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Karl Richter, ein Wahrer des Barock und der frühen Klassik

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Karl Richter (* 15. Oktober 1926 in Plauen; † 15. Februar 1981 in München) war ein deutscher Dirigent, Chorleiter, Organist und Cembalist.

Karl Richter war das vierte von fünf Kindern des evangelischen Pfarrers Christian Johannes Richter und der Clara Hedwig Richter. Seine Familie ging zwei Jahre später nach Marienberg im Erzgebirge. Nach dem frühen Tod seines Vaters 1935 zog die Mutter mit den Kindern nach Freiberg, Sachsen, wo der junge Karl die Gelegenheit erhielt, auf der großen Silbermann-Orgel im Freiberger Dom zu üben. Ab 1937 besuchte er das Kreuzgymnasium in Dresden und war Mitglied des Dresdner Kreuzchores. 1940 nahm ihn Karl Straube nach seinem Ruhestand als letzten Schüler an. 1944 starb seine Mutter, während Richter in den letzten beiden Kriegsjahren den unfreiwilligen Kriegsdienst ausüben musste.[1]

Nach dem Krieg studierte Richter am Konservatorium Leipzig und am Kirchenmusikalischen Institut bei Karl Straube und Günther Ramin. 1949 wurde er Thomasorganist. Die gute Ausbildung bei seinen Lehrern und sein hervorragendes Staatsexamen kamen ihm bei der Bewerbung zu Hilfe.

1950 reiste Richter mit dem Thomanerchor unter der Leitung Ramins nach Süddeutschland und Zürich, wo er seine spätere Frau Gladys kennenlernte. 1951 kehrte er – nur mit einem kleinen Koffer ausgestattet – der DDR den Rücken und ging zunächst nach Zürich, um sich von dort nach einer Stelle umzusehen.[1] Nach einem Probespiel erhielt er 1951 die Stelle als Kantor an der Markus-Kirche in München und folgte einem Ruf der dortigen Hochschule für Musik, Orgellehrer zu werden.[2] Im gleichen Jahr übernahm er den Heinrich-Schütz-Kreis, den späteren Münchener Bach-Chor, und zwei Jahre später das Münchener Bach-Orchester. 1952 heiratete er Gladys Müller in Zürich. Das junge Paar zog im gleichen Jahr nach München, wo 1953 der Sohn Tobias und 1961 die Tochter Simone geboren wurden. Er lehrte an der Münchener Musikhochschule, wo er 1956 zum Professor ernannt wurde. Der Rat der Stadt Leipzig bot ihm 1956 an, Thomaskantor zu werden. Richter lehnte jedoch mit der Begründung ab, er sei zu jung für dieses Amt.[3] Ab 1967 lebte die Familie Richter wieder in der Schweiz.
https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Richter_(Musiker)
Weiteres kann man ebenda lesen.

Im Folgenden möchte ich die bei Hänssler erschienene „Karl Richter Edition“ aus meiner Sammlung vorstellen:

 

Liebe Grüße

Willi😀

Johann Sebastian Bach, Brandenburgisches Konzert Nr. 1 in F-dur BWV 1046

Johann Sebastian Bachs erstes Brandenburgisches Konzert, BWV 1046, ist eine mit Hörnern, Holzbläsern und Streichern ungewöhnlich groß besetzte Komposition, die in der Literatur allgemein als eines von Bachs frühesten konzertanten Werken angesehen wird.
https://de.wikipedia.org/wiki/1._Brandenburgisches_Konzert

In der vorliegenden Aufnahme hören und sehen wir schon das 1954 von ihm gegründete Bachorchester, das auch die Aufnahme in der Hänssler-Edition gespielt haben dürfte:

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Liebe Grüße

Willi😀

Johann Sebastian Bach, Brandenburgisches Konzert Nr. 2 in F-dur BWV 1047

Johann Sebastian Bachs zweites Brandenburgisches Konzert, BWV 1047, gehört heute zu den bekanntesten barocken Konzerten. Es ist das zweite in einer Sammlung von sechs Konzerten, die Bach im März 1721 unter dem Titel Six Concerts avec plusieurs instruments („Sechs Konzerte mit mehreren Instrumenten“) in Partitur an den Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg-Schwedt sandte.
https://de.wikipedia.org/wiki/2._Brandenburgisches_Konzert

