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Zum Auftakt dieses Themas über mein Idol, den französischen Dichter und Chansonnier Georges Brassens (1921-1981) möchte ich ‚Onkel Archibald‘ vorschlagen, das ich bereits an anderer Stelle hier im Forum präsentierte. Der Dichter würdigt darin den Tod als Erlöser von den Scherereien des Lebens. Der Tod wird dort als Frau dargestellt, weil er im Französischen weiblich ist (‚la mort‘): Onkel Archibald Oh Ihr Schönredner mit Erfolg Er ging grad auf einen Dieb los Das Weibsbild war sehr liederlich Mein lust’ger Onkel höhnte keck: Da schwang sie sich aufs hohe Ross Er schien nicht erbaut, drum sprach sie: Leg dich zu mir dann siehst du gleich Dir wird kein Recht beschnitten sein Du wurdest genug für dumm verkauft Mein Onkel henkelte sich ein Oh Ihr Schönredner mit Erfolg Georges Brassens: Oncle Archibald (1957) Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. (Der französische Text befindet sich in der Video-Beschreibung) Zum Auftakt dieses Themas über mein Idol, den französischen Dichter und Chansonnier Georges Brassens (1921-1981) möchte ich ‚Onkel Archibald‘ vorschlagen, das ich bereits an anderer Stelle hier im Forum präsentierte. Der Dichter würdigt darin den Tod als Erlöser von den Scherereien des Lebens. Der Tod wird dort als Frau dargestellt, weil er im Französischen weiblich ist (‚la mort‘): Onkel Archibald Oh Ihr Schönredner mit Erfolg Er ging grad auf einen Dieb los Das Weibsbild war sehr liederlich Mein lust’ger Onkel höhnte keck: Da schwang sie sich aufs hohe Ross Er schien nicht erbaut, drum sprach sie: Leg dich zu mir dann siehst du gleich Dir wird kein Recht beschnitten sein Du wurdest genug für dumm verkauft Mein Onkel henkelte sich ein Oh Ihr Schönredner mit Erfolg Georges Brassens: Oncle Archibald (1957) Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. (Der französische Text befindet sich in der Video-Beschreibung) „Ich habe mich sehr klein gemacht“ (Je me suis fait tout petit) ist ein Lied von Georges Brassens aus dem Jahr 1956, nach dem das Album benannt ist, dessen erstes Lied es ist. Es beschreibt die Liebe des Autors zu seiner Partnerin Joha Heiman. Darin erinnert Brassens an seine Vergangenheit als harter Kerl, der sich nun von seiner Partnerin dominieren lässt. Auf jede der vier Strophen folgt jeweils ein Refrain, in dem Brassens ein kindisches Bild der jungen Dame zeichnet: „Sie schließt ihre Augen, wenn wir sie ins Bett bringen“, „sagt Mama, wenn wir sie berühren“. , und der Sänger nennt sie „Puppe“. Tatsächlich hatte Brassens die Angewohnheit, seine Begleiterin den Spitznamen „Püppchen“ zu geben. Sie lebten ihre „Nicht-Ehe“ bis Freund Hein sie 1981 trennte: die von den Weisen angekündigte „Qual“ der Heirat erfüllte sich nicht. Hier folgt eine herrliche Cover-Version mit Pomplamoose & John Schroeder: LG André „Ich habe mich sehr klein gemacht“ (Je me suis fait tout petit) ist ein Lied von Georges Brassens aus dem Jahr 1956, nach dem das Album benannt ist, dessen erstes Lied es ist. Es beschreibt die Liebe des Autors zu seiner Partnerin Joha Heiman. Darin erinnert Brassens an seine Vergangenheit als harter Kerl, der sich nun von seiner Partnerin dominieren lässt. Auf jede der vier Strophen folgt jeweils ein Refrain, in dem Brassens ein kindisches Bild der jungen Dame zeichnet: „Sie schließt ihre Augen, wenn wir sie ins Bett bringen“, „sagt Mama, wenn wir sie berühren“. , und der Sänger nennt sie „Puppe“. Tatsächlich hatte Brassens die Angewohnheit, seine Begleiterin den Spitznamen „Püppchen“ zu geben. Sie lebten ihre „Nicht-Ehe“ bis Freund Hein sie 1981 trennte: die von den Weisen angekündigte „Qual“ der Heirat erfüllte sich nicht. Hier folgt eine herrliche Cover-Version mit Pomplamoose & John Schroeder: LG André „Das Testament“, ein Lied, das man hier nochmal anhören kann: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Ich werde traurig sein wie eine Weide Wenn ich zum Friedhof gehen soll Bevor ich eine kleine Geschichte erzähle Gott gebe, dass meine Witwe beunruhigt ist Lasst ihn meinen Wein trinken, lasst ihn meine Frau lieben Hier liegt ein totes Blatt Georges Brassens ❤ „Das Testament“, ein Lied, das man hier nochmal anhören kann: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Ich werde traurig sein wie eine Weide Wenn ich zum Friedhof gehen soll Bevor ich eine kleine Geschichte erzähle Gott gebe, dass meine Witwe beunruhigt ist Lasst ihn meinen Wein trinken, lasst ihn meine Frau lieben Hier liegt ein totes Blatt Georges Brassens ❤ Georges Brassens: Les Passantes (Verse von Antoine Pol ❤). Dazu gibt es eine kleine Geschichte: Brassens hatte diesen Text vertont, aber man konnte den Autor nicht finden, der das Gedicht geschrieben hatte. Eines Tages rief jemand an und fragt, ob er drei Lieder von Brassens aufnehmen dürfte auf eigene Kosten und gab sich zum Schluss als Antoine Pol zu erkennen, den man so lange vergeblich gesucht hatte. Als er erfuhr, dass Brassens seinen Text vertont hatte, brach er in Tränen aus. Brassens rief später zurück, da er gerade ein Rezital hatte. Eine Frau meldete sich, und als Brassens nach Antoine Pol fragte, sagte sie unter Tränen, er sei soeben gestorben. – Antoine Pol bekam sein Lied also nie zu hören, starb aber in dem Bewusstsein, dass sein Gedicht nun für die Nachwelt erhalten bleiben würde. Georges Brassens: Les Passantes (Verse von Antoine Pol ❤). Dazu gibt es eine kleine Geschichte: Brassens hatte diesen Text vertont, aber man konnte den Autor nicht finden, der das Gedicht geschrieben hatte. Eines Tages rief jemand an und fragt, ob er drei Lieder von Brassens aufnehmen dürfte auf eigene Kosten und gab sich zum Schluss als Antoine Pol zu erkennen, den man so lange vergeblich gesucht hatte. Als er erfuhr, dass Brassens seinen Text vertont hatte, brach er in Tränen aus. Brassens rief später zurück, da er gerade ein Rezital hatte. Eine Frau meldete sich, und als Brassens nach Antoine Pol fragte, sagte sie unter Tränen, er sei soeben gestorben. – Antoine Pol bekam sein Lied also nie zu hören, starb aber in dem Bewusstsein, dass sein Gedicht nun für die Nachwelt erhalten bleiben würde. Georges Brassens: La Marine On les r’trouve en raccourci C’est là l’sort de la marine Et les joies et les bouderies On a ri, on s’est baisés Tout c’qu’on fait dans un seul jour! Y a dans la chambre une odeur On n’est pas là pour causer C’est là l’sort de la marine On aura beau s’dépêcher Toutes les joies, tous les soucis Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Wir finden sie in einer Abkürzung Das ist das Schicksal der Marine Und die Freuden und das Schmollen Wir lachten, wir küssten uns Was wir an einem einzigen Tag alles tun! Es riecht im Zimmer Wir sind nicht hier, um zu reden Das ist das Schicksal der Marine Egal wie sehr wir uns beeilen Alle Freuden, alle Sorgen Georges Brassens: La Marine On les r’trouve en raccourci C’est là l’sort de la marine Et les joies et les bouderies On a ri, on s’est baisés Tout c’qu’on fait dans un seul jour! Y a dans la chambre une odeur On n’est pas là pour causer C’est là l’sort de la marine On aura beau s’dépêcher Toutes les joies, tous les soucis Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Wir finden sie in einer Abkürzung Das ist das Schicksal der Marine Und die Freuden und das Schmollen Wir lachten, wir küssten uns Was wir an einem einzigen Tag alles tun! Es riecht im Zimmer Wir sind nicht hier, um zu reden Das ist das Schicksal der Marine Egal wie sehr wir uns beeilen Alle Freuden, alle Sorgen Zur Feier des Tages: Die Schäferin Margot im Gras Als die Margot den Busen entblößte, Der Schulmeister und die Schüler, Refrain Doch den neidischen Frauen im Dorfe Als die Margot den Busen entblößte, Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Margoton, la jeune bergère trouvant dans l’herbe un petit chat Zur Feier des Tages: Die Schäferin Margot im Gras Als die Margot den Busen entblößte, Der Schulmeister und die Schüler, Refrain Doch den neidischen Frauen im Dorfe Als die Margot den Busen entblößte, Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Margoton, la jeune bergère trouvant dans l’herbe un petit chat Georges Brassens neben Léo Ferré und Alain Delon, der uns gestern Abend verlassen hat. Georges Brassens neben Léo Ferré und Alain Delon, der uns gestern Abend verlassen hat. Georges Brassens: Il n’y a pas d’amour heureux Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Il n’y a pas d’amour heureux (Gedicht von Louis Aragon) Rien n’est jamais acquis à l’homme, ni sa force Sa vie elle ressemble à ces soldats sans armes Mon bel amour, mon cher amour, ma déchirure Le temps d’apprendre à vivre il est déjà trop tard Glückliche Liebe gibt es nicht (Deutsch von Leobald Loewe) Nichts ist dem Menschen wirklich sicher, nicht sein Herz Sein Leben gleicht Soldaten ohne Munition Du schöne, teu’re Liebe, Du, die mich zerriss Um noch zu lernen, wie man lebt, braucht es zu lang‘ Georges Brassens: Il n’y a pas d’amour heureux Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Il n’y a pas d’amour heureux (Gedicht von Louis Aragon) Rien n’est jamais acquis à l’homme, ni sa force Sa vie elle ressemble à ces soldats sans armes Mon bel amour, mon cher amour, ma déchirure Le temps d’apprendre à vivre il est déjà trop tard Glückliche Liebe gibt es nicht (Deutsch von Leobald Loewe) Nichts ist dem Menschen wirklich sicher, nicht sein Herz Sein Leben gleicht Soldaten ohne Munition Du schöne, teu’re Liebe, Du, die mich zerriss Um noch zu lernen, wie man lebt, braucht es zu lang‘ Ich möchte nicht weinen, weil ich immer noch ein bescheidener Typ bin, und ich möchte auch nicht zu viel schreien, oder die leidenden Schreie von Romantikern ausstoßen (tief im Inneren bin ich ein unnatürlicher Romantiker), also tue ich so, als ob ich heiter wäre. Selbst vor mir selbst weine ich nicht gern.