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Das Forum für Freunde der Oper & des Gesangs

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Kurze gesangliche Klavierstücke

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Maria Judinas Landsmann Grigory Sokolov spielt hier das Impromptu f-moll D.935 von Franz Schubert. Er spielt es im Vergleich vieler seiner Kolleginnen und Kollegen sehr langsam, aber auch mit höchster musikalischer Intensität und Spannung und mit einer lyrischen Ausdruckskraft, die ich in diesem Imrpomptu höchstens noch bei Radu Lupu und Alfred Brendel gehört habe. Hört selbst:

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Liebe Grüße

Willi😀

uhrand hat auf diesen Beitrag reagiert.
uhrand

Es klingt herrlich, wie ein wunderschönes Schlaflied 👍

Aus dem gleichen Konzert habe ich noch eine weitere Komposition Schuberts, das Klavierstück Nr. 2 in Es-dur D. 946. Es gehört zu den Werken, die Schubert in seinem Todesjahr komponiert hat, im Deutschverzeichnis steht es kurz nach der wunderbaren großen C-Dur-Sinfonie D. 944:

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Liebe Grüße

Willi😀

Adolf Barjansky, russischer Komponist, geboren im Jahr 1850 oder 1851, gestorben am 1. November 1900.
Fantasiestücke, Op. 9: Nr. 5, Andante non troppo
Julia Severus, Klavier

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Wolfgang Amadeus Mozart: Klaviersonate Nr. 10 in C-Dur, KV 330: II. Andante cantabile
Jean Muller, Klavier

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Und dann haben wir noch die Schwestersonate in A-dur,  KV 331, hier der Einleitungssatz, gespielt von Daniel Barenboim, aus den 80er Jahren:

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Liebe Grüße

Willi😀

Kommt mir bekannt vor 😁

Frédéric Chopin: 24 Präludien, Op. 28 – Nr. 4 in e-Moll. Largo · Alice Sara Ott

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Florent Schmitt: Soirs, Op. 5: Nr. 3, Spleen
Laurent Wagschal, Klavier

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Adolf Barjansky: 6 Klavierstücke, Op. 10: Nr. 5, Ein glückliches Zuhause
Julia Severus, Klavier

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Aus meiner Sammlung habe ich noch das sehr anrührende Impromptu Nr. 4 As-dur D.899 von Franz Schubert, gespielt von Krystian Zimerman:

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Liebe Grüße

Willi😀

Oder es wäre da auch noch zu nennen aus den Moments musicaux D.780 die Nr. 2 As-dur, hier gespielt von Alfred Brendel:

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Liebe Grüße

Willi😀

Lieber Willi, danke für die tollen Stücke von Schubert, bei dem ja fast alles als Lied durchgehen könnte 🙂!

Der poetische Gehalt des ersten Präludiums aus Johann Sebastian Bachs Wohltemperiertem Klavier hatte Gounod seinerzeit zu einem Ave Maria inspiriert. Hier ist nun das Original mit Alice Sara Ott am Pianino:

https://www.deutschegrammophon.com/en/artists/alicesaraott/videos/bach-prelude-in-c-major-bwv-846-i-prelude-upright-piano-official-music-video-581479

 

Und ich habe hier noch einmal Beethoven, lieber Andrè, der zu diesem Satz die Anweisung hinzufügte: „Nicht zu geschwind und sehr singbar vorzutragen“. Die Interpretation von Wilhelm Kempff, speziell in diesem Satz, hat es mir besonders angetan:

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Liebe Grüße

Willi😀

Wunderschön! 👍👍👍
Olga Scheps spielt jetzt „Oktober – Herbstlied“ aus Tschaikowskys Zyklus „Die Jahreszeiten“ Op. 37a live in der Stadthalle Germering (29. April 2016):

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Willi hat auf diesen Beitrag reagiert.
Willi

Sie versteht sich auch sehr gut auf Schubert, hier das bezaubernde Impromptu Nr. 3 D.899 in Ges-Dur:

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Liebe Grüße

Willi😀

 

 

