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Loewe Carl, Vol. 5 In der vorliegenden Auswahl hören wir Töne der Liebe, Romanze und allerlei Geistliches. Der anglikanische Bischof Percy von Dromore gab 1765 eine Sammlung alter englischer und schottischer Volkslieder heraus darin die Ballade „Des Bettlers Tochter von Bednall Green“. Der Dichter kommt dem Hörer mit der Teilung dieser monumentalen Erzählung in zwei „Abteilungen“ durchaus entgegen und hat die Erklärung hierfür scherzhaft am Ende der ersten Abteilung mit eingeflochten. Die deutsche Version stammt von Großherzog Carl von Mecklenburg. (Weiteres im Booklet S. 39) Eine eigene Version dieser Ballade haben wir schon in Vol. 3con Goethe in dessen „Ballade vom vertriebenen und zurückkehrenden Grafen kennengelernt, hier dargeboten von Roman Trekel. Den 1836 komponierten „Freibeuter“ verfasste Goethe nach einem Vierzeiler aus ‚Des Knaben Wunderhorn‘. Dieser handelt jedoch von einem verlassenen Liebhaber, was im Freibeuter unerwähnt bleibt. (Weiteres ebenda S. 39) Goethes Wilhelm Meister , dem Lied der Kindfrau Mignon. Doch hier erreicht der ganz junge Loewe (1816) durch weite Tonsprünge und synkopische Begleitung eine beachtliche Spannung (Weiteres ebenda S. 39) 1837 komponierte Loewe die ein wenig sentimentale Hymne „In die Ferne“, wie Max Runze weiß, „zwischen Aufstehen und Ankleiden“. In der Tat gibt es über dieses Werk genügend Anekdotisches zu berichten. Loewe schreibt dazu n einem Brief aus dem Bremer Hotel „Stadt Hamburg“: „Heute morgen habe ich ein Lied komponiert, dessen Text unendlich wenig taugt“…(Weiteres ebenda S. 40) Die lyrische Fantasie „Die Zugvögel“ komponierte Loewe 1837 auf einen Text des schwedischen Dichters Esaias Tegnér, hier in einer Übersetzung von Johann Carl Schütt. Die inhaltliche Grundlagefindet sich in dem Lied des „Waftrudnir“ aus der nordischen Sagensammlung „Edda“. (Weiteres ebenda S. 40/41) Die jahrtausende alte Klage der Kinder Israels von der babylonischen Gefangenschaft erklingen. Edith Mathis (* 11. Februar 1938 in Luzern; † 9. Februar 2025[1] in Salzburg) war eine Schweizer Opernsängerin (lyrischer Sopran) und Hochschul-Professorin. Sie galt als eine der profiliertesten Mozart-Interpretinnen ihrer Zeit. Edith Mathis studierte an den Konservatorien Luzern und Zürich (bei Elisabeth Bossart). Ihre ersten Bühnenerfahrungen sammelte sie in ihrer Heimatstadt. Dort gab sie 1957 ihr Debüt als 2. Knabe in Mozarts Zauberflöte. Von 1959 bis 1963 war die junge Sopranistin vier Jahre Ensemblemitglied des Opernhauses in Köln, ab 1963 der Deutschen Oper Berlin. Gleichzeitig führten Edith Mathis Gastspiele an die Staatsoper Hamburg, zum Glyndebourne Festival und immer wieder zu den Salzburger Festspielen. Weitere wichtige Stationen ihrer Karriere waren unter anderem: Covent Garden Opera London, Bayerische Staatsoper München, Metropolitan Opera New York, Wiener Staatsoper, Gran Theatre del Liceu Barcelona, Opéra de Paris. Besondere Höhepunkte ihrer künstlerischen Laufbahn waren ihre Teilnahme an den Uraufführungen der Opern Der Zerrissene von Gottfried von