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Loewe, Carl, Lieder und Balladen, Vol. 3, Roman Trekel, Bariton, Cord Garben, Klavier

Carl Loewe,  Vol. 3

Eine „Romantische Ballade“ aus dem höfischen Leben sind „Die schwarzen Augen“, 1843 auf ein Gedicht von Johann Nepomuk Vogl komponiert. Der ursprüngliche Titel lautete „Die Romanze von den schwarzen Augen“, was deshalb von Bedeutung ist, , weil die Romanze das romantische Gegenstück zur deutschen Ballade bildet. (Weiteres im Booklet, S. 27)
1842 vertonte Loewe Gustav Pfitzeres Ballade „Der Junggesell“. Das an sich heitere Stück lebt von einer eingängigen Melodie und dem tänzerisch beschwingten Rhythmus, doch bleibt auch dem leichtfüßigen Junggesellen die bittere Erkenntnis am Ende nicht erspart.

Eine von Loewe selbst immer gern gesungene Ballade ist „Urgroßvaters Gesellschaft“, 1836  komponiert  und einem Freunde gewidmet. Johann Nepomuk Vogl veröffentlichte sein Gedicht in einem Sammelband mit dem Titel „Dorfgeschichten“. (weiteres im Booklet S. 27).

      Ein großartige Vertreter der „Balladen und Bilder aus dem Seeleben“ ist „Der gefangene Admiral“. 1850 vertont Loewe diese ergreifende Ballade des Moritz Graf Srachwitz, in welcher man einst glaubte, die „Eiserne Maske“, einen rätselhaften Gefangenen Ludwigs XIV. wiederzuerkennen.. (Weiteres ebenda, S. 27)

Zu Recht  nannte Fürst Friedrich von Schwarzenberg seinen „Gruß vom Meere“ in einem Brief an Loeweaus dem Jahre 1846 „mein unbedeutendes kleines Gedicht, in welchem er an Bord der „Veloce“ sentimentale Seefahrergedanken in mäßige Reime gefasst hatte. (Weiteres ebenda, S. 27)
1843 vertonte Loewe die groß angelegte Ballade „Der Graf von Habsburg“ von Friedrich Schiller. Besagter Rudolf ist der erste in freier Königswahl gewählte rmisch-deutsche König Rudiolf I.(1273-1291).(Weiteres ebenda, S. 27)

„Der seltene Beter“, auch „Der alte Dessauer“ genannt, ist eine ursprünglich neunstrophige, von Loewe auf fünf Strophen gekürzte Ballade des gänzlich unbekannten Poeten Heinrich Fitzau. Loewe komponierte diese Ballade nach 1854 und widmete sie dem von ihm hoch geschätzten Sänger Hugo von Fabeck. (Weiteres ebenda S. 27/28)

Anastasius Grün ist der Dichter der „Leiche zu St. Just“, eine Ballade, die, wie auch die folgendein einen Kreis von vier Gesängen um Kaiser Karl V. (1519-1556 gehört. Das Werk steht ganz im Lichte der mönchischen Verehrung Karls V. der keineswegs als armer Klosterbruder, sondern, wenn auch nicht mehr als Kaiser, sondern immer noch als Fürsdt auf dem für ihn erbauten Landsitz nahe dem spanischen Kloster St. Yuste 1559 gestorben ist ( Weiteres ebenda S. 28).

Wie eben erwähnt, gehört auch „Das Wiegenferst zu Gent“ . zu den Balladen über Karl V. von Anastasius Grün. Es wird hier des späteren Kaisers Geburt in deen damals spanischen Niederlanden im Jahre 1500 besungen. (Weiteres ebenda S. 28)
In der „Ballade vom vertriebenen und zurückkehrenden Grafen“,auch kurz „Der Bettler“ genannt, greift Johann Wolfgang von Goethe auf eine englische Ballade des Bischfos Percy von Dromore/Irland und eine Novelle aus Giovanni Boccaccios „Decamerone“ zurück. Tatsächlich soll Goethe 1813 ein Opernlibretto mit jedem Thema der Bettlerstochter geolant haben.(Weiteres ebenda S. 28).

Roman Trekel (* 1963 in Pirna bei Dresden) ist ein deutscher Opern- und Liedsänger (lyrischer Bariton).

Roman Trekel wurde als Sohn der Mezzosopranistin Ute Trekel-Burckhardt und des Bassisten Jürgen Trekel geboren. Er studierte zunächst Oboe. Von 1980 bis 1986 studierte er an der Hochschule für Musik in Berlin bei Kammersänger Heinz Reeh Gesang. Nach Abschluss des Studiums wechselte er bis 1988 in das Opernstudio der Berliner Staatsoper und von dort ins Ensemble, dem er noch heute angehört. Außerdem absolvierte er Meisterkurse bei Dietrich Fischer-Dieskau. Seit 1989 lehrt er an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und seit 1996 singt er regelmäßig bei den Bayreuther Festspielen.

Er singt Opernpartien, Lieder und Sinfoniekonzerte. Sein Repertoire umfasst Titel- und Hauptpartien aus Opern Mozarts, Verdis, Puccinis und Tschaikowskis ebenso wie aus Werken von Wagner und Strauss. Außerdem hat er sich einen Namen als Liedinterpret gemacht, unter anderem mit Werken von Franz Schubert, Hugo Wolf und Johannes Brahms. In diesem Zusammenhang geht er einer umfangreichen Konzerttätigkeit nach.
Weiteres kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Roman_Trekel

Dieses Volume umfasst dir Nr. 22 bis 31:

 

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Willi😀

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