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Alfredo Catalani (1854-1893): Uraufführung am 27. Februar 1886 in der Scala di Milano. Personen der Handlung: Kurzfassung des Inhalts. Erster Akt. Im Palast besingen Spinnerinnen das Schwinden ihrer Jugend. Sie unterhalten sich über Edmea, die als Waisenkind von der gräflichen Familie aufgenommen wurde. Edmea ist traurig, da ihr Geliebter, der Sohn des Grafen mit dem Namen Oberto, eine weite Reise antreten muss. Jener Oberto kommt, um sich von seiner Geliebten zu verabschieden. Er schickt die Spinnerinnen hinaus, worauf Edmea unter dem Bild von Obertos Mutter Treue bis in den Tod schwört. Aus ihren Worten wird auch deutlich, dass sie Obertos Vater fürchtet, da er mit der Liebe seines Sohnes nicht einverstanden ist. Dann gehen beide ab. In die nun leere Halle kommt des Grafen Vasall Ulmo; der gibt in einem Selbstgespräch zu, in Edmea verliebt zu sein und die Hoffnung zu haben, dass Oberto von der Reise nicht mehr nach Hause zurückkehrt. Das ist aber gleichzeitig auch der Grund für eine seelische Erschütterung, denn er kann sich vorstellen, dass Edmea dann aus innerem Leiden über den Verlust des geliebten Menschen irre werden und möglicherweise sterben könnte. Er will sich, wie er sagt, zwingen, seine Hoffnung auf sie aufzugeben. An anderer Stelle im Palast des Grafen treffen sich der Graf, Ulmo und Edmea. Man kann sagen, der Graf biete schnörkellos Ulmo als Dank für seine langjährigen Dienste Edmea als seine Frau an. Die beiden sollen noch am gleichen Abend heiraten. Es wundert natürlich nicht, dass sich Edmea weigert mit dem Hinweis, schon lange mit Oberto „vor Gott“ verheiratet zu sein. In einer späteren Fassung dieser Szene ist Ulmo sogar bereit, auf Edmea zu verzichten; doch der Graf besteht nicht nur auf seinem väterlichen Recht (wobei er sich als nicht leiblicher Vater auf rechtlich dünnem Eis bewegt), sondern kündigt ihr sogar an, ihr unerbittlicher Feind zu werden, sollte sie sich weigern. In der Urfassung dieser Szene bittet Ulmo Edmea dem Drängen des Grafen nachzugeben. Er hofft aber, dass sie ihn eines Tages lieben könnte. In der letzten Szene des ersten Akten sieht man den Priester und Hochzeitsgäste eintreffen. Nach der Trauung durch den Priester legt man den Eheleuten den Ehevertrag zur Unterschrift vor; Edmea sieht keinen Ausweg und unterschreibt. Dann aber geschieht etwas Entsetzliches: sie drängt sich durch die Hochzeitsgäste hin aus auf die Terrasse und stürzt sich von dort in die Tiefe, in die Elbe. Noch bevor alle die schreckliche Situation übersehen können, eilt Ulmo ihr nach, während die Gäste, neugierig geworden, Ulmo folgen und sehen müssen, dass beide von der Strömung fortgerissen werden… Zweiter Akt. Fritz, seine Spielleute und Gaukler sind auf dem Weg zum Schloss des Barons von Waldeck und rasten gerade in einem Wirtshaus; der Wirt und die anwesenden Gäste beneiden sie um ihre Lebensfreude. Auch Ulmo und Edmea sind in den Gasthof eingekehrt. Edmea wirkt auf alle wie eine Irre; sie hält sich für eine Fee der Elbe (wie der Wahnsinnsszene zu entnehmen ist). Ulmo hat sie als seine geistig zurückgebliebene Schwester ausgegeben und bittet den Wirt um eine Unterkunft, aber der weist die beiden ziemlich unwirsch hinaus. Fritz findet das Benehmen des Wirtes mehr als schäbig und bietet beiden an, sich der Truppe anzuschließen. Er erklärt, dass sie auf dem