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Das Jewish Chamber Orchestra Munich (bis 2018 Orchester Jakobsplatz München) ist ein professionelles Orchester mit Sitz in München. Das Orchester hat einen festen Musikerstamm und setzt sich aus jüdischen und nichtjüdischen Profi-Musikern zusammen.[1] Die Ensemblegröße variiert je nach Repertoire und Auftrittsort. Das Orchester wurde als Orchester Jakobsplatz München 2005[2] durch den Dirigenten Daniel Grossmann gegründet,[3] der seitdem Künstlerischer Leiter des Orchesters ist.[4] Seit der Saison 2018/19 nennt sich das Orchester „Jewish Chamber Orchestra Munich“.[5] Das Orchester spielt in verschiedenen Konzertsälen und Theatern in und außerhalb Münchens[6] und pflegt langjährige Kooperationen mit wichtigen Münchner Kulturinstitutionen wie der Bayerischen Staatsoper, dem Museum Villa Stuck oder den Münchner Kammerspielen. Tourneen führten das JCOM u. a. nach Österreich, Ungarn, Rumänien, Israel, Moldawien, in die Ukraine, nach Usbekistan,[7] Tschechien, Schweden, Polen, Litauen, China sowie Nordamerika. Alle Aktivitäten des Orchesters beschäftigen sich mit unterschiedlichen Aspekten jüdischer Kultur im Hinblick auf ihre Relevanz für die Gegenwart – es ist damit das einzige thematisch ausgerichtete Orchester der Welt. Gespielt wird hauptsächlich, jedoch nicht ausschließlich, Musik jüdischer Komponisten.[1] Alle Konzerte des Orchesters werden von Daniel Grossmann moderiert und mit Einführungen versehen. Die präsentierten Themen reichen dabei von Konzerten, die einem bestimmten jüdischen Feiertag oder Ritual gewidmet sind (so wie das Jüdische Neujahrskonzert[8] jährlich im Oktober im Münchner Prinzregententheater oder ein Konzert zum jüdischen Trauerritual Shiva), über Konzerte zu jüdischen Künstlern (z. B. Porträts von Komponisten, die aufgrund des Holocaust in Vergessenheit geraten sind, oder anderen wichtigen jüdischen Persönlichkeiten wie Paul Celan[9] oder Franz Kafka) bis hin zu Stummfilmkonzerten (z. B. Das Alte Gesetz von 1923: das JCOM spielte bei der Berlinale 2018 die Uraufführung[10] der im Auftrag von arte rekonstruierten und von Philippe Schoeller mit einer neuen Filmmusik versehenen Fassung). Dabei arbeitet das JCOM mit Künstlern unterschiedlicher Genres zusammen, wie z. B. dem Video-Künstler Christoph Brech, Komponisten wie Nikolaus Brass, Richard Ruzicka, Sarah Nemtsov oder Moritz Gagern oder Solisten wie Anne-Sophie Mutter, Daniel Hope, Christoph Prégardien, Benjamin Appl, Ludwig Mittelhammer, David Orlowsky, Ingeborg Danz oder Tassilo Probst und Schauspielerinnen wie Bibiana Beglau, Brigitte Hobmeier, Lambert Hamel, Götz Otto und Sibylle Canonica. Neben regelmäßigen Konzerten für Kinder und Jugendliche verwirklicht das JCOM im Rahmen seines Education-Programms immer wieder große Projekte: Im September 2017 wurde das Orchester mit dem Kinder- und Jugendprojekt „Opernschule“ in das von Kulturstaatsministerin Monika Grütters initiierte Programm „Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland“[11] aufgenommen.[12] Das Projekt hat 2018/19 rund 100 Kindern und Jugendlichen im Alter von 7 bis 18 Jahren aus sozial benachteiligten Familien im Raum München die Möglichkeit geboten, kostenlos durch Workshops und Unterricht einen Einblick in sämtliche Bereiche des professionellen Musiktheaters und des Produktionsprozesses einer Neuinszenierung zu erlangen.[13] Das Folgeprojekt war 2022 die „ButterbroteBesserEsser Oper“, ein für das JCOM von der Kinderbuchautorin Nadia Budde, dem Komponisten Gustavo Strauss und der Regisseurin Sapir Heller in Zusammenarbeit mit Daniel Grossmann entwickeltes Werk, das im November 2022 im Münchner Volkstheater aufgeführt wurde. Dabei wirkten rund 40 Kinder im Orchester und 60 auf der Bühne als Sänger und Darsteller mit.