte ihn zu den „drei oder vier grössten Dirigenten unserer Zeit“ mit der Fähigkeit alle Sinnesebenen des Zuhörers anzusprechen. Die Musikwissenschaftler Richard Schaal und Willy Tapolet sprachen vom „Hang zu starker Vergeistigung der Interpretation“. Der Musikwissenschaftler Matthias Meyer nannte seine Interpretationen „ausgeglichen und formvollendet“. Und der Operndirektor Rudolf Schulz-Dornburg sagte über Schuricht: „Wirken und Musizieren des statürlich kleinen Mannes war von einer künstlerischen Bescheidenheit geprägt, die ihn ganz vor dem Werk eines Komponisten zurücktreten ließ.“ [Wikipedia] 2007 erschien bei Hänssler die „Carl Schuricht Collection“ [20 CD Box] mit dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR: https://www.youtube.com/playlist?list=OLAK5uy_lF5eTZPLLRpo551n05Y_S5zpCNPG9sARY Schuricht hatte ein breites Repertoire. Er verschrieb sich insbesondere der Wiener Klassik und Spätromantik, wenig begeisterte er sich für die Werke von Richard Wagner. Große musikalische Hingabe verspürte er zu Gustav Mahler. Die rege Zusammenarbeit mit den Berliner und Wiener Philharmonikern im Rahmen der Salzburger Festspiele machte ihn weltberühmt. Die internationale Presse nannte ihn in einer Reihe mit Bruno Walter und Wilhelm Furtwängler, aber auch mit Clemens Krauss, Arturo Toscanini und Otto Klemperer. Als Dirigent stand er für Sachlichkeit. Der Stuttgarter Musikredakteur Götz Thieme verglich die Klarheit seines Schlages mit der von Pierre Boulez. Schurichts Devise war stets: „Einer Sache dienen ist besser, als sich ihrer bedienen.“ Der Musikwissenschaftler Bernard Gavoty beschrieb den Dirigenten als werktreu, maßvoll und beweglich. Er urteilte 1955 in der Reihe Die großen Interpreten positiv über Schuricht. Er zählte ihn zu den „drei oder vier grössten Dirigenten unserer Zeit“ mit der Fähigkeit alle Sinnesebenen des Zuhörers anzusprechen. Die Musikwissenschaftler Richard Schaal und Willy Tapolet sprachen vom „Hang zu starker Vergeistigung der Interpretation“. Der Musikwissenschaftler Matthias Meyer nannte seine Interpretationen „ausgeglichen und formvollendet“. Und der Operndirektor Rudolf Schulz-Dornburg sagte über Schuricht: „Wirken und Musizieren des statürlich kleinen Mannes war von einer künstlerischen Bescheidenheit geprägt, die ihn ganz vor dem Werk eines Komponisten zurücktreten ließ.“ [Wikipedia] 2007 erschien bei Hänssler die „Carl Schuricht Collection“ [20 CD Box] mit dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR: https://www.youtube.com/playlist?list=OLAK5uy_lF5eTZPLLRpo551n05Y_S5zpCNPG9sARYCarl Schuricht, 1880-1967, deutscher Komponist und einer der bedeutendsten Orchesterleiter des 20. Jahrhunderts
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