Bei mir kommt leider die Meldung: Dieses Video ist nicht verfügbar. Ich vermute mal, dass es für Luxemburg gesperrt ist 🙄

Lieber André,

das tut mir leid, aber vielleicht wird das folgende Video ja doch in Luxemburg abgespielt. Ich habe dieses Werk schon einmal in diesem Thread veröffentlicht, aber nicht von Rudolf Serkin und nicht in der Aufnahme, aus der du im Klavierforum schon die Waldstein veröffentlicht hast. Aber dieses Andante aus der Appassionata ist so schön und von Rudolf Serkin allemal, dass ich es hier einstellen möchte:

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Liebe Grüße

Willi😀

Danke lieber Willi,

für das Einstellen dieser wunderschönen Tonaufnahme aus dem Jahre 1989! 👍

Der 86 Jahre alte Serkin (1903-1991) phrasiert darin sehr flüssig, singt dynamisch und etwas schelmisch. Im Gegenpol dazu wirkt der vor zwei Monaten mit demselben Stück von dir eingestellte Kissin vergleichsweise schleppend auf mich.

Liebe Grüße
André

Du hast Recht, lieber André, wenn du auf das Tempo abstellst, das Kissin in der Tat sehr bedächtig nimmt und somit eine etwas lastende Schwere vermittelt, und so habe ich Kissin auch schon im Konzert erlebt, aber das war für mich sehr beeindruckend. Das ist vielleicht die eine Seite der „russischen Seele“, aber es gibt auch eine andere Seite, wie diese Aufnahme aus meiner Sammlung zeigt, eine von mehreren Aufnahmen der gleichen Sonate des für mich größten russischen Pianisten, den ich schon seit meiner Schulzeit kenne:

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Liebe Grüße

Willi😀

uhrand hat auf diesen Beitrag reagiert.
uhrand

Vielen Dank Willi,

das ist ebenfalls eine wunderschöne Aufnahme! An die Dynamik von Serkin kommt Richter zwar nicht heran, aber mit seinem feinfühligen und ausdrucksvollen Spiel muss er das ja auch nicht. 👍👍👍

Liebe Grüße
André

Unter dem Titel Melodische Studien für Fortgeschrittene veröffentlichte Cornelius Gurlitt sein Opus 199, eine Reihe von 16 kleinen Studien für Klavier.

Cornelius Gurlitt: Melodische Studien Opus 199 Nr. 11 in D-Dur
Efrain Garcia, Klavier

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Der fast vergessene Anton Rubinstein war ein in Russland lebender Jude, der das Handwerk europäischer Kompositionskunst perfektionierte. Wenn das nicht ein Zeichen von Kulturverständigung ist, dann kann man sich auch gleich fragen, warum wir überhaupt noch Kultur fördern sollten.

Anton Rubinstein (1829-1894): 2 Melodien, Op. 3, Melodie Nr. 1 in F-Dur
Joseph Banowetz (1936-2022), Klavier

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Und noch einmal Chopin, weil es so schön ist 🙂. Arrau spielt Nocturne Op. 9 Nr.1:

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Und ich bin wieder bei Beethoven, dem Großmeister der langsamen Klaviersätze, bei seiner 4. Klaviersonate und speziell beim „Largo con gran espressione“, dessen reiche musikalische Tiefe und still leuchtende Schönheit mich jedes Mal, wenn ich es höre, wieder zutiefst rührt und erschüttert, zumal hier in einer Einspielung des bei der Aufnahme knapp 78jährigen Daniel Barenboim, der das große Kunststück zuwege brachte, im Herbst/Winter 2020, der dunklen Pandemiezeit, die ganzen 32 Klaviersonaten Beethovens erneut einzuspielen:

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Liebe Grüße

Willi😀

uhrand hat auf diesen Beitrag reagiert.
uhrand

Danke Willi,

Barenboim hat da etwas Wunderbares geleistet!