Weg zum Schloss des Barons Waldeck sind, wo die Geburt seines ersten Sohnes gefeiert werden soll. Fritz argumentiert, wer Gaukler aufnimmt, der wird auch Bettler nicht so einfach abweisen. Plötzlich sind in der Ferne Trompetenklänge zu hören, woraus alle schließen, dass sich weitere Geburtstagsgäste auf dem Weg zum Schloss des Barons befinden. Beleuchteter Park mit einem See im Hintergrund; rechts die Seitenwand eines Palastes mit großer Treppe, Blumen und Statuen. Asus dem Schloss dringen, durch die weit geöffneten Flügeltüren begünstigt, frohe Klänge in den Park. Die Festgesellschaft freut sich erkennbar auf die Festlichkeiten. Allerdings sind einige Damen aus der Festgesellschaft mit der Unruhe unzufrieden, und die zieht es in die Ruhe des Parks. Dort kommt ihnen Oberto entgegen, der den Eindruck macht, schwermütig zu sein. Tatsächlich kämpft der junge Mann mit den unerfreulichen Nachrichten, die ihm über das Schicksal seiner geliebten Edmea zugetragen wurden. Im Festsaal des Schlosses haben sich der Graf, der Baron und einige der übrigen Gäste mit Obertos Schwermütigkeit auseinandergesetzt und gemeinsam beschlossen, Oberto aufzuheitern. Doch genau das gelingt keinem. Das ist nun der Augenblick, wo Fritz mit seinen Spielleuten und den beiden (angeblichen) Bettlern im Schloss ankommen. Kaum, dass man sich der Reisekleidung entledigt hat, kaum, dass man die ersten Erfrischungsgetränke zu sich nehmen konnte, beginnt Edmea plötzlich und ungefragt ein Lied von der Fee der Elbe zu singen. Oberto wird aufmerksam und ist sich sicher, dass die Stimme seiner großen Liebe gehört. Das Problem ist bei Edmea angesiedelt: sie erkennt Oberto nicht. Alle Gäste im Festsaal starren die merkwürdige junge Frau an – nur Ulmo hegt die Befürchtung, Edmea an Oberto, den er natürlich sofort erkannt hat, zu verlieren. Verständlich, dass seine Bemühungen darauf abzielen, sofort wieder abzureisen, weil er Edmea nicht an Oberto verlieren will. Ulmos Bemühungen, Edmea zur sofortigen Abreise zu bewegen, gehen schief. Sie hat ganz plötzlich ihren Oberto wiedererkannt und fällt ihm in die Arme. Oberto wirft seinem Vater, dem Grafen von Leitmeritz, einen trotzigen Blick zu und zieht sich dann mit ihr in Räumlichkeiten des Schlosses von Baron Waldeck zurück. Dritter Akt. Die Vorkommnisse auf dem Schloss des Barons von Waldeck sind überall im Ort ein Gesprächsthema. Vor allen Dingen haben die Damen der sogenannten Gesellschaft mal wieder ein Thema gefunden. Der Herr Graf hat dagegen befohlen, das Thema am besten mit Stillschweigen zu bewahren. Im Schloss des Grafen leben Oberto und Edmea wieder, wie schon früher, zusammen. Die Damen im Schloss des Grafen tuscheln miteinander, als sie Edmea kommen sehen, brechen sie ab und schweigen vor sich hin. Edmea bekennt sich zu Oberto, kann aber nicht verhehlen, dass ihr auch immer wieder Zweifel kommen. Mit Oberto ist sie zusammen und gibt an, dass sie sich wieder an ihre ersten Liebesbekenntnisse erinnern kann. Und es ist die Erinnerung an die erzwungene Heirat mit Ulmo durch seinen Vater, die in ihr hochkommt. Oberto kann seinen Zorn kaum zurückhalten. Er verspricht Edmea, nie wieder eine Trennung zuzulassen; für dieses Versprechen sogar einen Vatermord begehen zu wollen. Diese Aussage beunruhigt Edmea und sie versucht, Oberto davon abzubringen. Ihr kommt der Gedanke, den Frieden in einem anderen Land zu suchen. Ulmo