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La Cambiale di Matrimonio war Rossinis erste Oper, eine Farsa, die er während seiner Studienzeit komponiert hat. Das Stück ist einaktig angelegt und unterstreicht das große Talent des 18jährigen für die Bühnenmusik. In dieser eleganten Partitur hört man einen an die Wiener Klassik geschulten Stil, mit einer auf die Romantik hinweisenden Musiksprache. Rossini schafft hier schon eine transparente Orchestrierung, während das vokale Element entsprechend behandelt ist. Was sich hier ankündigt wird in den späteren Opern prägend sein. Die Live-Darbietung vom Rossini-Festival in Wildbad, die in Kooperation mit dem Südwestrundfunk entstanden ist, was ich als einen Pluspunkt bezeichnen möchte, denn die technischen Möglichkeiten, die der öffentliche Rundfunk bieten kann, sind schon enorm. Hinsichtlich der Mitwirkenden kann ich nur sagen, dass ich keinen von ihnen kannte, dass ich aber allen Sängern und Sängerinnen hervorragende stimmliche Qualitäten bescheinigen will. Die bemerkenswerteste Nummer in diesem Einakter ist für mich Rezitativ und Arie der Fanni „Come tacer… Vorrei spiegarvi giubilo“, die Julija Samsonova in dem für den Rossini-Stil üblichen Tempo lebhaft ausführt. Auch die übrigen Gesangskünstler beherrschen diesen typischen Rossini-Stil und meistern ihn hervorragend. Zusammenfassend kann ich sagen, dass hier eine respektable Aufnahme eines wirklich reizvollen Rossini-Juwels vorliegt. Sie muss sich nicht des Vergleichs mit der (allerdings nicht mehr erhältlichen) Aufnahme unter Renato Fasano mit den Virtuosi di Roma und Renata Scotto, Nicola Monti und Rolando Panerai schämen. Was der junge amerikanische Dirigent Christopher Franklin mit dem Württembergischen Philharmonischem Orchester instrumental in die Aufnahme-Mikrofone zaubert, kann sich hören lassen und ist, angesichts eines günstigen Preises, m.M.n. unschlagbar. Diese Produktion ist jede Empfehlung wert. La Cambiale di Matrimonio war Rossinis erste Oper, eine Farsa, die er während seiner Studienzeit komponiert hat. Das Stück ist einaktig angelegt und unterstreicht das große Talent des 18jährigen für die Bühnenmusik. In dieser eleganten Partitur hört man einen an die Wiener Klassik geschulten Stil, mit einer auf die Romantik hinweisenden Musiksprache. Rossini schafft hier schon eine transparente Orchestrierung, während das vokale Element entsprechend behandelt ist. Was sich hier ankündigt wird in den späteren Opern prägend sein. Die Live-Darbietung vom Rossini-Festival in Wildbad, die in Kooperation mit dem Südwestrundfunk entstanden ist, was ich als einen Pluspunkt bezeichnen möchte, denn die technischen Möglichkeiten, die der öffentliche Rundfunk bieten kann, sind schon enorm. Hinsichtlich der Mitwirkenden kann ich nur sagen, dass ich keinen von ihnen kannte, dass ich aber allen Sängern und Sängerinnen hervorragende stimmliche Qualitäten bescheinigen will. Die bemerkenswerteste Nummer in diesem Einakter ist für mich Rezitativ und Arie der Fanni „Come tacer… Vorrei spiegarvi giubilo“, die Julija Samsonova in dem für den Rossini-Stil üblichen Tempo lebhaft ausführt. Auch die übrigen Gesangskünstler beherrschen diesen typischen Rossini-Stil und meistern ihn hervorragend. Zusammenfassend kann ich sagen, dass hier eine respektable Aufnahme eines wirklich reizvollen Rossini-Juwels vorliegt. Sie muss sich nicht des Vergleichs mit der (allerdings nicht mehr erhältlichen) Aufnahme unter Renato Fasano mit den Virtuosi di Roma und Renata Scotto, Nicola Monti und Rolando Panerai schämen. Was der junge amerikanische Dirigent Christopher Franklin mit dem Württembergischen Philharmonischem Orchester instrumental in die Aufnahme-Mikrofone zaubert, kann sich hören lassen und ist, angesichts eines günstigen Preises, m.M.n. unschlagbar. Diese Produktion ist jede Empfehlung wert.Furioser "Heiratswechsel"
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