Die poesievollen Goyescas (1911) sind ein Klavierzyklus, zu dem der spanische Komponist Enrique Granados durch Bilder des Malers Francisco de Goya (1746–1828) inspiriert wurde, und der das Volksleben der Goya-Zeit schildert. Das berühmteste Stück heißt „Klagelieder oder das schöne Mädchen und die Nachtigall“ (Quejas ó la Maja y el Ruiseñor), auf dem auch die Melodie des später von Consuelo Velázquez geschaffenen Schlagers Bésame mucho beruht, den die mexikanische Komponistin bereits als 15-Jährige schrieb.

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Lieber André,

schönen Dank für das Beispiel mit Granados, ich hatte vorhin viel zu tun  mit unseren Statistiken, werde später nach einem Winterspaziergang mich hier wieder melden.

Liebe Grüße

Willi😀

Nun ist es doch später geworden, der Winterspaziergang war zwar etwas kürzer, aber es bot sich ein prachtvoller Anblick, die ganze Landschaft rundum war von einer im Durchschnitt 50 cm hohen Pulverschneedecke überdeckt, und die ersten Skilangläufer kreuzten die Wege. Deshalb konnte ich die gewohneten km nicht ganz zurücklegen, aber eigentlich wollten wir an diesem Wochenende an meinen Wohnort reisen, wozu sich die Deutsche Bahn allerdings nicht in der Lage sah, und deshalb brachten wir Stunden zu, um umzudisponieren, Sitzplatzreservierungen zu stornieren, neue Fahrtermine auszusuchen u. a.
Doch nun habe ich wieder ein Beispiel gefunden, in dem Beethoven zeigte, dass er auch langsame Sätze im Allegretto komponieren konnte, wie dieses Beispiel aus der ersten Schaffensphase zeigt. Sein zweiter Satz aus der Sonate Nr. 6 F-dur op. 10 Nr. 2 klingt zugleich konventionell, aber zeigt m. E. im ersten Teil schon fast impressionistische Anklänge und kehrt doch im Mittelteil zu sanglicher Schönheit zurück, bevor im dritten Teil die Anfangsmelodie zurückkehrt, allerdings in leicht variierter Form. Hier erfreut uns wieder Daniel Barenboim, wobei diese Aufnahme allerdings wieder aus seiner ersten Gesamtaufnahme aus den Sechziger Jahren stammt, in dener er sich selbst in seinen Zwanzigern befand:

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Liebe Grüße

Willi😀

Heute habe ich noch den langsamen Satz aus Beethovens dritter Sonate aus dem Opus 10, der Sonate Nr. 7 in D-dur und daraus natürlich den langsamen Satz, das Largo e mesto in einer maßstäblichen Einspielung Alfred Brendels aus dessen zweiter Gesamteinspielung aus den 70er Jahren.
Er beginnt das Hauptthema in traurigem d-moll, auch das kann man singen, wenn man es spielt wie Brendel, aber das wahre sangliche Thema, wie wir es hier vorstellen wollen, ist das zweitevon bezwingender Schönheit und Intensität,  das sich nach Dur wendet und nach einer guten Minute in das dritte Thema in a-moll übergeht.
Nach dieser schon recht langen Exposition geht es weiter wie in einem normalen Kopfsatz, der zumeist aus Exposition, Durchführung, Reprise und Coda besteht, so auch hier. Dieser Satz und die ganze wirklich große Sonate gehört (noch) zum Frühwerk Beethovens, ist aber schon von ausgereifter wahrer Größe, zumal in dieser überzeugenden Interpretation Brendels:

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Liebe Grüße

Willi😀

Ich schließe bei den sanglichen  langsamen Sätzen aus Beethovens Klaviersonaten an mit dem „Adagio con molto espressione“ aus seiner Sonate Nr. 11 B-dur op. 22 an, die zeitlich etwa am Ende von Beethovens erster Schaffensphase einzuordnen ist und 1799 und 1800 entstand, etwa zeitlich zusammen mit seinem ersten Klavierkonzert. Hier wird es kongenial von einem der größten Pianisten des 20. Jahrhunderts, speziell auch der Beethovenwerke, Emil Gilels,  interpretiert. Diese Aufnahme wurde (hier) erst im Jahr nach seinem Tode veröffentlicht:

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Liebe Grüße

Willi😀

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