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Mit Optimismus ins Jahr 2024 Heiterkeit und Trauer liegen bei Franz Schubert sehr nah beieinander. Diese beiden Pole beleuchtete Colin Pütz sehr fein im Impromptu f-Moll mit einem frischen Klang, dem er noch leicht federnden, tänzerischen Charakter in Dvoraks Humoreske beimischte. https://www.kulmag.live/de/Video/161/highlights-der-klassischen-musik-2023- Mit Optimismus ins Jahr 2024 Heiterkeit und Trauer liegen bei Franz Schubert sehr nah beieinander. Diese beiden Pole beleuchtete Colin Pütz sehr fein im Impromptu f-Moll mit einem frischen Klang, dem er noch leicht federnden, tänzerischen Charakter in Dvoraks Humoreske beimischte. https://www.kulmag.live/de/Video/161/highlights-der-klassischen-musik-2023- Angelika Kirchschlager verlässt die Opernbühne Angelika Kirchschlager sagt, „Sweeney Todd“ sei ihre letzte Oper. Kirchschlager gilt als einer der bedeutendsten Interpreten von Richard Strauss und Mozart und hat Opern wie „Pelléas et Mélisande“, „Sophie’s Choice“ und Brittens „The Rape of Lucretia“ aufgeführt. Sie hat auch Werke von Bach, Berlioz, Brahms, Debussy, Dvořák, Korngold, Mahler, Mendelssohn, Ravel, Rossini, Schubert, Schumann, Weill und Wolf aufgeführt. Kirchschlager wurde für ihre herausragenden Verdienste um die Wiener Staatsoper zur Kammersängerin ernannt und ist Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London. „Sweeney Todd“ läuft bis zum 13. Januar 2024. https://operawire.com/angelika-kirchschlager-says-sweeney-todd-is-her-last-opera/ Angelika Kirchschlager verlässt die Opernbühne Angelika Kirchschlager sagt, „Sweeney Todd“ sei ihre letzte Oper. Kirchschlager gilt als einer der bedeutendsten Interpreten von Richard Strauss und Mozart und hat Opern wie „Pelléas et Mélisande“, „Sophie’s Choice“ und Brittens „The Rape of Lucretia“ aufgeführt. Sie hat auch Werke von Bach, Berlioz, Brahms, Debussy, Dvořák, Korngold, Mahler, Mendelssohn, Ravel, Rossini, Schubert, Schumann, Weill und Wolf aufgeführt. Kirchschlager wurde für ihre herausragenden Verdienste um die Wiener Staatsoper zur Kammersängerin ernannt und ist Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London. „Sweeney Todd“ läuft bis zum 13. Januar 2024. https://operawire.com/angelika-kirchschlager-says-sweeney-todd-is-her-last-opera/ Simone Young dirigiert in Bayreuth „Ring des Nibelungen“ Simone Young dirigiert in Bayreuth „Ring des Nibelungen“ Lieber André, ich las heute Morgen in der Zeitung, dass diesmal sogar drei Frauen (und nur zwei Männer: Semyon Bychkov und Palblo Heras-Casado)) in diesem Jahr in Bayreuth dirigieren sollen. Neben Simone oung seien Oksana Lyniv und Nathalie Stuzmann verpflichtet worden. Es wäre natürlich schön, wenn man auch mal wieder Regisseure verpflichten würde, die Wagners Werke auch wieder werkgerecht – so wie er es gewünscht hat – inszenieren würden. Liebe Grüße Lieber André, ich las heute Morgen in der Zeitung, dass diesmal sogar drei Frauen (und nur zwei Männer: Semyon Bychkov und Palblo Heras-Casado)) in diesem Jahr in Bayreuth dirigieren sollen. Neben Simone oung seien Oksana Lyniv und Nathalie Stuzmann verpflichtet worden. Es wäre natürlich schön, wenn man auch mal wieder Regisseure verpflichten würde, die Wagners Werke auch wieder werkgerecht – so wie er es gewünscht hat – inszenieren würden. Liebe Grüße Lieber Gerhard, in dem von mir verlinkten Artikel wird ebenfalls auf die beiden anderen Damen hingewiesen: In diesem Jahr werde es erstmals mehr Dirigentinnen als Dirigenten am Pult geben – neben Young noch Oksana Lyniv und Nathalie Stutzmann. Semyon Bychkov und Pablo Heras-Casado seien ebenfalls dabei, hieß es. Werkgerechte Inszenierungen sind mir auch lieber. Bezugnahmen auf die Gegenwart würde ich allerdings ebenfalls begrüßen, um den immer noch aktuellen Wert des Stoffes zu zeigen. Wie man das am besten bewerkstelligen kann, das ist die große Frage… Liebe Grüße Lieber Gerhard, in dem von mir verlinkten Artikel wird ebenfalls auf die beiden anderen Damen hingewiesen: In diesem Jahr werde es erstmals mehr Dirigentinnen als Dirigenten am Pult geben – neben Young noch Oksana Lyniv und Nathalie Stutzmann. Semyon Bychkov und Pablo Heras-Casado seien ebenfalls dabei, hieß es. Werkgerechte Inszenierungen sind mir auch lieber. Bezugnahmen auf die Gegenwart würde ich allerdings ebenfalls begrüßen, um den immer noch aktuellen Wert des Stoffes zu zeigen. Wie man das am besten bewerkstelligen kann, das ist die große Frage… Liebe Grüße Lieber André, bestimmte Probleme, die es in unserer Gegenwart gibt, hat es schon immer gegeben. Regisseure, die ihr Handwerk verstehen, verstehen diese auch herauszuarbeiten, ohne die Handlung zu beschädigen oder in eine nicht passende Zeit zu verlegen. Das zeigen z.B. viele der Inszenierungen, die ich jetzt im Kino aus der MET sehe, und auch der „Don Carlos“ zur Eröffnung der Mailänder Scala in diesem Jahr hat gezeigt, dass die Darstellung auch ohne Verdrehen der Handlung und ohne zusätzliche Mätzchen möglich ist und trotzdem nicht altbacken wirkt. Ich denke auch, dass die meisten Opernbesucher in der Lage sind, die Bezüge zur Gegenwart, soweit sie in der Oper angesprochen werden, selbst herauszufinden, ohne dass der Regisseur ihnen eine einseitige, irrige Handlung unterlegt und glaubt, dem Werk und dem Zuschauer diese aufzuzwingen zu müssen und dazu den nicht passenden Text und die in der Regel auch nicht passende Musik aus einem früheren Meisterwerk zu missbrauchen, sie gar noch mit Komponist und Titel dieses Werk als Mogelpackung in den Betrug locken. Will man den Zuschauer für dumm verkaufen? Auch jüngere Leute kann man wohl kaum damit locken, dass man ihnen zu den nicht passenden Texten und Musiken das vorsetzt, was man in Ländern, in denen noch Respekt vor den Meiserwerken besteht, als „German trash“ oder „Eurotrash“ (trash = Scchund, Schrott) bezeichnet. Die sich immer mehr leerenden Opernhäuser beweisen es. Wie das zu bewerkstelligen ist? Handlung in vorhandenen Werken in Text und Musik und in der Zeit, in der sie spielen, unberührt lassen! Wenn Probleme unserer Zeit angesprochen werden sollen, gänzlich neue Werke mit passendem Text und Musik schaffen, aber nicht vorhandene Werke missbrauchen! Dafür haben wir doch die Regisseure. Oder sind diese ihres Handwerks nicht mehr fähig? Liebe Grüße Lieber André, bestimmte Probleme, die es in unserer Gegenwart gibt, hat es schon immer gegeben. Regisseure, die ihr Handwerk verstehen, verstehen diese auch herauszuarbeiten, ohne die Handlung zu beschädigen oder in eine nicht passende Zeit zu verlegen. Das zeigen z.B. viele der Inszenierungen, die ich jetzt im Kino aus der MET sehe, und auch der „Don Carlos“ zur Eröffnung der Mailänder Scala in diesem Jahr hat gezeigt, dass die Darstellung auch ohne Verdrehen der Handlung und ohne zusätzliche Mätzchen