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Johann Nikolaus Harnoncourt[1][2] [ˈharnõkuːr] (* 6. Dezember 1929 in Berlin; † 5. März 2016 in St. Georgen im Attergau[3]), adelshistorisch auch als Graf Johann Nikolaus de la Fontaine und d’Harnoncourt-Unverzagt bekannt,[4] war ein österreichischer Dirigent, Cellist, Musikschriftsteller sowie einer der wichtigsten Pioniere auf den Gebieten der historischen Aufführungspraxis und der Alten Musik.[5] Nachdem ihm seine berufliche Laufbahn lange Zeit unklar gewesen war, entschied er sich 1947, Musiker zu werden, und zog im Herbst 1948 zum Studium nach Wien. Sein Cellolehrer wurde nun Emanuel Brabec. Erst durch die Begegnung mit Eduard Melkus und durch den Unterricht in Aufführungspraxis bei Josef Mertin wurde Harnoncourt auf die Alte Musik aufmerksam. Ebenfalls lernte er hier seine spätere Frau, die Geigerin Alice Hoffelner, und den Oboisten Jürg Schaeftlein kennen, mit denen er später über lange Jahre im Concentus Musicus Wien zusammenarbeitete. 1952 trat Harnoncourt als Cellist bei den Wiener Symphonikern ein, die damals von Herbert von Karajan geleitet wurden. Diese feste Anstellung behielt er bis 1969…. 1953 wurde ein Musikkreis gegründet, um „die durch die bildende Kunst dokumentierte Lebendigkeit des Barock auf die Musik zu übertragen“. Im Mittelpunkt standen Nikolaus und Alice Harnoncourt, und man traf sich zum Proben in der Wohnung der Familie Harnoncourt. Die musikalische Bandbreite der Gruppe, die zunächst nur aus Streichern bestand, erstreckte sich vom 18. Jahrhundert bis zurück zur Zeit des Papsthofes in Avignon. Ein Mittel zum Finden eines Verständnisses der Musik war das Sammeln und Spielen passender alter Instrumente und das Wiedererlernen der Spieltechniken, die im Stilwandel der Jahrhunderte verloren gegangen waren. Einen Schlüssel zur Konzeption der Alten Musik bildete weiterhin das rhetorische Verständnis der „Musik als Klangrede“, die Harnoncourt später auch in theoretischen Schriften darlegte. Liebe Grüße Willi😀 Johann Nikolaus Harnoncourt[1][2] [ˈharnõkuːr] (* 6. Dezember 1929 in Berlin; † 5. März 2016 in St. Georgen im Attergau[3]), adelshistorisch auch als Graf Johann Nikolaus de la Fontaine und d’Harnoncourt-Unverzagt bekannt,[4] war ein österreichischer Dirigent, Cellist, Musikschriftsteller sowie einer der wichtigsten Pioniere auf den Gebieten der historischen Aufführungspraxis und der Alten Musik.[5] Nachdem ihm seine berufliche Laufbahn lange Zeit unklar gewesen war, entschied er sich 1947, Musiker zu werden, und zog im Herbst 1948 zum Studium nach Wien. Sein Cellolehrer wurde nun Emanuel Brabec. Erst durch die Begegnung mit Eduard Melkus und durch den Unterricht in Aufführungspraxis bei Josef Mertin wurde Harnoncourt auf die Alte Musik aufmerksam. Ebenfalls lernte er hier seine spätere Frau, die Geigerin Alice Hoffelner, und den Oboisten Jürg Schaeftlein kennen, mit denen er später über lange Jahre im Concentus Musicus Wien zusammenarbeitete. 1952 trat Harnoncourt als Cellist bei den Wiener Symphonikern ein, die damals von Herbert von Karajan geleitet wurden. Diese feste Anstellung behielt er bis 1969…. 1953 wurde ein Musikkreis gegründet, um „die durch die bildende Kunst dokumentierte Lebendigkeit des Barock auf die Musik zu übertragen“. Im Mittelpunkt standen Nikolaus und Alice Harnoncourt, und man traf sich zum Proben in der Wohnung der Familie Harnoncourt. Die musikalische Bandbreite der Gruppe, die zunächst nur aus Streichern bestand, erstreckte sich vom 18. Jahrhundert bis zurück zur Zeit des Papsthofes in Avignon. Ein Mittel zum Finden eines Verständnisses der Musik war das Sammeln und Spielen passender alter Instrumente und das Wiedererlernen der Spieltechniken, die im Stilwandel der Jahrhunderte verloren gegangen waren. Einen Schlüssel zur Konzeption der Alten Musik bildete weiterhin das rhetorische Verständnis der „Musik als Klangrede“, die Harnoncourt später auch in theoretischen Schriften darlegte. Liebe Grüße Willi😀 Claudio Monteverdi, L’Orfeo, SV 318 L’Orfeo (dt.: „Orpheus“, SV 318) ist eine Favola in Musica von Claudio Monteverdi. Das Libretto stammt von Alessandro Striggio dem Jüngeren. Die Oper besteht aus einem Prolog und fünf Akten. Der Inhalt ist eine freie Wiedergabe der griechischen Sage von Orpheus und Eurydike. Im Jahr 1606 begann Monteverdi mit der Arbeit. Die Uraufführung durch die Accademia degli Invaghiti (Akademie der Verliebten) am 24. Februar 1607 zum Höhepunkt des Karnevals im herzoglichen Palast in Mantua war überaus erfolgreich. An der Uraufführung wirkten die beiden Kastraten Giovanni Gualberto Magli und Girolamo Bacchini als Mezzosoprane mit.[1] Monteverdis Musik zu L’Orfeo ragt heraus durch dramatische Kraft und Emotionalität. Die Tragödie wird in musikalischen Bildern entwickelt, und die Melodien sind klar und gradlinig. Mit dieser Oper schuf Monteverdi eine gänzlich neue Form der Musik, das dramma per musica (Musikalisches Drama), wie es genannt wurde. Monteverdis Opern werden üblicherweise zum Frühbarock gerechnet. Die eingangs gespielte Toccata ist ein Zitat der Gonzaga-Fanfare, als Reminiszenz an seine Auftraggeber. Die Opernhandlung beginnt erst nach der Toccata mit dem Ritornell und – nach antikem Muster – mit einem Prolog. Die Oper ist für damalige Verhältnisse recht üppig instrumentiert. Dabei steht die Wahl der Instrumente, vor allem die Besetzung des Basso continuo, teilweise im Ermessen des jeweiligen Aufführungsleiters. Nikolaus Hanroncourt nahme diese Oper 1978 an der Oper Zürich mit dem Ballett und Chor der Oper Zürich und dem Monteverdi Ensemble in der Inszenierung von Jean-Pierre Ponnelle und folgenden Solistinen und Solisten auf: Dies kann in Youtube in den Nr. 1 – 12 nachgehört werden: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Claudio Monteverdi, L’Orfeo, SV 318 L’Orfeo (dt.: „Orpheus“, SV 318) ist eine Favola in Musica von Claudio Monteverdi. Das Libretto stammt von Alessandro Striggio dem Jüngeren. Die Oper besteht aus einem Prolog und fünf Akten. Der Inhalt ist eine freie Wiedergabe der griechischen Sage von Orpheus und Eurydike. Im Jahr 1606 begann Monteverdi mit der Arbeit. Die Uraufführung durch die Accademia degli Invaghiti (Akademie der Verliebten) am 24. Februar 1607 zum Höhepunkt des Karnevals im herzoglichen Palast in Mantua war überaus erfolgreich. An der Uraufführung wirkten die beiden Kastraten Giovanni Gualberto Magli und Girolamo Bacchini als Mezzosoprane mit.[1] Monteverdis Musik zu L’Orfeo ragt heraus durch dramatische Kraft und Emotionalität. Die Tragödie wird in musikalischen Bildern entwickelt, und die Melodien sind klar und gradlinig. Mit dieser Oper schuf Monteverdi eine gänzlich neue Form der Musik, das dramma per musica (Musikalisches Drama), wie es genannt wurde. Monteverdis Opern werden üblicherweise zum Frühbarock gerechnet. Die eingangs gespielte Toccata ist ein Zitat der Gonzaga-Fanfare, als Reminiszenz an seine Auftraggeber. Die Opernhandlung beginnt erst nach der Toccata mit dem Ritornell und – nach antikem Muster – mit einem Prolog. Die Oper ist für damalige Verhältnisse recht üppig instrumentiert. Dabei steht die Wahl der Instrumente, vor allem die Besetzung des Basso continuo, teilweise im Ermessen des jeweiligen Aufführungsleiters. Nikolaus Hanroncourt nahme diese Oper 1978 an der Oper Zürich mit dem Ballett und Chor der Oper Zürich und dem Monteverdi Ensemble in der Inszenierung von Jean-Pierre Ponnelle und folgenden Solistinen und Solisten auf: Dies kann in Youtube in den Nr. 1 – 12 nachgehört werden: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Claudio Monteverdi, Vespro della Beata Vergine, SV 206 Die Marienvesper, SV 206, ist ein Sakralwerk von Claudio Monteverdi (1567–1643). Sie wurde 1610 zusammen mit der Missa in illo tempore – ebenfalls von Monteverdi – veröffentlicht. Auf dem Titelblatt beider Werke werden sie als Sanctissimae Virgini Missa senis vocibus ad ecclesiarum choros, ac Vespere pluribus decantandae cum nonnullis sacris concentibus ad Sacella sive Principum Cubicula accommodata („Messe der Heiligsten Jungfrau zu sechs Stimmen für Kirchenchöre und Vesper für mehrere Stimmen mit einigen geistlichen Gesängen für Kapellen oder Fürstengemächer geeignet“) angegeben. Der eigentliche Titel der Marienvesper findet sich im Stimmheft des Generalbasses und lautet Vespro della Beata Vergine da concerto composta sopra canti firmi („Marienvesper zum Konzertieren komponiert über Cantus firmi“). Monteverdi gab das Werk drei Jahre nach seiner richtungsweisenden Oper L’Orfeo beim Verlagshaus Ricciardo Amadino heraus.[1] Er widmete es Papst Paul V. als Teil einer in acht Stimmbüchern gedruckten Sammlung. Die Veröffentlichung des Werkes erfolgte vermutlich aus persönlichen Gründen, denn aufgrund finanzieller Probleme nach seinem Dienst unter Herzog Vincenzo Gonzaga reiste Monteverdi nach Rom, vermutlich auch um sich um ein Kirchenamt zu bewerben. Die Marienvesper ist sozusagen als klingende Bewerbungsmappe entstanden. Monteverdi wollte sich hier in seiner ganzen Vielseitigkeit als Komponist präsentieren.[2] Wie jede andere Vesper besteht die Marienvesper aus einem Invitatorium, fünf Psalmen, einem Hymnus und einem Magnificat. In diesen wurden traditionelle Kompositionstechniken mit hochmodernen Elementen der damaligen Zeit vereint. Zwischen den Psalmen fügte Monteverdi noch vier so genannte Concerti im monodisch-konzertanten Stil ein. Dieses Werk wurde 1987 aufgezeichnet mit dem Arnold Schoenberg Chor, dem Concentus Musicus Wien, Margareth Marshall, Felicity Palmer, Philipp Langrdige, Kurt Equiluz und Thomas Hampson unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt und kann in der Youtube-GA unter den Nr. 1 bis 29 nachgehört werden: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Claudio Monteverdi, Vespro della Beata Vergine, SV 206 Die Marienvesper, SV 206, ist ein Sakralwerk von Claudio Monteverdi (1567–1643). Sie wurde 1610 zusammen mit der Missa in illo tempore – ebenfalls von Monteverdi – veröffentlicht. Auf dem Titelblatt beider Werke werden sie als Sanctissimae Virgini Missa senis vocibus ad ecclesiarum choros, ac Vespere pluribus decantandae cum nonnullis sacris concentibus ad Sacella sive Principum Cubicula accommodata („Messe der Heiligsten Jungfrau zu sechs Stimmen für Kirchenchöre und Vesper für mehrere Stimmen mit einigen geistlichen Gesängen für Kapellen oder Fürstengemächer geeignet“) angegeben. Der eigentliche Titel der Marienvesper findet sich im Stimmheft des Generalbasses und lautet Vespro della Beata Vergine da concerto composta sopra canti firmi („Marienvesper zum Konzertieren komponiert über Cantus firmi“). Monteverdi gab das Werk drei Jahre nach seiner richtungsweisenden Oper L’Orfeo beim Verlagshaus Ricciardo Amadino heraus.[1] Er widmete es Papst Paul V. als Teil einer in acht Stimmbüchern gedruckten Sammlung. Die Veröffentlichung des Werkes erfolgte vermutlich aus persönlichen Gründen, denn aufgrund finanzieller Probleme nach seinem Dienst unter Herzog Vincenzo Gonzaga reiste Monteverdi nach Rom, vermutlich auch um sich um ein Kirchenamt zu bewerben. Die Marienvesper ist sozusagen als klingende Bewerbungsmappe entstanden. Monteverdi wollte sich hier in seiner ganzen Vielseitigkeit als Komponist präsentieren.[2] Wie jede andere Vesper besteht die Marienvesper aus einem Invitatorium, fünf Psalmen, einem Hymnus und einem Magnificat. In diesen wurden traditionelle Kompositionstechniken mit hochmodernen Elementen der damaligen Zeit vereint. Zwischen den Psalmen fügte Monteverdi noch vier so genannte Concerti im monodisch-konzertanten Stil ein. Dieses Werk wurde 1987 aufgezeichnet mit dem Arnold Schoenberg Chor, dem Concentus Musicus Wien, Margareth Marshall, Felicity Palmer, Philipp Langrdige, Kurt Equiluz und Thomas Hampson unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt und kann in der Youtube-GA unter den Nr. 1 bis 29 nachgehört werden: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Claudio Monteverdi, Il ritorno die Ulisse in Patria Il ritorno d’Ulisse in patria (deutsch Die Heimkehr des Odysseus) ist eine Oper in einem Prolog und drei Akten von Claudio Monteverdi. Das Libretto stammt von Giacomo Badoaro, der den 13. bis 23. Gesang der Odyssee von Homer als Vorlage verwendete. Die Oper wurde 1640 vermutlich im Teatro Santi Giovanni e Paolo[1] oder Teatro San Cassiano in Venedig uraufgeführt.