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Troubadour-Forum für klassische Vokal- und Instrumentalmusik

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Helmuth Rilling, Troubadour-Dirigent des Monats Dezember 2025

Heute möchte ich Helmuth Rilling als Troubadour-Dirigent des Monats Dezember 2025 nominieren.

Helmuth Rilling (* 29. Mai 1933 in Stuttgart) ist ein deutscher Kirchenmusiker, Dirigent und Musikpädagoge, der als Vermittler der geistlichen Musik von Johann Sebastian Bach bekannt wurde. Rilling gründete 1954 die Gächinger Kantorei, 1965 das Bach-Collegium Stuttgart und 1981 die Internationale Bachakademie Stuttgart. Mit der Gächinger Kantorei und dem Bach-Collegium Stuttgart nahm er als erster Dirigent sämtliche geistlichen Bachkantaten auf. In zahlreichen Ländern hat er Bachs Musik durch seine Konzerttätigkeit sowie im Rahmen von Musikfestivals vermittelt, beispielsweise als langjähriger Leiter des Oregon Bach Festival.

Helmuth Rilling wurde 1933 als Sohn von Eugen Rilling und seiner Ehefrau Hildegard Rilling geb. Plieninger in Stuttgart geboren. Sein Vater war Lehrer am Aufbaugymnasium in Markgröningen, später am Mörike-Gymnasium in Stuttgart und unter anderem im Motettenchor in Stuttgart aktiv. Rillings Mutter, eine Pfarrerstochter, war Geigenlehrerin. Sie starb zehn Tage nach seiner Geburt im Alter von 23 Jahren. Die ersten Jahre seines Lebens wurde er von seiner Tante Maria Plieninger betreut.

Rilling besuchte ab 1939 die Markgröninger Volksschule und ab 1943 das Schillergymnasium in Ludwigsburg. 1948 wurde er in das Evangelische Seminar im Kloster Schöntal aufgenommen und später in das Evangelische Seminar im Stift Urach, wo er im Frühjahr 1952 sein Abitur machte. Anschließend arbeitete er für einige Zeit bei der Orgelbaufirma Walcker in Ludwigsburg.

Ab Herbst 1952 studierte er zunächst an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart unter anderem bei Karl Ludwig Gerok, Hermann Keller und Hans Grischkat, dann ab 1955 Orgel bei Fernando Germani in Rom.[1]

Rilling gründete im Januar 1954 die Gächinger Kantorei Stuttgart. Am 1. Dezember 1957 wurde er Kantor an der wiederaufgebauten Gedächtniskirche in Stuttgart-Nord, wo er maßgeblich auf die Konzeption der neuen Walcker-Orgel Einfluss nehmen konnte.[2] 1963 erhielt er den Titel eines Kirchenmusikdirektors in Stuttgart. Anschließend hatte er von 1963 bis 1966 einen Lehrauftrag an der Kirchenmusikschule in Berlin-Spandau. In dieser Zeit leitete er die Spandauer Kantorei. 1965 gründete er das Bach-Collegium Stuttgart.

1969 übernahm Rilling eine Professur für Chorleitung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, die er bis 1985 innehatte. Von 1969 bis 1982 leitete er die Frankfurter Kantorei.

Eine besondere Freundschaft verbindet ihn mit dem Israel Philharmonic Orchestra, das er 1970 als erster deutscher Dirigent nach dem Zweiten Weltkrieg dirigieren durfte.[3] Seitdem leitete er das Israel Philharmonic Orchestra zusammen mit der Gächinger Kantorei bei mehr als 100 Konzerten.[4]
https://de.wikipedia.org/wiki/Helmuth_Rilling
Weiteres über sine Tätigkeiten u. a. kann man ebenda lesen.

Als ein erstes Hörbeispiel möchte ich aus der Gesamtaufnahme aller Kantaten die   Kantate BWV 173 „Erhöhtes Fleisch und Blut“ einstellen, die Bach am 29. Mai 1724, dem zweiten Pfingstfesttag uraufführte, und an dem Helmuth Rilling in diesem Jahr seinen 92. Geburtstag feierte. Die Kantate beginnt in der eingestellten Aufnahme bei 00:16:40:

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Liebe Grüße

Willi😀

 

 


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