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Troubadour-Forum für die Freunde der Oper, des Gesangs und der Klaviermusik

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Das Spiel mit Kunstliedtiteln

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Johannes Brahms: „Der Gang zum Liebchen„, op. 48 (Sieben Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte) Nr. 1
Wir gehen zum N ????

Christian Elsner, Gerold Huber:

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Es glänzt der Mond nieder,
Ich sollte doch wieder
Zu meinem Liebchen,
Wie mag es ihr geh’n?

Ach weh‘, sie verzaget
Und klaget, und klaget,
Daß sie mich nimmer
Im Leben wird seh’n!

Es ging der Mond unter,
Ich eilte doch munter,
Und eilte daß keiner
Mein Liebchen entführt.

Ihr Täubchen, o girret,
Ihr Lüftchen, o schwirret,
Daß keiner mein Liebchen,
Mein Liebchen entführt!

Josef Wenzig ❤

Hallo 

Der Sänger bleibt, der Komponist wechselt:

Max Reger: Grablied

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Gruß Wolfgang

…und hier die neue Übersicht.

Gruß Wolfgang

Berg Die Nachtigall
Brahms Der Gang zum Liebchen
Brahms Meerfahrt
Brahms Meine Liebe ist grün
Brahms Nachgang
Brahms Nicht mehr zu Dir zu gehen
Brahms Nicht wandle, mein Licht, dort außen
Brahms Regenlied
Brahms Sapphische Ode
Cornelius Sonnenuntergang
Eisler Die Heimat
Eisler Dir auch wurde Sehnsucht nach der Heimat tödlich
Fauré Hymne
Hensel Erster Verlust
Kosma Et la fête continue
Loewe Das Erkennen
Loewe Der Nöck
Loewe Der Treuergebene
Loewe Die nächtliche Heerschau
Loewe Die Reigerbaize
Loewe Die Uhr
Loewe Drachenfels
Loewe Elvershöh
Loewe Erlkönig
Loewe Graf Eberstein
Loewe Mahomets Gesang
Loewe Tom der Reimer
Loewe  Räuber
Medtner Nähe des Geliebten 
Mendelssohn Nachtlied
Pfitzner Es geht mit mir zu Ende
Ravel Trois beaux oiseaux du paradis
Reger Grablied
Schoeck Nachts am Schreibepult
Schoeck Trost
Schoenberg Erwartung
Schubert Daphne am Bach
Schubert Das Wirtshaus
Schubert Der Erlkönig
Schubert Der Goldschmiedegesell
Schubert Der Gott und die Bajadere
Schubert Der Lindenbaum
Schubert Der Neugierige
Schubert Die Nebensonnen
Schubert Die Rose
Schubert Die Stadt
Schubert Dithyrambe
Schubert Einsiedelei
Schubert Elysium
Schubert Erstarrung
Schubert Ganymed
Schubert Gefror´ne Tränen
Schubert Gesang der Geister über den Wassern
Schubert Gute Nacht
Schubert Ihr Bild
Schubert Krähe
Schubert Leise flehen meine Lieder
Schubert Nacht und Träume
Schubert Nähe des Geliebten 
Schubert Rückblick
Schubert Über allen Wipfeln ist Ruh
Schumann, Robert Auf einer Burg
Schumann, Robert Er, der herrlichste von allen
Schumann, Robert Erinnerung
Schumann, Robert Erstes Grün
Schumann, Robert Es leuchtet meine Liebe
Schumann, Robert Geisternähe
Schumann, Robert Niemand
Selber Nasobēm
Strauss, Richard Efeu
Strauss, Richard Im Abendrot
Strauss, Richard Kornblumen
Strauss, Richard Traum durch die Dämmerung
Vierne Le galop
Webern Der Tag ist vergangen
Wolf Gretchen vor dem Andachtsbild der Mater Dolorosa
Wolf Peregrina
Wolf Traurige Wege
Wolf Trunken müssen wir alle sein
Zilcher Der Einsiedler
uhrand hat auf diesen Beitrag reagiert.
uhrand

Max Reger: Grablied

Was nicht gelten kann,
denn das N war dran

Vielen Dank für die neue Übersicht!
André

Dann mit „N“ ein Lied von Felix Mendelssohn-Bartholdy: „Die Nachtigall“.

Die Nachtigall – Felix Mendelssohn Bartholdy – YouTube

Wir können jetzt das „L“ nehmen.

Viele Grüße von Sir Morosus

Johannes Brahms: Die Liebende schreibt , aus Fünf Lieder Op. 47, Nr. 5
Das T ist dran.

Jessye Norman · Daniel Barenboim:

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Ein Blick von deinen Augen in die meinen,
Ein Kuß von deinem Mund auf meinem Munde,
Wer davon hat, wie ich, gewisse Kunde,
Mag dem was anders wohl erfreulich scheinen?

