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Jules Massenet (1842 – 1912) Legendäre Oper in vier Akten Personen der Handlung Ort und Zeit der Handlung: Mitelalter, Bretagne und ein imaginäres Land Erster Akt Ein Wald in der Bretagne mit einem hohlen “Feenbaum “ und Steinblöcken Anmerkung: zwischen dem ersten und zweiten Akt liegen eine Reihe von Jahren. Die beiden Brüder wurden getrennt, haben sich nie mehr gesehen und sind inzwischen erwachsen. Zweiter Akt Terrasse auf König Raimberts Burg Dritter Akt Ein verlassenes Moor Vierter Akt Ein Saal in König Raimberts Schloss. Weihnachten © Gerhard Wischniewski Jules Massenet (1842 – 1912) Legendäre Oper in vier Akten Personen der Handlung Ort und Zeit der Handlung: Mitelalter, Bretagne und ein imaginäres Land Erster Akt Ein Wald in der Bretagne mit einem hohlen “Feenbaum “ und Steinblöcken Anmerkung: zwischen dem ersten und zweiten Akt liegen eine Reihe von Jahren. Die beiden Brüder wurden getrennt, haben sich nie mehr gesehen und sind inzwischen erwachsen. Zweiter Akt Terrasse auf König Raimberts Burg Dritter Akt Ein verlassenes Moor Vierter Akt Ein Saal in König Raimberts Schloss. Weihnachten © Gerhard Wischniewski Informationen zum Werk Auch auf youtube kann man sie in Teilen oder Ausschnitten anhören. Informationen zum Werk Auch auf youtube kann man sie in Teilen oder Ausschnitten anhören.MASSENET, Jules: AMADIS
AMADIS
Libretto von Jules Claretie
Uraufführung: 1922 in Monte Carlo
Originalsprache: Französisch
Amadis, Ritter (Alt)
Galaor, Ritter, sein Bruder (Tenor)
König Raimbert (Bass)
Floriane, seine Tochter (Sopran)
Orlande, Gefährtin Florianes (Sopran)
Beatrice, Gefährtin Florianes (Sopran)
Simone Gefährtin Florianes (Sopran)
Guillemette,Gefährtin Florianes (Sopran)
Marguerite,Gefährtin Florianes (Sopran)
Hélène, Gefährtin Florianes (Sopran)
Curvenal von Thüringen, Ritter im Turnier um Floriane (Tenor)
Wenzel aus Norwegen, Ritter im Turnier um Floriane (Tenor)
Zorsi von Sizilien, Ritter im Turnier um Floriane (Tenor)
Perdigon von Irland, Ritter im Turnier um Floriane (Bariton oder Bass)
Arnaud von Aquitanien, Ritter im Turnier um Floriane (Bariton oder Bass)
Golias aus Spanien, Ritter im Turnier um Floriane, (Bariton oder Bass)
Ein Jäger (Sprechrolle)
Die Fee (Sprechrolle)
Prinzessin Elisene (stumme Rolle)
Armadis und Galaor als Kinder (stumme Rollen)
Soldaten, Hofstaat, Ritter, Jäger, Feen, Volk.
Man hört Hörner. Jäger erscheinen und machen Rast. Einer von ihnen erzählt, er habe hinter den Felsen eine Gestalt gesehen. Er glaubt, die Königstochter, Prinzessin Elisene erkannt zu haben, die Perion, den König von Frankreich liebte und ihm zwei Söhne, Amadis und Galaor, gebar. Perion ist tot, aber Elisenes Vater, der König der Bretagne, sei eifersüchtig auf die Kinder, die eines Tages den Thron der Bretagne beanspruchen könnten, und will sie töten. Sie musste also vor seinen Soldaten fliehen. Man sieht, wie diese im Hintergrund den Wald durchsuchen. Der Jäger meint, dass sie die Kinder wohl verteidigen könnten, aber noch mächtiger sei der “Feenbaum”, vor dem sie lagern.
