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Die Sinfonie Nr. 4 in A-Dur op. 90, „Italienische“ (MWV N 16) von Felix Mendelssohn Bartholdy entstand 1833 und zählt heute zu den beliebtesten und meistgespielten Orchesterwerken des Komponisten. Die Spieldauer beträgt je nach Interpretation etwa 28 bis 34 Minuten. Nachdem Mendelssohn 1829 die britischen Inseln bereist hatte, brach er im Mai des folgenden Jahres zu einer weiteren Bildungsreise nach Italien auf, die knapp zwei Jahre dauern sollte. Die Reiseroute führte über Venedig, Florenz, Rom, Neapel, Pompeji, Genua und Mailand. Als ein literarischer Reiseführer diente Goethes Italienische Reise. Unter den vielfältigen Eindrücken begann Mendelssohn die Sinfonie zu konzipieren, die er dann 1832/33 in Berlin vollendete. Die Uraufführung fand am 13. Mai 1833 in der Philharmonic Society in London unter der Leitung des Komponisten statt. Die Uraufführung geriet zu einem glänzenden Erfolg sowohl beim Publikum als auch bei den Kritikern, blieb aber die einzige Aufführung zu Mendelssohns Lebzeiten. Nach der Uraufführung stellte Mendelssohn das Werk für eine Revision zurück, an der er im Sommer 1834 arbeitete, die er jedoch nie abschloss. Insgesamt liegt die Sinfonie in drei Fassungen vor, von denen aber keine vom Komponisten zur Druckreife gebracht wurde. Das Werk ist in der Reihe der Sinfonien Mendelssohns eigentlich die dritte, wurde jedoch erst 1851, also postum und nach der „Schottischen“ aus dem Nachlass verlegt und erhielt daher die höhere Nummerierung und Opuszahl. Die Partitur wurde von Julius Rietz herausgegeben, der sich weitgehend an die chronologisch letzte Fassung hielt, aber auch eigene Angleichungen vornahm. Als erstes Beispiel habe ich einen späteren Nachfolger Mendselssohns als Gewandhauskapellmeister, Kurt Mausr mit einer Aufnahme die erst im Januar 2017 hier eingestelt wurde, etwa 13 Monate nach Masurs Tod: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Die Sinfonie Nr. 4 in A-Dur op. 90, „Italienische“ (MWV N 16) von Felix Mendelssohn Bartholdy entstand 1833 und zählt heute zu den beliebtesten und meistgespielten Orchesterwerken des Komponisten. Die Spieldauer beträgt je nach Interpretation etwa 28 bis 34 Minuten. Nachdem Mendelssohn 1829 die britischen Inseln bereist hatte, brach er im Mai des folgenden Jahres zu einer weiteren Bildungsreise nach Italien auf, die knapp zwei Jahre dauern sollte. Die Reiseroute führte über Venedig, Florenz, Rom, Neapel, Pompeji, Genua und Mailand. Als ein literarischer Reiseführer diente Goethes Italienische Reise. Unter den vielfältigen Eindrücken begann Mendelssohn die Sinfonie zu konzipieren, die er dann 1832/33 in Berlin vollendete. Die Uraufführung fand am 13. Mai 1833 in der Philharmonic Society in London unter der Leitung des Komponisten statt. Die Uraufführung geriet zu einem glänzenden Erfolg sowohl beim Publikum als auch bei den Kritikern, blieb aber die einzige Aufführung zu Mendelssohns Lebzeiten. Nach der Uraufführung stellte Mendelssohn das Werk für eine Revision zurück, an der er im Sommer 1834 arbeitete, die er jedoch nie abschloss. Insgesamt liegt die Sinfonie in drei Fassungen vor, von denen aber keine vom Komponisten zur Druckreife gebracht wurde. Das Werk ist in der Reihe der Sinfonien Mendelssohns eigentlich die dritte, wurde jedoch erst 1851, also postum und nach der „Schottischen“ aus dem Nachlass verlegt und erhielt daher die höhere Nummerierung und Opuszahl. Die Partitur wurde von Julius Rietz herausgegeben, der sich weitgehend an die chronologisch letzte Fassung hielt, aber auch eigene Angleichungen vornahm. Als erstes Beispiel habe ich einen späteren Nachfolger Mendselssohns als Gewandhauskapellmeister, Kurt Mausr mit einer Aufnahme die erst im Januar 2017 hier eingestelt wurde, etwa 13 Monate nach Masurs Tod: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Alternativ habe ich Paavo Järvi mit dem hr-Sinfonieorchester in einem Konzert vom 16. Juni 2012, also noch zu seiner aktiven Zeit als Chefdirigent dieses Orchesters: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Alternativ habe ich Paavo Järvi mit dem hr-Sinfonieorchester in einem Konzert vom 16. Juni 2012, also noch zu seiner aktiven Zeit als Chefdirigent dieses Orchesters: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Als weitere Alternative habe ich Myung-Whun Chung mit dem Orchestre philharmonique de Radio France vom 7. 10. 