möglich ist und trotzdem nicht altbacken wirkt. Ich denke auch, dass die meisten Opernbesucher in der Lage sind, die Bezüge zur Gegenwart, soweit sie in der Oper angesprochen werden, selbst herauszufinden, ohne dass der Regisseur ihnen eine einseitige, irrige Handlung unterlegt und glaubt, dem Werk und dem Zuschauer diese aufzuzwingen zu müssen und dazu den nicht passenden Text und die in der Regel auch nicht passende Musik aus einem früheren Meisterwerk zu missbrauchen, sie gar noch mit Komponist und Titel dieses Werk als Mogelpackung in den Betrug locken. Will man den Zuschauer für dumm verkaufen? Auch jüngere Leute kann man wohl kaum damit locken, dass man ihnen zu den nicht passenden Texten und Musiken das vorsetzt, was man in Ländern, in denen noch Respekt vor den Meiserwerken besteht, als „German trash“ oder „Eurotrash“ (trash = Scchund, Schrott) bezeichnet. Die sich immer mehr leerenden Opernhäuser beweisen es. Wie das zu bewerkstelligen ist? Handlung in vorhandenen Werken in Text und Musik und in der Zeit, in der sie spielen, unberührt lassen! Wenn Probleme unserer Zeit angesprochen werden sollen, gänzlich neue Werke mit passendem Text und Musik schaffen, aber nicht vorhandene Werke missbrauchen! Dafür haben wir doch die Regisseure. Oder sind diese ihres Handwerks nicht mehr fähig? Liebe Grüße Lieber Gerhard, ich bin auch der Meinung, dass die Werke nicht unkenntlich gemacht werden dürfen. Die alten Meister würden wahrscheinlich nicht wollen, dass ihre Werke in unserer Zeit auf eine Weise aufgeführt werden, die den ursprünglichen Stoff deutlich vergewaltigt. Leider können wir sie nicht direkt befragen, was bei Inszenierungen noch passend ist, und was nicht, und müssen daher auf Vermutungen zurückgreifen. Ich vermute, dass sie sich vom Geschmack der Mehrheit leiten lassen würden, denn Aufführungen vor leeren Sälen wären sicher nicht zielführend. Liebe Grüße Lieber Gerhard, ich bin auch der Meinung, dass die Werke nicht unkenntlich gemacht werden dürfen. Die alten Meister würden wahrscheinlich nicht wollen, dass ihre Werke in unserer Zeit auf eine Weise aufgeführt werden, die den ursprünglichen Stoff deutlich vergewaltigt. Leider können wir sie nicht direkt befragen, was bei Inszenierungen noch passend ist, und was nicht, und müssen daher auf Vermutungen zurückgreifen. Ich vermute, dass sie sich vom Geschmack der Mehrheit leiten lassen würden, denn Aufführungen vor leeren Sälen wären sicher nicht zielführend. Liebe Grüße Harteros sagt alle Engagements in Staatsoper 2024 ab Opernstar Anja Harteros hat nach Angaben der Bayerischen Staatsoper all ihre Engagements für das neue Jahr gestrichen. Schweren Herzens muss Anja Harteros alle Engagements 2024 absagen, teilte die Oper am Mittwoch in München mit. Harteros sagt alle Engagements in Staatsoper 2024 ab Opernstar Anja Harteros hat nach Angaben der Bayerischen Staatsoper all ihre Engagements für das neue Jahr gestrichen. Schweren Herzens muss Anja Harteros alle Engagements 2024 absagen, teilte die Oper am Mittwoch in München mit. unisono kritisiert Markus Söder nach Forderung einer Abwicklung von Rundfunkklangkörpern unisono, der Berufsverband und die Gewerkschaft der professionellen Musikerinnen und Musiker in Deutschland, erteilt der aktuellen Forderung des Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder, die Zahl der Rundfunkklangkörper in Deutschland auf zwölf zu halbieren, eine klare Absage. unisono kritisiert Markus Söder nach Forderung einer Abwicklung von Rundfunkklangkörpern unisono, der Berufsverband und die Gewerkschaft der professionellen Musikerinnen und Musiker in Deutschland, erteilt der aktuellen Forderung des Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder, die Zahl der Rundfunkklangkörper in Deutschland auf zwölf zu halbieren, eine klare Absage. Mitarbeiter der English National Opera streiken wegen Kürzungen Musiker und Künstler der English National Opera haben im Streit über geplante Stellenkürzungen für einen Streik gestimmt. ENO-Chormitglieder, Orchester und Musikpersonal werden am 1. Februar, am Eröffnungsabend der Produktion von „The Handmaid’s Tale“ des Unternehmens, ausscheiden. Mitarbeiter der English National Opera streiken wegen Kürzungen Musiker und Künstler der English National Opera haben im Streit über geplante Stellenkürzungen für einen Streik gestimmt. ENO-Chormitglieder, Orchester und Musikpersonal werden am 1. Februar, am Eröffnungsabend der Produktion von „The Handmaid’s Tale“ des Unternehmens, ausscheiden. https://www.theguardian.com/music/2024/jan/17/english-national-opera-strike-cuts#:~:text=Musicians%20and%20performers%20in%20the,production%20of%20The%20Handmaid%27s%20Tale. Gerd Uecker ehemaliger Generalintendant der Dresdner Staatsoper ist tot. Eine Information, die auch viele Mitglieder und Leser unseres Troubadour-Forums mit Trauer erfüllen wird: Der Verstorbene war eine der universellsten und prägenden Persönlichkeiten der aktuellen deutschen Opernszene: Kapellmeister und GMD in Passau, Operndirektor der Bayerischen Staatsoper und legendärer Generalintendant der Semper Oper. Gerd Üecker war auch in seinem Ruhestand in so vielen Institutionen, Musikhochschulen, Verbänden führend tätig, dass man Ämter und Berufungen in der Kürze einer Expressmeldung gar nicht aufzählen kann. Er wirkte als Dozent, als Redner, als Autor, als Ausbilder und Coach. In den bedeutendsten Gesangswettbewerben war er in der Jury, meist als Vorsitzender. Es ist sicherlich nicht zu hoch gegriffen, wenn man konstatiert. Die Semper Oper erreichte in der Uecker-Ära wieder ihren Glanz und Ruhm, also die Stellung, die sie unbestritten vor dem 2. Weltkrieg als ein weltweit führendes Musiktheater hatte Ücker war jedoch vor allem eines ein großartiger Mensch. Ein geliebter Sängervater, der von seinen Schützlingen verehrt und geliebt wurde. Dafür ein bezeichnendes Beispiel: Hans der Sängerfreund konnte durch Beziehungen zu Gerd Uecker ein Gastspiel des „Jungen Ensembles der Semperoper“ beim Heilbronner Sinfonie Orchester erreichen. Gerd Uecker begleitete dieses Auswärtsgastspiel höchst persönlich. Selbstverständlich wurde für den „Gottvater der Semperoper“ eine Suite im Spitzenhotel von Heilbronn reserviert. Obwohl Hans, der damals Erster Vorsitzender des Heilbronner Sinfonie war, sich sehr bemühte, dem Stargast dieses gastronomische Aushängeschild als Domizil schmackhaft zu machen. Der Chef blieb bei seiner Entscheidung und wohnte mit seinen Schützlingen von Anfang bis zum Ende des Gastspiels untrennbar bei seiner Mannschaft und machte sämtliche Proben und einfach alles mit vollem Engagement mit. Wie man unbestätigt munkelt soll sogar das üppige Weinpaket mit Spitzentropfen aus der Weinstadt Heilbronn fair verteilt worden sein. Aus dem damaligen Ensemble Jungen Semperoper sind mit Waltraud Meier und Markus Butter mindestens