kommt, bleich wie ein Geist, auf das Paar zu. Oberto zieht wütend seinen Dolch, doch Ulmo fällt vor ihm auf die Knie und bittet darum, ihn anzuhören. Er habe Edmea in der Hoffnung gerettet, dass sie ihn irgendwann lieben werde. Doch habe er sie nicht angerührt und gebe sie Oberto nun zurück. Die Ehe habe er bereits durch seinen eigenen Tod aufgelöst – er habe Gift genommen. Gerührt bittet Oberto ihn um Vergebung. Ulmo bittet Edmea mit seinen letzten Worten, ihm als Lohn für seine vergebliche Liebe nach seinem Tod einen Kuss zu geben. Der Graf erscheint mit seinem Gefolge, um Oberto mitzuteilen, dass er Edmeas Ehe annullieren könne. Dazu ist es nun zu spät. Oberto und Edmea bitten den toten Ulmo noch einmal um Verzeihung, und Oberto fordert Edmea auf, seinen letzten Wunsch zu erfüllen. Sein Andenken wird ihr immer heilig sein. Quelle: © Manfred Alfredo Catalani (1854-1893): Uraufführung am 27. Februar 1886 in der Scala di Milano. Personen der Handlung: Kurzfassung des Inhalts. Erster Akt. Im Palast besingen Spinnerinnen das Schwinden ihrer Jugend. Sie unterhalten sich über Edmea, die als Waisenkind von der gräflichen Familie aufgenommen wurde. Edmea ist traurig, da ihr Geliebter, der Sohn des Grafen mit dem Namen Oberto, eine weite Reise antreten muss. Jener Oberto kommt, um sich von seiner Geliebten zu verabschieden. Er schickt die Spinnerinnen hinaus, worauf Edmea unter dem Bild von Obertos Mutter Treue bis in den Tod schwört. Aus ihren Worten wird auch deutlich, dass sie Obertos Vater fürchtet, da er mit der Liebe seines Sohnes nicht einverstanden ist. Dann gehen beide ab. In die nun leere Halle kommt des Grafen Vasall Ulmo; der gibt in einem Selbstgespräch zu, in Edmea verliebt zu sein und die Hoffnung zu haben, dass Oberto von der Reise nicht mehr nach Hause zurückkehrt. Das ist aber gleichzeitig auch der Grund für eine seelische Erschütterung, denn er kann sich vorstellen, dass Edmea dann aus innerem Leiden über den Verlust des geliebten Menschen irre werden und möglicherweise sterben könnte. Er will sich, wie er sagt, zwingen, seine Hoffnung auf sie aufzugeben. An anderer Stelle im Palast des Grafen treffen sich der Graf, Ulmo und Edmea. Man kann sagen, der Graf biete schnörkellos Ulmo als Dank für seine langjährigen Dienste Edmea als seine Frau an. Die beiden sollen noch am gleichen Abend heiraten. Es wundert natürlich nicht, dass sich Edmea weigert mit dem Hinweis, schon lange mit Oberto „vor Gott“ verheiratet zu sein. In einer späteren Fassung dieser Szene ist Ulmo sogar bereit, auf Edmea zu verzichten; doch der Graf besteht nicht nur auf seinem väterlichen Recht (wobei er sich als nicht leiblicher Vater auf rechtlich dünnem Eis bewegt), sondern kündigt ihr sogar an, ihr unerbittlicher Feind zu werden, sollte sie sich weigern. In der Urfassung dieser Szene bittet Ulmo Edmea dem Drängen des Grafen nachzugeben. Er hofft aber, dass sie ihn eines Tages lieben könnte. In der letzten Szene des ersten Akten sieht man den Priester und Hochzeitsgäste eintreffen. Nach der Trauung durch den Priester legt man den Eheleuten den Ehevertrag zur Unterschrift vor; Edmea sieht keinen Ausweg und unterschreibt. Dann aber geschieht etwas Entsetzliches: sie drängt sich durch die Hochzeitsgäste hin aus auf die Terrasse und stürzt sich von dort in die Tiefe, in die Elbe. Noch bevor alle die schreckliche Situation übersehen können, eilt