2011 in der Salle Pleyel: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Als weitere Alternative habe ich Myung-Whun Chung mit dem Orchestre philharmonique de Radio France vom 7. 10. 2011 in der Salle Pleyel: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mendelssohns Sinfonien – ich schließe hier mal die zwölf Jugendsinfonien aus – waren jahrelang so ein Geheimtipp, denn bei mir wirkten die nationalsozialistischen Verdikte nach: jüdisches Musikantentum kann man nicht ernst nehmen. Später habe ich mir die bei der niederländischen Brilliant erschienen Aufnahme gekauft: Erste Sinfonie c-Moll und Vierte Sinfonie A-Dur Zweite Sinfonie „Lobgesang“ B-Dur mit Annegeer Stumphuis (S), Young-Hee Kim (A) und Matthias Bleidorn (T) Dritte Sinfonie „Schottische“ a-Moll und Fünfte Sinfonie d-Dur „Reformations-Sinfonie“ Später kamen noch hinzu Riccardo Muti habe ich noch im Regal, der Mendelssohns Vierte gekoppelt mit Schumanns Vierter, dirigiert und zwar leitet er Eine schmale Diskographie, aber für mich genug mehr muss ich nicht haben. Muti, Heras-Casado und Gardiner sind übrigens auch nur dabei, weil sie sozusagen „Beifang“ darstellen. LG Mendelssohns Sinfonien – ich schließe hier mal die zwölf Jugendsinfonien aus – waren jahrelang so ein Geheimtipp, denn bei mir wirkten die nationalsozialistischen Verdikte nach: jüdisches Musikantentum kann man nicht ernst nehmen. Später habe ich mir die bei der niederländischen Brilliant erschienen Aufnahme gekauft: Erste Sinfonie c-Moll und Vierte Sinfonie A-Dur Zweite Sinfonie „Lobgesang“ B-Dur mit Annegeer Stumphuis (S), Young-Hee Kim (A) und Matthias Bleidorn (T) Dritte Sinfonie „Schottische“ a-Moll und Fünfte Sinfonie d-Dur „Reformations-Sinfonie“ Später kamen noch hinzu Riccardo Muti habe ich noch im Regal, der Mendelssohns Vierte gekoppelt mit Schumanns Vierter, dirigiert und zwar leitet er Eine schmale Diskographie, aber für mich genug mehr muss ich nicht haben. Muti, Heras-Casado und Gardiner sind übrigens auch nur dabei, weil sie sozusagen „Beifang“ darstellen. LG Lieber Manfred, Herbert von Karajan war meiner erster Dirigentenheros. Allerdings habe ich erst später begriffen, dass er nicht etwa flotter dirigiert hätte als andere Dirigenten, sondern er negierte generell die Wiederholungsvorschriften etwa in den Sinfonien Beethovens u. a. Dies merkte ich erst, als ich die Aufnahmen Karajans mit denen anderer (etwa Harnoncourt) u. a. verglich. Karl Böhm ist ein zweiter Dirigent, dem die Sinfonien etwa Beethovens mit den Wiederholungsvorschriften zu lang sind und er etwa auch nach der Exposition direkt in die Durchführung wechselt. Ich bin der Meinung, dass diese Komponisten wie Beethoven es nicht verdient haben, dass man ihre Wiederholungsvorschriften negiert, auch wenn man ein noch so berühmter Dirigent ist. Liebe Grüße Willi😀 Lieber Manfred, Herbert von Karajan war meiner erster Dirigentenheros. Allerdings habe ich erst später begriffen, dass er nicht etwa flotter dirigiert hätte als andere Dirigenten, sondern er negierte generell die Wiederholungsvorschriften etwa in den Sinfonien Beethovens u. a. Dies merkte ich erst, als ich die Aufnahmen Karajans mit denen anderer (etwa Harnoncourt) u. a. verglich. Karl Böhm ist ein zweiter Dirigent, dem die Sinfonien etwa Beethovens mit den Wiederholungsvorschriften zu lang sind und er etwa auch nach der Exposition direkt in die Durchführung wechselt. Ich bin der Meinung, dass diese Komponisten wie Beethoven es nicht verdient haben, dass man ihre Wiederholungsvorschriften negiert, auch wenn man ein noch so berühmter Dirigent ist. Liebe Grüße Willi😀 Hallo Willi, ich meine, in der Karajan-Biografie von Richard Osborne gelesen zu haben, dass Karajan, immerhin ja auch ein technisch versierter Freak, die Wiederholungen weggelassen hat, weil die minderen technischen Möglichhkeitender LP das Ausspielen der Wiederholungen ausschließen würde. Im übrigen habe ich die 1951-1955er Beethoven-Sinfonien Karajans in MONO (ausgenommen die Achte, die ist als einzige in Stereo aufgenommen worden), wie auch die zehn Jahre später entstandene GA (die bis heute Referenzcharakter hat) und die in den 1970er Jahren entstandenen Einspielungen. Ich muss jedoch auch hier gestehen, dass mir Beethoven inzwischen „über“ ist. Ich habe für mich bessere Musik aus anderen Zeiten gefunden, da fällt der Bonner Meister hinten ‚rüber… LG Hallo Willi, ich meine, in der Karajan-Biografie