zwei der damaligen Jungstars in der deutschen Sängerelite fest etabliert. Gerd Uecker war für die Gottlob Frick Gesellschaft ein großer Freund und Förderer. Zahlreiche Mitglieder unseres Troubadour Forums haben ihn bei den Künstlertreffen kennengelernt und erleben dürfen. Von den Sängerinnen und Sängern, die regelmäßig zu diesen Veranstaltungen kommen wurde er ausgewählt, die Laudatio zum 25-jährigen Jubiläum der Gesellschaft zu halten. Der ehrenvolle Auftrag wurde ein großartiges Plädoyer für die verbindende Kraft für die schönste aller Künste die Oper! Mit Gerd Uecker ist ein großer, universeller Repräsentant des Opernschaffens von uns gegangen. Sein Wirken wird in Erinnerung bleiben, besonders deshalb, weil er sein Ideal, wie Oper sein sollte, in die Herzen der jungen Sängergeneration gebrannt hat. Er ruhe in Frieden. In tiefer Trauer Hans und Ingrid die Sängerfreunde, die einen lieben, engen Freund verloren haben. Gerd Uecker ehemaliger Generalintendant der Dresdner Staatsoper ist tot. Eine Information, die auch viele Mitglieder und Leser unseres Troubadour-Forums mit Trauer erfüllen wird: Der Verstorbene war eine der universellsten und prägenden Persönlichkeiten der aktuellen deutschen Opernszene: Kapellmeister und GMD in Passau, Operndirektor der Bayerischen Staatsoper und legendärer Generalintendant der Semper Oper. Gerd Üecker war auch in seinem Ruhestand in so vielen Institutionen, Musikhochschulen, Verbänden führend tätig, dass man Ämter und Berufungen in der Kürze einer Expressmeldung gar nicht aufzählen kann. Er wirkte als Dozent, als Redner, als Autor, als Ausbilder und Coach. In den bedeutendsten Gesangswettbewerben war er in der Jury, meist als Vorsitzender. Es ist sicherlich nicht zu hoch gegriffen, wenn man konstatiert. Die Semper Oper erreichte in der Uecker-Ära wieder ihren Glanz und Ruhm, also die Stellung, die sie unbestritten vor dem 2. Weltkrieg als ein weltweit führendes Musiktheater hatte Ücker war jedoch vor allem eines ein großartiger Mensch. Ein geliebter Sängervater, der von seinen Schützlingen verehrt und geliebt wurde. Dafür ein bezeichnendes Beispiel: Hans der Sängerfreund konnte durch Beziehungen zu Gerd Uecker ein Gastspiel des „Jungen Ensembles der Semperoper“ beim Heilbronner Sinfonie Orchester erreichen. Gerd Uecker begleitete dieses Auswärtsgastspiel höchst persönlich. Selbstverständlich wurde für den „Gottvater der Semperoper“ eine Suite im Spitzenhotel von Heilbronn reserviert. Obwohl Hans, der damals Erster Vorsitzender des Heilbronner Sinfonie war, sich sehr bemühte, dem Stargast dieses gastronomische Aushängeschild als Domizil schmackhaft zu machen. Der Chef blieb bei seiner Entscheidung und wohnte mit seinen Schützlingen von Anfang bis zum Ende des Gastspiels untrennbar bei seiner Mannschaft und machte sämtliche Proben und einfach alles mit vollem Engagement mit. Wie man unbestätigt munkelt soll sogar das üppige Weinpaket mit Spitzentropfen aus der Weinstadt Heilbronn fair verteilt worden sein. Aus dem damaligen Ensemble Jungen Semperoper sind mit Waltraud Meier und Markus Butter mindestens zwei der damaligen Jungstars in der deutschen Sängerelite fest etabliert. Gerd Uecker war für die Gottlob Frick Gesellschaft ein großer Freund und Förderer. Zahlreiche Mitglieder unseres Troubadour Forums haben ihn bei den Künstlertreffen kennengelernt und erleben dürfen. Von den Sängerinnen und Sängern, die regelmäßig zu diesen Veranstaltungen kommen wurde er ausgewählt, die Laudatio zum 25-jährigen Jubiläum der Gesellschaft zu halten. Der ehrenvolle Auftrag wurde ein großartiges Plädoyer für die verbindende Kraft für die schönste aller Künste die Oper! Mit Gerd Uecker ist ein großer, universeller Repräsentant des Opernschaffens von uns gegangen. Sein Wirken wird in Erinnerung bleiben, besonders deshalb, weil er sein Ideal, wie Oper sein sollte, in die Herzen der jungen Sängergeneration gebrannt hat. Er ruhe in Frieden. In tiefer Trauer Hans und Ingrid die Sängerfreunde, die einen lieben, engen Freund verloren haben. Ewa Podleś ist tot Ewa Podleś (* 26. April 1952 in Warschau; † 19. Januar 2024) war eine polnische Opernsängerin (Kontra-Alt). Hier singt sie die Arie der Marquise von Birkenfeld „Pour une femme de mon nom“ in Gaetano Donizettis komischer Oper „La Fille Du Régiment“ von 1840: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Ewa Podleś ist tot Ewa Podleś (* 26. April 1952 in Warschau; † 19. Januar 2024) war eine polnische Opernsängerin (Kontra-Alt). Hier singt sie die Arie der Marquise von Birkenfeld „Pour une femme de mon nom“ in Gaetano Donizettis komischer Oper „La Fille Du Régiment“ von 1840: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Die 62-jährige südkoreanische Komponistin Unsuk Chin gewann den Ernst von Siemens Musikpreis 2024 Chin wird die Auszeichnung zusammen mit einem Preisgeld von 250.000 Euro am 18. Mai in München erhalten. Die 62-jährige südkoreanische Komponistin Unsuk Chin gewann den Ernst von Siemens Musikpreis 2024 Chin wird die Auszeichnung zusammen mit einem Preisgeld von 250.000 Euro am 18. Mai in München erhalten. Die Sopranistin Ermonela Jaho wurde zur Botschafterin der Opera for Peace ernannt. Die albanische Sopranistin Jaho ist für ihre Darstellungen von Opernfiguren im Barock-, Belcanto- und Verismo-Repertoire bekannt. Kürzlich nahm sie „Turandot“ mit Warner Classics und Erato CD auf, das bei den Gramophone Awards 2023 als bestes Opernalbum nominiert wurde, sowie „Fuoco Sacro“ mit Michael Kelly, Asmik Grigorian und Barbara Hannigan. Im Jahr 2023 wurde sie mit den International Classical Music Awards (ICMA) als Künstlerin des Jahres ausgezeichnet. Sie wurde mit den Worten zitiert: „Ich liebe es, jungen Sängern zu helfen, ihre Stimme in der neuen offenen Welt zu finden. Als ich die Mission von Opera for Peace las, fand ich einen Seelengefährten auf dem Weg zu unserem gemeinsamen Ziel.“ Ein Teil des Leitbilds lautet: „Opera for Peace ist eine gemeinnützige Organisation, die hochrangige Karrieren für die größten Talente aus sechs Kontinenten entwickelt, von denen viele sonst diese Möglichkeiten nicht gehabt hätten. Sie wiederum verpflichten sich, die nächsten Generationen von Künstlern und Publikum zu inspirieren.“ https://operawire.com/ermonela-jaho-named-opera-for-peace-ambassador/ Die Sopranistin Ermonela Jaho wurde zur Botschafterin der Opera for Peace ernannt. Die albanische Sopranistin Jaho ist für ihre Darstellungen von Opernfiguren im Barock-, Belcanto- und Verismo-Repertoire bekannt. Kürzlich nahm sie „Turandot“ mit Warner Classics und Erato CD auf, das bei den Gramophone Awards 2023 als bestes Opernalbum nominiert wurde, sowie „Fuoco Sacro“ mit Michael Kelly, Asmik Grigorian und Barbara Hannigan. Im Jahr 2023 wurde sie mit den International Classical Music Awards (ICMA) als Künstlerin des Jahres ausgezeichnet. Sie wurde mit den Worten zitiert: „Ich liebe es, jungen Sängern zu helfen, ihre Stimme in der neuen offenen Welt zu finden. Als ich die Mission von Opera for Peace las, fand ich einen Seelengefährten auf dem Weg zu unserem gemeinsamen Ziel.