Entfernt von dir, entfremdet von den Meinen,
Führ‘ ich stets die Gedanken in die Runde,
Und immer treffen sie auf jene Stunde,
Die einzige: da fang‘ ich an zu weinen.

Die Thräne trocknet wieder unversehens:
Er liebt ja, denk‘ ich, her in diese Stille,
Und solltest du nicht in die Ferne reichen?

Vernimm das Lispeln dieses Liebewehens;
Mein einzig Glück auf Erden ist dein Wille,
Dein freundlicher zu mir; gib mir ein Zeichen!

Johann Wolfgang von Goethe

Weiter mit Brahms, Trennung, op. 97 Nr. 6

Da unten im Tale
Läufts Wasser so trüb,
Und i kann dirs net sagen,
I hab di so lieb.

Sprichst allweil von Liebe,
Sprichst allweil von Treu,
Und a bissele Falschheit
Is auch wohl dabei.

Und wenn i dirs zehnmal sag,
Daß i di lieb,
Und du willst nit verstehn, muß i
Halt weiter gehn.

Für die Zeit, wo du g’liebt mi hast,
Dank i dir schön,
Und i wünsch, daß dirs anderswo
Besser mag gehn.

 
musika

Franz Schubert: „Der greise Kopf„, aus Winterreise, Nr. 14
Das F geht nun auf die Suche.

Christoph Prégardien · Andreas Staier:

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Der Reif hatt‘ einen weißen Schein
Mir über’s Haar gestreuet.
Da glaubt‘ ich schon ein Greis zu sein,
Und hab‘ mich sehr gefreuet.

Doch bald ist er hinweggetaut,
Hab‘ wieder schwarze Haare,
Dass mir’s vor meiner Jugend graut –
Wie weit noch bis zur Bahre!

Vom Abendrot zum Morgenlicht
Ward mancher Kopf zum Greise.
Wer glaubt’s? Und meiner ward es nicht
Auf dieser ganzen Reise!

Wilhelm Müller

Dann geht es wohl weiter mit „G“ und Carl Loewes Lied „Das Grrab zu Ephesus“, das er 1837 nach einem Text des schwäbischen Dichters Franz Rudolf Immanuel Binder vertonte. Dass Johannes in seinem Grab zu Ephesus nur schlummere und nicht als Toter liege, wasr schon zu Augustinus‘ Zeiten eine weit verbreitet Meinund und gründete sich auf die Rede unter den Jüngern: ‚Dieser Jünger stirbt nie‘.
Es singt hier wieder Kurt Moll, begleitet von Cord Garben:

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Weiter geht es dann mit S.

Das Grab zu Ephesus

Wanderer.

Es ziehet den Pilgrim rastlos fort,
Doch hier will ich ruhen am lieblichen Ort.

So heimlich ist’s hier und so still und so hell,
Wie mährchenerzählend plätschert der Quell.

Frommkindliche Bilder tauchen empor,
Was will denn das Herz, das schon Alles verlor?

Unstet durchreist‘ ich die Erde schier,
Nun ist mir, als fänd ich den Frieden hier.

Was schließt wohl dort jener Hügel ein? —
Ein Herz ruht wohl aus von des Lebens Pein!

Ein sehnendes Herz, das aus Liebe starb,
Im Tod die gesuchte Ruh‘ erwarb.

Drum regt sich auch wieder in meiner Brust
Der alte Wahn von Lieb‘ und von Lust.

Doch träum‘ ich? — Fürwahr, die Erde lebt,
Der Hügel sich leise senkt und hebt.

Allmächtige Liebe voll Lust und Schmerz
Die Erde selbst hat ein liebendes Herz.

Du Alter dort in dem schneeweißen Haar!
Sag‘, sind denn die grauen Mährchen wahr:

Daß ein Herz in der kalten Erde schlägt,
Daß sie liebend am Mutterbusen uns trägt?

Greis.
Wird — Fremdling! — dir auch hier heilig zu Muth?
Ein Seegen auf dieser Stelle ruht!

Bestaune das Wunder und beuge das Knie,
Da ruhet der Jünger, der stirbet nie!

Er, der an der Brust des Heilands lag,
Der schläft hier bis auf des Herren Tag.

Nicht todt ist er, nein er schlummert blos,
Und harrt auf den Meister der Erd‘ im Schoos.

Sich selbst grub er lebensmüde sein Grab,
Und legte zum Schlummer sich dann hinab.

Das Athmen der Brust hört das lauschende Ohr,
Aus dem Boden quillt heilendes Manna hervor.

Drum rede du leis, und weck‘ ihn nicht;
Wohl bald ruft der Herr ihn hervor an’s Licht.

Liebe Grüße

Willi????

Willi, ich war etwas schneller ????

Dann nehme ich mal das F von uhrand auf und stelle ein: die Forelle, von Franz Schubert, op. 32

es bleibt das e

In einem Bächlein helle,
Da schoß in froher Eil
Die launische Forelle
Vorüber, wie ein Pfeil:
Ich stand an dem Gestade
Und sah in süßer Ruh
Des muntern Fischleins Bade
Im klaren Bächlein zu.

