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Das gesamte Kantatenschaffen Johann Sebastian Bachs in der Chronologie von Helmuth Rilling

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Kantate BWV 90, „Es reißet euch ein schrecklich Ende“

Es reißet euch ein schrecklich Ende (BWV 90) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie in Leipzig für den 25. Sonntag nach Trinitatis und führte sie am 14. November 1723 erstmals auf.

Bach schrieb die Kantate in seinem ersten Jahr in Leipzig für den 25. Sonntag nach Trinitatis.

Die vorgeschriebenen Lesungen waren 1 Thess 4,13–18 LUT und Mt 24,25–28 LUT, die „große Bedrängnis“. Ein unbekannter Textdichter schrieb eine Folge von Arien und Rezitativen. Der Schlusschoral ist die siebte Strophe von Martin Mollers Kirchenlied „Nimm von uns, Herr, du treuer Gott“ (1584),[1] das auf die Melodie von Martin Luthers „Vater unser im Himmelreich“ gesungen wird.[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Es_rei%C3%9Fet_euch_ein_schrecklich_Ende
Weiteres kann man ebenda lesen.

Helmut Rilling nahm diese Kantate an bekanntem Orte im Januar 1978 mit Chor und Orchester und Helen Watts, Alt,Adalbert Kraus, Tenor und Siegmund Nimsgern, Bass auf. Zum nachhören kann mit in bereits erwähnter Youtube-Tabelle folgende Zeiten anklicken: 00:55:14 – 01:08:19.

https://www.youtube.com/watch?v=ilBjTbXHKCI&list=PLr5RRQC6c-2gOwHzEuOyD5qWEO8zIVKWz&index=28

 

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Willi😀

 

Kantate BWV 91, „Gelobet seist du, Jesus Christ“

Gelobet seist du, Jesu Christ (BWV 91) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie 1724 in Leipzig für den 1. Weihnachtstag, den 25. Dezember 1724.

Die Choralkantate aus Bachs zweitem Kantatenzyklus beruht auf dem Hauptlied für Weihnachten, Gelobet seist du, Jesu Christ (1524) von Martin Luther. Bach führte die Kantate am 25. Dezember 1724 auf. Es war die erste Kantate, die er in Leipzig für den 1. Weihnachtstag komponierte, denn im Vorjahr hatte er die Weimarer Kantate Christen, ätzet diesen Tag (1714) wieder aufgeführt. Die vorgeschriebenen Lesungen waren Tit 2,11–14 LUT und Lk 2,1–14 LUT, die Geburt Jesu und ihre Verkündigung an die Hirten. Der unbekannte Kantatendichter behielt die erste und letzte Strophe bei, erweiterte die 2. Strophe um Rezitative, formte die Strophen 3 und 4 zu einer Arie (Satz 3) um, Strophe 5 zu einem Rezitativ, Strophe 6 wieder zur Arie.

Bach führte die Kantate vier weitere Male am 25. Dezember auf, 1731, 1732 oder 1733, und zweimal in den 1740er-Jahren, also nachdem er 1734 sein Weihnachtsoratorium aufgeführt hatte, das in zwei Sätzen ebenfalls Strophen des Chorals enthält.

Helmuth Rilling zeichnete diese Kantate im Februar 1972 und 1984 auf, wobei neben der Gächinger Kantorei und dem Bach-Collegium Stuttgart für die Nr. 2  der Kantate die Frankfurter Kantorei verantwortlich zeichnete sowie als Orchester für die Nr. 1 und die Nr. 6 das Württembergische Kammerorhchester Heilbronn.
Solistisch traten Helen Donath, Sopran, Helen Watts, Alt, Adalbert Kraus, tenor und Wolfgang Schöne, Bass, hinzu.
Man kann dies in den Spielzeitangaben in Youtube unter der Spielzeit 00:00:00 – 00:18:37 nachhören:

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Kantate BWV 92, „Ich hab in Gottes Herz und Sinn“

Ich hab in Gottes Herz und Sinn (BWV 92) ist eine Choralkantate von Johann Sebastian Bach aus seinem zweiten Leipziger Kantatenjahrgang. Die Kantate beruht auf Paul Gerhardts Kirchenlied von 1647 Ich hab in Gottes Herz und Sinn mein Herz und Sinn ergeben. Bach führte sie am 28. Januar 1725 zum ersten Mal auf. Sie gehört mit ihren neun Sätzen sowohl in Text als auch Musik zu den umfangreicheren Kantaten Bachs.

Bach schrieb die Kantate in seinem zweiten Amtsjahr in Leipzig für den Sonntag Septuagesimae, den dritten Sonntag vor Aschermittwoch. Die vorgeschriebenen Lesungen waren 1 Kor 9,24 LUT1 Kor 10,5 LUT, „Wettlauf um den Sieg“, und Mt 20,1–16 LUT, das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg. Im Vorjahr hatte Bach für den Anlass Nimm, was dein ist, und gehe hin komponiert.

Die Kantate beruht auf Paul Gerhardts Kirchenlied in zwölf Strophen von 1647 Ich hab in Gottes Herz und Sinn,[1] das auf die Melodie von Was mein Gott will, das g’scheh allzeit gesungen wird.[2] Das Thema des Liedes ist Vertrauen auf Gott selbst in widrigen Umständen und Ergebung in seinen Willen.[3]

Während in vielen Choralkantaten nur die erste und die letzte Liedstrophe im Wortlaut beibehalten sind, übernahm ein unbekannter Librettist in dieser Kantate fünf Strophen wörtlich: Strophe 1 für Satz 1, Strophe 2 für Satz 2, Strophe 5 für Satz 4, Strophe 10 für Satz 7, und Strophe 12 für den letzten Satz 9. Er dichtete Ideen aus Strophe 4 für eine Arie als Satz 3 um, benutzte Anregungen aus den Strophen 6 und 8 für ein Rezitativ als Satz 5, verwendete Ideen aus Strophe 9 für Satz 6, und aus Strophe 11 für Satz 8. Er bereicherte in den Sätzen 2 und 7 den wörtlich zitierten Liedvers durch rezitativische Einschübe, ohne jedoch auf das Evangelium einzugehen.[4][5]
https://de.wikipedia.org/wiki/Ich_hab_in_Gottes_Herz_und_Sinn
Weiteres kann man ebenda lesen.

Helmuth Rilling nahm diese Kantate im Februar und April 1980 an bekanntem Orte mit seinem Stammpersonal auf, und solisitsch waren Arlee Auger, Sopran, Helen Watts, Alt, Gabriele Schreckenbach, Alt (Nr. 4), Aldo Baldin, Tenor und Philippe Huttenlocher, Bass, mit von der Partie, wie man durch Anklicken dieser Zahlen erfahren kann: (00:18:3900:49:14)

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Kantate BWV 93, „Wer nur den lieben Gott lässt walten“

Wer nur den lieben Gott lässt walten (BWV 93) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er schrieb sie in Leipzig für den 5. Sonntag nach Trinitatis und führte sie am 9. Juli 1724 zum ersten Mal auf. Sie ist eine Choralkantate in seinem 2. Jahreszyklus und basiert auf dem Lied Wer nur den lieben Gott lässt walten von Georg Neumark.

Bach komponierte die Kantate in seinem zweiten Jahr in Leipzig für den 5. Sonntag nach Trinitatis. Die vorgeschriebenen Lesungen waren als Epistel 1 Petr 3,8–15 LUT, „Heiliget Christum in euren Herzen“ und als Evangelium Lk 5,1–11 LUT, der große Fischfang des Simon Petrus.

Die Kantate beruht auf dem Trostlied in sieben Strophen Wer nur den lieben Gott läßt walten, das Georg Neumark um 1641 dichtete und vermutlich auch vertonte. Es wurde erstmals in seiner Sammlung Fortgepflantzter musikalisch-poetischer Lustwald in Jena 1657 veröffentlicht.[1] Das Lied bezieht sich in allgemeiner Form auf die Lesungen. Ein unbekannter Dichter behielt in symmetrischer Anordnung die erste, vierte und die letzte Strophe wörtlich bei und bearbeitete die übrigen Strophen zu ebenso vielen Rezitativen und Arien. In den Rezitativen 2 und 5 erweiterte er den Liedtext um freie Formulierungen, dabei baute er einen Hinweis auf das Evangelium in Satz 5 ein.