“ Georges Brassens Ich möchte nicht weinen, weil ich immer noch ein bescheidener Typ bin, und ich möchte auch nicht zu viel schreien, oder die leidenden Schreie von Romantikern ausstoßen (tief im Inneren bin ich ein unnatürlicher Romantiker), also tue ich so, als ob ich heiter wäre. Selbst vor mir selbst weine ich nicht gern.“ Georges Brassens Das wilde Kraut Der Mensch, so sagt man, lebe brav Ich bin ein wildes Kraut, Himmel, warum stört’s Euch denn so, Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Das wilde Kraut Der Mensch, so sagt man, lebe brav Ich bin ein wildes Kraut, Himmel, warum stört’s Euch denn so, Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Für diejenigen, die „Georges Brassens, ein Gigant des Chansons im 20. Jahrhundert“ noch nicht kennen, bietet das folgende YouTube-Video ein paar nützliche Informationen. Es beginnt damit, wie sein Name richtig ausgesprochen wird (bei Minute 3:30): Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Video-Beschreibung: Alles Liebe Für diejenigen, die „Georges Brassens, ein Gigant des Chansons im 20. Jahrhundert“ noch nicht kennen, bietet das folgende YouTube-Video ein paar nützliche Informationen. Es beginnt damit, wie sein Name richtig ausgesprochen wird (bei Minute 3:30): Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Video-Beschreibung: Alles Liebe Brassens und sein Elfenbeinturm Georges hatte nur eine absolute Forderung: Er sollte von den Zwängen des Alltags verschont bleiben und die zum Schreiben nötige Zeit und Ruhe haben. Kunst ist anspruchsvoll; aber die höchste Kunst besteht darin, sich nichts davon anmerken zu lassen. Die Mühe, ein Gedicht zu schreiben, darf keine Spuren hinterlassen. Singen war seine einzige Leidenschaft. Nichts war wichtiger. Kein Streben, kein Gefühl konnte damit konkurrieren. Er erklärte 1976: „Wenn Sie sich ein genaues Bild von meinem Leben machen wollen, sagen Sie sich, dass alles da ist: sich den Anfang eines Liedes vorzustellen und ihn aufzubauen […] alles, was ich zu sagen habe, steckt in meinen Liedern.“ In dreißig Jahren erreichte er die volle Intensität seiner Verbundenheit mit dem Gesang. Gewiss, Gedichte, Melodien, Lieder hatte er noch zu bieten. Doch die Krankheit brach ihn, überwältigte ihn und nahm ihn schließlich dahin. [JP Sermonte, « Une vie de chanson »] Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Brassens und sein Elfenbeinturm Georges hatte nur eine absolute Forderung: Er sollte von den Zwängen des Alltags verschont bleiben und die zum Schreiben nötige Zeit und Ruhe haben. Kunst ist anspruchsvoll; aber die höchste Kunst besteht darin, sich nichts davon anmerken zu lassen. Die Mühe, ein Gedicht zu schreiben, darf keine Spuren hinterlassen. Singen war seine einzige Leidenschaft. Nichts war wichtiger. Kein Streben, kein Gefühl konnte damit konkurrieren. Er erklärte 1976: „Wenn Sie sich ein genaues Bild von meinem Leben machen wollen, sagen Sie sich, dass alles da ist: sich den Anfang eines Liedes vorzustellen und ihn aufzubauen […] alles, was ich zu sagen habe, steckt in meinen Liedern.“ In dreißig Jahren erreichte er die volle Intensität seiner Verbundenheit mit dem Gesang. Gewiss, Gedichte, Melodien, Lieder hatte er noch zu bieten. Doch die Krankheit brach ihn, überwältigte ihn und nahm ihn schließlich dahin. [JP Sermonte, « Une vie de chanson »] Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. „Ich bin kein richtiger Komponist. Ich bin eigentlich ein Liedermacher, das, was man früher einen Troubadour nannte. Es ist nicht so, dass ich meine Gedichte singe, sondern ich singe Lieder. Denn Lieder sind für mich ein Ganzes: Sie sind Musik und Text, mit einer Stimme und einer Begleitung.“ 💬 Georges Brassens im Interview mit Michel Lancelot über Europe 1 im Jahr 1969 „Ich bin kein richtiger Komponist. Ich bin eigentlich ein Liedermacher, das, was man früher einen Troubadour nannte. Es ist nicht so, dass ich meine Gedichte singe, sondern ich singe Lieder. Denn Lieder sind für mich ein Ganzes: Sie sind Musik und Text, mit einer Stimme und einer Begleitung.“ 💬 Georges Brassens im Interview mit Michel Lancelot über Europe 1 im Jahr 1969 Das Lied „Marquise“ von Georges Brassens, der die Musik zu den Texten von Pierre Corneilles „Stances à Marquise“ komponierte und eine „Klärung“ von Tristan Bernard hinzufügte. Das Lied, bekannt für seinen humorvollen Ton und seinen Blick auf Zeit und Schönheit, stammt vom Album „Les Trompettes de la renommée“ (1962). ||: Marquise, si mon visage ||: Le temps aux plus belles choses ||: Le même cours des planètes Peut-être que je serai vieille, Die Zeit nagt an den schönsten Dingen Der ewige Lauf der Sterne Vielleicht werde ich mal alt sein, (Deutsch von Dieter Kaiser) Das Lied „Marquise“ von Georges Brassens, der die Musik zu den Texten von Pierre Corneilles „Stances à Marquise“ komponierte und eine „Klärung“ von Tristan Bernard hinzufügte. Das Lied, bekannt für seinen humorvollen Ton und seinen Blick auf Zeit und Schönheit, stammt vom Album „Les Trompettes de la renommée“ (1962). ||: Marquise, si mon visage ||: Le temps aux plus belles choses ||: Le même cours des planètes Peut-être que je serai vieille, Die Zeit nagt an den schönsten Dingen Der ewige Lauf der Sterne Vielleicht werde ich mal alt sein, (Deutsch von Dieter Kaiser) Im Juli 1966 bereitete Georges Brassens in seinem Haus in Crespières (bei Paris) sein neues Album vor. Eine kleine Gruppe von Künstlern arbeitete an den Aufnahmen, die schließlich das endgültige Album bildeten: Nr. 11, auch als „Supplique pour être enterré à la plage de Sète“ („Bitte um Beerdigung am Strand von Sète“) bekannt. Im Juli 1966 bereitete Georges Brassens in seinem Haus in Crespières (bei Paris) sein neues Album vor. Eine kleine Gruppe von Künstlern arbeitete an den Aufnahmen, die schließlich das endgültige Album bildeten: Nr. 11, auch als „Supplique pour être enterré à la plage de Sète“ („Bitte um Beerdigung am Strand von Sète“) bekannt. Wusstet ihr, dass Georges Brassens und Jacques Brel auf derselben Etage wohnten? Ihre beiden Wohnungen befanden sich im zwölften Stock der Rue Émile-Dubois 5-19 in Paris – Brel im Treppenhaus G und Brassens im Treppenhaus D. „Brel und Brassens sind Nachbarn, nicht weil sie im selben Gebäude wohnen, sondern weil sie im Geiste Nachbarn sind: Sie haben die völlige Freiheit, zu denken, zu sprechen, zu schreiben und zu singen wie sie wollen; sie stehen ganz oben auf dem Podium. Und das ist symbolisch: Sie wohnen beide im zwölften Stock, an einem der höchsten Punkte im Süden von Paris. Was mir an diesen beiden Nachbarn gefällt, ist, dass sie in einem Luxusgebäude wohnen. Es ist ein prachtvolles Gebäude; jeder möchte dort wohnen. Es ist ein Gebäude, das man mit seinen ultramodernen Formen auf Zeitschriftencovern sieht. Und tatsächlich treffen sie sich regelmäßig im Bistro in der Straße dahinter, einem alten Bistro, das man sich gut in einem Brassens-Song vorstellen kann. Ein altes, leicht schmutziges Bistro mit Abonnenten, die sich an ihre Drinks auf der Theke klammern, und sie gehen nach unten und spielen Karten. Und ich liebe die Vorstellung, dass diese beiden großartigen Nachbarn, die im selben Gebäude wohnen, sich woanders treffen und sich an einem fast natürlichen Ort wiederfinden, an dem man Künstler, Dichter und Humanisten erwartet – Menschen, die ihre ganze Arbeit tatsächlich durch das Betrachten von Menschen geleistet haben. Mit Verzeihung, sie sind überhaupt nicht eingebildet. Und deshalb bleiben sie, selbst wenn sie nicht einer Meinung sind, selbst wenn ihre Karrieren vermeintlich konkurrieren, einander extrem nahe und Freunde, vielleicht sogar über alle Vorstellungen hinaus, dass es zu einem Wettbewerb zwischen der Nummer eins und der Nummer zwei im französischen Liedgut der damaligen Zeit kommen könnte.