informativ

diskussionsfreudig

meinungsbildend

kooperativ

Troubadour-Forum für klassische Vokal- und Instrumentalmusik

Hallo und herzlich Willkommen im Troubadour Forum!

Danke für den Besuch unserer Website. Hier kannst du als Gast in den Hauptthemenbereichen Oper, Operette, Oratorium, Lied und Klavier mitlesen, dich umfangreich informieren und den Meinungsaustausch verfolgen. Den vollen Nutzen des Forums hast du allerdings nur, wenn du angemeldet und registriert bist. Dann kannst du alle Funktionen und Bereiche des Forums uneingeschränkt nutzen. Das heißt, du kannst eigene Beiträge schreiben und einstellen, auf Beiträge anderer Nutzer antworten, eigene Threads eröffnen, mitdiskutieren und dir durch die eigene Mitwirkung ein oft durch intensive Diskussionen erhelltes Meinungsbild schaffen. Das Troubadour-Forum geht über die rein lexikalische Funktion bewusst hinaus. Deshalb haben wir einen Servicebereich aufgebaut, indem du Hilfestellungen bei Anschaffungen, Besuch von Veranstaltungen und Festivals, Aufbau von Bild- und Tonträgerdokumenten und Antwort auf deine Fragen erhalten kannst. Wir verstehen uns jedoch auch als Begegnungsstätte zwischen neuen und erfahrenen Musikfreunden, zwischen Jung und Alt, persönliche Kontakte unter den Nutzern sollen erlaubt und ermöglicht werden. Wir würden uns freuen, wenn du bei uns mitmachst und eventuell auch neue Themen und Ideen einbringst.

Bitte oder Registrieren, um Beiträge und Themen zu erstellen.

Loewe Carl, Lieder und Balladen, Vol. 4, Gabriele Rosmanith, Sopran, Cord Garben, Klavier

Carl Loewe, Vol. 4

Unter die Gruppe der Volkslieder fällt das 1842 komponierte „Mein Herz, ich will dich fragen“ nach einem Text von Friedrich Halm. Das Volksliedhafte ist hier in erster Linie auf den eher schlichten Inhalt zu beziehen, denn eine gewichtige Klavierbegleitung mit überraschenden harmonischen Wendungen geben dem Lied an einigen stellen ein durchaus romantisches Gepräge. (weiteres Booklet, S. 33)
Die metaphernreiche Sprache Rückerts in „Traumlicht“ hat Loewe zu einem zarten Aquarell inspiriert, obwohl das Lied … erst im Jahre 1842 entstand, ähnelt es doch sehr den frühen Heine-Vertonungen. (Ebenda, Booklet S. 33)
Eine entzückende Kostprobe, wiederum aus den Volksliedern, ist „Die Sylphide“, nach dem Text von Gottfried Herder, ein Lied von virtuoser Leichtigkeit, dessen Koloraturen den Hörer den Schmetterling recht bildhaft vor der Nase herumflattern lassen. (ebenda, S. 33.)
Friedrich Rückerts erste Weihnachtslegende „Des fremden Kindes Heiliger Christ“ wurde von Loewe mit einer schlichten kindlichen Melodie bedacht, enthält aber im Klavierpart einige anspruchsvolle musikalische Gedanken (ebenda, S. 33)

„Lied der Desdemona“ aus den „fünf Nacht- und Todesgesängen“ hat Loewe 1827 komponiert nach einer Szene aus William Shakespeares Tragödie „Othello“. Durch den Kunstrgriff, die Sängerin einige Textstellen sprechen zu lassen, entsteht eine reizvolle Theateratmosphäre. (Weiteres ebenda S. 33)
Ein virtuos gestaltetes dramtisches Gedicht ist die Ballade „Der Blumen Rache“, von Ferdinand Freiligrath. Die epische Darstellung der Geschehnisse und die Belebung der Szene durch die erwachenden Blumengeister machen die Ballade zu einem Meisterwerk an Erfindungskraft. (ebenda, S. 33)
Unrer Heitere Gesänge fällt zu Recht die kleine Erzählung „Niemand hat’s gesehen“, von Otto Friedrich Gruppe, in welcher ein junges Mädchen verschmitzt die ersten Liebeständeleien ausplaudert, (ebenda S. 33)
Ein zentraler Mittelpunkt dieser CD ist der 1837 komponierte „Liederkreis op. 62“ nach Gedichten von Friedrich Rückert, bestehend aus insgesamt 12 zumeist kuriosen Beegebenheiten von teils  kindlicher Schlichtheit, von denen die Autorin Annika Stawe nur  ernste , makabre , böse Streiche und ironische Lieder wie die „Blume der Ergebung“,  das „Süße Begräbnis“, die „Hinkenden Jamben“, die „Irrlichter“ und die „Pfaarrjüngferchen“.
hervorhebt, (siehe ebenda, S. 33)

