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Troubadour-Forum für klassische Vokal- und Instrumentalmusik

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Neue Expressmeldungen

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Hallo

Der Pianist Justus Zeyen ist heute im Alter von 62 Jahren leider verstorben.

https://youtu.be/POPGppv0jwk?si=ujbnYyo9nrqbBCxi

Gruß Wolfgang

Kulturnews Die Schöpferin des «Affen-Jesus» ist gestorben

Die Frau hinter dem berühmten «Affen-Jesus» von Borja ist tot: Cecilia Giménez starb mit 94 Jahren, ihr Pinsel-Fiasko machte sie 2012 zur weltweiten Internet-Ikone.

Hobby-«Restauratorin»: «Die Frau, die Jesus neu erfand», ist tot

Sie wollte helfen – und wurde zur Legende. Cecilia Giménez, die 2012 das Jesus-Fresko «Ecce Homo» im spanischen Ort Borja eigenmächtig «restaurierte», ist im Alter von 94 Jahren gestorben.

Giménez vor ihrem «Werk»: Ein Christus im Äffchen-Look. Als «Ecce Homo» vom Künstler geschaffen, wurde es «restauriert» weltbekannt. «Ecce Homo»-Darstellungen (dt. «Seht, der Mensch») zeigen den Moment, in dem Pontius Pilatus Jesus der Menge präsentiert. Typisch dafür: Jesus mit Dornenkrone, oft blutend, in Spottgewand und mit gefesselten Händen.
Imago/Agencia EFE

Die missglückte Übermalung machte die Spanierin zur unfreiwilligen Internet-Ikone. Und Borja, ein verschlafenes Städtchen im Nordosten Spaniens, wurde zum Pilgerort für Neugierige mit 57’000 Besuchenden im ersten Jahr. Im Laufe der Jahre sollen es über 300’000 aus mehr als 120 Ländern gewesen sein.

Das Original, gemalt um 1910 von Elias García Martínez, war nie ein Weltkunstwerk. Doch Giménez’ Version schuf eine neue Kategorie: Kult durch Scheitern. Ein Kunstfiasko, das zur Touristenattraktion wurde.

Cecilia Giménez sei über den Zustand des Freskos von 1910 bestürzt gewesen, als Teile davon durch Feuchtigkeit abgefallen seien. Daraufhin habe sie versucht, das Bild zu «retten». Die ungeschickte Übermalung sorgte für grosses Aufsehen. Das Bild wurde von der Presse wahlweise als «Monchhichi» oder «aufgeblasener Igel» verspottet.
Imago/ZUMA Press Wire

Die Gemeinde verdient jährlich rund 40’000 Euro mit Eintrittsgebühren und Merchandising, die vollständig in die Heim- und Hospizarbeit vor Ort fliessen. Cecilia Giménez selbst präsentierte später sogar eine eigene Bilderausstellung.

Die Stiftung, der die Kirche gehört, in der das Bild hängt, würdigte sie nun als «Person mit bester Absicht». Giménez verstarb in einem Pflegeheim nahe Saragossa, wo sie mit ihrem behinderten Sohn lebte.

https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/kulturnews-in-kurzform-die-schoepferin-des-affen-jesus-ist-gestorben

"Ein Tag ohne Musik ist ein verlorener." Peter Schreier

Das Neujahrskonzert 2027 wird von Tugan Sokhiev geleitet

© Patrice Nin

Die Wiener Philharmoniker bitten den russischen Dirigenten Tugan Sokhiev (*1977) zum ersten Mal ans Pult des Neujahrskonzertes 2027.

Die Zusammenarbeit mit Tugan Sokhiev  begann im Jahr 2009 auf einer Asientournee in Seoul. Es folgten gemeinsame Auftritte bei Abonnementkonzerten in Wien und vielen Städten der Welt. 2025 dirigierte er neben Abokonzerten und einer Europa Tournee, zum ersten Mal das Sommernachtskonzert, sowie das Johann Strauß Geburtstags-Galakonzert „Alle 100 Jahre wieder“. Tugan Sokhiev ist auch ein gefragter Operndirigent. Von 2014 bis 2022 war er Musikdirektor und Chefdirigent des Bolschoi-Theaters in Moskau. Er gastierte an den größten Opernhäusern der Welt wie der MET in New York und der Wiener Staatsoper, wo er unter anderem die Premierenserie von Tschaikowskys Iolanta dirigierte. Ein besonderes Anliegen ist ihm die Ausbildung junger Musiker:innen. Er engagierte sich in den Akademien der Wiener Philharmoniker für junge Musiker:innen. Im Jahr 2016 gründete er eine Dirigierakademie in Toulouse.

