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Troubadour-Forum für die Freunde der Oper, des Gesangs und der Klaviermusik

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Neue Expressmeldungen

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Der Pianist Igor Levit ist mit dem Deutschen Nationalpreis ausgezeichnet worden.

Der 37-Jährige nahm die mit 30.000 Euro dotierte Auszeichnung der Deutschen Nationalstiftung in Berlin entgegen. Von der Stiftung hieß es, Levit sei ein bedeutender Musiker und engagierter Staatsbürger. Er sei eine der eindrücklichsten Stimmen gegen Antisemitismus in Deutschland.

Bundestagspräsidentin Bas betonte in ihrer Laudatio, Levit habe den Geist des Grundgesetzes verinnerlicht. Der Pianist kündigte an, mit dem Preisgeld Menschen und Organisationen unterstützen zu wollen, die jüdisches Leben in Deutschland schützten.

Mit dem Nationalpreis zeichnet die 1993 von einer Gruppe um den damaligen Bundeskanzler Schmidt gegründete Stiftung nach eigenen Angaben Menschen aus, die sich für eine demokratische Gesellschaft engagieren.

https://www.deutschlandfunk.de/pianist-igor-levit-mit-deutschem-nationalpreis-ausgezeichnet-110.html

John Eliot Gardiner: nach Ohrfeige zurück auf der Bühne

Vor einem Jahr hatte er einen Sänger geohrfeigt, jetzt steht sein Comeback auf dem Programm: Der britische Dirigent John Eliot Gardiner wird beim Festival de Radio France in Montpellier auftreten. Auch eine Tournee ist angekündigt.

https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/john-eliot-gardiner-comeback-nach-ohrfeige-festival-radio-france-montpellier-100.html

Dubai Opera schließt rekordverdächtige Saison 2023–2024 ab

Während der Vorhang für eine weitere großartige Saison fällt, feiert die Dubai Opera ein außergewöhnliches Jahr, das von beispiellosen Erfolgen und herausragenden Darbietungen geprägt ist. In der Saison 2023–2024 wurde mit über 250.000 Gästen ein Besucherrekord verzeichnet, der alle Vorjahre seit der Gründung des Veranstaltungsortes im Jahr 2016 übertrifft. Dieser Meilenstein festigt den Status der Dubai Opera als führende Kulturinstitution im Nahen Osten.

Die vergangene Saison war voller abwechslungsreicher und fesselnder Aufführungen mit über 100 Produktionen und 200 Vorstellungen, die ein breites Spektrum an Genres wie Oper, Ballett, Symphonie, Musical und Konzerte präsentierten.

https://dubaiopera.com/en-us/record-breaking-season?id=181256

 

Südkoreanischer Bariton Kim gewinnt Belvedere-Gesangsbewerb

Am Ende wurde es ein Männerabend: Beim 42. Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerbs hat sich am Sonntagabend im lettischen Jurmala ein Herrentrio durchgesetzt. Der mit 10.000 Euro dotierte Hauptpreis des renommierten, österreichischstämmigen Bewerbs für junge Stimmen holte sich der 29-jährige, südkoreanische Bariton Jungrae Noah Kim. Kim setzte sich mit einer Arie aus Verdis „Don Carlo“ gegen die Konkurrenz durch.

Neben Kim, der in Österreich etwa 2016 bei den Bregenzer Festspielen in der kleinen Partie des Masetto in Mozarts „Don Giovanni“ zu erleben war, wurde am Siegertreppchen flankiert vom US-Tenor Daniel O’Hearn und dem aus Kanada stammenden Tenor Matthew Cairns, der das rein männliche Siegertrio komplettierte. Cairns gewann überdies den Preis der Medienjury.

