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Alberto Ginastera (1916 – 1983) Oper in 14 Bildern (zwei Akten) Personen der Handlung Ort und Zeit der Handlung: Rom und Petrella1), 1599 Erster Akt 1.Szene: Außerhalb des Cenci Palasts in Rom 2. Szene: Ein Zimmer im Cenci-Palast 3. Szene: Lucrezias Zimmer 4.Szene: Garten bei Cencis Palast 5. Szene: Maskenball im Festsaal des Cenci-Palastes 6. Szene. Beatrix‘ Schlafzimmer Zweiter Akt 7. SzeneBernados Zimmer 8. Szene: Terrasse am abgelegene Schloss von Petrella 9. Szene: Ein dunkler Korridor im Schloss von Petrella 10. Szene:Im Speisesaal des Schlosses von Petrella 11. Szene Schlafzimmer des Grafen 12. Szene: Zimmer im Palast in Rom 13. Szene: Gefängnis im Castel Sant’Angelo, Rom 14. Szene Beatrix Zelle 1) Entlegener kleiner Ort in den Abruzzen © Gerhard Wischniewski Alberto Ginastera (1916 – 1983) Oper in 14 Bildern (zwei Akten) Personen der Handlung Ort und Zeit der Handlung: Rom und Petrella1), 1599 Erster Akt 1.Szene: Außerhalb des Cenci Palasts in Rom 2. Szene: Ein Zimmer im Cenci-Palast 3. Szene: Lucrezias Zimmer 4.Szene: Garten bei Cencis Palast 5. Szene: Maskenball im Festsaal des Cenci-Palastes 6. Szene. Beatrix‘ Schlafzimmer Zweiter Akt 7. SzeneBernados Zimmer 8. Szene: Terrasse am abgelegene Schloss von Petrella 9. Szene: Ein dunkler Korridor im Schloss von Petrella 10. Szene:Im Speisesaal des Schlosses von Petrella 11. Szene Schlafzimmer des Grafen 12. Szene: Zimmer im Palast in Rom 13. Szene: Gefängnis im Castel Sant’Angelo, Rom 14. Szene Beatrix Zelle 1) Entlegener kleiner Ort in den Abruzzen © Gerhard Wischniewski Informationen zum Werk https://www.youtube.com/watch?v=pVpMzGNFXuk auf youtube zu sehen gibt. Informationen zum Werk https://www.youtube.com/watch?v=pVpMzGNFXuk auf youtube zu sehen gibt.GINASTERA;Alberto: BEATRIX CENCI
BEATRIX CENCI
Libretto von William Shand
Uraufführung 1971 am Kennedy Center for the Performing Arts, Washington
Originalsprache: Spanisch
Francesco, Graf von Cenci (Bariton)
Beatrix, seine Tochter (Sopran)
Lucrezia, zweite Ehefrau Francescos und Stiefmutter von Beatrix (Mezzosopran)
Orsino, Priester und ehemaliger Geliebter von Beatrix (Tenor)
Bernardo, Stiefbruder von Beatrix (Mezzosopran)
Giacomo, Bruder von Beatrix (Bariton)
Andrea, Diener Francescos (Bariton)
Olimpio, ein Attentäter (Sprechrolle)
Marzio, ein Attentäter (Sprechrolle)
Ein Wächter (Bass)
Erster Gast (Tenor)
Zweiter Gast (Tenor)
Dritter Gast (Bass)
Ein Chor
Ein Chor warnt das Publikum , dass es das Leben eines Mannes sehen werde, dessen böses Beispiel ihn zu einem Vorboten künftiger Zeiten erscheinen lasse. Die Mächtigen kennten weder Gott noch Gerechtigkeit, Verbrechen, Inzest und Ähnliches, wenn sie die, die sich nicht beugen wollen, knechten oder gar töten. Aber auch die Unterdrückten seien nicht schuldlos, weil auch sie die Faszination der Macht spüren und ihre menschliche Feigheit hinter Perlen und Masken verbergen.