[2] Die Oper ist in einer in Wien aufgefundenen anonymen Partiturabschrift und insgesamt neun Abschriften des Librettos erhalten. Alle diese Quellen weisen Unterschiede zueinander auf.[2] Die Instrumentierung ist nicht überliefert. Die Partitur enthält nur die Melodie- und Gesangslinien sowie den bezifferten Bass. In der neuerlichen Aufführung in der Oper Zürich waren neben dem Chor und Orchester (s.o.) folgende Sängerinnen und Sänger beteiligt:Fragilita – Werner Hollweg, Il Tempo – Werner Gröschel, La Fortuna – Renate Lenhart, Amore – Klaus Brettschneider Giove – Jozsef Dene, Nettuno – Hans Franzen, Minerva – Helrun Gardow. Giunone – Renate Lenhart, Ulisse – Werner Hollweg, Penelope – Trudeliese Schmidt, Telemaco – Francisco Araiza, Antindo – Simon Estes, Pisandro – Peter Straka, Anfinomo – Paul Esswood, Eurimaco – Peter Keller, Melanto – Janet Perry, Eumete – Philippe Huttenlocher. Iro – Arley Reece und Ericlea – Maria Minetto. Dies kann in Youtube in den Nr. 1 bis 15 nachgehört werden: Liebe Grüße Willu😀 Claudio Monteverdi, Il ritorno die Ulisse in Patria Il ritorno d’Ulisse in patria (deutsch Die Heimkehr des Odysseus) ist eine Oper in einem Prolog und drei Akten von Claudio Monteverdi. Das Libretto stammt von Giacomo Badoaro, der den 13. bis 23. Gesang der Odyssee von Homer als Vorlage verwendete. Die Oper wurde 1640 vermutlich im Teatro Santi Giovanni e Paolo[1] oder Teatro San Cassiano in Venedig uraufgeführt.[2] Die Oper ist in einer in Wien aufgefundenen anonymen Partiturabschrift und insgesamt neun Abschriften des Librettos erhalten. Alle diese Quellen weisen Unterschiede zueinander auf.[2] Die Instrumentierung ist nicht überliefert. Die Partitur enthält nur die Melodie- und Gesangslinien sowie den bezifferten Bass. In der neuerlichen Aufführung in der Oper Zürich waren neben dem Chor und Orchester (s.o.) folgende Sängerinnen und Sänger beteiligt:Fragilita – Werner Hollweg, Il Tempo – Werner Gröschel, La Fortuna – Renate Lenhart, Amore – Klaus Brettschneider Giove – Jozsef Dene, Nettuno – Hans Franzen, Minerva – Helrun Gardow. Giunone – Renate Lenhart, Ulisse – Werner Hollweg, Penelope – Trudeliese Schmidt, Telemaco – Francisco Araiza, Antindo – Simon Estes, Pisandro – Peter Straka, Anfinomo – Paul Esswood, Eurimaco – Peter Keller, Melanto – Janet Perry, Eumete – Philippe Huttenlocher. Iro – Arley Reece und Ericlea – Maria Minetto. Dies kann in Youtube in den Nr. 1 bis 15 nachgehört werden: Liebe Grüße Willu😀 Claudio Monteverdi, L’incoronazion2 die Poppea L’incoronazione di Poppea (italienisch; deutsch „Die Krönung der Poppea“, SV 308), die letzte Oper von Claudio Monteverdi, ist eines der innovativsten Werke des Komponisten und war wegweisend für die weitere Entwicklung der Gattung. Im Mittelpunkt steht die historische Figur des Nero. Ein antikisierendes Moment bleibt in den allegorischen Figuren des Prologs, mit dem die Oper beginnt. Tugend (Virtù), Glück (Fortuna) und Liebe (Amor) beweisen sich gegenseitig ihre Stärken. Letztlich beendet Amor den Disput, indem er zu beweisen verspricht, dass es allein die Liebe ist, die über allem anderen den Lauf der Dinge bestimmt. Es ist ungeklärt, ob Monteverdi alleiniger Autor der Oper ist.[1] Von der Partitur haben sich zwei Handschriften erhalten: eine in Venedig und die andere in Neapel, aber keine von beiden entspricht der Urfassung. Das Drama in musica gehört zu den ersten, die nicht für einen Fürstenhof gefertigt wurden, sondern für ein öffentliches Haus, das Teatro Santi Giovanni e Paolo in Venedig, wo Monteverdis Spätwerk in der Karnevalssaison 1642–1643 uraufgeführt wurde. Dabei verkörperte die seinerzeit berühmte Primadonna Anna Renzi die tragische Rolle der Ottavia, und es wird vermutet, dass sie auch eine weitere Partie sang, eventuell die Drusilla.[2][3][4] Die Oper gilt in der Fachwelt „als Musterbeispiel der frühen venezianischen Oper und als zukunftsweisend für die Oper allgemein, weil sie ein markantes Typenpersonal bereitstellt: das hohe Paar, dem ein im Rang niedriges gegenübersteht, die komische Alte und nicht zuletzt der verliebte Page, der in Mozarts Cherubino aus ‚Figaros Hochzeit‘ und in Octavian, dem Strauss’schen ‚Rosenkavalier‘, weiterlebt“ (Jansen 2002, S. 21). Nikolaus Harnoncourt und der Concentus Musicus Wien und folgende Solistinnen und Solisten nahmen diese Oper 1974 auf: Helen Donath, Elisabeth Söderström, Cathy Berberian, Kurt Equiluz, Paul Eswood und Philip Langridge unter den Nummern 1 – 35 nachhören kann: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Claudio Monteverdi, L’incoronazion2 die Poppea L’incoronazione di Poppea (italienisch; deutsch „Die Krönung der Poppea“, SV 308), die letzte Oper von Claudio Monteverdi, ist eines der innovativsten Werke des Komponisten und war wegweisend für die weitere Entwicklung der Gattung. Im Mittelpunkt steht die historische Figur des Nero. Ein antikisierendes Moment bleibt in den allegorischen Figuren des Prologs, mit dem die Oper beginnt. Tugend (Virtù), Glück (Fortuna) und Liebe (Amor) beweisen sich gegenseitig ihre Stärken. Letztlich beendet Amor den Disput, indem er zu beweisen verspricht, dass es allein die Liebe ist, die über allem anderen den Lauf der Dinge bestimmt. Es ist ungeklärt, ob Monteverdi alleiniger Autor der Oper ist.[1] Von der Partitur haben sich zwei Handschriften erhalten: eine in Venedig und die andere in Neapel, aber keine von beiden entspricht der Urfassung. Das Drama in musica gehört zu den ersten, die nicht für einen Fürstenhof gefertigt wurden, sondern für ein öffentliches Haus, das Teatro Santi Giovanni e Paolo in Venedig, wo Monteverdis Spätwerk in der Karnevalssaison 1642–1643 uraufgeführt wurde. Dabei verkörperte die seinerzeit berühmte Primadonna Anna Renzi die tragische Rolle der Ottavia, und es wird vermutet, dass sie auch eine weitere Partie sang, eventuell die Drusilla.[2][3][4] Die Oper gilt in der Fachwelt „als Musterbeispiel der frühen venezianischen Oper und als zukunftsweisend für die Oper allgemein, weil sie ein markantes Typenpersonal bereitstellt: das hohe Paar, dem ein im Rang niedriges gegenübersteht, die komische Alte und nicht zuletzt der verliebte Page, der in Mozarts Cherubino aus ‚Figaros Hochzeit‘ und in Octavian, dem Strauss’schen ‚Rosenkavalier‘, weiterlebt“ (Jansen 2002, S. 21). Nikolaus Harnoncourt und der Concentus Musicus Wien und folgende Solistinnen und Solisten nahmen diese Oper 1974 auf: Helen Donath, Elisabeth Söderström, Cathy Berberian, Kurt Equiluz, Paul Eswood und Philip Langridge unter den Nummern 1 – 35 nachhören kann: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 In einer weiteren Sammlung habe ich Werke Johann Sebastian Bachs: Johann Sebastian Bach, Kantate BWV 26, „Ach wie flüchtig, ach wie nichtig“ Ach wie flüchtig, ach wie nichtig (BWV 26) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte die Choralkantate 1724 in Leipzig für den 24. Sonntag nach Trinitatis und führte sie am 19. November 1724 erstmals auf. Sie basiert auf dem Kirchenlied von Michael Franck (1652). Diese Kantate nahm Nikolaus Harnoncourt am 15. und 16. Dezember 2007 im Weiner Musikverein auf mit dem Arnold Schoenberg Chor und cem Concentus Musicus Wien sowie Julia Kleiter, Sopran, Elisabeth von Magnus, Alt, Kurt Streit, Tenor und Anton Scharinger, Bass: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 In einer weiteren Sammlung habe ich Werke Johann Sebastian Bachs: Johann Sebastian Bach, Kantate BWV 26, „Ach wie flüchtig, ach wie nichtig“ Ach wie flüchtig, ach wie nichtig (BWV 26) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte die Choralkantate 1724 in Leipzig für den 24. Sonntag nach Trinitatis und führte sie am 19. November 1724 erstmals auf. Sie basiert auf dem Kirchenlied von Michael Franck (1652). Diese Kantate nahm Nikolaus Harnoncourt am 15. und 16. Dezember 2007 im Weiner Musikverein auf mit dem Arnold Schoenberg Chor und cem Concentus Musicus Wien sowie Julia Kleiter, Sopran, Elisabeth von Magnus, Alt, Kurt Streit, Tenor und Anton Scharinger, Bass: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Johann Sebastian Bach, Kantate BWV 29, „Wir danken dir Gott, wir danken dir“ Wir danken dir, Gott, wir danken dir (BWV 29) ist eine geistliche Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie 1731 in Leipzig für die Ratswahl. Den Eingangschor arbeitete er später zum Gratias und Dona nobis pacem seiner h-Moll-Messe um. Bach komponierte die Kantate 1731 in Leipzig zur Ratswahl. Diese Einführung des gewählten Stadtrats wurde regelmäßig am Montag nach St. Bartholomäus (24. August) in einem Gottesdienst begangen, der 1731 auf den 27. August fiel. Für diesen Anlass hatte er bereits im ersten Jahr Preise, Jerusalem, den Herrn und später Gott, man lobet dich in der Stille geschrieben. Entsprechend dem Anlass ist der Textinhalt Dank an Gott für das Gedeihen der Stadt, Bitte um künftigen Segen und Lobpreis seiner Macht. Nikolaus Harnoncourt nahm diese Kantate am 13. und 14. Januar 2007 mit dem Concentus und dem Arnld Schoenberg Chor im Wiener Musikverein auf, wobei die Soli von Christine Schäfer, Sopran, Bernarda Fink, Alt, Werner Güra, Tenor und Christian Gerhaher, Bariton, gesungen wurden. Dieses kann in Youtube in den Nr. 28 bis 35 nachgehört werden: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Johann Sebastian Bach, Kantate BWV 29, „Wir danken dir Gott, wir danken dir“ Wir danken dir, Gott, wir danken dir (BWV 29) ist eine geistliche Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie 1731 in Leipzig für die Ratswahl. Den Eingangschor arbeitete er später zum Gratias und Dona nobis pacem seiner h-Moll-Messe um. Bach komponierte die Kantate 1731 in Leipzig zur Ratswahl. Diese Einführung des gewählten Stadtrats wurde regelmäßig am Montag nach St. Bartholomäus (24. August) in einem Gottesdienst begangen, der 1731 auf den 27. August fiel. Für diesen Anlass hatte er bereits im ersten Jahr Preise, Jerusalem, den Herrn und später Gott, man lobet dich in der Stille geschrieben. Entsprechend dem Anlass ist der Textinhalt Dank an Gott für das Gedeihen der Stadt, Bitte um künftigen Segen und Lobpreis seiner Macht. Nikolaus Harnoncourt nahm diese Kantate am 13. und 14. Januar 2007 mit dem Concentus und dem Arnld Schoenberg Chor im Wiener Musikverein auf, wobei die Soli von Christine Schäfer, Sopran, Bernarda Fink, Alt, Werner Güra, Tenor und Christian Gerhaher, Bariton, gesungen wurden. Dieses kann in Youtube in den Nr. 28 bis 35 nachgehört werden: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Johann Sebastian Bach, Kantate BWV 36, „Schwingt freudig euch empor“ Schwingt freudig euch empor (BWV 36) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie in Leipzig für den 1. Advent und führte sie am 2. Dezember 1731 erstmals auf. Bach schrieb die Kantate 1731 in Leipzig für den 1.Advent, den Beginn des lutherischen Kirchenjahres. Dieser Sonntag war in Leipzig der einzige Adventssonntag, an dem eine Kantate aufgeführt wurde, an den weiteren wurde tempus clausum eingehalten. Die vorgeschriebenen Lesungen waren Röm 13,11–14 LUT, „Die Nacht ist vorgerückt, der Tag aber herbei kommen“, und Mt 21,1–9 LUT, der Einzug Jesu in Jerusalem. Die Kantate geht auf eine Glückwunschkantate mit dem gleichen Textanfang aus dem Jahr 1725 zurück, Schwingt freudig euch empor, BWV 36c, die er für den Geburtstag eines Lehrers an der Universität Leipzig geschrieben hatte. Die Aufnahme entstand mit den gleichen Mitwirkenden und am gleichen Datum wie BWV 26 (siehe Beitrag Nr. 6) und kann in Youtube in den Nr. 1 – 8 nachgehört werden: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Johann Sebastian Bach, Kantate BWV 36, „Schwingt freudig euch empor“ Schwingt freudig euch empor (BWV 36) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie in Leipzig für den 1. Advent und führte sie am 2. Dezember 1731 erstmals auf. Bach schrieb die Kantate 1731 in Leipzig für den 1.Advent, den Beginn des lutherischen Kirchenjahres. Dieser Sonntag war in Leipzig der einzige Adventssonntag, an dem eine Kantate aufgeführt wurde, an den weiteren wurde tempus clausum eingehalten. Die vorgeschriebenen Lesungen waren Röm 13,11–14 LUT, „Die Nacht ist vorgerückt, der Tag aber herbei kommen“, und Mt 21,1–9 LUT, der Einzug Jesu in Jerusalem. Die Kantate geht auf eine Glückwunschkantate mit dem gleichen Textanfang aus dem Jahr 1725 zurück, Schwingt freudig euch empor, BWV 36c, die er für den Geburtstag eines Lehrers an der Universität Leipzig geschrieben hatte. Die Aufnahme entstand mit den gleichen Mitwirkenden und am gleichen Datum wie BWV 26 (siehe Beitrag Nr. 6) und kann in Youtube in den Nr. 1 – 8 nachgehört werden: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Johann Sebastian Bach, Kantate BWV 61 „Nun komm, der Heiden Heiland“ Nun komm, der Heiden Heiland (BWV 61) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie 1714 in Weimar für den 1. Advent, den 2. Dezember 1714. Bach schrieb die Kantate im Jahr seiner Ernennung zum Konzertmeister am Hof von Johann Ernst von Sachsen-Weimar für den 1. Sonntag im Advent und führte sie am 2. Dezember 1714 in der Schlosskirche erstmals auf. Die vorgeschriebenen Lesungen waren Röm 13,11–14 LUT und Mt 21,1–9 LUT, der Einzug Jesu in Jerusalem. Der Textdichter Erdmann Neumeister übernimmt die erste Strophe von Martin Luthers Nun komm, der Heiden Heiland, dem Hauptlied des 1. Advent, für den Eingangschor und benutzt als Schlusschoral den Abgesang der letzten Strophe von Philipp Nicolais Wie schön leuchtet der Morgenstern. Diese Kantate nahm Nikolaus Harnoncourt mit den gleichen Musikern und Solistinnen und Solisten auf wie BWV 29 (siehe oben). Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Johann Sebastian Bach, Kantate BWV 61 „Nun komm, der Heiden Heiland“ Nun komm, der Heiden Heiland (BWV 61) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie 1714 in Weimar für den 1. Advent, den 2. Dezember 1714. Bach schrieb die Kantate im Jahr seiner Ernennung zum Konzertmeister am Hof von Johann Ernst von Sachsen-Weimar für den 1. Sonntag im Advent und führte sie am 2. Dezember 1714 in der Schlosskirche erstmals auf. Die vorgeschriebenen Lesungen waren Röm 13,11–14 LUT und Mt 21,1–9 LUT, der Einzug Jesu in Jerusalem. Der Textdichter Erdmann Neumeister übernimmt die erste Strophe von Martin Luthers Nun komm, der Heiden Heiland, dem Hauptlied des 1. Advent, für den Eingangschor und benutzt als Schlusschoral den Abgesang der letzten Strophe von Philipp Nicolais Wie schön leuchtet der Morgenstern. Diese Kantate nahm Nikolaus Harnoncourt mit den gleichen Musikern und Solistinnen und Solisten auf wie BWV 29 (siehe oben). Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Als letzte Aufnahme in dieser Sammlung folgt diejenige, die mir aufgrund des gleichnahmigen Chorals von Philipp Nicolai 1599 seit meiner Kindheit unvergesslich ist und im alten „Laudate“ unter der Nr. 97 verzeichnet war: Johann Sebastian Bachm Kantate BWV 140 „Wachet auf, ruft uns die Stimme“: Wachet auf, ruft uns die Stimme (BWV 140) ist eine der bekanntesten Kantaten Johann Sebastian Bachs. Das Werk basiert auf dem bekannten gleichnamigen Choral von Philipp Nicolai aus dem Jahre 1599. Diese Choralkantate wurde für den im Kirchenjahr nur selten vorkommenden 27. Sonntag nach Trinitatis komponiert. Die Uraufführung fand am 25. November 1731 statt. Der unbekannte Textdichter übernahm alle drei Strophen des Chorals wörtlich für die Sätze 1, 4 und 7; dazwischen fügte er frei gedichtete Rezitative und Arien ein, die auf biblische Motive des Hohelieds Salomons zurückgreifen. Grundgedanke des Textes ist die bildliche Gleichsetzung der Verbindung zwischen Jesus und der menschlichen Seele mit einer Hochzeit. Wie bei antiken orientalischen Hochzeiten der Bräutigam anscheinend zu einem nicht genau festgesetzten Zeitpunkt erschien, dann aber ein ordentliches Fest erwartete, so soll die Seele ständig bereit sein, Gott zu begegnen. Nikolaus Harnoncourt, der Concentus und der Arnold Schoenber Chor nahmen diese Kantate mit Julis Kleiter, Sopran, Kurt Streit, Tenor und Anton Scharinger, Bass im Wiener Musikverein auf, was bei Youtube unter den Nr. 15 bis 21 nachgehört werden kann: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Als letzte Aufnahme in dieser Sammlung folgt diejenige, die mir aufgrund des gleichnahmigen Chorals von Philipp Nicolai 1599 seit meiner Kindheit unvergesslich ist und im alten „Laudate“ unter der Nr. 97 verzeichnet war: Johann Sebastian Bachm Kantate BWV 140 „Wachet auf, ruft uns die Stimme“: Wachet auf, ruft uns die Stimme (BWV 140) ist eine der bekanntesten Kantaten Johann Sebastian Bachs. Das Werk basiert auf dem bekannten gleichnamigen Choral von Philipp Nicolai aus dem Jahre 1599. Diese Choralkantate wurde für den im Kirchenjahr nur selten vorkommenden 27. Sonntag nach Trinitatis komponiert. Die Uraufführung fand am 25. November 1731 statt. Der unbekannte Textdichter übernahm alle drei Strophen des Chorals wörtlich für die Sätze 1, 4 und 7; dazwischen fügte er frei gedichtete Rezitative und Arien ein, die auf biblische Motive des Hohelieds Salomons zurückgreifen. Grundgedanke des Textes ist die bildliche Gleichsetzung der Verbindung zwischen Jesus und der menschlichen Seele mit einer Hochzeit. Wie bei antiken orientalischen Hochzeiten der Bräutigam anscheinend zu einem nicht genau festgesetzten Zeitpunkt erschien, dann aber ein ordentliches Fest erwartete, so soll die Seele ständig bereit sein, Gott zu begegnen. Nikolaus Harnoncourt, der Concentus und der Arnold Schoenber Chor nahmen diese Kantate mit Julis Kleiter, Sopran, Kurt Streit, Tenor und Anton Scharinger, Bass im Wiener Musikverein auf, was bei Youtube unter den Nr. 15 bis 21 nachgehört werden kann: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Nun folgen in dieser Harnoncourt-Sammlung drei der größten Oratorien der Musikgeschichte, die ich in der Gänze alle drei schon zweimal mit aufgeführt habe: Johann Sebastian Bach, Weihnachtsoratorium BWV 248 Das Weihnachtsoratorium BWV 248 ist ein sechsteiliges Oratorium für Soli (SATB), gemischten Chor und Orchester von Johann Sebastian Bach. Die einzelnen Teile wurden erstmals vom Thomanerchor in Leipzig in den sechs Gottesdiensten zwischen dem ersten Weihnachtsfeiertag 1734 und dem Epiphaniasfest 1735 in der Nikolaikirche und der Thomaskirche aufgeführt.[1] Feierliche Eröffnungs- und Schlusschöre, die Vertonung der neutestamentlichenWeihnachtsgeschichte in den Rezitativen, eingestreute Weihnachtschoräle und Arien der Gesangssolisten prägen das Oratorium. Die sechs Teile werden durch die Freude über die Geburt Christi verbunden. Von der musikalischen Gattung steht das Weihnachtsoratorium Bachs oratorischen Passionen nahe. Es ist das populärste aller geistlichen Vokalwerke Bachs und zählt zu seinen berühmtesten geistlichen Kompositionen.[2] Das Oratorium wird heute häufig in der Advents– und Weihnachtszeit ganz oder in Teilen aufgeführt. Die Gesamtspieldauer beträgt circa 2½ Stunden.[3] Das Weihnachtsoratorium BWV 248 ist ein sechsteiliges Oratorium für Soli (SATB), gemischten Chor und Orchester von Johann Sebastian Bach. Die einzelnen Teile wurden erstmals vom Thomanerchor in Leipzig in den sechs Gottesdiensten zwischen dem ersten Weihnachtsfeiertag 1734 und dem Epiphaniasfest 1735 in der Nikolaikirche und der Thomaskirche aufgeführt.[1] Feierliche Eröffnungs- und Schlusschöre, die Vertonung der neutestamentlichen Weihnachtsgeschichte in den Rezitativen, eingestreute Weihnachtschoräle und Arien der Gesangssolisten prägen das Oratorium. Die sechs Teile werden durch die Freude über die Geburt Christi verbunden. Von der musikalischen Gattung steht das Weihnachtsoratorium Bachs oratorischen Passionen nahe. Es ist das populärste aller geistlichen Vokalwerke Bachs und zählt zu seinen berühmtesten geistlichen Kompositionen.[2] Das Oratorium wird heute häufig in der Advents– und Weihnachtszeit ganz oder in Teilen aufgeführt. Die Gesamtspieldauer beträgt circa 2½ Stunden.[3] Vorläufer der Weihnachtsoratorien waren die Weihnachtshistorien, die im 17. Jahrhundert entstanden. Diese Historien waren geistliche Konzerte, in denen das Evangelium an hohen kirchlichen Feiertagen auf besonders festliche Weise vertont wurde. Erhaltene Beispiele hierfür sind die Weihnachtshistorien aus dem 17. Jahrhundert von Rogier Michael, Thomas Selle und Heinrich Schütz. Wie bei den Passionshistorien steht in den Weihnachtshistorien die Vertonung des Bibeltextes im Mittelpunkt. Sie wird in der Regel von einem eröffnenden und einem abschließenden Konzert (Exordium und Conclusio) umrahmt. Nikolaus Harnoncourt nahm das WO in allen sechs Teilen am 7. bis 11. 12. 2006 (verm. Teil I – III) und am 12. bis 14. 1. 2007 (verm. Teil IV bis VI) im Musikverein auf. Dies kann in Youtube in den Nr. 36 bis 100 nachhören: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Nun folgen in dieser Harnoncourt-Sammlung drei der größten Oratorien der Musikgeschichte, die ich in der Gänze alle drei schon zweimal mit aufgeführt habe: Johann Sebastian Bach, Weihnachtsoratorium BWV 248 Das Weihnachtsoratorium BWV 248 ist ein sechsteiliges Oratorium für Soli (SATB), gemischten Chor und Orchester von Johann Sebastian Bach. Die einzelnen Teile wurden erstmals vom Thomanerchor in Leipzig in den sechs Gottesdiensten zwischen dem ersten Weihnachtsfeiertag 1734 und dem Epiphaniasfest 1735 in der Nikolaikirche und der Thomaskirche aufgeführt.[1] Feierliche Eröffnungs- und Schlusschöre, die Vertonung der neutestamentlichenWeihnachtsgeschichte in den Rezitativen, eingestreute Weihnachtschoräle und Arien der Gesangssolisten prägen das Oratorium. Die sechs Teile werden durch die Freude über die Geburt Christi verbunden. Von der musikalischen Gattung steht das Weihnachtsoratorium Bachs oratorischen Passionen nahe. Es ist das populärste aller geistlichen Vokalwerke Bachs und zählt zu seinen berühmtesten geistlichen Kompositionen.[2] Das Oratorium wird heute häufig in der Advents– und Weihnachtszeit ganz oder in Teilen aufgeführt. Die Gesamtspieldauer beträgt circa 2½ Stunden.[3] Das Weihnachtsoratorium BWV 248 ist ein sechsteiliges Oratorium für Soli (SATB), gemischten Chor und Orchester von Johann Sebastian Bach. Die einzelnen Teile wurden erstmals vom Thomanerchor in Leipzig in den sechs Gottesdiensten zwischen dem ersten Weihnachtsfeiertag 1734 und dem Epiphaniasfest 1735 in der Nikolaikirche und der Thomaskirche aufgeführt.[1] Feierliche Eröffnungs- und Schlusschöre, die Vertonung der neutestamentlichen Weihnachtsgeschichte in den Rezitativen, eingestreute Weihnachtschoräle und Arien der Gesangssolisten prägen das Oratorium. Die sechs Teile werden durch die Freude über die Geburt Christi verbunden. Von der musikalischen Gattung steht das Weihnachtsoratorium Bachs oratorischen Passionen nahe. Es ist das populärste aller geistlichen Vokalwerke Bachs und zählt zu seinen berühmtesten geistlichen Kompositionen.[2] Das Oratorium wird heute häufig in der Advents– und Weihnachtszeit ganz oder in Teilen aufgeführt. Die Gesamtspieldauer beträgt circa 2½ Stunden.[3] Vorläufer der Weihnachtsoratorien waren die Weihnachtshistorien, die im 17. Jahrhundert entstanden. Diese Historien waren geistliche Konzerte, in denen das Evangelium an hohen kirchlichen Feiertagen auf besonders festliche Weise vertont wurde. Erhaltene Beispiele hierfür sind die Weihnachtshistorien aus dem 17. Jahrhundert von Rogier Michael, Thomas Selle und Heinrich Schütz. Wie bei den Passionshistorien steht in den Weihnachtshistorien die Vertonung des Bibeltextes im Mittelpunkt. Sie wird in der Regel von einem eröffnenden und einem abschließenden Konzert (Exordium und Conclusio) umrahmt. Nikolaus Harnoncourt nahm das WO in allen sechs Teilen am 7. bis 11. 12. 2006 (verm. Teil I – III) und am 12. bis 14. 1. 2007 (verm. Teil IV bis VI) im Musikverein auf. Dies kann in Youtube in den Nr. 36 bis 100 nachhören: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Georg Friedrich Händel, „Der Messias“ (Messiah) HWV 56 Messiah (HWV 56, dt. Der Messias) ist ein Oratorium in drei Teilen von Georg Friedrich Händel auf Bibeltexte in einer englischsprachigen Zusammenstellung von Charles Jennens für vier Soli (SATB), Chor und Orchester. Händel vertonte die christliche Glaubenslehre bezüglich des Messias auf Basis der King-James-Bibel, welche seit 1611 die Standardbibel der anglikanischen Kirche war, sowie des Book of Common Prayer, dem hier seit 1662 gültigen Gebetbuch. Das Werk gehört bis heute zu den populärsten Beispielen geistlicher Musik des christlichen Abendlandes.