Bach führte die Kantate am 9. Juli 1724 erstmals auf. Von der ersten Aufführung sind nur die Continuo-Stimmen der ersten vier Sätze erhalten. Manuskripte der gesamten Kantate stammen von einer späteren Aufführung um 1732/1733, daher ist nicht sicher, ob die Kantate von Anfang an dieselbe Struktur hatte.
https://de.wikipedia.org/wiki/Wer_nur_den_lieben_Gott_l%C3%A4%C3%9Ft_walten,_BWV_93
Weiteres kann man ebenda lesen.

Helmuth Rilling nahme diese Kantate mit seinem angstammten Chor und Orchester in der bekannten Kirche im Februar 1979 auf, wobei Arlee Auger, Sopran, Ann Murray, Alt, Adalbert Kraus, Tenor und Walter Heldwein, Bass,  die Soli sangen. Die entsprechenden Zeitzahlen sind  (00:49:1801:09:12) :

https://www.youtube.com/watch?v=Kik8w_BWleY&list=PLr5RRQC6c-2gOwHzEuOyD5qWEO8zIVKWz&index=30

 

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Kantate BWV 94, „Was frag ich nach der Welt“

Was frag ich nach der Welt, BWV 94, ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach, geschrieben 1724 in Leipzig für den neunten Sonntag nach Trinitatis, den 6. August 1724.

Die Kantate ist eine Choralkantate aus Bachs zweitem Kantatenjahrgang in Leipzig. Sie basiert auf dem Choral in acht Strophen des Dichters Balthasar Kindermann. Ein unbekannter Textdichter formte den Choral zu einem Kantatentext um, indem er die Strophen 1, 3, 5, 7 und 8 beibehielt, 3 und 5 erweitert durch Rezitative, und 2, 4 und 6 zu Arien umformulierte. Die vorgeschriebenen Lesungen sind 1 Kor 10,6–3 LUT und Lk 16,1–9 LUT, das Gleichnis vom ungerechten Diener. Der Kantatentext knüpft nur allgemein an die Lesungen an und leitet aus „die Kinder dieser Welt sind klüger als die Kinder des Lichts“ den Gegensatz zwischen der vergänglichen Welt und Jesus ab, der das Thema der Kantate ist.
https://de.wikipedia.org/wiki/Was_frag_ich_nach_der_Welt
Weiteres kann man ebenda lesen.

Helmuth Rilling hat diese Kantate im Januar, Februar, Juni 1974 und Fedbruar 1984 mit seinen bewährten Vokal- und Instrumentalkräften an bekanntem Orte aufgenommen, wobei folgende Sängerinne und Sänger die Soli sangen:
Helen Donath, Sopran, Else Passke, Alt, Aldo Baldin, Tenor, Hans-Friedrich Kunz, Bass und Wolfgang Schöne, Bass (Nr. 5). Hierzu kann man die Zeitkombination 00:00:00 – 00:28:51  zum Nachhören anklicken:

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Kantate BWV 95, „Christus, der ist mein Leben“

Christus, der ist mein Leben (BWV 95) ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie 1723 in Leipzig für den 16. Sonntag nach Trinitatis und führte sie am 12. September 1723 erstmals auf.

Bach komponierte die Kantate 1723 in seinem ersten Amtsjahr in Leipzig für den 16. Sonntag nach Trinitatis. Die vorgeschriebenen Lesungen für den Sonntag waren Eph 3,13–21 LUT, „Paulus betet für die Stärkung des Glaubens der Gemeinde in Ephesus“, und Lk 7,11–17 LUT, die Erweckung des Jünglings von Nain. Zu Bachs Zeit verwies das Evangelium auf die Erweckung der Toten allgemein, verbunden mit einer Sehnsucht nach dem Tod. Wie bereits Salomon Franck in seinem Text für die Kantate Komm, du süße Todesstunde, komponiert 1715 in Weimar, formuliert der unbekannte Textdichter das Verlangen, zu sterben, um wie der Jüngling erweckt zu werden. Er bezieht dabei vier unterschiedliche Trauer-Choräle ein.[1] Zwei Choralstrophen sind bereits in den Eingangssatz integriert, Christus, der ist mein Leben (Jena 1609)[2][3] und Martin Luthers Mit Fried und Freud ich fahr dahin (1524),[4] seine Umdichtung des Nunc dimittis. Satz 3 ist Valerius Herbergers Valet will ich dir geben,[5] und der Schlusschoral ist die vierte Strophe von Nikolaus Hermans Wenn mein Stündlein vorhanden ist.[6]
https://de.wikipedia.org/wiki/Christus,_der_ist_mein_Leben,_BWV_95
Weiteres kann man ebenda lesen.

Helmuth Rilling zeichnete diese Kantate im September 1977 und Januar 1978 mit seinen Stammformationen auf einschließlich Arleen Auger, Sopran, Adalbert Kraus, Tenor und Werner Heldwein, Bass. Die Kantate kann man nachhören nach Anklicken der Zeitangabe 00:28:52 – 00:50:36:

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Kantate BWV 96, „Herr Christ, der einzige Gottessohn“

Herr Christ, der einge Gottessohn (BWV 96) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie in Leipzig für den 18. Sonntag nach Trinitatis, den 8. Oktober 1724.

Bach schrieb die Kantate 1724 in seinem zweiten Kantatenzyklus, der anfangs ausschließlich aus Choralkantaten bestand. Die vorgeschriebenen Lesungen sind 1 Kor 1,4–8 LUT und Mt 22,34–46 LUT. Der Text eines unbekannten Dichters beruht auf dem Choral in fünf Strophen Herr Christ, der einig Gotts Sohn von Elisabeth Cruciger (1524).[1] Die erste und die letzte Strophe wurden im Wortlaut beibehalten für die Sätze 1 und 6 der Kantate, die Strophen 2 und 3 zu den entsprechenden Sätzen umgedichtet, aus Strophe 4 wurden zwei Kantatensätze.
https://de.wikipedia.org/wiki/Herr_Christ,_der_einge_Gottessohn
Weiteres kann man ebenda lesen.

Helmuth Rillin nahm diese Kantate im März und April 1973 auf, und neben der Gächinger Kontorei und dem Bach–Collegium Stuttgart waren noch Helen Donath, Sopran, Marga Hoeffgen, Alt, Adalbert Kraus, Tenor und Siegmund Nimsgern, Bass, mit von der Partie. Zum Nachhören möge man die Zahlenkombination 00:50:40 – 01:11:04 anklicken:

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Kantate BWV 97, „In allen meinen Taten“

In allen meinen Taten (BWV 97) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte die Choralkantate 1734 in Leipzig ohne einen bekannten Anlass auf neun unveränderte Strophen des Kirchenliedes von Paul Fleming.[1]

Bach schrieb die Kantate 1734, ungefähr ein Jahrzehnt nach seinen ersten Kantatenjahrgängen in Leipzig, im selben Jahr wie das Weihnachtsoratorium und ein Jahr nach Kyrie und Gloria, die er später zur h-Moll-Messe erweiterte. Er selbst datierte das Manuskript der Partitur, doch der Anlass für die Komposition ist unbekannt. Ursprünglich mag das Werk für eine Hochzeit gedacht gewesen sein, denn über Satz 7 steht durchgestrichen „nach der Trauung“. Eine spätere Abschrift vermerkt den 5. Sonntag nach Trinitatis.[2] Der Text besteht aus neun unveränderten Strophen des Kirchenliedes von Paul Fleming, das 1642 veröffentlicht wurde. Die sechs Zeilen jeder Strophe reimen sich paarweise, 1 und 2, 4 und 5, 3 und 6.[3] Der Dichter schrieb das Lied 1633 am Beginn einer langen und gefahrvollen Reise nach Moskau[4] und betont einen „Anfang in Gottes Namen“.[5] Bach strukturierte die Strophen in ebenso viele Sätze. Er rahmte eine Folge von Arien und Rezitativen durch einen Eingangschor und einen Schlusschoral. Nach der ersten Aufführung der Kantate sind mindestens zwei weitere Aufführungen zwischen 1735 und 1747 nachgewiesen.[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/In_allen_meinen_Taten,_BWV_97
Weiteres kann man ebenda lesen.

Helmuth Rilling hat diese Kantate im Januar und Februar 1974 aufgenommen und dabei neben seinen etatmäßigen Ensembles mit folgenden Sängerinnen und Sängern gearbeitet:
Helen Donath, Sopran, Helrun Gardow, Alt, Adalbert Kraus, Tenor und Philippe Huttenlocher, Bass.Dies kann man in der Zahlenkombination 00:00:00 – 00:30:04 nach dem Anklicken nachhören:

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Kantate BWV 98, „Was Gott tut, das ist wohlgetan“

Was Gott tut, das ist wohlgetan (BWV 98) ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie 1726 in Leipzig für den 21. Sonntag nach Trinitatis und führte sie am 10. November 1726 erstmals auf.