Ulmo ihr nach, während die Gäste, neugierig geworden, Ulmo folgen und sehen müssen, dass beide von der Strömung fortgerissen werden… Zweiter Akt. Fritz, seine Spielleute und Gaukler sind auf dem Weg zum Schloss des Barons von Waldeck und rasten gerade in einem Wirtshaus; der Wirt und die anwesenden Gäste beneiden sie um ihre Lebensfreude. Auch Ulmo und Edmea sind in den Gasthof eingekehrt. Edmea wirkt auf alle wie eine Irre; sie hält sich für eine Fee der Elbe (wie der Wahnsinnsszene zu entnehmen ist). Ulmo hat sie als seine geistig zurückgebliebene Schwester ausgegeben und bittet den Wirt um eine Unterkunft, aber der weist die beiden ziemlich unwirsch hinaus. Fritz findet das Benehmen des Wirtes mehr als schäbig und bietet beiden an, sich der Truppe anzuschließen. Er erklärt, dass sie auf dem Weg zum Schloss des Barons Waldeck sind, wo die Geburt seines ersten Sohnes gefeiert werden soll. Fritz argumentiert, wer Gaukler aufnimmt, der wird auch Bettler nicht so einfach abweisen. Plötzlich sind in der Ferne Trompetenklänge zu hören, woraus alle schließen, dass sich weitere Geburtstagsgäste auf dem Weg zum Schloss des Barons befinden. Beleuchteter Park mit einem See im Hintergrund; rechts die Seitenwand eines Palastes mit großer Treppe, Blumen und Statuen. Asus dem Schloss dringen, durch die weit geöffneten Flügeltüren begünstigt, frohe Klänge in den Park. Die Festgesellschaft freut sich erkennbar auf die Festlichkeiten. Allerdings sind einige Damen aus der Festgesellschaft mit der Unruhe unzufrieden, und die zieht es in die Ruhe des Parks. Dort kommt ihnen Oberto entgegen, der den Eindruck macht, schwermütig zu sein. Tatsächlich kämpft der junge Mann mit den unerfreulichen Nachrichten, die ihm über das Schicksal seiner geliebten Edmea zugetragen wurden. Im Festsaal des Schlosses haben sich der Graf, der Baron und einige der übrigen Gäste mit Obertos Schwermütigkeit auseinandergesetzt und gemeinsam beschlossen, Oberto aufzuheitern. Doch genau das gelingt keinem. Das ist nun der Augenblick, wo Fritz mit seinen Spielleuten und den beiden (angeblichen) Bettlern im Schloss ankommen. Kaum, dass man sich der Reisekleidung entledigt hat, kaum, dass man die ersten Erfrischungsgetränke zu sich nehmen konnte, beginnt Edmea plötzlich und ungefragt ein Lied von der Fee der Elbe zu singen. Oberto wird aufmerksam und ist sich sicher, dass die Stimme seiner großen Liebe gehört. Das Problem ist bei Edmea angesiedelt: sie erkennt Oberto nicht. Alle Gäste im Festsaal starren die merkwürdige junge Frau an – nur Ulmo hegt die Befürchtung, Edmea an Oberto, den er natürlich sofort erkannt hat, zu verlieren. Verständlich, dass seine Bemühungen darauf abzielen, sofort wieder abzureisen, weil er Edmea nicht an Oberto verlieren will. Ulmos Bemühungen, Edmea zur sofortigen Abreise zu bewegen, gehen schief. Sie hat ganz plötzlich ihren Oberto wiedererkannt und fällt ihm in die Arme. Oberto wirft seinem Vater, dem Grafen von Leitmeritz, einen trotzigen Blick zu und zieht sich dann mit ihr in Räumlichkeiten des Schlosses von Baron Waldeck zurück. Dritter Akt. Die Vorkommnisse auf dem Schloss des Barons von Waldeck sind überall im Ort ein Gesprächsthema. Vor allen Dingen haben die Damen der sogenannten Gesellschaft mal wieder ein Thema gefunden. Der Herr Graf hat dagegen befohlen, das Thema am besten mit Stillschweigen zu bewahren. Im Schloss des Grafen leben