[14] 2023 veröffentlichte das JCOM eine eLearning-Plattform zum Leben und Musikschaffen im Konzentrationslager Theresienstadt[15], die sowohl zum Einsatz in der Schule als auch für andere Interessierte geeignet ist. Die Umsetzung wurde im Rahmen des Dive-in-Programms der Kulturstiftung des Bundes gefördert. +Jozef Koffler: Sinfofnietta ossia Trio op. 10; Ukrainian Sketches op. 27 Nr. 1-6 Nach dem großen Erfolg ihres letzten Albums „Jewish Vienna“ (ONYX4253) widmen sich das Jüdische Kammerorchester München und Dirigent Daniel Grossmann nun dem Repertoire zweier Komponisten, die fast vollständig aus der Geschichte verschwunden sind. Einer von ihnen ist Jozef Koffler, ein polnischer Jude, der 1944 mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn von deutschen Truppen in der Stadt Lemberg gefangen genommen, in das Ghetto von Wieliczka deportiert und von einer der deutschen Einsatzgruppen in der Nähe von Krosno ermordet wurde, wo er sich mit seiner Familie nach der Liquidierung des Ghettos versteckt hatte. Engel wurde in der Ukraine geboren und zog 1924 nach Palästina. Er hatte Schwierigkeiten, sich an das Leben dort anzupassen, seine Gesundheit verschlechterte sich und er starb 1927. Er trug viel dazu bei, die Traditionen der europäischen jüdischen Musik am Leben zu erhalten, und bewegte sich (während seines Aufenthalts in Deutschland) in Kreisen, zu denen Heifetz, Godowsky und Piatigorsky gehörten. Weinberg wurde sein ganzes Leben lang von den sowjetischen Behörden verfolgt und erst in jüngster Zeit als einer der bedeutendsten Komponisten der Mitte des 20. Jahrhunderts anerkannt. Er wurde von Schostakowitsch unterstützt, doch dies konnte ihn nicht vor der Verhaftung bewahren, und 1953 wurde er verhaftet und in die Lubjanka gebracht. Schostakowitsch trug maßgeblich dazu bei, dass er einige Monate später freigelassen wurde. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Das Jewish Chamber Orchestra Munich (bis 2018 Orchester Jakobsplatz München) ist ein professionelles Orchester mit Sitz in München. Das Orchester hat einen festen Musikerstamm und setzt sich aus jüdischen und nichtjüdischen Profi-Musikern zusammen.[1] Die Ensemblegröße variiert je nach Repertoire und Auftrittsort. Das Orchester wurde als Orchester Jakobsplatz München 2005[2] durch den Dirigenten Daniel Grossmann gegründet,[3] der seitdem Künstlerischer Leiter des Orchesters ist.[4] Seit der Saison 2018/19 nennt sich das Orchester „Jewish Chamber Orchestra Munich“.[5] Das Orchester spielt in verschiedenen Konzertsälen und Theatern in und außerhalb Münchens[6] und pflegt langjährige Kooperationen mit wichtigen Münchner Kulturinstitutionen wie der Bayerischen Staatsoper, dem Museum Villa Stuck oder den Münchner Kammerspielen. Tourneen führten das JCOM u. a. nach Österreich, Ungarn, Rumänien, Israel, Moldawien, in die Ukraine, nach Usbekistan,[7] Tschechien, Schweden, Polen, Litauen, China sowie Nordamerika. Alle Aktivitäten des Orchesters beschäftigen sich mit unterschiedlichen Aspekten jüdischer Kultur im Hinblick auf ihre Relevanz für die Gegenwart – es ist damit das einzige thematisch ausgerichtete Orchester der Welt. Gespielt wird hauptsächlich, jedoch nicht ausschließlich, Musik jüdischer Komponisten.[1] Alle Konzerte des Orchesters werden von Daniel Grossmann moderiert und mit Einführungen versehen. Die präsentierten Themen reichen dabei von Konzerten, die einem bestimmten jüdischen Feiertag oder Ritual gewidmet sind (so wie das Jüdische Neujahrskonzert[8] jährlich im Oktober im Münchner Prinzregententheater oder ein Konzert zum jüdischen Trauerritual Shiva), über Konzerte zu jüdischen Künstlern (z. B. Porträts von Komponisten, die aufgrund des Holocaust in Vergessenheit geraten sind, oder anderen wichtigen jüdischen Persönlichkeiten wie Paul Celan[9] oder Franz Kafka) bis hin zu Stummfilmkonzerten (z. B. Das Alte Gesetz von 1923: das JCOM spielte bei der Berlinale 2018 die Uraufführung[10] der im Auftrag von arte rekonstruierten und von Philippe Schoeller mit einer neuen Filmmusik versehenen Fassung). Dabei arbeitet das JCOM mit Künstlern unterschiedlicher Genres zusammen, wie z. B. dem Video-Künstler Christoph Brech, Komponisten wie Nikolaus