Ein Fischer mit der Ruthe
Wol an dem Ufer stand,
Und sah’s mit kaltem Blute,
Wie sich das Fischlein wand.
So lang dem Wasser Helle,
So dacht’ ich, nicht gebricht,
So fängt er die Forelle
Mit seiner Angel nicht.

Doch endlich ward dem Diebe
Die Zeit zu lang; er macht
Das Bächlein tückisch trübe:
Und eh’ ich es gedacht,
So zuckte seine Ruthe;
Das Fischlein zappelt dran;
Und ich, mit regem Blute,
Sah die Betrogne an.

Möchte aber auch Willi gerecht werden und nehme sein S, für Sehnsucht, op 51 Nr. 1, von Robert Schumann

Sehnsucht

Ich blick’ in mein Herz und ich blick in die Welt,
Bis vom schwimmenden Auge die Träne mir fällt,
Wohl leuchtet die Ferne mit goldenem Licht,
Doch hält mich der Nord, ich erreiche sie nicht.
O die Schranken so eng und die Welt so weit,
Und so flüchtig die Zeit!

Ich weiss ein Land, wo aus sonnigem Grün
Um versunkene Tempel die Trauben blühn,
Wo die purpurne Woge das Ufer besäumt
Und von kommenden Sängern der Lorbeer träumt.
Fern lockt es und winkt dem verlangenden Sinn,
Und ich kann nicht hin!

O hätt’ ich Flügel durchs Blau der Luft,
Wie wollt ich baden im Sonnenduft!
Doch umsonst! Und Stunde auf Stunde entflieht,
Vertraure die Jugend, begrabe das Lied!—
O die Schranken so eng und die Welt so weit,
Und so flüchtig die Zeit!

 
Es bleibt das T als nächstes
 
musika

Franz Schubert:
Eifersucht und Stolz„, Die schöne Müllerin, Nr. 15
[„Tränenregen„, Die schöne Müllerin, Nr. 10]
Es bleibt Z [N]
https://youtu.be/d7cXBaOVdVs?si=So9MLkWDMXBBj1sN
[ https://youtu.be/Zx5pSV8r7Lw?si=VKjZjh_rrFmOf0V0 ]
Wohin so schnell, so kraus, so wild, mein lieber Bach?
Eilst du voll Zorn dem frechen Bruder Jäger nach?
Kehr‘ um, kehr‘ um, und schilt erst deine Müllerin
Für ihren leichten, losen, kleinen Flattersinn.
Sahst du sie gestern Abend nicht am Thore stehn,
Mit langem Halse nach der großen Straße sehn?
Wenn von dem Fang der Jäger lustig zieht nach Haus,
Da steckt kein sittsam Kind den Kopf zum Fenster ’naus.
Geh‘, Bächlein, hin und sag‘ ihr das, doch sag‘ ihr nicht,
Hörst du, kein Wort, von meinem traurigen Gesicht;
Sag‘ ihr: Er schnitzt bei mir sich eine Pfeif‘ aus Rohr,
Und bläst den Kindern schöne Tänz‘ und Lieder vor.
—————-
[Wir saßen so traulich beisammen
Im kühlen Erlendach,
Wir schauten so traulich zusammen
Hinab in den rieselnden Bach.

Der Mond war auch gekommen,
Die Sternlein hinterdrein,
Und schauten so traulich zusammen
In den silbernen Spiegel hinein.

Ich sah nach keinem Monde,
Nach keinem Sternenschein,
Ich schaute nach ihrem Bilde,
Nach ihren Augen allein.

Und sahe sie nicken und blicken
Herauf aus dem seligen Bach,
Die Blümlein am Ufer, die blauen,
Sie nickten und blickten ihr nach.

Und in den Bach versunken
Der ganze Himmel schien,
Und wollte mich mit hinunter
In seine Tiefe ziehn.

Und über den Wolken und Sternen
Da rieselte munter der Bach,
Und rief mit Singen und Klingen:
Geselle, Geselle, mir nach!

Da gingen die Augen mir über,
Da ward es im Spiegel so kraus;
Sie sprach: Es kommt ein Regen,
Ade, ich geh‘ nach Haus.]

Wilhelm Müller ❤

Ich bin gerade erst vom Halbtagesausflug meines Stammchores St. Johannes Baptist zurückgekommen und möchte mich dafür entschuldigen, dass ich mich noch nicht gemeldet habe. Herzlichen Dank, liebe Musika, dass du den gordischen Knoten für mich gelöst hast. Ich nehme dann von dir, lieber Uhrand, das N und bin dann bei Robert Schumann und seinen Myrthen op, 25 und zwar der Nr. 3 „Der Nussbaum“. Hier singt Diana Damrau, begleitet von Ivan Paley, nach einem Texz von Julius Mosen:

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Der Nussbaum
(Text: Julius Mosen)

Es grünet ein Nussbaum, vor dem Haus,
Duftig,
Luftig
Breitet er blättrig die Blätter aus.