Einem am 17. September 1964 an der Hamburgischen Staatsoper, Der junge Lord von Hans Werner Henze am 7. April 1965 am Deutschen Opernhaus Berlin und Hilfe, Hilfe, die Globolinks von Gian Carlo Menotti am 21. Dezember 1968 an der Hamburgischen Staatsoper. Liebe Grüße Willi😀 Loewe Carl, Vol. 5 In der vorliegenden Auswahl hören wir Töne der Liebe, Romanze und allerlei Geistliches. Der anglikanische Bischof Percy von Dromore gab 1765 eine Sammlung alter englischer und schottischer Volkslieder heraus darin die Ballade „Des Bettlers Tochter von Bednall Green“. Der Dichter kommt dem Hörer mit der Teilung dieser monumentalen Erzählung in zwei „Abteilungen“ durchaus entgegen und hat die Erklärung hierfür scherzhaft am Ende der ersten Abteilung mit eingeflochten. Die deutsche Version stammt von Großherzog Carl von Mecklenburg. (Weiteres im Booklet S. 39) Eine eigene Version dieser Ballade haben wir schon in Vol. 3con Goethe in dessen „Ballade vom vertriebenen und zurückkehrenden Grafen kennengelernt, hier dargeboten von Roman Trekel. Den 1836 komponierten „Freibeuter“ verfasste Goethe nach einem Vierzeiler aus ‚Des Knaben Wunderhorn‘. Dieser handelt jedoch von einem verlassenen Liebhaber, was im Freibeuter unerwähnt bleibt. (Weiteres ebenda S. 39) Goethes Wilhelm Meister , dem Lied der Kindfrau Mignon. Doch hier erreicht der ganz junge Loewe (1816) durch weite Tonsprünge und synkopische Begleitung eine beachtliche Spannung (Weiteres ebenda S. 39) 1837 komponierte Loewe die ein wenig sentimentale Hymne „In die Ferne“, wie Max Runze weiß, „zwischen Aufstehen und Ankleiden“. In der Tat gibt es über dieses Werk genügend Anekdotisches zu berichten. Loewe schreibt dazu n einem Brief aus dem Bremer Hotel „Stadt Hamburg“: „Heute morgen habe ich ein Lied komponiert, dessen Text unendlich wenig taugt“…(Weiteres ebenda S. 40) Die lyrische Fantasie „Die Zugvögel“ komponierte Loewe 1837 auf einen Text des schwedischen Dichters Esaias Tegnér, hier in einer Übersetzung von Johann Carl Schütt. Die inhaltliche Grundlagefindet sich in dem Lied des „Waftrudnir“ aus der nordischen Sagensammlung „Edda“. (Weiteres ebenda S. 40/41) Die jahrtausende alte Klage der Kinder Israels von der babylonischen Gefangenschaft erklingen. Edith Mathis (* 11. Februar 1938 in Luzern; † 9. Februar 2025[1] in Salzburg) war eine Schweizer Opernsängerin (lyrischer Sopran) und Hochschul-Professorin. Sie galt als eine der profiliertesten Mozart-Interpretinnen ihrer Zeit. Edith Mathis studierte an den Konservatorien Luzern und Zürich (bei Elisabeth Bossart). Ihre ersten Bühnenerfahrungen sammelte sie in ihrer Heimatstadt. Dort gab sie 1957 ihr Debüt als 2. Knabe in Mozarts Zauberflöte. Von 1959 bis 1963 war die junge Sopranistin vier Jahre Ensemblemitglied des Opernhauses in Köln, ab 1963 der Deutschen Oper Berlin. Gleichzeitig führten Edith Mathis Gastspiele an die Staatsoper Hamburg, zum Glyndebourne Festival und immer wieder zu den Salzburger Festspielen. Weitere wichtige Stationen ihrer Karriere waren unter anderem: Covent Garden Opera London, Bayerische Staatsoper München, Metropolitan Opera