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Troubadour-Forum für klassische Vokal- und Instrumentalmusik

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La Clemenza di Tito KV 621

La clemenza di Tito (deutsch: Die Milde des Titus; früher oft unter dem Titel Titus) ist eine Opera seria (KV 621, Originalbezeichnung: „Dramma serio“) in zwei Akten und sieben Bildern von Wolfgang Amadeus Mozart. Die Uraufführung fand am 6. September 1791 im Gräflich Nostitzschen Nationaltheater Prag aus Anlass der Krönung Kaiser Leopolds II. zum König von Böhmen statt.
https://de.wikipedia.org/wiki/La_clemenza_di_Tito
Weiteres zur Handlung, Gestaltung u. a. kann man ebenda lesen:

Hier habe ich als bisher einzige Aufnahme die aus meiner Mozart Edition im August 2002  mit dem Vocal Ensemble Cocu und der Musica ad Rhenum unter der Stabführung von Jed Wentz und folgenden Sängerinnen und Sängern in ihren Rollen in der Kirche Maria Minor in Utrecht, Hollant, eingespielt wurde:

Tito Vespiano: André Post
Vitellia: Claudia Patacca
Servilia: Francine van der heyden
Sesto: Cécile van de Sant
Annio: Nicola Wemyss
Publio: Marc Pantus

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Liebe Grüße

Willi😀

 

Die von Willi gepostete Aufnahme habe ich auch und sie hat tatsächliche ihre Meriten. Aber Mozarts letzte Seria finde ich persönlich bei Nikolaus Harnoncourt und seiner Aufnahme aus dem Opernhaus Zürich in den besseren Händen:
Philipp Langridge ist Tito Vespasiano, Lucia Popp Vitellia, Ruth Ziesak Servilia, Ann Murray Sesto, Delores Ziegler Annio und
László Polgár Publio:

Mozart / Harnoncourt - La Clemenza Di Tito 2CD NEU OVP - Bild 1 von 1

Eine weitere Aufnahme, die Rafael Kubelik dirigiert hat und in der – das ist mir als einziges noch erinnerlich – auch Lucia Popp sang, war mal in meinem Besitz, muss mir aber bei einem Umzug mal abgekommen sein.

Auch diese Oper hat Karl Böhm aufgenommen und zwar im Januar 1979 in der Dresdner Lukaskirche. Bei Böhm ist Peter Schreier der Titus, Julia Varady die Vitellia,  Edith Mathis die Servilia, Teresa Berganza den Sesto, Marga Schiml den Annius und Theo Adam den Publio. Insgesamt eine tolle Besetzung. Auch der Chor des Leipziger Rundfunks ist hier in der gewohnten Gesangsakkuratesse zu hören und die Staatskapelle Dresden ist ohnehin über jeden Kritikpunkt erhaben

Staatskapelle Dresden|Mozart: La Clemenza di Tito

Obwohl Karl Böhm auch diese Oper wundervoll dirigiert, kann seine Interpretation im Vergleich mit HIP nicht mehr so überzeugen. Insofern habe ich sie auch nur noch aus nostalgischen Gründen im Regal, denn Böhm war der Dirigent, der mir diese Oper bekannt gemacht hat. Mein Favorit war und ist seit damals – Anfang der Achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts – die Arie der Vitellia „Non piu di fiori“, in der Rolf Schindler von der „Wunderharfe“ das Solo-Bassetthorn spielt und Julia Varady singt.

Vielen Dank für deine Beiträge, lieber Manfred und eine Bemerkung noch: wenn man eine umfangreiche Platten/CD-Sammlung hat, sollte man eigentlich nicht umziehen. Ich habe es dennoch getan und trotz des Verlustes der einen oder anderen Aufnahme keinen Moment bereut.

Liebe Grüße und schönes Wochenende, an dem wir zwei Konzerte in einem Nachbarort mit den Bel-Voce-Solistinnen und-Solistenveranstalten,

Willi😀

Gestaltung Agentur kuh vadis