Der letzte Abschnitt besteht aus sieben Liedern beginnend mit dem1863 komponierten „Bienenweben“ nach Ludwig Giesebrecht, in dem dem Klavier eine wichtige Rolle zufällt. Ausdrücklich hat der Komponist dazu in den Noten vermerkt, dass sich der Begleiter in der rechten Hand den Klang einer Solovioline und in der linken des Violoncello vorzustellen hat (ebenda S. 34).
Goethes Gedicht vom Götterliebling „Ganymed“ hatte Loewe ursprünglich zusammen mit vier anderen Gedichten für Vokalquartett vertont. Es reicht in Form und Erfindeungskraft nicht an die Komposition Schuberts heran. (Weiteres ebenda S. 33)
„Das vergessene Lied“  ist die erste von drei Balladen Johann Nepomuk Vogls ‚“wurde componiert vom 1. – 7. November 1827“. Der etwas wehmütig rückblickende Gesang der werdenden Mutter findet seinen Widerhall im zarten und zugleich reichen Klavierpart. (Weiteres ebenda S. 34)
Wie oftmals, um heitere Stimmungen darzustellen, wählte der Komponist auch in „Frühlingserwachen“ aus dem Jahre 1819 den Dreivierteltakt. Einfache musikalische Ideen wertete er gern durch raffinierte Phrasierungen auf. (Weiteres ebenda, S. 34)
Erst im Jahre 1862 komponiert und 1905 veröffentlicht , kann man über den ungenannten Dichter von „O meine Blumen“ nur mutmaßen. Ist es der Komponist selbst? Ein wenig klingt die Resignation des Alters durch den Text…(Ebenda, S. 34
Einen Text des jungen Goethe hat hat Loewe 1833 mit den „Mädchenwünschen“  vertont, in denen ein nicht ganz ernst zu nehmendes junges Ding von den Vorzügen des ehelebens schwärmt. (Ebenda, S. 34)
Diese umfangreiche vierte CD wird abgeschlossen mit einer Gesiterballad, der 1824 entstandenen „Walpurgisnacht“ aus der Feder des Dichters Willibald Alexis, nach eigenen Angaben von einem stürmischen ersten Mai und von der Geistergewalt faszinierender Menschn wie Loewe konnte diese bedeutsame Symbolik wohl beflügeln.(Weiteres zu diesem letzten Stück ebenda auf S. 34).

Gabriele Rossmanith (* 1956 in Stuttgart)[1] ist eine deutsche Opernsängerin (Sopran). Sie singt seit 1988 an der Hamburgischen Staatsoper.

Gabriele Rossmanith kam über das Spielen von Instrumenten zur Musik: Als Kind lernte sie zunächst Flöte, Klavier und Geige und nahm Gesangsunterricht nur, um ihre Stimmtechnik beim Einüben von Liedern zu verbessern.[2] Sie studierte zuerst Violine bei Roman Schimmer an der Musikhochschule Trossingen, um dann an die Musikhochschule Stuttgart zu wechseln, wo sie bei Sylvia Geszty Gesang studierte. Ihr Gesangsstudium schloss sie 1984 ab. Im Folgejahr wurde sie mit dem 1. Preis beim Mozartfest-Wettbewerb in Würzburg ausgezeichnet.[3]

Ihr erstes festes Engagement führte Gabriele Rossmanith ab 1985 für drei Jahre an das Badische Staatstheater in Karlsruhe. Anschließend ging sie an die Hamburgische Staatsoper, zu deren festem Ensemble sie seit 1988 gehört.[3] Daneben hatte sie Gastengagements unter anderem in München, Brüssel, Berlin, Barcelona (2002) und Toulouse (2003). Neben ihrer Arbeit in der Oper bestreitet sie Konzerte und Liederabende und ist auf einer Reihe von Tonträgern zu hören.[4] 2011 verlieh ihr der Hamburger Senat auf Anregung von Opernintendantin Simone Young den Ehrentitel Hamburger Kammersängerin.[5]
Weiteres kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Gabriele_Rossmanith

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

 

Liebe Grüße

Willi😀

Gestaltung Agentur kuh vadis