Brass, Richard Ruzicka, Sarah Nemtsov oder Moritz Gagern oder Solisten wie Anne-Sophie Mutter, Daniel Hope, Christoph Prégardien, Benjamin Appl, Ludwig Mittelhammer, David Orlowsky, Ingeborg Danz oder Tassilo Probst und Schauspielerinnen wie Bibiana Beglau, Brigitte Hobmeier, Lambert Hamel, Götz Otto und Sibylle Canonica. Neben regelmäßigen Konzerten für Kinder und Jugendliche verwirklicht das JCOM im Rahmen seines Education-Programms immer wieder große Projekte: Im September 2017 wurde das Orchester mit dem Kinder- und Jugendprojekt „Opernschule“ in das von Kulturstaatsministerin Monika Grütters initiierte Programm „Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland“[11] aufgenommen.[12] Das Projekt hat 2018/19 rund 100 Kindern und Jugendlichen im Alter von 7 bis 18 Jahren aus sozial benachteiligten Familien im Raum München die Möglichkeit geboten, kostenlos durch Workshops und Unterricht einen Einblick in sämtliche Bereiche des professionellen Musiktheaters und des Produktionsprozesses einer Neuinszenierung zu erlangen.[13] Das Folgeprojekt war 2022 die „ButterbroteBesserEsser Oper“, ein für das JCOM von der Kinderbuchautorin Nadia Budde, dem Komponisten Gustavo Strauss und der Regisseurin Sapir Heller in Zusammenarbeit mit Daniel Grossmann entwickeltes Werk, das im November 2022 im Münchner Volkstheater aufgeführt wurde. Dabei wirkten rund 40 Kinder im Orchester und 60 auf der Bühne als Sänger und Darsteller mit.[14] 2023 veröffentlichte das JCOM eine eLearning-Plattform zum Leben und Musikschaffen im Konzentrationslager Theresienstadt[15], die sowohl zum Einsatz in der Schule als auch für andere Interessierte geeignet ist. Die Umsetzung wurde im Rahmen des Dive-in-Programms der Kulturstiftung des Bundes gefördert. +Jozef Koffler: Sinfofnietta ossia Trio op. 10; Ukrainian Sketches op. 27 Nr. 1-6 Nach dem großen Erfolg ihres letzten Albums „Jewish Vienna“ (ONYX4253) widmen sich das Jüdische Kammerorchester München und Dirigent Daniel Grossmann nun dem Repertoire zweier Komponisten, die fast vollständig aus der Geschichte verschwunden sind. Einer von ihnen ist Jozef Koffler, ein polnischer Jude, der 1944 mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn von deutschen Truppen in der Stadt Lemberg gefangen genommen, in das Ghetto von Wieliczka deportiert und von einer der deutschen Einsatzgruppen in der Nähe von Krosno ermordet wurde, wo er sich mit seiner Familie nach der Liquidierung des Ghettos versteckt hatte. Engel wurde in der Ukraine geboren und zog 1924 nach Palästina. Er hatte Schwierigkeiten, sich an das Leben dort anzupassen, seine Gesundheit verschlechterte sich und er starb 1927. Er trug viel dazu bei, die Traditionen der europäischen jüdischen Musik am Leben zu erhalten, und bewegte sich (während seines Aufenthalts in Deutschland) in Kreisen, zu denen Heifetz, Godowsky und Piatigorsky gehörten. Weinberg wurde sein ganzes Leben lang von den sowjetischen Behörden verfolgt und erst in jüngster Zeit als einer der bedeutendsten Komponisten der Mitte des 20. Jahrhunderts anerkannt. Er wurde von Schostakowitsch unterstützt, doch dies konnte ihn nicht vor der Verhaftung bewahren, und 1953 wurde er verhaftet und in die Lubjanka gebracht. Schostakowitsch trug maßgeblich dazu bei, dass er einige Monate später freigelassen wurde. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Forum-Breadcrumbs – Du bist hier:TroubadourSinfonisches Forum: Sinfonie-OrchesterJewish Chamber Orchestra MunichBitte Anmelden oder Registrieren, um Beiträge und Themen zu erstellen.Jewish Chamber Orchestra Munich
#1 · 1. Dezember 2025, 23:21Zitat von André am 1. Dezember 2025, 23:21 UhrJewish Chamber Orchestra Munich
Geschichte
Inhaltliche Ausrichtung
Education-Programm
Weblinks
________________________________________________
Jewish East auf CD
Jewish East
Joel Engel: Hadibuk op. 35 Nr. 1-3; Jewish Folk Songs Nr. 2-4, 6
+Mieczyslaw Weinberg: Jewish Songs op. 13 Nr. 1-7
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