“ Wusstet ihr, dass Georges Brassens und Jacques Brel auf derselben Etage wohnten? Ihre beiden Wohnungen befanden sich im zwölften Stock der Rue Émile-Dubois 5-19 in Paris – Brel im Treppenhaus G und Brassens im Treppenhaus D. „Brel und Brassens sind Nachbarn, nicht weil sie im selben Gebäude wohnen, sondern weil sie im Geiste Nachbarn sind: Sie haben die völlige Freiheit, zu denken, zu sprechen, zu schreiben und zu singen wie sie wollen; sie stehen ganz oben auf dem Podium. Und das ist symbolisch: Sie wohnen beide im zwölften Stock, an einem der höchsten Punkte im Süden von Paris. Was mir an diesen beiden Nachbarn gefällt, ist, dass sie in einem Luxusgebäude wohnen. Es ist ein prachtvolles Gebäude; jeder möchte dort wohnen. Es ist ein Gebäude, das man mit seinen ultramodernen Formen auf Zeitschriftencovern sieht. Und tatsächlich treffen sie sich regelmäßig im Bistro in der Straße dahinter, einem alten Bistro, das man sich gut in einem Brassens-Song vorstellen kann. Ein altes, leicht schmutziges Bistro mit Abonnenten, die sich an ihre Drinks auf der Theke klammern, und sie gehen nach unten und spielen Karten. Und ich liebe die Vorstellung, dass diese beiden großartigen Nachbarn, die im selben Gebäude wohnen, sich woanders treffen und sich an einem fast natürlichen Ort wiederfinden, an dem man Künstler, Dichter und Humanisten erwartet – Menschen, die ihre ganze Arbeit tatsächlich durch das Betrachten von Menschen geleistet haben. Mit Verzeihung, sie sind überhaupt nicht eingebildet. Und deshalb bleiben sie, selbst wenn sie nicht einer Meinung sind, selbst wenn ihre Karrieren vermeintlich konkurrieren, einander extrem nahe und Freunde, vielleicht sogar über alle Vorstellungen hinaus, dass es zu einem Wettbewerb zwischen der Nummer eins und der Nummer zwei im französischen Liedgut der damaligen Zeit kommen könnte.“ Der 8. August ist der Internationale Katzentag. Georges Brassens – Putain de toi: Zu jener Zeit lebte ich auf dem Mond, Ah, ah, ah, ah, An einem Regenabend kratzte es an meiner Tür. Ah, ah, ah, ah, Mit pistaziengrünen Mandelaugen Ah, ah, ah, ah, An allen Ecken und Enden meines Bohemenlebens Ah, ah, ah, ah, Aber die Zeit vergeht und tötet aufs Geratewohl. Ah, ah, ah, ah, Der Gipfel schließlich, du elende Schlampe, war, Ah, ah, ah, ah, Es war aus, du warst zu weit gegangen, Ah, ah, ah, ah, Der 8. August ist der Internationale Katzentag. Georges Brassens – Putain de toi: Zu jener Zeit lebte ich auf dem Mond, Ah, ah, ah, ah, An einem Regenabend kratzte es an meiner Tür. Ah, ah, ah, ah, Mit pistaziengrünen Mandelaugen Ah, ah, ah, ah, An allen Ecken und Enden meines Bohemenlebens Ah, ah, ah, ah, Aber die Zeit vergeht und tötet aufs Geratewohl. Ah, ah, ah, ah, Der Gipfel schließlich, du elende Schlampe, war, Ah, ah, ah, ah, Es war aus, du warst zu weit gegangen, Ah, ah, ah, ah, Ein sehr bewegender Live-Auftritt: Deutsch D. Kaiser Nein, es war wirklich nicht das Floß Sein “fluctuat, nec mergitur“. Sie war’n nicht nur Freunde aus Jux, Auch Unschuldsengel war’n sie nicht, Traf einen mal ein bitt’res Los, Beim Stelldichein der Freunde an Bord Ich hab’ bestiegen manches Boot, Ein sehr bewegender Live-Auftritt: Deutsch D. Kaiser Nein, es war wirklich nicht das Floß Sein “fluctuat, nec mergitur“. Sie war’n nicht nur Freunde aus Jux, Auch Unschuldsengel war’n sie nicht, Traf einen mal ein bitt’res Los, Beim Stelldichein der Freunde an Bord Ich hab’ bestiegen manches Boot, Am 22. September, zur Hölle mit dir, bist du gegangen. Früher breitete ich meine Arme wie ein Paar Flügel aus und Wir werden in der Zeit der toten Blätter Andächtig mit einem Stück deiner Spitzen gebunden Von nun an wird das kleine Stück Herz, das mir bleibt, Und es ist traurig, ohne dich nicht mehr traurig zu sein https://youtu.be/zPDJQYq9y0E?si=6Lx6zB_Q009-oZ8C Am 22. September, zur Hölle mit dir, bist du gegangen. Früher breitete ich meine Arme wie ein Paar Flügel aus und Wir werden in der Zeit der toten Blätter Andächtig mit einem Stück deiner Spitzen gebunden Von nun an wird das kleine Stück Herz, das mir bleibt, Und es ist traurig, ohne dich nicht mehr traurig zu sein https://youtu.be/zPDJQYq9y0E?si=6Lx6zB_Q009-oZ8C Hier sieht man, wie sehr Georges Brassens Charles Trenet verehrte: Er verschlang ihn mit seinen Augen! … (Von Charles Trenets Liedern angetan, brauchte Georges Brassens zehn Jahre, um seinen Stil zu finden und eigene Lieder zu schreiben.) Charles Trenet & Georges Brassens – Petit oiseau: https://youtu.be/tBtSoZhab3k?si=CoMLCLCpz1j4XapS Hier sieht man, wie sehr Georges Brassens Charles Trenet verehrte: Er verschlang ihn mit seinen Augen! … (Von Charles Trenets Liedern angetan, brauchte Georges Brassens zehn Jahre, um seinen Stil zu finden und eigene Lieder zu schreiben.) Charles Trenet & Georges Brassens – Petit oiseau: « La ronde des jurons », aus dem Album Le Vieux Léon: Der Reigen der Flucher Hier ist der Reigen der Flucher, sie fluchten hier, sie fluchten da, Refrain (eine Serie kaum übersetzbarer Flüche): Tous les morbleus, tous les ventrebleus Tous les cristis, les ventres saint-gris Sans oublier les jarnicotons Tous les bon Dieux, tous les vertudieux — Ein Jammer! Die Fuhrknechte Der alte Katechismus des Unflats Refrain Georges Brassens singt « La ronde des jurons » in „Chez vous ce soir“, einer Sendung von Michèle Arnaud , am 5. Dezember 1958 /RTF: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. « La ronde des jurons », aus dem Album Le Vieux Léon: Der Reigen der Flucher Hier ist der Reigen der Flucher, sie fluchten hier, sie fluchten da, Refrain (eine Serie kaum übersetzbarer Flüche): Tous les morbleus, tous les ventrebleus Tous les cristis, les ventres saint-gris Sans oublier les jarnicotons Tous les bon Dieux, tous les vertudieux — Ein Jammer! Die Fuhrknechte Der alte Katechismus des Unflats Refrain Georges Brassens singt « La ronde des jurons » in „Chez vous ce soir“, einer Sendung von Michèle Arnaud , am 5. Dezember 1958 /RTF: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Erinnerungen an die 80er Jahre Krankheitsbedingt musste er sich 1976 zurückziehen 😔, doch er hinterließ einen poetischen und humanistischen Schatz 🌟, der noch heute an Schulen gelehrt 📚 und von allen Generationen gesungen wird. Eine wahre Hymne an die Meinungsfreiheit 🕊️. [Souvenirs Vintage 60 70 80 90, Facebook] Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Die Verliebten auf den Bänken Refrain Sie halten Händchen, Wenn die heilige Familie Wenn die Monate verstrichen Erinnerungen an die 80er Jahre Krankheitsbedingt musste er sich 1976 zurückziehen 😔, doch er hinterließ einen poetischen und humanistischen Schatz 🌟, der noch heute an Schulen gelehrt 📚 und von allen Generationen gesungen wird. Eine wahre Hymne an die Meinungsfreiheit 🕊️. [Souvenirs Vintage 60 70 80 90, Facebook] Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Die Verliebten auf den Bänken Refrain Sie halten Händchen, Wenn die heilige Familie Wenn die Monate verstrichen Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Georges Brassens, frz. Dichter und Chansonnier
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Prophetenpack Marktschreiervolk
Ihr Betrüger
Die Zeit dass Onkel Archibald
Euch die großen Feste bezahlt
Ist vorbei!
Der ihm von der Taschenuhr die
Zeit stibitzte
Als plötzlich ihre Majestät
Gevattrin Tod am Wege stand
Die Verflixte!
Und ging vorm Friedhof auf den Strich
Dort bezirzte sie
Die Männer, machte sie scharf
Indem sie höher als man darf
Ihren Rock schürzte
«Knochengerüst heb dich hinweg!
Sag was soll ich
Mit so ’nem klapperdürren Weib!
Es leb‘ der schöne Frauenleib
Mollig und rund !»
Packte die Sens‘ die unterm Rock
Sie versteckte
Mit der sie Onkel Archibald
Auf einen einz’gen Hieb alsbald
Niederstreckte
«Höre dass ich dich als deine Braut
Lange schon liebe
Die Hochzeit mit meiner Person
Prophezeite man dir einst schon
An der Wiege
Das Leben unvergleichlich leicht
Und gelassen
In meinen Armen kann dich ach!
Kein Hund kein Wolf kein Mensch kein Schwach-
kopf mehr fassen
Du kannst ohne Intrige schrei’n:
es lebe der König!
Doch willst du ’nen Wechsel auf dem Thron
So schrei: Es lebe die Rebellion!
Mich schert es wenig
Von nun an lebt niemand mehr
Auf deine Kosten
Du machst nie mehr einen Diener
Die Herrn und Meister stehn auf ver-
lor’nem Posten»
Die Schöne war im Grunde kein
Übler Drachen
Und Arm in Arm zogen sie so
Von dannen um ich weiß nicht wo
Hochzeit zu machen
Prophetenpack Marktschreiervolk
Ihr Betrüger
Die Zeit dass Onkel Archibald
Euch die großen Feste bezahlt
Ist vorbei!
Mehr erfahren
Prophetenpack Marktschreiervolk
Ihr Betrüger
Die Zeit dass Onkel Archibald
Euch die großen Feste bezahlt
Ist vorbei!
Der ihm von der Taschenuhr die
Zeit stibitzte
Als plötzlich ihre Majestät
Gevattrin Tod am Wege stand
Die Verflixte!
Und ging vorm Friedhof auf den Strich
Dort bezirzte sie
Die Männer, machte sie scharf
Indem sie höher als man darf
Ihren Rock schürzte
«Knochengerüst heb dich hinweg!
Sag was soll ich
Mit so ’nem klapperdürren Weib!
Es leb‘ der schöne Frauenleib
Mollig und rund !»