Hier hören und sehen wir Karl Richter und das Münchner Bachorchester in einer allerdings etwas späteren Aufnahme aus einer Sendung des ZDF, das 1958, dem Jahr der Aufnahmen in der o. a. Sammlung, noch garnicht existierte:

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Liebe Grüße

Willi😀

Johann Sebastian Bach, Brandenburgisches Konzert Nr. 3 in G-dur BWV 1048

Johann Sebastian Bachs drittes Brandenburgisches Konzert, BWV 1048, ist eine Komposition für neun Streichinstrumente und Basso continuo. Bach stellte das Werk mit anderen zu einer Sammlung von sechs Konzerten zusammen, die er im März 1721 unter dem Titel Six Concerts avec plusieurs instruments in Partitur an den Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg-Schwedt sandte. Wie bereits der Titel nahelegt, weisen die einzelnen Werke große Unterschiede in Besetzung, Umfang und Charakter auf.
https://de.wikipedia.org/wiki/3._Brandenburgisches_Konzert

Hier haben wir wieder eine spätere Aufnahme aus der Reihe „ZDF Theater“, in der Karl Richter das Konzert vom Cembalo aus dirigiert. Wir sehen also, dass es das nicht erst seit Friedrich Gulda u. a. gibt, sondern schon wesentlich eher:

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Liebe Grüße

Willi😀

Johann Sebastian Bach, Brrandenburgisches Konzert Nr. 5 in G-dur BWV 1049

Johann Sebastian Bachs viertes Brandenburgisches Konzert, BWV 1049, ist ein Konzert für Solovioline, zwei Blockflöten und Streichorchester. Das Werk ist Teil einer Sammlung von sechs Konzerten, die Bach im März 1721 unter dem Titel Six Concerts avec plusieurs instruments in Partitur an den Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg-Schwedt sandte. Die Einzelwerke dieser Sammlung weisen in Besetzung, Umfang und Charakter große Unterschiede auf.
https://de.wikipedia.org/wiki/4._Brandenburgisches_Konzert

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Hier haben wir ein Stück mit einem höchst ungewohnten wunderbaren K0pfsatz im 3/8-Takt:

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Liebe Grüße

Willi😀

 

Johann Sebastian Bach, Brandenburgisches Konzert Nr. 5 in D-dur BWV 1050

Johann Sebastian Bachs fünftes Brandenburgisches Konzert, BWV 1050, ist ein Konzert für Solocembalo, Flöte, Violine und Streicher, das zu den frühesten Beispielen eines solistischen Tasteninstruments mit Orchester zählt. Es ist Teil einer Sammlung von sechs Konzerten, deren Partitur Bach im März 1721 unter dem Titel Six Concerts avec plusieurs instruments an den Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg-Schwedt sandte. Die einzelnen Werke dieser Sammlung weisen in Besetzung und Charakter große Unterschiede auf.
https://de.wikipedia.org/wiki/5._Brandenburgisches_Konzert

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Liebe Grüße

Willi😀

 

Johann Sebastian Bach, Brandenburgisches Konzert Nr. 6 in B-dur, BWV 1051

Johann Sebastian Bachs sechstes Brandenburgisches Konzert, BWV 1051, ist nicht nur mit zwei Bratschen und einem Violoncello als Soloinstrumenten sehr ungewöhnlich besetzt – noch auffälliger ist, dass diesen Instrumenten nicht etwa ein volles Streichorchester, sondern nur drei Mitglieder der Gambenfamilie und Basso continuo gegenüberstehen.
https://de.wikipedia.org/wiki/6._Brandenburgisches_Konzert

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In dieser späteren Aufnahme tritt neben Karl Richter auch seine  Meisterschülerin Hedwig Bilgram als Cembalistin in Erscheinung:

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Liebe Grüße

Willi😀

Als Nächstes stelle ich die vier Orchestersuiten Bachs ein:

Vier Orchestersuiten von Johann Sebastian Bach sind erhalten (BWV 1066–1069). Es handelt sich jeweils um eine Folge von Tanzsätzen mit einer vorangestellten Ouvertüre. Da Bach diesen Suiten keine besondere Überschrift gab, werden sie auch heute nach der Überschrift des ersten Satzes oft schlicht „Ouvertüren“ genannt.

