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Peter Eötvös (1944 – 2024) Oper in neun Szenen Personen der Handlung: Ort und Zeit der Handlung;Japan, 11.Jahrhundert Vorspiel 1. Szene: Frühling 2, Szene: Die Wache 3. Szene: Pilgerfahrt 4. Szene: Traum mit einer Katze 5. Szene: Der Mond 6. Szene: Traum vom Spiegel 7. Szene: Dunkle Nacht 8. Szene: Erinnerung 9. Szene: Schicksal Die Oper endet mit einem instrumentalen Epilog. © Gerhard Wischniewski
Peter Eötvös (1944 – 2024) Oper in neun Szenen Personen der Handlung: Ort und Zeit der Handlung;Japan, 11.Jahrhundert Vorspiel 1. Szene: Frühling 2, Szene: Die Wache 3. Szene: Pilgerfahrt 4. Szene: Traum mit einer Katze 5. Szene: Der Mond 6. Szene: Traum vom Spiegel 7. Szene: Dunkle Nacht 8. Szene: Erinnerung 9. Szene: Schicksal Die Oper endet mit einem instrumentalen Epilog. © Gerhard Wischniewski
Informationen zum Werk Informationen zum WerkEÖTVÖS, Peter: LADY SARASHINA
LADY SARASHINA
Libretto von Mari Mezei
Uraufführung: 2008 in der Opéra National de Lyon
Originalsprache: Englisch
Sarashina, Erzählerin (Sopran)
Laterne (Bariton)
Prinzessin (Sopran)
Hofnarr (Bariton)
Bote (Bariton)
Kaiserin von Japan(Mezzosopran)
Sarashinas Vater (Bariton)
Sarashinas Mutter (Mezzosopran)
Sarashinas Schwester (Mezzosopran)
Junge Dame (Sopran)
Ritter (Bariton)
Dame in Sarashinas Traum (Mezzosopran)
Mönch (Bariton)
Hofdame (Sopran)
Eine Katze in Sarashinas Traum (Bariton)
Ein Vokaltrio (Sopran, Mezzosopran, Bariton) eröffnet die Oper mit einem kurzen Vers darüber, dass die Tempelglocke das Ende ihrer Wache verkünde und sie sich fühlten, als ob sie hundert Herbstnächte verbracht hätten.
Die Erzählerin Sarashina erinnert sich jeden Frühling während der Orangenblüte daran, dass ihre Amme in dieser Jahreszeit gestorben ist.
Weiterhin erzählt Sarashina von einem Wächter der Laternen, der in den Kaiserpalast gekommen ist. Dieser fragt sich, warum er hierher gekommen sei und drückt in seinem Lied die Sehnsucht nach seiner Heimat aus. Die Prinzessin hört dies und bittet ihn, sein Lied noch einmal zu singen. Dann möchte sie seine Heimat selbst kennenlernen. Da nimmt der Mann sie auf den Rücken und wandert mit ihr dorthin. Die Kaiserin und der Kaiser vermissen sie. Der Hofnarr hatte den Mann mit dem Mädchen gesehen, teilt es ihnen mit und sie senden ihnen sofort Boten nach.
Nach drei Monaten wird sie in der Heimat des Laternenwärters entdeckt. Die Prinzessin sagt dem Boten, er solle im Kaiserpalast berichten, sie habe dem Mann befohlen, sie dorthin zu bringen, das sei ihr Schicksal und sie fände den Ort wunderbar zum Leben. Auf den Bericht des Boten hin beschließt die Kaiserin, den Mann nicht zu bestrafen, weil ihre Tochter dann ohnehin nicht wiederkehre. Aber es wird beschlossen, dass ab sofort Frauen die Wächter der Laternen sein sollen.