Der aus Eswatini stammende Bariton Thando Zwane entschied in der Dzintari Konzerthalle im lettischen Badeort Jurmala, wo der Belvedere-Bewerb bereits zum dritten Mal gastierte, hingegen den Publikumspreis für sich. Immerhin einige der Spezialpreise an neun weitere Teilnehmende des Tournaments gingen zum Teil auch an Sängerinnen. Diese Auszeichnungen umfassen etwa Engagements oder Trainingseinheiten an Häusern wie Covent Garden London, der Deutschen Oper Berlin oder der New Yorker Met. Schließlich setzt sich die Jury des Bewerbs aus den entsprechenden Opern- und Castingverantwortlichen zusammen.

Entsprechend groß ist international das Interesse junger Sängerinnen und Sänger an dem ursprünglich in Wien beheimateten Bewerb. Gut 800 von ihnen hatten sich in 51 Qualifikationsrunden im Vorfeld beim Belvedere beworben, von denen 121 schließlich zur Finalwoche nach Jurmala zugelassen wurden. Am Ende qualifizierten sich neun Künstlerinnen und Künstler für das finale Galakonzert mit dem Jurmala Festival Orchestra unter Mārtiņš Ozoliņš, dem Chefdirigenten der Nationaloper in Riga [Lettland].

Organisiert wird der Internationale Hans Gabor Belvedere vom einstigen Intendanten des Carinthischen Sommers, Holger Bleck, sowie Gründer-Witwe Isabella Gabor. Der erste Belvedere-Bewerb fand 1982 in Wien statt, wo er auch lange beheimatet blieb. Nach Querelen um die Finanzierung, trat man jedoch vor einigen Jahren den Gang in die Welt an. So wird man 2025 die Wettbewerbszelte im schweizerischen Bern aufschlagen.

https://www.sn.at/kultur/allgemein/suedkoreanischer-bariton-kim-belvedere-gesangsbewerb-159859432

Françoise Hardy gestorben

Die französische Sängerin Françoise Hardy ist tot. Sie starb nach Angaben ihres Sohnes Thomas Dutronc im Alter von 80 Jahren. „Mama ist gegangen“, schrieb Dutronc am Dienstagabend in den Onlinenetzwerken. Die 1944 in Paris geborene Hardy war 1962 mit ihrem Hit „Tous les garçons et les filles“ bekannt geworden, den die damals 18-jährige Französin selbst geschrieben hatte. Erst zwei Jahre zuvor, mit 16 Jahren, hatte Hardy ihre erste Gitarre bekommen.

Die Chansonnière hatte seit 2004 an Krebs gelitten. Sie sprach sich für die Sterbehilfe aus: „Jemanden, der unheilbar krank ist, unerträglich leiden zu lassen, bis er stirbt, ist unmenschlich“, sagte Hardy 2021 der Nachrichtenagentur AFP. Im vergangenen Jahr sagte Hardy der Zeitschrift „Paris Match“, sie wolle „bald und schnell gehen, ohne zu große Prüfungen“, wie etwa nicht atmen zu können.

 

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https://www.tagesschau.de/ausland/europa/francoise-hardy-tot-100.html

Jodie Devos gestorben

😢 An diesem Sonntag trauert die Musik- und Opernwelt um die Bekanntgabe des Todes der belgischen Sängerin Jodie Devos. Viel zu früh hat sie uns verlassen, nachdem die junge Sopranistin eine bemerkenswerte Karriere hinter sich hatte.

Am 28. Mai 2014 wurde Jodie Devos zur zweiten Gewinnerin des prestigeträchtigen Queen-Elisabeth-Wettbewerbs gekrönt. Eine doppelte Krönung, denn sie gewann auch den Publikumspreis der RTBF.

 

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Hallo

 

Bereits am 11. Juni verstarb der schweizerische Tenor Éric Tappy im Alter von 93 Jahren.

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Gruß Wolfgang

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uhrand

Bayerische Staatsoper: Jurowski und Dorny bleiben

Es geht weiter für Intendant Serge Dorny und Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski in München: Beide haben ihre Verträge an der Bayerischen Staatsoper über 2026 hinaus verlängert. Das gab Kunstminister Markus Blume heute bekannt.

