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Mozart, Symphonie Nr. 28 in C-dur KV 200 Die Sinfonie C-Dur Köchelverzeichnis 200 komponierte Wolfgang Amadeus Mozart 1773 oder 1774 in Salzburg. Nach der Alten Mozart-Ausgabe trägt die Sinfonie die Nummer 28. Zu den Salzburger Sinfonien Köchelverzeichnis (KV) 162–202 allgemein siehe bei KV 162. Die von Mozart auf dem Autograph unleserlich gemachte Datumsangabe konnte auch mit moderner Technik nur teilweise rekonstruiert werden. Während über Monat (November) und Tag (wahrscheinlich 17., möglicherweise auch 12.) Einigkeit besteht, ist die Jahreszahl unklar: V. a. in älterer Literatur[1][2], darunter auch der Neuen Mozart-Ausgabe[3] und in Anlehnung daran bei Wolfgang Gersthofer (2007)[4] wird 1773 angenommen (da es vom Stil her zur im Jahr 1773 komponierten Sinfonie KV 201 passe und der November 1774 für die Arbeiten an der Oper La finta giardiniera ausgelastet sei), dagegen gibt Cliff Eisen (1991)[5] „1774 (1773?)“ und Volker Scherliess (2005)[6] „1774 (statt der zunächst gelesenen Jahreszahl 1773)“ an. Wenn letzteres zutrifft, ist die C-Dur – Sinfonie noch nach der D-Dur – Sinfonie KV 202 komponiert und damit die letzte der Salzburger Sinfoniegruppe. Die Ecksätze und das Andante weisen eine Coda auf. Alfred Einstein (1953)[1] hebt die besondere Bedeutung von KV 200 zusammen mit KV 183 und KV 201 hervor und vergleicht diese „Trias“ mit Mozarts letzten drei Sinfonien. Mozart verwendet in KV 200 sowohl „gelehrte“ als auch „galante“ Formen[6], z. B. die Imitation am Satzbeginn vom Allegro spiritoso einerseits, den lombardischen Rhythmus im selben Satz und im Andante andererseits. Trotz der Festlichkeit, die Tonart und Besetzung nahelegen, „überrascht das Werk an vielen Stellen mit kammermusikalisch zurückgenommener Haltung“[4], was sich v. a. im Kontrast zwischen Streicher- und Bläserklang äußert, z. B. im zweiten Thema des ersten Satzes, im Andante „mit seinen gedämpften Violinen und sparsam eingesetzten Holzbläserfarben“[2] oder im Trio des Menuetts. Nikolaus Harnoncourt nahm diese Symphonie mit dem Concertgebouw im Febraur 1988 in Amsterdam auf: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Symphonie Nr. 28 in C-dur KV 200 Die Sinfonie C-Dur Köchelverzeichnis 200 komponierte Wolfgang Amadeus Mozart 1773 oder 1774 in Salzburg. Nach der Alten Mozart-Ausgabe trägt die Sinfonie die Nummer 28. Zu den Salzburger Sinfonien Köchelverzeichnis (KV) 162–202 allgemein siehe bei KV 162. Die von Mozart auf dem Autograph unleserlich gemachte Datumsangabe konnte auch mit moderner Technik nur teilweise rekonstruiert werden. Während über Monat (November) und Tag (wahrscheinlich 17., möglicherweise auch 12.) Einigkeit besteht, ist die Jahreszahl unklar: V. a. in älterer Literatur[1][2], darunter auch der Neuen Mozart-Ausgabe[3] und in Anlehnung daran bei Wolfgang Gersthofer (2007)[4] wird 1773 angenommen (da es vom Stil her zur im Jahr 1773 komponierten Sinfonie KV 201 passe und der November 1774 für die Arbeiten an der Oper La finta giardiniera ausgelastet sei), dagegen gibt Cliff Eisen (1991)[5] „1774 (1773?)