Packte die Sens‘ die unterm Rock
Sie versteckte
Mit der sie Onkel Archibald
Auf einen einz’gen Hieb alsbald
Niederstreckte
«Höre dass ich dich als deine Braut
Lange schon liebe
Die Hochzeit mit meiner Person
Prophezeite man dir einst schon
An der Wiege
Das Leben unvergleichlich leicht
Und gelassen
In meinen Armen kann dich ach!
Kein Hund kein Wolf kein Mensch kein Schwach-
kopf mehr fassen
Du kannst ohne Intrige schrei’n:
es lebe der König!
Doch willst du ’nen Wechsel auf dem Thron
So schrei: Es lebe die Rebellion!
Mich schert es wenig
Von nun an lebt niemand mehr
Auf deine Kosten
Du machst nie mehr einen Diener
Die Herrn und Meister stehn auf ver-
lor’nem Posten»
Die Schöne war im Grunde kein
Übler Drachen
Und Arm in Arm zogen sie so
Von dannen um ich weiß nicht wo
Hochzeit zu machen
Prophetenpack Marktschreiervolk
Ihr Betrüger
Die Zeit dass Onkel Archibald
Euch die großen Feste bezahlt
Ist vorbei!
Mehr erfahren![]()

„Püppchen“ Joha Heiman
„Püppchen“ Joha Heiman![]()
Mehr erfahren
Wenn der Gott, der mich überall begleitet,
mit der Hand auf der Schulter zu mir sagt:
„Geh doch mal nach oben schauen, ob ich da bin“
Also vom Himmel und von der Erde
werde ich trauern müssen.
Steht die Eiche noch,
die Tanne für meinen Sarg?
werde ich den längsten Weg nehmen
Ich werde Grabschwänzen spielen
Ich werde das Leben rückwärts verlassen
Was soll’s, wenn mich die Bestatter ausschimpfen
Was soll’s, wenn sie mich für verrückt halten
Ich möchte in die andere Welt aufbrechen
auf dem Wege der Schulkinder
für die schönen Seelen der Verdammten
träume ich von einer weiteren Liebelei
Ich träume davon, mich wieder schick zu machen
noch einmal „Ich liebe dich“ zu sagen
noch einmal den Kopf zu verlieren
die Blütenblätter der Chrysantheme abzuzupfen
dem Gänseblümchen der Toten
wenn sie ihren Gefährten begräbt
damit sie zum Weinen
Keine Zwiebel benötigt
Lasst sie ihre zweite Ehe eingehen
mit einem Ehemann wie mich:
Er kann meine Stiefel nehmen
Und meine Hausschuhe und meine Kleidung.
Lasst ihn meine Pfeife und meinen Tabak rauchen.
Aber niemals – Tod meiner Seele
niemals peitsche er meine Katzen aus!
Obwohl ich kein Atom,
keinen Schatten von Bosheit habe:
Wenn er meine Katzen auspeitscht, gibt es einen Geist
der wird kommen, um ihn zu verfolgen.
Hier endet mein Testament
Ein Schild sagt an meiner Tür:
„Wegen Beerdigung geschlossen“.
Ich verließ das Leben ohne Groll:
Ich werde nie wieder Zahnschmerzen haben!
Hier bin ich also im gemeinsamen Grab der Menschheit,
in der allgemeinen Totengruft der Zeit.
Mehr erfahren
Wenn der Gott, der mich überall begleitet,
mit der Hand auf der Schulter zu mir sagt:
„Geh doch mal nach oben schauen, ob ich da bin“
Also vom Himmel und von der Erde
werde ich trauern müssen.
Steht die Eiche noch,
die Tanne für meinen Sarg?
werde ich den längsten Weg nehmen
Ich werde Grabschwänzen spielen
Ich werde das Leben rückwärts verlassen
Was soll’s, wenn mich die Bestatter ausschimpfen
Was soll’s, wenn sie mich für verrückt halten
Ich möchte in die andere Welt aufbrechen
auf dem Wege der Schulkinder
für die schönen Seelen der Verdammten
träume ich von einer weiteren Liebelei
Ich träume davon, mich wieder schick zu machen
noch einmal „Ich liebe dich“ zu sagen
noch einmal den Kopf zu verlieren
die Blütenblätter der Chrysantheme abzuzupfen
dem Gänseblümchen der Toten
wenn sie ihren Gefährten begräbt
damit sie zum Weinen
Keine Zwiebel benötigt
Lasst sie ihre zweite Ehe eingehen
mit einem Ehemann wie mich:
Er kann meine Stiefel nehmen
Und meine Hausschuhe und meine Kleidung.
Lasst ihn meine Pfeife und meinen Tabak rauchen.
Aber niemals – Tod meiner Seele
niemals peitsche er meine Katzen aus!
Obwohl ich kein Atom,
keinen Schatten von Bosheit habe:
Wenn er meine Katzen auspeitscht, gibt es einen Geist
der wird kommen, um ihn zu verfolgen.
Hier endet mein Testament
Ein Schild sagt an meiner Tür:
„Wegen Beerdigung geschlossen“.
Ich verließ das Leben ohne Groll:
Ich werde nie wieder Zahnschmerzen haben!
Hier bin ich also im gemeinsamen Grab der Menschheit,
in der allgemeinen Totengruft der Zeit.![]()
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Dans nos p’tits amours d’un jour
Toutes les joies, tous les soucis
Des amours qui durent toujours
Et de toutes nos p’tites chéries
On accoste. Vite ! un bec
Pour nos baisers, l’corps avec
Les fâcheries, les bons retours
On les r’trouve en raccourci
Dans nos p’tits amours d’un jour
Sur les noeunoeils, les nénés
Dans les ch’veux à plein bécots
Pondus comme des oeufs tout chauds
Et comme on allonge le temps!
Plus d’trois fois, dans un seul jour
Content, pas content, content
D’amour tendre et de goudron
Ça vous met la joie au coeur
La peine aussi, et c’est bon
Mais on pense, même dans l’amour
On pense que d’main il fera jour
Et qu’c’est une calamité
Et de toutes nos p’tites chéries
On accoste, mais on devine
Qu’ça n’sera pas le paradis
Faire, bon Dieu ! la pige au temps
Et l’bourrer de tous nos péchés
Ça n’sera pas ça ; et pourtant
Des amours qui durent toujours !
On les r’trouve en raccourci
Dans nos p’tits amours d’un jour
Mehr erfahren
In unseren kleinen Liebschaften für einen Tag
Alle Freuden, alle Sorgen
Ewige Liebe
Und all unserer kleinen Lieblinge
Wir docken an. Schnell ! ein Schnabel
Für unsere Küsse, den Körper dazu
Die Ärgernisse, die gute Heimkehr
Wir finden sie in einer Abkürzung
In unseren kleinen Liebschaften für einen Tag
Auf die Wangen, die Titten
Aufs Haar mit vielen Küssen
Gelegt wie heiße Eier
Und wie wir die Zeit verlängern!
Mehr als dreimal an einem einzigen Tag
Glücklich, nicht glücklich, glücklich
Von zärtlicher Liebe und Teer
Es bringt Freude in dein Herz
Auch Schmerz, und das ist gut so
Aber wir denken, auch in der Liebe
Wir denken, dass es morgen Tag sein wird
Und eine Katastrophe
Und all unserer kleinen Lieblinge
Wir docken an, aber wir vermuten
Dass es kein Paradies sein wird
Wir sind, verdammt noch mal! Freiberufler
Und stopfen die Freizeit mit all unseren Sünden voll
Das kann’s nicht gewesen sein, und trotzdem
ewige Liebe!
Wir finden sie in einer Abkürzung
In unseren kleinen Liebschaften für einen Tag
Dans nos p’tits amours d’un jour
Toutes les joies, tous les soucis
Des amours qui durent toujours
Et de toutes nos p’tites chéries
On accoste. Vite ! un bec
Pour nos baisers, l’corps avec
Les fâcheries, les bons retours
On les r’trouve en raccourci
Dans nos p’tits amours d’un jour
Sur les noeunoeils, les nénés
Dans les ch’veux à plein bécots
Pondus comme des oeufs tout chauds
Et comme on allonge le temps!
Plus d’trois fois, dans un seul jour
Content, pas content, content
D’amour tendre et de goudron
Ça vous met la joie au coeur
La peine aussi, et c’est bon
Mais on pense, même dans l’amour
On pense que d’main il fera jour
Et qu’c’est une calamité
Et de toutes nos p’tites chéries
On accoste, mais on devine
Qu’ça n’sera pas le paradis
Faire, bon Dieu ! la pige au temps
Et l’bourrer de tous nos péchés
Ça n’sera pas ça ; et pourtant
Des amours qui durent toujours !
On les r’trouve en raccourci
Dans nos p’tits amours d’un jour
Mehr erfahren
In unseren kleinen Liebschaften für einen Tag
Alle Freuden, alle Sorgen
Ewige Liebe
Und all unserer kleinen Lieblinge
Wir docken an. Schnell ! ein Schnabel
Für unsere Küsse, den Körper dazu
Die Ärgernisse, die gute Heimkehr
Wir finden sie in einer Abkürzung
In unseren kleinen Liebschaften für einen Tag
Auf die Wangen, die Titten
Aufs Haar mit vielen Küssen
Gelegt wie heiße Eier
Und wie wir die Zeit verlängern!
Mehr als dreimal an einem einzigen Tag
Glücklich, nicht glücklich, glücklich
Von zärtlicher Liebe und Teer
Es bringt Freude in dein Herz
Auch Schmerz, und das ist gut so
Aber wir denken, auch in der Liebe
Wir denken, dass es morgen Tag sein wird
Und eine Katastrophe
Und all unserer kleinen Lieblinge
Wir docken an, aber wir vermuten
Dass es kein Paradies sein wird
Wir sind, verdammt noch mal! Freiberufler
Und stopfen die Freizeit mit all unseren Sünden voll
Das kann’s nicht gewesen sein, und trotzdem
ewige Liebe!
Wir finden sie in einer Abkürzung
In unseren kleinen Liebschaften für einen Tag![]()
Ein Kätzchen fand fürbass,
Das soeben verlor seine Mutter.
S’ kam ihr zupass.
Flugs öffnet sie ihre Bluse
Und legte es an die Brust,
Ihr einziges Ruhekissen,
wie sie wusst.
Die Katz dacht sie sei ihre Mutter
und fing an zu saugen. Oh Gott!
