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Ein weiteres Oratorium aus dem 18. Jahrhundert ist in meine Sammlung gekommen: „La Santissima Trinità“ von Alessandro Scarlatti. Es ist mit rasanten und fesselnden wie auch kurzen Arien ausgestattet (wie ich sie übrigens auch bei Alessandro Stradellas Oratorien vorfand). Estéban Velardi, Musikforscher und Dirigent, hat sich eifrig um die Wiederbelebung der Musik von Alessandro Scarlatti bemüht, der als Begründer der neapolitanischen Musik-Schule gilt, die im späten 18. Jahrhundert das Publikum in ganz Europa mit einer rhythmisch lebendigen und theatralischen Kompositionstechnik fesselte. Für Scarlatti war der Begriff des Mysteriums ein anregender Ausgangspunkt für die Inspirationsquelle zur musikalischen Gestaltung der großen Themen der christlichen Lehre. So wagte es der sizilianische Komponist in diesem Oratorium, in die intimsten Winkel des Absoluten vorzudringen, das dem menschlichen Verständnis naturgemäß unzugänglich ist, und erweckte eine großartige Partitur zum Leben, die einen starken moralischen und apologetischen Geist atmet. Fünf allegorische Figuren stellen Fragen – Glaube, göttliche Liebe, Zeit, Theologie und Untreue – und sie sind in einen dialektischen Wettstreit verwickelt, der von einer Seite mit großem Charme und symbolischer Kraft eingeleitet wird und letztlich durch den endgültigen Sieg der Kräfte des Guten besiegelt wird, der dann vom Glauben entschieden verkündet wird („Nun, da der Glaube triumphiert, lasst die ganze Welt einen Gott in drei Personen anbeten“). Das Werk ist ein Kronjuwel seines reichen Werkschatzes aus diesem Genre. Es ist in einer Manuskriptkopie überliefert, die höchstwahrscheinlich vom Autor selbst zusammengestellt wurde und keinen Hinweis auf den Bestimmungsort oder den Ort der Uraufführung enthält (auf dem Frontispiz lesen wir lediglich „Maggio 1715“ und am Ende das Akronym „LDMV“, was für Laude Deo Maria Vergine steht). Die Komposition entstand 1715 (Scarlatti war 50 Jahre alt) für eine Aufführung in Neapel. Die Musik steht im Dienste des „Dramas“, in einer musikalischen Handlung, die fast ohne Zäsur fließt und den Reichtum von Scarlattis Erfindungsreichtum präsentiert, immer untermauert durch eine äußerst gründliche Kenntnis aller besten Kompositionstechniken der langen Tradition der italienischen Schule. Das Manuskript dieses umfangreichen Oratoriums wurde auf einem Antiquitätenmarkt in Italien gefunden und erstmals von Estévan Velardi herausgegeben und aufgeführt. Das Booklet enthält ausführliche Linernotes eines Musikwissenschaftlers sowie eine detaillierte Beschreibung der Musik. Ich muss aber dazu sagen, dass keine Deutsch-Übersetzung existiert. Scarlatti schreibt konventionell – Rezitative wechseln sich mit Arien, Duetten und gelegentlich größeren Ensembles ab – doch keine Nummer dauert länger als vier bis sechs Minuten, manchmal auch nur eine Minute (und nicht wie im Hochbarock, etwa bei Vivaldi, Händel oder Bach auch mal zehn oder mehr Minuten), und die Handlung trödelt nie. Auch besteht keine Gefahr der Monotonie, da das Streicher- und Continuo-Orchester mit großem Einfallsreichtum eingesetzt wird; ein Duett ist herrlich mit Vogelgesang einer Violine und einem Cello als Fluss geschmückt, später zaubern zwei Celli sanft wogende Wellen. Bei ihrem Erscheinen wurde die Aufnahme – wie übrigens alle nachfolgenden Einspielungen Velardis – wegen ihrer „musikalischen Intelligenz“ (Gramophone) begrüßt. „Das Alessandro Stradella Consort verdient Anerkennung dafür, dass es sich Kompositionen bemächtigt, für das noch kein Barockensemble zuvor sich interessiert hat.