“ und Volker Scherliess (2005)[6] „1774 (statt der zunächst gelesenen Jahreszahl 1773)“ an. Wenn letzteres zutrifft, ist die C-Dur – Sinfonie noch nach der D-Dur – Sinfonie KV 202 komponiert und damit die letzte der Salzburger Sinfoniegruppe. Die Ecksätze und das Andante weisen eine Coda auf. Alfred Einstein (1953)[1] hebt die besondere Bedeutung von KV 200 zusammen mit KV 183 und KV 201 hervor und vergleicht diese „Trias“ mit Mozarts letzten drei Sinfonien. Mozart verwendet in KV 200 sowohl „gelehrte“ als auch „galante“ Formen[6], z. B. die Imitation am Satzbeginn vom Allegro spiritoso einerseits, den lombardischen Rhythmus im selben Satz und im Andante andererseits. Trotz der Festlichkeit, die Tonart und Besetzung nahelegen, „überrascht das Werk an vielen Stellen mit kammermusikalisch zurückgenommener Haltung“[4], was sich v. a. im Kontrast zwischen Streicher- und Bläserklang äußert, z. B. im zweiten Thema des ersten Satzes, im Andante „mit seinen gedämpften Violinen und sparsam eingesetzten Holzbläserfarben“[2] oder im Trio des Menuetts. Nikolaus Harnoncourt nahm diese Symphonie mit dem Concertgebouw im Febraur 1988 in Amsterdam auf: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Symphonie Nr. 29 in A-dur KV 201 Die Sinfonie A-Dur Köchelverzeichnis 201 komponierte Wolfgang Amadeus Mozart im Jahr 1774. Nach der Alten Mozart-Ausgabe trägt die Sinfonie die Nummer 29. Mozart vollendete die Sinfonie Köchelverzeichnis (KV) 201 am 6. April 1774 in Salzburg. Bezüglich Entstehungsgeschichte und Kompositionsanlass siehe bei KV 162. Mehrere Autoren[1][2][3][4][5][6] heben die Bedeutung dieser Sinfonie als vorläufigen Höhepunkt in Mozarts sinfonischem Schaffen hervor. Dies beruht neben der Länge und der ausformulierten „Sonatensatzform“ des ersten, zweiten und vierten Satzes, alle mit ausdrücklicher Coda, auf der Kontrapunktik insbesondere im ersten Satz und der Ausdrucksstärke (z. B. in der langen Durchführung im vierten Satz). „Es ist ein neues Gefühl für die Notwendigkeit der Vertiefung der Sinfonie durch imitatorische Belebung, ihre Rettung aus dem bloß Dekorativen durch kammermusikalische Feinheit. Die Instrumente wandeln ihren Charakter; die Geigen werden geistiger, die Bläser vermeiden alles Lärmende, die Figurationen alles Konventionelle. Der neue Geist dokumentiert sich in allen Sätzen (…).“[4] Diese Sinfonie und KV 183 sind die frühesten Mozart-Sinfonien, die sich im Konzertprogramm etabliert haben.[1][6] Nikolaus Harnoncourt und das Royal Concertgebouw nahmen diesen Sinfonie im Mai 1984 auf: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Symphonie Nr. 29 in A-dur KV 201 Die Sinfonie A-Dur Köchelverzeichnis 201 komponierte Wolfgang Amadeus Mozart im Jahr 1774. Nach der Alten Mozart-Ausgabe trägt die Sinfonie die Nummer 29. Mozart vollendete die Sinfonie Köchelverzeichnis (KV) 201 am 6. April 1774 in Salzburg. Bezüglich Entstehungsgeschichte und Kompositionsanlass siehe bei KV 162. Mehrere Autoren[1][2][3][4][5][6] heben die Bedeutung dieser Sinfonie als vorläufigen Höhepunkt in Mozarts sinfonischem Schaffen hervor. Dies beruht neben der Länge und der ausformulierten „Sonatensatzform“ des ersten, zweiten und vierten Satzes, alle mit ausdrücklicher Coda, auf der Kontrapunktik insbesondere im ersten Satz und der Ausdrucksstärke (z. B. in der langen Durchführung im vierten Satz). „Es ist ein neues Gefühl für die Notwendigkeit der Vertiefung der Sinfonie durch imitatorische Belebung, ihre Rettung aus dem bloß Dekorativen durch kammermusikalische Feinheit. Die Instrumente wandeln ihren Charakter; die Geigen werden geistiger, die Bläser vermeiden alles Lärmende, die Figurationen alles Konventionelle. Der neue Geist dokumentiert sich in allen Sätzen (…).