[1] Es umfasst die christliche Heilsgeschichte, beginnend mit den alttestamentlichen Prophezeiungen von Propheten wie etwa Jesaja, das Leben Jesu, der als Erfüllung der Prophezeiungen gesehen wird, seine Geburt, seinen Tod am Kreuz und sein erhofftes zweites Kommen. Obwohl das Leben im Neuen Testament geschildert wird, greift der Oratorientext überwiegend auf das Alte Testament zurück. Auszug aus der Presse am 17. anläßlich einer Dubliner Aufführung am 17. April 1742: „Am vergangenen Dienstag wurde Händels großes geistliches Oratorium Der Messias in der Neuen Musick-Hall in der Fishamble Street aufgeführt. Die besten Fachleute bezeichneten es als das vollendetste Musikstück. Es fehlen einem die Worte, die außerordentliche Freude wiederzugeben, die es dem bewundernden und zahlreich erschienenen Publikum bereitete. Das Erhabene, das Grandiose und das Zarte, angeschmiegt an die edelsten, majestätischsten und bewegendsten Worte, verschmolzen zu einem Ganzen, welches die Herzen und Ohren der Zuhörer verzückte und bezauberte. Es ist nur gerecht gegenüber Herrn Händel, dass die Welt erfährt, dass er die Einnahmen dieser großartigen Aufführung großzügig der Gesellschaft zur Unterstützung von Gefangenen, der Charitable Infirmary und dem Mercer’s Hospital zu gleichen Teilen spendete, wofür diese seinen Namen immer dankbar in Erinnerung behalten werden.“ Georg Friedrich Händel, „Der Messias“ (Messiah) HWV 56 Messiah (HWV 56, dt. Der Messias) ist ein Oratorium in drei Teilen von Georg Friedrich Händel auf Bibeltexte in einer englischsprachigen Zusammenstellung von Charles Jennens für vier Soli (SATB), Chor und Orchester. Händel vertonte die christliche Glaubenslehre bezüglich des Messias auf Basis der King-James-Bibel, welche seit 1611 die Standardbibel der anglikanischen Kirche war, sowie des Book of Common Prayer, dem hier seit 1662 gültigen Gebetbuch. Das Werk gehört bis heute zu den populärsten Beispielen geistlicher Musik des christlichen Abendlandes.[1] Es umfasst die christliche Heilsgeschichte, beginnend mit den alttestamentlichen Prophezeiungen von Propheten wie etwa Jesaja, das Leben Jesu, der als Erfüllung der Prophezeiungen gesehen wird, seine Geburt, seinen Tod am Kreuz und sein erhofftes zweites Kommen. Obwohl das Leben im Neuen Testament geschildert wird, greift der Oratorientext überwiegend auf das Alte Testament zurück. Auszug aus der Presse am 17. anläßlich einer Dubliner Aufführung am 17. April 1742: „Am vergangenen Dienstag wurde Händels großes geistliches Oratorium Der Messias in der Neuen Musick-Hall in der Fishamble Street aufgeführt. Die besten Fachleute bezeichneten es als das vollendetste Musikstück. Es fehlen einem die Worte, die außerordentliche Freude wiederzugeben, die es dem bewundernden und zahlreich erschienenen Publikum bereitete. Das Erhabene, das Grandiose und das Zarte, angeschmiegt an die edelsten, majestätischsten und bewegendsten Worte, verschmolzen zu einem Ganzen, welches die Herzen und Ohren der Zuhörer verzückte und bezauberte. Es ist nur gerecht gegenüber Herrn Händel, dass die Welt erfährt, dass er die Einnahmen dieser großartigen Aufführung großzügig der Gesellschaft zur Unterstützung von Gefangenen, der Charitable Infirmary und dem Mercer’s Hospital zu gleichen Teilen spendete, wofür diese seinen Namen immer dankbar in Erinnerung behalten werden.“ Joseph Haydn, „Die Schöpfung“ Hob. XXI:2 Die Schöpfung ist ein Oratorium von Joseph Haydn, (Hob. XXI:2). Das Werk entstand ab 1796 bis 1798 als drittes seiner vier Oratorien, nach Il ritorno di Tobia (1775) und der Chorfassung der Sieben letzten Worte (1796) und vor den Jahreszeiten (1801). Es handelt von der Erschaffung der Welt, wie sie im ersten Kapitel der Genesis erzählt wird (Schöpfungsgeschichte der Priesterschrift). Es folgt den dort genannten Werken Gottes an den Tagen eins bis sechs, führt aber statt des siebten Tags eine Betrachtung der ersten Menschen im Paradies aus (die letzten sechs von 34 Musiknummern). Haydn wurde bei seinen England-Aufenthalten 1791–92 und 1794–95 zur Komposition eines großen Oratoriums angeregt, als er die Oratorien von Georg Friedrich Händel in großer Besetzung hörte. Wahrscheinlich wollte Haydn durch den Einsatz der Musiksprache der reifen Wiener Klassik ähnlich gewichtige Resultate erreichen. Die Arbeit am Oratorium dauerte vom Oktober 1796 bis zum April 1798. Haydns eigener Aussage nach war die Komposition für ihn eine inspirierende und grundlegende religiöse Erfahrung. So äußerte er gegenüber seinem Biographen Georg August von Griesinger (1769–1845): „Ich war auch nie so fromm, als während der Zeit, da ich an der Schöpfung arbeitete; täglich fiel ich auf meine Knie nieder und bat Gott, daß er mir Kraft zur glücklichen Ausführung dieses Werkes verleihen möchte.“[1] Er arbeitete an dem Projekt bis zur Erschöpfung und war nach der Uraufführung längere Zeit krank. Die Kosten, einschließlich einer üppigen Gage für den Komponisten, wurden von der Gesellschaft der Associierten Cavaliers getragen, deren künstlerischer Leiter Gottfried van Swieten war. Die Schöpfung wurde erstmals am 29. und 30. April 1798 unter der Leitung des 66-jährigen Haydn im heute nicht mehr existierenden Stadtpalais Schwarzenberg am Neuen Markt in Wien aufgeführt. Diese Voraufführungen fanden vor einer geschlossenen Gesellschaft statt, doch hatten diese solches Interesse hervorgerufen, dass – wie Pieter Andriessen feststellte – 30 Gendarmen, darunter 18 Berittene, abgeordnet waren, um den Weg zum Schwarzenberg’schen Palais freizuhalten. Auch diese Aufnahme ging aus Live-Aufführungen hervor, die Nikolaus Harnoncourt mit Chor und Orchester und folgenden Solistinnen und Solisten am 26. bis 30. März 2003 dirigierte: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Joseph Haydn, „Die Schöpfung“ Hob. XXI:2 Die Schöpfung ist ein Oratorium von Joseph Haydn, (Hob. XXI:2). Das Werk entstand ab 1796 bis 1798 als drittes seiner vier Oratorien, nach Il ritorno di Tobia (1775) und der Chorfassung der Sieben letzten Worte (1796) und vor den Jahreszeiten (1801). Es handelt von der Erschaffung der Welt, wie sie im ersten Kapitel der Genesis erzählt wird (Schöpfungsgeschichte der Priesterschrift). Es folgt den dort genannten Werken Gottes an den Tagen eins bis sechs, führt aber statt des siebten Tags eine Betrachtung der ersten Menschen im Paradies aus (die letzten sechs von 34 Musiknummern). Haydn wurde bei seinen England-Aufenthalten 1791–92 und 1794–95 zur Komposition eines großen Oratoriums angeregt, als er die Oratorien von Georg Friedrich Händel in großer Besetzung hörte. Wahrscheinlich wollte Haydn durch den Einsatz der Musiksprache der reifen Wiener Klassik ähnlich gewichtige Resultate erreichen. Die Arbeit am Oratorium dauerte vom Oktober 1796 bis zum April 1798. Haydns eigener Aussage nach war die Komposition für ihn eine inspirierende und grundlegende religiöse Erfahrung. So äußerte er gegenüber seinem Biographen Georg August von Griesinger (1769–1845): „Ich war auch nie so fromm, als während der Zeit, da ich an der Schöpfung arbeitete; täglich fiel ich auf meine Knie nieder und bat Gott, daß er mir Kraft zur glücklichen Ausführung dieses Werkes verleihen möchte.“[1] Er arbeitete an dem Projekt bis zur Erschöpfung und war nach der Uraufführung längere Zeit krank. Die Kosten, einschließlich einer üppigen Gage für den Komponisten, wurden von der Gesellschaft der Associierten Cavaliers getragen, deren künstlerischer Leiter Gottfried van Swieten war. Die Schöpfung wurde erstmals am 29. und 30. April 1798 unter der Leitung des 66-jährigen Haydn im heute nicht mehr existierenden Stadtpalais Schwarzenberg am Neuen Markt in Wien aufgeführt. Diese Voraufführungen fanden vor einer geschlossenen Gesellschaft statt, doch hatten diese solches Interesse hervorgerufen, dass – wie Pieter Andriessen feststellte – 30 Gendarmen, darunter 18 Berittene, abgeordnet waren, um den Weg zum Schwarzenberg’schen Palais freizuhalten. Auch diese Aufnahme ging aus Live-Aufführungen hervor, die Nikolaus Harnoncourt mit Chor und Orchester und folgenden Solistinnen und Solisten am 26. bis 30. März 2003 dirigierte: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Kommen wir nun zu Mozarts großem Abschiedsgeschenk an die Klassikwelt: Wolfgang Amadeus Mozart, Requiem in d-moll KV 626 Das Requiem in d-Moll (KV 626) aus dem Jahr 1791 ist Wolfgang Amadeus Mozarts letzte Komposition. Obwohl es nur zu etwa zwei Dritteln tatsächlich von Mozart stammt, ist es eines seiner beliebtesten und am höchsten eingeschätzten Werke. Mozart starb während der Komposition. Da es sich um ein Auftragswerk handelte, vervollständigten Joseph Eybler und Franz Xaver Süßmayr, ein Schüler von Mozart, das Requiem im Auftrag von Constanze Mozart, der Witwe des Komponisten. Die Entstehungsgeschichte und Qualität der nachträglichen Ergänzungen werden seit langem heftig diskutiert. Die ungewöhnlichen Umstände des Kompositionsauftrags und der zeitliche Zusammenhang dieser Seelenmesse mit Mozarts frühem Tod haben zudem eine üppige Mythenbildung angeregt. In den letzten Jahren vor seinem Tod wandte sich Mozart verstärkt der Kirchenmusik zu – eine ganze Reihe von Kyrie-Fragmenten wird auf die Jahre 1787–1791 datiert.[1] Er versuchte, sich im kirchenmusikalischen Fach ein Auskommen zu sichern, indem er sich im April 1791 erfolgreich als Adjunkt des Domkapellmeisters an St. Stephan in Wien, Leopold Hofmann, bewarb. Die Stelle war zwar unbezahlt, doch erwarb sich Mozart so die „Erwartung auf die 2000 Gulden eintragende Kapellmeisterstelle“,[2] also die Zusicherung einer sehr lukrativen Position. Am 17. Juni 1791 komponierte Mozart die kurze Fronleichnams–Motette Ave verum corpus (KV 618). Ein Arbeitsauftrag für ein größeres Kirchenwerk musste ihm somit sehr entgegenkommen. Im Laufe des Jahres 1791 wurde Mozart durch Vermittler, die für den exzentrischen Grafen Franz von Walsegg agierten, mit der Komposition eines Requiems beauftragt und erhielt die Hälfte der Bezahlung im Voraus. Er hielt sich an die übliche Textgestalt des Requiems und verzichtete lediglich, wie das in den meisten musikalischen Bearbeitungen der Fall ist, auf eine Vertonung von Graduale und Tractus. Als Vorbild mag das Requiem c-Moll von Michael Haydn gedient haben, an dessen Uraufführung Januar 1772 der fünfzehnjährige Mozart und sein Vater Leopold im Orchester der erzbischöflichen Hofkapelle in Salzburg mitgewirkt hatten.[3] Diese Aufnahme entstand aus Live-Konzerten vom 27. 11. bis 1. 12. 2003 im Wiener Musikverein mit dem Arnold Schoenberg Chor, dem Concentus Musicus und Christine Schäfer, Sopran, Bernarda Fink, Alt, Kurt Streit, Tenor und Gerald Finlay, Bass und kann bei Youtube in den Nr. 1 – 14 nachgehört werden: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Kommen wir nun zu Mozarts großem Abschiedsgeschenk an die Klassikwelt: Wolfgang Amadeus Mozart, Requiem in d-moll KV 626 Das Requiem in d-Moll (KV 626) aus dem Jahr 1791 ist Wolfgang Amadeus Mozarts letzte Komposition. Obwohl es nur zu etwa zwei Dritteln tatsächlich von Mozart stammt, ist es eines seiner beliebtesten und am höchsten eingeschätzten Werke. Mozart starb während der Komposition. Da es sich um ein Auftragswerk handelte, vervollständigten Joseph Eybler und Franz Xaver Süßmayr, ein Schüler von Mozart, das Requiem im Auftrag von Constanze Mozart, der Witwe des Komponisten. Die Entstehungsgeschichte und Qualität der nachträglichen Ergänzungen werden seit langem heftig diskutiert. Die ungewöhnlichen Umstände des Kompositionsauftrags und der zeitliche Zusammenhang dieser Seelenmesse mit Mozarts frühem Tod haben zudem eine üppige Mythenbildung angeregt. In den letzten Jahren vor seinem Tod wandte sich Mozart verstärkt der Kirchenmusik zu – eine ganze Reihe von Kyrie-Fragmenten wird auf die Jahre 1787–1791 datiert.