“ Ein Teil des Leitbilds lautet: „Opera for Peace ist eine gemeinnützige Organisation, die hochrangige Karrieren für die größten Talente aus sechs Kontinenten entwickelt, von denen viele sonst diese Möglichkeiten nicht gehabt hätten. Sie wiederum verpflichten sich, die nächsten Generationen von Künstlern und Publikum zu inspirieren.“ https://operawire.com/ermonela-jaho-named-opera-for-peace-ambassador/ Der Eröffnungsabend einer Aufführung von „The Handmaid’s Tale“ wird stattfinden Ein geplanter Streik von Mitgliedern der English National Opera wurde ausgesetzt ( Expressmeldung #70 ) . Equity protestierte weil die Gehälter um 40 % gekürzt worden waren aufgrund der Pläne, die Opernsaison der ENO in London zu verkürzen, nachdem die Mittel des Arts Council England gekürzt worden waren. https://www.itv.com/news/london/2024-01-29/english-national-opera-strike-suspended Der Eröffnungsabend einer Aufführung von „The Handmaid’s Tale“ wird stattfinden Ein geplanter Streik von Mitgliedern der English National Opera wurde ausgesetzt ( Expressmeldung #70 ) . Equity protestierte weil die Gehälter um 40 % gekürzt worden waren aufgrund der Pläne, die Opernsaison der ENO in London zu verkürzen, nachdem die Mittel des Arts Council England gekürzt worden waren. https://www.itv.com/news/london/2024-01-29/english-national-opera-strike-suspended Geschäftsbericht TonhalleGesellschaft Zürich AG 2022/23 Die Saison 2022/23 der TonhalleGesellschaft Zürich AG darf in künstlerischer Hinsicht, bezüglich des Publikumszuspruchs bei Konzerten und Musikvermittlungsangeboten und ebenso mit Blick auf das Konzerthaus-Management für die Tonhalle Zürich als überaus erfolgreich bezeichnet werden. Über 100’000 Besucher*innen, rund CHF 6,27 Millionen Billett-Einnahmen sowie über 5100 verkaufte Abonnements belegen eindrücklich die ungebrochene Nachfrage nach unseren Veranstaltungen. Gleichzeitig muss in der Jahresrechnung des Berichtsjahrs 2022/23 – bei Erträgen von total CHF 34’371’204,71 und Aufwendungen von total CHF 35’066’613,06 (jeweils inklusive Finanzertrag / -aufwand sowie periodenfremder, ausserordentlicher und einmaliger Effekte) – ein Jahresverlust von CHF 695’408,35 (Vorjahr: CHF 554’611,55) ausgewiesen werden. Es zeigt sich somit erneut eine Diskrepanz zwischen den nachhaltig realisierbaren Finanzierungen einerseits, und dem notwendigen Mitteleinsatz andererseits. Da die hohe Qualität aller Angebote und Dienstleistungen nicht nur zu Recht erwartet wird, sondern auch dem Selbstverständnis, Leistungsauftrag und der Positionierung des Unternehmens inhärent ist, muss hier von einer strukturellen Unterfinanzierung gesprochen werden. Geschäftsbericht TonhalleGesellschaft Zürich AG 2022/23 Die Saison 2022/23 der TonhalleGesellschaft Zürich AG darf in künstlerischer Hinsicht, bezüglich des Publikumszuspruchs bei Konzerten und Musikvermittlungsangeboten und ebenso mit Blick auf das Konzerthaus-Management für die Tonhalle Zürich als überaus erfolgreich bezeichnet werden. Über 100’000 Besucher*innen, rund CHF 6,27 Millionen Billett-Einnahmen sowie über 5100 verkaufte Abonnements belegen eindrücklich die ungebrochene Nachfrage nach unseren Veranstaltungen. Gleichzeitig muss in der Jahresrechnung des Berichtsjahrs 2022/23 – bei Erträgen von total CHF 34’371’204,71 und Aufwendungen von total CHF 35’066’613,06 (jeweils inklusive Finanzertrag / -aufwand sowie periodenfremder, ausserordentlicher und einmaliger Effekte) – ein Jahresverlust von CHF 695’408,35 (Vorjahr: CHF 554’611,55) ausgewiesen werden. Es zeigt sich somit erneut eine Diskrepanz zwischen den nachhaltig realisierbaren Finanzierungen einerseits, und dem notwendigen Mitteleinsatz andererseits. Da die hohe Qualität aller Angebote und Dienstleistungen nicht nur zu Recht erwartet wird, sondern auch dem Selbstverständnis, Leistungsauftrag und der Positionierung des Unternehmens inhärent ist, muss hier von einer strukturellen Unterfinanzierung gesprochen werden. Tullio Serafin-Wettbewerb 2024 Rossinis „La Cenerentola“ wird der Operntitel des Tullio Serafin-Wettbewerbs 2024 und des Festivals „Vicenza in Lirica“ sein. „Concetto Armonico“ hat als Organisator des Festivals „Vicenza in Lirica“ am Teatro Olimpico in Vicenza in Zusammenarbeit mit dem Archivio Storico Tullio Serafin die neuen Bestimmungen der sechsten Ausgabe des Tullio Serafin-Wettbewerbs veröffentlicht. Im Jahr 2024 lautet der Operntitel im Wettbewerb „La Cenerentola“ von Gioachino Rossini. Im Rahmen des Wettbewerbs werden die sieben jungen Solisten ermittelt, die die in Rossinis Partitur enthaltenen Rollen interpretieren werden: Don Ramiro (principe di Salerno), Dandini (cameriere di Don Ramiro), Don Magnifico (barone di Montefiascone e padre di Clorinda e Tisbe), Clorinda, Tisbe, Angelina ossia Cenerentola (figliastra di Don Magnifico), Alidoro (Maestro di Don Ramiro). Der Tullio Serafin-Wettbewerb ist in drei Phasen unterteilt: Vorrunde, Halbfinale und Finale. Die Vorrunden des Wettbewerbs werden der Protagonist in mehreren der bedeutendsten Theater Europas sein, von denen viele Maestro Serafin auf dem Podium sahen; Das erste Theater, das den Wettbewerb ausrichtet, wird am 8. April das Teatro dell’Opera di Roma sein, eine Musikinstitution, in der Serafin nicht nur als Dirigent, sondern auch als echter 360°-Theaterregisseur engagiert war. Anschließend wird der Wettbewerb in Berlin an der Staatsoper Unter den Linden (11. April), im Theater „Carlo Felice“ in Genua (17. April), an der Nationaloper Bukarest (20. April) und im Theater „Verdi“ in Triest (22. April) fortgesetzt 23. April) und schließlich im Theater alla Scala in Mailand (28. und 29. April), was ebenfalls von grundlegender Bedeutung für die große Karriere des venezianischen Maestros war. Am Ende der Vorrunden nehmen die von den verschiedenen Kommissionen ausgewählten Künstler an den Halbfinal- und Endrunden teil, die am 11. Juni im Teatro Olimpico in Vicenza stattfinden. Für den öffentlichen Abschlussabend im Teatro Olimpico (Eintritt 20,00 Euro, 15 Euro ermäßigt) wird außerdem die Anwesenheit einer Kritikerjury erwartet, die am Ende der Vorrunden durch die künstlerische Leitung bekannt gegeben wird und die Preise vergibt „Kritikerpreis“ benannt nach Lukas Franceschini. Maestro Tullio Serafin dirigierte Rossinis „La Cenerentola“ mehrmals: 1921 am „Alighieri“-Theater in Ravena und am Teatro Comunale in Bologna, 1922 am Teatro Regio in Turin, 1929 am Champs-Elysées-Theater in Paris, 1933 am Teatro Comunale von Florenz für die Erstausgabe des „Maggio Musicale Fiorentino“ im Jahr 1946 im Teatro alla Scala während der ersten Nachkriegsopernsaison, die einige Tage zuvor mit Verdis „Nabucco“ ebenfalls unter der Leitung von Serafin begonnen hatte. Das letzte Mal dirigierte er „La Cenerentola“ 1953 am Teatro San Carlo in Neapel. Eine neue Herausforderung für das „Vicenza in Lirica Festival“, das dank des „Tullio Serafin Competition“, einem der am meisten erwarteten Wettbewerbe auf nationaler Ebene, einige der jungen Gesangsexzellenz der Welt in die Stadt bringen kann. „Für uns ist es immer eine große Ehre, junge Künstler zum Debüt zu bringen und sie dann an berühmten Theatern zu sehen. Manche Sänger machen weiter, andere verlieren ihren Weg, nicht nur aus eigenem Willen, sondern weil wir wissen, dass die Welt der Oper nicht einfach ist und nur sehr wenige Menschen auf junge Künstler setzen.