“[4] Diese Sinfonie und KV 183 sind die frühesten Mozart-Sinfonien, die sich im Konzertprogramm etabliert haben.[1][6] Nikolaus Harnoncourt und das Royal Concertgebouw nahmen diesen Sinfonie im Mai 1984 auf: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Symphonie Nr. 30 in D-durr KV 202 Die Sinfonie D-Dur Köchelverzeichnis 202 komponierte Wolfgang Amadeus Mozart im Frühjahr 1774 in Salzburg. Nach der Alten Mozart-Ausgabe trägt die Sinfonie die Nummer 30. Bezüglich Entstehungsgeschichte und Kompositionsanlass der „Salzburger Sinfonien“ siehe bei KV 162. Die Sinfonie Köchelverzeichnis (KV) 202 ist vom 5. Mai 1774 datiert.[1] Das Werk wird in der Literatur teilweise als „rückschrittlich“ bewertet: „Denn sie ist keine Finalsinfonie, der letzte Satz ist nicht viel mehr als ein „Kehraus“, an dem nur merkwürdig ist, dass er thematisch wieder mit dem ersten zusammenhängt; das „Andantino con moto“, nur für die Streicher, könnte auch in einem der Wiener Quartette à la Haydn stehen, das Menuett ist nicht sehr charakteristisch, und der erste, am schwersten wiegende Satz wendet nur die an der g-moll– und A-dur-Sinfonie erworbene Technik auf ein etwas disparates Material an. Wie in jenen Quartetten, so hat Joseph Haydn in dieser Sinfonie Mozart das Konzept verrückt: es gibt auch bei Mozart solche Fälle, in denen die empfängliche Seele nicht stark genug ist, einen mächtigen Eindruck ganz zu verarbeiten.“[2] Nach Arnold Werner-Jensen[3] würde KV 202 wahrscheinlich etwas höher geschätzt werden, stände das Werk „nicht im Schatten der vorangehenden bedeutenden Schwestern.“ Trotzdem bedeute die Sinfonie „einen Rückschritt in die Konvention, oder besser: in die ‚Normalität‘ der Symphonien vom Frühjahr 1773“, da ihre Sätze „unpersönlicher“ gehalten seien und das vorher neu gewonnene Gewicht des Finalsatzese hier wieder deutlich reduziert werde. Wie auch bei einigen anderen der 1773/74 in Salzburg entstandenen Sinfonien, hat Mozart auch bei KV 202 das Datum im Autograph unkenntlich gemacht; wahrscheinlich, um später in Wien (1783) vor den Kopisten zu verbergen, dass es sich um ein älteres Werk handelt. Die Symphonie wurde im Januar/Februar 1988 in Amsterdam aufgenommen: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Symphonie Nr. 30 in D-durr KV 202 Die Sinfonie D-Dur Köchelverzeichnis 202 komponierte Wolfgang Amadeus Mozart im Frühjahr 1774 in Salzburg. Nach der Alten Mozart-Ausgabe trägt die Sinfonie die Nummer 30. Bezüglich Entstehungsgeschichte und Kompositionsanlass der „Salzburger Sinfonien“ siehe bei KV 162. Die Sinfonie Köchelverzeichnis (KV) 202 ist vom 5. Mai 1774 datiert.[1] Das Werk wird in der Literatur teilweise als „rückschrittlich“ bewertet: „Denn sie ist keine Finalsinfonie, der letzte Satz ist nicht viel mehr als ein „Kehraus“, an dem nur merkwürdig ist, dass er thematisch wieder mit dem ersten zusammenhängt; das „Andantino con moto“, nur für die Streicher, könnte auch in einem der Wiener Quartette à la Haydn stehen, das Menuett ist nicht sehr charakteristisch, und der erste, am schwersten wiegende Satz wendet nur die an der g-moll– und A-dur-Sinfonie erworbene Technik auf ein etwas disparates Material an. Wie in jenen Quartetten, so hat Joseph Haydn in dieser Sinfonie Mozart das Konzept verrückt: es gibt auch bei Mozart solche Fälle, in denen die empfängliche Seele nicht stark genug ist, einen mächtigen Eindruck ganz zu verarbeiten.