Francesco, der Graf von Cenci tritt auf. Er plant einen Krieg gegen die zu entfesseln, die seine Ländereien begehren und hält sich in seiner Burg für unbesiegbar. Dann denkt er über den Unterschied zwischen Wahnvorstellungen und Normalität nach. Sein Diener Andrea bringt ihm einen Brief aus Salamanca, der ihm Freude bereitet. Er hat einen Plan, alles aus seinem Blickfeld zu verbannen, außer seine Tochter Beatrix, die er ganz für sich behalten will. Seinen Diener schickt er, seine Freunde, Familie und Ritter zu einem Fest einzuladen, wo er allen zeigen will, dass er allein Herr und Meister dieses Palastes sei.
Beatrix und ihre Stiefmutter Lucrezia kommen und unterhalten sich über Lucrezias Zuhause. Da teilt ihnen der Diener Andrea mit, dass sie sich auf ein großes Fest vorbereiten sollen, auf dem der Graf Neuigkeiten, die aus Salamanca eingetroffen sind, verkünden will. Lucrezia, die sich über das unerträgliche Verhalten des Grafen beklagt, glaubt dass er sie mit einer neuen Qual demütigen wolle. Er werde sie sie wohl auf das Schloss Petrella bringen lassen, von wo sie nicht mehr entkommen könnten. Beatrix erzählt von Träumen, aus denen ihr böse Vorahnungen erwachsen.
Beatrix trifft sich heimlich mit Orsino, einem früheren Geliebten. Er, der inzwischen Priester geworden ist, bekennt, dass er sie immer noch liebe. Sie aber gesteht, das sie ihn zwar noch liebe, aber nichts mehr von ihm erwarte, da er nichts getan habe, sie von dem tyrannischen Vater zu erlösen und sie die einzigen Menschen, die ihr Zuneigung gaben – Ihre Stiefmutter und ihren kleinen Bruder – nicht verlassen wollte. Sie vertraut ihm aber eine Botschaft an den Papst an. Nach einigem Bedenken nimmt er den Brief an. Als sie gegangen ist, zerreißt er ihn, weil er selbst sie beschützen möchte.
Ohne es zu bemerken tanzt Beatrix mit dem Grafen. Als die Masken abgenommen werden und sie ihn erkennt flieht sie ihn entsetzt.
Drei Gäste fragen nach dem Anlass für dem Ball. Francesco antwortet zunächst, damit, dass er einen Toast auf die Legende Cenci ausbringt, die sich in Laufe der Jahrhunderte entwickeln würde. Lucrezia, die seine Gelassenheit dabei sieht, hofft auf eine Veränderung. Beatrix aber sieht Schreckliches voraus. Dann gibt Francesco den wahren Grund des Freudenfestes an: Er habe aus Salamanca die Nachricht erhalten, die den Tod zweier seiner Söhne bestätige und darüber wolle er mit seinen Gästen jubeln. Die Gäste sind entsetzt und verlassen den Saal. Beatrix fleht vergebens, sie nicht mit ihrem Vater allein zu lassen. Graf Cenci befiehlt Beatrix, ihm etwas zu trinken zu bringen. Allein gesteht er, er werde sich seinen Wunsch nach ihr erfüllen.
Während Beatrix vor der Madonna betet kommt Orsino zitternd zurück. Er ist gerade noch den wilden Doggen des Grafen entronnen die jeden angreifen, außer den Grafen selbst. Er berichtet, dass der Papst die Botschaft von Beatrix abgewiesen habe, ohne den Brief zu öffnen. Als man den Grafen zurückkehren hört, bittet Beatrix ihn, sie zu verteidigen, Aber Orsini verschwindet. Der Graf spricht seine Tochter auf ihre Schönheit an und zeigt seine Begierde, sie auch körperlich zu besitzen. Sie versucht, ihm auszuweichen. Er aber zwingt sie im eine Umarmung und zerrt sie zum Bett.