“ Alle Informationen auf concorsoliricotullioserafin.it Tullio Serafin-Wettbewerb 2024 Rossinis „La Cenerentola“ wird der Operntitel des Tullio Serafin-Wettbewerbs 2024 und des Festivals „Vicenza in Lirica“ sein. „Concetto Armonico“ hat als Organisator des Festivals „Vicenza in Lirica“ am Teatro Olimpico in Vicenza in Zusammenarbeit mit dem Archivio Storico Tullio Serafin die neuen Bestimmungen der sechsten Ausgabe des Tullio Serafin-Wettbewerbs veröffentlicht. Im Jahr 2024 lautet der Operntitel im Wettbewerb „La Cenerentola“ von Gioachino Rossini. Im Rahmen des Wettbewerbs werden die sieben jungen Solisten ermittelt, die die in Rossinis Partitur enthaltenen Rollen interpretieren werden: Don Ramiro (principe di Salerno), Dandini (cameriere di Don Ramiro), Don Magnifico (barone di Montefiascone e padre di Clorinda e Tisbe), Clorinda, Tisbe, Angelina ossia Cenerentola (figliastra di Don Magnifico), Alidoro (Maestro di Don Ramiro). Der Tullio Serafin-Wettbewerb ist in drei Phasen unterteilt: Vorrunde, Halbfinale und Finale. Die Vorrunden des Wettbewerbs werden der Protagonist in mehreren der bedeutendsten Theater Europas sein, von denen viele Maestro Serafin auf dem Podium sahen; Das erste Theater, das den Wettbewerb ausrichtet, wird am 8. April das Teatro dell’Opera di Roma sein, eine Musikinstitution, in der Serafin nicht nur als Dirigent, sondern auch als echter 360°-Theaterregisseur engagiert war. Anschließend wird der Wettbewerb in Berlin an der Staatsoper Unter den Linden (11. April), im Theater „Carlo Felice“ in Genua (17. April), an der Nationaloper Bukarest (20. April) und im Theater „Verdi“ in Triest (22. April) fortgesetzt 23. April) und schließlich im Theater alla Scala in Mailand (28. und 29. April), was ebenfalls von grundlegender Bedeutung für die große Karriere des venezianischen Maestros war. Am Ende der Vorrunden nehmen die von den verschiedenen Kommissionen ausgewählten Künstler an den Halbfinal- und Endrunden teil, die am 11. Juni im Teatro Olimpico in Vicenza stattfinden. Für den öffentlichen Abschlussabend im Teatro Olimpico (Eintritt 20,00 Euro, 15 Euro ermäßigt) wird außerdem die Anwesenheit einer Kritikerjury erwartet, die am Ende der Vorrunden durch die künstlerische Leitung bekannt gegeben wird und die Preise vergibt „Kritikerpreis“ benannt nach Lukas Franceschini. Maestro Tullio Serafin dirigierte Rossinis „La Cenerentola“ mehrmals: 1921 am „Alighieri“-Theater in Ravena und am Teatro Comunale in Bologna, 1922 am Teatro Regio in Turin, 1929 am Champs-Elysées-Theater in Paris, 1933 am Teatro Comunale von Florenz für die Erstausgabe des „Maggio Musicale Fiorentino“ im Jahr 1946 im Teatro alla Scala während der ersten Nachkriegsopernsaison, die einige Tage zuvor mit Verdis „Nabucco“ ebenfalls unter der Leitung von Serafin begonnen hatte. Das letzte Mal dirigierte er „La Cenerentola“ 1953 am Teatro San Carlo in Neapel. Eine neue Herausforderung für das „Vicenza in Lirica Festival“, das dank des „Tullio Serafin Competition“, einem der am meisten erwarteten Wettbewerbe auf nationaler Ebene, einige der jungen Gesangsexzellenz der Welt in die Stadt bringen kann. „Für uns ist es immer eine große Ehre, junge Künstler zum Debüt zu bringen und sie dann an berühmten Theatern zu sehen. Manche Sänger machen weiter, andere verlieren ihren Weg, nicht nur aus eigenem Willen, sondern weil wir wissen, dass die Welt der Oper nicht einfach ist und nur sehr wenige Menschen auf junge Künstler setzen.“ Alle Informationen auf concorsoliricotullioserafin.it Populistischer Tiefstand: Deutscher Musikrat kritisiert Bayerns Ignoranz des Bildungs- und Kulturauftrags des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks Im Rahmen einer Klausur der Rundfunkkommission der Länder am 25. und 26. Januar 2024 setzte sich Bayern mit einem Sondervotum für eine Halbierung der Anzahl der Klangkörper der Landesrundfunkanstalten ein. Gemeinsam mit dem Vorstoß von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat die Debatte um mögliche Sparmaßnahmen im Öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ÖRR) damit einen populistischen Tiefstand erreicht. Hierzu Prof. Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates: „Der Deutsche Musikrat kritisiert die Vorhaben Bayerns aufs Schärfste. Die populistischen Manipulationen des bayerischen Ministerpräsidenten ignorieren den verbindlich festgelegten Bildungs- und Kulturauftrag des ÖRR und den Fakt, dass derzeit nur 2,2 % der Haushaltsabgabe in die Finanzierung der Rundfunkensembles fließen. Diese Ensembles sind Kulturbotschafter, ein Ort gesellschaftlichen Zusammenfindens und der Musikvermittlung, nicht zuletzt aber auch ein Motor für das Musikleben in den Ländern. Sie tragen darüber hinaus wesentlich dazu bei, die Musikwirtschaft als eine Säule der deutschen Wirtschaft zu stärken. Die Forderung von Markus Söder, Rundfunkensembles mit ihren einzigartigen künstlerischen Profilen zu fusionieren oder zu schließen, zeugt von einer beispiellosen Kulturferne und Ignoranz – nicht nur in künstlerischer Hinsicht, sondern auch in ökonomischer!“ Populistischer Tiefstand: Deutscher Musikrat kritisiert Bayerns Ignoranz des Bildungs- und Kulturauftrags des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks Im Rahmen einer Klausur der Rundfunkkommission der Länder am 25. und 26. Januar 2024 setzte sich Bayern mit einem Sondervotum für eine Halbierung der Anzahl der Klangkörper der Landesrundfunkanstalten ein. Gemeinsam mit dem Vorstoß von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat die Debatte um mögliche Sparmaßnahmen im Öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ÖRR) damit einen populistischen Tiefstand erreicht. Hierzu Prof. Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates: „Der Deutsche Musikrat kritisiert die Vorhaben Bayerns aufs Schärfste. Die populistischen Manipulationen des bayerischen Ministerpräsidenten ignorieren den verbindlich festgelegten Bildungs- und Kulturauftrag des ÖRR und den Fakt, dass derzeit nur 2,2 % der Haushaltsabgabe in die Finanzierung der Rundfunkensembles fließen. Diese Ensembles sind Kulturbotschafter, ein Ort gesellschaftlichen Zusammenfindens und der Musikvermittlung, nicht zuletzt aber auch ein Motor für das Musikleben in den Ländern. Sie tragen darüber hinaus wesentlich dazu bei, die Musikwirtschaft als eine Säule der deutschen Wirtschaft zu stärken. Die Forderung von Markus Söder, Rundfunkensembles mit ihren einzigartigen künstlerischen Profilen zu fusionieren oder zu schließen, zeugt von einer beispiellosen Kulturferne und Ignoranz – nicht nur in künstlerischer Hinsicht, sondern auch in ökonomischer!“ LA Opera sagt Weltpremiere von „The Amazing Adventures of Kavalier & Clay“ ab; Premiere wird 2025-26 an der Met Opera stattfinden Die LA Opera hat ihre Pläne für die Weltpremiere von Mason Bates’ „The Amazing Adventures of Kavalier & Clay“ in diesem Herbst abgesagt. Das Unternehmen gab an, dass die Produktion aus finanziellen Gründen abgebrochen wurde. Christopher Koelsch, CEO der LA Opera, sagte gegenüber AP News: „Es war ein sehr ehrgeiziges und daher teures Projekt, und leider können wir es unter den gegenwärtigen Bedingungen nicht bewältigen.“ Operativ sind wir in Bezug auf die Einnahmen sozusagen zur Normalität vor der COVID-19-Krise zurückgekehrt. Das Publikum ist zurück und sowohl die verdienten als auch die gespendeten Einnahmen sind stabil. Der große Unterschied besteht darin, dass die Kostenstruktur nicht die von vor COVID ist.“ Aufgrund der Absage der LA Opera wird „The Amazing Adventures of Kavalier & Clay“ vom 15. bis 22. November an der Jacobs School of Music der Indiana University im Musical Arts Center in Bloomington, Indiana, aufgeführt. Die Oper wird dann in der Saison 2025–26 an der Met aufgeführt und Bartlett Sher wird die Oper in Indiana und später an der Met leiten. Michael Christie wird die Premiere wahrscheinlich in Indiana dirigieren und Yannick Nézet-Séguin wird in New York dirigieren. LA Opera sagt Weltpremiere von „The Amazing Adventures of Kavalier & Clay“ ab; Premiere wird 2025-26 an der Met Opera stattfinden Die LA Opera hat ihre Pläne für die Weltpremiere von Mason Bates’ „The Amazing Adventures of Kavalier & Clay“ in diesem Herbst abgesagt. Das Unternehmen gab an, dass die Produktion aus finanziellen Gründen abgebrochen wurde. Christopher Koelsch, CEO der LA Opera, sagte gegenüber AP News: „Es war ein sehr ehrgeiziges und daher teures Projekt, und leider können wir es unter den gegenwärtigen Bedingungen nicht bewältigen.“ Operativ sind wir in Bezug auf die Einnahmen sozusagen zur Normalität vor der COVID-19-Krise zurückgekehrt. Das Publikum ist zurück und sowohl die verdienten als auch die gespendeten Einnahmen sind stabil. Der große Unterschied besteht darin, dass die Kostenstruktur nicht die von vor COVID ist.“ Aufgrund der Absage der LA Opera wird „The Amazing Adventures of Kavalier & Clay“ vom 15. bis 22. November an der Jacobs School of Music der Indiana University im Musical Arts Center in Bloomington, Indiana, aufgeführt. Die Oper wird dann in der Saison 2025–26 an der Met aufgeführt und Bartlett Sher wird die Oper in Indiana und später an der Met leiten. Michael Christie wird die Premiere wahrscheinlich in Indiana dirigieren und Yannick Nézet-Séguin wird in New York dirigieren. https://operawire.com/la-opera-cancels-world-premiere-of-the-amazing-adventures-of-kavalier-will-premiere-at-the-met-opera-in-2025-26/#:~:text=The%20LA%20Opera%20has%20canceled,canceled%20due%20to%20financial%20issues. Musikunterricht darf nicht gekürzt werden Mit einem offenen Brief protestieren die Bayerischen Chorverbände gegen die geplanten Kürzungen im Musikunterricht an Bayerischen Grundschulen. Gemeinsames Musizieren stärke die Gemeinschaft, soziale Kompetenz und Konzentrationsfähigkeit. Musikunterricht darf nicht gekürzt werden Mit einem offenen Brief protestieren die Bayerischen Chorverbände gegen die geplanten Kürzungen im Musikunterricht an Bayerischen Grundschulen. Gemeinsames Musizieren stärke die Gemeinschaft, soziale Kompetenz und Konzentrationsfähigkeit. Kulturauftrag sichert Zukunftsfähigkeit Eine Überführung der Klangkörper in andere Trägerschaften, wie vom Zukunftsrat überlegt, ist unrealistisch, meint Gerhart Baum in seinem Artikel: https://www.nmz.de/politik-betrieb/medien/kulturauftrag-sichert-zukunftsfaehigkeit?utm_source=newsletter-1781″&utm_medium=email&utm_campaign=info-update-1781+ Kulturauftrag sichert Zukunftsfähigkeit Eine Überführung der Klangkörper in andere Trägerschaften, wie vom Zukunftsrat überlegt, ist unrealistisch, meint Gerhart Baum in seinem Artikel: https://www.nmz.de/politik-betrieb/medien/kulturauftrag-sichert-zukunftsfaehigkeit?utm_source=newsletter-1781„&utm_medium=email&utm_campaign=info-update-1781+ Theater Magdeburg mit Einnahmerekord 2023 sei das einnahmestärkste Jahr in der Geschichte des Viersparten-Theaters gewesen, sagte Generalintendant Julien Chavaz. Insgesamt seien Einnahmen von über 3,2 Millionen Euro erwirtschaftet worden. Rund 165.000 Zuschauer hätten die gut 940 Veranstaltungen besucht. Damit sei das Theater zu über 82 Prozent ausgelastet gewesen. Im Jahr 2023 habe das Theater Magdeburg 24 nahezu ausverkaufte Premieren im Opern- und Schauspielhaus feiern können, hieß es. Die Sparte Musiktheater habe neun Premieren gespielt. Insgesamt 36 Konzerte hat den Angaben zufolge die Magdeburgische Philharmonie gespielt. Dazu zählten die ausverkauften Neujahrs- und Gedenkkonzerte ebenso wie die von mehr als 9.000 Menschen besuchten Sinfoniekonzerte. Auch die Ballettsparte sei 2023 erfolgreich gewesen. https://www.evangelische-zeitung.de/theater-magdeburg-mit-einnahmerekord Theater Magdeburg mit Einnahmerekord 2023 sei das einnahmestärkste Jahr in der Geschichte des Viersparten-Theaters gewesen, sagte Generalintendant Julien Chavaz. Insgesamt seien Einnahmen von über 3,2 Millionen Euro erwirtschaftet worden. Rund 165.000 Zuschauer hätten die gut 940 Veranstaltungen besucht. Damit sei das Theater zu über 82 Prozent ausgelastet gewesen. Im Jahr 2023 habe das Theater Magdeburg 24 nahezu ausverkaufte Premieren im Opern- und Schauspielhaus feiern können, hieß es. Die Sparte Musiktheater habe neun Premieren gespielt. Insgesamt 36 Konzerte hat den Angaben zufolge die Magdeburgische Philharmonie gespielt. Dazu zählten die ausverkauften Neujahrs- und Gedenkkonzerte ebenso wie die von mehr als 9.000 Menschen besuchten Sinfoniekonzerte. Auch die Ballettsparte sei 2023 erfolgreich gewesen. https://www.evangelische-zeitung.de/theater-magdeburg-mit-einnahmerekord Musikhochschule Frankfurt ehrt Christoph Eschenbach Laut der Medienmitteilung der HfMDK würdigt die Hochschule damit «insbesondere Eschenbachs aussergewöhnliches Engagement für den künstlerischen Nachwuchs, für die Entwicklung von Talenten und für die verschiedensten pädagogisch-didaktischen Formen der