“[2] Nach Arnold Werner-Jensen[3] würde KV 202 wahrscheinlich etwas höher geschätzt werden, stände das Werk „nicht im Schatten der vorangehenden bedeutenden Schwestern.“ Trotzdem bedeute die Sinfonie „einen Rückschritt in die Konvention, oder besser: in die ‚Normalität‘ der Symphonien vom Frühjahr 1773“, da ihre Sätze „unpersönlicher“ gehalten seien und das vorher neu gewonnene Gewicht des Finalsatzese hier wieder deutlich reduziert werde. Wie auch bei einigen anderen der 1773/74 in Salzburg entstandenen Sinfonien, hat Mozart auch bei KV 202 das Datum im Autograph unkenntlich gemacht; wahrscheinlich, um später in Wien (1783) vor den Kopisten zu verbergen, dass es sich um ein älteres Werk handelt. Die Symphonie wurde im Januar/Februar 1988 in Amsterdam aufgenommen: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Symphonie Nr. 31 in D-dur KV 297 „Pariser“ Die Sinfonie D-Dur Köchelverzeichnis 297, genannt Pariser Sinfonie, komponierte Wolfgang Amadeus Mozart 1778 in Paris. Nach der Alten Mozart-Ausgabe trägt die Sinfonie die Nummer 31. Am 23. März 1778 kam Mozart mit seiner Mutter Anna Maria Mozart in Paris an, nachdem er seine Stellung in Salzburg gekündigt und in München, Augsburg und Mannheim vergeblich versucht hatte, eine Anstellung zu finden. Es war Mozarts dritter Aufenthalt in Paris. Mozart bekam von Joseph Legros (manchmal auch Le Gros), dem Leiter des Concert spirituel, den Auftrag für eine Sinfonia concertante mit solistischer Bläserbesetzung. Diese sollte speziell für die vier Bläser des bekannten Mannheimer Orchesters komponiert werden, die mit Mozart von Mannheim nach Paris gereist waren. Mozart komponierte das Werk (Köchelverzeichnis 297B), zur Aufführung kam es aber aufgrund einer offensichtlichen Intrige nicht: Es wurde stattdessen eine Sinfonia concertante von Giovanni Giuseppe Cambini aufgeführt. Zur Wiedergutmachung erhielt Mozart einen neuen Auftrag von Legros: Er sollte eine große Sinfonie für das Concert spirituel schreiben. Mozart nahm an und spielte die fertige Sinfonie am 12. Juni 1778 zwei Bekannten in Paris am Klavier vor. Dazu schreibt er in einem Brief: „Sie hat allen beeden überaus wohl gefallen. Ich bin auch sehr wohl damit zufrieden. Ob es aber gefällt, das weiß ich nicht, – und die Wahrzeit zu sagen, liegt mir sehr wenig daran; denn, wem wird sie nicht gefallen? Den wenigen gescheidten Franzosen, die da sind, stehe ich gut dafür, dass sie gefällt; den Dummen, – da sehe ich kein großes Unglück, wenn sie ihnen nicht gefällt. Ich habe aber doch Hoffnung, dass die Esel auch etwas darin finden, das ihnen gefallen kann; und dann habe ich ja den premier coup d’archet[1] nicht verfehlt! – und das ist ja genug.“[2] Auch die Ur-Aufführung der Sinfonie am Fronleichnamstag (18. Juni 1778) wurde dann nach Mozarts Angaben ein Erfolg, nachdem die Proben unbefriedigend waren: „Bey der Prob war es mir sehr bange, denn ich habe mein Lebtag nichts schlechteres gehört, Sie können sich nicht vorstellen, wie sie die Sinfonie 2 Mal nach einander herunter gehudelt und herunter gekratzt haben.