Lucrezia stört das Gebell der Hunde in der Nacht und sie deutet ihr Bellen als Omen für ein künftiges Unglück. Sie versucht, ihren kleinen Sohn Bernado zu beruhigen.
Verzweifelt erscheint Beatrix. Sie erklärt, dass sie durch das Verbrechen ihres Vaters sich so fühle, als sei ihr die Seele herausgerissen worden und alle ihre Träume verdorben seien. Und nun sei sie hier eine Gefangene. Sie hoffe jedoch irgendwann in ihr früheres Leben zurückzufinden. Ihr Bruder Giacomo, der hinzugekommen ist, erzählt, dass ganz Rom über das spreche, was beim Cenci-Fest passiert sei. Lucrezia meint, dass Rom aber von dem schlimmsten Verbrechen, das passieren konnte, nichts ahnen könne. Giacomo sieht nur einen Ausweg: Beatrix muss gerächt werden. Und dabei sollen Olimpio und Marzio helfen. Beatrix will dafür sorgen, dass der verbrecherische Vater getötet wird.
Olimpio und Marzio sind gekommen und sprechen von ihrem Hass gegen den Grafen von Cenci. Sie möchten ihn am liebsten im Schlaf erwürgen und dann aus dem Fenster werfen. Beatrix erscheint, gibt ihnen einen Dolch sowie die abgesprochene Summe und bestärkt sie in ihrem Vorhaben.
Francesco lässt sich von Lucrezia immer mehr Wein bringen. Er verfällt wieder in seine Wahnvorstellungen, schwärmt erneut vom Tod seiner Söhne, will seine Familie in Petrella verrotten lassen. Beatrix sieht er als Hure an, die er im Bett wie auf einer Müllhalde vergewaltigen kann. Er fühlt sich von Feinden bedrängt. Selbst seine Hunde betrachtet er als Feinde und will sie zum Schweigen bringen.
Der Graf kommt betrunken herein. In seinem Wahn erscheinen ihm die Geister seiner Opfer. Er fällt aufs Bett. Beatrix, Giacomo und die beiden Attentäter finden ihn schlafend vor. Olimpio und Marzio zögern zunächst. Erst als Beatrix sie Feiglinge nennt, androht, ihren Vater selbst zu töten und die beiden dafür zu beschuldigen, besinnen sie sich und führen die Tat aus
Lucrezia, Beatrix und Bernado sind anwesend. Bernardo erinnert sich an die zornige Grimasse, die der tote Graf noch zeigte, als sie ihn wegtrugen. Aber seit des Grafen Tod empfinde er endlich Frieden.
Da erscheint Orsini und berichtet, dass man des Grafen Leiche entdeckt und dir Verhaftung der Familie angeordnet habe. Die Wachen seien schon in der Nähe und werden bald eintreffen. Er erzählt, dass Olimpio getötet wurde. Marzio sei entkommen, habe sich aber dann betrunken und allen erzählt, wie der Graf ermordet wurde. Als er eingesperrt wurde, habe er das zunächst abgestritten, aber unter der Folter habe er alles gestanden. Während Beatrix noch schwankt, ob sie fliehen soll, hält Lucrezia alles für verloren. Orsini verschwindet, als man die Wachen an die Tür klopfen hört
Beatrix ist gefesselt und wird gefoltert. Dazu kommentiert der Chor das Geschehen und erhebt die Anklage. Beatrix schreit auf, dass sie unschuldig sei und nicht sterben wolle.