“ Ein weiteres Oratorium aus dem 18. Jahrhundert ist in meine Sammlung gekommen: „La Santissima Trinità“ von Alessandro Scarlatti. Es ist mit rasanten und fesselnden wie auch kurzen Arien ausgestattet (wie ich sie übrigens auch bei Alessandro Stradellas Oratorien vorfand). Estéban Velardi, Musikforscher und Dirigent, hat sich eifrig um die Wiederbelebung der Musik von Alessandro Scarlatti bemüht, der als Begründer der neapolitanischen Musik-Schule gilt, die im späten 18. Jahrhundert das Publikum in ganz Europa mit einer rhythmisch lebendigen und theatralischen Kompositionstechnik fesselte. Für Scarlatti war der Begriff des Mysteriums ein anregender Ausgangspunkt für die Inspirationsquelle zur musikalischen Gestaltung der großen Themen der christlichen Lehre. So wagte es der sizilianische Komponist in diesem Oratorium, in die intimsten Winkel des Absoluten vorzudringen, das dem menschlichen Verständnis naturgemäß unzugänglich ist, und erweckte eine großartige Partitur zum Leben, die einen starken moralischen und apologetischen Geist atmet. Fünf allegorische Figuren stellen Fragen – Glaube, göttliche Liebe, Zeit, Theologie und Untreue – und sie sind in einen dialektischen Wettstreit verwickelt, der von einer Seite mit großem Charme und symbolischer Kraft eingeleitet wird und letztlich durch den endgültigen Sieg der Kräfte des Guten besiegelt wird, der dann vom Glauben entschieden verkündet wird („Nun, da der Glaube triumphiert, lasst die ganze Welt einen Gott in drei Personen anbeten“). Das Werk ist ein Kronjuwel seines reichen Werkschatzes aus diesem Genre. Es ist in einer Manuskriptkopie überliefert, die höchstwahrscheinlich vom Autor selbst zusammengestellt wurde und keinen Hinweis auf den Bestimmungsort oder den Ort der Uraufführung enthält (auf dem Frontispiz lesen wir lediglich „Maggio 1715“ und am Ende das Akronym „LDMV“, was für Laude Deo Maria Vergine steht). Die Komposition entstand 1715 (Scarlatti war 50 Jahre alt) für eine Aufführung in Neapel. Die Musik steht im Dienste des „Dramas“, in einer musikalischen Handlung, die fast ohne Zäsur fließt und den Reichtum von Scarlattis Erfindungsreichtum präsentiert, immer untermauert durch eine äußerst gründliche Kenntnis aller besten Kompositionstechniken der langen Tradition der italienischen Schule. Das Manuskript dieses umfangreichen Oratoriums wurde auf einem Antiquitätenmarkt in Italien gefunden und erstmals von Estévan Velardi herausgegeben und aufgeführt. Das Booklet enthält ausführliche Linernotes eines Musikwissenschaftlers sowie eine detaillierte Beschreibung der Musik. Ich muss aber dazu sagen, dass keine Deutsch-Übersetzung existiert. Scarlatti schreibt konventionell – Rezitative wechseln sich mit Arien, Duetten und gelegentlich größeren Ensembles ab – doch keine Nummer dauert länger als vier bis sechs Minuten, manchmal auch nur eine Minute (und nicht wie im Hochbarock, etwa bei Vivaldi, Händel oder Bach auch mal zehn oder mehr Minuten), und die Handlung trödelt nie. Auch besteht keine Gefahr der Monotonie, da das Streicher- und Continuo-Orchester mit großem Einfallsreichtum eingesetzt wird; ein Duett ist herrlich mit Vogelgesang einer Violine und einem Cello als Fluss geschmückt, später zaubern zwei Celli sanft wogende Wellen. Bei ihrem Erscheinen wurde die Aufnahme – wie übrigens alle nachfolgenden Einspielungen Velardis – wegen ihrer „musikalischen Intelligenz“ (Gramophone) begrüßt. „Das Alessandro Stradella Consort verdient Anerkennung dafür, dass es sich Kompositionen bemächtigt, für das noch kein Barockensemble zuvor sich interessiert hat.“ Ich darf vielleicht die Gesamtaufnahme von Youtube hinzufügen, die ich nach rtwas Suchen gefunden habe. Es dürfte sich um die gleiche Aufnahme handeln, auch wenn ich ein anderes Cover vorgefunden habe, aber die Protagonisten sind die gleichen: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Ich darf vielleicht die Gesamtaufnahme von Youtube hinzufügen, die ich nach rtwas Suchen gefunden habe. Es dürfte sich um die gleiche Aufnahme handeln, auch wenn ich ein anderes Cover vorgefunden habe, aber die Protagonisten sind die gleichen: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Ich habe mir nach einigen Höreindrücken die Gesamtaufnahme beim kleinen Medienhund bestellt, der innerhalb von einer Woche liefert, aber aus Erfahrung weiß ich, dass er sogar häufig eher liefert, als Amazon es angibt. Liebe Grüße Willi😀 Ich habe mir nach einigen Höreindrücken die Gesamtaufnahme beim kleinen Medienhund bestellt, der innerhalb von einer Woche liefert, aber aus Erfahrung weiß ich, dass er sogar häufig eher liefert, als Amazon es angibt. Liebe Grüße Willi😀Musik vom Begründer der neapolitanischen Schule
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