Gerührt ließ Margot sie gewähren.
Brave Margot.
Ein Bauer kam grade des Weges,
und sah das ungewohnte Geschehn.
Er erzählt allen, was er gesehn,
und am nächsten Tag:
um die Brüste zu geben der Katz,
waren Burschen und Männer des Dorfes
auf dem Platz alle da, la, la, la,
alle da, la, la, la, la, la.
Und die Margot, die brav
und recht einfach war,
dacht es sei doch nur wegen der Katz,
dass die Burschen und Männer des Dorfes warn
auf dem Platz alle da, la la la, alle da, la
alle da, lalalalalala.
Krämer, Küster und Rathauschef,
ließen sogar die Arbeit gehn, um das zu sehn.
Der Postler, der sonst war so emsig,
ließ die Post sogar einfach stehn.
Die Briefe, die er austragen sollte,
will niemand sehn.
Um zu schauen, Gott sei ihnen gnädig,
liefen Messdiener voller Hatz
aus der Mitte des Chorgestühles,
auf den Platz.
Und sogar im Geiste die Armen,
ich meine die Dorfgendarmen,
sie waren sehr angetan
von dem, was sie sahn.
Als die Margot den Busen entblößte,
um die Brüste zu geben der Katz, . . . .
blieben Männer und Liebhaber aus.
Sie beschlossen der Katz zu machen
den Garaus.
Eines Tages bewaffnet mit Stecken
liefen zornig sie zu dem Platz,
um sie endlich nieder zu strecken
die arme Katz.
Die Schäferin vergoss viele Tränen.
Sie nahm sich zum Trost einen Mann.
Nur er ist’s, der ihre Reize noch sehen kann.
Auch im Dorf ging die Zeit ins Land.
Die Geschichte ist nicht mehr bekannt.
Nur die Alten erzählen sie doch
ihren Enkeln noch.
um die Brüste zu geben der Katz,
waren Burschen und Männer des Dorfes
auf dem Platz, la la la la la la.
alle da, la la la la la.
Und die Margot, die brav
und recht einfach war,
dacht es sei doch nur wegen der Katz,
dass die Burschen und Männer des Dorfes warn
auf dem Platz, la la la la la la la,
alle da, la la la la la,
alle da, la la la la la la la la la.
Mehr erfahren
Qui venait de perdre sa mère l’adopta
Elle entrouvre sa collerette et le couche contre son sein
C’était tout c’qu’elle avait, pauvrette comme coussin
Le chat, la prenant pour sa mère, se mit à têter tout de go
Émue, Margot le laissa faire, brave Margot
Un croquant, passant à la ronde, trouvant le tableau peu commun
S’en alla le dire à tout l’monde et, le lendemain
Quand Margot dégrafait son corsage
Pour donner la gougoutte à son chat
Tous les gars, tous les gars du village
Étaient là, lalala la la la
Étaient là, lalala la la la
Et Margot qui était simple et très sage
Présumait qu’c’était pour voir son chat
Tous les gars, tous les gars du village
Étaient là, lalala la la la
Étaient là, lalala la la la
L’maître d’école et ses potaches, le maire, le bedeau, le bougnat
Négligeaient carrément leur tâche pour voir ça
Le facteur, d’ordinaire si preste pour voir ça, ne distribuait plus
Les lettres que personne, au reste n’aurait lues
Pour voir ça (Dieu le leur pardonne)
Les enfants de chœur, au milieu
Du saint sacrifice, abandonnent le saint lieu
Les gendarmes, même les gendarmes qui sont par nature si ballots
Se laissaient toucher par les charmes du joli tableau
Quand Margot dégrafait son corsage
Pour donner la gougoutte à son chat
Tous les gars, tous les gars du village
Étaient là, lalala la la la
Étaient là, lalala la la la
Et Margot qui était simple et très sage
Présumait qu’c’était pour voir son chat
Tous les gars, tous les gars du village
Étaient là, lalala la la la
Étaient là, lalala la la la
Mais les autres femmes de la commune privées d’leurs époux, d’leurs galants
Accumulèrent la rancune, patiemment
Puis un jour, ivres de colère, elles s’armèrent de bâtons
Et, farouches, elles immolèrent le chaton
La bergère, après bien des larmes pour s’consoler prit un mari
Et ne dévoilà plus ses charmes que pour lui
Le temps passa sur les mémoires, on oublia l’événement
Seuls des vieux racontent encore à leurs petits enfants
Quand Margot dégrafait son corsage
Pour donner la gougoutte à son chat
Tous les gars, tous les gars du village
Étaient là, lalala la la la
Étaient là, lalala la la la
Et Margot qui était simple et très sage
Présumait qu’c’était pour voir son chat
Tous les gars, tous les gars du village
Étaient là, lalala la la la
Étaient là, lalala la la la
Étaient là, lalala lalala la la la
Ein Kätzchen fand fürbass,
Das soeben verlor seine Mutter.
S’ kam ihr zupass.
Flugs öffnet sie ihre Bluse
Und legte es an die Brust,
Ihr einziges Ruhekissen,
wie sie wusst.
Die Katz dacht sie sei ihre Mutter
und fing an zu saugen. Oh Gott!
Gerührt ließ Margot sie gewähren.
Brave Margot.
Ein Bauer kam grade des Weges,
und sah das ungewohnte Geschehn.
Er erzählt allen, was er gesehn,
und am nächsten Tag:
um die Brüste zu geben der Katz,
waren Burschen und Männer des Dorfes
auf dem Platz alle da, la, la, la,
alle da, la, la, la, la, la.
Und die Margot, die brav
und recht einfach war,
dacht es sei doch nur wegen der Katz,
dass die Burschen und Männer des Dorfes warn
auf dem Platz alle da, la la la, alle da, la
alle da, lalalalalala.
Krämer, Küster und Rathauschef,
ließen sogar die Arbeit gehn, um das zu sehn.
Der Postler, der sonst war so emsig,
ließ die Post sogar einfach stehn.
Die Briefe, die er austragen sollte,
will niemand sehn.
Um zu schauen, Gott sei ihnen gnädig,
liefen Messdiener voller Hatz
aus der Mitte des Chorgestühles,
auf den Platz.
Und sogar im Geiste die Armen,
ich meine die Dorfgendarmen,
sie waren sehr angetan
von dem, was sie sahn.
Als die Margot den Busen entblößte,
um die Brüste zu geben der Katz, . . . .
blieben Männer und Liebhaber aus.
Sie beschlossen der Katz zu machen
den Garaus.
Eines Tages bewaffnet mit Stecken
liefen zornig sie zu dem Platz,
um sie endlich nieder zu strecken
die arme Katz.
Die Schäferin vergoss viele Tränen.
Sie nahm sich zum Trost einen Mann.
Nur er ist’s, der ihre Reize noch sehen kann.
Auch im Dorf ging die Zeit ins Land.
Die Geschichte ist nicht mehr bekannt.
Nur die Alten erzählen sie doch
ihren Enkeln noch.
um die Brüste zu geben der Katz,
waren Burschen und Männer des Dorfes
auf dem Platz, la la la la la la.
alle da, la la la la la.
Und die Margot, die brav
und recht einfach war,
dacht es sei doch nur wegen der Katz,
dass die Burschen und Männer des Dorfes warn
auf dem Platz, la la la la la la la,
alle da, la la la la la,
alle da, la la la la la la la la la.