[1] Er versuchte, sich im kirchenmusikalischen Fach ein Auskommen zu sichern, indem er sich im April 1791 erfolgreich als Adjunkt des Domkapellmeisters an St. Stephan in Wien, Leopold Hofmann, bewarb. Die Stelle war zwar unbezahlt, doch erwarb sich Mozart so die „Erwartung auf die 2000 Gulden eintragende Kapellmeisterstelle“,[2] also die Zusicherung einer sehr lukrativen Position. Am 17. Juni 1791 komponierte Mozart die kurze Fronleichnams–Motette Ave verum corpus (KV 618). Ein Arbeitsauftrag für ein größeres Kirchenwerk musste ihm somit sehr entgegenkommen. Im Laufe des Jahres 1791 wurde Mozart durch Vermittler, die für den exzentrischen Grafen Franz von Walsegg agierten, mit der Komposition eines Requiems beauftragt und erhielt die Hälfte der Bezahlung im Voraus. Er hielt sich an die übliche Textgestalt des Requiems und verzichtete lediglich, wie das in den meisten musikalischen Bearbeitungen der Fall ist, auf eine Vertonung von Graduale und Tractus. Als Vorbild mag das Requiem c-Moll von Michael Haydn gedient haben, an dessen Uraufführung Januar 1772 der fünfzehnjährige Mozart und sein Vater Leopold im Orchester der erzbischöflichen Hofkapelle in Salzburg mitgewirkt hatten.[3] Diese Aufnahme entstand aus Live-Konzerten vom 27. 11. bis 1. 12. 2003 im Wiener Musikverein mit dem Arnold Schoenberg Chor, dem Concentus Musicus und Christine Schäfer, Sopran, Bernarda Fink, Alt, Kurt Streit, Tenor und Gerald Finlay, Bass und kann bei Youtube in den Nr. 1 – 14 nachgehört werden: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Alternativ möchte ich ebenfalls von Nikolaus Harnoncourt die Aufnahme vom Allerheiligentag 1981 einstellen, an dem er mit dem Concentus Musicus Wien und dem Wiener Staatsopernchor und Rachel Yakar, Sopran, Ortrun Wenkel, Alt, Kurt Equiluz, Tenor und Robert Holl, Bass, das Requiem im traditionellen Allerheiligenkonzert 1981 im Musikverein zu Wien in einem beeindruckenden Livekonzert aufführte. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Alternativ möchte ich ebenfalls von Nikolaus Harnoncourt die Aufnahme vom Allerheiligentag 1981 einstellen, an dem er mit dem Concentus Musicus Wien und dem Wiener Staatsopernchor und Rachel Yakar, Sopran, Ortrun Wenkel, Alt, Kurt Equiluz, Tenor und Robert Holl, Bass, das Requiem im traditionellen Allerheiligenkonzert 1981 im Musikverein zu Wien in einem beeindruckenden Livekonzert aufführte. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Ludwig van Beethoven, Oratorium „Christus am Ölberge“ op. 85 Christus am Ölberge ist das einzige Oratorium von Ludwig van Beethoven. Das Werk wurde 1803 in Wien uraufgeführt, jedoch erst 1811 veröffentlicht. Daher trägt es im Werkverzeichnis Beethovens die relativ hohe Opuszahl 85. Nach Aussagen von Beethovens erstem Biographen Anton Schindler soll der Komponist Christus am Ölberge bereits im Sommer 1801 in Hetzendorf entworfen haben.[1] Dafür gibt es jedoch keinen Anhaltspunkt. Wahrscheinlicher ist, dass er die Komposition erst nach seiner Ernennung zum Hauskomponisten des Theaters an der Wien in Angriff nahm, die im Januar 1803 erfolgte.[2] Mehrere Beethoven-Biographen, unter anderem Maynard Solomon, Theodore Albrecht und Barry Cooper, vermuten einen Zusammenhang mit Beethovens „Heiligenstädter Testament“, das bereits ein halbes Jahr zuvor im Oktober 1802 entstanden war. Albrecht und Cooper stützen sich dabei auf inhaltliche Parallelen zwischen dem „Heiligenstädter Testament“ und dem Oratorium.[3][4] Dagegen kam der Beethoven-Forscher Sieghard Brandenburg nach Auswertung von Beethovens Wielhorsky-Skizzenbuch zu dem Ergebnis, dass der Komponist Februar/März und dann wieder Ende März/Anfang April 1803 am Oratorium arbeitete, mithin unmittelbar vor der Uraufführung.[5] Dass das Werk tatsächlich unter erheblichem Termindruck entstand, ergibt sich auch aus der durch Beethoven selbst bezeugten Entstehungszeit von nur zwei Wochen. Nikolaus Harnoncourt führte dieses Oratorium live am 7. und 8. JULI 2007 in der Pfarrkirche Hl. Katharina in Stainz mit angestammtem Chor und Orchester und folgender Solistin und Solisten auf: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Ludwig van Beethoven, Oratorium „Christus am Ölberge“ op. 85 Christus am Ölberge ist das einzige Oratorium von Ludwig van Beethoven. Das Werk wurde 1803 in Wien uraufgeführt, jedoch erst 1811 veröffentlicht. Daher trägt es im Werkverzeichnis Beethovens die relativ hohe Opuszahl 85. Nach Aussagen von Beethovens erstem Biographen Anton Schindler soll der Komponist Christus am Ölberge bereits im Sommer 1801 in Hetzendorf entworfen haben.[1] Dafür gibt es jedoch keinen Anhaltspunkt. Wahrscheinlicher ist, dass er die Komposition erst nach seiner Ernennung zum Hauskomponisten des Theaters an der Wien in Angriff nahm, die im Januar 1803 erfolgte.[2] Mehrere Beethoven-Biographen, unter anderem Maynard Solomon, Theodore Albrecht und Barry Cooper, vermuten einen Zusammenhang mit Beethovens „Heiligenstädter Testament“, das bereits ein halbes Jahr zuvor im Oktober 1802 entstanden war. Albrecht und Cooper stützen sich dabei auf inhaltliche Parallelen zwischen dem „Heiligenstädter Testament“ und dem Oratorium.[3][4] Dagegen kam der Beethoven-Forscher Sieghard Brandenburg nach Auswertung von Beethovens Wielhorsky-Skizzenbuch zu dem Ergebnis, dass der Komponist Februar/März und dann wieder Ende März/Anfang April 1803 am Oratorium arbeitete, mithin unmittelbar vor der Uraufführung.[5] Dass das Werk tatsächlich unter erheblichem Termindruck entstand, ergibt sich auch aus der durch Beethoven selbst bezeugten Entstehungszeit von nur zwei Wochen. Nikolaus Harnoncourt führte dieses Oratorium live am 7. und 8. JULI 2007 in der Pfarrkirche Hl. Katharina in Stainz mit angestammtem Chor und Orchester und folgender Solistin und Solisten auf: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Ludwig van Beethoven, Missa solemnis in D-dur op. 123 Die von dem deutschen Komponisten Ludwig van Beethoven zwischen 1819 und 1823 komponierte Missa solemnis in D-Dur, op. 123, gilt als eine der bedeutendsten Leistungen Beethovens und zählt zu den berühmtesten Messen der abendländischen Kunstmusik. Formal gehört das Werk zum Typus der Missa solemnis. Die Komposition der Missa solemnis geht auf Beethovens Freundschaft mit Erzherzog Rudolph von Österreich (1788–1831) zurück. Der Erzherzog war ein sehr begabter Schüler des Komponisten in Klavierspiel und Komposition sowie auch ein Förderer Beethovens in materieller Hinsicht. Daher widmete Beethoven dem Freund mehrere seiner bedeutendsten Kompositionen, darunter die Oper Fidelio. Aus Anlass der Inthronisation des Erzherzogs zum Erzbischof von Olmütz am 9. März 1820 plante Beethoven die Komposition einer Messe. Ein Tagebuch-Eintrag Beethovens aus dem Jahr 1818 lässt vermuten, dass Beethoven bereits vor dem konkreten Anlass der Inthronisation Pläne zur Komposition einer Messe hegte: „Um wahre Kirchenmusik zu schreiben alle Kirchenchoräle der Mönche etc. durchgehen[,] wo auch zu suchen[,] wie die Absätze in richtigsten Uibersetzungen nebst vollkommener Prosodie aller christkatholischen Psalmen und Gesänge überhaupt“.[1] Gestützt wird diese Annahme durch ein von Beethoven erstelltes sechsseitiges Manuskript des Ordinariumstextes unter anderem mit Betonungszeichen und einer deutschen Übersetzung. Als Beethoven die Nachricht von der Ernennung Rudolphs zum Erzbischof von Olmütz erreichte, schrieb er: „Der Tag, wo ein Hochamt von mir zu den Feierlichkeiten für I.K.H. soll aufgeführt werden, wird für mich der schönste meines Lebens sein; und Gott wird mich erleuchten, dass meine schwachen Kräfte zur Verherrlichung dieses feierlichen Tages beitragen.“ Nikolaus Harnoncourt nahm die Missa solemnis im Sophiensaal in Graz am 3. – 5. Juli 2015 auf, auf den Tag genau 5 Monate vor seinem Rücktritt und auf den Tag genau 8 Monate vor seinem Tod. Ich habe die Aufnahme auch separat in der Einzelausgabe mit dem Originalcover, das sehr eindrucksvoll darstellt, worum es in dieser letzten Aufnahme geht. Neben dem Arnold Schoenberg Chor und dem Concentus Musicus sind noch dabei Laura Aikin, Sopran, Bernarda Fink, Alt, Johannes Chum, Tenor und Ruben Drole, Bass: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Ludwig van Beethoven, Missa solemnis in D-dur op. 123 Die von dem deutschen Komponisten Ludwig van Beethoven zwischen 1819 und 1823 komponierte Missa solemnis in D-Dur, op. 123, gilt als eine der bedeutendsten Leistungen Beethovens und zählt zu den berühmtesten Messen der abendländischen Kunstmusik. Formal gehört das Werk zum Typus der Missa solemnis. Die Komposition der Missa solemnis geht auf Beethovens Freundschaft mit Erzherzog Rudolph von Österreich (1788–1831) zurück. Der Erzherzog war ein sehr begabter Schüler des Komponisten in Klavierspiel und Komposition sowie auch ein Förderer Beethovens in materieller Hinsicht. Daher widmete Beethoven dem Freund mehrere seiner bedeutendsten Kompositionen, darunter die Oper Fidelio. Aus Anlass der Inthronisation des Erzherzogs zum Erzbischof von Olmütz am 9. März 1820 plante Beethoven die Komposition einer Messe. Ein Tagebuch-Eintrag Beethovens aus dem Jahr 1818 lässt vermuten, dass Beethoven bereits vor dem konkreten Anlass der Inthronisation Pläne zur Komposition einer Messe hegte: „Um wahre Kirchenmusik zu schreiben alle Kirchenchoräle der Mönche etc. durchgehen[,] wo auch zu suchen[,] wie die Absätze in richtigsten Uibersetzungen nebst vollkommener Prosodie aller christkatholischen Psalmen und Gesänge überhaupt“.[1] Gestützt wird diese Annahme durch ein von Beethoven erstelltes sechsseitiges Manuskript des Ordinariumstextes unter anderem mit Betonungszeichen und einer deutschen Übersetzung. Als Beethoven die Nachricht von der Ernennung Rudolphs zum Erzbischof von Olmütz erreichte, schrieb er: „Der Tag, wo ein Hochamt von mir zu den Feierlichkeiten für I.K.H. soll aufgeführt werden, wird für mich der schönste meines Lebens sein; und Gott wird mich erleuchten, dass meine schwachen Kräfte zur Verherrlichung dieses feierlichen Tages beitragen.“ Nikolaus Harnoncourt nahm die Missa solemnis im Sophiensaal in Graz am 3. – 5. Juli 2015 auf, auf den Tag genau 5 Monate vor seinem Rücktritt und auf den Tag genau 8 Monate vor seinem Tod. Ich habe die Aufnahme auch separat in der Einzelausgabe mit dem Originalcover, das sehr eindrucksvoll darstellt, worum es in dieser letzten Aufnahme geht. Neben dem Arnold Schoenberg Chor und dem Concentus Musicus sind noch dabei Laura Aikin, Sopran, Bernarda Fink, Alt, Johannes Chum, Tenor und Ruben Drole, Bass: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Gut 10 Jahre zuvor nahm Nikolaus Harnoncourt ein anderes Werk aus der absoluten Topliga der geistlichen Kompositionen auf: Giuseppe Verdi, Messa da Requiem: Die Messa da Requiem (auch „Verdi-Requiem“) ist die Vertonung des Textes der Totenmesse (Requiem) durch den Komponisten Giuseppe Verdi aus dem Jahr 1874. Unter dem Eindruck des Todes von Gioachino Rossini 1868 lud Giuseppe Verdi die seinerzeit zwölf bedeutendsten Komponisten Italiens zur Gemeinschaftskomposition einer Totenmesse ein, der sogenannten Messa per Rossini. Er selbst übernahm in diesem Requiem die Vertonung des Schlusssatzes, des „Libera me“. Die Uraufführung sollte am ersten Todestag Rossinis, dem 13. November 1869, in Bologna stattfinden. Die Messa per Rossini war im September 1869 fertiggestellt, eine Aufführung kam jedoch wegen widriger Umstände nicht zustande. Das Manuskript geriet daraufhin zunächst in Vergessenheit. Erneut beschäftigte sich Verdi mit dem Requiem-Stoff, nachdem 1873 der Dichter Alessandro Manzoni verstorben war. Verdi hatte den hoch angesehenen Manzoni, Identifikationsfigur des Risorgimento – der italienischen Nationalbewegung, deren Vertreter auch Verdi selbst war (vgl. Viva Verdi) –, zutiefst verehrt. Er offerierte der Stadt Mailand die Komposition einer Messe, die ein Jahr nach Manzonis Tod aufgeführt werden sollte. Die Stadt nahm dankend an. Nachdem Verdi 1871 mit der Oper Aida einen bahnbrechenden Erfolg errungen hatte, der ihm auch in Deutschland endlich zur Anerkennung verhalf, komponierte Verdi die Messa da Requiem als sein vorläufig letztes Werk. Wie vorgesehen, fand die Uraufführung am ersten Todestag Manzonis, dem 22. Mai 1874, in der Kirche San Marco zu Mailand statt. Der originale Titelzusatz „Per l’anniversario della morte di Alessandro Manzoni XXII Maggio MDCCCLXXIV“ (siehe