Danke für den Besuch unserer Website. Hier kannst du als Gast in den Hauptthemenbereichen Oper, Operette, Oratorium, Lied und Klavier mitlesen, dich umfangreich informieren und den Meinungsaustausch verfolgen. Den vollen Nutzen des Forums hast du allerdings nur, wenn du angemeldet und registriert bist. Dann kannst du alle Funktionen und Bereiche des Forums uneingeschränkt nutzen. Das heißt, du kannst eigene Beiträge schreiben und einstellen, auf Beiträge anderer Nutzer antworten, eigene Threads eröffnen, mitdiskutieren und dir durch die eigene Mitwirkung ein oft durch intensive Diskussionen erhelltes Meinungsbild schaffen. Das Troubadour-Forum geht über die rein lexikalische Funktion bewusst hinaus. Deshalb haben wir einen Servicebereich aufgebaut, indem du Hilfestellungen bei Anschaffungen, Besuch von Veranstaltungen und Festivals, Aufbau von Bild- und Tonträgerdokumenten und Antwort auf deine Fragen erhalten kannst. Wir verstehen uns jedoch auch als Begegnungsstätte zwischen neuen und erfahrenen Musikfreunden, zwischen Jung und Alt, persönliche Kontakte unter den Nutzern sollen erlaubt und ermöglicht werden. Wir würden uns freuen, wenn du bei uns mitmachst und eventuell auch neue Themen und Ideen einbringst.
Heute will ich über die zweite Sinfonie Johannes Brahms‘ sprechen, die er im Gegensatz zu seiner ersten Sinfonie in einem knappen Vierteljahr fertigstellte und die durch ihren weitgehend heiteren, lyrischen Charakter nicht nur nach ihrer Kompositionsdauer, sondern gleichermaßen auch durch die Dauer ihrer Komposition stark mit der ersten kontrastiert. Lediglich im zweiten Satz tauchen melancholische Züge auf, wo sich aber im Verlauf des Satzes immer wieder Moll- und Durabschnitte abwechseln. In meinem ersten musikalischen Beispiel habe ich Leonard Bernstein, der auch als einer der großen Brahms-Dirigenten gilt und die vier Symphonien nebst einigen anderen Werken mit den Wiener Philharmonikern in den frühen 80er Jahren eingespielt hat. Die Zweite hat er mit der Akademischen Festouvertüre kombiniert: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Heute will ich über die zweite Sinfonie Johannes Brahms‘ sprechen, die er im Gegensatz zu seiner ersten Sinfonie in einem knappen Vierteljahr fertigstellte und die durch ihren weitgehend heiteren, lyrischen Charakter nicht nur nach ihrer Kompositionsdauer, sondern gleichermaßen auch durch die Dauer ihrer Komposition stark mit der ersten kontrastiert. Lediglich im zweiten Satz tauchen melancholische Züge auf, wo sich aber im Verlauf des Satzes immer wieder Moll- und Durabschnitte abwechseln. In meinem ersten musikalischen Beispiel habe ich Leonard Bernstein, der auch als einer der großen Brahms-Dirigenten gilt und die vier Symphonien nebst einigen anderen Werken mit den Wiener Philharmonikern in den frühen 80er Jahren eingespielt hat. Die Zweite hat er mit der Akademischen Festouvertüre kombiniert: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Ich möchte heute mal die Einspielung Karajans aus den Siebziger Jahren gegenüberstellen, wo man auch schön seine frühere Art und Weise, mit geschlossenen Augen zu dirigieren, beobachten konnte, und eines kann man unter dem Bild auf Youtube sehen. Karajan dirigiert den Kopfsatz in etwas über 16 Minuten, Bernstein in fast 21 Minuten. Wenn man genau hinhört, weiß man auch warum: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Ich möchte heute mal die Einspielung Karajans aus den Siebziger Jahren gegenüberstellen, wo man auch schön seine frühere Art und Weise, mit geschlossenen Augen zu dirigieren, beobachten konnte, und eines kann man unter dem Bild auf Youtube sehen. Karajan dirigiert den Kopfsatz in etwas über 16 Minuten, Bernstein in fast 21 Minuten. Wenn man genau hinhört, weiß man auch warum: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Johannes Brahms: 00:00 I. Allegro non troppo