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Troubadour-Forum für klassische Vokal- und Instrumentalmusik

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GLASUNOW, Alexander Konstantinowitsch: RAYMONDA

Alexander Konstantinowitsch Glasunow ( 1865 – 1936 )
RAYMONDA

Ballett in drei Akten
Libretto: Lidia Pashkowa und Marius Petipa
Uraufführung: 1898 am Mariinski-Theater in St. Petersburg

PERSONEN DER HANDLUNG
Gräfin Sybille
Raymonda, ihre Nichte
Jean de Brienne, ein Kreuzritter
Abderakhman, ein Sarazenenfürst
Der König von Ungarn, zwei Troubadoure, zwei Freundinnen Raymondas, Hofdamen und Herren, Ritter, Sarazenen

Ort und Zeit der Handlung: Ungarn zur Zeit der Kreuzzüge

Erster Akt

1. Bild: Saal im Schloss der Gräfin Sybille
Der Geburtstag Raymondas wird vorbereitet. Das bietet die Gelegenheit für einige Schautänze. Dann wird die Gräfin angekündigt und Sybille erscheint. Ein Brief von Jean de Brienne ist angekommen, der von einem Kreuzzug zurückkehrt. Dann wird auch Raymonda angekündigt. Sie tanzt ein Solo. Schließlich kommt auch der König von Ungarn. Er bringt für Raymonda eine Krone und einen Wandteppich mit dem Portrait des Ritters Jean mit, mit dem Sybille und er Raymonda verheiraten wollen. Raymonda ist hocherfreut.
Plötzlich bricht in die Gesellschaft der Sarazenenfürst Abderakhman, der die Stadt belagert, mit Sarazenen und Sklaven ein, Er verliebt sich in die schöne Raymonda, wirbt um sie und lässt ihr allerhand Geschenke bringen. Raymonda ist verwirrt, geht aber nicht auf seine Annäherungsversuche ein. Junge Leute, Freundinnen und Freunde von Raymonda kommen und tanzen. Auch Raymonda hat noch ein längeres Solo. Der König lässt den Wandteppch aufhängen. Als es spät geworden ist, zeigt Raymonda sich müde und zieht sich zurück. Die Gäste gehen. Auch Abderakhman muss mit seinen Leuten verschwinden. Raymonda kehrt mit zwei Troubadouren und zwei Freundinnen zurück. Sie setzt sich in einen Sessel und spielt Harfe. Die Freundinnen und Troubadoure tanzen dazu und auch Raymonda tanzt ein Solo mit einem Schleier. Dann bleibt sie allein, setzt sich in den Sessel und schläft schließlich ein.

Sie träumt davon, dass Jean aus dem Wandteppich steigt und sie mitnimmt.

2. Bild: Traum in phantastischer Landschaft
Hierhin hat sie Jean mitgenommen. Auch ihre Freunde sind dort, in weißen Gewändern. Nach einem langen Pas-de-deux der beiden Liebenden folgen auch hier wieder für eine Reihe Ensemble- und Solotänze. Dann verschwinden die weißen Gestalten und Jean verabschiedet sich. Anstelle Jeans sieht Raymonda plötzlich den Sarazenenfürst mit seinem Gefolge. Nach einem kurzen Pas-de deux mit diesem bricht sie zusammen.

3. Bild: Wieder im Schlosssaal
Der Morgen dämmert und ihre Dienerinnen wecken die noch schlafende Raymonda, die nun erkennt, dass sie nur geträumt hat

Zweiter Akt

Im Schlosshof
In Erwartung der Ankunft Jeans feiert man im Schlosshof. Doch sofort ist auch Abderakhman zur Stelle und versucht, sich mit allen Mitteln Raymonda zu nähern. Um den Frieden zu wahren, tanzt sie auf Geheiß ihrer Tante mit ihm. Es folgen weitere Tänze ihrer Freundinnen und Freunde. Als Abderakhma bei Raymonda keine Zuneigung findet, lässt er seine Sarazenen rufen, die arabische und andere orientalische Tänze aufführen. Weil er auch damit keinen Erfolg hat, versucht er sie zu entführen.
Aber noch rechtzeitig trifft Jean de Brienne ein und kann die Entführung verhindern. Es kommt zum Zweikampf auf Leben und Tod, den Abderakhman verliert.

Dritter Akt

Ein anderer Saal im Schloss
Raymonda und Jean de Brienne feiern Hochzeit. Der ganze Akt besteht aus einer einer Vielzahl von Solo und Ensembletänzen. Den Abschluß bildet eine Apotheose, in der das Paar verherrlicht wird.

Informationen zum Werk
Die Inhaltsangabe basiert auf der Rekonstruktion (aus 2018) einer Aufführung des Kirov-Balletts von 1980 in St Petersburg in der Zusammenarbeit zwischen Arte France und dem Mariinski-Theater. Die Choreographie ist von Marius Petipa, revidiert von Konstantin Sergejev. Eine DVD mit der Aufzeichnung dieser farbenfrohen Inszenierung, die von Arte gesendet wurde, habe ich leider nicht gefunden. Es gibt aber verschiedene CDs mit der Musik zu Raymonda, Gesamtaufnahmen und Ausschnitte anderer Aufführungen auf youtube sowie Aufzeichnungen auf DVD aus dem Bolschoi Theater in Moskau in der Choreographie von Juri Grigorowitsch und aus der Scala in Mailand in der Choreographie von Marius Petipa.

Gestaltung Agentur kuh vadis