informativ

diskussionsfreudig

meinungsbildend

kooperativ

Troubadour-Forum für klassische Vokal- und Instrumentalmusik

Hallo und herzlich Willkommen im Troubadour Forum!

Danke für den Besuch unserer Website. Hier kannst du als Gast in den Hauptthemenbereichen Oper, Operette, Oratorium, Lied und Klavier mitlesen, dich umfangreich informieren und den Meinungsaustausch verfolgen. Den vollen Nutzen des Forums hast du allerdings nur, wenn du angemeldet und registriert bist. Dann kannst du alle Funktionen und Bereiche des Forums uneingeschränkt nutzen. Das heißt, du kannst eigene Beiträge schreiben und einstellen, auf Beiträge anderer Nutzer antworten, eigene Threads eröffnen, mitdiskutieren und dir durch die eigene Mitwirkung ein oft durch intensive Diskussionen erhelltes Meinungsbild schaffen. Das Troubadour-Forum geht über die rein lexikalische Funktion bewusst hinaus. Deshalb haben wir einen Servicebereich aufgebaut, indem du Hilfestellungen bei Anschaffungen, Besuch von Veranstaltungen und Festivals, Aufbau von Bild- und Tonträgerdokumenten und Antwort auf deine Fragen erhalten kannst. Wir verstehen uns jedoch auch als Begegnungsstätte zwischen neuen und erfahrenen Musikfreunden, zwischen Jung und Alt, persönliche Kontakte unter den Nutzern sollen erlaubt und ermöglicht werden. Wir würden uns freuen, wenn du bei uns mitmachst und eventuell auch neue Themen und Ideen einbringst.

Bitte oder Registrieren, um Beiträge und Themen zu erstellen.

Beethovens 4. Sinfonie B-dur op. 60, die große Heitere mit dem düsteren Beginn

Beethovens Sinfonie Nr. 4 B-dur op. 60 steht am Ende einer äußerst reichen Schaffensperiode beginnend etwa ab 1803 mit der Waldsteinsonate, op. 53, Sonate F-dur op. 54, Symphonie Nr. 2 Es-dur op. 55 „Eroica“, Tripel-Konzert C-dur op. 56, Sonate f-moll op. 57 „Appassioanta“, Klavierkonzert Nr. 4 G-dur op. 58, Streichquartette op. 59 Nr. 1, 2 und 3 „Rasumowsky“, Symphonie  Nr. 4 B-dur op. 60, Violinkonzert D-dur op. 61 und Ouvertüre zum Trauerspiel „Coriolan“ op. 62. Selten oder auch garnicht hat es in der Musikwelt wieder eine solche Periode von Spitzenwerken der Klassik gegeben, die sozusagen „am Stück“ komponiert worden sind. Und damit war Beethoven ja noch lange nicht am Ende, denn kurz danach folgten ja noch die Symphonien Nr 5 c-moll op. 67 und 6 F-dur op. 68 sowie die Cellosonate nr. 3 F-dur op. 69, und das alles innerhalb von nur 5 Jahren- also 15 große Werke!!

Hier habe ich die großartige Aufnahme der Vierten vom Orchestre de Paris aus dem Jahre 2017 aus der Pariser Philharmonie unter Thomas Hengelbrock:

 

Liebe Grüße

Willi😀

André hat auf diesen Beitrag reagiert.
André

Nicht zu vergessen die einzige Oper Fidelio, die auch damals entstand. Beethovens vierte Symphonie kann sogar als Fortsetzung von Fidelios Befreiungsthema betrachtet werden: der erste Satz beispielsweise beginnt mit einer langsamen, grüblerischen Einleitung, auf die das schnelle, beschwingte Hauptthema wie ein befreiender Schlag losbricht.

Zudem geht es in beiden Werken um die Liebe. In der Oper wird das Thema offen ausgespielt, doch in der Symphonie Nr. 4 kommt es als Geste oder Stimmung zum Ausdruck: während Beethoven seine vierte Symphonie komponierte, erlebte er eine glückliche Liebesbeziehung mit der Gräfin Josephine Deym von Stritetz.

LG André

"Ein Tag ohne Musik ist ein verlorener." Peter Schreier

Hallo

Ich habe die Vierte über diese außerordentliche Aufnahme kennengelernt.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Gruß Wolfgang

Sehr schön! Es ist leider so, als hätten sich viele große Dirigenten abgesprochen, die Wiederholung der Exposition im ersten Satz zu streichen. Schade. Hier noch mein Tipp „für die einsame Insel“ 😎:

Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 4 in B-Dur, Op. 60
Le Concert des Nations, Jordi Savall

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

 

 

"Ein Tag ohne Musik ist ein verlorener." Peter Schreier

Und hier habe ich aus einer anderen Gesantaufnahme meiner Sammlung ein anderes Orchester  als zu Beginn dieses Threads unter Thomas Hengelbrock das Orchestre de l’Opéra National de Paris unter seinem damaligen Chefdirigenten Philippe Jordan:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

 

Liebe Grüße

Willi😀

Und natürlich darf aus meinem ehemaligen „Hausorchester“, dem WDR-Sinfonieorchester, hier in einer Aufnahme vom 28. März 2014, die mitreißende Interpretation von Jukka Pekka Saraste nicht fehlen, die ich die Ehre hatte, zweimal zu hören wie verschiedene andere der Neun, die er gegen  Ende seiner Kölner Zeit alle Neun noch einmal auflegte, so dass ich weitere andere auch zweimal hören konnte:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

 

Liebe Grüße

Willi😀

Gestaltung Agentur kuh vadis