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Paul Wineberger: Symphonie D-Dur Weitblick Vision Quelle Frischegarantie Andreas Romberg: Konzert für Violine und Orchester Nr. 8 Es-Dur Paul Wineberger: Sinfonie D-Dur Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Paul Wineberger: Symphonie D-Dur Weitblick Vision Quelle Frischegarantie Andreas Romberg: Konzert für Violine und Orchester Nr. 8 Es-Dur Paul Wineberger: Sinfonie D-Dur Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Forum-Breadcrumbs – Du bist hier:TroubadourWerke für Saiteninstrumente und ihre Komponisten und Interpreten: Allgemeines aus dem StreicherbereichEdition Hofkapelle 2 "Hofkonzerte …Bitte Anmelden oder Registrieren, um Beiträge und Themen zu erstellen.Edition Hofkapelle 2 "Hofkonzerte": Wineberger, Romberg, Reicha, auf Super Audio CD
#1 · 20. Januar 2026, 15:49Zitat von André am 20. Januar 2026, 15:49 UhrEdition Hofkapelle 2 „Hofkonzerte“: Wineberger, Romberg, Reicha, auf Super Audio CD
Edition Hofkapelle 2 „Hofkonzerte“
Mit Werken von: Paul Wineberger (1758-1821) , Andreas Romberg (1767-1821) , Anton Reicha (1770-1836)
+Andreas Romberg: Violinkonzert Nr. 8 Es-Dur
+Anton Reicha: Grande Overture D-Dur
Der Einfluss der kurkölnischen Hofkapelle zu Bonn auf den jungen Beethoven ist nicht hoch genug einzuschätzen. In lockerer Folge widmet sich das Beethoven Orchester Bonn dem reichen Fundus seines Vorgängerensembles – mit immer wieder erstaunlichen Ergebnissen: Der neueste Coup bestätigt mit Werken von Anton Reicha, Andreas Romberg und Paul Wineberger das vermeintlich verschlafene rheinische Provinznest als Zentrum der musikalischen Avantgarde.
Die Notenbibliothek des habsburgischen Kurfürsten Maximilian Franz umfasste etwa 3.500 Titel und war damit erheblich umfangreicher als die seines Bruders Joseph am Wiener Hof. Bevorzugt das Neueste wurde angeschafft – gleichzeitig ein Ansporn für die komponierenden Musiker der Hofkapelle, auf der Höhe der Zeit zu schreiben. Die Einleitung zu Reichas »Grande Ouverture« ist harmonisch so kühn, dass man sie eher ins Paris der 1840er Jahre verorten würde; selbst dort wäre sie noch als hypermodern empfunden worden. Die Sensation folgt jedoch dann mit dem Hauptteil: Das ausgedehnte Allegro ist durchgehend im 5 / 8‐Takt gehalten!
Der Ruf der stattlichen Hofkapelle, in der neben Spitzenmusikern von europäischem Rang immer wieder auch adlige Dilettanten mitwirkten, reichte weit über das Rheinland hinaus. Paul Wineberger war von der ungewöhnlichen Qualität des Orchesters so angetan, dass er gleich ein halbes Dutzend Sinfonien zurückließ. Die D-Dur Sinfonie überrascht mit aparter Instrumentation, vor allem aber mit etlichen Solopassagen, mit denen die Bläser der Hofkapelle ihre individuellen Fähigkeiten präsentieren konnten.
Wie hoch das instrumentale Niveau war, lässt sich an Rombergs Violinkonzert ablesen. Wie sein Vorgänger präsentiert der Konzertmeister des Beethoven Orchesters Bonn, Mikhael Ovrutsky, den hochvirtuosen Solopart mit bestechender Brillanz. Dirk Kaftans feinfühliges Dirigat verleiht Rombergs liebevollem Orchestersatz schwungvolle Frische. Für das perfekte Eintauchen in die Atmosphäre höfischer Musikkultur am Ende des 18. Jahrhunderts ist die Wiedergabe im dreidimensionalen 2+2+2‐Format wärmstens zu empfehlen!
Anton Reicha: Große Ouvertüre D-Dur
Allegro con spirito
Adagio cantabile
Allegretto mit Variationen
Adagio – Allegro
Allegretto
Menuett: Allegretto
Finale: Allegro molto
Mehr erfahrenEdition Hofkapelle 2 „Hofkonzerte“: Wineberger, Romberg, Reicha, auf Super Audio CD
Edition Hofkapelle 2 „Hofkonzerte“
Mit Werken von: Paul Wineberger (1758-1821) , Andreas Romberg (1767-1821) , Anton Reicha (1770-1836)
+Andreas Romberg: Violinkonzert Nr. 8 Es-Dur
+Anton Reicha: Grande Overture D-Dur
Der Einfluss der kurkölnischen Hofkapelle zu Bonn auf den jungen Beethoven ist nicht hoch genug einzuschätzen. In lockerer Folge widmet sich das Beethoven Orchester Bonn dem reichen Fundus seines Vorgängerensembles – mit immer wieder erstaunlichen Ergebnissen: Der neueste Coup bestätigt mit Werken von Anton Reicha, Andreas Romberg und Paul Wineberger das vermeintlich verschlafene rheinische Provinznest als Zentrum der musikalischen Avantgarde.
Die Notenbibliothek des habsburgischen Kurfürsten Maximilian Franz umfasste etwa 3.500 Titel und war damit erheblich umfangreicher als die seines Bruders Joseph am Wiener Hof. Bevorzugt das Neueste wurde angeschafft – gleichzeitig ein Ansporn für die komponierenden Musiker der Hofkapelle, auf der Höhe der Zeit zu schreiben. Die Einleitung zu Reichas »Grande Ouverture« ist harmonisch so kühn, dass man sie eher ins Paris der 1840er Jahre verorten würde; selbst dort wäre sie noch als hypermodern empfunden worden. Die Sensation folgt jedoch dann mit dem Hauptteil: Das ausgedehnte Allegro ist durchgehend im 5 / 8‐Takt gehalten!
Der Ruf der stattlichen Hofkapelle, in der neben Spitzenmusikern von europäischem Rang immer wieder auch adlige Dilettanten mitwirkten, reichte weit über das Rheinland hinaus. Paul Wineberger war von der ungewöhnlichen Qualität des Orchesters so angetan, dass er gleich ein halbes Dutzend Sinfonien zurückließ. Die D-Dur Sinfonie überrascht mit aparter Instrumentation, vor allem aber mit etlichen Solopassagen, mit denen die Bläser der Hofkapelle ihre individuellen Fähigkeiten präsentieren konnten.
Wie hoch das instrumentale Niveau war, lässt sich an Rombergs Violinkonzert ablesen. Wie sein Vorgänger präsentiert der Konzertmeister des Beethoven Orchesters Bonn, Mikhael Ovrutsky, den hochvirtuosen Solopart mit bestechender Brillanz. Dirk Kaftans feinfühliges Dirigat verleiht Rombergs liebevollem Orchestersatz schwungvolle Frische. Für das perfekte Eintauchen in die Atmosphäre höfischer Musikkultur am Ende des 18. Jahrhunderts ist die Wiedergabe im dreidimensionalen 2+2+2‐Format wärmstens zu empfehlen!
Anton Reicha: Große Ouvertüre D-Dur
Allegro con spirito
Adagio cantabile
Allegretto mit Variationen
Adagio – Allegro
Allegretto
Menuett: Allegretto
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