hr-Sinfonieorchester, Marin Alsop Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Johannes Brahms: 00:00 I. Allegro non troppo hr-Sinfonieorchester, Marin Alsop Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Wenn man die beiden Kopfsätze vergleicht, lieber André, so fällt gleich zu Beginn auf, dass Marin Alsop keineswegs ein langsameres Tempo anschlägt als Karajan, sondern der Grund für die unterschiedlichen Satzlängen ist ein ganz anderer. Karajan hat eigentlich grundsätzlich in Kopfsätzen der Sinfonien die Exposition nie wiederholt, und obwohl ich es bei Marin Alsop nicht nachkontrolliert habe, möchte ich wetten, dass sie die Exposition wiederholt. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Wenn man die beiden Kopfsätze vergleicht, lieber André, so fällt gleich zu Beginn auf, dass Marin Alsop keineswegs ein langsameres Tempo anschlägt als Karajan, sondern der Grund für die unterschiedlichen Satzlängen ist ein ganz anderer. Karajan hat eigentlich grundsätzlich in Kopfsätzen der Sinfonien die Exposition nie wiederholt, und obwohl ich es bei Marin Alsop nicht nachkontrolliert habe, möchte ich wetten, dass sie die Exposition wiederholt. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Lieber Willi, Deine Analyse ist richtig: Alsop wählt das Tempo Karajans und die Exposition Bernsteins, das ergibt die von mir sogenannte „goldene Mitte“. Übrigens hat Alsops Geburtstag am 16. Oktober (kein runder!) meinen Beitrag ausgelöst, und ich dachte auch, eine Frau täte unserem „männerlastigen“ Forum gut (um eine Formulierung Wolfgangs zu benutzen) 🙂. Lieber Grüße Lieber Willi, Deine Analyse ist richtig: Alsop wählt das Tempo Karajans und die Exposition Bernsteins, das ergibt die von mir sogenannte „goldene Mitte“. Übrigens hat Alsops Geburtstag am 16. Oktober (kein runder!) meinen Beitrag ausgelöst, und ich dachte auch, eine Frau täte unserem „männerlastigen“ Forum gut (um eine Formulierung Wolfgangs zu benutzen) 🙂. Lieber GrüßeJohannes Brahms, Sinfonie Nr. 2 D-dur op. 73
Es scheint, als sei der ganze Druck, den Brahms sicherlich in den fast 15 Jahren seiner Arbeit an der ersten Symphonie gespürt hatte und aushalten musste, nun von ihm gefallen, so schnell sprudelten nun die musikalischen Gedanken aus ihm heraus, fügten sich die Bausteine des wie die Erste umfangreichen Werkes scheinbar mühelos zu einem perfekten Großen, Ganzen.
Mehr erfahren
Es scheint, als sei der ganze Druck, den Brahms sicherlich in den fast 15 Jahren seiner Arbeit an der ersten Symphonie gespürt hatte und aushalten musste, nun von ihm gefallen, so schnell sprudelten nun die musikalischen Gedanken aus ihm heraus, fügten sich die Bausteine des wie die Erste umfangreichen Werkes scheinbar mühelos zu einem perfekten Großen, Ganzen.
Mehr erfahren
Mehr erfahren
Mehr erfahren![]()
2. Sinfonie D-Dur op. 73
Was die Länge des Kopfsatzes anbelangt, strebt Alsop zur goldenen Mitte zwischen Bernstein und Karajan:
19:26 II. Adagio non troppo
28:49 III. Allegretto grazioso (Quasi Andantino)
34:01 IV. Allegro con spirito
46:30
Alte Oper Frankfurt, 14. Oktober 2021
Mehr erfahren
2. Sinfonie D-Dur op. 73
Was die Länge des Kopfsatzes anbelangt, strebt Alsop zur goldenen Mitte zwischen Bernstein und Karajan:
19:26 II. Adagio non troppo
28:49 III. Allegretto grazioso (Quasi Andantino)
34:01 IV. Allegro con spirito
46:30
Alte Oper Frankfurt, 14. Oktober 2021
Mehr erfahren
Das hört man auch bei den vielen Aufnahmen, die Andres Orozco-Estrada beim HR-Sinfonieorchester, die von den verschiedensten Sinfonien bei Youtube zu verzeichnen sind, immer wieder:
Mehr erfahren
Das hört man auch bei den vielen Aufnahmen, die Andres Orozco-Estrada beim HR-Sinfonieorchester, die von den verschiedensten Sinfonien bei Youtube zu verzeichnen sind, immer wieder:
Mehr erfahren![]()
André
André
Kontakt
Telefon: 0178-1069333
Gestaltung Agentur kuh vadis