Seit 2021 leiten beide Deutschlands größtes Opernhaus. Nun wurden ihre Verträge auch über 2026 hinaus verlängert: bei Serge Dorny auf weitere fünf Jahre, bei Vladimir Jurowski allerdings nur bis 2028, mit der Option auf Verlängerung um ein Jahr. Ballettchef Laurent Hilaires Vertrag wird für fünf Jahre verlängert.

SPEKULATIONEN UM FÜHRUNGSWECHSEL
Die Nachricht der Vertragsverlängerung des Führungsduos kommt für den Opernbetrieb spät. Dadurch hatte es in den vergangenen Monaten Spekulationen um einen Führungswechsel an der Bayerischen Staatsoper gegeben. Angeblich hatte der Bayerische Kunstminister Markus Blume eine deutliche Verjüngung angestrebt. Intendant Serge Dorny wurde ein ruppiger Führungsstil vorgeworfen.

JUROWSKI ERKLÄRT GEPLANTEN WECHSEL NACH SIEBEN JAHREN
Dass Vladimir Jurowskis Vertrag nur bis 2028 läuft, erklärte der Generalmusikdirektor während der Pressekonferenz mit blumigen Worten: „Meine Arbeit ist wie die eines Gärtners.“ Man brauche „Geduld“, jetzt nach drei Jahren sehe man „die Nase der Pflanze“. Und nach sieben Jahren könne man „die Früchte genießen“, dann sei der organische Zyklus bereit für einen Neuanfang. Deshalb werde Jurowski nach sieben oder acht Jahren seinen Posten als Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper auf eigenen Wunsch abgeben.

OPERNINTENDANT SERGE DORNY
Der gebürtige Belgier Serge Dorny, Jahrgang 1962, führt seit 2021 die Bayerische Staatsoper. Vorher war er lange Intendant der Opéra de Lyon. Dorny steht für schauspielerisch anspruchsvolles Ensemble-Musiktheater und einen Spielplan mit Überraschungseffekten. „Lieber Herr Dorny, Sie machen es dem Münchner Publikum nicht zu einfach“, fasste der Bayerische Kunstminister Dornys Programmentscheidungen zusammen.

GENERALMUSIKDIREKTOR VLADIMIR JUROWSKI
Vladimir Jurowski (geb. 1972 in Moskau) leitet seit 2021 das Bayerische Staatsorchester als Nachfolger von Kirill Petrenko. Jurowski brachte an der Bayerischen Staatsoper regelmäßig Repertoire des 20. Jahrhunderts – etwa die hochgelobte Oper „Die Passagierin“ – und russische Werke auf die Bühne. Zur Kritik, dass Jurowski in München nur zwei Premieren pro Saison dirigiert, äußerte er sich mit den Worten: „Mein Orchester in Berlin braucht mich vielleicht noch mehr als das Bayerische Staatsorchester. Je besser das Orchester, desto weniger braucht es die Anwesenheit des Chefdirigenten.“ Demnächst werde er aber auch mal drei Premieren pro Saison leiten.

https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/staatsoper-muenchen-serge-dorny-vladimir-jurowski-vertrag-verlaengert-100.html

3. Heidelberger Frühling Liedfestival 2024 mit gesteigerter Besucherzahl zu Ende gegangen

Am Sonntag ging das 3. Heidelberger Frühling Liedfestival mit dem Abschlusskonzert der Liedakademie in der Aula der Alten Universität Heidelberg und einem Besucherrekord zu Ende. Rund 3500 Besucher*innen besuchten vom 8. bis 16. Juni die 26 Veranstaltungen an sechs Spielorten in Heidelberg, die unter dem Motto „Brahms und die Unordnung der Lieder“ die Vielfalt des Liedes zelebrierten. Das waren rund 15 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die dritte Ausgabe des Liedfestivals bildete mit einer Song-Bühne unter freiem Himmel, Liederabenden, öffentlichen Meisterklassen der Liedakademie, Vorträgen oder Liedformaten im Museum den Abschluss des Komponisten-Schwerpunktes rund um Johannes Brahms, um den sich ebenfalls das Heidelberger Frühling Streichquartettfest im Januar und das Musikfestival im März/April gedreht hatten.