Abbildung) schreibt diese Aufführung als eigentliche Werkbestimmung fest. Schon im gleichen Jahr jedoch führte Verdi das Werk in Paris auf und brachte es 1875 auch nach London und Wien. Die Erstaufführungen im Deutschen Reich fanden im Dezember 1875 in Köln und in München statt, kurz darauf folgte Schuchs Erstaufführung in der Dresdner Semperoper. Das Verdi-Requiem nahm Nikolaus Harnoncourt am 6. bis 11. Dezember 2004 im Wiener Musikverein auf. Er begann also damit an seinem 75. Geburtstag. Ihm zur Seite standen, quasi als Geburtstagsgeschenk, die Wiener Philharmoniker, der Arnold Schoenberg Chor, Eva Mei, Sopran, Bernarda Fink, Alt, Michael Schade, Tenor und Ildebrando D’Arcangelo, Bass: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Gut 10 Jahre zuvor nahm Nikolaus Harnoncourt ein anderes Werk aus der absoluten Topliga der geistlichen Kompositionen auf: Giuseppe Verdi, Messa da Requiem: Die Messa da Requiem (auch „Verdi-Requiem“) ist die Vertonung des Textes der Totenmesse (Requiem) durch den Komponisten Giuseppe Verdi aus dem Jahr 1874. Unter dem Eindruck des Todes von Gioachino Rossini 1868 lud Giuseppe Verdi die seinerzeit zwölf bedeutendsten Komponisten Italiens zur Gemeinschaftskomposition einer Totenmesse ein, der sogenannten Messa per Rossini. Er selbst übernahm in diesem Requiem die Vertonung des Schlusssatzes, des „Libera me“. Die Uraufführung sollte am ersten Todestag Rossinis, dem 13. November 1869, in Bologna stattfinden. Die Messa per Rossini war im September 1869 fertiggestellt, eine Aufführung kam jedoch wegen widriger Umstände nicht zustande. Das Manuskript geriet daraufhin zunächst in Vergessenheit. Erneut beschäftigte sich Verdi mit dem Requiem-Stoff, nachdem 1873 der Dichter Alessandro Manzoni verstorben war. Verdi hatte den hoch angesehenen Manzoni, Identifikationsfigur des Risorgimento – der italienischen Nationalbewegung, deren Vertreter auch Verdi selbst war (vgl. Viva Verdi) –, zutiefst verehrt. Er offerierte der Stadt Mailand die Komposition einer Messe, die ein Jahr nach Manzonis Tod aufgeführt werden sollte. Die Stadt nahm dankend an. Nachdem Verdi 1871 mit der Oper Aida einen bahnbrechenden Erfolg errungen hatte, der ihm auch in Deutschland endlich zur Anerkennung verhalf, komponierte Verdi die Messa da Requiem als sein vorläufig letztes Werk. Wie vorgesehen, fand die Uraufführung am ersten Todestag Manzonis, dem 22. Mai 1874, in der Kirche San Marco zu Mailand statt. Der originale Titelzusatz „Per l’anniversario della morte di Alessandro Manzoni XXII Maggio MDCCCLXXIV“ (siehe Abbildung) schreibt diese Aufführung als eigentliche Werkbestimmung fest. Schon im gleichen Jahr jedoch führte Verdi das Werk in Paris auf und brachte es 1875 auch nach London und Wien. Die Erstaufführungen im Deutschen Reich fanden im Dezember 1875 in Köln und in München statt, kurz darauf folgte Schuchs Erstaufführung in der Dresdner Semperoper. Das Verdi-Requiem nahm Nikolaus Harnoncourt am 6. bis 11. Dezember 2004 im Wiener Musikverein auf. Er begann also damit an seinem 75. Geburtstag. Ihm zur Seite standen, quasi als Geburtstagsgeschenk, die Wiener Philharmoniker, der Arnold Schoenberg Chor, Eva Mei, Sopran, Bernarda Fink, Alt, Michael Schade, Tenor und Ildebrando D’Arcangelo, Bass: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Johannes Brahms, Ein deutsches Requiem op. 45 Ein deutsches Requiem nach Worten der Heiligen Schrift, op. 45, ist ein Werk des Komponisten Johannes Brahms für Sopran– und Bariton–Solo, Chor und Orchester. Es wurde zwischen 1865 und 1868 komponiert. In der endgültigen Fassung besteht es aus sieben Sätzen. Unter einem Requiem versteht man gemeinhin die Liturgie der Totenmesse der katholischen Kirche bzw. kirchenmusikalische Kompositionen zum Totengedenken. Der im evangelisch-lutherischen Hamburg groß gewordene Brahms orientierte sich bei der Auswahl seiner Texte nicht am traditionellen Kanon des Requiems als Totenmesse, sondern wählte aus Texten des Alten und Neuen Testamentes in der Fassung der Lutherbibel vor allem solche aus, in denen der Trost der Hinterbliebenen im Mittelpunkt steht. Brahms gestaltete sein Deutsches Requiem nicht als Trauermusik, sondern zum Trost derer, „die da Leid tragen“, also als eine von Ernst, Würde und Zuversicht getragene Musik für die Lebenden. Über den Text so Brahms selbst: „Was den Text betrifft, so will ich bekennen, dass ich recht gerne auch das ‚Deutsche‘ fortließe und einfach den ‚Menschen‘ setzte“. Weiter beteuerte er: „Ich habe meine Trauermusik vollendet als Seeligpreisung der Leidtragenden“.[1] Damit unterscheidet sich das Werk fundamental von anderen Requiems, wie denen von Mozart oder Verdi. Der kirchenmusikalischen Gattung des Requiems kann und soll das Werk deshalb nicht gerecht werden; von der Anlage – vor allem der Besetzung – her kann man es eher als Oratorium bezeichnen, wenn auch die dramatische Komponente fehlt. In der Textabfolge knüpft es am ehesten an die evangelische Motette früherer Zeiten an. Dieses Requiem der besonderen Art nahm Nikolaus Harnoncourt mit den Wiener Philharmonikern, dem Arnold Schoenberg Chor und Genia Kühmeier, Sopran und Thomas Hampson, Bariton im Dezember 2007 im Wiener Musikverein auf: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Johannes Brahms, Ein deutsches Requiem op. 45 Ein deutsches Requiem nach Worten der Heiligen Schrift, op. 45, ist ein Werk des Komponisten Johannes Brahms für Sopran– und Bariton–Solo, Chor und Orchester. Es wurde zwischen 1865 und 1868 komponiert. In der endgültigen Fassung besteht es aus sieben Sätzen. Unter einem Requiem versteht man gemeinhin die Liturgie der Totenmesse der katholischen Kirche bzw. kirchenmusikalische Kompositionen zum Totengedenken. Der im evangelisch-lutherischen Hamburg groß gewordene Brahms orientierte sich bei der Auswahl seiner Texte nicht am traditionellen Kanon des Requiems als Totenmesse, sondern wählte aus Texten des Alten und Neuen Testamentes in der Fassung der Lutherbibel vor allem solche aus, in denen der Trost der Hinterbliebenen im Mittelpunkt steht. Brahms gestaltete sein Deutsches Requiem nicht als Trauermusik, sondern zum Trost derer, „die da Leid tragen“, also als eine von Ernst, Würde und Zuversicht getragene Musik für die Lebenden. Über den Text so Brahms selbst: „Was den Text betrifft, so will ich bekennen, dass ich recht gerne auch das ‚Deutsche‘ fortließe und einfach den ‚Menschen‘ setzte“. Weiter beteuerte er: „Ich habe meine Trauermusik vollendet als Seeligpreisung der Leidtragenden“.[1] Damit unterscheidet sich das Werk fundamental von anderen Requiems, wie denen von Mozart oder Verdi. Der kirchenmusikalischen Gattung des Requiems kann und soll das Werk deshalb nicht gerecht werden; von der Anlage – vor allem der Besetzung – her kann man es eher als Oratorium bezeichnen, wenn auch die dramatische Komponente fehlt. In der Textabfolge knüpft es am ehesten an die evangelische Motette früherer Zeiten an. Dieses Requiem der besonderen Art nahm Nikolaus Harnoncourt mit den Wiener Philharmonikern, dem Arnold Schoenberg Chor und Genia Kühmeier, Sopran und Thomas Hampson, Bariton im Dezember 2007 im Wiener Musikverein auf: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Aber auch hier habe ich eine weitere Aufnahme, die nahezu zwei Jahrzehnte zuvor entstand mit den Wiener Sinfonikern und dem Wienerstaatsopernchor, sowie damals mit Edita Gruberova, Sopran und dem jungen Thomas Hampson, Bariton : Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Aber auch hier habe ich eine weitere Aufnahme, die nahezu zwei Jahrzehnte zuvor entstand mit den Wiener Sinfonikern und dem Wienerstaatsopernchor, sowie damals mit Edita Gruberova, Sopran und dem jungen Thomas Hampson, Bariton : Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Abgeschlossen wird diese Sammlung mit dem „Stabat mater“ op. 58 von Antonin Dvorak, Teil I: Diese Aufnahme entstand vor fast genau 19 Jahren, vom 24. bis 26. Juni 2007 im Herkulessaal zu München mit dem Chor und Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Luba Orgonasova, Sopran, Birgit Remmert, Alt, Pjotr Beczala, Tenor und Franz Hawlata, Bass: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Abgeschlossen wird diese Sammlung mit dem „Stabat mater“ op. 58 von Antonin Dvorak, Teil I: Diese Aufnahme entstand vor fast genau 19 Jahren, vom 24. bis 26. Juni 2007 im Herkulessaal zu München mit dem Chor und Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Luba Orgonasova, Sopran, Birgit Remmert, Alt, Pjotr Beczala, Tenor und Franz Hawlata, Bass: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Dvorak, Stabat mater, op. 58, Teil II: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Dvorak, Stabat mater, op. 58, Teil II: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Korrektur: Aus Versehen habe ich die Nr. 4 des Stabat mater zweimal gepostet. stattdessen gehört in die o. a. Reihenfolge die Nr. 5: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Korrektur: Aus Versehen habe ich die Nr. 4 des Stabat mater zweimal gepostet. stattdessen gehört in die o. a. Reihenfolge die Nr. 5: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Wir kommen nun zu den frühen Symphonien Mozarts, die ich in der Reihenfolge einstellen möchte, wie sie in der Edition vorgegeben sind: Mozart, Symphonie Nr. 1, KV 16 Die Sinfonie Es-Dur KV 16 komponierte Wolfgang Amadeus Mozart im Jahr 1764/65. Nach der Alten Mozart-Ausgabe trägt die Sinfonie die Nummer 1, wobei unklar ist, ob es sich wirklich um Mozarts erste Sinfonie handelt. NIkolaus Harnoncourt nahm diese Symphonie mit seinem Concentus Musicus sowie K 19, K Anh. 223, K 22, K 76 und K 43 im Dezember 1999 und Dezember 2000 im Kasino Zögernitz in Wien auf. Diese Symphonie kann man in Youtube nachhören: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Wir kommen nun zu den frühen Symphonien Mozarts, die ich in der Reihenfolge einstellen möchte, wie sie in der Edition vorgegeben sind: Mozart, Symphonie Nr. 1, KV 16 Die Sinfonie Es-Dur KV 16 komponierte Wolfgang Amadeus Mozart im Jahr 1764/65. Nach der Alten Mozart-Ausgabe trägt die Sinfonie die Nummer 1, wobei unklar ist, ob es sich wirklich um Mozarts erste Sinfonie handelt. NIkolaus Harnoncourt nahm diese Symphonie mit seinem Concentus Musicus sowie K 19, K Anh. 223, K 22, K 76 und K 43 im Dezember 1999 und Dezember 2000 im Kasino Zögernitz in Wien auf. Diese Symphonie kann man in Youtube nachhören: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Symphonie Nr. 4 in D-dur KV 19 Die Sinfonie D-Dur Köchelverzeichnis 19 komponierte Wolfgang Amadeus Mozart im Jahr 1765. Nach der Zählweise der Alten Mozart-Ausgabe trägt sie die Nummer 4. Die Sinfonie komponierte der neunjährige Mozart 1765 im Rahmen der Reise nach London (siehe bei KV 16).[1] Auf Anregung vom Vater Leopold Mozart beschäftigte sich Wolfgang intensiv mit den Sinfonien der Zeitgenossen (z. B. Carl Friedrich Abel, Johann Christian Bach, Johann Gottfried Eckard, Hermann Friedrich Raupach)[1], was sich in der Struktur von KV 19 widerspiegelt. AD: siehe Beitrag zu Symph. Nr. 1 Die Symphonie kann man hier in Youtube in den Nr. 4 bis 6 nachhören: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Symphonie Nr. 4 in D-dur KV 19 Die Sinfonie D-Dur Köchelverzeichnis 19 komponierte Wolfgang Amadeus Mozart im Jahr 1765. Nach der Zählweise der Alten Mozart-Ausgabe trägt sie die Nummer 4. Die Sinfonie komponierte der neunjährige Mozart 1765 im Rahmen der Reise nach London (siehe bei KV 16).[1] Auf Anregung vom Vater Leopold Mozart beschäftigte sich Wolfgang intensiv mit den Sinfonien der Zeitgenossen (z. B. Carl Friedrich Abel, Johann Christian Bach, Johann Gottfried Eckard, Hermann Friedrich Raupach)[1], was sich in der Struktur von KV 19 widerspiegelt. AD: siehe Beitrag zu Symph. Nr. 1 Die Symphonie kann man hier in Youtube in den Nr. 4 bis 6 nachhören: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Symphonie in F-dur KV Anhang 223 (KV 19a) Die Sinfonie F-Dur KV Anhang 223 (19a) komponierte Wolfgang Amadeus Mozart im Jahr 1765 in London. Anfang der 1980er Jahre[1][2][3] wurde in München die bis dahin verloren geglaubte Sinfonie KV Anhang 223 bzw. KV 19a in einem Satz Orchesterstimmen in Leopold Mozarts Handschrift gefunden. Von der Existenz des Werkes hatte man vorher zum einen aufgrund des Incipits des ersten Satzes auf einem Umschlag gewusst, der das Autograph der Sinfonie KV 19 enthielt (daneben auch den Anfang einer Sinfonie C-Dur, vermutlich KV 19b, diese ist bis heute verschollen). Zudem war das Incipit auch in einem Katalog vom Verleger Breitkopf & Härtel aufgeführt. Die Sinfonie wurde vermutlich als Eröffnungsstück für eines der Konzerte am 21. Februar oder am 13. Mai 1765 im Haymarket Theatre im Rahmen von Mozarts London-Reise aufgeführt (vgl. KV 16).