Musikvermittlung». Als Höhepunkt des musikalischen Programms präsentierten Studierende der HfMDK und der Kronberg Academy unter der Leitung von Christoph Eschenbach an der Feier gemeinsam die Kammermusik Nr. 1 von Paul Hindemith. https://www.musikzeitung.ch/news/2024/02/musikhochschule-frankfurt-ehrt-christoph-eschenbach Musikhochschule Frankfurt ehrt Christoph Eschenbach Laut der Medienmitteilung der HfMDK würdigt die Hochschule damit «insbesondere Eschenbachs aussergewöhnliches Engagement für den künstlerischen Nachwuchs, für die Entwicklung von Talenten und für die verschiedensten pädagogisch-didaktischen Formen der Musikvermittlung». Als Höhepunkt des musikalischen Programms präsentierten Studierende der HfMDK und der Kronberg Academy unter der Leitung von Christoph Eschenbach an der Feier gemeinsam die Kammermusik Nr. 1 von Paul Hindemith. https://www.musikzeitung.ch/news/2024/02/musikhochschule-frankfurt-ehrt-christoph-eschenbach Der Hunderttausend-Volt-Dirigent Seiji Ozawa ist tot Er strotzte nur so vor Energie: Bis ins hohe Alter begeisterte der geniale japanische Dirigent Seiji Ozawa Fans der klassischen Musik in aller Welt. https://www.wort.lu/kultur/der-hunderttausend-volt-dirigent-seiji-ozawa-ist-tot/8227303.html Der Hunderttausend-Volt-Dirigent Seiji Ozawa ist tot Er strotzte nur so vor Energie: Bis ins hohe Alter begeisterte der geniale japanische Dirigent Seiji Ozawa Fans der klassischen Musik in aller Welt. https://www.wort.lu/kultur/der-hunderttausend-volt-dirigent-seiji-ozawa-ist-tot/8227303.html Dirigent Gardiner verlängert Auszeit John Eliot Gardiner verlängert seine Auszeit vom öffentlichen Musizieren bis weit in das Jahr 2024. Das teilten der Dirigent und der Monteverdi Choir und Orchestra am Donnerstag in einer gemeinsamen Erklärung mit. Gardiner hatte im August vorigen Jahres nach einer Vorstellung einen Sänger geschlagen. Darauf beschloss der 80-Jährige in Rücksprache mit seinem Arzt, zunächst alle weiteren Auftritte abzusagen. Den Vorfall bezeichnete er als „etwas, für das ich die volle Verantwortung übernommen habe und zutiefst bedauere“. http://www.musik-heute.de/26171/dirigent-gardiner-verlaengert-auszeit/ Dirigent Gardiner verlängert Auszeit John Eliot Gardiner verlängert seine Auszeit vom öffentlichen Musizieren bis weit in das Jahr 2024. Das teilten der Dirigent und der Monteverdi Choir und Orchestra am Donnerstag in einer gemeinsamen Erklärung mit. Gardiner hatte im August vorigen Jahres nach einer Vorstellung einen Sänger geschlagen. Darauf beschloss der 80-Jährige in Rücksprache mit seinem Arzt, zunächst alle weiteren Auftritte abzusagen. Den Vorfall bezeichnete er als „etwas, für das ich die volle Verantwortung übernommen habe und zutiefst bedauere“. http://www.musik-heute.de/26171/dirigent-gardiner-verlaengert-auszeit/ UKRAINEKRIEG: Wiener Festwochen laden Currentzis aus UKRAINEKRIEG: Wiener Festwochen laden Currentzis aus Leo McFall geht nach Wiesbaden Der britische Dirigent Leo McFall wird ab der kommenden Spielzeit 2024/25 Generalmusikdirektor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden. McFall habe sich aus einem Kreis von 122 Bewerbern durchgesetzt, teilte das hessische Kulturministerium Mittwoch (14.02.2024) mit. Der Der 43-jährige Dirigent ist derzeit Principal Conductor des Thessaloniki State Symphony Orchestras und Chefdirigent des Symphonieorchesters Vorarlberg. Leo McFall geht nach Wiesbaden Der britische Dirigent Leo McFall wird ab der kommenden Spielzeit 2024/25 Generalmusikdirektor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden. McFall habe sich aus einem Kreis von 122 Bewerbern durchgesetzt, teilte das hessische Kulturministerium Mittwoch (14.02.2024) mit. Der Der 43-jährige Dirigent ist derzeit Principal Conductor des Thessaloniki State Symphony Orchestras und Chefdirigent des Symphonieorchesters Vorarlberg. https://www1.wdr.de/kultur/kulturnachrichten/leo-mcfall-generalmusikdirektor-wiesbaden100.html#:~:text=Der%20britische%20Dirigent%20Leo%20McFall,(14.02.2024)%20mit. Der Dirigent Tullio Colacioppo starb am Sonntag im Alter von 89 Jahren in seinem Haus. Er spezialisierte sich auf das Opernrepertoire, war zertifizierter Dirigent am Theatro Municipal de São Paulo und gründete die Faculdade Mozarteum de São Paulo. Der Dirigent Tullio Colacioppo starb am Sonntag im Alter von 89 Jahren in seinem Haus. Er spezialisierte sich auf das Opernrepertoire, war zertifizierter Dirigent am Theatro Municipal de São Paulo und gründete die Faculdade Mozarteum de São Paulo. Liedbegleiter Rudolf Jansen (84) ist verstorben Jansen wollte sich ursprünglich auf eine Solokarriere als Pianist konzentrieren. Doch nach und nach begleitete er immer mehr Sänger bei Liedern. Das war keine bewusste Entscheidung. „Es ist einfach so stark gewachsen“, sagte er in einem Interview mit dem Musikjournalisten Mischa Spel. „Liedkunst ist nichts, was man schon in jungen Jahren sofort zu schätzen weiß. Man muss erst etwas Lebenserfahrung mitbringen, bevor die Poesie und damit das Lied für einen zum Leben erwacht.“ Für Jansen war es ein Ideal, sein Spiel so zu färben, dass die Sänger über sich hinausragten. Hauptsächlich, um zu verhindern, dass die Interpretation flach klingt. „Als Vorgesetzter kann man sicherlich anregen, manchmal auch durch die Anwendung gegensätzlicher Farben. Wenn alles gut geht, gibt es immer eine Interaktion zwischen Sänger und Pianist.“ Jansen sah seine Rolle daher als völlig gleichwertig mit der des Sängers an. Als Pianist hatte er großen internationalen Erfolg. Im Laufe der Zeit trat er mit vielen berühmten Sängern auf. Er begleitete unter anderem Peter Schreier, Dietrich Fischer-Dieskau, Barbara Bonney, Robert Holl und Andreas Schmidt. Er war ständiger Begleiter der Sopranistin Elly Ameling. „Unsere Ansichten fügten sich sofort nahtlos zusammen“, sagte sie in einem Interview mit Aart van der Wal über diese Zusammenarbeit. „Ich kann mich nicht erinnern, dass Rudolf und ich jemals wirklich etwas in dieser Richtung besprochen oder uns darauf geeinigt haben, wie wir es machen. Es klappte einfach während wir es machten. Und dann gibt es ein wunderbares Geben und Nehmen. Klavier führt, Sänger führt, abwechselnd, ergänzend, gemeinsam durch die Musik tanzend.“ Liedbegleiter Rudolf Jansen (84) ist verstorben Jansen wollte sich ursprünglich auf eine Solokarriere als Pianist konzentrieren. Doch nach und nach begleitete er immer mehr Sänger bei Liedern. Das war keine bewusste Entscheidung. „Es ist einfach so stark gewachsen“, sagte er in einem Interview mit dem Musikjournalisten Mischa Spel. „Liedkunst ist nichts, was man schon in jungen Jahren sofort zu schätzen weiß. Man muss erst etwas Lebenserfahrung mitbringen, bevor die Poesie und damit das Lied für einen zum Leben erwacht.