Bernado ist bei Beatrix. Diese hat eine gewisse Gelassenheit zurückgewonnen und tröstet sich damit, dass es leichter ist zu sterben, nachdem sie Francesco Cenzi getötet hat. Die Wache kommt, sie zum Schafott zu führen. Sie umarmt Bernardo zum Abschied. Ehe sie aus der Zelle geht, hat sie noch eine Vision, die sie erschreckt: „ich habe Angst vor der Hölle. Dort werde ich meinen Vater finden, wie er in den Flammen kämpft und mich mit seinen starren, toten Augen für immer
unerbittlich ansieht“. Doch dann fasst sie sich wieder und geht ruhig mit den Wachen zum Schafott.
BEATRIX CENCI
Libretto von William Shand
Uraufführung 1971 am Kennedy Center for the Performing Arts, Washington
Originalsprache: Spanisch
Francesco, Graf von Cenci (Bariton)
Beatrix, seine Tochter (Sopran)
Lucrezia, zweite Ehefrau Francescos und Stiefmutter von Beatrix (Mezzosopran)
Orsino, Priester und ehemaliger Geliebter von Beatrix (Tenor)
Bernardo, Stiefbruder von Beatrix (Mezzosopran)
Giacomo, Bruder von Beatrix (Bariton)
Andrea, Diener Francescos (Bariton)
Olimpio, ein Attentäter (Sprechrolle)
Marzio, ein Attentäter (Sprechrolle)
Ein Wächter (Bass)
Erster Gast (Tenor)
Zweiter Gast (Tenor)
Dritter Gast (Bass)
Ein Chor
Ein Chor warnt das Publikum , dass es das Leben eines Mannes sehen werde, dessen böses Beispiel ihn zu einem Vorboten künftiger Zeiten erscheinen lasse. Die Mächtigen kennten weder Gott noch Gerechtigkeit, Verbrechen, Inzest und Ähnliches, wenn sie die, die sich nicht beugen wollen, knechten oder gar töten. Aber auch die Unterdrückten seien nicht schuldlos, weil auch sie die Faszination der Macht spüren und ihre menschliche Feigheit hinter Perlen und Masken verbergen.
Francesco, der Graf von Cenci tritt auf. Er plant einen Krieg gegen die zu entfesseln, die seine Ländereien begehren und hält sich in seiner Burg für unbesiegbar. Dann denkt er über den Unterschied zwischen Wahnvorstellungen und Normalität nach. Sein Diener Andrea bringt ihm einen Brief aus Salamanca, der ihm Freude bereitet. Er hat einen Plan, alles aus seinem Blickfeld zu verbannen, außer seine Tochter Beatrix, die er ganz für sich behalten will. Seinen Diener schickt er, seine Freunde, Familie und Ritter zu einem Fest einzuladen, wo er allen zeigen will, dass er allein Herr und Meister dieses Palastes sei.
Beatrix und ihre Stiefmutter Lucrezia kommen und unterhalten sich über Lucrezias Zuhause. Da teilt ihnen der Diener Andrea mit, dass sie sich auf ein großes Fest vorbereiten sollen, auf dem der Graf Neuigkeiten, die aus Salamanca eingetroffen sind, verkünden will. Lucrezia, die sich über das unerträgliche Verhalten des Grafen beklagt, glaubt dass er sie mit einer neuen Qual demütigen wolle. Er werde sie sie wohl auf das Schloss Petrella bringen lassen, von wo sie nicht mehr entkommen könnten. Beatrix erzählt von Träumen, aus denen ihr böse Vorahnungen erwachsen.
Beatrix trifft sich heimlich mit Orsino, einem früheren Geliebten. Er, der inzwischen Priester geworden ist, bekennt, dass er sie immer noch liebe. Sie aber gesteht, das sie ihn zwar noch liebe, aber nichts mehr von ihm erwarte, da er nichts getan habe, sie von dem tyrannischen Vater zu erlösen und sie die einzigen Menschen, die ihr Zuneigung gaben – Ihre Stiefmutter und ihren kleinen Bruder – nicht verlassen wollte. Sie vertraut ihm aber eine Botschaft an den Papst an. Nach einigem Bedenken nimmt er den Brief an. Als sie gegangen ist, zerreißt er ihn, weil er selbst sie beschützen möchte.