Oberto und Edmea wieder, wie schon früher, zusammen. Die Damen im Schloss des Grafen tuscheln miteinander, als sie Edmea kommen sehen, brechen sie ab und schweigen vor sich hin. Edmea bekennt sich zu Oberto, kann aber nicht verhehlen, dass ihr auch immer wieder Zweifel kommen. Mit Oberto ist sie zusammen und gibt an, dass sie sich wieder an ihre ersten Liebesbekenntnisse erinnern kann. Und es ist die Erinnerung an die erzwungene Heirat mit Ulmo durch seinen Vater, die in ihr hochkommt. Oberto kann seinen Zorn kaum zurückhalten. Er verspricht Edmea, nie wieder eine Trennung zuzulassen; für dieses Versprechen sogar einen Vatermord begehen zu wollen. Diese Aussage beunruhigt Edmea und sie versucht, Oberto davon abzubringen. Ihr kommt der Gedanke, den Frieden in einem anderen Land zu suchen. Ulmo kommt, bleich wie ein Geist, auf das Paar zu. Oberto zieht wütend seinen Dolch, doch Ulmo fällt vor ihm auf die Knie und bittet darum, ihn anzuhören. Er habe Edmea in der Hoffnung gerettet, dass sie ihn irgendwann lieben werde. Doch habe er sie nicht angerührt und gebe sie Oberto nun zurück. Die Ehe habe er bereits durch seinen eigenen Tod aufgelöst – er habe Gift genommen. Gerührt bittet Oberto ihn um Vergebung. Ulmo bittet Edmea mit seinen letzten Worten, ihm als Lohn für seine vergebliche Liebe nach seinem Tod einen Kuss zu geben. Der Graf erscheint mit seinem Gefolge, um Oberto mitzuteilen, dass er Edmeas Ehe annullieren könne. Dazu ist es nun zu spät. Oberto und Edmea bitten den toten Ulmo noch einmal um Verzeihung, und Oberto fordert Edmea auf, seinen letzten Wunsch zu erfüllen. Sein Andenken wird ihr immer heilig sein. Quelle: © ManfredCATALANI, Alfredo: EDMEA
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E D M E A
Oper in drei Akten
Libretto von Antonio Ghislanzoni
nach dem Schauspiel Les Danicheffs von Alexandre Dumas d.J. und Pierre Corvin
Originalsprache: Italienisch.
Graf von Leitmeritz (Bass)
Oberto, sein Sohn (Tenor)
Baron von Waldeck (Bass)
Ulmo, Lehensmann des Grafen (Bariton)
Fritz, ein Spielmann (Tenor)
Der Wirt (Bass)
Edmea, eine Waise (Sopran)
Chor/Statisten: Edelleute (Damen und Herren), Spielleute, Gaukler, Dienerschaft
Edmea ist als Vollwaise im Hause des Grafen von Leitmeritz aufgewachsen und hat eine Liebesbeziehung mit Oberto dem Sohn des Grafen, der mit der Verbindung aber nicht einverstanden ist. Eines Tages sorgt der Graf für eine Reise seines Sohnes und zwingt gleichzeitig Edmea, seinen Günstling Ulmo zu heiraten, der sie aufrichtig liebt. Edmea, mit der Ehe nichts einverstanden, sucht den Tod in der nahe gelegenen Elbe. Ulmo wagt es jedoch nicht, in das Schloss zurückzukehren, sondern reist mit ihr durch die Lande, wobei er Edmea als seine Schwester ausgibt. In einem Wirtshaus schließen sie sich der Gauklertruppe des Spielmanns Fritz an. Die Gruppe wird für eine Feier des Barons von Waldeck engagiert, zu der auch Oberto und sein Vater geladen sind. Dort treffen Oberto und Edmea wieder zusammen. Als Edmea ihren Geliebten erkennt, gesundet sie wieder. Oberto gibt neben seinem Vater auch Ulmo die Schuld an dem Geschehen, sieht seinen Irrtum aber ein, als dieser ihm die näheren Umstände erklärt und versichert, dass er Edmea nicht angerührt habe. Ulmo hat schon Gift genommen, damit Edmea frei ist. Da auch der Graf keine Einwände mehr gegen die Verbindung hat, steht einer Hochzeit nichts mehr im Wege.