Als die Soldaten verschwunden sind, kommt die die völlig erschöpfte Prinzessin mit ihren beiden Kindern hinter den Steinblöcken hervor und kniet nieder, um die Feen anzurufen. Aus dem “Feenbaum” steigt eine weiße Gestalt hervor. Diese gestikuliert in Richtung der Kinder, was der Jäger als Angst vor deren Zukunft deutet. Sie werden lieben, leiden und Rivalen werden. Elisene bettet ihre Kinder auf dem Waldboden und sucht zwei magische Steine, in die der Zauberer Merlin einen Stern eingraviert hat. Diese hängt sie den Kindern um den Hals, Dann stirbt sie. Die Jäger knien nieder und beten für Elisene und die Kinder.
Das Volk jubelt vom Burghof König Raimbert zu, der auf auf der Terrasse steht. Dieser bittet Ritter, die er zum Turnier rufen ließ, ihm gegen die Seeräuber beizustehen, die das Land überfallen und die Mädchen verschleppen. Er verspricht dem Sieger dieses Turniers seine Tochter Floriane. Die Bewerber schwören, ihr Leben einzusetzen, um die Gefahr zu bannen.
Unter ihnen ist auch Galaor, der den Namen “Ritter der Rose” trägt. Er ist überzeugt davon, dass ihm keiner den Sieg nehmen werde. Der König stellt ihm seine Gegner im Turnier vor. Floriane vermisst unter den Rittern ihren Amadis, den sie liebt. Bevor der König und die Ritter in die Kapelle gehen, verkündigt Raimbert noch, dass der Sieger über Leben oder Tod des Besiegten entscheiden könne, wenn nicht Floriane diesem mit einer Geste Gnade erweise.
Floriane, mit ihren Gefährtinnen allein zurückgeblieben, bittet eine von ihnen, Orlande, ihr das Buch mit den Bildern über die Heldentaten eines von ihr geliebten Ritters zu holen und nennt auf deren Wunsch den Namen: Amadis. Obwohl sie ihn noch nie persönlich gesehen hat, schwärmt sie von seinen Heldentaten, die sie gehört hat. Sie wundert sich, dass er nicht zum Turnier gekommen ist. Er wäre sicher der Sieger. Unter den Gefährtinnen zweifelt man, ob es nicht auch Galaor sein könnte. Alle wüschen sich, dass Amadis noch kommen möge
Der König kommt mit den Rittern aus der Kapelle und das Turnier kann beginnen. Galaor ist der Überzeugung, dass ihn keiner besiegen werde. Da hört man die Stimme Amadis‘. Floriane und die Gefährtinnen jubeln. Amadis tritt auf und erklärt, dass er wegen einer Frau gekommen sei, die er am Meeresufer und im Wald gesehen und in die er sich verliebt habe, ohne dass er bisher mit ihr gesprochen habe. Er wolle sie zur Frau erobern. Floriane ist hoch beglückt. Galaor, der seinen Bruder nicht wiedererkennt, sondern dem nur sein Name “Ritter des Meeres” bekannt ist, spricht ihn als den ihm würdigen Gegner an. Dann brechen sie zum Turnier auf
Die Prinzessin und ihre Gefährtinnen beobachten und kommentieren das Turnier von der Terrasse aus. Von außen hört man die Menge schreien. Als Amadis und Galaor miteinander kämpfen, beobachten sie, dass Amadis geschlagen wird. Die Gefährtinnen rufen Floriane auf, das Zeichen zur Begnadigung zu geben. Amadis und Galaor erscheinen auf der Terrasse. Galaor rühmt die Tapferkeit Amadis‘ und gibt ihm sein Schwert wieder. Aber Amadis zerbricht es aus Stolz und verkündet, dass er sich an einen verborgenen Ort zurückziehen werde, um seine Schmach zu verbergen.
Der König begrüßt Galaor als Schwiegersohn und zukünftigen König. Er nimmt die fast ohnmächtige Prinzessin bei der Hand. Während alle abgehen, klagt Amadis und geht dann langsam fort. Floriane tritt noch einmal auf die Terasse und wünscht dem Verschwindenden, dass die Feen ihn beschützen mögen.