“ Für Jansen war es ein Ideal, sein Spiel so zu färben, dass die Sänger über sich hinausragten. Hauptsächlich, um zu verhindern, dass die Interpretation flach klingt. „Als Vorgesetzter kann man sicherlich anregen, manchmal auch durch die Anwendung gegensätzlicher Farben. Wenn alles gut geht, gibt es immer eine Interaktion zwischen Sänger und Pianist.“ Jansen sah seine Rolle daher als völlig gleichwertig mit der des Sängers an. Als Pianist hatte er großen internationalen Erfolg. Im Laufe der Zeit trat er mit vielen berühmten Sängern auf. Er begleitete unter anderem Peter Schreier, Dietrich Fischer-Dieskau, Barbara Bonney, Robert Holl und Andreas Schmidt. Er war ständiger Begleiter der Sopranistin Elly Ameling. „Unsere Ansichten fügten sich sofort nahtlos zusammen“, sagte sie in einem Interview mit Aart van der Wal über diese Zusammenarbeit. „Ich kann mich nicht erinnern, dass Rudolf und ich jemals wirklich etwas in dieser Richtung besprochen oder uns darauf geeinigt haben, wie wir es machen. Es klappte einfach während wir es machten. Und dann gibt es ein wunderbares Geben und Nehmen. Klavier führt, Sänger führt, abwechselnd, ergänzend, gemeinsam durch die Musik tanzend.“ Der schottische Dirigent Stewart Robertson ist im Alter von 75 Jahren gestorben. Er wurde am 22. Mai 1948 in Glasgow, Schottland, geboren und besuchte die Royal Scottish Academy of Music and Drama und die Bristol University. Er studierte Klavier in London bei Denis Matthews und Dirigieren bei Otmar Suitner an der Akademie Mozarteum und Hans Swarowsky an der Wiener Akademie. Robertson war der jüngste Dirigent, der eine Aufführung an der Kölner Oper leitete. Anschließend war er Musikdirektor des Zürcher Balletts und der Scottish Opera Touring Company. In den 80er Jahren fungierte er als Dirigent des San Jose Symphony Youth Orchestra und war von 1988 bis 2006 Musikdirektor der Glimmerglass Opera. Von 1998 bis 2009 war er künstlerischer Leiter und Chefdirigent der Florida Grand Opera in Miami. 2005 wurde er Dirigent des Atlantic Classical Orchestra in Florida und von 2005 bis 2008 war er künstlerischer Leiter und Chefdirigent der Opera Omaha. Im Laufe seiner Karriere war er in zahlreichen Sendungen zu sehen, darunter in Produktionen für die New York City Opera bei Live from Lincoln Center. Er war außerdem als Rundfunkautor und Dozent für Musik tätig, der im Nationalen Öffentlichen Rundfunk, im Public Broadcasting Service, bei der BBC sowie im schweizerisch-italienischen Radio und Fernsehen gesehen und gehört wurde. Seine Aufnahme für Bennetts „The Mines Of Sulphur“ wurde bei den Grammys für die beste Opernaufnahme nominiert. Außerdem nahm er für Naxos Stephen Hartkes Oper „The Greater Good“ auf. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Der schottische Dirigent Stewart Robertson ist im Alter von 75 Jahren gestorben. Er wurde am 22. Mai 1948 in Glasgow, Schottland, geboren und besuchte die Royal Scottish Academy of Music and Drama und die Bristol University. Er studierte Klavier in London bei Denis Matthews und Dirigieren bei Otmar Suitner an der Akademie Mozarteum und Hans Swarowsky an der Wiener Akademie. Robertson war der jüngste Dirigent, der eine Aufführung an der Kölner Oper leitete. Anschließend war er Musikdirektor des Zürcher Balletts und der Scottish Opera Touring Company. In den 80er Jahren fungierte er als Dirigent des San Jose Symphony Youth Orchestra und war von 1988 bis 2006 Musikdirektor der Glimmerglass Opera. Von 1998 bis 2009 war er künstlerischer Leiter und Chefdirigent der Florida Grand Opera in Miami. 2005 wurde er Dirigent des Atlantic Classical Orchestra in Florida und von 2005 bis 2008 war er künstlerischer Leiter und Chefdirigent der Opera Omaha. Im Laufe seiner Karriere war er in zahlreichen Sendungen zu sehen, darunter in Produktionen für die New York City Opera bei Live from Lincoln Center. Er war außerdem als Rundfunkautor und Dozent für Musik tätig, der im Nationalen Öffentlichen Rundfunk, im Public Broadcasting Service, bei der BBC sowie im schweizerisch-italienischen Radio und Fernsehen gesehen und gehört wurde. Seine Aufnahme für Bennetts „The Mines Of Sulphur“ wurde bei den Grammys für die beste Opernaufnahme nominiert. Außerdem nahm er für Naxos Stephen Hartkes Oper „The Greater Good“ auf. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Neue Expressmeldungen
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Die Aussichten sind gut fürs neue Jahr. Das ist das Fazit des letzten Konzertes der Musikakademie Liechtenstein im Jahr 2023 im Saal am Lindaplatz in Schaan.
Die Aussichten sind gut fürs neue Jahr. Das ist das Fazit des letzten Konzertes der Musikakademie Liechtenstein im Jahr 2023 im Saal am Lindaplatz in Schaan.![]()
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Mit Simone Young wird in diesem Jahr erstmals eine Dirigentin bei den Bayreuther Festspielen Richard Wagners Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ dirigieren.
Mit Simone Young wird in diesem Jahr erstmals eine Dirigentin bei den Bayreuther Festspielen Richard Wagners Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ dirigieren.
Gerhard
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André
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Gerhard
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André
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Mitglieder von Equity, einer Gewerkschaft für darstellende Kunst und Unterhaltung, und der Musicians’ Union (MU) sollten am Donnerstag – dem Eröffnungsabend einer Aufführung von The Handmaid’s Tale – aufgrund eines Streits über Kürzungen ausscheiden.
Mitglieder von Equity, einer Gewerkschaft für darstellende Kunst und Unterhaltung, und der Musicians’ Union (MU) sollten am Donnerstag – dem Eröffnungsabend einer Aufführung von The Handmaid’s Tale – aufgrund eines Streits über Kürzungen ausscheiden.![]()
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Der griechisch-russische Dirigent Teodor Currentzis lässt seine Ensembles mit russischem Geld finanzieren. Zum Krieg gegen die Ukraine formuliert er keine Haltung. Nach ukrainischen Protesten haben ihn die Wiener Festwochen jetzt ausgeladen.
Der griechisch-russische Dirigent Teodor Currentzis lässt seine Ensembles mit russischem Geld finanzieren. Zum Krieg gegen die Ukraine formuliert er keine Haltung. Nach ukrainischen Protesten haben ihn die Wiener Festwochen jetzt ausgeladen.![]()
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Der niederländische Pianist und Organist Rudolf Jansen ist gestorben. Sein Berufsleben als Musiker war fast ausschließlich der Gesangskunst gewidmet.
Der niederländische Pianist und Organist Rudolf Jansen ist gestorben. Sein Berufsleben als Musiker war fast ausschließlich der Gesangskunst gewidmet.![]()
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Telefon: 0178-1069333
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