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Qui venait de perdre sa mère l’adopta
Elle entrouvre sa collerette et le couche contre son sein
C’était tout c’qu’elle avait, pauvrette comme coussin
Le chat, la prenant pour sa mère, se mit à têter tout de go
Émue, Margot le laissa faire, brave Margot
Un croquant, passant à la ronde, trouvant le tableau peu commun
S’en alla le dire à tout l’monde et, le lendemain
Quand Margot dégrafait son corsage
Pour donner la gougoutte à son chat
Tous les gars, tous les gars du village
Étaient là, lalala la la la
Étaient là, lalala la la la
Et Margot qui était simple et très sage
Présumait qu’c’était pour voir son chat
Tous les gars, tous les gars du village
Étaient là, lalala la la la
Étaient là, lalala la la la
L’maître d’école et ses potaches, le maire, le bedeau, le bougnat
Négligeaient carrément leur tâche pour voir ça
Le facteur, d’ordinaire si preste pour voir ça, ne distribuait plus
Les lettres que personne, au reste n’aurait lues
Pour voir ça (Dieu le leur pardonne)
Les enfants de chœur, au milieu
Du saint sacrifice, abandonnent le saint lieu
Les gendarmes, même les gendarmes qui sont par nature si ballots
Se laissaient toucher par les charmes du joli tableau
Quand Margot dégrafait son corsage
Pour donner la gougoutte à son chat
Tous les gars, tous les gars du village
Étaient là, lalala la la la
Étaient là, lalala la la la
Et Margot qui était simple et très sage
Présumait qu’c’était pour voir son chat
Tous les gars, tous les gars du village
Étaient là, lalala la la la
Étaient là, lalala la la la
Mais les autres femmes de la commune privées d’leurs époux, d’leurs galants
Accumulèrent la rancune, patiemment
Puis un jour, ivres de colère, elles s’armèrent de bâtons
Et, farouches, elles immolèrent le chaton
La bergère, après bien des larmes pour s’consoler prit un mari
Et ne dévoilà plus ses charmes que pour lui
Le temps passa sur les mémoires, on oublia l’événement
Seuls des vieux racontent encore à leurs petits enfants
Quand Margot dégrafait son corsage
Pour donner la gougoutte à son chat
Tous les gars, tous les gars du village
Étaient là, lalala la la la
Étaient là, lalala la la la
Et Margot qui était simple et très sage
Présumait qu’c’était pour voir son chat
Tous les gars, tous les gars du village
Étaient là, lalala la la la
Étaient là, lalala la la la
Étaient là, lalala lalala la la la![]()


![]()
Mehr erfahren
Ni sa faiblesse ni son cœur, et quand il croit
Ouvrir ses bras son ombre est celle d’une croix
Et quand il veut serrer son bonheur il le broie
Sa vie est un étrange et douloureux divorce
Il n’y a pas d’amour heureux
Qu’on avait habillés pour un autre destin
À quoi peut leur servir de se lever matin
Eux qu’on retrouve au soir, désarmés, incertains
Dites ces mots ma vie et retenez vos larmes
Il n’y a pas d’amour heureux
Je te porte dans moi comme un oiseau blessé
Et ceux-là sans savoir nous regardent passer
Répétant après moi les mots que j’ai tressés
Et qui pour tes grands yeux tout aussitôt moururent
Il n’y a pas d’amour heureux
Que pleurent dans la nuit nos cœurs à l’unisson
Ce qu’il faut de regrets pour payer un frisson
Ce qu’il faut de malheur pour la moindre chanson
Ce qu’il faut de sanglots pour un air de guitare
Il n’y a pas d’amour heureux
nicht seine Schwäche noch die Kraft – und wenn er glaubt
er öffne seine Arme, ist sein Schattenwurf ein Kreuz
und wenn er glaubt, sein Glück ganz fest zu halten, bricht’s
sein Leben – eine Scheidung, entfremdet und voll Schmerz:
Glückliche Liebe gibt es nicht
die ausgerüstet sind für eine andere Mission
was soll es ihnen nützen, am Morgen aufzusteh’n
die wir am Abend schutz- und hilflos liegen seh’n
die Worte sag‘: Mein Leben – und halt‘ die Tränen an:
Glückliche Liebe gibt es nicht
wie ein verletzter Vogel flatterst Du in mir
und jene schauen ahnungslos, wie wir vorüber geh’n
sie sprechen noch die Worte nach, die ich erschuf
und nur für Deine großen Augen sterben ließ:
Glückliche Liebe gibt es nicht
so weinen uns’re Herzen gemeinsam in der Nacht
braucht es so viel Reue für ein Frösteln auf der Haut
braucht es so viel Leid – nur für ein Gedicht
und braucht es so viel Schluchzen für der Gitarre Klang:
Glückliche Liebe gibt es nicht
Mehr erfahren
Ni sa faiblesse ni son cœur, et quand il croit
Ouvrir ses bras son ombre est celle d’une croix
Et quand il veut serrer son bonheur il le broie
Sa vie est un étrange et douloureux divorce
Il n’y a pas d’amour heureux
Qu’on avait habillés pour un autre destin
À quoi peut leur servir de se lever matin
Eux qu’on retrouve au soir, désarmés, incertains
Dites ces mots ma vie et retenez vos larmes
Il n’y a pas d’amour heureux
Je te porte dans moi comme un oiseau blessé
Et ceux-là sans savoir nous regardent passer
Répétant après moi les mots que j’ai tressés
Et qui pour tes grands yeux tout aussitôt moururent
Il n’y a pas d’amour heureux
Que pleurent dans la nuit nos cœurs à l’unisson
Ce qu’il faut de regrets pour payer un frisson
Ce qu’il faut de malheur pour la moindre chanson
Ce qu’il faut de sanglots pour un air de guitare
Il n’y a pas d’amour heureux
nicht seine Schwäche noch die Kraft – und wenn er glaubt
er öffne seine Arme, ist sein Schattenwurf ein Kreuz
und wenn er glaubt, sein Glück ganz fest zu halten, bricht’s
sein Leben – eine Scheidung, entfremdet und voll Schmerz:
Glückliche Liebe gibt es nicht
die ausgerüstet sind für eine andere Mission
was soll es ihnen nützen, am Morgen aufzusteh’n
die wir am Abend schutz- und hilflos liegen seh’n
die Worte sag‘: Mein Leben – und halt‘ die Tränen an:
Glückliche Liebe gibt es nicht
wie ein verletzter Vogel flatterst Du in mir
und jene schauen ahnungslos, wie wir vorüber geh’n
sie sprechen noch die Worte nach, die ich erschuf
und nur für Deine großen Augen sterben ließ:
Glückliche Liebe gibt es nicht
so weinen uns’re Herzen gemeinsam in der Nacht
braucht es so viel Reue für ein Frösteln auf der Haut
braucht es so viel Leid – nur für ein Gedicht
und braucht es so viel Schluchzen für der Gitarre Klang:
Glückliche Liebe gibt es nicht![]()
![]()
„Da ich weder an Gott, noch an eine perfekte Gesellschaft, noch an eine Verbesserung der Menschheit glaube, bin ich verzweifelt. Wenn Dinge nicht so sind, wie ich sie gerne hätte, neige ich dazu, mich zu beschweren, zu murren … Und dann verwandle ich es in Fröhlichkeit, in Humor.
„Da ich weder an Gott, noch an eine perfekte Gesellschaft, noch an eine Verbesserung der Menschheit glaube, bin ich verzweifelt. Wenn Dinge nicht so sind, wie ich sie gerne hätte, neige ich dazu, mich zu beschweren, zu murren … Und dann verwandle ich es in Fröhlichkeit, in Humor.
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Lied von Georges Brassens (Nachdichtung Leobald Loewe)
in seiner Herde wie ein Schaf,
da möcht’ ich lieber ganz allein
nicht auf dem rechten Wege sein!
brave Leut’, brave Leut’,
bin das, was man nicht wiederkäut
und nicht zu Garben bindet.
Ich bin ein wildes Kraut
brave Leut’, brave Leut’,
gedeih in Libertät
auf Wegen, die man selten geht.
wenn ich ein bisschen lebe froh?
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Lied von Georges Brassens (Nachdichtung Leobald Loewe)
in seiner Herde wie ein Schaf,
da möcht’ ich lieber ganz allein
nicht auf dem rechten Wege sein!
brave Leut’, brave Leut’,
bin das, was man nicht wiederkäut
und nicht zu Garben bindet.
Ich bin ein wildes Kraut
brave Leut’, brave Leut’,
gedeih in Libertät
auf Wegen, die man selten geht.
wenn ich ein bisschen lebe froh?
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„Georges Brassens war einer der bedeutendsten und einflussreichsten Chansonniers des 20. Jahrhunderts. Doch seine poetisch-sarkastischen Texte galten als nicht übersetzbar. In Frankreich Kult, sind diese im deutschsprachigen Raum daher nur wenigen bekannt. Hier finden sich nun endlich seine Chansontexte auch auf Deutsch, übertragen, nachgedichtet von Gisbert Haefs. Ein anarchischer Individualist, der sich jeder Vereinnahmung verweigert, aufmüpfig, frivol, sarkastisch. Mit seinen Verhöhnungen, Farcen, grotesken Obszönitäten und spöttischen Kommentaren steht er in der Tradition eines François Villon und anderer Troubadoure. Michael Baiculescu erzählt über die Freuden und Schwierigkeiten bei der Übertragung der kunstvollen Sprache und was einen Verleger an einem solchen Projekt fasziniert.“
André
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„Georges Brassens war einer der bedeutendsten und einflussreichsten Chansonniers des 20. Jahrhunderts. Doch seine poetisch-sarkastischen Texte galten als nicht übersetzbar. In Frankreich Kult, sind diese im deutschsprachigen Raum daher nur wenigen bekannt. Hier finden sich nun endlich seine Chansontexte auch auf Deutsch, übertragen, nachgedichtet von Gisbert Haefs. Ein anarchischer Individualist, der sich jeder Vereinnahmung verweigert, aufmüpfig, frivol, sarkastisch. Mit seinen Verhöhnungen, Farcen, grotesken Obszönitäten und spöttischen Kommentaren steht er in der Tradition eines François Villon und anderer Troubadoure. Michael Baiculescu erzählt über die Freuden und Schwierigkeiten bei der Übertragung der kunstvollen Sprache und was einen Verleger an einem solchen Projekt fasziniert.“
André![]()
Brassens hatte sich in der „Impasse Florimont“ einen „Elfenbeinturm“ gebaut. Eine Höhle voller Katzen, Bücher, Worte, Notizen und Liebe. Doch leider muss er sie trotz allem verlassen, getrieben von der schädlichen Kraft von Jeannes turbulenten Liebesaffären. (Zu ihrer großen Verzweiflung heiratete die Sängerin im Alter von 74 Jahren einen vierzig Jahre jüngeren jungen Trinker, der sie bestohlen und geschlagen hatte!) Er fand zwar andere Orte, aber die Seele der Sackgasse konnte er nicht mitnehmen. (Photo : Phonogram)
Sein plötzlicher und immenser Ruhm tröstete ihn in seiner sesshaften Einsamkeit. Er ließ zu, dass die Legende vom Bären weiterwächst – sie wurde zu einem seiner abschreckendsten Bollwerke. Sein Leben war nicht reich an Ereignissen, aber gerade wegen seines Mangels an Geheimnissen war es faszinierend. Es war kaum zu glauben, dass man inmitten des Ruhms ein so einfaches Leben führen konnte. Obwohl er kaum den Trompeten des Ruhms ausgesetzt war, weckte er tiefe Neugier.
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Brassens hatte sich in der „Impasse Florimont“ einen „Elfenbeinturm“ gebaut. Eine Höhle voller Katzen, Bücher, Worte, Notizen und Liebe. Doch leider muss er sie trotz allem verlassen, getrieben von der schädlichen Kraft von Jeannes turbulenten Liebesaffären. (Zu ihrer großen Verzweiflung heiratete die Sängerin im Alter von 74 Jahren einen vierzig Jahre jüngeren jungen Trinker, der sie bestohlen und geschlagen hatte!) Er fand zwar andere Orte, aber die Seele der Sackgasse konnte er nicht mitnehmen. (Photo : Phonogram)
Sein plötzlicher und immenser Ruhm tröstete ihn in seiner sesshaften Einsamkeit. Er ließ zu, dass die Legende vom Bären weiterwächst – sie wurde zu einem seiner abschreckendsten Bollwerke. Sein Leben war nicht reich an Ereignissen, aber gerade wegen seines Mangels an Geheimnissen war es faszinierend. Es war kaum zu glauben, dass man inmitten des Ruhms ein so einfaches Leben führen konnte. Obwohl er kaum den Trompeten des Ruhms ausgesetzt war, weckte er tiefe Neugier.
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📸 (c) Stan Wiezniak
📸 (c) Stan Wiezniak![]()
Foto von Stan Wiezniak, 1962
A quelques traits un peu vieux,
Souvenez-vous qu’à mon âge
Vous ne vaudrez guères mieux. :||
Se plait à faire un affront
Et saura faner vos roses
Comme il a ridé mon front. :||
Règle nos jours et nos nuits
On m’a vu ce que vous êtes;
Vous serez ce que je suis. :||
[Pierre Corneilles]
Répond Marquise, cependant
||: J’ai vingt-six ans, mon vieux Corneille,
Et je t’emmerde en attendant. :||
[Tristan Bernard]
_____________________________________________________
Frau Gräfin, wenn meine Visage
leichte Spuren des Alterns trägt,
bedenken Sie, bei Ihrer Staffage,
dass der Zahn der Zeit bald sägt.
und beschämt alle schonungslos.