Bach komponierte die Kantate 1726 in seinem vierten Amtsjahr in Leipzig für den 21. Sonntag nach Trinitatis. Sie wird seinem 3. Kantatenzyklus zugerechnet. Die vorgeschriebenen Lesungen für den Sonntag waren Eph 6,10–17 LUT, „Ergreift den Harnisch Gottes“, und Joh 4,46–54 LUT, die Heilung des Sohnes eines Königlichen. Die Kantate beginnt mit der ersten Strophe von Samuel Rodigasts Choral Was Gott tut, das ist wohlgetan (1674),[1] doch ist sie keine Choralkantate, anders als zwei weitere Kantaten Bachs, die auf dem vollständigen Choral beruhen, Was Gott tut, das ist wohlgetan, BWV 99 (1723) und Was Gott tut, das ist wohlgetan, BWV 100 (1732).[2] Der Text des Chorals konzentriert sich auf Gottvertrauen, während die beiden Kantaten, die Bach zuvor aus diesem Anlass geschrieben hatte, Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben! und Aus tiefer Not schrei ich zu dir, BWV 38, beide von Zweifel und Not ausgingen.[2]

Der Textdichter Christoph Birkmann (1703–1771)[3] bezieht sich in allgemeiner Weise auf das Evangelium. Er betont, dass ein Gebet um Rettung erhört wird, so in Satz 4 in Anlehnung an Mt 7,7 LUT, „klopfet an, so wird euch aufgetan“, fortgeführt im abschließenden Satz 5 als Umdichtung von Gen 32,26 LUT, „ich lasse dich nicht, du segnest mich denn“. Dieser Satz ist kein Choral, doch er beginnt genau wie Christian Keymanns Meinen Jesum laß ich nicht (1658).
https://de.wikipedia.org/wiki/Was_Gott_tut,_das_ist_wohlgetan,_BWV_98
Weiteres kann man ebenda lesen.

Helmuth Rilling nahm diese Kantate im Februar, Juli und Oktober 1982 und Juli 1983 an altbekanntem Orte mit seinen angestammten Ensembles und folgenden Solisten auf:
Arleen Auger, Sopran, Julia Hamari, Alt, Lutz-Michale Harder, Tenor und John Bröcheler, Bass. Dies kann man durch Anklicken der Zeitzahlen-Kombination 00:30:05 – 00:44:30 nachhören:

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Kantate BWV 99, „Was Gott tut, das ist wohlgetan“

Was Gott tut, das ist wohlgetan (BWV 99) ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie 1724 in Leipzig für den 15. Sonntag nach Trinitatis und führte sie am 17. September 1724 erstmals auf.

Bach komponierte die Choralkantate 1724 in seinem zweiten Amtsjahr in Leipzig für den 15. Sonntag nach Trinitatis.

Die vorgeschriebenen Lesungen für den Sonntag waren Gal 5,25 LUT bis Gal 6,10 LUT, die „Ermahnung zum Wandel im Geist“, und Mt 6,23–34 LUT, aus der Bergpredigt die Aufforderung, nicht kleingläubig zu sorgen, sondern nach dem Reich Gottes zu trachten. Der Kantatentext beruht auf dem Choral Was Gott tut, das ist wohlgetan (1674) von Samuel Rodigast.[1] Der Choral bezieht sich allgemein auf das Evangelium. Seine sechs Strophen beginnen mit derselben Zeile.

Der unbekannte Textdichter behielt die Außenstrophen bei und dichtete die übrigen Strophen zu ebenso vielen Sätzen um. Dabei erhielt er einige Reime in Satz 2. In Satz 4 bezog er sich unmittelbar auf das Evangelium mit einer Paraphrase des letzten Verses zu „Und haben alle Tage gleich ihre eigne Plage“. In Satz 5 verstärkte er durch zwei Anspielungen auf das Kreuz den Zusammenhang zwischen dem Leiden Jesu und dem seiner Nachfolger.

Bach benutzt den Choral in einigen anderen Kantaten, namentlich Was Gott tut, das ist wohlgetan, BWV 100.[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Was_Gott_tut,_das_ist_wohlgetan,_BWV_99
Weiteres kann man ebenda lesen.
Helmuth Rilling nahm diese Kantate im Oktober und November 1979 auf, wobei ihm folgende Solistinnen und Solisten zur Verfügung standen: Arleen Auger, Sopran, Helen Watts, Alt, Lutz-Michael Harder, Tenor und John Bröckeler, Bass. Zum Nachhören kann man die Zahlenkombination 00:44:31 – 01:01:04 anklicken.

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Kantate BWV 100, „Was Gott tut, das ist wohlgetan“
Dies ist nun die dritte Kantate nascheinander mit gleichem Titel, was wohl auch nur bei Bach möglich ist.

Was Gott tut, das ist wohlgetan (BWV 100) ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte die Choralkantate nach dem Choral Was Gott tut, das ist wohlgetan (Samuel Rodigast, 1674) zwischen 1732 und 1735 und führte sie um 1734 erstmals auf. Bach hatte den Choral bereits im Rahmen seines Choralkantatenzyklus vertont, beließ diesmal jedoch den Choraltext unverändert.

Bach komponierte die Choralkantate zwischen 1732 und 1735 in Leipzig für einen unbekannten Anlass. Das Werk gilt als eine der letzten erhaltenen Kirchenkantaten Bachs. Der Text beruht auf dem Choral Was Gott tut, das ist wohlgetan (1674) von Samuel Rodigast.[1] Der Choral bezieht sich allgemein auf das Evangelium. Seine sechs Strophen beginnen mit derselben Zeile.

Bach folgte bei der Einteilung der Kantate in Sätze der Strophenaufteilung des Chorals. Wie bei seinen Choralkantaten üblich rahmte er Solosätze ein in eine Choralfantasie zu Beginn und einen Schlusschoral. Zwischen diesen beiden Sätzen finden sich vier Arien, als erstes ein Duett.

Bach führte die Kantate in den Jahren 1737 und 1742 noch einmal auf.
https://de.wikipedia.org/wiki/Was_Gott_tut,_das_ist_wohlgetan,_BWV_100
Weiteres kann man ebenda lesen.

Helmuth Rilling nahm diese Kantate im Juli, September und Oktober 1983 und im Juli 1984 auf. Dabei standen ihm diesmal die Gäching Kantorei und das Württembergische Kammerorchester Heilbronn zur Verfügung sowie Arleen Auger, Sopran, Julia Hamari, Alt, Adalbert Kraus, Tenor und Philippe Huttenlocher, Bass. Dies kann man durch Anklicken der Zahlenformel
00:00:00 – 00:22:12 nachhören.

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Kantate BWV 101, „Nimm von uns, Herr, du treuer Gott“

Nimm von uns, Herr, du treuer Gott (BWV 101) ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte die Kantate 1724 in Leipzig für den 10. Sonntag nach Trinitatis und führte sie am 13. August 1724 erstmals auf.

Bach komponierte die Choralkantate 1724 in Leipzig für den 10. Sonntag nach Trinitatis in seinem zweiten Kantatenzyklus. Die vorgeschriebenen Lesungen für den Sonntag waren 1 Kor 12,1–11 LUT, Mancherlei Gaben, aber ein Geist, und Lk 19,41–48 LUT, Jesus verkündigt die Zerstörung Jerusalems und treibt die Händler aus dem Tempel. Der Kantatentext basiert auf den sieben Strophen von Martin Mollers Choral (1584), den er während einer Pestepidemie verfasst hatte als Umdichtung des lateinischen Gedichts Aufer immensam (1541).[1] Der Choral wird auf die Melodie von Martin Luthers Vater unser im Himmelreich gesungen.[2][3] Der unbekannte Dichter behielt die Worte in den Außenstrophen 1 und 7 bei. Die Ideen der Strophen 2, 4 und 6 bearbeitete er zu Arien. Die Strophen 3 und 5 behielt er im Wortlaut, doch erweiterte er sie um eingeschobene Rezitative. Der Kantatentext bezieht sich nur allgemein auf die Lesungen, anders als die Kantate im Vorjahr, Schauet doch und sehet, ob irgend ein Schmerz sei, die die Klage um Jerusalem aus den Klageliedern bezog. Der Dichter verwies jedoch in Satz 2 auf die Zerstörung Jerusalems: „Daß wir nicht durch sündlich Tun wie Jerusalem vergehen!“
https://de.wikipedia.org/wiki/Nimm_von_uns,_Herr,_du_treuer_Gott
Weiteres kann man ebenda lesen.

