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Troubadour-Forum für klassische Vokal- und Instrumentalmusik

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Mozarts Klavierkonzerte im Stil seiner Zeit?

Mozarts Klavierkonzerte habe ich seinerzeit, 1991, als sein 200. Todestag anstand, mit den übrigen Werken des Salzburgers bei Philips erworben und weil sie von der Academy of St. Martin in the Fields unter Sir Neville Marriner mit dem Solisten Alfred Brendel eingespielt wurden, war ich bis zu einem bestimmten Zeitpunkt auch zufrieden damit. Dann kam aber der Wunsch nach anderen Sichtweisen auf und ich erwarb noch Aufnahmen mit Murray Perahia und Rudolf Buchbinder, die nicht nur solistisch agierten sondern auch als Dirigenten. Einzelne Konzerte habe ich noch mit Friedrich Gulda und Maurizio Pollini, Ich muss zugeben, dass mir die Ergänzungen nicht unbedingt neue Erkenntnisse gebracht haben, dass aber der solistische Teil der Klavierkonzerte schon einen Unterschied gegenüber Brendel zeitigten. Ich vermag mich aber bis heute nicht zu entscheiden, welchem Pianisten ich den Vorzug geben sollte.

Eines Tages aber sah ich eine Werbung für eine Neuaufnahme der Konzerte mit Malcolm Bilson, Fortepiano, und den English Baroque Sololists unter John Eliot Gardiner. Mich hat das Interesse sofort gepackt, aber der Preis entsprach nicht dem Inhalt meines Portemonnaies. Aber dann erhielt ich ein Sonderangebot der Deutschen Grammophon Gesellschaft und darin sind auch jene Klavierkonzerte enthalten – und ich habe zugegriffen. Trotzdem bin ich lange um die Konzerte herumgeschlichen, habe das Hören immer wieder verschoben. Im Rückblick, denke ich, war es wohl die Ahnung, dass ich mehr oder weniger enttäuscht sein würde. Und das war tatsächlich der Fall. Gardiner hätte ich mehr Wissen dahingehend zugetraut, dass man das Orchester etwas verkleinern müsste, um den Klang des Fortepiano, der nun wirklich arg dünn ist, nicht zu überdecken. Und genau das ist wohl nicht geschehen. Das Solo-Instrument ist nur in den Solo-Passagen gut zu hören, wird aber in den Tutti-Stellen zugedeckt. Das macht nicht nur Freude, sondern führt zu Frust beim Hörer. So stelle ich mir jedenfalls nicht die zeitgenössischen Aufführungen der Mozart-Zeit vor.

 

 

"Ein Tag ohne Musik ist ein verlorener." Peter Schreier

Hallo uhrand,

die Cover hatte ich auch eingestellt – aber sie waren verschwunden, nachdem ich einen Tippfehler korrigiert hatte. Dass Du sie nachgereicht hast, ist meines Dankes wert. Es zeigt die große Gardiner Box mit 107 CDs (entält die Chorwerke von Johann Sebastian Bach, die da-Ponte-Opern Mozarts sowie die Zauberflöte, die Beethoven-Sinfonien, Kompositionen von Schumann u.a.), die Gesamtausgabe der Klavierkonzerte und ein Beispiel für die Gestaltung der späteren Einzelausgaben.

LG
Manfred

Lieber Manfred,

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Alles Liebe
André

"Ein Tag ohne Musik ist ein verlorener." Peter Schreier

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