New York, Wiener Staatsoper, Gran Theatre del Liceu Barcelona, Opéra de Paris. Besondere Höhepunkte ihrer künstlerischen Laufbahn waren ihre Teilnahme an den Uraufführungen der Opern Der Zerrissene von Gottfried von Einem am 17. September 1964 an der Hamburgischen Staatsoper, Der junge Lord von Hans Werner Henze am 7. April 1965 am Deutschen Opernhaus Berlin und Hilfe, Hilfe, die Globolinks von Gian Carlo Menotti am 21. Dezember 1968 an der Hamburgischen Staatsoper. Liebe Grüße Willi😀 Der Vollständigkeit halber sei hier natürlich auch der Link zu Wikipedia nachgeliefert: https://de.wikipedia.org/wiki/Edith_Mathis Liebe Grüße Willi😀 Der Vollständigkeit halber sei hier natürlich auch der Link zu Wikipedia nachgeliefert: https://de.wikipedia.org/wiki/Edith_Mathis Liebe Grüße Willi😀Loewe, Carl, Lieder und Balladen Vol. 5, Edith Mathis, Sopran, Cord Garben Klavier
Besser bekannt als Gretchen am Spinnrade in der Schubertschen Vertonung von 1814 ist „Meine Ruh ist hin“ aus Goethes Faust. Acht Jahre später, also auch noch als junger Mann, nahm sich Loewe des Textes an.. Er wird Schubert großes Werk gekannt haben und komponierte, vielleicht gerade deshalb, sehr gegensätzlich. (Weiteres ebenda, S. 39)
In seiner Komposition einer weiteren „Szene aus Faust“ aus dem Jahre 1835nahme Loewe die Regieranweisungen Goethes mit auf: „In der Mauerhöhle ein Andachtsbild der Mater dolorosa“….(Weiteres ebenda S. 39)
Noch einmal wird der Hörer unwillkürlich mit Schubert vergleichen- bei der „Sehnsucht“ aus
Goethes berühmte Ballade „Der Fischer“ vertonte Loewe 1835. Die innere Dramatik des Gedichtes erfährt in der kongenialen Komposition eine großartige Steigerung, besonders durch spannungsreiche harmonische Rückungen…(Weiteres ebenda, S. 39)
Der Text des „Gesangs der Königin Maria Stuart auf den Tod Franz II.“ entstammt einer alten französischen Volksliedsammlung und wurde 1560, noch im Todesjahr des nämlichen Königs, gedichtet. Maria Stuart (1560-1567) war 1558 mit 16 Jahren an den Dauphin von Frankreich verheiratet worden, der von 1559 – 1560 das Land regierte. (Weiteres ebenda S. 40)
Kostroben aus den Hebräischen Gesängen Lord Byrons sind „Jephtas Tochter“ und „An den Wassern zu Babel“. Diese Sammlung von 23 Liedern fällt in die 1820er Jahre, weshalb sie – nicht ganz zu Recht – als Studien für die reiferen Werke angesehen war. (Weiteres ebenda, s. 40)
Um 1850 komponierte Loewe das „Brautlied“ aus den Schlichten Liedern des Amaranth von Oskar von Redwitz. Sehr einfühlsam wurde der Text in Musik gesetzt, die Schlichtheit beibehalten und die einzige vorsichtige musikalische Erregung für das Wort „Liebes“ aufgespart.
Aus lediglich vier Textzeilen, deren Verfasser unbekannt ist, besteht das kurze Liedchen „Die engsten Nähe“,.
„Der Frau Blankenfeldt, geb. Clärchen von Heusch, hochachtungsvoll gewidmet“, ist die „Frühlingsweihe“ , welche Loewe um 1850 auf ein Gedicht ihres Mannes komponierte., ein überschäumendes Frühlingslied voll fröhlicher Musikalität. Ihm folgt „Die Taubenpost“, eine eher harmlose orientalische Miniaturballade aus dem Jahre 1833. (ebenda S. 41).
