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KOLLO, Walter, WIE EINST IM MAI

KOLLO, Walter (1904 – 1988)
WIE EINST IM MAI

Operette in vier Bildern, T.: R. Bernauer, R. Schanzer
UA: Berlin 1913

Personen:
v. Henkeshoven, Oberst a. D.
Ottilie, seine Tochter (Sopran)
Vera, ihre Tochter (Sopran)
Tilla, deren Tochter (Soubrette)
Enrst Cicero v. Henkeshoven (Buffo)
Stanislaus v. Methusalem (Bass Buffo)
Heinrich, sein Sohn (Bariton)
Angustora, dessen zweite Frau
Mizzi, dessen dritte Frau
Justizrat Pergamenter sen.
Justizrat Pergamenter jun.
Fritz Jüterbog (Tenor)
Heinrich, sein Sohn (Bariton)
Fred, dessen Sohn (Buffo)
Arthur Müller, Oberingenieur (Tenor)
Verwandte und Gäste des Obersten

Ort und Zeit: Berlin 1838 – 1913

1. Bild
Auf dem Landgut des Obersten von Henkelshoven in Schöneberg, Berlin, sind im Jahre 1838 allerlei Mitglieder der Familie versammelt, weil Ottilie, das nette und frische Töchterchen des Obersten, Geburtstag hat. Ottilie liebt heimlich den braven Schlossergesellen Fritz Jüterbog und dieser sie. Er erscheint ebenfalls, wenn auch nur mit einem bescheidenen Sträußchen. Als er im Auftrage des Obersten das Schloss einer Schatulle öffnen muss, kommt er dazu sich mit Ottilie über ihre Liebe auszusprechen. Doch damit wird es jetzt nicht mehr viel, denn Fritz kann sie nicht heiraten, er ist nicht standesgemäß. Er nimmt Abschied und sein Glück bei der jetzt aufblühenden Eisenbahn zu versuchen.

2. Bild
Ottilie muss ihren Vetter Ernst Cicero, einen oberflächlichen und sich stets vornehm gebenden Menschen heiraten, doch glücklich wird sie nie werden. Er betrügt sie und treibt sich in Etablissements herum. Dort trifft er einen ehemaligen Freund, Fritz Jüterbog, der inzwischen ein reicher Mann geworden ist. Ottilie erwischt ihren Gatten dort auf frischer Tat und sieht nun ihren alten Liebhaber Fritz Jüterbog wieder, sie begrüßen sich herzlich.

3. Bild
30 Jahre sind vergangen, Fritz Jüterbog ist zum Kommerzienrat ernannt und geadelt worden. Er hat geheiratet und hat einen Sohn, der der Buchhalterin Vera Müller nachstellt. Vera aber liebt einen Oberingenieur in Jüterbogs Fabrik und hat ihre Mutter zu Hilfe gerufen, damit diese beim Seniorchef ein gutes Wort einlegt. Fritz erkennt sofort in ihr seine gute, alte Ottilie, die nach ihrem Cicero einen Herrn Müller geheiratet hatte. Wenn auch beide in Erinnerungen schwelgen, damit ist es jetzt aus und vorbei und ihnen bleibt nichts als ein bisschen Wehmut.

4. Bild
Die Zeit vergeht und man zählt das Jahr 1913.Ottilie und Fritz ist gestorben. Vera Müller, auch nicht mehr die Jüngste, hat es inzwischen zu einem Modesalon gebracht und zu einer Tochter Tilly, die auf erstaunlicher Weise der jungen Ottilie gleicht. Ein Kunde des Modesalons ist des seligen Kommerzienrats Sohn Heinrich von Jüterbog, der mit seinem Sohn Fred erscheint. Dieser ähnelt wiederum sehr seinem Großvater, als der noch Schlossergeselle war. Fred und Tilly lernen sich kennen und lieben und was die Großeltern nicht konnten, das schaffen die Enkel, sie heiraten.

Brava, da war jemand aber ganz fleissig. Danke liebe Musika, dass Du uns so schöne Operetten präsentierst.

Herzlich grüßen die Sängerfreunde,  Die Opernführer, Operettenführer usw. als wertvolles Kapital ansehen. Danke allen Autoren. Hier wir Bleibendes und Wertvolles geschaffen. 

 

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