Auch Ihre Rosen wird sie bezwingen.
Meine Stirnfalten werd ich nicht los.
bestimmt Tag und Nacht unser Sein.
Wie Sie heut, sah man mich einst gerne.
Wie ich bin, werden Sie dann sein.
[Pierre Corneilles]
sagt die Gräfin, triumphal.
Jetzt bin ich zwanzig, du alter Knacker,
und bis dahin kannst du mich mal.
[Tristan Bernard]
Foto von Stan Wiezniak, 1962
A quelques traits un peu vieux,
Souvenez-vous qu’à mon âge
Vous ne vaudrez guères mieux. :||
Se plait à faire un affront
Et saura faner vos roses
Comme il a ridé mon front. :||
Règle nos jours et nos nuits
On m’a vu ce que vous êtes;
Vous serez ce que je suis. :||
[Pierre Corneilles]
Répond Marquise, cependant
||: J’ai vingt-six ans, mon vieux Corneille,
Et je t’emmerde en attendant. :||
[Tristan Bernard]
_____________________________________________________
Frau Gräfin, wenn meine Visage
leichte Spuren des Alterns trägt,
bedenken Sie, bei Ihrer Staffage,
dass der Zahn der Zeit bald sägt.
und beschämt alle schonungslos.
Auch Ihre Rosen wird sie bezwingen.
Meine Stirnfalten werd ich nicht los.
bestimmt Tag und Nacht unser Sein.
Wie Sie heut, sah man mich einst gerne.
Wie ich bin, werden Sie dann sein.
[Pierre Corneilles]
sagt die Gräfin, triumphal.
Jetzt bin ich zwanzig, du alter Knacker,
und bis dahin kannst du mich mal.
[Tristan Bernard]![]()
Die Moulin de la Bonde, das Landhaus von Brassens, in Crespières.
Die Moulin de la Bonde, das Landhaus von Brassens, in Crespières.![]()
Bertrand Dicale erzählt hier diese Anekdote!
Bertrand Dicale erzählt hier diese Anekdote!![]()
Eine gute Gelegenheit, daran zu erinnern, dass Brassens von Katzen umgeben war
und ihre Samtpfoten auch in seinen Werken vorkommen:
„Die tapfere Margot“, „Putain de toi“, „Le testament“, „Don Juan“, „Jeanne“ …
die irdischen Freuden waren mir alle versagt.
Ich säte Veilchen und sang für nichts
und reichte den herrenlosen Katzen die Pfote.
du Miststück!
Ah, ah, ah, ah,
ich Armer!
Ich beeilte mich zu öffnen,
bestimmt eine neue Katze.
Ach du lieber Gott, die schöne Katze, die das Unwetter mir brachte,
das warst du, das warst du, das warst du.
du Miststück!
Ah, ah, ah, ah,
ich Armer!
hast du deine Samtpfote auf mein Herz gelegt.
Zu meinem großen Glück hattest du keine Schnurrhaare,
und deine Tugend wog nicht allzu schwer.
du Miststück!
Ah, ah, ah, ah,
ich Armer!
hast du das Feuer deiner 20 Jahre spazieren geführt,
und für mich, für meine Katzen, für meine Blumen und meine Gedichte
warst du der Regen und das schöne Wetter.
du Miststück!
Ah, ah, ah, ah,
ich Armer!
Unsere Liebe war reif dafür, kaum dass du
meine Chansons verbrannt, auf meine Veilchen gespuckt
und meine Katzen geärgert hast.
du Miststück!
Ah, ah, ah, ah,
ich Armer!
weil nichts mehr in der Speisekammer übrig blieb,
dass du dich eilig ohne dich zu schämen und für ein Schnitzel
in das Bett des Schlachters geworfen hast.
du Miststück!
Ah, ah, ah, ah,
ich Armer!
und auf die irdischen Liebschaften verzichtend
bin ich wieder zum Mond aufgestiegen und habe meine Hörner,
meine Chansons und meine Blumen und meine Katzen mitgenommen.
du Miststück!
Ah, ah, ah, ah,
ich Armer!
Eine gute Gelegenheit, daran zu erinnern, dass Brassens von Katzen umgeben war
und ihre Samtpfoten auch in seinen Werken vorkommen:
„Die tapfere Margot“, „Putain de toi“, „Le testament“, „Don Juan“, „Jeanne“ …
die irdischen Freuden waren mir alle versagt.
Ich säte Veilchen und sang für nichts
und reichte den herrenlosen Katzen die Pfote.
du Miststück!
Ah, ah, ah, ah,
ich Armer!
Ich beeilte mich zu öffnen,
bestimmt eine neue Katze.
Ach du lieber Gott, die schöne Katze, die das Unwetter mir brachte,
das warst du, das warst du, das warst du.
du Miststück!
Ah, ah, ah, ah,
ich Armer!
hast du deine Samtpfote auf mein Herz gelegt.
Zu meinem großen Glück hattest du keine Schnurrhaare,
und deine Tugend wog nicht allzu schwer.
du Miststück!
Ah, ah, ah, ah,
ich Armer!
hast du das Feuer deiner 20 Jahre spazieren geführt,
und für mich, für meine Katzen, für meine Blumen und meine Gedichte
warst du der Regen und das schöne Wetter.
du Miststück!
Ah, ah, ah, ah,
ich Armer!
Unsere Liebe war reif dafür, kaum dass du
meine Chansons verbrannt, auf meine Veilchen gespuckt
und meine Katzen geärgert hast.
du Miststück!
Ah, ah, ah, ah,
ich Armer!
weil nichts mehr in der Speisekammer übrig blieb,
dass du dich eilig ohne dich zu schämen und für ein Schnitzel
in das Bett des Schlachters geworfen hast.
du Miststück!
Ah, ah, ah, ah,
ich Armer!
und auf die irdischen Liebschaften verzichtend
bin ich wieder zum Mond aufgestiegen und habe meine Hörner,
meine Chansons und meine Blumen und meine Katzen mitgenommen.
du Miststück!
Ah, ah, ah, ah,
ich Armer!![]()
Georges Brassens – Les Copains D’Abord
Freundschaft kommt zuerst
Von der Méduse, unser Boot.
Merkt’s euch nur gut drunten am Kai,
ja, drunten am Kai.
Gemächlich schippert’s vor sich hin,
so auf dem Ententeich dahin.
Wir nannten ’s “Freundschaft kommt zuerst“,
Freundschaft kommt zuerst.
War keine hohe Literatur.
Ob’s Unkenrufern denn gefällt,
oder nicht gefällt.
Der Kapitän und seine Seeleut’,
sie waren keine schlechten Leut’.
Sie waren Freunde auf Lebenszeit,
ja, auf Lebenszeit.
sondern wie Castor und Pollux,
nicht aus Sodom und Gomorrha,
nicht aus Gomorrha.
Einander wählten sie nicht aus,
wie Hofmannsthal und Richard Strauss.
Auf den Bauch schlugen sie sich fest.
Freundschaft kommt zuerst.
auf Bibel war’n sie nicht erpicht,
doch mochten sie sich allemal,
sie sich allemal.
Hans, Peter, Paul und Kumpanei
war ihre einz’ge Litanei,
ihr Kredo und ihr Manifest.
Freundschaft kommt zuerst.
schrieb man die Freundschaft gleich ganz groß.
Die Richtung gab sie ihnen vor,
gab die Richtung vor.
Und war’n sie wirklich mal in Not,
winkten sie S.O.S. vom Boot,
wie ein Leuchtturm, der weithin loht.
Freunde in der Not.
blieb keiner einfach nur mal fort.
Wenn einer fehlte, war er tot,
ja, dann war er tot.
Doch auf dem Wasser, auf dem Meer,
da schloss sein Kreis sich nimmermehr.
Nach hundert Jahren fehlt’ er noch,
fehlt’ er immer noch.
nur unsers geriet nie in Not.
Das hielt den Kurs, kenterte nie,
das kenterte nie.
Gemächlich schippert’s vor sich hin,
so auf dem Ententeich dahin.
Wir nannten ’s Freundschaft kommt zuerst,
Freundschaft kommt zuerst.Georges Brassens – Les Copains D’Abord
Freundschaft kommt zuerst
Von der Méduse, unser Boot.
Merkt’s euch nur gut drunten am Kai,
ja, drunten am Kai.
Gemächlich schippert’s vor sich hin,
so auf dem Ententeich dahin.
Wir nannten ’s “Freundschaft kommt zuerst“,
Freundschaft kommt zuerst.
War keine hohe Literatur.
Ob’s Unkenrufern denn gefällt,
oder nicht gefällt.
Der Kapitän und seine Seeleut’,
sie waren keine schlechten Leut’.
Sie waren Freunde auf Lebenszeit,
ja, auf Lebenszeit.
sondern wie Castor und Pollux,
nicht aus Sodom und Gomorrha,
nicht aus Gomorrha.
Einander wählten sie nicht aus,
wie Hofmannsthal und Richard Strauss.
Auf den Bauch schlugen sie sich fest.
Freundschaft kommt zuerst.
auf Bibel war’n sie nicht erpicht,
doch mochten sie sich allemal,
sie sich allemal.
Hans, Peter, Paul und Kumpanei
war ihre einz’ge Litanei,
ihr Kredo und ihr Manifest.
Freundschaft kommt zuerst.
schrieb man die Freundschaft gleich ganz groß.
Die Richtung gab sie ihnen vor,
gab die Richtung vor.
Und war’n sie wirklich mal in Not,
winkten sie S.O.S. vom Boot,
wie ein Leuchtturm, der weithin loht.
Freunde in der Not.
blieb keiner einfach nur mal fort.
Wenn einer fehlte, war er tot,
ja, dann war er tot.
Doch auf dem Wasser, auf dem Meer,
da schloss sein Kreis sich nimmermehr.
Nach hundert Jahren fehlt’ er noch,
fehlt’ er immer noch.
nur unsers geriet nie in Not.