Viel liebliche Blüten stehen d’ran,
Linde
Winde
Kommen, sie herzlich zu umfahn.

Es flüstern je zwei zu zwei gepaart,
Neigend,
Beugend
Zierlich zum Kusse die Häuptchen zart.

Sie flüstern von einem Mägdlein, das
Dächte
Die Nächte
Und Tagelang, wüsste ach! selber nicht was.

Sie flüstern—wer mag verstehen so gar
Leise
Weis’?
Flüstern von Bräut’gam und nächstem Jahr.

Das Mägdlien horchet, es rauscht im Baum;
Sehnend,
Wähnend
Sinkt es lächelnd in Schlaf und Traum.

Liebe Grüße

Willi????

Ich opfere mich selbst, mein Tun und Denken und Leid und Freude zu Ehren von Willis Stammchor St. Johannes Baptist und leite mein im Stich gelassenes Z zu Willis M über, mit einem schönen Chorlied von Franz Schubert: „Zum Offertorium“, aus Deutsche Messe, Nr. 4.
Zusammen mit Willis „Nussbaum“ geht es also jetzt wieder gemeinsam weiter mit dem M  ????.
Das genannte Chorlied singen hier die Regensburger Domspatzen:

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Du gabst, o Herr, mir Sein und Leben,
Und Deiner Lehre himmlisch Licht;
Was kann dafür, ich Staub, Dir geben?
Nur danken kann ich, mehr doch nicht.

Wohl mir! Du willst für Deine Liebe
Ja nichts, als wieder Lieb‘ allein;
Und Liebe, dankerfüllte Liebe
Soll meines Lebens Wonne sein.

Mich selbst, o Herr, mein Tun und Denken
Und Leid und Freude opfr‘ ich Dir;
Herr, nimm durch Deines Sohnes Opfer
Dies Herzensopfer auch von mir!

Johann Philipp Neumann ❤

Hier ist das gewünschte M, mit MUT von Franz Schubert, Winterreise

Es bleibt das T übrig

Mut!

Fliegt der Schnee mir in’s Gesicht, 
Schüttl’ ich ihn herunter.
Wenn mein Herz im Busen spricht, 
Sing’ ich hell und munter.

Höre nicht, was es mir sagt, 
Habe keine Ohren,
Fühle nicht, was es mir klagt, 
Klagen ist für Toren.

Lustig in die Welt hinein 
Gegen Wind und Wetter!
Will kein Gott auf Erden sein, 
Sind wir selber Götter.

 
 
musika
 

Maurice Ravel: „Tout gai!“, aus Cinq mélodies populaires grecques, Nr. 5
Da freut sich das i !

Sabine Devieilhe · Alexandre Tharaud:

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Tout gai! gai, Ha, tout gai!
Belle jambe, tireli, qui danse;
Belle jambe, la vaisselle danse,
Tra la la la la…
———————-
Ganz fröhlich! fröhlich, Ha, ganz fröhlich!
Schönes Bein, tireli, das tanzt;
Schönes Bein, das Geschirr tanzt,
Tra la la la la…

Michel Calvocoressi ❤

Dann nehme ich gerne das i und stelle ein:

Immer leiser wird mein Schlummer, von Johannes Brahms, op. 105 Nr. 2

Immer leiser wird mein Schlummer,
Nur wie Schleier liegt mein Kummer
Zitternd über mir.
Oft im Traume hör‘ ich dich
Rufen drauß vor meiner Tür:
Niemand wacht und öffnet dir,
Ich erwach‘ und weine bitterlich.

Ja, ich werde sterben müssen,
Eine Andre wirst du küssen,
Wenn ich bleich und kalt.
Eh‘ die Maienlüfte wehn,
Eh‘ die Drossel singt im Wald:
Willst du mich noch einmal sehn,
Komm, o komme bald!

 
 
musika
 

Gabriel Fauré: „Reflets dans l’eau“, aus Mirages, Nr. 2
Aufgetaucht ist jetzt das U

William Dazeley · Malcolm Martineau:

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Étendue au seuil du bassin,
dans l’eau plus froide que le sein
des vierges sages,
j’ai reflété mon vague ennui,
mes yeux profonds couleur de nuit
et mon visage.

Et dans ce miroir incertain
j’ai vu de merveilleux matins…
J’ai vu des choses
pâles comme des souvenirs,
dans l’eau que ne saurait ternir
nul vent morose.