Amadis kniet und betet. Seine Gedanken sind bei Floriane, die er nie vergessen kann. Eine Fee erscheint und und will ihm weismachen, dass er die Prinzessin vergessen werde, denn die Welt bestehe aus Vergessen. Er solle an die Schönheit der Feentöchter denken. Sie lässt weitere Feen erscheinen. Man hört einen unsichtbaren Chor, der ihn wegen seiner Liebe trösten will. Doch er weist die Feen zurück. Seine einzige Liebe sei Floriane.
Da erscheint auf einer Felsenklippe eine Vision mit Floriane auf der Trrasse des Schlosses. Floriane hört seine ferne Stimme und erklärt, dass sie noch immer in Liebe an ihn denkt, und er bekennt, dass seine Gedanken immer bei ihr seien. Sie erklärt, dass sie in ein Kloster gehen werde, wenn er nicht wiederkehre. Dann verschwindet die Vision und man hört nur noch aus der Ferne die Stimme Florianes “Amadis” rufen. Die Fee befiehlt, nicht zu weichen, und sie spinnen ein Netz um Amadis. Dieser versucht verzweifelt, die Fäden zu zerreißen. In der Ferne hört man den Schlachtenruf von Amadis‘ Gefährten. Amadis fleht die Feen an, ihn freizulassen, aber sie weigern sich: Sein Weg wäre ein Weg der Tränen. Doch Amadis will seinen Rivalen bekämpfen. Er bekreuzigt sich, pflückt eine Lilie und zertört durch ihr Schwenken seine Fesseln. Von nun an nennt er sich “Ritter der Lilie”. “Floriane” rufend eilt er davon.
Auf der Straße hört man das Volk Weihnachtslieder singen. Floriane ist eingetreten. Sie hingegen trauert um ihr Glück und fragt sich, ob es für sie kein Weihnachten mehr geben werde.
Florianes Gefährtinnen treten ein und wollen sie trösten. Sie versuchen, ihr Galaor schmackhaft zu machen, aber sie können ihre Trübsal nicht vertreiben.
König Raimbert kommt mit Galaor und den anderen Rittern. Galaor kniet vor Floriane nieder und schwört ihr Liebe und Treue. Der König fragt, ob sich einer der Ritter würdiger fühle als dieser Tapfere, aber niemand antwortet. Da hört man die Stimme Amadis‘ und Floriane frohlockt.
Amadis erscheint in glänzender Rüstung mit der Lilie in der Hand. Der König hält ihn für rücksichtlos und Galaor verlangt, dass Raimbert seinen Eid erfülle. Doch Floriane betont, dass sie geschworen habe, Amadis treu zu bleiben. Der König besteht darauf, dass sein Wille souverän sei. Amadis jedoch fordert Galaor in die Kampfarena. Galaor erinnert ihn daran, dass er ihm bei ihrem ersten Kampf das Leben geschenkt habe, doch Amadis verweist darauf, dass dies auf ein Zeichen Florianes geschehen sei. Galaor ist etwas verunsichert, als in der Ferne das Lied der schlafenden Kinder erklingt. Die übrigen Ritter meinen, dass Amadis ohne das Schwert, das er damals verlor, nicht kämpfen könne.
Da ruft Amadis die Feen an und die Lilie in seiner Hand verwandelt sich in ein Schwert. Beide treten zum Kampf an, bei dem Galaor tödlich getroffen wird. Plötzlich stößt Amadis – über Galaor gebeugt – einen Schrei aus. Er hat am Hals Galaors den magischen Stein entdeckt, den auch er trägt und erkennt nun seinen Bruder. Die Anwesenden sind erschrocken und Amadis entsetzt. Galaor vergibt seinem Bruder, denn ihnen wurde damals von den Feen dieses Schicksal angedeutet. Er ruft Floriane zu sich und legt deren Hand in die seines Bruders. Dann stirbt er.
Alle beten für ihn und draußen hört man das Volk ein Weihnachtslied singen.