Ohne es zu bemerken tanzt Beatrix mit dem Grafen. Als die Masken abgenommen werden und sie ihn erkennt flieht sie ihn entsetzt.
Drei Gäste fragen nach dem Anlass für dem Ball. Francesco antwortet zunächst, damit, dass er einen Toast auf die Legende Cenci ausbringt, die sich in Laufe der Jahrhunderte entwickeln würde. Lucrezia, die seine Gelassenheit dabei sieht, hofft auf eine Veränderung. Beatrix aber sieht Schreckliches voraus. Dann gibt Francesco den wahren Grund des Freudenfestes an: Er habe aus Salamanca die Nachricht erhalten, die den Tod zweier seiner Söhne bestätige und darüber wolle er mit seinen Gästen jubeln. Die Gäste sind entsetzt und verlassen den Saal. Beatrix fleht vergebens, sie nicht mit ihrem Vater allein zu lassen. Graf Cenci befiehlt Beatrix, ihm etwas zu trinken zu bringen. Allein gesteht er, er werde sich seinen Wunsch nach ihr erfüllen.
Während Beatrix vor der Madonna betet kommt Orsino zitternd zurück. Er ist gerade noch den wilden Doggen des Grafen entronnen die jeden angreifen, außer den Grafen selbst. Er berichtet, dass der Papst die Botschaft von Beatrix abgewiesen habe, ohne den Brief zu öffnen. Als man den Grafen zurückkehren hört, bittet Beatrix ihn, sie zu verteidigen, Aber Orsini verschwindet. Der Graf spricht seine Tochter auf ihre Schönheit an und zeigt seine Begierde, sie auch körperlich zu besitzen. Sie versucht, ihm auszuweichen. Er aber zwingt sie im eine Umarmung und zerrt sie zum Bett.
Lucrezia stört das Gebell der Hunde in der Nacht und sie deutet ihr Bellen als Omen für ein künftiges Unglück. Sie versucht, ihren kleinen Sohn Bernado zu beruhigen.
Verzweifelt erscheint Beatrix. Sie erklärt, dass sie durch das Verbrechen ihres Vaters sich so fühle, als sei ihr die Seele herausgerissen worden und alle ihre Träume verdorben seien. Und nun sei sie hier eine Gefangene. Sie hoffe jedoch irgendwann in ihr früheres Leben zurückzufinden. Ihr Bruder Giacomo, der hinzugekommen ist, erzählt, dass ganz Rom über das spreche, was beim Cenci-Fest passiert sei. Lucrezia meint, dass Rom aber von dem schlimmsten Verbrechen, das passieren konnte, nichts ahnen könne. Giacomo sieht nur einen Ausweg: Beatrix muss gerächt werden. Und dabei sollen Olimpio und Marzio helfen. Beatrix will dafür sorgen, dass der verbrecherische Vater getötet wird.
Olimpio und Marzio sind gekommen und sprechen von ihrem Hass gegen den Grafen von Cenci. Sie möchten ihn am liebsten im Schlaf erwürgen und dann aus dem Fenster werfen. Beatrix erscheint, gibt ihnen einen Dolch sowie die abgesprochene Summe und bestärkt sie in ihrem Vorhaben.
Francesco lässt sich von Lucrezia immer mehr Wein bringen. Er verfällt wieder in seine Wahnvorstellungen, schwärmt erneut vom Tod seiner Söhne, will seine Familie in Petrella verrotten lassen. Beatrix sieht er als Hure an, die er im Bett wie auf einer Müllhalde vergewaltigen kann. Er fühlt sich von Feinden bedrängt. Selbst seine Hunde betrachtet er als Feinde und will sie zum Schweigen bringen.