Alors — au fond du Passé bleu –
mon corps mince n’était qu’un peu
d’ombre mouvante ;
sous les lauriers et les cyprès
j’aimais la brise au souffle frais
qui nous évente…

J’aimais vos caresses de sœur,
vos nuances, votre douceur,
aube opportune ;
et votre pas souple et rythmé,
nymphes au rire parfumé,
au teint de lune ;

et le galop des aegypans,
et la fontaine qui s’épand
en larmes fades…
Par les bois secrets et divins
j’écoutais frissonner sans fin
l’hamadryade.

Ô cher Passé mystérieux
qui vous reflétez dans mes yeux
comme un nuage,
il me serait plaisant et doux,
Passé, d’essayer avec vous
le long voyage !…

Si je glisse, les eaux feront
un rond fluide… un autre rond…
un autre à peine…
Et puis le miroir enchanté
reprendra sa limpidité
froide et sereine.
——————————————————————————-
Ausgestreckt an der Schwelle des Beckens,
im Wasser, das kälter ist als die Brust
der weisen Jungfrauen,
spiegelte ich meine vage Langeweile wider,
meine tief nachtfarbenen Augen
und mein Gesicht.

Und in diesem unsicheren Spiegel
habe ich wundervolle Morgen gesehen …
Ich habe Dinge gesehen
blass wie Erinnerungen,
im Wasser, das sich nicht trüben kann
ohne den düsteren Wind.

Also – tief in der blauen Vergangenheit –
war mein schlanker Körper nur ein wenig
von sich bewegendem Schatten;
unter den Lorbeeren und Zypressen
genieße ich die frische Brise
die mich fächelt.

Ich habe eure Liebkosungen als Schwester geliebt,
die Nuancen, die Sanftheit,
rechtzeitig in der Morgendämmerung;
und euen flexiblen und rhythmischen Schritt,
ihr Nymphen mit duftendem Lachen,
mit dem mondfarbenem Gesicht;

und den Galopp der Ägypaner,
und die Quelle, die sich ausbreitet
in dumpfen Tränen…
Durch die geheimen und göttlichen Wälder
hörte ich endloses Zittern
vom Hamadryaden.

O liebe, geheimnisvolle Vergangenheit
die du dich in meinen Augen widerspiegelst
wie eine Wolke,
Es wäre angenehm und süß für mich,
um es mit dir zu versuchen, Vergangenheit,
auf einer langen Reise!…

Wenn ich in das Wasser ausrutsche
entsteht ein fließender Kreis … ein weiterer Kreis … vielleicht noch ein anderer …
Und dann wird der verzauberte Spiegel
seine Klarheit wiedererlangen,
kalt und gelassen.

Renée de Brimont ❤

Dann bin ich zur Abwechselung mal wieder bei Fraz Schubert und seiner Komposition „Der Unglückliche“ D.713 aus dem Vol.II der Lieder nach den Gedichten österreischer Zeitgenossen, hier nach einem Gedicht von Caroline Pichler, das wiederum wie so viele seiner Werke sich auf das Leben des Komponisten selbst bezieht. Dennoch ist die musikalische Umsetzung weit mehr als ein Lamento. Es singt hier Detlef Roth, begleitet von Ulrich Eisenlohr:

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Es wird wieder das E frei.

Der Unglückliche

Die Nacht bricht an, mit leisen Lüften sinket
Sie auf die müden Sterblichen herab;
Der sanfte Schlaf, des Todes Bruder, winket
Und legt sie freundlich in ihr täglich Grab.
Jetzt wachet auf der lichtberaubten Erde
Vielleicht nur noch die Arglist und der Schmerz,
Und jetzt, da ich durch nichts gestöret werde,
Lass deine Wunden bluten, armes Herz.

Versenke dich in deines Kummers Tiefen,
Und wenn vielleicht in der zerrissnen Brust
Verjährte, halb vergess’ne Leiden schliefen,
So wecke sie mit grausam süßer Lust.
Berechne die verlornen Seligkeiten,
Zähl alle Blumen in dem Paradies,
Woraus in deiner Jugend goldnen Zeiten
Die harte Hand des Schicksals dich verstieß.

Du hast geliebt, du hast das Glück empfunden,
Dem jede Seligkeit der Erde weicht,
Du hast ein Herz, das dich verstand, gefunden,
Der kühnsten Hoffnung schönes Ziel erreicht.
Da stürzte dich ein grausam Machtwort nieder,
Aus deinen Himmeln, und dein stilles Glück,
Das allzu schöne Traumbild, kehrte wieder
Zur bessern Welt, aus der es kam, zurück.

Zerrissen sind nun alle süßen Bande,
Mir schlägt kein Herz mehr auf der weiten Welt.
Was ist’s, das mich in diesem Schattenlande,
In dieser toten Einsamkeit noch hält?
Nur Einen Lichtstrahl seh ich fernher blinken,
Im Götterglanz erscheint die heil’ge Pflicht.
Und wenn des müden Geistes Kräfte sinken,
So sinkt der Mut, den sie mir einflößt, nicht.

Liebe Grüße

Willi????