AMADIS
Libretto von Jules Claretie
Uraufführung: 1922 in Monte Carlo
Originalsprache: Französisch
Amadis, Ritter (Alt)
Galaor, Ritter, sein Bruder (Tenor)
König Raimbert (Bass)
Floriane, seine Tochter (Sopran)
Orlande, Gefährtin Florianes (Sopran)
Beatrice, Gefährtin Florianes (Sopran)
Simone Gefährtin Florianes (Sopran)
Guillemette,Gefährtin Florianes (Sopran)
Marguerite,Gefährtin Florianes (Sopran)
Hélène, Gefährtin Florianes (Sopran)
Curvenal von Thüringen, Ritter im Turnier um Floriane (Tenor)
Wenzel aus Norwegen, Ritter im Turnier um Floriane (Tenor)
Zorsi von Sizilien, Ritter im Turnier um Floriane (Tenor)
Perdigon von Irland, Ritter im Turnier um Floriane (Bariton oder Bass)
Arnaud von Aquitanien, Ritter im Turnier um Floriane (Bariton oder Bass)
Golias aus Spanien, Ritter im Turnier um Floriane, (Bariton oder Bass)
Ein Jäger (Sprechrolle)
Die Fee (Sprechrolle)
Prinzessin Elisene (stumme Rolle)
Armadis und Galaor als Kinder (stumme Rollen)
Soldaten, Hofstaat, Ritter, Jäger, Feen, Volk.
Man hört Hörner. Jäger erscheinen und machen Rast. Einer von ihnen erzählt, er habe hinter den Felsen eine Gestalt gesehen. Er glaubt, die Königstochter, Prinzessin Elisene erkannt zu haben, die Perion, den König von Frankreich liebte und ihm zwei Söhne, Amadis und Galaor, gebar. Perion ist tot, aber Elisenes Vater, der König der Bretagne, sei eifersüchtig auf die Kinder, die eines Tages den Thron der Bretagne beanspruchen könnten, und will sie töten. Sie musste also vor seinen Soldaten fliehen. Man sieht, wie diese im Hintergrund den Wald durchsuchen. Der Jäger meint, dass sie die Kinder wohl verteidigen könnten, aber noch mächtiger sei der “Feenbaum”, vor dem sie lagern.
Als die Soldaten verschwunden sind, kommt die die völlig erschöpfte Prinzessin mit ihren beiden Kindern hinter den Steinblöcken hervor und kniet nieder, um die Feen anzurufen. Aus dem “Feenbaum” steigt eine weiße Gestalt hervor. Diese gestikuliert in Richtung der Kinder, was der Jäger als Angst vor deren Zukunft deutet. Sie werden lieben, leiden und Rivalen werden. Elisene bettet ihre Kinder auf dem Waldboden und sucht zwei magische Steine, in die der Zauberer Merlin einen Stern eingraviert hat. Diese hängt sie den Kindern um den Hals, Dann stirbt sie. Die Jäger knien nieder und beten für Elisene und die Kinder.
Das Volk jubelt vom Burghof König Raimbert zu, der auf auf der Terrasse steht. Dieser bittet Ritter, die er zum Turnier rufen ließ, ihm gegen die Seeräuber beizustehen, die das Land überfallen und die Mädchen verschleppen. Er verspricht dem Sieger dieses Turniers seine Tochter Floriane. Die Bewerber schwören, ihr Leben einzusetzen, um die Gefahr zu bannen.
Unter ihnen ist auch Galaor, der den Namen “Ritter der Rose” trägt. Er ist überzeugt davon, dass ihm keiner den Sieg nehmen werde. Der König stellt ihm seine Gegner im Turnier vor. Floriane vermisst unter den Rittern ihren Amadis, den sie liebt. Bevor der König und die Ritter in die Kapelle gehen, verkündigt Raimbert noch, dass der Sieger über Leben oder Tod des Besiegten entscheiden könne, wenn nicht Floriane diesem mit einer Geste Gnade erweise.