von Richard Osborne gelesen zu haben, dass Karajan, immerhin ja auch ein technisch versierter Freak, die Wiederholungen weggelassen hat, weil die minderen technischen Möglichhkeitender LP das Ausspielen der Wiederholungen ausschließen würde. Im übrigen habe ich die 1951-1955er Beethoven-Sinfonien Karajans in MONO (ausgenommen die Achte, die ist als einzige in Stereo aufgenommen worden), wie auch die zehn Jahre später entstandene GA (die bis heute Referenzcharakter hat) und die in den 1970er Jahren entstandenen Einspielungen. Ich muss jedoch auch hier gestehen, dass mir Beethoven inzwischen „über“ ist. Ich habe für mich bessere Musik aus anderen Zeiten gefunden, da fällt der Bonner Meister hinten ‚rüber… LGMendelssohn-Bartholdy, Felix, Sinfonie Nr. 4 A-dur op. 90, "Italienische"
Weiteres kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/4._Sinfonie_(Mendelssohn)
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Weiteres kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/4._Sinfonie_(Mendelssohn)
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gespielt vom Radio Kamerorkest unter Franz Brüggen (1992 in Hilversum aufgenommen)
Radio Filharmonisch Koor & Orkest, Edo de Waart, Dirigent, aufgenommen 2001 in Vredenburg Utrecht
3.Sinfonie aufgenommen 1997 in Vredenburg Utrecht, Dirigent Arnold Östman, Raio Kamerorkest
5.Sinfonie aufgenommen 1993 in Vredenburg Utrecht, Dirigent Jos van Immerseel
Sämtliche Sinfonien Mendelssohns unter der Leitung von Herbert von Karaja mit den Berliner Philharmonikern,
und Liselotte Rebmann und Edith Mathis (S), sowie Werner Hollweg (T) und dem Chor der Deutschen Oper Berlin.
Während viele Musikliebhaber und -kritiker Karjans Dirigat ablehnen, kann ich es nicht verstehen, warum man seine Leistung
nicht würdigt. Ich muss allerdings zugeben, dass mir die niederländischen Aufnahme einen Tic besser gefallen, da sie nicht den großen philharmonischen Klangapparat, sondern den kleineren eines Kammerorchesters haben.
das New Philharmonia Orchestra. Die Vierte Mendelssohn scheint bei vielen Dirigenten die einzige zu sein, die sich zu dirigieren lohnt, denn auch Gardiner hat sie aufgenommen und zwar mit den Wiener Philharmonikern (mit dem Hinweis, die revidierte Fassung von 1834 eingespielt zu haben). Das Freiburger Barockorchester unter Pablo Heras-Casado hat auch die Vierte eingespielt, gekoppelt mit dem Violinkonzert, das Isabelle Faust als Solistin spielt.
Manfred
gespielt vom Radio Kamerorkest unter Franz Brüggen (1992 in Hilversum aufgenommen)
Radio Filharmonisch Koor & Orkest, Edo de Waart, Dirigent, aufgenommen 2001 in Vredenburg Utrecht
3.Sinfonie aufgenommen 1997 in Vredenburg Utrecht, Dirigent Arnold Östman, Raio Kamerorkest
5.Sinfonie aufgenommen 1993 in Vredenburg Utrecht, Dirigent Jos van Immerseel
Sämtliche Sinfonien Mendelssohns unter der Leitung von Herbert von Karaja mit den Berliner Philharmonikern,
und Liselotte Rebmann und Edith Mathis (S), sowie Werner Hollweg (T) und dem Chor der Deutschen Oper Berlin.
Während viele Musikliebhaber und -kritiker Karjans Dirigat ablehnen, kann ich es nicht verstehen, warum man seine Leistung
nicht würdigt. Ich muss allerdings zugeben, dass mir die niederländischen Aufnahme einen Tic besser gefallen, da sie nicht den großen philharmonischen Klangapparat, sondern den kleineren eines Kammerorchesters haben.
das New Philharmonia Orchestra. Die Vierte Mendelssohn scheint bei vielen Dirigenten die einzige zu sein, die sich zu dirigieren lohnt, denn auch Gardiner hat sie aufgenommen und zwar mit den Wiener Philharmonikern (mit dem Hinweis, die revidierte Fassung von 1834 eingespielt zu haben). Das Freiburger Barockorchester unter Pablo Heras-Casado hat auch die Vierte eingespielt, gekoppelt mit dem Violinkonzert, das Isabelle Faust als Solistin spielt.
Manfred
Dieser Umstand hat mich allerdings nicht daran gehindert, z. B. alle Aufnahmen Karajans der Beethoven-Sinfonien in meiner Sammlung zu haben, denn nur durch diese Vergleiche kann man die Aufnahmen, die den Originalpartituren 1 : 1 entsprechen, auch entsprechend würdigen.
Dieser Umstand hat mich allerdings nicht daran gehindert, z. B. alle Aufnahmen Karajans der Beethoven-Sinfonien in meiner Sammlung zu haben, denn nur durch diese Vergleiche kann man die Aufnahmen, die den Originalpartituren 1 : 1 entsprechen, auch entsprechend würdigen.![]()
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