In „Der Unglückliche“ wurde Schubert anscheinend von den unheilvollen Versen Pichlers so sehr vereinnahmt, dass er den Mut nicht mehr zu schätzen wusste, den die heilige Pflicht ihm gemäß dem Gedicht zum Schluss einflößen würde. Er hält daher inmitten der letzten Strophe an, um nämlich dem Verderben freien Lauf lassen zu können!

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Claude Debussy: „En sourdine„, aus Fêtes galantes, Erste Sammlung, Nr. 1
Wir lieben das E ????

Veronique Dietschy · Philippe Cassard:

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Calmes dans le demi-jour
Que les branches hautes font,
Pénétrons bien notre amour
De ce silence profond.

Fondons nos âmes, nos cœurs
Et nos sens extasiés,
Parmi les vagues langueurs
Des pins et des arbousiers.

Ferme tes yeux à demi,
Croise tes bras sur ton sein,
Et de ton cœur endormi
Chasse à jamais tout dessein.

Laissons-nous persuader
Au souffle berceur et doux,
Qui vient à tes pieds rider
Les ondes des gazons roux.

Et quand, solennel, le soir
Des chênes noirs tombera,
Voix de notre désespoir,
Le rossignol chantera.
————————————–
Ruhig im Halbschatten,
den die hohen Zweige erzeugen,
lass uns unsere Liebe
in diesem tiefen Schweigen stillen.

Lass uns unsere Seelen, unsere Herzen
und unsere aufgewühlten Sinne vereinen,
inmitten des schemenhaften Schleierlichtes
der Pinien und Büsche.

Schließ halb deine Augen,
kreuze deine Arme über deiner Brust,
und aus deinem eingeschlafenen Herzen
verjage auf ewig alle Absichten.

Wir wollen uns überreden lassen
von der wiegenden und zarten Brise,
welche sich deinen Füßen linde nähert,
um in Wellen den Rasen zu kräuseln.

Und wenn der Abend feierlich
aus den schwarzen Eichen fällt,
wird das Lied unserer Ausweglosigkeit
von der Nachtigall ertönen.

Paul Verlaine ❤

Und da sind wir wieder bei Robert Schumann, und seinem Zyklus „Dichterliebe“, bei dem es auch um Liebe geht, und zwar nicht nur um die Dichterliebe an sich, sondern in dem Lied  „Ein Jüngling liebt ein Mädchen“, der Nr. 11 des Zyklus, ist nicht wie bei Schubert der Komponist der Gelackmeierte, sondern der Dichter des ganzen Zyklus, Heinrich Heine, der ein Mächen liebte, das einen anderen liebte, insgesamt waren fünf Personen darin verstrickt, und am Ende bliebe Heinrich Heine als einziger allein zurück. Hier singt Jonas Kaufmann die Geschichte vom Liebeskarussell, und Helmut Deutsch begleitet ihn:

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Diesmal ist das „N“ an der Reihe.

Ein Jüngling liebt ein Mädchen

Ein Jüngling liebt ein Mädchen,
Die hat einen andern erwählt;
Der andre liebt eine andre,
Und hat sich mit dieser vermählt.

Das Mädchen heiratet aus Ärger
Den ersten besten Mann,
Der ihr in den Weg gelaufen;
Der Jüngling ist übel dran.

Es ist eine alte Geschichte,
Doch bleibt sie immer neu;
Und wem sie just passieret,
Dem bricht das Herz entzwei.

Liebe Grüße

Willi????

Carl Loewe, Niemand hat’s gesehen, Elly Ameling singt das heitere Liedchen.

Es bleibt das D

Niemand hat’s gesehen

Die Trepp‘ hinunter geschwungen
Komm‘ ich in vollem Lauf,
Die Trepp‘ empor gesprungen
Kommt er und fängt mich auf:
Und wo die Treppe so dunkel ist,
Haben wir vielmal uns geküßt,
Und Niemand hat’s gesehen.

Ich komm‘ in den Saal gegangen,
Da wimmelt’s von Gästen bunt,
Wohl glühten mir die Wangen,
Wohl glühte mir auch der Mund:
Ich meint‘, es säh‘ mir’s jeder an,
Was wir da mit einander gethan —
Doch niemand hat’s gesehen.

Ich mußt‘ hinaus in den Garten,
Und wollte die Blumen sehn,
Ich konnt‘ es nicht erwarten,
In den Garten hinaus zu gehn.
Da blühten die Rosen überall,
Da sangen die Vögel mit lautem Schall,
Als hätten sie’s gesehen.

https://www.youtube.com/watch?v=IDxAdHIqRK0

musika

Ein Jüngling liebt ein Mädchen“

Lieber Willi,

zählt denn der (unbestimmte) Artikel aus dem Titel? Das würde doch deiner anfangs aufgestellten Regel widersprechen, dass der Artikel nicht zählt, oder? ????