Floriane, mit ihren Gefährtinnen allein zurückgeblieben, bittet eine von ihnen, Orlande, ihr das Buch mit den Bildern über die Heldentaten eines von ihr geliebten Ritters zu holen und nennt auf deren Wunsch den Namen: Amadis. Obwohl sie ihn noch nie persönlich gesehen hat, schwärmt sie von seinen Heldentaten, die sie gehört hat. Sie wundert sich, dass er nicht zum Turnier gekommen ist. Er wäre sicher der Sieger. Unter den Gefährtinnen zweifelt man, ob es nicht auch Galaor sein könnte. Alle wüschen sich, dass Amadis noch kommen möge
Der König kommt mit den Rittern aus der Kapelle und das Turnier kann beginnen. Galaor ist der Überzeugung, dass ihn keiner besiegen werde. Da hört man die Stimme Amadis‘. Floriane und die Gefährtinnen jubeln. Amadis tritt auf und erklärt, dass er wegen einer Frau gekommen sei, die er am Meeresufer und im Wald gesehen und in die er sich verliebt habe, ohne dass er bisher mit ihr gesprochen habe. Er wolle sie zur Frau erobern. Floriane ist hoch beglückt. Galaor, der seinen Bruder nicht wiedererkennt, sondern dem nur sein Name “Ritter des Meeres” bekannt ist, spricht ihn als den ihm würdigen Gegner an. Dann brechen sie zum Turnier auf
Die Prinzessin und ihre Gefährtinnen beobachten und kommentieren das Turnier von der Terrasse aus. Von außen hört man die Menge schreien. Als Amadis und Galaor miteinander kämpfen, beobachten sie, dass Amadis geschlagen wird. Die Gefährtinnen rufen Floriane auf, das Zeichen zur Begnadigung zu geben. Amadis und Galaor erscheinen auf der Terrasse. Galaor rühmt die Tapferkeit Amadis‘ und gibt ihm sein Schwert wieder. Aber Amadis zerbricht es aus Stolz und verkündet, dass er sich an einen verborgenen Ort zurückziehen werde, um seine Schmach zu verbergen.
Der König begrüßt Galaor als Schwiegersohn und zukünftigen König. Er nimmt die fast ohnmächtige Prinzessin bei der Hand. Während alle abgehen, klagt Amadis und geht dann langsam fort. Floriane tritt noch einmal auf die Terasse und wünscht dem Verschwindenden, dass die Feen ihn beschützen mögen.
Amadis kniet und betet. Seine Gedanken sind bei Floriane, die er nie vergessen kann. Eine Fee erscheint und und will ihm weismachen, dass er die Prinzessin vergessen werde, denn die Welt bestehe aus Vergessen. Er solle an die Schönheit der Feentöchter denken. Sie lässt weitere Feen erscheinen. Man hört einen unsichtbaren Chor, der ihn wegen seiner Liebe trösten will. Doch er weist die Feen zurück. Seine einzige Liebe sei Floriane.
Da erscheint auf einer Felsenklippe eine Vision mit Floriane auf der Trrasse des Schlosses. Floriane hört seine ferne Stimme und erklärt, dass sie noch immer in Liebe an ihn denkt, und er bekennt, dass seine Gedanken immer bei ihr seien. Sie erklärt, dass sie in ein Kloster gehen werde, wenn er nicht wiederkehre. Dann verschwindet die Vision und man hört nur noch aus der Ferne die Stimme Florianes “Amadis” rufen. Die Fee befiehlt, nicht zu weichen, und sie spinnen ein Netz um Amadis. Dieser versucht verzweifelt, die Fäden zu zerreißen. In der Ferne hört man den Schlachtenruf von Amadis‘ Gefährten. Amadis fleht die Feen an, ihn freizulassen, aber sie weigern sich: Sein Weg wäre ein Weg der Tränen. Doch Amadis will seinen Rivalen bekämpfen. Er bekreuzigt sich, pflückt eine Lilie und zertört durch ihr Schwenken seine Fesseln. Von nun an nennt er sich “Ritter der Lilie”. “Floriane” rufend eilt er davon.