Dieser erste Satz nimmt oft mehr als die Hälfte des Raums ein, was seine Bedeutung unterstreicht. Er besteht immer aus einer französischen Ouvertüre mit einem ersten Abschnitt im typischen punktierten Rhythmus, einem darauffolgenden Fugato mit umfangreichen konzertanten Passagen und einer – hier immer stark variierten – Wiederaufnahme des Anfangsabschnitts. Wiederholungszeichen am Schluss legen die gemeinsame Wiederholung des zweiten und dritten Teils nahe; da dies für den heutigen Geschmack dem ersten Satz ein zu starkes Gewicht gäbe, wird die Wiederholung heute meist weggelassen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Orchestersuiten_(Bach)
Weiteres kann man ebenda lesen.

Johann Sebastian Bach, Orchestersuite Nr. 1  in C-dur BWV 1066

Karl Richter nahm die erste Orchestersuite1961 mit dem Münchner Bachorchester  auf, allerdings steht im Booklet nicht wo, und bei Youtube fehlen die Nr. 6 (Bourrée I/II) und Nr. 7 (Passepied I/II):

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Liebe Grüße

Willi😀

Johann Sebastian Bach, Orchestersuite Nr. 2 in b-moll BWV 1067

Auch die nächsten drei Orchestersuiten wurden im gleichen Zeitraum aufgenommen, und die zweite ist anscheinend auch komplett vorhanden, wie man bei Youtube auf den Nr. 6 bis 12 nachhören kann:

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Liebe Grüße

Willi😀

 

Johann Sebastian Bach, Orchestersuite Nr. 3 in D-dur BWV 1068

AD: siehe oben:

Dies Suite kann bei Youtube unter den Nr. 13 bis 17 nachgehört werden:

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Liebe Grüße

Willi😀

Johann Sebastian Bach, Orchestersuite Nr. 4 in D-dur BWV 1069

AD: siehe oben

Diese Suite können wir bei Youtube in den Nr. 18 bis 22 nachhören:

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Liebe Grüße

Willi😀

Johann Sebastian Bach, Musikalisches Opfer BWV 1079

Das Musikalische Opfer (BWV 1079) ist eine Sammlung von überwiegend kontrapunktischen Sätzen, die Johann Sebastian Bach drei Jahre vor seinem Tod schrieb. Alle Sätze beruhen auf einem einzigen Thema des preußischen Königs Friedrich II.

Die Komposition gehört zum kontrapunktischen Spätwerk Bachs,[1] zusammen mit Werken wie den Kanonischen Veränderungen über Vom Himmel Hoch, den Vierzehn Kanons über die ersten Fundamentalnoten der Goldberg-Variationen und der Kunst der Fuge.

Das Werk entstand aus dem Besuch Bachs bei König Friedrich II. am 7. Mai 1747 im Potsdamer Stadtschloss.[2] Bach war einer Einladung Friedrichs an dessen Hof gefolgt, wo sein Sohn Carl Philipp Emanuel als Hofmusiker tätig war. Über die Begegnung mit dem König berichteten die Berlinischen Nachrichten vom 7./8. Mai 1747.[3] Demnach spielte Friedrich das Thema auf dem Fortepiano vor und forderte Bach auf, darüber eine Fuge zu improvisieren. Bach improvisierte eine dreistimmige Fuge, und zwar so meisterhaft, dass, „nicht nur Se. Majest. Dero allergnädigstes Wohlgefallen darüber zu bezeigen beliebten, sondern auch die sämtlichen Anwesenden in Verwunderung gesetzt wurden.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Musikalisches_Opfer
Weiteres kann man ebenda lesen.