Der Vorstand der Wiener Philharmoniker Daniel Froschauer begründet die Wahl, wie folgt: “ Tugan Sokhiev ist uns seit dem Jahr 2009 musikalisch und freundschaftlich sehr verbunden. Bei unseren ersten Auftritten ist sehr schnell ein großes gegenseitiges musikalisches Vertrauen und Verständnis da gewesen, das sich seitdem kontinuierlich vertieft und weiterentwickelt hat. Wir sehen unseren künftigen Projekten und dem nächsten Neujahrskonzert mit großer Freude entgegen.“

https://www.wienerphilharmoniker.at/de/magazin/das-neujahrskonzert-2027-wird-von-tugan-sokhiev-geleitet/6227

"Ein Tag ohne Musik ist ein verlorener." Peter Schreier

Zubin Mehta sagt, er habe israelische Auftritte wegen Netanjahus Palästinenserpolitik abgesagt

Conductor Zubin Mehta appears with the Vienna Philharmonic Orchestra during the traditional New Year's concert at the Musikverein in Vienna, Austria,January 1, 2015. (AP Photo/Ronald Zak, File)

Dirigent Zubin Mehta tritt mit den Wiener Philharmonikern während des traditionellen Neujahrskonzerts im Musikverein in Wien, Österreich, am 1. Januar 2015 auf. (AP-Foto/Ronald Zak, Datei)

Der legendäre Dirigent Zubin Mehta, der das Israel Philharmonic Orchestra fast 50 Jahre lang leitete, sagt, dass er aus Protest gegen die Politik von Premierminister Benjamin Netanjahu gegenüber den Palästinensern alle seine Auftritte in Israel abgesagt habe.

“Ich habe dieses Jahr alle meine Engagements in Israel abgesagt, weil ich Einwände gegen Herrn Netanjahus Art habe, die gesamte Palästinenserfrage zu behandeln”, sagt Mehta in einem Interview mit India Today und fügt hinzu, dass er hofft, dass Netanjahu bei den nächsten Wahlen abgewählt wird.

Der 89-jährige indische Maestro sagte Ende letzten Jahres eine Reihe von Auftritten in Israel aus gesundheitlichen Gründen ab.

https://www.timesofisrael.com/liveblog_entry/zubin-mehta-says-he-cancelled-israel-performances-over-netanyahus-policies-on-palestinians/

"Ein Tag ohne Musik ist ein verlorener." Peter Schreier

Die Washington National Opera verlegt Aufführungen vom Kennedy Center an neue Veranstaltungsorte

Die Washington National Opera hat bevorstehende Aufführungen an einen bekannten Veranstaltungsort verlegt, da sie sich nach der Übernahme des Veranstaltungsortes für darstellende Künste durch Präsident Donald Trump vom Kennedy Center löst.

Einige bevorstehende Aufführungen werden an einem Veranstaltungsort stattfinden, der Geschichte mit der Washington National Opera hat: dem Lisner Auditorium an der George Washington University.

Laut einer Pressemitteilung vom Freitag erhielt die Oper eine Flut von Spenden, nachdem sie letzte Woche angekündigt hatte, das Kennedy Center zu verlassen. Der Oper zufolge wurde die Entscheidung aufgrund finanzieller Zwänge getroffen, die auferlegt wurden, nachdem Trump seine Verbündeten in den Vorstand des Kennedy Center berufen hatte.

https://wtop.com/dc/2026/01/washington-national-opera-relocates-performances-away-from-kennedy-center-to-new-venues/

"Ein Tag ohne Musik ist ein verlorener." Peter Schreier
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