“[2] Die Aufnahme in Amsterdam ging im September 1981 vonstatten. Man kann sie in Youtube nachhören: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Symphonie Nr. 31 in D-dur KV 297 „Pariser“ Die Sinfonie D-Dur Köchelverzeichnis 297, genannt Pariser Sinfonie, komponierte Wolfgang Amadeus Mozart 1778 in Paris. Nach der Alten Mozart-Ausgabe trägt die Sinfonie die Nummer 31. Am 23. März 1778 kam Mozart mit seiner Mutter Anna Maria Mozart in Paris an, nachdem er seine Stellung in Salzburg gekündigt und in München, Augsburg und Mannheim vergeblich versucht hatte, eine Anstellung zu finden. Es war Mozarts dritter Aufenthalt in Paris. Mozart bekam von Joseph Legros (manchmal auch Le Gros), dem Leiter des Concert spirituel, den Auftrag für eine Sinfonia concertante mit solistischer Bläserbesetzung. Diese sollte speziell für die vier Bläser des bekannten Mannheimer Orchesters komponiert werden, die mit Mozart von Mannheim nach Paris gereist waren. Mozart komponierte das Werk (Köchelverzeichnis 297B), zur Aufführung kam es aber aufgrund einer offensichtlichen Intrige nicht: Es wurde stattdessen eine Sinfonia concertante von Giovanni Giuseppe Cambini aufgeführt. Zur Wiedergutmachung erhielt Mozart einen neuen Auftrag von Legros: Er sollte eine große Sinfonie für das Concert spirituel schreiben. Mozart nahm an und spielte die fertige Sinfonie am 12. Juni 1778 zwei Bekannten in Paris am Klavier vor. Dazu schreibt er in einem Brief: „Sie hat allen beeden überaus wohl gefallen. Ich bin auch sehr wohl damit zufrieden. Ob es aber gefällt, das weiß ich nicht, – und die Wahrzeit zu sagen, liegt mir sehr wenig daran; denn, wem wird sie nicht gefallen? Den wenigen gescheidten Franzosen, die da sind, stehe ich gut dafür, dass sie gefällt; den Dummen, – da sehe ich kein großes Unglück, wenn sie ihnen nicht gefällt. Ich habe aber doch Hoffnung, dass die Esel auch etwas darin finden, das ihnen gefallen kann; und dann habe ich ja den premier coup d’archet[1] nicht verfehlt! – und das ist ja genug.“[2] Auch die Ur-Aufführung der Sinfonie am Fronleichnamstag (18. Juni 1778) wurde dann nach Mozarts Angaben ein Erfolg, nachdem die Proben unbefriedigend waren: „Bey der Prob war es mir sehr bange, denn ich habe mein Lebtag nichts schlechteres gehört, Sie können sich nicht vorstellen, wie sie die Sinfonie 2 Mal nach einander herunter gehudelt und herunter gekratzt haben.“[2] Die Aufnahme in Amsterdam ging im September 1981 vonstatten. Man kann sie in Youtube nachhören: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Symphonie Nr. 32 in G-dur KV 318 Die Sinfonie G-Dur Köchelverzeichnis 318 komponierte Wolfgang Amadeus Mozart 1779 in Salzburg. Nach der Alten Mozart-Ausgabe trägt die Sinfonie die Nummer 32. Mozart schrieb die Sinfonie, die vom 26. April 1779 datiert ist,[1] kurz nach seiner Rückkehr aus Paris in Salzburg. Sie ist mit ihren drei ineinander übergehenden Sätzen im Stil einer italienischen Ouvertüre gehalten, wobei der letzte Satz die reprisenartige Wiederholung des ersten ist. Hervorzuheben sind die große Besetzung mit vier statt der sonst üblichen zwei Hörner sowie einige klangliche Effekte (z. B. Crescendo, klangfarbenreiche Bläsereinwürfe, Tremolo und kurzfristige Wechsel von forte und piano). Ob die Sinfonie ursprünglich als Einleitung einer (eigenen) Oper konzipiert war, ist unklar; mögliche Kandidaten hierfür sind Zaide Köchelverzeichnis (KV) 344[1][2][3] sowie Thamos, König in Ägypten KV 345.