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Troubadour-Forum für klassische Vokal- und Instrumentalmusik

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Freude, Erheiterung und Besinnlichkeit

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Eine  junge Dame spielte zu Hause Klavier, als es an Wohnungstür klingelt.

Sie öffnet die Tür dort stehen zwei Polizisten.  „Wir haben gerade zwei Anrufe aus Ihrer Nachbarschaft erhalten.

Hier soll offenbar  ein Herr Schubert -wie es zu hören sei  -grausam misshandelt werden“.

Herzlich grüßen die Sängerfreunde

André hat auf diesen Beitrag reagiert.
André

1952 hat Herbert von Karajan in Bayreuth einen – wie oft zu lesen ist – sinnlichen und zutiefst befriedigenden TRISTAN dirigiert. Ich kann selbst nichts darüber schreiben, denn als ein siebenjähriger Steppke interssierte mich damals weder Bayreuth noch Karajan und schon gar nicht TRISTAN. Die Karajan-Arbeit war 1952 in Bayreuth seine letzte und ich las gerade eine Anekdote über – Pierre Monteux; der hatte eine besonders sinnliche und verführerische Vorstellung von Berlioz‘ Romeo und Julia dirigiert. Seine Frau fragte ihn nach der Vorstellung, ob er dabei an sie gedacht habe, worauf Monteux geantwortet haben soll: „Nein, meine Liebe, ich habe an Eleanor Roosevelt gedacht.“ Diese Anekdote wurde einer Besprechung (in ?) von Karajans Bayreuther TRISTAN von 1952 vorangestellt; dabei hatte der Schreiber (?) zu Papier gebracht, dass er nicht wisse, an wen Karajan wohl gedacht haben könnte. Und das – immerhin – bei einem Tristan, den Ramon Vinay sang, mit dem der Dirigent aber nicht gut „konnte“, weil der Chilene mit dem Rhytmus Schwierigkeiten gehabt haben soll. Und das – so soll es Vinay gesagt haben – kann an Karajans Angewohnheit gelegen haben, mit geschlossenen Augen zu dirigieren, was für ihn nach einem tranceartigen Zustand aussah…

 

Noch eine Karajan-Anekdote:

Der Dirigent hatte sich einen rostigen Nagel in den Fuß getreten, was einen Krankenhausaufenthalt nötig machte. Trotzdem leitete er zwei angekündigte Beethoven-Konzerte. Dabei benutzte er natürlich Krückstöcke, was ein Witzbold im Publikum mit den Worten kommentierte: „Das ist doch nicht Karajan, das ist Stock – owski!“

Die Solistin in diesem Konzert war die gesundheitlich labile, aber fantastische Pianistin Clara Haskil, zu der Karajan ein besonderes Verhältnis hatte. Und das, obwohl sie seinem weiblichen Ideal überhaupt nicht entsprach, obwohl er grundsätzlich mit einem Widerwillen Personen ansah, die einen Anflug von Sterblichkeit ausdrückten. Furtwängler war ihr deshalb immer aus dem Weg gegangen, weil er dachte, sie könnte mitten im Konzert tot umfallen. Karajan war anders: er spielte mit ihr auch Klavier-Duette und schmeichelte ihr immer, wenn sie aufeinandertrafen. Jenes Beethoven-Konzert aber veranlasste die russische Pianistin Tatjana Nikolajewna zu zugegen, dass ihr die Tränen über die Wangen gelaufen waren, als sie Haskil spielen hörte. Vor allen Dingen die Zugabe, Mozarts Rondo a-Moll KV 511, habe ihr den Anlass der Komposition vor Augen geführt: Mozarts Gedenken an einen verstorbenen Freund…

 

Fußgängerüberweg

 

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Alles Liebe
André

 

"Ein Tag ohne Musik ist ein verlorener." Peter Schreier

Ruhe zieht das Leben an, Unruhe verscheucht es.

Gottfried Keller

Die Sängerfreunde müssen über diese Aussage  nachdenken. Versuchen wir also den Sinn, der in dieser Aussage steckt zu ergründen.  Ruhe zieht das Leben an, wahrscheinlich wird es allerdings ein ruhiges, gemütliches Leben sein. Unruhe verscheucht es. In der Unruhe kann sehr viel Leben stecken, aber es kann  schnell in Hektik  bis hin zum Tumult ausarten,.

Wahrscheinlicher  ist es ständiger Auftrag  das Leben in allen Situationen wenn möglich nach den eigenen Bedürfnissen auszurichten. 

Weiß jemand von Euch eine treffendere Erklärung?

Herzlichst die Sängerfreunde.

 

Vor allem ist hier wohl die innere Ruhe gemeint: sie fördert klares Denken und günstige Entscheidungen, die unter Umständen sogar Leben retten können. Permanente Unruhe und Stress dagegen ermüden den Geist und führen meist zu Fehlentscheidungen oder gar zum Tod.