„An den Wassern zu Babel“ lässt in schmerzlichen Tönen (Tempobez. Larghetto dolente)
„Die schlanke Wasselilie“ eine kleine musikalische Idee, die Loewe 1847 auf einen Text von Heinrich Heine komponierte, bildet den Abschluss dieser Auswahl. Der Gesang ist eine einzige Koloratur, wie Loewe sie gern für seine zahlreichen metaphorischen Fabellieder benutzte, in denen Blumen menschliche Regungen zeigen.
Besser bekannt als Gretchen am Spinnrade in der Schubertschen Vertonung von 1814 ist „Meine Ruh ist hin“ aus Goethes Faust. Acht Jahre später, also auch noch als junger Mann, nahm sich Loewe des Textes an.. Er wird Schubert großes Werk gekannt haben und komponierte, vielleicht gerade deshalb, sehr gegensätzlich. (Weiteres ebenda, S. 39)
In seiner Komposition einer weiteren „Szene aus Faust“ aus dem Jahre 1835nahme Loewe die Regieranweisungen Goethes mit auf: „In der Mauerhöhle ein Andachtsbild der Mater dolorosa“….(Weiteres ebenda S. 39)
Noch einmal wird der Hörer unwillkürlich mit Schubert vergleichen- bei der „Sehnsucht“ aus
Goethes berühmte Ballade „Der Fischer“ vertonte Loewe 1835. Die innere Dramatik des Gedichtes erfährt in der kongenialen Komposition eine großartige Steigerung, besonders durch spannungsreiche harmonische Rückungen…(Weiteres ebenda, S. 39)
Der Text des „Gesangs der Königin Maria Stuart auf den Tod Franz II.“ entstammt einer alten französischen Volksliedsammlung und wurde 1560, noch im Todesjahr des nämlichen Königs, gedichtet. Maria Stuart (1560-1567) war 1558 mit 16 Jahren an den Dauphin von Frankreich verheiratet worden, der von 1559 – 1560 das Land regierte. (Weiteres ebenda S. 40)
Kostroben aus den Hebräischen Gesängen Lord Byrons sind „Jephtas Tochter“ und „An den Wassern zu Babel“. Diese Sammlung von 23 Liedern fällt in die 1820er Jahre, weshalb sie – nicht ganz zu Recht – als Studien für die reiferen Werke angesehen war. (Weiteres ebenda, s. 40)
Um 1850 komponierte Loewe das „Brautlied“ aus den Schlichten Liedern des Amaranth von Oskar von Redwitz. Sehr einfühlsam wurde der Text in Musik gesetzt, die Schlichtheit beibehalten und die einzige vorsichtige musikalische Erregung für das Wort „Liebes“ aufgespart.
Aus lediglich vier Textzeilen, deren Verfasser unbekannt ist, besteht das kurze Liedchen „Die engsten Nähe“,.
„Der Frau Blankenfeldt, geb. Clärchen von Heusch, hochachtungsvoll gewidmet“, ist die „Frühlingsweihe“ , welche Loewe um 1850 auf ein Gedicht ihres Mannes komponierte., ein überschäumendes Frühlingslied voll fröhlicher Musikalität. Ihm folgt „Die Taubenpost“, eine eher harmlose orientalische Miniaturballade aus dem Jahre 1833. (ebenda S. 41).
„An den Wassern zu Babel“ lässt in schmerzlichen Tönen (Tempobez. Larghetto dolente)
„Die schlanke Wasselilie“ eine kleine musikalische Idee, die Loewe 1847 auf einen Text von Heinrich Heine komponierte, bildet den Abschluss dieser Auswahl. Der Gesang ist eine einzige Koloratur, wie Loewe sie gern für seine zahlreichen metaphorischen Fabellieder benutzte, in denen Blumen menschliche Regungen zeigen.
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