Helmuth Rilling nahm diese Kantate mit seinem Stammpersonal im Oktober und November 1979 an bekannter Stelle auf, wobei ihm  weiter zur Verfügung standen Arleen Auger, Sopran, Helen Watts, Alt, Aldo, Baldin, Tenor und John Bröcheler, Bass. Dies kann man nachhören durch Anklicken der Zeitzahlen 00:22:13 – 00:46:10:

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Kantate BWV 102, „Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben“

Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben, BWV 102, ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach, geschrieben 1726 in Leipzig für den zehnten Sonntag nach Trinitatis, den 25. August 1726.

Die Kantate aus Bachs drittem Kantatenjahrgang für den zehnten Sonntag nach Trinitatis wurde erstmals am 25. August 1726 aufgeführt und ein weiteres Mal um 1737. Die vorgeschriebenen Lesungen sind 1 Kor 12,1–11 LUT und Lk 19,41–49 LUT, Jesus trauert über Jerusalem. Der Kantatentext knüpft nur allgemein an die Lesungen und ruft die Seele zu sofortiger Buße auf. Zwei Sätze beruhen auf Bibeltexten, der Eingangschor auf Jer 5,3 LUT und Satz 4 auf Röm 2,4–5 LUT. Die Kantate wird beschlossen mit den Strophen 6 und 7 des Chorals So wahr ich lebe, spricht dein Gott von Johann Heermann (1630). Die freie Dichtung wurde verschiedenen Autoren zugeschrieben: C. S. Terry schlägt Christian Weiss vor, Werner Neumann vermutet Christiana Mariana von Ziegler, Walter Blankenburg Christoph Helm.[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Herr,_deine_Augen_sehen_nach_dem_Glauben
Weiteres kann man ebenda lesen.

Helmuth Rilling nahm diese Kantate im Februar 1972 auf. Hierbei standen ihm neben seinem Chor und Orchester folgende Sängerinnen und Sänger zu Gebote:
Eva Radova, Alt, Kurt Equiluz, Tenor  und Wolfgang Schöne, Bass. Nachhören kann man dies durch Anklicken der Zahlenkombnation 00:46:13 – 01:09:50 :

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Kantate BWV 103, „Ihr werdet weinen und heulen“

Ihr werdet weinen und heulen (BWV 103) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie in Leipzig für den Sonntag Jubilate und führte sie am 22. April 1725 zum ersten Mal auf.

Bach schrieb die Kantate für den Sonntag Jubilate, den dritten Sonntag nach Ostern. Die vorgeschriebenen Lesungen waren 1 Petr 2,11–20 LUT, „Seid untertan aller menschlichen Ordnung“ und Joh 16,16–23 LUT aus den Abschiedsreden Jesu. Bach hatte den darin angesprochenen Gegensatz von Trauer und Freude bereits zuvor für denselben Anlass 1714 in Weimar vertont, in der Kantate Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen, deren ersten Chorsatz er als Basis für das Crucifixus seiner h-Moll-Messe benutzte.[1]

Den Text der Kantate verfasste die Dichterin Christiana Mariana von Ziegler als den ersten von neun Texten, die sie für Bach schrieb.[2] Sie beginnt mit einem Zitat aus dem Evangelium, Vers 20, und endet mit der 9. Strophe des Kirchenliedes „Barmherzger Vater, höchster Gott“ von Paul Gerhardt (1653).[3] Ihre eigene Dichtung beleuchtet in einer Folge von Rezitativen und Arien in zwei Sätzen die Traurigkeit über den Abschied von Jesus, in zwei weiteren die Freude über seine verheißene Wiederkehr. Bach bearbeitete die Dichtung, namentlich in Satz 4, den er einschneidend kürzte.[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Ihr_werdet_weinen_und_heulen
Weiteres kann man ebenda lesen.

Helmuth Rilling nahm diese Kantate im Dezember 1980 und im März und Mai 1981 auf, wobei hm neben seinen Stammensembles Doris Soffel, Alt, Peter Schreier, Tenor und Walter Heldwein, Bass, zur Seite standen. Dies kann man durch Anklicken der Zeitzahlen 00:00:00 – 00:16:16 nachhören.

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Kantate BWV 104, „Du Hirte Israel, höre“

Bach komponierte die Kantate in seinem ersten Amtsjahr in Leipzig für den Sonntag Misericordias Domini, den zweiten Sonntag nach Ostern, und führte sie am 23. April 1724 erstmals auf.

Das Werk beginnt mit einem Zitat von Ps 80,2 EU. Der Psalm bittet Gott als dem Hirten des Volkes Israel um Befreiung. Der Text aus dem Tanach wird im Neuen Testament, insbesondere in der so genannten „Hirtenrede“ aus dem Johannesevangelium (Joh 10 EU), auf Jesus Christus als dem guten Hirten bezogen. So erscheint er auch in der Kantate, die in den ersten drei Teilen von Gott, in den Teilen 4–5 von Jesus spricht. Die Kantate schließt mit einem einfachen Choral, einer Umdichtung des Psalms 23 von Cornelius Becker aus dem Jahre 1598. Auch dieser Psalm spricht Gott an, seine Bildsprache ist aber im Christentum auf Jesus bezogen worden.

Wie in einigen anderen seiner Werke und wie im Barock vielfach üblich, unterstreicht Bach das Bild des Hirten durch den betont friedlich-pastoralen Charakter der Musik.
https://de.wikipedia.org/wiki/Du_Hirte_Israel,_h%C3%B6re
Weiteres kann man ebenda lesen.

Diese Kantate nahme Helmuth Rilling im Februar und September 1979 mit den Gächingern und Stuttgartern und folgenden  Sängern auf:
Adalbert Kraus, Tenor und Wolfgang Schöne, Bass.
Dies kann man durch Anklicken der Zahlenkombination 00:16:20 – 00:33:05 nachhören:

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Kantate BWV 105, „Herr, gehe nicht ins Gericht mit deinem Knecht“

Herr, gehe nicht ins Gericht mit deinem Knecht (BWV 105) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach.

Bach komponierte die Kantate im Rahmen seines ersten Kantatenzyklus in Leipzig für den 9. Sonntag nach Trinitatis. Sie wurde am 25. Juli 1723 in einer der beiden städtischen Hauptkirchen Leipzigs uraufgeführt. Die Kantate knüpft textlich an das für diesen Tag bestimmte Evangelium an, das vom Gleichnis des ungerechten Haushalters erzählt (Lk 16,1–9 LUT). Dieses Gleichnis wird oft als sacrum commercium, als „himmlischer Handel“ gedeutet, bei dem Jesus die Schuld der Menschen auf sich nimmt und den Schuldschein zerreißt. Der Kantatentext spricht von der Sünde als Schuld und der Schwierigkeit des Sündenerlasses. Die ersten drei Sätze haben keinen Bezug zum Evangelium.

Der unbekannte Librettist verwendet im Eingangschor einen Vers aus dem Psalm 143, einem Bußgebet Davids (Ps 143,2 LUT). Auch das darauffolgende Alt-Rezitativ knüpft an ein solches Bußgebet an (Ps 51,13 LUT). Die anschließende Sopranarie zeigt, dass Errettung von den Sünden noch nicht in Sicht ist. Der Text dieser Arie schließt an eine Stelle aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer an, in dem von Gedanken, die sich untereinander verklagen oder entschuldigen, die Rede ist (Röm 2,15 LUT). Erst im zweiten Rezitativ, das an einen Brief des Apostels Paulus an die Kolosser anknüpft (Kol 2,13–14 LUT), ist von Vergebung der Sünden die Rede. Mit der folgenden Tenorarie wird ein Schlussstrich unter die kaufmännischen Überlegungen gezogen (Lk 16,9 LUT). Ein Ende der Gewissensnot signalisiert die vorletzte Strophe von Johann Rists Choral Jesu, der du meine Seele (1641).
https://de.wikipedia.org/wiki/Herr,_gehe_nicht_ins_Gericht_mit_deinem_Knecht
Weiteres kann man ebenda lesen.