Intendant Thorsten Schmidt zieht eine positive Bilanz: „Mit dem Liedfestival wollen wir das Lied in verschiedenen Facetten unmittelbar und immer wieder anders erlebbar machen. Dass sowohl unser ‚Liedfest für alle‘ openair vor dem Karlstorbahnhof, die ausgebuchten innovativen Liedformate in den Museen der Stadt und die öffentlichen Meisterklassen der Liedakademie so stark vom Publikum angenommen wurden, zeigt uns: Heidelberg ist Liedstadt und das Liedfestival wird zu einer festen Größe im Festivalkalender.“

Zu Gast waren Künstler*innen wie Erika Baikoff, Sarah Maria Sun, Konstantin Krimmel, Patricia Nolz oder Florian Boesch. Außerdem gehörte die Bühne jungen Stimmen wie Ema Nikolovska, Theresa Pilsl, Jonas Müller und den aktuellen Stipendiat*innen der Heidelberger Frühling Liedakademie, die in öffentlichen Meisterklassen mit dem Künstlerischen Leiter Thomas Hampson und der Dozentin Susan Manoff zu erleben waren – auch digital im Livestream. Die Videos sind weiterhin auf der Website und dem Instagram-Kanal des Heidelberger Frühling verfügbar.

Das Liedfestival ist ein Projekt des Heidelberger Frühling Liedzentrums, das 2016 als Kompetenzzentrum für das Lied gegründet wurde. Es hat sich zum Ziel gesetzt, das Erbe des Liedes zu pflegen und seine Erneuerung auf exzellentem Niveau zu sichern. Unter dem Dach des Liedzentrums vereinen sich die ganzjährige Liedakademie unter der Künstlerischen Leitung von Thomas Hampson, der von Thomas Quasthoff gegründete Wettbewerb „Das Lied“ und seit 2022 das Liedfestival.

Das 4. Heidelberger Frühling Liedfestival findet voraussichtlich vom 24. Mai bis 1. Juni 2025 statt.

https://kulturfreak.de/3-heidelberger-fruehling-liedfestival-2024-mit-gesteigerter-besucherzahl-zu-ende-gegangen

Knapp 76.000 Gäste bei Bachfest Leipzig: Verkaufsrekord

Mit knapp 76.000 Gästen bei den 157 Veranstaltungen ist am Sonntagabend das Bachfest Leipzig zu Ende gegangen. Das waren etwa 6000 mehr als im Jahr zuvor. Nach Angaben des Bacharchivs wurden bei den verkauften Tickets Bestwerte erzielt. Die Auslastung der Hauptkonzerte bei der 25. Ausgabe lag demnach bei 90 Prozent und in den Bach-Kirchen bei 95 Prozent. Er sei «überglücklich und sprachlos», sagte Intendant Michael Maul und verwies auch auf die «unglaubliche Stimmung» in der Stadt und die «riesige Begeisterung», die die 3600 beteiligten Künstler entfacht hätten.

Die nächste Ausgabe des Festivals wurde für den 12. bis 22. Juni angekündigt.

https://www.faz.net/agenturmeldungen/dpa/knapp-76-000-gaeste-bei-bachfest-leipzig-verkaufsrekord-19794489.html

Kathedrale Notre-Dame in Paris: Phoenix aus der Asche

Die Kathedrale Notre-Dame in Paris wird im Dezember wieder eröffnet. Titularorganist Olivier Latry wird schon im Juni die ersten Register der großen Cavaillé-Coll-Orgel probe spielen.

 

https://www.nmz.de/politik-betrieb/musikleben/phoenix-aus-der-asche?utm_source=newsletter-1937„&utm_medium=email&utm_campaign=info-update-1937+

 

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