[2][4] Die erste Aufführung seit der Wiederentdeckung fand am 23. März 1981 bei der Eröffnung des Neubaus der Neuen Pinakothek in München statt.[3] AD: siehe oben Die Symphonie kann bei Youtube hier in den Nr. 7 bis 9 nachgehört werden: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Symphonie in F-dur KV Anhang 223 (KV 19a) Die Sinfonie F-Dur KV Anhang 223 (19a) komponierte Wolfgang Amadeus Mozart im Jahr 1765 in London. Anfang der 1980er Jahre[1][2][3] wurde in München die bis dahin verloren geglaubte Sinfonie KV Anhang 223 bzw. KV 19a in einem Satz Orchesterstimmen in Leopold Mozarts Handschrift gefunden. Von der Existenz des Werkes hatte man vorher zum einen aufgrund des Incipits des ersten Satzes auf einem Umschlag gewusst, der das Autograph der Sinfonie KV 19 enthielt (daneben auch den Anfang einer Sinfonie C-Dur, vermutlich KV 19b, diese ist bis heute verschollen). Zudem war das Incipit auch in einem Katalog vom Verleger Breitkopf & Härtel aufgeführt. Die Sinfonie wurde vermutlich als Eröffnungsstück für eines der Konzerte am 21. Februar oder am 13. Mai 1765 im Haymarket Theatre im Rahmen von Mozarts London-Reise aufgeführt (vgl. KV 16).[2][4] Die erste Aufführung seit der Wiederentdeckung fand am 23. März 1981 bei der Eröffnung des Neubaus der Neuen Pinakothek in München statt.[3] AD: siehe oben Die Symphonie kann bei Youtube hier in den Nr. 7 bis 9 nachgehört werden: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Symphonie in B-dur KV 22 Die Sinfonie B-Dur Köchelverzeichnis 22 ist eine klassische Sinfonie in drei Sätzen von Wolfgang Amadeus Mozart aus dem Jahr 1765. Nach der Zählweise der Alten Mozart-Ausgabe trägt sie die Nummer 5. Eigentlich hatten die Mozarts nach ihrem Aufenthalt in England direkt nach Paris reisen wollen. Aufgrund inständiger Bitten eines holländischen Gesandten und wohl auch wegen guter Einnahmeaussichten ließ sich Leopold Mozart dann aber doch dazu bewegen, einen Umweg über Den Haag zu machen. Hier hielten sich die Mozarts von September 1765 bis April 1766 auf und gaben diverse Konzerte. Dabei wurde neben den Londoner Sinfonien (KV 16, KV 19, KV 19a, KV 19b) auch KV 22 aufgeführt, die Mozart im Dezember 1765 in Den Haag komponierte. Der Anlass war wahrscheinlich ein Konzert am 22. Januar 1766.[1] Der Begriff „Sinfonie“ war damals noch nicht so stark festgelegt wie heute, bspw. wurde KV 22 in den Flugblättern von 1765 als Ouvertüre angekündigt. AD: Siehe oben Die Aufnahme kann bei Youtube in den Nr. 10 bis 12 nachgehört werden: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Symphonie in B-dur KV 22 Die Sinfonie B-Dur Köchelverzeichnis 22 ist eine klassische Sinfonie in drei Sätzen von Wolfgang Amadeus Mozart aus dem Jahr 1765. Nach der Zählweise der Alten Mozart-Ausgabe trägt sie die Nummer 5. Eigentlich hatten die Mozarts nach ihrem Aufenthalt in England direkt nach Paris reisen wollen. Aufgrund inständiger Bitten eines holländischen Gesandten und wohl auch wegen guter Einnahmeaussichten ließ sich Leopold Mozart dann aber doch dazu bewegen, einen Umweg über Den Haag zu machen. Hier hielten sich die Mozarts von September 1765 bis April 1766 auf und gaben diverse Konzerte. Dabei wurde neben den Londoner Sinfonien (KV 16, KV 19, KV 19a, KV 19b) auch KV 22 aufgeführt, die Mozart im Dezember 1765 in Den Haag komponierte. Der Anlass war wahrscheinlich ein Konzert am 22. Januar 1766.[1] Der Begriff „Sinfonie“ war damals noch nicht so stark festgelegt wie heute, bspw. wurde KV 22 in den Flugblättern von 1765 als Ouvertüre angekündigt. AD: Siehe oben Die Aufnahme kann bei Youtube in den Nr. 10 bis 12 nachgehört werden: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Symphonie in F-dur KV 76 Die Sinfonie F-Dur Köchelverzeichnis 76 ist eine klassische Sinfonie in vier Sätzen, die möglicherweise von Wolfgang Amadeus Mozart komponiert wurde. Von dieser Sinfonie existiert kein Autograph. Die einzige Quelle war ein Stimmensatz aus dem Archiv des Verlegers Breitkopf & Härtel, der im Zweiten Weltkrieg jedoch vernichtet wurde.[1] Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Symphonie in F-dur KV 76 Die Sinfonie F-Dur Köchelverzeichnis 76 ist eine klassische Sinfonie in vier Sätzen, die möglicherweise von Wolfgang Amadeus Mozart komponiert wurde. Von dieser Sinfonie existiert kein Autograph. Die einzige Quelle war ein Stimmensatz aus dem Archiv des Verlegers Breitkopf & Härtel, der im Zweiten Weltkrieg jedoch vernichtet wurde.[1] https://www.youtube.com/watch?v=-8eGiMfCguo&list=OLAK5uy_m_3_9T7ZJItLUhr17ex-8Dsm7d1KRGxvA&index=13 Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Symphonie Nr. 6 in F-dur KV 43 Die Sinfonie F-Dur Köchelverzeichnis 43 komponierte Wolfgang Amadeus Mozart im Jahr 1767. Nach der Alten Mozart-Ausgabe führt die Sinfonie die Nummer 6. Das Autograph der Sinfonie Köchelverzeichnis (KV) 43 trägt den Titel: Sinfonia di Wolfgango Mozart à Vienne 1767. Über der Jahreszahl steht die später wieder ausgestrichene Bemerkung à olmutz. In Olmütz (Nordmähren) hielten sich die Mozarts nur einmal zwischen dem 26. Oktober und dem 23. Dezember 1767 auf, als sie abrupt aus dem pockenverseuchten Wien fliehen mussten, die Erkrankung beider Kinder aber doch nicht verhindern konnten. Auf der Flucht aus Wien machten sie in Brünn Station, und Leopold Mozart verschob wegen der Krankheit ein geplantes Konzert auf den Zeitpunkt der Rückreise. Am 10. Januar 1768 kehrten die Mozarts nach Wien zurück. Vermutlich wurde KV 43 zwischen dem 15. September und dem 23. Oktober 1767 in Wien komponiert, in Olmütz während Wolfgangs Genesung von den Pocken abgeschrieben und (möglicherweise) am 30. Dezember in Brünn aufgeführt.[1] AD: siehe oben Die Symphonie kann bei Youtube in den Nr. 17 – 20 nachgehört werden. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Symphonie Nr. 6 in F-dur KV 43 Die Sinfonie F-Dur Köchelverzeichnis 43 komponierte Wolfgang Amadeus Mozart im Jahr 1767. Nach der Alten Mozart-Ausgabe führt die Sinfonie die Nummer 6. Das Autograph der Sinfonie Köchelverzeichnis (KV) 43 trägt den Titel: Sinfonia di Wolfgango Mozart à Vienne 1767. Über der Jahreszahl steht die später wieder ausgestrichene Bemerkung à olmutz. In Olmütz (Nordmähren) hielten sich die Mozarts nur einmal zwischen dem 26. Oktober und dem 23. Dezember 1767 auf, als sie abrupt aus dem pockenverseuchten Wien fliehen mussten, die Erkrankung beider Kinder aber doch nicht verhindern konnten. Auf der Flucht aus Wien machten sie in Brünn Station, und Leopold Mozart verschob wegen der Krankheit ein geplantes Konzert auf den Zeitpunkt der Rückreise. Am 10. Januar 1768 kehrten die Mozarts nach Wien zurück. Vermutlich wurde KV 43 zwischen dem 15. September und dem 23. Oktober 1767 in Wien komponiert, in Olmütz während Wolfgangs Genesung von den Pocken abgeschrieben und (möglicherweise) am 30. Dezember in Brünn aufgeführt.[1] AD: siehe oben Die Symphonie kann bei Youtube in den Nr. 17 – 20 nachgehört werden. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Symphonie in G-dur KV Anh. 221 „Alte Lambacher“ Die Sinfonie G-Dur Köchelverzeichnis Anhang 221 komponierte Wolfgang Amadeus Mozart im Jahr 1766 in Den Haag. Das Werk wird teilweise auch als „Alte Lambacher“ Sinfonie bezeichnet. Anfang Januar 1769 machte die Familie Mozart auf ihren Reisen zwischen Salzburg und Wien u. a. in dem oberösterreichischen Benediktinerkloster Lambach Rast. Wie für viele bayerische und österreichische Klöster damals üblich, bot auch das Kloster Lambach Zimmer und Mahlzeiten für Durchreisende und unterhielt eine kleine Kapelle für die Liturgie sowie zur Unterhaltung. In der Familienkorrespondenz der Mozarts wird dieser Aufenthalt nicht gesondert erwähnt, so dass nur durch Notizen in zwei Sinfonie-Manuskripten der Aufenthalt bekannt ist.[1][2] Diese Manuskripte wurden Anfang des 20. Jahrhunderts als Kopien im Archiv des Klosters Lambach gefunden und stellen wahrscheinlich eine Schenkung der Mozarts als Anerkennung für die Gastfreundschaft dar.[3] Das eine trug im Titel „Del Sigre: Wolfgango Mozart. Dono Authoris 4.ta Jan. 769“[3] (umgangssprachlich „Alte Lambacher“), das andere den Namen „Leopoldo“ mit demselben Datum (umgangssprachlich „Neue Lambacher“). Alfred Einstein ging davon aus, dass das Wolfgang zugeschriebene Werk während des Wiener Aufenthalts von 1767/68 komponiert wurde, reihte sie entsprechend dem Datum des Lambacher Manuskripts in die Chronologie authentischer Werke ein und gab ihr in der dritten Auflage des Köchelverzeichnisses (KV) die Nummer 45a, was auf Anfang 1768 hinweist.[4] In weiteren Auflagen des Köchelverzeichnisses wurden diese Angaben beibehalten. Die Alte Lambacher wie auch die folgenden vier zeichnete Nikolaus Harnoncourt mit seinem Concentus im Dezember 1999 auf. Man kann diese Symphonie in Youtube nachhören_: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Symphonie in G-dur KV Anh. 221 „Alte Lambacher“ Die Sinfonie G-Dur Köchelverzeichnis Anhang 221 komponierte Wolfgang Amadeus Mozart im Jahr 1766 in Den Haag. Das Werk wird teilweise auch als „Alte Lambacher“ Sinfonie bezeichnet. Anfang Januar 1769 machte die Familie Mozart auf ihren Reisen zwischen Salzburg und Wien u. a. in dem oberösterreichischen Benediktinerkloster Lambach Rast. Wie für viele bayerische und österreichische Klöster damals üblich, bot auch das Kloster Lambach Zimmer und Mahlzeiten für Durchreisende und unterhielt eine kleine Kapelle für die Liturgie sowie zur Unterhaltung. In der Familienkorrespondenz der Mozarts wird dieser Aufenthalt nicht gesondert erwähnt, so dass nur durch Notizen in zwei Sinfonie-Manuskripten der Aufenthalt bekannt ist.[1][2] Diese Manuskripte wurden Anfang des 20. Jahrhunderts als Kopien im Archiv des Klosters Lambach gefunden und stellen wahrscheinlich eine Schenkung der Mozarts als Anerkennung für die Gastfreundschaft dar.[3] Das eine trug im Titel „Del Sigre: Wolfgango Mozart. Dono Authoris 4.ta Jan. 769“[3] (umgangssprachlich „Alte Lambacher“), das andere den Namen „Leopoldo“ mit demselben Datum (umgangssprachlich „Neue Lambacher“). Alfred Einstein ging davon aus, dass das Wolfgang zugeschriebene Werk während des Wiener Aufenthalts von 1767/68 komponiert wurde, reihte sie entsprechend dem Datum des Lambacher Manuskripts in die Chronologie authentischer Werke ein und gab ihr in der dritten Auflage des Köchelverzeichnisses (KV) die Nummer 45a, was auf Anfang 1768 hinweist.[4] In weiteren Auflagen des Köchelverzeichnisses wurden diese Angaben beibehalten. Die Alte Lambacher wie auch die folgenden vier zeichnete Nikolaus Harnoncourt mit seinem Concentus im Dezember 1999 auf. Man kann diese Symphonie in Youtube nachhören_: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀Nikolaus Harnoncourt, Wanderer zwischen Renaissance und Moderne
Die Eltern von Nikolaus Harnoncourt entstammten beide dem Adel. Der Vater Eberhard Harnoncourt (1896–1970) stammte aus dem luxemburgisch–lothringischen Geschlecht der Grafen de la Fontaine d’Harnoncourt-Unverzagt, die Mutter Ladislaja Johanna Franziska (1899–1997; „die wilde Laja“) war als gebürtige Gräfin von Meran eine Urenkelin des populären Erzherzogs Johann von Österreich.[6][7] Sein Vater, der eigentlich selbst Musiker werden wollte, hatte als ehemaliger Navigationsoffizier der Marine ein Technikstudium absolviert (Dipl.-Ing.), um in Berlin als Bauingenieur zu arbeiten. Aus erster Ehe brachte er zwei Kinder mit und wohnte damals in unmittelbarer Nachbarschaft von Bertolt Brecht und Helene Weigel in der Berliner Spichernstraße. Nikolaus Harnoncourt erhielt seinen (eigentlich zweiten) Vornamen nach dem Nikolaustag……
https://de.wikipedia.org/wiki/Nikolaus_Harnoncourt
Weiteres kann man ebenda lesen.