Helmuth Rilling hat diese Kantate im September und Ezember 1977 und im Januar 1978 an bekanntem Orte mit seinem Chor und Orchester und folgenden Solistinnen und Solisten eingespielt:
Arleen Auger, Sopran, Helen Watts, Alt, Adalbert Kraus, Tenor und Walter Heldwein, Bass. Nachhören kann man dies durch Anklicken der folgenden Zeitzahlen-Kombination: 00:33:07 – 00:58:26:

https://www.youtube.com/watch?v=aHJ1ZYI0vg8&list=PLr5RRQC6c-2gOwHzEuOyD5qWEO8zIVKWz&index=33

 

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Kantate BWV 106, „Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“

Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit, BWV 106, auch bekannt unter dem Namen Actus tragicus, ist eine geistliche Kantate von Johann Sebastian Bach.

Das Werk ist eine der frühesten Bachkantaten überhaupt. Wahrscheinlich ist sie 1707 oder 1708 in Mühlhausen als Trauerkantate entstanden, möglicherweise aus Anlass des Todes des Bürgermeisters Strecker oder zur Trauerfeier von Bachs Onkel Tobias Lämmerhirt (gest. 10. August 1707 in Erfurt).

Der Text besteht aus verschiedenen Bibelworten des Alten und Neuen Testaments sowie den Liedstrophen Mit Fried und Freud ich fahr dahin von Martin Luther und Glorie, Lob, Ehr und Herrlichkeit von Adam Reusner, die alle auf Endlichkeit und Sterben, Auferstehung und ewiges Leben Bezug nehmen. Dabei lassen sich zwei Teile unterscheiden: Der im ersten Teil dargestellten Sicht des Alten Testaments auf das Sterbethema stellt der zweite Teil die Sicht des Neuen Testaments gegenüber; die Ablösung des alten durch den neuen Bund bestimmt den symmetrischen Aufbau der Kantate.
https://de.wikipedia.org/wiki/Gottes_Zeit_ist_die_allerbeste_Zeit
Weiteres kann man ebenda lesen.

Helmuth Rilling spielte am gleichen Ort mit den gleichen Ensembles und folgenden Sängerinnen und Sängern diese Kantate ein:
Eva Csapò, Sopran, Hanna Schwarz, Alt, Adalbert Kraus, Tenor und Wolfgang Schöne, Bass. Dies kann man durch Anklicken der folgenden Zahlen nachhören: 00:00:00 – 00:21:34:

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Kantate BWV 107, „Was willst du dich betrüben“

Was willst du dich betrüben (BWV 107) ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte die Choralkantate in Leipzig für den 7. Sonntag nach Trinitatis als siebte Kantate in seinem zweiten Kantatenzyklus und führte sie am 23. Juli 1724 erstmals auf. Die Kantate beruht auf dem Choral von Johann Heermann Was willst du dich betrüben (1630), dessen sieben Strophen Bach ausnahmsweise unverändert vertonte.

Bach komponierte die Kantate in Leipzig für den 7. Sonntag nach Trinitatis. Die vorgeschriebenen Lesungen für den Sonntag waren Röm 6,19–23 LUT, „Der Tod ist der Sünde Sold, aber die Gabe Gottes ist das ewige Leben“, und Mk 8,1–9 LUT, die Speisung der 4000. Das Thema Gottvertrauen in der Not ist auch Thema des Chorals von Johann Heermann Was willst du dich betrüben (1630), dessen sieben Strophen Vertrauen auf Gott angesichts der Feinde, bis hin zum Teufel, behandelt.[1] Bach vertonte den Choral per omnes versus, alle Strophen unverändert. Allerdings komponierte er die mittleren Strophen als ein Rezitativ und vier aufeinanderfolgende Arien. Die Vertonung des unveränderten Choraltextes galt zu Bachs Zeit bereits als altmodisch, er hatte sie zuvor (1707?) in Christ lag in Todes Banden, BWV 4, eingesetzt, später zum Beispiel 1726 in Gelobet sei der Herr, mein Gott, BWV 129, doch nur dies eine Mal in seinem zweiten Kantatenzyklus. John Eliot Gardiner vermutet, dass sich Bach damit eine Beschränkung auferlegte, wie er es in den ersten vier Kantaten des Zyklus getan hatte, in denen der cantus firmus die vier Stimmlagen durchläuft, so dass in der vierten Kantate Ach Herr, mich armen Sünder der Bass ihn übernimmt.[2]

Der Choral stammt aus einer Sammlung, die Heermann 1630 unter dem Titel Devoti musica cordis veröffentlichte und die auch Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen enthielt. Die Lieder waren die ersten, die die Empfehlungen von Martin Opitz für Dichtkunst in deutscher Sprache auf religiöse Themen anwandten.[3]
https://de.wikipedia.org/wiki/Was_willst_du_dich_betr%C3%BCben,_BWV_107
Weiteres kann man ebenda lesen.

Helmuth Rilling nahm diese Kantate an bekanntem Orte und mit bekannten Ensembles im Februar und Oktober 1979 auf, wobei folgende Sängerinnen und Sänger die Soli sangen:
Arleen Auger, Sopran, Aldo Baldin, Tenor und John Bröcheler, Bass.
Dies kann in der Youtube-sammlung durch Anklicken der Zeitzahlen 00:21:35 – 00:38:36 nachgehört werden:

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Willi

Kantate BWV 108, „Es ist euch gut, daß ich hngehe“

Es ist euch gut, daß ich hingehe (BWV 108) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er schrieb sie in Leipzig für Cantate, den 4. Sonntag nach Ostern, und führte sie am 29. April 1725 zum ersten Mal auf.

Bach komponierte die Kantate in seinem zweiten Jahr in Leipzig für den Sonntag Cantate.

Die vorgeschriebenen Lesungen für den Sonntag waren Jak 1,17-21 LUT, „Alle gute Gabe kommt von dem Vater des Lichts“, und Joh 16,5-15 LUT, Jesus verheißt in seinen Abschiedsreden den Tröster. Bach hatte in seinem zweiten Jahr in Leipzig Choralkantaten komponiert zwischen dem ersten Sonntag nach Trinitatis und Palmsonntag, war zu Ostern jedoch zu Kantaten auf freien Text zurückgekehrt, vielleicht weil ein Textdichter nicht länger zur Verfügung stand. Es ist die zweite von neun Kantaten für die Zeit zwischen Ostern und Pfingsten auf Texte von Christiana Mariana von Ziegler, nach Ihr werdet weinen und heulen, BWV 103.[1][2] Bach kürzte ihren Text, wie auch in anderen Kantaten. Der Text beginnt mit einem Vers aus dem Evangelium. Ein zweites Zitat aus dem Evangelium erscheint in Satz 4. Die Sätze 2 und 3 befassen sich mit der Hoffnung auf Erlösung, Satz 5 ist ein Gebet um Führung bis zum Tod. Die Dichterin benutzte zum Abschluss die zehnte Strophe von Paul Gerhardts Lied Gott Vater, sende deinen Geist (1653),[3] der den Glauben an Gottes Leitung zum Ausdruck bringt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Es_ist_euch_gut,_da%C3%9F_ich_hingehe
Weiteres kann man ebenda lesen.

Helmut Rilling zeichnete diese Kantate mit den bekannten Ensembles an bekanntem Orte uaf, wobei folgende Sängerinnen und Sänger die Soli sangen:
Carolyn Watkinson, Alt, Peter Schreier, Tenor und Philippe Huttenlocher, Bass. Dies kann durch Anklicken der folgenden Zahenkompination nachgehört werden: 00:38:39 – 00:55:17:

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Kantate BWV 109, „Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben!“

Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben! (BWV 109) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie in Leipzig für den 21. Sonntag nach Trinitatis, den 17. Oktober 1723.

Bach schrieb die Kantate in seinem ersten Jahr in Leipzig für den 21. Sonntag nach Trinitatis und führte sie am 17. Oktober 1723 erstmals auf.

Die vorgeschriebenen Lesungen waren Eph 6,10–17 LUT und Joh 4,46–54 LUT, die Heilung des Sohnes eines Königlichen. Der unbekannte Textdichter betont den Glauben, der im Evangelium als Voraussetzung der Heilung genannt wird. Der Eingangschor vertont ein Bibelwort aus einem ähnlichen Zusammenhang, Mk 9,24 LUT, Heilung eines besessenen Jungen. Die folgenden Sätze enthalten einen Dialog zwischen Glaube und Unglaube, Hoffnung und Furcht, wie ihn Bach drei Wochen später in O Ewigkeit, du Donnerwort, BWV 60, komponierte und für Ostern 1724 in Erfreut euch, ihr Herzen. Satz 2 ist ein Dialog, Satz 3 drückt Furcht aus, die Sätze 4 und 5 wenden sich zur Hoffnung. Der Schlusschoral ist die siebte Strophe von Durch Adams Fall ist ganz verderbt[1] von Lazarus Spengler (1524).
https://de.wikipedia.org/wiki/Ich_glaube,_lieber_Herr,_hilf_meinem_Unglauben!
Weiteres kann man ebenda lesen.