Große Halle in einem feudalen Palast; neben Türen zur Kapelle und zu den Gemächern, sieht man im Hintergrund eine Terrasse mit Blick auf die Elbe.
Der Hof einer Taverne; links die Tür zum Innenraum; hinten in der Mitte ein großes Tor zur Straße; Tische und Stühle unter einem Vordach; neben dem Tor eine Steinbank.
Rechts ein Schloss, links Bauernhäuser und ein Grab.
E D M E A
Oper in drei Akten
Libretto von Antonio Ghislanzoni
nach dem Schauspiel Les Danicheffs von Alexandre Dumas d.J. und Pierre Corvin
Originalsprache: Italienisch.
Graf von Leitmeritz (Bass)
Oberto, sein Sohn (Tenor)
Baron von Waldeck (Bass)
Ulmo, Lehensmann des Grafen (Bariton)
Fritz, ein Spielmann (Tenor)
Der Wirt (Bass)
Edmea, eine Waise (Sopran)
Chor/Statisten: Edelleute (Damen und Herren), Spielleute, Gaukler, Dienerschaft
Edmea ist als Vollwaise im Hause des Grafen von Leitmeritz aufgewachsen und hat eine Liebesbeziehung mit Oberto dem Sohn des Grafen, der mit der Verbindung aber nicht einverstanden ist. Eines Tages sorgt der Graf für eine Reise seines Sohnes und zwingt gleichzeitig Edmea, seinen Günstling Ulmo zu heiraten, der sie aufrichtig liebt. Edmea, mit der Ehe nichts einverstanden, sucht den Tod in der nahe gelegenen Elbe. Ulmo wagt es jedoch nicht, in das Schloss zurückzukehren, sondern reist mit ihr durch die Lande, wobei er Edmea als seine Schwester ausgibt. In einem Wirtshaus schließen sie sich der Gauklertruppe des Spielmanns Fritz an. Die Gruppe wird für eine Feier des Barons von Waldeck engagiert, zu der auch Oberto und sein Vater geladen sind. Dort treffen Oberto und Edmea wieder zusammen. Als Edmea ihren Geliebten erkennt, gesundet sie wieder. Oberto gibt neben seinem Vater auch Ulmo die Schuld an dem Geschehen, sieht seinen Irrtum aber ein, als dieser ihm die näheren Umstände erklärt und versichert, dass er Edmea nicht angerührt habe. Ulmo hat schon Gift genommen, damit Edmea frei ist. Da auch der Graf keine Einwände mehr gegen die Verbindung hat, steht einer Hochzeit nichts mehr im Wege.
Große Halle in einem feudalen Palast; neben Türen zur Kapelle und zu den Gemächern, sieht man im Hintergrund eine Terrasse mit Blick auf die Elbe.
Der Hof einer Taverne; links die Tür zum Innenraum; hinten in der Mitte ein großes Tor zur Straße; Tische und Stühle unter einem Vordach; neben dem Tor eine Steinbank.
Rechts ein Schloss, links Bauernhäuser und ein Grab.
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