Hier haben wir die Aufnahme von 1963 mit Aurèle Nicolet, Flöte, Otto Büchner und Kurt Guntner, Geige, Siegfried Meinecke, Bratsche, Fritz Kiskalt, Cello sowie Hedwig Bilgram und Karl Richter, Cembalo:

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Liebe Grüße

Willi😀

 

Im nächsten Abschnitt habe ich vier  Cembalokonzerte Bachs:

Von Johann Sebastian Bach sind sieben Konzerte für ein Cembalo, Streicher und Basso Continuo in einer gemeinsamen Sammelhandschrift erhalten – eins davon setzt zusätzlich zwei Blockflöten ein. Darüber hinaus existieren drei Konzerte für zwei Cembali, zwei für drei und ein Konzert für vier Cembali, jeweils mit Streichern und Basso Continuo.

Nicht Gegenstand dieses Artikels sind Bachs Konzerte für Cembalo solo ohne Orchester. Dies ist zum einen eine Sammlung von sechzehn Bearbeitungen von Konzerten fremder Autoren (BWV 972 bis 987), die Bach in Weimar vorgenommen hatte, um das neue Genre zu studieren, sowie andererseits das Italienische Konzert BWV 971, das Bach 1734 innerhalb des zweiten Teils der Clavierübung veröffentlichte.
https://de.wikipedia.org/wiki/Cembalokonzerte_(Bach)
Weiteres kann man ebenda lesen.

Johann Sebastian Bach, Cembalokonzert in d-moll BWV 1052

https://www.youtube.com/watch?v=rsaIW5MrbMc&list=RDrsaIW5MrbMc&start_radio=1

Liebe Grüße

Willi😀

 

Johann Sebastian Bach,  Konzert für zwei Cembalos, Streicher und Basso continuo BWV 1061

Der Originalklang dieses Konzertes bei der Bachwoche Ansbach von 1955 stammt hier von der LP-Aufnahme:

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Liebe Grüße

Willi😀

Nun habe ich die richtige Datei in Youtube gefunden:

Johann Sebastian Bach, Konzert für drei Cembalos, Streicher und Basso Continuo BWV 1064

Gerhard Aeschbacher, Eduard Müller und Karl Richter, Cembalo sowie das Orchester des Bach-Festivals Ansbach 1955, nachhörbar ab 43:09 unter der Liste von „ChroNotes“:

 

Liebe Grüße

Willi😀

Johann Sebastian Bach, Konzert für vier Cembalos, Streicher und Basso Continuo in a-moll, BWV 1065:

Dieses Konzert wurde auch in Ansbach 1955 gespielt,  und zwar von Karl Richter, Eduard Müller, Gerd Aeschbacher und Heinrich Gurtner sowie der Solistengemeinschaft der Bachwoche Ansbach unter der Leitung von Karl Richter. Es kann unter der o. a. Datei nachgehört werden ab 01:01:46:

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Liebe Grüße

Willi😀

Abschließend stelle ich hier die Werke eines Bach-Orgel-Recitals ein, das Karl Richter 1954 in der Victoria Hall in Genf gegeben hat. Dabei stelle  ich die Werke in der Reihenfolge ein, in der sie in der Youtubedatei aufgeführt sind, entgegen der Reihenfolge, in der sie in der Edition erscheinen:

Johann Sebastian Bach, Toccata und Fuge BWV 565

Toccata und Fuge in d-Moll (BWV 565) ist wohl das mit Abstand bekannteste Orgelwerk Johann Sebastian Bachs und der gesamten europäischen Kunstmusik. Die Komposition besteht aus drei Abschnitten: einer Toccata, also einem Präludium (Vorspiel) aus schnellen Läufen und vollgriffigen Akkorden, und einer sich anschließenden vierstimmigen Fuge, die ihrerseits in einen mit „Recitativo“ bezeichneten Schlussabschnitt mündet, der wieder den quasi improvisatorischen Charakter des Anfangs aufnimmt. Alle Teile sind durch deutliche motivische und harmonische Bezüge miteinander verbunden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Toccata_und_Fuge_d-Moll_BWV_565
Weiteres in dem sehr ausführlichen Artikel kann ebenda gelesen werden.