[1] Mozart benutzte das Werk 1785 erneut für eine Aufführung von Francesco Bianchis La villanella rapita.[1] Diese Symphonie wurde im Concertgebouw im Juni 1984 aufgenommen: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Symphonie Nr. 32 in G-dur KV 318 Die Sinfonie G-Dur Köchelverzeichnis 318 komponierte Wolfgang Amadeus Mozart 1779 in Salzburg. Nach der Alten Mozart-Ausgabe trägt die Sinfonie die Nummer 32. Mozart schrieb die Sinfonie, die vom 26. April 1779 datiert ist,[1] kurz nach seiner Rückkehr aus Paris in Salzburg. Sie ist mit ihren drei ineinander übergehenden Sätzen im Stil einer italienischen Ouvertüre gehalten, wobei der letzte Satz die reprisenartige Wiederholung des ersten ist. Hervorzuheben sind die große Besetzung mit vier statt der sonst üblichen zwei Hörner sowie einige klangliche Effekte (z. B. Crescendo, klangfarbenreiche Bläsereinwürfe, Tremolo und kurzfristige Wechsel von forte und piano). Ob die Sinfonie ursprünglich als Einleitung einer (eigenen) Oper konzipiert war, ist unklar; mögliche Kandidaten hierfür sind Zaide Köchelverzeichnis (KV) 344[1][2][3] sowie Thamos, König in Ägypten KV 345.[1] Mozart benutzte das Werk 1785 erneut für eine Aufführung von Francesco Bianchis La villanella rapita.[1] Diese Symphonie wurde im Concertgebouw im Juni 1984 aufgenommen: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. 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Dies hielt Mozart aber nicht davon ab, das Werk ein Jahr später zusammen mit den Sinfonien KV 338, KV 385 und KV 425 dem Fürsten Fürstenberg in Donaueschingen anzubieten (Brief vom 8. August 1786): „Da S(eine): D(urchlaucht): ein Orchestre besitzen, so könnten Hochdieselben eigenst nur für ihren Hof allein von mir gesetzte Stücke besizen, welches nach meiner geringen Einsicht sehr angenehm seyn würde.“[1] Die Sinfonie entfaltet trotz der Beschränkung auf ein „kleines“ Orchester eine Fülle von Klangfarben und hat insgesamt einen „fast schon kammermusikalischen“,[2] „spielerischen“[1] Charakter bzw. „etwas Federleichtes“[3] – insbesondere im Vergleich zur Sinfonie C-Dur KV 338. Möglicherweise wollte Mozart mit der kleinen Besetzung das Werk auch für Adlige attraktiv machen, die sich große Orchester nicht leisten konnten.[2] Eine Gemeinsamkeit der Sätze 1, 2 und 4 ist, dass in ihren Mittelteilen neue Motive auftreten, die mehrstimmig verarbeitet werden. Diese Symphonie nahmen Nikolaus Harnoncourt und die Amsterdamer im September 1991 auf: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Symphonie Nr. 33 in B-dur KV 319 Die Sinfonie B-Dur Köchelverzeichnis 319 komponierte Wolfgang Amadeus Mozart 1779 in Salzburg. Nach der Alten Mozart-Ausgabe trägt die Sinfonie die Nummer 33. Das Autograph der Sinfonie Köchelverzeichnis (KV) 319 ist datiert vom 9. Juli 1779 und in Salzburg entstanden. Mozart hatte gemäß dem Salzburger Geschmack ursprünglich nur drei Sätze vorgesehen und komponierte später (die Angaben schwanken zwischen 1782 und 1785) ein Menuett für Aufführungen in Wien nach.[1] Im Jahr 1785 gab Mozart das Werk zusammen mit der auf vier Sätze gekürzten Sinfonie (ursprünglich Serenade) KV 385 beim Wiener Verlagshaus Artaria in Druck; damit ist KV 319 eine der wenigen Sinfonien, die zu Mozarts Lebzeiten veröffentlicht wurden. Dies hielt Mozart aber nicht davon ab, das Werk ein Jahr später zusammen mit den Sinfonien KV 338, KV 385 und KV 425 dem Fürsten Fürstenberg in Donaueschingen anzubieten (Brief vom 8. August 1786): „Da S(eine): D(urchlaucht): ein Orchestre besitzen, so könnten Hochdieselben eigenst nur für ihren Hof allein von mir gesetzte Stücke besizen, welches nach meiner geringen Einsicht sehr angenehm seyn würde.