Sarashina und das Trio erzählen, dass es ihr Wunsch gewesen wäre, einen edlen und gebildeten Mann kennenzulernen. Aber in das Dorf, in dem sie lebte, kamen wenig Besucher. Schließlich wurde ihr Vater befördert und einer weit entlegenen Provinz zugeteilt, wohin ihm die Familie nicht folgen konnte. Ihr Vater hatte viele Jahre darauf gewartet und gehofft, in eine näher gelegen Provinz zu kommen.
Jetzt kommen keine Besucher mehr. Da kommt Sarashina auf den Gedanken, eine Plilgerreise zu unternehmen, um andere Menschen kennen zu lernen. Die Mutter ist damit nicht einverstanden . Sie fürchtet sich vor dem langen Weg. Sie ist nur bereit, mit ihr bis zum nächsten Tempel zu gehen. Sarashina aber kann dort nicht beten, wie sie es sich gewünscht hätte.
Nun berichtet Sarashina, von einer außergewöhnlich schönen Katze, die sie an einen Frühlingstag entdeckt habe. Eine junge Frau empfiehlt sie ihr. Die Schwester erzählt von einen Traum, in dem die Katze ihr erzählt habe, sie sei die wiedergeborene Tochter eine hohen Ratsmitgliedes und habe sie gebeten, sich um sie zu kümmern. Sie beschließen, sie im Haus zu behalten. Weiter schildern die drei, dass es im nächsten Jahr einen Brand in Haus gegeben habe, wobei die Katze umkam. Die Szene schließt mit einer Art Requiem.
In einer Herbstnacht liegt Sarashina wach und beobachtet den Mond. Sie glaubt in seinem Gesicht Tränen zu sehen.
Sarashina erzählt, ihre Mutter habe einen Spiegel für den Hase-Tempel bestellt. Sie hat einem Mönch den Auftrag gegeben, darum zu beten, dass dieser die Zukunft ihrer Tochter zeige. Nach seiner Rückkehr berichtet dieser, er habe vor dem Spiegel gebetet und sei eingeschlafen. Im Traum habe ihm eine Frau im Spiegel ein Wesen gezeigt, das sich weinend auf dem Boden wälzt. Danach aber zeigte sie die andere Seite, auf der blühende Bäume und Grasmücken in einem Garten zu sehen waren. Sarashina schenkt den Bildern keine Beachtung, verfasst aber ein Gedicht, in dem sie sagt, dass ihr erster Gedanke war, das Leben sei nicht ihr Freund, aber jetzt sie es doch etwas Schönes geworden.
Eine junge Dame und eine Hofdame singen von einer Muschelsuche am Strand, die vergeblich war. Sarashina hingegen hat in einer dunklen Nacht mit der Hofdame in der Nähe eines Tempels gestanden. Während sie den Gesängen der Mönche lauschten, sei ein Ritter von tadellosen Manieren zu ihnen gekommen. Er sprach mit den Damen über die Dunkelheit und das Mondlicht in den verschiedenen Jahreszeiten und die Damen lobten mit ihm die verschiedenen Erscheinungbilder des Himmels. Nachdem er sich verabschiedet hat, glaubt Sarashina, dass sie ihn nicht vergessen werde, obwohl sie seinen Namen nicht kennt.
Im achten Monat des nächsten Jahres begleitet Sarashina die Prinzessin zum Kaiserpalast, Da begegenet sie dem fremden Ritter, der diese Nacht nicht vergessen hat. Er hatte das Geräusch der Regens mit dem Murmeln eines Baches verwechselt und verspricht, wenn es wieder einmal so regne, werde er Sarashina etwas auf der Flöte vorspielen.Doch Sarashina gesteht, dass es nie dazu kam.
Sarashina meint, das Schicksal wäre noch nie ihr Freund gewesen. Dabei erinnert sie sich an den Traum des Mönchs und fühlt sich wie das Wesen im Spiegel, das sich weinend auf dem Boden wälzt.