Die Eltern von Nikolaus Harnoncourt entstammten beide dem Adel. Der Vater Eberhard Harnoncourt (1896–1970) stammte aus dem luxemburgisch–lothringischen Geschlecht der Grafen de la Fontaine d’Harnoncourt-Unverzagt, die Mutter Ladislaja Johanna Franziska (1899–1997; „die wilde Laja“) war als gebürtige Gräfin von Meran eine Urenkelin des populären Erzherzogs Johann von Österreich.[6][7] Sein Vater, der eigentlich selbst Musiker werden wollte, hatte als ehemaliger Navigationsoffizier der Marine ein Technikstudium absolviert (Dipl.-Ing.), um in Berlin als Bauingenieur zu arbeiten. Aus erster Ehe brachte er zwei Kinder mit und wohnte damals in unmittelbarer Nachbarschaft von Bertolt Brecht und Helene Weigel in der Berliner Spichernstraße. Nikolaus Harnoncourt erhielt seinen (eigentlich zweiten) Vornamen nach dem Nikolaustag……
https://de.wikipedia.org/wiki/Nikolaus_Harnoncourt
Weiteres kann man ebenda lesen.
https://de.wikipedia.org/wiki/L%E2%80%99Orfeo
Weiteres kann man ebenda lesen.
Philippe Huttenlocher (Orfeo) Dietlinde Turban (Euridice) Trudeliese Schmidt (Music, Hope) Roland Hermann (Apollo) Glenys Linos (Messenger, Proserpina) Werner Gröschel (Plutone) Hans Franzen (Caronte) Peter Keller (First Shepherd) Francisco Araiza (Second Shepherd, First Spirit) .
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https://de.wikipedia.org/wiki/L%E2%80%99Orfeo
Weiteres kann man ebenda lesen.
Philippe Huttenlocher (Orfeo) Dietlinde Turban (Euridice) Trudeliese Schmidt (Music, Hope) Roland Hermann (Apollo) Glenys Linos (Messenger, Proserpina) Werner Gröschel (Plutone) Hans Franzen (Caronte) Peter Keller (First Shepherd) Francisco Araiza (Second Shepherd, First Spirit) .
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https://de.wikipedia.org/wiki/Marienvesper_(Monteverdi)
Weiteres kann man ebenda lesen.
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https://de.wikipedia.org/wiki/Marienvesper_(Monteverdi)
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1973 wurde die Oper unter der Regie von Peter Hall und dem Royal Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Raymond Leppard in Glyndebourne gespielt.[3] 2020 wurde die Oper unter der musikalischen Leitung von George Petrou während des Epidaurus-Festivals in Griechenland aufgeführt.[4]
https://de.wikipedia.org/wiki/Il_ritorno_d%E2%80%99Ulisse_in_patria
1973 wurde die Oper unter der Regie von Peter Hall und dem Royal Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Raymond Leppard in Glyndebourne gespielt.[3] 2020 wurde die Oper unter der musikalischen Leitung von George Petrou während des Epidaurus-Festivals in Griechenland aufgeführt.[4]
https://de.wikipedia.org/wiki/Il_ritorno_d%E2%80%99Ulisse_in_patria
https://de.wikipedia.org/wiki/L%E2%80%99incoronazione_di_Poppea
Weiteres kann man ebenda lesen.
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https://de.wikipedia.org/wiki/L%E2%80%99incoronazione_di_Poppea
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https://de.wikipedia.org/wiki/Ach_wie_fl%C3%BCchtig,_ach_wie_nichtig
Weiteres kann in dem Forum aller Bachkantaten in der Einspielung mit Helmuth Rilling nachgelesen werden.
Dies kann in der folgende Youtube-GA in den Nr. 1 – 6 nachgehört werden:
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https://de.wikipedia.org/wiki/Ach_wie_fl%C3%BCchtig,_ach_wie_nichtig
Weiteres kann in dem Forum aller Bachkantaten in der Einspielung mit Helmuth Rilling nachgelesen werden.
Dies kann in der folgende Youtube-GA in den Nr. 1 – 6 nachgehört werden:
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https://de.wikipedia.org/wiki/Wir_danken_dir,_Gott,_wir_danken_dir
Weiteres siehe da, aber auch in dem Kapitel über Helmuth Rilling, in dem (fast) alle Bach-Kantaten verzeichnet sind;
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https://de.wikipedia.org/wiki/Wir_danken_dir,_Gott,_wir_danken_dir
Weiteres siehe da, aber auch in dem Kapitel über Helmuth Rilling, in dem (fast) alle Bach-Kantaten verzeichnet sind;
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https://de.wikipedia.org/wiki/Schwingt_freudig_euch_empor
Weiteres kann ebenda oder hier im Forum in der Bach-Gesamtausgabe von Helmuth Rilling gelesen werden.
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https://de.wikipedia.org/wiki/Schwingt_freudig_euch_empor
Weiteres kann ebenda oder hier im Forum in der Bach-Gesamtausgabe von Helmuth Rilling gelesen werden.
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https://de.wikipedia.org/wiki/Nun_komm,_der_Heiden_Heiland,_BWV_61
Weiteres kann ebenda oder unter „Helmuth Rilling“ gelesen werden.
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https://de.wikipedia.org/wiki/Nun_komm,_der_Heiden_Heiland,_BWV_61
Weiteres kann ebenda oder unter „Helmuth Rilling“ gelesen werden.
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https://de.wikipedia.org/wiki/Wachet_auf,_ruft_uns_die_Stimme,_BWV_140
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https://de.wikipedia.org/wiki/Wachet_auf,_ruft_uns_die_Stimme,_BWV_140
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https://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachtsoratorium_(Bach)
Weiteres kann ebenda gelesen werden.
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https://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachtsoratorium_(Bach)
Weiteres kann ebenda gelesen werden.
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https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Sch%C3%B6pfung
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Dorothea Röschmann, Sopran, Michael Schade, Tenor und Christian Gerhaher, Bariton, und dies kann unter den Nr. 148 bis 179 bei Youtube nachhören:
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https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Sch%C3%B6pfung
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Dorothea Röschmann, Sopran, Michael Schade, Tenor und Christian Gerhaher, Bariton, und dies kann unter den Nr. 148 bis 179 bei Youtube nachhören:
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(komplettiert von Franz, Xaver Süßmayr, revidierte Edition von Franz Bayer)
https://de.wikipedia.org/wiki/Requiem_(Mozart)
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(komplettiert von Franz, Xaver Süßmayr, revidierte Edition von Franz Bayer)
https://de.wikipedia.org/wiki/Requiem_(Mozart)
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Die Aufnahme ist seit vielen Jahren in meiner Sammlung, und ich konnte sie für drei Konzerte, in denen ich im Chortenor mitwirkte, zu zusätzlichen Einübungssitzungen verwenden:
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Die Aufnahme ist seit vielen Jahren in meiner Sammlung, und ich konnte sie für drei Konzerte, in denen ich im Chortenor mitwirkte, zu zusätzlichen Einübungssitzungen verwenden:
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https://de.wikipedia.org/wiki/Christus_am_%C3%96lberge
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Laura Aikin, Sopran, Herbert Lippert, Tenor und Florian Boesch, Bariton:
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Laura Aikin, Sopran, Herbert Lippert, Tenor und Florian Boesch, Bariton:
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Beethoven selbst bezeichnete sie in seinen letzten Lebensjahren als sein gelungenstes Werk, und obgleich ihre Popularität nicht an viele seiner Sinfonien und Sonaten heranreicht, zeigt sie Beethoven auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft. Es handelt sich um seine zweite Messe nach der weniger bekannten Messe in C-Dur, op. 86 von 1807.
https://de.wikipedia.org/wiki/Missa_solemnis_(Beethoven)
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Beethoven selbst bezeichnete sie in seinen letzten Lebensjahren als sein gelungenstes Werk, und obgleich ihre Popularität nicht an viele seiner Sinfonien und Sonaten heranreicht, zeigt sie Beethoven auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft. Es handelt sich um seine zweite Messe nach der weniger bekannten Messe in C-Dur, op. 86 von 1807.
https://de.wikipedia.org/wiki/Missa_solemnis_(Beethoven)
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https://de.wikipedia.org/wiki/Messa_da_Requiem
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https://de.wikipedia.org/wiki/Ein_deutsches_Requiem
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Möglicherweise handelt es sich bei KV 16 nicht um Mozarts erste, sondern lediglich um die erste erhaltene Sinfonie. So ist das Autograph in Wolfgangs Handschrift, während Nannerl berichtet, dass sie ihrem Bruder bei der Niederschrift geholfen habe (s. o.). Wegen zahlreicher Änderungen an dem Werk kann Wolfgang von einem Überhandnehmen der Korrekturen jedoch veranlasst worden sein, die vorliegende Kopie anzufertigen und dabei einer zeitgenössischen Praxis gefolgt sein, nach der die Trompeten- und Paukenstimmen teilweise separat notiert wurden und dann auch ohne diese Stimmen kursierten – dies würde das Fehlen der von Nannerl erwähnten Trompeten und Pauken erklären.
Dafür könnte auch sprechen, dass Es-Dur sich zu einer von Mozart bevorzugten Trompetentonart entwickelte.
https://de.wikipedia.org/wiki/1._Sinfonie_(Mozart)
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Möglicherweise handelt es sich bei KV 16 nicht um Mozarts erste, sondern lediglich um die erste erhaltene Sinfonie. So ist das Autograph in Wolfgangs Handschrift, während Nannerl berichtet, dass sie ihrem Bruder bei der Niederschrift geholfen habe (s. o.). Wegen zahlreicher Änderungen an dem Werk kann Wolfgang von einem Überhandnehmen der Korrekturen jedoch veranlasst worden sein, die vorliegende Kopie anzufertigen und dabei einer zeitgenössischen Praxis gefolgt sein, nach der die Trompeten- und Paukenstimmen teilweise separat notiert wurden und dann auch ohne diese Stimmen kursierten – dies würde das Fehlen der von Nannerl erwähnten Trompeten und Pauken erklären.
Dafür könnte auch sprechen, dass Es-Dur sich zu einer von Mozart bevorzugten Trompetentonart entwickelte.
https://de.wikipedia.org/wiki/1._Sinfonie_(Mozart)
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https://de.wikipedia.org/wiki/4._Sinfonie_(Mozart)
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https://de.wikipedia.org/wiki/Sinfonie_KV_Anh._223_(Mozart)
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https://de.wikipedia.org/wiki/5._Sinfonie_(Mozart)
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https://de.wikipedia.org/wiki/Sinfonie_KV_76_(Mozart)
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AD: siehe oben
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https://de.wikipedia.org/wiki/6._Sinfonie_(Mozart)
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https://de.wikipedia.org/wiki/Sinfonie_KV_Anh._221_(Mozart)
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