“[1] Die Sinfonie entfaltet trotz der Beschränkung auf ein „kleines“ Orchester eine Fülle von Klangfarben und hat insgesamt einen „fast schon kammermusikalischen“,[2] „spielerischen“[1] Charakter bzw. „etwas Federleichtes“[3] – insbesondere im Vergleich zur Sinfonie C-Dur KV 338. Möglicherweise wollte Mozart mit der kleinen Besetzung das Werk auch für Adlige attraktiv machen, die sich große Orchester nicht leisten konnten.[2] Eine Gemeinsamkeit der Sätze 1, 2 und 4 ist, dass in ihren Mittelteilen neue Motive auftreten, die mehrstimmig verarbeitet werden. Diese Symphonie nahmen Nikolaus Harnoncourt und die Amsterdamer im September 1991 auf: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. 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Es war Mozarts erster öffentlicher Auftritt in Wien seit seiner „Wunderkindzeit“.[2] Charakteristisch für das Werk ist der pompöse, etwas barocke Charakter mit seinen (in den Ecksätzen) blockhaften Wechseln von Forte und Piano bzw. Moll und Dur (von „Licht und Schatten“[1]) sowie die Struktur von oft nur ein bis zwei Takte langen Motiven, die aneinandergereiht und wie Bausteine kombiniert werden. Michael Kontarsky (2007)[2] schreibt z. B. zum ersten Satz: „Wir erleben ein Kaleidoskop an unterschiedlichen Motiven, die sich – buchstäblich – im Wege stehen, aber gemeinsam eine atemberaubende musikalische Dynamik entwickeln.“ Der Musikwissenschaftler Alfred Einstein (1953)[3] äußert sich ähnlich, ebenfalls zum ersten Satz: „Da färbt Mozart bereits in der Exposition die Helligkeiten von C-dur und G-dur durch allerlei gebrochene Lichter: F-dur, f-moll, g-moll, D-dur, e-moll: der Weg von Tonica zu Dominante ist nicht eben und ist voller aufregender Ereignisse.“ Im Autograph beginnt nach dem ersten Satz ein Menuett, dessen Anfang aber durchgestrichen und die Fortsetzung offenbar herausgetrennt wurde. Der Grund dafür ist unbekannt.[1] Damit nicht identisch ist das Menuett KV 409, das 1782/1783 in Wien entstand. Alfred Einstein (1953)[3] ist der Auffassung, dass Mozart KV 409 für KV 338 nachkomponiert habe, um aus dem dreisätzigen italienischen Typus eine viersätzige Sinfonie vom Wiener Stil zu schaffen. Zwar weist das Menuett Flöten auf, die bei KV 338 fehlen, Einstein meint jedoch, dass Mozart die Flöten später auch bei Ecksätzen von KV 338 nachgetragen habe. Andere Autoren[1][2] sehen dagegen in den Flöten ein gewichtiges Argument dafür, dass KV 409 nicht für KV 338 konzipiert war. Wahrscheinlich hat Mozart KV 409 als selbständig aufzuführendes Stück gedacht, beispielsweise für die von ihm selbst veranstalteten musikalischen Akademien Anfang der 1780er Jahre. Diese Symphonie wurde im November 1989 aufgenommen: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Symphonie Nr. 34 in C-dur KV 338 Die Sinfonie C-Dur Köchelverzeichnis 338, kurz KV 338, komponierte Wolfgang Amadeus Mozart 1780 in Salzburg. Nach der Alten Mozart-Ausgabe trägt die Sinfonie die Nummer 34. Das Autograph ist datiert vom 29. August 1780. Über die näheren Umstände der Komposition und ihre Bestimmung ist nichts bekannt. Die Sinfonie Köchelverzeichnis (KV) 338 ist die letzte der in Salzburg geschriebenen Sinfonien: Nach seinem Bruch mit dem Erzbischof verließ Mozart die Stadt und zog nach Wien, wo er am 16. März 1781 ankam.