LADY SARASHINA
Libretto von Mari Mezei
Uraufführung: 2008 in der Opéra National de Lyon
Originalsprache: Englisch
Sarashina, Erzählerin (Sopran)
Laterne (Bariton)
Prinzessin (Sopran)
Hofnarr (Bariton)
Bote (Bariton)
Kaiserin von Japan(Mezzosopran)
Sarashinas Vater (Bariton)
Sarashinas Mutter (Mezzosopran)
Sarashinas Schwester (Mezzosopran)
Junge Dame (Sopran)
Ritter (Bariton)
Dame in Sarashinas Traum (Mezzosopran)
Mönch (Bariton)
Hofdame (Sopran)
Eine Katze in Sarashinas Traum (Bariton)
Ein Vokaltrio (Sopran, Mezzosopran, Bariton) eröffnet die Oper mit einem kurzen Vers darüber, dass die Tempelglocke das Ende ihrer Wache verkünde und sie sich fühlten, als ob sie hundert Herbstnächte verbracht hätten.
Die Erzählerin Sarashina erinnert sich jeden Frühling während der Orangenblüte daran, dass ihre Amme in dieser Jahreszeit gestorben ist.
Weiterhin erzählt Sarashina von einem Wächter der Laternen, der in den Kaiserpalast gekommen ist. Dieser fragt sich, warum er hierher gekommen sei und drückt in seinem Lied die Sehnsucht nach seiner Heimat aus. Die Prinzessin hört dies und bittet ihn, sein Lied noch einmal zu singen. Dann möchte sie seine Heimat selbst kennenlernen. Da nimmt der Mann sie auf den Rücken und wandert mit ihr dorthin. Die Kaiserin und der Kaiser vermissen sie. Der Hofnarr hatte den Mann mit dem Mädchen gesehen, teilt es ihnen mit und sie senden ihnen sofort Boten nach.
Nach drei Monaten wird sie in der Heimat des Laternenwärters entdeckt. Die Prinzessin sagt dem Boten, er solle im Kaiserpalast berichten, sie habe dem Mann befohlen, sie dorthin zu bringen, das sei ihr Schicksal und sie fände den Ort wunderbar zum Leben. Auf den Bericht des Boten hin beschließt die Kaiserin, den Mann nicht zu bestrafen, weil ihre Tochter dann ohnehin nicht wiederkehre. Aber es wird beschlossen, dass ab sofort Frauen die Wächter der Laternen sein sollen.
Sarashina und das Trio erzählen, dass es ihr Wunsch gewesen wäre, einen edlen und gebildeten Mann kennenzulernen. Aber in das Dorf, in dem sie lebte, kamen wenig Besucher. Schließlich wurde ihr Vater befördert und einer weit entlegenen Provinz zugeteilt, wohin ihm die Familie nicht folgen konnte. Ihr Vater hatte viele Jahre darauf gewartet und gehofft, in eine näher gelegen Provinz zu kommen.
Jetzt kommen keine Besucher mehr. Da kommt Sarashina auf den Gedanken, eine Plilgerreise zu unternehmen, um andere Menschen kennen zu lernen. Die Mutter ist damit nicht einverstanden . Sie fürchtet sich vor dem langen Weg. Sie ist nur bereit, mit ihr bis zum nächsten Tempel zu gehen. Sarashina aber kann dort nicht beten, wie sie es sich gewünscht hätte.
Nun berichtet Sarashina, von einer außergewöhnlich schönen Katze, die sie an einen Frühlingstag entdeckt habe. Eine junge Frau empfiehlt sie ihr. Die Schwester erzählt von einen Traum, in dem die Katze ihr erzählt habe, sie sei die wiedergeborene Tochter eine hohen Ratsmitgliedes und habe sie gebeten, sich um sie zu kümmern. Sie beschließen, sie im Haus zu behalten. Weiter schildern die drei, dass es im nächsten Jahr einen Brand in Haus gegeben habe, wobei die Katze umkam. Die Szene schließt mit einer Art Requiem.
In einer Herbstnacht liegt Sarashina wach und beobachtet den Mond. Sie glaubt in seinem Gesicht Tränen zu sehen.