Das hielt den Kurs, kenterte nie,
das kenterte nie.
Gemächlich schippert’s vor sich hin,
so auf dem Ententeich dahin.
Wir nannten ’s Freundschaft kommt zuerst,
Freundschaft kommt zuerst.![]()
Und seitdem, jedes Jahr am besagten Datum,
nässe ich mein Taschentuch in Erinnerung an dich.
Nun sind wir wieder hier, aber ich bleibe aus Stein.
Keine einzige Träne vergießen meine Augenlider.
Heute, am 22. September, ist es mir egal.
stieg in den Himmel, um der Schwalbe zu folgen.
Und brach mir die Knochen in Erinnerung an dich.
Der Ikaruskomplex verlässt mich nun.
Die scheidende Schwalbe wird keinen Herbst mehr machen.
Heute, am 22. September, ist es mir egal.
diese gequälte Seele, die mir ähnelt und die die Trauer
jedes Blattes in Erinnerung an dich trägt, nicht mehr sehen.
Dass der tapfere Prévert und seine Schnecken glücklich sein mögen,
ohne mich auszukommen, um die Blätter zu begraben.
Heute, am 22. September, ist es mir egal.
hatte ich an meinem Fenster einen Strauß Strohblumen
den ich mit Tränen begoss in Erinnerung an dich
Ich werde ihn dem ersten Verstorbenen anbieten, der vorbeikommt
Ewige Reue übersteigt mich nun
Heute, am 22. September, ist es mir egal.
die fatale Tagundnachtgleiche nicht mehr überschreiten
Es schlägt das Schmuckstück in Erinnerung an dich
Es hat seine Flamme ausgespuckt und seine Asche ist erloschen
Man könnte dort kaum vier Kastanien rösten
Heute, am 22. September, ist es mir egal.
GB
Und seitdem, jedes Jahr am besagten Datum,
nässe ich mein Taschentuch in Erinnerung an dich.
Nun sind wir wieder hier, aber ich bleibe aus Stein.
Keine einzige Träne vergießen meine Augenlider.
Heute, am 22. September, ist es mir egal.
stieg in den Himmel, um der Schwalbe zu folgen.
Und brach mir die Knochen in Erinnerung an dich.
Der Ikaruskomplex verlässt mich nun.
Die scheidende Schwalbe wird keinen Herbst mehr machen.
Heute, am 22. September, ist es mir egal.
diese gequälte Seele, die mir ähnelt und die die Trauer
jedes Blattes in Erinnerung an dich trägt, nicht mehr sehen.
Dass der tapfere Prévert und seine Schnecken glücklich sein mögen,
ohne mich auszukommen, um die Blätter zu begraben.
Heute, am 22. September, ist es mir egal.
hatte ich an meinem Fenster einen Strauß Strohblumen
den ich mit Tränen begoss in Erinnerung an dich
Ich werde ihn dem ersten Verstorbenen anbieten, der vorbeikommt
Ewige Reue übersteigt mich nun
Heute, am 22. September, ist es mir egal.
die fatale Tagundnachtgleiche nicht mehr überschreiten
Es schlägt das Schmuckstück in Erinnerung an dich
Es hat seine Flamme ausgespuckt und seine Asche ist erloschen
Man könnte dort kaum vier Kastanien rösten
Heute, am 22. September, ist es mir egal.
GB![]()
![]()
die hell sangen, die im Kreis tanzten,
als echte Gallier dem Gesetz
freimütiger Rede folgten,
sie fluchten mit geballter Zunge;
wie Rosenkranzperlen ließen
die munteren Flucher defilieren:
Les sacrebleus et les cornegidouilles
Ainsi, parbleu, que les jarnibleus
Et les palsambleus
Les par ma barbe et les noms d’une pipe
Ainsi, pardi, que les sapristis
Et les sacristis
Les scrogneugneus et les bigres et les bougres
Les saperlottes, les cré nom de nom
Les pestes, et pouah, diantre, fichtre et foutre
Tonnerre de Brest et saperlipopette
Ainsi, pardieu, que les jarnidieux
Et les pasquedieux
haben heute eine gereinigte Sprache!
Die Marktweiber und Pförtnerinnen
reden nicht mehr frisch von der Leber weg!
wird bei den Husaren kaum noch gebetet …
Sie sind dahin, de profundis,
die fröhlichen Flucher von einst.
Mehr erfahren
die hell sangen, die im Kreis tanzten,
als echte Gallier dem Gesetz
freimütiger Rede folgten,
sie fluchten mit geballter Zunge;
wie Rosenkranzperlen ließen
die munteren Flucher defilieren:
Les sacrebleus et les cornegidouilles
Ainsi, parbleu, que les jarnibleus
Et les palsambleus
Les par ma barbe et les noms d’une pipe
Ainsi, pardi, que les sapristis
Et les sacristis
Les scrogneugneus et les bigres et les bougres
Les saperlottes, les cré nom de nom
Les pestes, et pouah, diantre, fichtre et foutre
Tonnerre de Brest et saperlipopette
Ainsi, pardieu, que les jarnidieux
Et les pasquedieux
haben heute eine gereinigte Sprache!
Die Marktweiber und Pförtnerinnen
reden nicht mehr frisch von der Leber weg!
wird bei den Husaren kaum noch gebetet …
Sie sind dahin, de profundis,
die fröhlichen Flucher von einst.
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Ein Gedanke an Georges Brassens, der vor 44 Jahren, am 29. Oktober 1981, verstarb 🌹
Geboren am 22. Oktober 1921 in Sète, wuchs Georges Brassens in einer Familie auf, in der Musik eine große Rolle spielte 🎶. Seine Mutter, neapolitanischer Herkunft, weckte in ihm schon früh die Liebe zu Liedern und Melodien. Während des Krieges schrieb er heimlich seine ersten Liedtexte ✍️, nachdem er sich dem Zwangsarbeitsdienst entzogen hatte 🕵️.
Mit 31 Jahren begann seine Karriere richtig, als er im Kabarett von Patachou auftrat 🎤. Seine Lieder wie „Le Gorille“ 🦍 und „Les Amoureux des Bancs Publics“ 💑 wurden schnell populär: eine gekonnte Mischung aus Humor, Zärtlichkeit und Gesellschaftskritik. Seinem einzigartigen Stil treu, etablierte sich Brassens als eine der freiesten und angesehensten Stimmen des französischen Chansons 🎶.
Mehr erfahren
Die Leute mit scheelen Augen
meinen, die grünen Bänke
auf den Trottoirs
seien für die Steuerzahler, die Bauchokratie:
Aber das ist absurd,
denn in Wahrheit
sind sie bekanntlich da,
um zeitweilig Liebesdebütanten aufzunehmen:
Die Verliebten, die auf öffentlichen Bänken knutschen
und scheifßen auf die scheelen Blicke
der ehrbaren Passanten;
die Verliebten, die auf öffentlichen Bänken knutschen
und sich glühende Liebeserklärungen machen,
haben ganz sympathische Schnäuzchen!
reden von der Zukunft,
von himmelblauen Tapeten
an ihren Schlafzimmerwänden,
sie sehen sich schon mild
— sie näht, er raucht —
in sicherem Wohlbefinden
und suchen Vornamen für ihr erstes Baby …
beim Spaziergang zwei von diesen
Lümmeln trifft,
feuert sie Breitseiten böser Kommentare ab;
aber die ganze Familie,
Vater, Mutter, Tochter, Sohn und Heiliger Geist,
würde sich gern manchmal so
benehmen können wie die …
und die schönen üppigen
Träume verflogen sind,
wenn ihr Himmel sich mit dicken Wolken überzieht,
werden sie gerührt feststellen,
daf$ sie im Straßentreiben,
auf einer dieser berühmten Bänke,
den besten Teil ihrer Liebe erlebt haben …
Ein Gedanke an Georges Brassens, der vor 44 Jahren, am 29. Oktober 1981, verstarb 🌹
Geboren am 22. Oktober 1921 in Sète, wuchs Georges Brassens in einer Familie auf, in der Musik eine große Rolle spielte 🎶. Seine Mutter, neapolitanischer Herkunft, weckte in ihm schon früh die Liebe zu Liedern und Melodien. Während des Krieges schrieb er heimlich seine ersten Liedtexte ✍️, nachdem er sich dem Zwangsarbeitsdienst entzogen hatte 🕵️.
Mit 31 Jahren begann seine Karriere richtig, als er im Kabarett von Patachou auftrat 🎤. Seine Lieder wie „Le Gorille“ 🦍 und „Les Amoureux des Bancs Publics“ 💑 wurden schnell populär: eine gekonnte Mischung aus Humor, Zärtlichkeit und Gesellschaftskritik. Seinem einzigartigen Stil treu, etablierte sich Brassens als eine der freiesten und angesehensten Stimmen des französischen Chansons 🎶.
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Die Leute mit scheelen Augen
meinen, die grünen Bänke
auf den Trottoirs
seien für die Steuerzahler, die Bauchokratie:
Aber das ist absurd,
denn in Wahrheit
sind sie bekanntlich da,
um zeitweilig Liebesdebütanten aufzunehmen:
Die Verliebten, die auf öffentlichen Bänken knutschen
und scheifßen auf die scheelen Blicke
der ehrbaren Passanten;
die Verliebten, die auf öffentlichen Bänken knutschen
und sich glühende Liebeserklärungen machen,
haben ganz sympathische Schnäuzchen!
reden von der Zukunft,
von himmelblauen Tapeten
an ihren Schlafzimmerwänden,
sie sehen sich schon mild
— sie näht, er raucht —
in sicherem Wohlbefinden
und suchen Vornamen für ihr erstes Baby …
beim Spaziergang zwei von diesen
Lümmeln trifft,
feuert sie Breitseiten böser Kommentare ab;
aber die ganze Familie,
Vater, Mutter, Tochter, Sohn und Heiliger Geist,
würde sich gern manchmal so
benehmen können wie die …
und die schönen üppigen
Träume verflogen sind,
wenn ihr Himmel sich mit dicken Wolken überzieht,
werden sie gerührt feststellen,
daf$ sie im Straßentreiben,
auf einer dieser berühmten Bänke,
den besten Teil ihrer Liebe erlebt haben …![]()

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Telefon: 0178-1069333
Gestaltung Agentur kuh vadis