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Troubadour-Forum für die Freunde der Oper, des Gesangs und der Klaviermusik

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Korngold: Das Wunder der Heliane

Eine der besten Opern, die mir bekannt ist, ist Erich Wolfgang Korngolds „Das Wunder der Heliane“. Hierbei handelt es sich um eine äußerst beachtliche Angelegenheit. Nun ist Korngold einem breiten Publikum in erster Linie durch die „Tote Stadt“ ein Begriff geworden, die sich zu Recht großer Beliebtheit erfreut. Aber auch die „Heliane“ stellt ein absolutes Meisterwerk dar, das man sich viel mehr auf den Spielplänen der Opernhäuser wünschen würde. Die Anzahl der Aufführungen ist im Augenblick noch recht überschaubar. 

Die musikalischen Qualitäten der „Heliane“ sind enorm. Diejenigen der „Toten Stadt“ werden meiner Ansicht nach sogar noch übertroffen. Korngold hat eine ungemein eindringliche, expressive und gleichermaßen dramatische wie gefühlvolle Musik geschrieben, die einen tiefen Eindruck hinterlässt. Es ist schon ein reichhaltiger, außergewöhnlicher und äußerst farbenreicher Stil, mit dem Korngold hier aufwartet. Anklänge an Wagner und Strauss werden spürbar. Man fühlt sich wahrlich in einen Klangrausch versetzt, den man nicht so schnell wieder missen will. Das Werk ist einfach phantastisch. Dass es so wenig aufgeführt wird, liegt sicher nicht zuletzt daran, dass die Heliane im ersten Akt zwei Mal splitternackt zu sehen ist, was wohl nicht der Fall jeder Sängerin ist. Sara Jakubiak an der Deutschen Oper Berlin ist da eine rühmliche Ausnahme. Ihre grandiose Leistung in dieser anspruchsvollen Rolle ist auch auf DVD zu bestaunen. Der Kauf dieser DVD ist sehr zu empfehlen. Es lohnt sich!

Herzliche Grüße

Lustein

Lieber Lustein, 

danke für diesen interessanten Hinweis. Wir müssen gestehen, dass wir dieses Werk bisher nur in kleinen Ausschnitten ganz am Rande mit bekommen haben. Du hast jetzt eine der ganz wichtigen Aufgaben im Forum erfüllt, unseren Appetit  auf einen Opern-Leckerbissen zu wecken, den wir bisher noch nicht kennen. Danke. Wir werden jetzt aufpassen, wo das Wunder auf dem Spielplan steht. Wir bevorzugen nämlich in starkem Maße Live-Aufführungen auf der Bühne. Langsam ist es für uns allerdings nicht mehr  ganz so leicht mal so schnell nach Wien zu jetten. „Alles hat seine Zeit“ aber „Wo ein Wille ist – ist ein Weg.“

Herzlichst grüßen die Sängerfreunde.  

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