In seinem Roman Der grüne Heinrich erklärt Keller noch weiter:

„Gott hält sich mäuschenstill, darum bewegt sich die Welt um ihn. Für den künstlerischen Menschen nun wäre dies so anzuwenden, dass er sich eher leidend und zusehend verhalten und die Dinge an sich vorüberziehen lassen, als ihnen nachjagen soll.“

Die „Mäuschenstille“ (Pause zum Nichtstun) schaltet uns um auf Erholung und setzt frische, dynamische Lebenskräfte frei.

Alles Liebe
André

"Ein Tag ohne Musik ist ein verlorener." Peter Schreier

Lieber Adré,

wie fast immer eine perfekte Erklärung mit eigenen Begründungen und Zitaten von anderen Denkern. Auch die Sängerfreunde hatten ähnliche Erklärungen, also dürften das was wir herausgefunden haben und argumentativ begründen einen hohen Anspruch auf  Richtigkeit und Allgemeingültigkeit haben.

Herzlichst grüßen die Sängerfreunde.

Du kannst ständig darüber nachdenken, was Dir alles fehlt und welche Wünsche von Dir nicht erfüllt sind, also was dir fehlt um glücklich zu sein. Dieses Denken beeinflusst Dich negativ.

Weit positiver und motivierender, du machst dir bewusst, was du bereits erreicht hast und was Gutes in Deinem Leben ist. Gelingt es dir dann noch dafür dankbar zu sein, dann tust Du viel um Zufriedenheit  im Hier und Jetzt zu erreichen.

Nun kannst du Deine Wünsche nach der Wichtigkeit für dich auflisten und priorisieren. Für den oder die wichtigsten Wünsche setze dir Ziele und denke darüber nach, wie du sie erreichen  kannst. Wenn das klar ist kannst Du anfangen an der Wunscherfüllung zu arbeiten. Du hast jetzt eine Strategie, mit der du Wünsche erreichen kannst  und eine Steigerung Deiner Zufriedenheit vielleicht sogar deiner Lebensqualität erreichen kannst.

Die Sängerfreunde wünschen viel Glück bei der Erfüllung von Erwartungen, Wünschen und Träumen.

Die heutige Lebensweisheit ergänzt unseren gestrigen Beitrag von Dankbarkeit und Zufriedenheit für alles was man bisher erreicht hat.

Beginne jeden Tag mit einem Lächeln. Auch wenn Du  eher auf Moll gestimmt bist, zwinge Dich ein wenig zum Lächeln. Mundwinkel nach oben. Strahle beim Frühstück Deine Lieben an.  Fühle wie sich Deine  Stimmung bessert. Denke an ein schönes, freudiges Erlebnis, das du kürzlich hattest. Bemühe Dich diese Stimmung den ganze Tag durchzuhalten. Dann sind Deine Chancen gut, dass du bei der Tagesbilanz feststellen kannst. Es war  für Dich ein guter Tag.

Die Sängerfreunde meinen, dass mit diesen Tipps besonders wenn sie zur Gewohnheit werden die Zahl der guten Tage wesentlich gesteigert werden können.

..

Ich genieße gerade eine Tasse Kaffee, und die Ruhe des Augenblicks ☕.

Zudem habe ich mir vorgenommen, mehr zu lesen, und beginne gerade als spannenden Einstieg Satan und Ischariot I, eine Erzählung, die ebenfalls unter dem Titel Die Felsenburg erschienen ist 📔. 

Alles Liebe
André

"Ein Tag ohne Musik ist ein verlorener." Peter Schreier

Wie schön, wenn die Lebensweisheiten, die in diesem  Bereich gegeben werden sofort umgesetzt werden, wie es André es offenbar getan hat. solche Reaktionen machen den Sängerfreunden, die diesen so beliebten Bereich gestartet haben, ganz besondere Freude.

Herzlichst Ingrid und Hans

Was ist der Unterschied zwischen einem Tenor und einem Bariton?

Es gibt keinen. Der Bariton ist genau so doof, nur eine Oktave tiefer.

 

Herzlich grüßen die Sängerfreunde.

 Frage beim Klavierkauf: „Sind die Tasten aus echtem Elfenbein?“

„Selbstverständlich !“

„Wieso  sind sie dann so gelb?“

Ganz einfach, weil dieser Elefant ein starker Raucher war.

Schlagfertigkeit ist oft eine Begabung die weiterhilft. Entsprechend der alten Weisheit: 

Eine gute Ausrede ist oft viele Taler wert.

Herzlichxt  die Sängeergfreunde

Besuch macht immer Freude

Entweder beim Kommen oder beim Gehen

Potugiesiches Sprichwort.

Wir Sängerfreunde sagen im Schwäbischen: So isch’s no a wieder recht!

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