Helmuth Rilling zeichnete diese Kantate an bekanntem Orte mit den Gächingern und Stuttgartern sowie folgenden Sängerinnen und Sängern im Februar 1971 sowie im Februar und März 1981 auf. Dies kann man in der entsprechenden Zahlenkkombination bei Youtube nachhören: 00:00:00 – 00:25:12:

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Kantate BWV 110, „Unser Mund sei voll Lachens“

Unser Mund sei voll Lachens (BWV 110) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach.

Bach komponierte die Kantate in Leipzig für den 1. Weihnachtstag. Sie wurde am 25. Dezember 1725 uraufgeführt. Den Sätzen 1, 3 und 5 liegen wörtliche Bibelzitate zu Grunde (Ps 126,2 LUT, Jer 10,6 LUT, Lk 2,14 LUT). Deren Auswahl sowie die sie aufnehmenden freien Dichtungen der Sätze 2, 4 und 6 stammen von Georg Christian Lehms. Dabei ergibt sich die inhaltliche Abfolge Gottes große Tat (die Menschwerdung) – ihre Heilswirkung (der Sünder wird Gottes Kind) – Lob und Dank der Erlösten. Der Schlusschoral ist die letzte Strophe des Liedes Wir Christenleut von Kaspar Füger dem Älteren.

Für zwei Sätze der Kantate arbeitete Bach eigene Kompositionen um. Der Eingangschor ist eine Adaption des ersten Satzes seiner Ouvertüre in D (BWV 1069). Das Duett Ehre sei Gott in der Höhe ist eine Bearbeitung des vierten weihnachtlichen Einlagesatzes Virga Jesse floruit seines Magnificat (Es-Dur-Fassung).
https://de.wikipedia.org/wiki/Unser_Mund_sei_voll_Lachens
Weiteres kann man ebenda lesen.

Diese Kantate spielte Helmuth Rilling mit den Seinen im Januar, Februar und Mai 1975 an bekanntem Orte mit seinem Chor und Orchester und folgenden Sängerinnen und Sängern ein:
Kathrin Graf, Sopran, Helrun Gardow, Alt, Aldo Baldin, Tenor und Wolfgang Schöne Bass. Dies kann man in der Youtubesammlung durch Anklicken der folgenden Zahlenkomination nachhören: 00:25:13 – 00:51:40.

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Kantate BWV 111, „Was mein Gott will, das g’scheh allzeit“

Was mein Gott will, das g’scheh allzeit (BWV 111) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte die Choralkantate in Leipzig für den 3. Sonntag nach Epiphanias auf das gleichnamige Kirchenlied von Albrecht von Preußen und führte sie am 21. Januar 1725 erstmals auf.

Bach schrieb die Choralkantate in seinem zweiten Jahr in Leipzig für den 3. Sonntag nach Epiphanias (Erscheinung des Herrn). Die vorgeschriebenen Lesungen für den Sonntag waren Röm 12,17–21 LUT, christliche Lebensregeln, und Mt 8,1–13 LUT, die Heilung eines Aussätzigen. Das bekannte Kirchenlied besteht aus vier Strophen. Drei davon wurden von Albrecht von Preußen verfasst, der die Reformation im Herzogtum Preußen eingeführt hatte,[1] eine weitere Strophe wurde von einem anonymen Dichter bei der ersten Veröffentlichung 1554 hinzugefügt.[2] Der Text der ersten und der letzten Strophe wurde für die Kantate im Wortlaut beibehalten, ein unbekannter Librettist dichtete die beiden inneren Strophen zu jeweils einer Folge von Arie und Rezitativ um. Ähnlich wie in der Kantate, die Bach ein Jahr zuvor für den Anlass geschrieben hatte, Herr, wie du willt, so schicks mit mir, behandelt der Text die Ergebung in den Willen Gottes.
https://de.wikipedia.org/wiki/Was_mein_Gott_will,_das_g%E2%80%99scheh_allzeit,_BWV_111
Weiteres kann man ebenda lesen.

Diese Kantate nahmen die vorgenannten Musiker unter der Leitung von Helmuth Rilling am bekannten Orte auf, wobei folgende Sängern und Sänger die Soli sangen:
Arleen Auger, Sopran, Helen Watts Alt, Lutz Michael Harder, Tenor und Philippe Huttenloche, Bass. Dies kann bei Youtube durch Anklicken der folgenden Zahlenkombination nachgehört werden 00:51:44 – 01:11:43:

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Kantate BWV 112, „Der Herr ist mein getreuer Hirt“

Der Herr ist mein getreuer Hirt (Bach-Werke-Verzeichnis 112) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte die Choralkantate 1731 in Leipzig.

Bach schrieb die Kantate für den Sonntag Misericordias Domini, den zweiten Sonntag nach Ostern. Die vorgeschriebenen Lesungen waren 1 Petr 2,21–25 LUT, Christus als Vorbild, und Joh 10,11–16 LUT, Jesus als Guter Hirte.[1] Bach ergänzte mit dieser Kantate seinen zweiten Zyklus von Choralkantaten, den er am ersten Sonntag nach Trinitatis 1724 begonnen hatte. Für die Zeit ab Ostern 1725 hatte er in jenem Jahre keine Choralkantaten komponiert.

Der Text der Kantate ist unverändert jener des Kirchenliedes (1530, 1531, Augsburg), einer Umdichtung von Psalm 23, die Wolfgang Meuslin zugeschrieben wurde.[2][3][4] Diese Zuschreibung gilt anderen Autoren zufolge nicht als gesichert.[5][6] Das Lied wird auf die Melodie von Allein Gott in der Höh sei Ehr von Nikolaus Decius (1522) gesungen.[7][8] Es ist nicht das Lied mit der gleichen Anfangszeile von Cornelius Becker, gesungen auf dieselbe Melodie, das Bach in den beiden vorangegangenen Kantaten zum gleichen Anlass benutzt hatte, Du Hirte Israel, höre und Ich bin ein guter Hirt.[9] Sein Inhalt, der Herr als guter Hirte, wurde traditionell auf Jesus gedeutet und entspricht so dem Evangelium. Damit konnte Bach es unverändert als Text benutzen.[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Herr_ist_mein_getreuer_Hirt
Weiteres kann man ebenda lesen.

Helmuth Rilling nahm auch diese Kantate mit der Gächinger Kantorei und dem Bach-Collegium Stuttgart und folgenden Sängerinnen und Sängern an bekanntem Orte im Dezember 1980 und im Februar 1981 mit folgenden Solistinnen und Solisten auf:
Inga Nielsen, Sopran, Gabriele Schreckenbach, Alt, Aldo Baldin, Tenor und Walter Heldwein, Bass: Dies kann bei Youtube in der Übersicht durch Anklicken der folgenden Zeitangaben nachgehört werden: 00:00:00 – 00:13:47:

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Willi😀

Kantate BWV 113, „Herr Jesu Christ, du höchstes Gut“

Herr Jesu Christ, du höchstes Gut (BWV 113) ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte die Choralkantate 1724 in Leipzig für den 11. Sonntag nach Trinitatis und führte sie am 20. August 1724 erstmals auf.

Bach komponierte die Choralkantate 1724 in Leipzig für den 11. Sonntag nach Trinitatis in seinem zweiten Kantatenzyklus. Die vorgeschriebenen Lesungen für den Sonntag waren 1 Kor 15,1–10 LUT, Paulus über das Evangelium von Christus und sein eigenes Apostelamt, und Lk 18,9–14 LUT, das Gleichnis vom Pharisäer und Zöllner. Der Kantatentext basiert auf den acht Strophen von Bartholomäus Ringwaldts Choral (1588),[1] einem Bußlied, das zum Gebet des Zöllners passt: „Herr, sei mir armem Sünder gnädig“. Auch die Melodie des Liedes wird Ringwaldt zugeschrieben.[2] Ein unbekannter Dichter behielt die Worte der Strophen 1 2, 4 und 8 bei, dabei erweiterte er Satz 4 um eingeschobene Rezitative. Er bearbeitete die Ideen der übrigen Strophen zu Arien und einem Rezitativ, wobei er die Anfangszeilen von 3 und 7 beibehielt. Er gestaltete die Sätze 5 und 6 besonders frei und bezog darin den Gedanken ein, dass das Gebet des Zöllners oder allgemein des reuigen Sünders erhört wird. Dazu zog er weitere Bibelstellen heran, Lk 15,2 LUT in beiden Sätzen, Mt 9,2 LUT (und als Parallelstelle Lk 7,48 LUT) in Satz 5, und Mt 11,28 LUT in 6, umgedichtet zu „Er ruft: Kommt her zu mir, die ihr mühselig und beladen“. Auf diesen Vers bezieht sich auch der zweite, neutestamentliche Teil des Duetts aus Händels Messiah, das alttestamentlich beginnt „He shall feed His flock like a shepherd“, und fortgesetzt wird „Come unto Him, all ye that labour“.
https://de.wikipedia.org/wiki/Herr_Jesu_Christ,_du_h%C3%B6chstes_Gut,_BWV_113
Weiteres kann man ebenda lesen.

