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Troubadour-Forum für klassische Vokal- und Instrumentalmusik

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Loewe, Carl, Lieder und Balladen, Vol. 6, Kurt Moll, Bass, Cord Garben, Klavier

Carl Loewe, Vol. 6

Die vorliegende, kontrastreiche Auswahl beinhaltet groß angelegte Balladen, darunter die vielleicht berühmtesten wie Heinrich der Vogler, Prinz Eugen und Archibbald Douglas; ein reizvoller Gegensatz ist dazu der Liederkranz für eine Bassstimme, eine kleine Sammlung romantischer Begebenheiten und Betrachtungen.

Den zunächst kinderliedhaft anmutenden Auftakt  bildet der „Kleine Haushalt“, eine im Erstdruck sogenannte lyrische Phantasie von Friedrich Rückert, 1838/39 komponiert. Dieses „Märchen im Balladenton“, wie Runze es bezeichnet, lebt von einer Vielzahl verschiedener Nuancen. (Weiteres im Booklet, S. 45)

August Kopisch Märchen „Die Heinzelmännchen“, 1841 vertont, beruht auf einer alten niederrheinischen Sage. Dank Loewes unerschöpflicher Charakterisierungskunst, erscheint vor uns bildhaft die ganze Schar mittelalterlicher Handwerksleute  und ihrer sympathischen Kobolde. (Weiteres ebenda, S.45)
Die Kaiserballade „Heinrich der Vogler“ komponierte Loewe 1836 auf einen Text von Johann Nepomuk Vogl. Das historische Vorbild ist in Heinrich I. (919 – 936) zu sehen, dem Sachsenherzog auf dem Kaiserthron. Loewe selbst sang diese Ballade mit großer Begeisterung und oft mit ebensolcher Hingabe. (Weiteres ebenda, S. 45)

„Seiner Hochfürstlichen Durchlaucht dem Prinzen Friedrich Wilhelm von Hessen zu  Barchfeld ehrerbietigst gewidmet“ ist die Vogl-Ballade „Das Vaterland“ von 1856. Die Anregung zur Komposition dieser Ballade hatte Loewe durch den damals ehr berühmten Bassisten August Fricke erhalten, dessen Stimme er als „schwarzen Sammet vergleichbar“ charkaterisierte. (Weiteres ebenda S. 45)
Abermals aus Kopischs Feder stammt „Der Nöck“ , eine späte Komposition aus dem Jahre 1859. Der Dichter greift heir auf eine altnordische Volkssage zurück, deren zentrale Figur der Wassergeist „Nöck“ ist. Er gilt als Genius der Musik, der, zu seiner Zauberharfe singend die Mensch Musik lehrt. (Weiteres ebenda S. 46)

„Für den Kammersänger August Fricke komponiert und ihm gewidmet ist der „Liederkranz für eine Baßstimme“ wahrscheinlich aus dem Jahre 1859- die fünf Lieder Meeresleuchten, Im Sturme, Heimlichkeit, Reiterlied und Der Feind sind von Loewe zusammengehörend gedacht und im Erstdruck auch so erschienen. (Weiteres ebenda S. 46).

Die 1844 komponierte Hohenzollernballade „Prinz ‘Eugen“  auf ein Gedicht von Ferdinand von Freiligrath beschreibt die Entstehung eines alten Volksliedes mit dem gleichen Titel. Der historische Hintergrund dazu ist jedoch unklar. (Weiteres ebenda S. 46).

Die große Fontane-Ballade „Archibald Douglas“, vielleicht das Kernstück in Loewes Balladen-Oeuvre, ist ein Werk aus des Komponisten reifen Tagen, dem Jahre 1857. Wieder gab der oben erwähnte , August Fricke, der in jener Zeit in Stettin wirkte und oft im Hause Loewe verkehrte, die Anregung zu dieser Komposition. Interessant ist, dass eine zu damaliger Zeit sehr bekannte Nichte Richard Wagners, die Sängerin Johanna Jochmann-Wagner, ebenfalls in Stettin auftrat und gemeinsam mit Fricke in Loeweschen Oratorien, und den Douglas sofort in ihr Repertoire aufnahm. Laut Runze trug sie ihn mit ihrer mächtigen und schönen Altsimme unvergleichlich vor. (Weiteres ebenda S. 46/47)

Kurt Moll (* 11. April 1938 in Buir bei Kerpen; † 5. März 2017[1] in Köln)[2] war ein deutscher Opernsänger (Bass).

Kurt Moll lernte in seiner Jugend Gitarre und Cello und war Solist im Schulchor. Dann studierte er an der Kölner Hochschule für Musik und privat bei Emmy Müller in Krefeld. Mit 20 begann er seine berufliche Laufbahn an der Kölner Oper und wurde kurz darauf nach Aachen eingeladen. Darauf folgte das Mainzer Staatstheater und ein Vertrag als erster Bassist in Wuppertal.

Bei den Bayreuther Festspielen debütierte er 1967 in der Rolle des 2. Gralsritters in Parsifal. In den folgenden Jahren bis 1976 sang er dort weitere Rollen, wie den König Marke in Tristan und Isolde oder den Veit Pogner in Die Meistersinger von Nürnberg. Seinen internationalen Durchbruch hatte er 1970 bei den Salzburger Festspielen als Sarastro (Die Zauberflöte).

An der Bayerischen Staatsoper konnte Moll 1971 als Einspringer in der Rolle des Veit Pogner in Die Meistersinger von Nürnberg debütieren und trat von da an an diesem Haus 35 Jahre lang in zahlreichen Rollen, vor allem im Wagner- und Mozartfach auf.

Vol. 3 ist wieder der Werbung vorbehalten:

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Liebe Grüße

Willi😀

Gestaltung Agentur kuh vadis