informativ

diskussionsfreudig

meinungsbildend

kooperativ

Troubadour-Forum für klassische Vokal- und Instrumentalmusik

Hallo und herzlich Willkommen im Troubadour Forum!

Danke für den Besuch unserer Website. Hier kannst du als Gast in den Hauptthemenbereichen Oper, Operette, Oratorium, Lied und Klavier mitlesen, dich umfangreich informieren und den Meinungsaustausch verfolgen. Den vollen Nutzen des Forums hast du allerdings nur, wenn du angemeldet und registriert bist. Dann kannst du alle Funktionen und Bereiche des Forums uneingeschränkt nutzen. Das heißt, du kannst eigene Beiträge schreiben und einstellen, auf Beiträge anderer Nutzer antworten, eigene Threads eröffnen, mitdiskutieren und dir durch die eigene Mitwirkung ein oft durch intensive Diskussionen erhelltes Meinungsbild schaffen. Das Troubadour-Forum geht über die rein lexikalische Funktion bewusst hinaus. Deshalb haben wir einen Servicebereich aufgebaut, indem du Hilfestellungen bei Anschaffungen, Besuch von Veranstaltungen und Festivals, Aufbau von Bild- und Tonträgerdokumenten und Antwort auf deine Fragen erhalten kannst. Wir verstehen uns jedoch auch als Begegnungsstätte zwischen neuen und erfahrenen Musikfreunden, zwischen Jung und Alt, persönliche Kontakte unter den Nutzern sollen erlaubt und ermöglicht werden. Wir würden uns freuen, wenn du bei uns mitmachst und eventuell auch neue Themen und Ideen einbringst.

Bitte oder Registrieren, um Beiträge und Themen zu erstellen.

Der Mond im Kunstlied

VorherigeSeite 3 von 3

Nach diesem wunderschönen Lied, Die Mainacht von Fanny Hensel, machen wir nun zur Abwechslung einen kleinen Abstecher in die Klaviermusik, die uns auch viel über den Mond zu erzählen weiß. Daniel Barenboim spielt Clair de lune von Claude Debussy:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

 

"Ein Tag ohne Musik ist ein verlorener." Peter Schreier

Darius Milhaud: Trois poèmes de Lucile de Chateaubriand Op. 10, No. 2. À la lune

Florence Katz, Mezzosopran
Serge Cyferstein, Klavier
1994

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

À la lune

Chaste déesse ! Déesse si pure,
que jamais même les roses de la pudeur
ne se mêlent à tes tendres clartés,
J’ose te prendre pour confidente de mes sentiments.
Je n’ai point, non plus que toi,
à rougir de mon propre cœur.
Mais quelque fois le souvenir
du jugement injuste et aveugle des hommes
Couvre mon front de nuages, ainsi que le tien.
Comme toi, les erreurs et les misères
de ce monde inspirent mes rêveries.
Mais plus heureuse que moi, citoyenne des cieux,
tu conserves toujours la sérénité ;
Les tempêtes et les orages qui s’élèvent de notre globe
glissent sur ton disque paisible.
Déesse aimable à ma tristesse,
verse ton froid repos dans mon âme.
———————————————————
An den Mond

Keusche Göttin! Göttin so rein,
nie mögen die Rosen der Scham
sich unter deine zarten Lichter mischen,
Ich wage es, dich als Vertraute meiner Gefühle zu betrachten.
Ich habe nicht mehr als du,
vor meinem eigenen Herzen zu erröten.
Aber manchmal bedeckt die Erinnerung
an das ungerechte und blinde Urteil der Menschen
meine Stirn mit Wolken, ebenso wie die deinige.
Wie dich, inspirieren Fehler und Elend
dieser Welt meine Tagträume.
Aber glücklicher als ich, Bürgerin des Himmels,
behältst du stets die Gelassenheit;
Die Stürme und Gewitter, die von unserem Globus ausgehen
gleiten über deine friedliche Scheibe.
Gütige Göttin meiner Traurigkeit,
Gieße deine kalte Ruhe in meine Seele.

Lucile de Chateaubriand ❤

"Ein Tag ohne Musik ist ein verlorener." Peter Schreier

Bolko von Hochberg: Gute Nacht Op.31, Nr.2,  Georgia Tryfona & Danai Vritsiou

 

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

 

Schon fängt es an zu dämmern,
Der Mond als Hirt erwacht,
Und singt den Wolkenlämmern
Ein Lied zur guten Nacht;
Und wie er singt so leise,
Da dringt vom Sternenkreise
Der Schall ins Ohr mir sacht:
Schlafet in Ruh‘!
Vorüber der Tag und sein Schall;
Die Liebe Gottes deckt euch zu
Allüberall.

Nun suchen in den Zweigen
Ihr Nest die Vögelein,
Die Halm‘ und Blumen neigen
ihr Haupt im Mondenschein,
Und selbst des Mühlbachs Wellen
Lassen das wilde Schwellen
Und schlummern murmelnd ein.
Schlafet in Ruh‘!
Vorüber der Tag und sein Schall;
Die Liebe Gottes deckt euch zu
Allüberall.

Gut‘ Nacht denn, all ihr Müden,
Ihr Lieben nah und fern!
Jetzt schlaf‘ auch ich in Frieden,
Bis glänzt der Morgenstern.
Die Nachtigall alleine
Singt noch im Mondenscheine
Und lobet Gott den Herrn.
Schlafet in Ruh‘!
Vorüber der Tag und sein Schall;
Die Liebe Gottes deckt euch zu
Allüberall.

Die Liebe Gottes deckt euch zu
Allüberall.

Emanuel von Geibel ❤

"Ein Tag ohne Musik ist ein verlorener." Peter Schreier
VorherigeSeite 3 von 3

Gestaltung Agentur kuh vadis