Liebe Grüße
André

Lieber André,

darüber bin ich auch gestolpert…. 🙂

musika

uhrand hat auf diesen Beitrag reagiert.
uhrand

Daran habe ich auch schon gedacht, lieber Uhrand, aber man könnte das „ein“ auch mit etwas Toleranz als Zahlwort ansehen, zumal es unter den tausend Liedern Schuberts und Loews und den knapp 90 Liedern Schumanns, die ich zur Zeit für dieses Spiel verwende ( Ich habe die ganzen Wolf-Lieder im Moment noch garnicht dazugenommen) das einzige Lied ist, das mit „Ein“ beginnt, und daher ist es zu vernachlässigen.

Liebe Grüße

Willi????

Ich versuche gewöhnlich möglichst eindeutig auszuwählen, zumal ich zur Zeit eine Fundgrube mit mehr als hunderttausend Liedern verwende ????.

Das LiederNet-Archiv ist das weltweit größte Referenzarchiv für Texte und Übersetzungen von Kunstliedern und Chorwerken.

Es ist seit dem 24. Mai 1995 online.

196.809 Gesangsstücke wurden katalogisiert.
Es stehen 41.478 Übersetzungen zur Verfügung.

Die Sammlung wird regelmäßig ergänzt und aktualisiert (diesen Monat: 179 Liedtexte, 571 Vertonungen und 30 Übersetzungen).

(Neben dem LiederNet Archiv verwende ich auch manchmal die Partituren von imslp.org um den gesungenen Text zu prüfen, der ja vom Originaltext des Poeten abweichen kann, aber das ist dann schon die hohe Kunst der Lied-Nachforschung.)

Claude Debussy: „Dans le jardin“, aus Frissons (mehrere Komponisten), Nr. 5

Wir sehen nun das N das die Artikel-Falle umgeht, denn es dürfte keinen Artikel geben, der mit N beginnt ????

Elly Ameling – Dalton Baldwin:

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Je regardais dans le jardin,
Furtif au travers de la haie ;
Je t’ai vue, enfant ! et soudain,
Mon cœur tressaillit : je t’aimais !
Je m’égratignais aux épines,
Mes doigts saignaient avec les mures,
Et ma souffrance était divine ;
Je voyais ton front de gamine,
Tes cheveux d’or et ton front pur !
Grandette et pourtant puérile,
Coquette d’instinct seulement,
Les yeux bleus ombrés de longs cils,
Qui regardent tout gentiment,
Un corps un peu frêle et charmant,
Une voix de mai, des gestes d’avril !
Je regardais dans le jardin,
Furtif au travers de la haie ;
Je t’ai vue, enfant ! et soudain,
Mon cœur tressaillit : je t’aimais !
————————————————————————–
Ich schaute in den Garten,
Heimlich durch die Hecke;
Ich habe dich gesehen, Kind! und plötzlich,
Mein Herz zitterte: Ich habe dich geliebt!
Ich habe mich an den Dornen zerkratzt,
Meine Finger bluteten von den Brombeeren,
Und mein Leiden war göttlich;
Ich habe dein kindliches Gesicht gesehen,
Dein goldenes Haar und deine reine Stirn!
Groß und doch kindlich,
Nur aus Instinkt kokettierend,
Blaue Augen mit langen Wimpern beschattet,
Die freundlich schauen,
Ein leicht zerbrechlicher und charmanter Körper,
Eine Stimme wie aus dem Mai, Gesten wie aus dem April!
Ich schaute in den Garten,
Heimlich durch die Hecke;
Ich habe dich gesehen, Kind! und plötzlich,
Mein Herz zitterte: Ich habe dich geliebt!

Paul Gravollet ❤

Hallo

Johanes Brahms – aus den Neuen Liebesliedern Op. 65 die Nr. XIII: 

Nein, Geliebter, setze Dich

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Nein, Geliebter, setze dich
mir so nahe nicht!
Starre nicht so brünstiglich
mir ins Angesicht!
 
Wie es auch im Busen brennt,
dämpfe deinen Trieb,
daß es nicht die Welt erkennt,
wie wir uns so lieb.

Gruß Wolfgang

…mit dem nächsten Lied haben wir die 100 voll!