Der Graf kommt betrunken herein. In seinem Wahn erscheinen ihm die Geister seiner Opfer. Er fällt aufs Bett. Beatrix, Giacomo und die beiden Attentäter finden ihn schlafend vor. Olimpio und Marzio zögern zunächst. Erst als Beatrix sie Feiglinge nennt, androht, ihren Vater selbst zu töten und die beiden dafür zu beschuldigen, besinnen sie sich und führen die Tat aus
Lucrezia, Beatrix und Bernado sind anwesend. Bernardo erinnert sich an die zornige Grimasse, die der tote Graf noch zeigte, als sie ihn wegtrugen. Aber seit des Grafen Tod empfinde er endlich Frieden.
Da erscheint Orsini und berichtet, dass man des Grafen Leiche entdeckt und dir Verhaftung der Familie angeordnet habe. Die Wachen seien schon in der Nähe und werden bald eintreffen. Er erzählt, dass Olimpio getötet wurde. Marzio sei entkommen, habe sich aber dann betrunken und allen erzählt, wie der Graf ermordet wurde. Als er eingesperrt wurde, habe er das zunächst abgestritten, aber unter der Folter habe er alles gestanden. Während Beatrix noch schwankt, ob sie fliehen soll, hält Lucrezia alles für verloren. Orsini verschwindet, als man die Wachen an die Tür klopfen hört
Beatrix ist gefesselt und wird gefoltert. Dazu kommentiert der Chor das Geschehen und erhebt die Anklage. Beatrix schreit auf, dass sie unschuldig sei und nicht sterben wolle.
Bernado ist bei Beatrix. Diese hat eine gewisse Gelassenheit zurückgewonnen und tröstet sich damit, dass es leichter ist zu sterben, nachdem sie Francesco Cenzi getötet hat. Die Wache kommt, sie zum Schafott zu führen. Sie umarmt Bernardo zum Abschied. Ehe sie aus der Zelle geht, hat sie noch eine Vision, die sie erschreckt: „ich habe Angst vor der Hölle. Dort werde ich meinen Vater finden, wie er in den Flammen kämpft und mich mit seinen starren, toten Augen für immer
unerbittlich ansieht“. Doch dann fasst sie sich wieder und geht ruhig mit den Wachen zum Schafott.
Hintergrund der dritten und letzten Oper Ginasteras ist wiederum die Geschichte Roms. Beatrix war die Tochter von Francesco Cenci, eines gewalttätigen und unmoralischen Adligen. Beatrix und Giacomo stammten aus erster Ehe, Bernardo aus der zweiten Ehe mit Lucrezia. Beatrix lebte von 1577 bis 1599. Sie wurde wegen Vatermordes enthauptet. Die Geschichte vom Inzest mag Legende sein.
Die Inhaltsangabe wurde nach dem spanischen Libretto, gefunden unter kareol.es, gestaltet. Die Handlungsorte der einzelnen Szenen, die in dem genannten Libretto nicht benannt sind, wurden der englischen Inhaltsangabe zu einer Inszenierung dieser Oper am Teatro Colon, Buenos Aires 2016 entnommen, die es unter
Hintergrund der dritten und letzten Oper Ginasteras ist wiederum die Geschichte Roms. Beatrix war die Tochter von Francesco Cenci, eines gewalttätigen und unmoralischen Adligen. Beatrix und Giacomo stammten aus erster Ehe, Bernardo aus der zweiten Ehe mit Lucrezia. Beatrix lebte von 1577 bis 1599. Sie wurde wegen Vatermordes enthauptet. Die Geschichte vom Inzest mag Legende sein.
Die Inhaltsangabe wurde nach dem spanischen Libretto, gefunden unter kareol.es, gestaltet. Die Handlungsorte der einzelnen Szenen, die in dem genannten Libretto nicht benannt sind, wurden der englischen Inhaltsangabe zu einer Inszenierung dieser Oper am Teatro Colon, Buenos Aires 2016 entnommen, die es unter
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