Auf der Straße hört man das Volk Weihnachtslieder singen. Floriane ist eingetreten. Sie hingegen trauert um ihr Glück und fragt sich, ob es für sie kein Weihnachten mehr geben werde.
Florianes Gefährtinnen treten ein und wollen sie trösten. Sie versuchen, ihr Galaor schmackhaft zu machen, aber sie können ihre Trübsal nicht vertreiben.
König Raimbert kommt mit Galaor und den anderen Rittern. Galaor kniet vor Floriane nieder und schwört ihr Liebe und Treue. Der König fragt, ob sich einer der Ritter würdiger fühle als dieser Tapfere, aber niemand antwortet. Da hört man die Stimme Amadis‘ und Floriane frohlockt.
Amadis erscheint in glänzender Rüstung mit der Lilie in der Hand. Der König hält ihn für rücksichtlos und Galaor verlangt, dass Raimbert seinen Eid erfülle. Doch Floriane betont, dass sie geschworen habe, Amadis treu zu bleiben. Der König besteht darauf, dass sein Wille souverän sei. Amadis jedoch fordert Galaor in die Kampfarena. Galaor erinnert ihn daran, dass er ihm bei ihrem ersten Kampf das Leben geschenkt habe, doch Amadis verweist darauf, dass dies auf ein Zeichen Florianes geschehen sei. Galaor ist etwas verunsichert, als in der Ferne das Lied der schlafenden Kinder erklingt. Die übrigen Ritter meinen, dass Amadis ohne das Schwert, das er damals verlor, nicht kämpfen könne.
Da ruft Amadis die Feen an und die Lilie in seiner Hand verwandelt sich in ein Schwert. Beide treten zum Kampf an, bei dem Galaor tödlich getroffen wird. Plötzlich stößt Amadis – über Galaor gebeugt – einen Schrei aus. Er hat am Hals Galaors den magischen Stein entdeckt, den auch er trägt und erkennt nun seinen Bruder. Die Anwesenden sind erschrocken und Amadis entsetzt. Galaor vergibt seinem Bruder, denn ihnen wurde damals von den Feen dieses Schicksal angedeutet. Er ruft Floriane zu sich und legt deren Hand in die seines Bruders. Dann stirbt er.
Alle beten für ihn und draußen hört man das Volk ein Weihnachtslied singen.
Diese Oper wurde mit zwei weiteren nach Massenets Tod (1912) in seinem Schreibtisch gefunden, konnte aber erst 1922 uraufgeführt werden. Der erste Akt wird oft auch als Prolog benannt. Er wird von einem einzelnen Jäger (Sprechrolle) bestritten und gleicht eher einem Melodram. Die von ihm beschriebenen Ereignisse laufen im Hintergrund als Pantomime ab. Das eigentliche Thema (Die Rivalität der beiden, nach der Geburt getrennten Brüder, die sich erst am, für den einen tödlichen, Schluss erkennen) wird in den folgenden drei Akten behandelt.
Die Oper war nicht sehr erfolgreich und man findet sie zur Zeit auch auf keiner Bühne. Es gibt aber eine Gesamtaufnahme auf CD
Grundlage der Inhaltsangabe war das französische Libretto.
Diese Oper wurde mit zwei weiteren nach Massenets Tod (1912) in seinem Schreibtisch gefunden, konnte aber erst 1922 uraufgeführt werden. Der erste Akt wird oft auch als Prolog benannt. Er wird von einem einzelnen Jäger (Sprechrolle) bestritten und gleicht eher einem Melodram. Die von ihm beschriebenen Ereignisse laufen im Hintergrund als Pantomime ab. Das eigentliche Thema (Die Rivalität der beiden, nach der Geburt getrennten Brüder, die sich erst am, für den einen tödlichen, Schluss erkennen) wird in den folgenden drei Akten behandelt.
Die Oper war nicht sehr erfolgreich und man findet sie zur Zeit auch auf keiner Bühne. Es gibt aber eine Gesamtaufnahme auf CD
Grundlage der Inhaltsangabe war das französische Libretto.
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Telefon: 0178-1069333
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