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Claude Debussy (1862-1918): Uraufführung am 29. Mai 1912 im Théâtre du Châtelet, Paris, Ballets Russes. Rollen: Faun, 7 Nymphen. Sparsames Bühnenbild mit einer bukolischen Landschaft im Hintergrund, links ein Felsen. Auf dem Felsen, der nicht, wie erwartet, grau und nackt erscheint, sondern sich grünlich präsentiert, liegt der Faun und spielt auf einer Flöte. Plötzlich legt er das Instrument zur Seite und ergreift ein Büschel Weintrauben. In diesem Moment erscheinen sieben Nymphen, von denen eine lasziv ihre Schleier ablegt, die drei Nymphen von der Bühne tragen. Faun ist von der Nymphe, die den Schleier abgelegt hat, sehr angetan, verlässt seinen Platz auf dem Felsen und nähert sich ihr. Das scheint den übrigen Nymphen nicht zu gefallen, denn sie fliehen aufgeschreckt. Der verbliebenen Nymphe stellt sich Faun in den Weg, sie kann also nicht weglaufen, und fünf andere kommen zurück. Die einzelne Nymphe entledigt sich eines weiteren Schleiers und geht dann, den Faun umkreisend, mit den übrigen Nymphen ab. In einzelnen Gruppen kommen sechs der Nymphen zurück und beobachten, was Faun macht: er hebt zunächst die Schleier auf, bringt sie zum Felsen und breitet sie dort aus. Dann legt er sich bäuchlings auf sie und führt eindeutige Bewegungen mit seinem Becken aus. Anmerkung.. Das neuartige an Nijinskis Choreographie war, dass er sich weniger auf die Handlung als auf die Arbeit mit den Bewegungen der Tänzer konzentrierte. Das aber näher zu erläutern, will ich hier nicht „anpacken“, weil es zu aufwändig wäre. Da sei auf die vielfältige Literatur oder auf Wikipedia hingewiesen. Quelle: © Manfred Claude Debussy (1862-1918): Uraufführung am 29. Mai 1912 im Théâtre du Châtelet, Paris, Ballets Russes. Rollen: Faun, 7 Nymphen. Sparsames Bühnenbild mit einer bukolischen Landschaft im Hintergrund, links ein Felsen. Auf dem Felsen, der nicht, wie erwartet, grau und nackt erscheint, sondern sich grünlich präsentiert, liegt der Faun und spielt auf einer Flöte. Plötzlich legt er das Instrument zur Seite und ergreift ein Büschel Weintrauben. In diesem Moment erscheinen sieben Nymphen, von denen eine lasziv ihre Schleier ablegt, die drei Nymphen von der Bühne tragen. Faun ist von der Nymphe, die den Schleier abgelegt hat, sehr angetan, verlässt seinen Platz auf dem Felsen und nähert sich ihr. Das scheint den übrigen Nymphen nicht zu gefallen, denn sie fliehen aufgeschreckt. Der verbliebenen Nymphe stellt sich Faun in den Weg, sie kann also nicht weglaufen, und fünf andere kommen zurück. Die einzelne Nymphe entledigt sich eines weiteren Schleiers und geht dann, den Faun umkreisend, mit den übrigen Nymphen ab. In einzelnen Gruppen kommen sechs der Nymphen zurück und beobachten, was Faun macht: er hebt zunächst die Schleier auf, bringt sie zum Felsen und breitet sie dort aus. Dann legt er sich bäuchlings auf sie und führt eindeutige Bewegungen mit seinem Becken aus. Anmerkung.. Das neuartige an Nijinskis Choreographie war, dass er sich weniger auf die Handlung als auf die Arbeit mit den Bewegungen der Tänzer konzentrierte. Das aber näher zu erläutern, will ich hier nicht „anpacken“, weil es zu aufwändig wäre. Da sei auf die vielfältige Literatur oder auf Wikipedia hingewiesen. Quelle: © ManfredDEBUSSY, Claude: L’APRÉS-MIDI D’UN FAUNE
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L’APRÉS-MIDI D’UN FAUNE
(Der Nachmittag eines Fauns)
Ballett in der Choreographie von Waslaw Nijinski
Dieses Ballett, von Nijinski mit einer neuartigen Choreographie ausgeführt, war bei der Uraufführung ein Skandal. Das hat, wie zu lesen ist, das als Pornographie empfundene Schlussbild verursacht und führte zu Pressefehden, in denen die Ästhetik modernen Tanzes im Mittelpunkt standen. Trotzdem blieb es bis 1929 im Repertoire der Compagnie, ab 1922 allerdings mit einem neuen Hintergrundprospekt von Pablo Picasso.
L’APRÉS-MIDI D’UN FAUNE
(Der Nachmittag eines Fauns)
Ballett in der Choreographie von Waslaw Nijinski
Dieses Ballett, von Nijinski mit einer neuartigen Choreographie ausgeführt, war bei der Uraufführung ein Skandal. Das hat, wie zu lesen ist, das als Pornographie empfundene Schlussbild verursacht und führte zu Pressefehden, in denen die Ästhetik modernen Tanzes im Mittelpunkt standen. Trotzdem blieb es bis 1929 im Repertoire der Compagnie, ab 1922 allerdings mit einem neuen Hintergrundprospekt von Pablo Picasso.
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