Helmut Rilling nimmt diese Kantate im März 1973 und Mai 1981 (Nr. 7) an bekanntem Orte mit der Frankfurter Kantorei und dem Bach Collegium Stuttgart und folgenden Solisten auf:
Arleen Auger, Sopran, Gabriele Schreckenbach, Alt, Adalbert Kraus, Tenor und Niklaus Tüller, Bass. Dies kann man nachhören durch Anklicken der folgenden Zeitzahlen-Kombination: 00:13:48 – 00:39:58:

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Kantate BWV 114, „Ach, lieben Christen, seid getrost“

Ach, lieben Christen, seid getrost (BWV 114) ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte die Choralkantate 1724 in Leipzig für den 17. Sonntag nach Trinitatis und führte sie am 1. Oktober 1724 erstmals auf. Sie beruht auf dem Lied von Johannes Gigas.

Bach komponierte die Kantate in seinem zweiten Amtsjahr in Leipzig, in dem er einen Zyklus von Choralkantaten schuf. Die vorgeschriebenen Lesungen für den Sonntag waren Eph 4,1–6 LUT, die Ermahnung zur Einigkeit im Geist, und Lk 14,1–11 LUT, die Heilung eines Wassersüchtigen am Sabbat und die Mahnung zur Bescheidenheit.

Die Kantate basiert auf dem Bußlied in sechs Strophen von Johannes Gigas (1561),[1] das zur Melodie von „Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“ gesungen wird.[2] Das Lied ist nur allgemein mit dem Evangelium verbunden, es konzentriert sich darauf, dass der Christ sündigt und Strafe verdient,[3] aber durch einen „seligen Tod“ aus Trübsal in Freude versetzt werden kann. Ein unbekannter Dichter behielt die erste, dritte und letzte Strophe als Sätze 1, 4 und 7 der Kantate im Wortlaut bei.[4] Er entwickelte die Sätze 2 und 3, Arie und Rezitativ, aus der zweiten Strophe, Satz 5, eine weitere Arie, aus der vierten Strophe, und das letzte Rezitativ aus der fünften Strophe. In Satz drei erweiterte er den Liedtext und stellte eine Verbindung zum Evangelium her, indem er die Sünde mit der Krankheit Wassersucht verglich und sie als ebenfalls heilbedürftig darstellte, „diese Sündenwassersucht ist zum Verderben da und wird dir tödlich sein“. Er spielte auf Adams Fall an, aus der Anmaßung heraus, wie Gott sein zu wollen: „Der Hochmut aß vordem von der verbotnen Frucht, Gott gleich zu werden“.[4]
https://de.wikipedia.org/wiki/Ach,_lieben_Christen,_seid_getrost
Weiteres kann man ebenda lesen.

Helmuth Rilling nahm den Eingangschor mit der Frankfurter Kantorei und die anderen Sätze sowie die ganze Kantate mit dem Bach Collegium Stuttgart auf. Die Aufnahmen fanden statt im Janur und Februar 1974 sowie die Nr. 5 und 7 im Februar 1981. Beteiligt waren in den SoliGabriele Schnaut, Sopran, Julia Hamari, Alt, Kurt Equiluz, Tenor und Wolfgang Schöne, Bass. Nachgehört werden kann das durch anklicken der folgenden Zahlenkompination: 00:40:00 – 01:06:48:

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Kantate BWV 115, „Mache dich, mein Geist, bereit“

Mache dich, mein Geist, bereit (BWV 115) ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte die Choralkantate 1724 in Leipzig für den 22. Sonntag nach Trinitatis und führte sie am 5. November 1724 erstmals auf. Sie basiert auf dem Kirchenlied von Johann Burchard Freystein (1695).

Bach komponierte die Kantate 1724 in seinem zweiten Amtsjahr in Leipzig für den 22. Sonntag nach Trinitatis. Die vorgeschriebenen Lesungen für den Sonntag waren Phil 1,3–11 LUT, „Dank und Bitte des Paulus für die Gemeinde in Philippi“, und Mt 18,23–35 LUT, das Gleichnis vom Schalksknecht. Die Kantate basiert auf dem gleichnamigen Kirchenlied in zehn Strophen von Johann Burchard Freystein (1695).[1] Sein Thema, wachsam und bereit zu sein für die Ankunft des Herrn, behandelt einen Teilaspekt des Evangeliums.

Der unbekannte Textdichter behielt die erste und letzte Strophe im Wortlaut bei als Sätze 1 und 6 der Kantate und arbeitete die Binnenstrophen zu einer abwechselnden Folge von Arien und Rezitativen um. Aus Strophe 2 entwickelte er Satz 2, aus Strophen 3 bis 6 Satz 3, aus Strophe 7 Satz 4, wobei er die beiden ersten Zeilen unverändert ließ, und aus Strophen 8 und 9 Satz 5. Das Lied wird zur anonymen Melodie von „Straf mich nicht in deinem Zorn“ (1681) gesungen.[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Mache_dich,_mein_Geist,_bereit,_BWV_115
Weiteres kann man ebenda lesen.

Helmuth Rilling nahm diese Kantate im Februar und April 1980 an bekanntem Orte mit seinen Stammmusikern und folgenden Solistinnen und Solisten auf:
Arleen Auger, Sopran, Helen Watts, Alt, Lutz-Michael Harder, Tenor und Wolfgang Schöne, Bass. Dies kann man nachhören durch Anklicken der folgenden Zeitzahlen: 00:00:00 . 00:21:19:

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Kantate BWV 116, „Du Friedefürst, Herr Jesu Christ“

Du Friedefürst, Herr Jesu Christ (BWV 116) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie in Leipzig für den 25. Sonntag nach Trinitatis, den 26. November 1724.

Bach schrieb die Kantate 1724 in seinem zweiten Kantatenzyklus von Choralkantaten für den 25. Sonntag nach Trinitatis und führte sie am 26. November 1724 erstmals auf.

Die vorgeschriebenen Lesungen waren 1 Thess 4,13–18 LUT und Mt 24,25–28 LUT, die „große Bedrängnis“. Der Kantatentext eines unbekannten Textdichters beruht ausschließlich auf dem Choral in sieben Strophen Du Friedefürst, Herr Jesu Christ[1] von Jakob Ebert (1601), der in einer allgemeinen Beziehung zum Evangelium steht. Der Verfasser behielt die erste und letzte Strophe bei, dichtete die Strophen 2 bis 4 zu den entsprechenden Sätzen der Kantate um und die Strophen 5 und 6 zum fünften Satz der Kantate.

Der Eingangschor ist eine Choralbearbeitung, der Sopran singt die Melodie[2] als cantus firmus in langen Noten, verstärkt vom Horn. Sie ist eingebettet in ein instrumentales Concerto mit Ritornellen und Zwischenspielen, die von der Solo-Violine dominiert werden. Die Behandlung der Unterstimmen ist textbedingt unterschiedlich. Die Zeilen 1 und 2 und die abschließende Zeile 7 sind als homophone Blöcke gesetzt, in den Zeilen 3 und 4 verlaufen die Unterstimmen in Imitation, in Zeilen 5 und 6 in belebter Bewegung.

Die Alt-Arie wird von der Oboe d’amore begleitet, die wie eine zweite vokale Stimme behandelt ist. Das folgende Rezitativ beginnt als secco, doch die Idee Gedenke doch, o Jesu, daß du noch ein Fürst des Friedens heißest! wird von einem Zitat der Choralmelodie im Continuo begleitet.