Die Toccata und Fuge in d-moll BWV 565 kann inYoutube in den Nr. 1 und 2 nachgehört werden:

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Liebe Grüße

Willi😀

Johann Sebastian Bach, Fantasie und Fuge in g-moll BWV 542

Die „Große Fantasie und Fuge in g-moll BWV 542 ist ein Orgelvorspiel und eine Fuge von Johann Sebastian Bach. Sie erhielt ihren Namen, um sie von der früheren „Kleinen Fuge in g-moll“ zu unterscheiden, die kürzer ist. Das Stück darf nicht verwechselt werden mit Präludium und Fuge in a-moll, die auch für Orgel ist und manchmal „Die Große“ genannt wird.“
https://en.wikipedia.org/wiki/Great_Fantasia_and_Fugue_in_G_minor,_BWV_542
Übersetzung: Willi
Weiteres kann ebenda in englischer Sprache gelesen werden.

Fantasie und Fuge können in Youtube in den Nr. 3 und 4 nachgehört werden:

 

Liebe Grüße

Willi😀

Johann Sebastian Bach, Präludium und Fuge in e-moll BWV 548

Bei der Schilderung und Wertung des “großen e-moll” –so wird das Werk zur Unterscheidung von BWV 533 genannt– greift jedermann unverzüglich nach Superlativen. Und es ist keine Frage, daß diese überwältigende Schöpfung den Gipfelpunkt des Bachschen Orgelschaffens markiert –in unmittelbarer Nachbarschaft mit dem etwa gleichzeitig entstandenen Präludium in h-moll (BWV 544/1), dem Präludium in c-moll (BWV 546) und dem etwas späteren Präludium und Fuge in Es-Dur (BWV 552). Wir erleben hier einen einmalig vollkommenen musikalischen Organismus, in dem auf höchstem Niveau so heterogene Sphären wie Fuge und Konzert, strenges Sicheinordnen und souveränes Sichentfalten, schwerblütige Expressivität und heitere, locker perlende Virtuosität, Lebensarbeit und Lebensspiel eine einzigartige Verbindung eingegangen sind. Bei aller musikalischen und formalen Vielschichtigkeit vermag dies Werk zudem noch einen letzten, in gewisser Weise höchsten Anspruch zu erfüllen: dennoch ganz unmittelbar und übersichtlich zum Hörer zu sprechen.
https://www.bachs-orgelwerke.de/index.php/werkverzeichnis/39-bwv548
Weiteres kann man ebenda lesen.

Das Werk kann in der Youtube-Sammlung in den Nr. 5 und 6 nchgehört werden.

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Liebe Grüße

Willi😀

Johann Sebastian Bach, Choralvorspiel BWV 639, „Ich rufe zu dir, Herr Jesu Christ“:

Schon in seiner ersten Anstellung als Organist 1703 in Arnstadt verdiente der damals 18jährige Bach mehr als jeder seiner Vorgänger, was angesichts seiner frühen Choralvorspiele verständlich erscheint. Zu ihnen gehört wahrscheinlich auch das bekannte über Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ, das er um 1705 komponierte und 10 Jahre später in Weimar in sein Orgelbüchlein aufnahm. In Bearbeitungen für Klavier avancierte diese schön ausgezierte Choralmelodie mit den empfindsamen Harmonien in gebrochenen Akkorden zu einem beliebten Vortragsstück der Pianisten.
https://www.kammermusikfuehrer.de/werke/3784

Dieses Präludium kann in Youtube unter der Nr. 7 nachgehört werden:

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Liebe Grüße

Willi😀

Johann Sebastian Bach, Choralvorspiel BWV 645 „Wachet auf, ruft uns die Stimme“

Dieses Choralvorspiel kann in Youtube in der Nr. 8 nachgehört werden:

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Liebe Grüße

Willi😀

Johann Sebastian Bach, Choralvorspiel BWV 650, „Kommst du nun, Jesu, vom Himmel herunter“

Der Satz ist eine Bearbeitung von BWV 137/2 „Lobe den Herren, der alles so herrlich regieret“. Er kann in Youtube in der Nr. 9 nachgehört werden:

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Liebe Grüße

Willi😀

 

Johann Sebastian Bach, Choralvorspiel  BWV 606, „Vom Himmel hoch da komm ich her“

Dieses Choralvorspiel kann in Youtube unter der Nr. 10 nachgehört werden:

 

Liebe Grüße

Willi😀

Johann Sebastian Bach, Passacaglia und Fuge in c-moll BWV 582

Die Passacaglia c-Moll (BWV 582) ist eine Orgelkomposition von Johann Sebastian Bach. Sie besteht aus zwei Sätzen, der eigentlichen Passacaglia und einer Fuge. Wahrscheinlich ein recht frühes Werk, ist es eine seiner wichtigsten und bekanntesten Kompositionen und hatte einen entscheidenden Einfluss auf Passacaglien des 19. und 20. Jahrhunderts.[1]

Das autographe Manuskript gilt heute als verloren; das Werk ist wie viele Kompositionen Bachs und seiner Zeitgenossen nur durch Abschriften erhalten. Wahrscheinlich war es ursprünglich in Orgeltabulatur notiert.[2] Das genaue Entstehungsdatum ist unsicher, aber die Quellen weisen auf den Zeitraum zwischen 1706 und 1713. Möglicherweise wurde es in Arnstadt kurz nach Bachs Rückkehr aus Lübeck geschrieben,[3] wo er vermutlich entsprechende Werke Dietrich Buxtehudes kennengelernt hatte.

Die erste Hälfte des Ostinatothemas (also des wiederholten Bassthemas, auf dem das Werk basiert), das auch als Fugenthema dient, stammt sehr wahrscheinlich von einem kurzen Werk des französischen Komponisten André Raison, Christe: Trio en passacaille aus Messe du deuxieme ton im Premier livre d’orgue.[4] Möglicherweise stammt die zweite Hälfte des Ostinatos ebenfalls von Raison, denn sie ähnelt sehr der Basslinie von Christe: Trio en chaconne aus Messe du sixieme ton im selben Buch:
https://de.wikipedia.org/wiki/Passacaglia_und_Fuge_c-Moll_BWV_582
Weiteres kann man ebenda lesen.

Das Schlusswerk des Orgelrecitals  kann in Youtube in den Nr. 11 und 12 nachgehört werden:

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Liebe Grüße

Willi😀

Auch im zweiten großen deutschen Barockkomponisten, Georg Friedrich Händel, war Karl Richter bestens unterwegs im Verein mit seinem Kammerorchester:

Händels Orgelkonzerte sind eine Pionierleistung der Barockmusik und die ersten Werke ihrer Art für Tasteninstrument und Orchester. Der Komponist spielte sie ursprünglich als improvisierte Zwischenspiele in den Pausen seiner großen Oratorien, meist auf einem kleinen transportablen Orgelpositiv. [1]
Die Konzerte wurden in zwei Hauptsammlungen veröffentlicht:
  • Opus 4: Die sechs Konzerte, HWV 289–294, entstanden zwischen 1735 und 1736 in London. Die Noten wurden 1738 vom Verleger John Walsh gedruckt.
  • Opus 7: Die weiteren sechs Orgelkonzerte, HWV 306–311, schrieb Händel zwischen 1740 und 1751. Sie wurden 1761 posthum veröffentlicht.

Konzert in g-moll op. 4.1 HWV 289

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Georg Friedrich Händel, Konzert Nr. 2 in B-dur op. 4.2, HWV 290

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Liebe Grüße

Willi😀

Georg Friedrich Händel, Orgelkonzert in g-moll op. 4.3 HWV 291

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Liebe Grüße

Willi😀

Georg Friedrich Händel, Orgelkonzert Nr. 4 in F-dur op. 4.4 HWV 292

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Liebe Grüße

Willi😀

Georg Friedrich Händel, Orgelkonzert Nr. 5 in F-dur op. 4.5 HWV 293

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Willi😀

Georg Friedrich Händel, Orgelkonzert Nr. 6 in B-dur op. 4.6 HWV 294

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Liebe Grüße

Willi 😀

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