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Troubadour-Forum für klassische Vokal- und Instrumentalmusik

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Frühling

Die linden Lüfte sind erwacht,
Sie säuseln und weben Tag und Nacht,
Sie schaffen an allen Enden.
O frischer Duft, o neuer Klang!
Nun armes Herze, sei nicht bang!
Nun muss sich Alles, Alles wenden.

Die Welt wird schöner mit jedem Tag,
Man weiß nicht, was noch werden mag,
Das Blühen will nicht enden.
Es blüht das fernste, tiefste Tal.
Nun armes Herz, vergiss der Qual!
Nun muss sich Alles, Alles wenden.

von Ludwig Uhland 💖 (1787 – 1862), „Frühlingsglaube“, geschrieben 1812, erscheint in Lieder, in Frühlingslieder, Nr. 2, erstmals 1813 veröffentlicht

Vertont von Franz Schubert (1797 – 1828), „Frühlingsglaube“, op. 20 (Drei Lieder) Nr. 2, D 686 (1820), erschienen 1823 [Gesang und Klavier], Sauer & Leidesdorf, VN 231, Wien

Kirsten Flagstad (1895-1962) · Gerald Moore (1899-1987)
1953

 

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"Ein Tag ohne Musik ist ein verlorener." Peter Schreier

Er ist’s
Frühling läßt sein blaues Band Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon, Wollen balde kommen.
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s! Dich hab ich vernommen!

Eduard Mörike (1804 – 1875), deutscher Erzähler, Lyriker und Dichter
Quelle: Mörike, E., Gedichte. Ausgabe 1867. Entst. 1829

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André

Johann Strauss, Frühlingsstimmenwalzer mit Ingeborg Hallstein.

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musika

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André

Ich habe in den letzten 8 Tagen das Glück gehabt, direkt von der Haustür aus insgesamt fast 91000 Schritte durch die erwachende Natur zurückzulegen und auch mir kam Ludwig Uhland in den Sinn, hier wunderbar vertont von Felix Mendelssohn und ebenso wunderbar vorgetragen von Barbara Bonney, begleitet von einem der großen Klavierbegleiter des 20. Jahrhunderts, Geoffrey Parsons:

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Frühlingsglaube

Die linden Lüfte sind erwacht,
Sie säuseln und weben Tag und Nacht,
Sie schaffen an allen Enden.
O frischer Duft, o neuer Klang!
Nun, armes Herze, sei nicht bang!
Nun muß sich alles, alles wenden.

Die Welt wird schöner mit jedem Tag,
Man weiß nicht, was noch werden mag,
Das Blühen will nicht enden.
Es blüht das fernste, tiefste Tal:
Nun, armes Herz, vergiß der Qual!
Nun muß sich alles, alles wenden.

Liebe Frühlingsgrüße

Willi😀

 

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André

Winterstürme wichen dem Wonnemond,
in mi
ldem Lichte leuchtet der Lenz;
auf
linden Lüften leicht und lieblich,
Wunder webend er sich wiegt.

https://www.youtube.com/watch?v=Afq869YExcM&list=RDAfq869YExcM&start_radio=1

Liebe Grüße
Gerhard

 

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André

Nun will der Lenz uns grüßen
(Volkslied, 1210 – 1240)

Nun will der Lenz uns grüßen,
von Mittag weht es lau;
aus allen Wiesen sprießen
die Blumen rot und blau.
Draus wob die braune Heide
sich ein Gewand gar fein
und lädt im Festtagskleide
zum Maientanze ein.

Waldvöglein Lieder singen,
wie ihr sie nur begehrt;
drum auf zum frohen Springen,
die Reis‘ ist Goldes wert.
hei, unter grünen Linden,
da leuchten weiße Kleid‘!
heija, nun hat uns Kinden
ein End all Wintersleid.

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André

Hallo

Da Lieder unter demThema „Frühling“ voreiniger Zeit eine Montagsfrage im „Kunstliedforum“ auf Facebook waren, habe ich auf  Spotify eine kleine Playliste erstellt:

Playliste „Frühling“ auf Spotify

Gruß Wolfgang

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musika

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