In einem Terzett, das in Bachs Kantaten selten vorkommt, wird das wir des Text Ach, wir bekennen unsre Schuld veranschaulicht. Es wird nur vom Continuo begleitet. Das folgende Rezitativ ist ein Gebet um ewigen Frieden, das von Streichern begleitet wird und in ein Arioso mündet.

Der Schlusschoral ist vierstimmig gesetzt.

Diese Kantate wurde im gleichen Zeitraum eingespielt wie die Kantate BWV 115, ebenso mit den gleichen Choristen und Instrumentalisten sowie mit der gleichen Sopranistin und Altistin und Tenor sowie Philippe Huttenlocher, Bass. Dies kann in der Youtube-Sammlung durch Anklicken der folgenden Zahlenkombination nachgehört werden: 00:21:21 – 00:39:14 :

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Kantate BWV 117, „Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut“

Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut (BWV 117) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach.

Johann Sebastian Bach komponierte diese Chorkantate in Leipzig zwischen 1728 und 1731 für keinen speziellen Anlass. Sie basiert auf einer Hymne des evangelischen Kirchenlieddichters Johann Jacob Schütz.[1] Der Musikwissenschaftler Julian Mincham benannte zwei Möglichkeiten: Es könnte sich einerseits um eine „Allzweck“-Kantate handeln, die mit minimalen Änderungen für fast jeden Anlass verwendet werden könne; andererseits es könnte für eine Zeremonie geschrieben worden sein, wahrscheinlich für eine Hochzeit.[2]

Simon Crouch merkte an, dass diese Kantate „vom Geist des Tanzes durchdrungen“ sei, insbesondere aufgrund der häufigen Verwendung von Dreier-Metrum und der Dominanz des Dur-Tongeschlechts.[4]

Der Eröffnungschor wurde als Choral-Fantasie komponiert, in der die Sopranistin die Choralmelodie singt und die tieferen Stimmen Akkordharmonien erzeugen. Das lange instrumentale Ritornell, das aus Streichinstrumenten (mit Oboen und Flöten) und Generalbass zusammengesetzt ist, erscheint zu Beginn des Satzes und vier Takte vor dessen Ende.[2]

Der zweite Satz ist als Bass-Rezitativ geschrieben, das sich vor allem durch seinen letzten Vers auszeichnet: Bach wiederholt den Vers viermal in einem Arioso. Der Text handelt von einem Dank, der den Hörer ermutigen soll, Gott Ehre zu erweisen.[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Sei_Lob_und_Ehr_dem_h%C3%B6chsten_Gut
Weiteres kann man ebenda lesen.

Helmuth Rilling nahm diese Kantate im Februar 1984 auf, wobei zur Gächinger Kantorei wieder einmal das Württembergische Kammerorchester Heilbronn hinzutrat sowie folgende Sängerinnen und Sänger als Solisten:
Mechthild Gerg, Alt, Adalbert Kraus, Tenor und Andreas Schmidt, Bass. Dies kann man nachhören durch Anklicken der Zahlenkombination 00:39:18 – 01:01:04 .

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Vorbemerkung:

Das an dieser Stelle eigentlich zu erwartende Werk BWV 118 ist eine Motette, die ich zu einem späteren Zeitpunkt in einem anderen Kapitel von Bachs Oeuvre im Bachforum veröffentlichen werde.

Kantate BWV 119, „Preise, Jerusalem, den Herrn“

Preise, Jerusalem, den Herrn (BWV 119) ist eine Kantate von Johann Sebastian Bach.

Das Werk entstand in Bachs erstem Amtsjahr in Leipzig anlässlich der Ratswechselfeierlichkeiten der Stadt für den 30. August 1723. Wie auch schon in Mühlhausen gehörte es zu den Pflichten des Thomaskantors, für den Ratswechselgottesdienst eine Festmusik zu schreiben.

Der Eingangschor besteht aus drei Versen aus Psalm 147 (Ps 147,12-14 LUT). Zudem werden einzelne Zeilen aus Luthers „deutschem Te Deum“ sowie Dichtungen eines unbekannten Verfassers vertont. Gemäß dem Anlass wird mit Lob- und Dankeshymnen des Wohlstandes der Stadt Leipzig gedacht und Gottes künftiger Schutz erbeten. Da bei dem Ereignis ein weltlicher mit einem kirchlichen Anlass verbunden wurde, wird – dem barocken Weltbild folgend – betont, dass die weltliche Herrschaft der Obrigkeit durch Gott legitimiert und in seinem Sinne ist.

Auffällig ist bei dieser Ratswechselkantate die aufwändige, festliche Ausstattung mit den selbst für vergleichbare Festmusiken bei Bach unüblichen vier Trompeten. Das Werk ist geprägt von einem sehr feierlichen Charakter und den Attributen höfischer Huldigungsmusiken, wie etwa dem Eingangschor in Form einer Französischen Ouvertüre oder fanfarenartigen Trompeteneinwürfen im Bass-Rezitativ. Es darf vermutet werden, dass Bach zu Beginn seiner Amtszeit in Leipzig den Bürgern die ganze Breite seiner Fähigkeiten demonstrieren wollte und ein Werk schuf, das musikalisch mehr dem Typus der höfisch-profanen Fürstenmusiken entsprach, wie sie bei seiner vorigen Anstellung in Köthen gefordert wurden. Erst in den beiden Schlusssätzen betont Bach wieder mit schlichten Formen den Charakter einer Kirchenkantate und deutet damit an, dass zuletzt nicht der Obrigkeit, sondern Gott als oberstem Herrscher das letzte Wort zusteht.

Eine Wiederaufführung erfuhr die Kantate BWV 119 am 18. April 1843 im Gewandhaus Leipzig unter der Leitung von Felix Mendelssohn Bartholdy im Rahmen eines Festkonzertes, bei dem anlässlich der Einweihung des von Mendelssohn gestifteten ersten Bach-Denkmals ausschließlich Werke des Thomaskantors erklangen.[1]

Helmuth Rilling nahme diese Kantate im Januar und September 1978 auf, wobei ihm neben seinen etatmäßigen Ensembles folgende Solistinnen und Solisten zur Seite standen:
Arlee uger, Sopran, Ann Murray, Alt, Adalbert Kraus, Tenor und Wolfgang Schöne Bass. Dies kann in der Youtube-Übersicht durch Anklicken der folgenden Zahlenkombination nachgehört werden: 00:00:00 – 00:25:25 :

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Willi😀

Kantate BWV 120, „Gott, man lobet dich in der Stille“

Gott, man lobet dich in der Stille (BWV 120) ist eine geistliche Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie in Leipzig für die Ratswahl. Bach benutzte Teile der Kantate für eine Hochzeitskantate (BWV 120a) und bearbeitete sie 1730 als eine Kantate zur Feier der Augsburger Konfession (BWV 120b). Er arbeitete später den Beginn des Chorsatzes für das Et expecto im Credo seiner h-Moll-Messe um.

Gott, man lobet dich in der Stille wurde in Leipzig zur Ratswahl geschrieben. Diese Einführung des gewählten Stadtrats wurde regelmäßig am Montag nach St. Bartholomäus (24. August) in einem Gottesdienst begangen. Eine erste Aufführung 1728 oder 1729 erscheint wahrscheinlich. Die Kantate wurde 1742 erneut aufgeführt. Die Partitur dieser Aufführung ist erhalten, überschrieben: J. J. Concerto à 4 Voci. due Hautb. due Violini, Viola, 3 Trombe, Tamburi è Continuo.[1]

Teile der Kantate benutzte Bach für die Hochzeitskantate Herr Gott, Beherrscher aller Dinge (BWV 120a) und 1730 für eine Kantate Gott, man lobet dich in der Stille (BWV 120b) zum 200. Jahrestag der Augsburger Konfession. Die Musik des letzteren Werks ist verloren. Bach bearbeitete den ersten Teil des zweiten Satzes, Jauchzet, ihr erfreuten Stimmen, als Et expecto resurrectionem mortuorum (und erwarte die Auferstehung der Toten) im Symbolum Nicaenum (Credo) seiner h-Moll-Messe.[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Gott,_man_lobet_dich_in_der_Stille
Weiteres kann man ebenda lesen.

Helmuth Rilling nahm diese Kantate im März und April 1973 auf. Neben seinen Stammensembles nahmen folgende Solistinnen und Solisten teil:
Helen Donath, Sopran, Hildegard Laurich, Alt, Adalbert Kraus, Tenor und Wolfgang Schöne, Bass. Dies kann bei Youtube durch Anklicken folgender Zeitangaben nachgehört werden: 00:25:26 – 00:47:49 :

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