Gruß Wolfgang

Berg Die Nachtigall
Brahms Der Gang zum Liebchen
Brahms Die Liebende schreibt
Brahms Immer leiser wird mein Schlummer
Brahms Meerfahrt
Brahms Meine Liebe ist grün
Brahms Nachgang
Brahms Nein, Geliebter, setze Dich
Brahms Nicht mehr zu Dir zu gehen
Brahms Nicht wandle, mein Licht, dort außen
Brahms Regenlied
Brahms Sapphische Ode
Brahms Trennung
Cornelius Sonnenuntergang
Debussy  Dans le jardin
Debussy  En Sourdine
Eisler Die Heimat
Eisler Dir auch wurde Sehnsucht nach der Heimat tödlich
Fauré Hymne
Fauré Reflets dans l´eau
Hensel Erster Verlust
Kosma Et la fête continue
Loewe Das Erkennen
Loewe Das Grab zu Ephesus
Loewe Der Nöck
Loewe Der Treuergebene
Loewe Die nächtliche Heerschau
Loewe Die Reigerbaize
Loewe Die Uhr
Loewe Drachenfels
Loewe Elvershöh
Loewe Erlkönig
Loewe Graf Eberstein
Loewe Mahomets Gesang
Loewe Niemand hat´s gesehen
Loewe Tom der Reimer
Loewe  Räuber
Medtner Nähe des Geliebten 
Mendelssohn Die Nachtigall
Mendelssohn Nachtlied
Pfitzner Es geht mit mir zu Ende
Ravel Tout gail
Ravel Trois beaux oiseaux du paradis
Reger Grablied
Schoeck Nachts am Schreibepult
Schoeck Trost
Schoenberg Erwartung
Schubert Daphne am Bach
Schubert Das Wirtshaus
Schubert Der Erlkönig
Schubert Der Goldschmiedegesell
Schubert Der Gott und die Bajadere
Schubert Der greise Kopf
Schubert Der Lindenbaum
Schubert Der Neugierige
Schubert Der Unglückliche
Schubert Die Forelle
Schubert Die Nebensonnen
Schubert Die Rose
Schubert Die Stadt
Schubert Dithyrambe
Schubert Eifersucht und Stolz
Schubert Einsiedelei
Schubert Elysium
Schubert Erstarrung
Schubert Ganymed
Schubert Gefror´ne Tränen
Schubert Gesang der Geister über den Wassern
Schubert Gute Nacht
Schubert Ihr Bild
Schubert Krähe
Schubert Leise flehen meine Lieder
Schubert Mut
Schubert Nacht und Träume
Schubert Nähe des Geliebten 
Schubert Rückblick
Schubert Über allen Wipfeln ist Ruh
Schubert Zum Offertorium
Schumann, Robert Auf einer Burg
Schumann, Robert Der Nussbaum
Schumann, Robert Ein Jüngling liebt ein Mädchen
Schumann, Robert Er, der herrlichste von allen
Schumann, Robert Erinnerung
Schumann, Robert Erstes Grün
Schumann, Robert Es leuchtet meine Liebe
Schumann, Robert Geisternähe
Schumann, Robert Niemand
Selber Nasobēm
Strauss, Richard Efeu
Strauss, Richard Im Abendrot
Strauss, Richard Kornblumen
Strauss, Richard Traum durch die Dämmerung
Vierne Le galop
Webern Der Tag ist vergangen
Wolf Gretchen vor dem Andachtsbild der Mater Dolorosa
Wolf Peregrina
Wolf Traurige Wege
Wolf Trunken müssen wir alle sein
Zilcher Der Einsiedler

Lieber Wolfgang, danke für die Übersicht!

Fanny Hensel: „Harfners Lied“, 1825
Es bleibt allein das D

Alexander Fleischer, Tobias Berndt

https://youtu.be/y5rSWvj0nPM

Wer sich der Einsamkeit ergibt
Ach! der ist bald allein,
Ein jeder lebt, ein jeder liebt,
Und lässt ihn seiner Pein.

Ja, lasst mich meiner Qual!
Und kann ich nur einmal
recht einsam sein,
so bin ich nicht allein.

Es schleicht ein Liebender lauschend sacht!
Ob seine Freundin allein?
So überschleicht bei Tag und Nacht
Mich Einsamen die Pein,
Mich Einsamen die Qual.
Ach könnt ich nur einmal
Einsam im Grabe sein,
Da lässt sie mich allein!

Johann Wolfgang von Goethe ❤

Ich bin dann wieder mal bei Schubert und zwar bei seinem Schwanengesang D.957 und daraus der Nr. 13, Der Doppelgänger, dessen Text auch von Heinrich Heine stammt, der, zumal in der Komposition Schuberts, in zunehmender Dramatik, die ausweglose Situation des Erzählenden zum Ausdruck bringt. Hier singt es Dietrich Fischer-Dieskau, begleitet von Gerald Moore:

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Der Doppelgänger

Still ist die Nacht, es ruhen die Gassen,
In diesem Hause wohnte mein Schatz,
Sie hat schon längst die Stadt verlassen,
Doch steht noch das Haus auf demselben Platz.

Da steht auch ein Mensch und starrt in die Höhe
Und ringt die Hände vor Schmerzensgewalt;
Mir graust es, wenn ich sein Antlitz sehe,
Der Mond zeigt mir meine eigne Gestalt.

Du Doppelgänger, du bleicher Geselle,
Was äffst du nach mein Liebesleid,
Das mich gequält auf dieser Stelle
So manche Nacht, in alter Zeit?

Es bleibt das R.

Liebe Grüße

Willi????

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