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Einen weiteren Sinfoniker möchte ich heute vorstellen, der wie Beethoven, Schubert (nach der alten Zählung), Bruckner und Dvorak neun Sinfonien komponiert hat und überdies auch ein großer Dirigent und großartiger Operndirektor war, Gustav Mahler (1860-1911). Von ihm greife ich heute zu meiner Lieblingssinfonie, der Dritten, die die zweite sogenannte „Wunderhorn-Sinfonie“ war, d. h. das s in ihr Texte aus dem Zyklus „Des Knaben Wunderhorn“ gesungen wurden. Die 3. Sinfonie entstand über einen Zeitraum von etwa vier Jahren. 1892 begann Mahler das Werk zu konzipieren und am 28. Juli 1896 beendete er die Arbeit an der umfangreichen Komposition. Die Hauptschaffensperiode waren die Sommer der Jahre 1895 und 1896, die Mahler in Steinbach am Attersee verbrachte. Wie schon zu den ersten beiden Sinfonien legte Mahler der Musik ein Programm als „Wegweiser“ für den Stimmungsinhalt zu Grunde. Ursprünglich sollten die Sätze diese programmatischen Namen tragen: „Pan erwacht. Der Sommer marschiert ein“, „Was mir die Blumen auf der Wiese erzählen“, „Was mir die Tiere im Walde erzählen“, „Was mir der Mensch erzählt“, „Was mir die Engel erzählen“, „Was mir die Liebe erzählt“.[2] Dieses sich steigernde Konzept behielt Mahler inhaltlich bei, entschied sich aber von der programmatischen Benennung der Sätze Abstand zu nehmen. Im ursprünglichen Plan sah Mahler einen siebten Satz vor, „Was mir das Kind erzählt“.[3] Dieser wurde später aber herausgenommen und bildete dann unter dem Titel „Das himmlische Leben“ den Finalsatz der 4. Sinfonie. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Einen weiteren Sinfoniker möchte ich heute vorstellen, der wie Beethoven, Schubert (nach der alten Zählung), Bruckner und Dvorak neun Sinfonien komponiert hat und überdies auch ein großer Dirigent und großartiger Operndirektor war, Gustav Mahler (1860-1911). Von ihm greife ich heute zu meiner Lieblingssinfonie, der Dritten, die die zweite sogenannte „Wunderhorn-Sinfonie“ war, d. h. das s in ihr Texte aus dem Zyklus „Des Knaben Wunderhorn“ gesungen wurden. Die 3. Sinfonie entstand über einen Zeitraum von etwa vier Jahren. 1892 begann Mahler das Werk zu konzipieren und am 28. Juli 1896 beendete er die Arbeit an der umfangreichen Komposition. Die Hauptschaffensperiode waren die Sommer der Jahre 1895 und 1896, die Mahler in Steinbach am Attersee verbrachte. Wie schon zu den ersten beiden Sinfonien legte Mahler der Musik ein Programm als „Wegweiser“ für den Stimmungsinhalt zu Grunde. Ursprünglich sollten die Sätze diese programmatischen Namen tragen: „Pan erwacht. Der Sommer marschiert ein“, „Was mir die Blumen auf der Wiese erzählen“, „Was mir die Tiere im Walde erzählen“, „Was mir der Mensch erzählt“, „Was mir die Engel erzählen“, „Was mir die Liebe erzählt“.[2] Dieses sich steigernde Konzept behielt Mahler inhaltlich bei, entschied sich aber von der programmatischen Benennung der Sätze Abstand zu nehmen. Im ursprünglichen Plan sah Mahler einen siebten Satz vor, „Was mir das Kind erzählt“.[3] Dieser wurde später aber herausgenommen und bildete dann unter dem Titel „Das himmlische Leben“ den Finalsatz der 4. Sinfonie. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Da ich die Dritte Mahler am häufigsten von allen Mahler-Sinfonien live erlebt habe, ist auch das eine oder andere Konzerterlebnis vorläuig aus dem Gedächtnist entschwunden. Durch Zufall, bei der Suche auf Youtube, ist dann die Dritte auch in der Interpretation von Jukka Pekka Saraste, in meinen Unterlagen der WDR-Abos, wieder aufgetaucht, da es davon sogar ein komplettes Video gibt. Die Alt-Partie sang damals Wiebke Lehmkuhl und die Chöre stellten der WDR und die Kölner Dommusik: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Da ich die Dritte Mahler am häufigsten von allen Mahler-Sinfonien live erlebt habe, ist auch das eine oder andere Konzerterlebnis vorläuig aus dem Gedächtnist entschwunden. Durch Zufall, bei der Suche auf Youtube, ist dann die Dritte auch in der Interpretation von Jukka Pekka Saraste, in meinen Unterlagen der WDR-Abos, wieder aufgetaucht, da es davon sogar ein komplettes Video gibt. Die Alt-Partie sang damals Wiebke Lehmkuhl und die Chöre stellten der WDR und die Kölner Dommusik: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀Gustav Mahler, Symphonie Nr. 3 d-moll
Als erste möchte ich eine Einspielung vorstellen von einem Dirigenten, den ich erst als Beethovendirigenten kennengelernt habe und von dem ich demzufolgen auch alle Beethovenaufnahmen habe (mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen), aber den ich auch später als Chefdirigenten des HR-Sinfonieorchesters Frankfurt weiterbeobachtet habe und schließlich seine GA aller Mahlersinfonien von den Festspielen in Kloster Eberbach erworben habe: Paavo Järvi. Hier ist seine Dritte Mahler aus Kloster Eberbach:
Weiteres kann hier gelesen werden: https://de.wikipedia.org/wiki/3._Sinfonie_(Mahler)
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Als erste möchte ich eine Einspielung vorstellen von einem Dirigenten, den ich erst als Beethovendirigenten kennengelernt habe und von dem ich demzufolgen auch alle Beethovenaufnahmen habe (mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen), aber den ich auch später als Chefdirigenten des HR-Sinfonieorchesters Frankfurt weiterbeobachtet habe und schließlich seine GA aller Mahlersinfonien von den Festspielen in Kloster Eberbach erworben habe: Paavo Järvi. Hier ist seine Dritte Mahler aus Kloster Eberbach:
Weiteres kann hier gelesen werden: https://de.wikipedia.org/wiki/3._Sinfonie_(Mahler)
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