Sarashina erzählt, ihre Mutter habe einen Spiegel für den Hase-Tempel bestellt. Sie hat einem Mönch den Auftrag gegeben, darum zu beten, dass dieser die Zukunft ihrer Tochter zeige. Nach seiner Rückkehr berichtet dieser, er habe vor dem Spiegel gebetet und sei eingeschlafen. Im Traum habe ihm eine Frau im Spiegel ein Wesen gezeigt, das sich weinend auf dem Boden wälzt. Danach aber zeigte sie die andere Seite, auf der blühende Bäume und Grasmücken in einem Garten zu sehen waren. Sarashina schenkt den Bildern keine Beachtung, verfasst aber ein Gedicht, in dem sie sagt, dass ihr erster Gedanke war, das Leben sei nicht ihr Freund, aber jetzt sie es doch etwas Schönes geworden.
Eine junge Dame und eine Hofdame singen von einer Muschelsuche am Strand, die vergeblich war. Sarashina hingegen hat in einer dunklen Nacht mit der Hofdame in der Nähe eines Tempels gestanden. Während sie den Gesängen der Mönche lauschten, sei ein Ritter von tadellosen Manieren zu ihnen gekommen. Er sprach mit den Damen über die Dunkelheit und das Mondlicht in den verschiedenen Jahreszeiten und die Damen lobten mit ihm die verschiedenen Erscheinungbilder des Himmels. Nachdem er sich verabschiedet hat, glaubt Sarashina, dass sie ihn nicht vergessen werde, obwohl sie seinen Namen nicht kennt.
Im achten Monat des nächsten Jahres begleitet Sarashina die Prinzessin zum Kaiserpalast, Da begegenet sie dem fremden Ritter, der diese Nacht nicht vergessen hat. Er hatte das Geräusch der Regens mit dem Murmeln eines Baches verwechselt und verspricht, wenn es wieder einmal so regne, werde er Sarashina etwas auf der Flöte vorspielen.Doch Sarashina gesteht, dass es nie dazu kam.
Sarashina meint, das Schicksal wäre noch nie ihr Freund gewesen. Dabei erinnert sie sich an den Traum des Mönchs und fühlt sich wie das Wesen im Spiegel, das sich weinend auf dem Boden wälzt.
Das englische Libretto, nach dem diese Inhaltsangabe verfasst wurde, schrieb Mari Mezei nach der Übersetzung eines japanischen Tagebuchs aus dem Jahr 1008. Es schildert Aspekte aus dem Leben Sarashinas. Die Oper ist ein Werk für 4 Stimmen (Sarashina (Sopran), ein weiter Sopran, ein Mezzosopran und ein Bariton), die in den einzelnen Szenen die unterschiedlichen Figuren einzeln, als Trio oder zusammen mit der Erzählerin Sarashina im Duett singen.
Aufnahmen auf CD oder DVD habe ich nicht gefunden. Aber auf youtube kann man sich eine Gesamtaufnahme aus Budapest und einige Ausschnitte aus der Oper ansehen.
Das englische Libretto, nach dem diese Inhaltsangabe verfasst wurde, schrieb Mari Mezei nach der Übersetzung eines japanischen Tagebuchs aus dem Jahr 1008. Es schildert Aspekte aus dem Leben Sarashinas. Die Oper ist ein Werk für 4 Stimmen (Sarashina (Sopran), ein weiter Sopran, ein Mezzosopran und ein Bariton), die in den einzelnen Szenen die unterschiedlichen Figuren einzeln, als Trio oder zusammen mit der Erzählerin Sarashina im Duett singen.
Aufnahmen auf CD oder DVD habe ich nicht gefunden. Aber auf youtube kann man sich eine Gesamtaufnahme aus Budapest und einige Ausschnitte aus der Oper ansehen.
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Telefon: 0178-1069333
Gestaltung Agentur kuh vadis