[1] Dort wurde KV 338 vermutlich am 3. April 1781 in einer Akademie der „Tonkünstler-Societät“ aufgeführt. Es war Mozarts erster öffentlicher Auftritt in Wien seit seiner „Wunderkindzeit“.[2] Charakteristisch für das Werk ist der pompöse, etwas barocke Charakter mit seinen (in den Ecksätzen) blockhaften Wechseln von Forte und Piano bzw. Moll und Dur (von „Licht und Schatten“[1]) sowie die Struktur von oft nur ein bis zwei Takte langen Motiven, die aneinandergereiht und wie Bausteine kombiniert werden. Michael Kontarsky (2007)[2] schreibt z. B. zum ersten Satz: „Wir erleben ein Kaleidoskop an unterschiedlichen Motiven, die sich – buchstäblich – im Wege stehen, aber gemeinsam eine atemberaubende musikalische Dynamik entwickeln.“ Der Musikwissenschaftler Alfred Einstein (1953)[3] äußert sich ähnlich, ebenfalls zum ersten Satz: „Da färbt Mozart bereits in der Exposition die Helligkeiten von C-dur und G-dur durch allerlei gebrochene Lichter: F-dur, f-moll, g-moll, D-dur, e-moll: der Weg von Tonica zu Dominante ist nicht eben und ist voller aufregender Ereignisse.“ Im Autograph beginnt nach dem ersten Satz ein Menuett, dessen Anfang aber durchgestrichen und die Fortsetzung offenbar herausgetrennt wurde. Der Grund dafür ist unbekannt.[1] Damit nicht identisch ist das Menuett KV 409, das 1782/1783 in Wien entstand. Alfred Einstein (1953)[3] ist der Auffassung, dass Mozart KV 409 für KV 338 nachkomponiert habe, um aus dem dreisätzigen italienischen Typus eine viersätzige Sinfonie vom Wiener Stil zu schaffen. Zwar weist das Menuett Flöten auf, die bei KV 338 fehlen, Einstein meint jedoch, dass Mozart die Flöten später auch bei Ecksätzen von KV 338 nachgetragen habe. Andere Autoren[1][2] sehen dagegen in den Flöten ein gewichtiges Argument dafür, dass KV 409 nicht für KV 338 konzipiert war. Wahrscheinlich hat Mozart KV 409 als selbständig aufzuführendes Stück gedacht, beispielsweise für die von ihm selbst veranstalteten musikalischen Akademien Anfang der 1780er Jahre. Diese Symphonie wurde im November 1989 aufgenommen: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Symphonie Nr. 35 in D-dur KV 385, „Haffner-Symphonie“ Die Sinfonie D-Dur Köchelverzeichnis 385 komponierte Wolfgang Amadeus Mozart 1782 in Wien. Nach der Alten Mozart-Ausgabe trägt die Sinfonie die Nummer 35. Sie wird nach ihrer Entstehungsgeschichte auch „Haffner-Sinfonie“ genannt. Aus Anlass der Verleihung des Adelstitels „Edler von Innbachhausen“[1] an Sigmund Haffner d. J., Humanist und Sohn des Salzburger Bürgermeisters Sigmund Haffner d. Ä., wurde von einer unbekannten[2] Person über Leopold Mozart bei Wolfgang Amadeus Mozart eine Serenade in Auftrag gegeben. Mozart hatte sechs Jahre zuvor bereits die „Haffner-Serenade“ (Köchelverzeichnis 250) aus Anlass der Hochzeit von Sigmund Haffners (d. J.) Schwester Marie Elisabeth komponiert. In Briefen machte Leopold Mozart seinem Sohn Druck, das Werk doch endlich nach Salzburg zu schicken. Wolfgang war jedoch neben der Arbeit an der Serenade c-Moll Köchelverzeichnis (KV) 388 u. a. gerade dabei, seine Oper Die Entführung aus dem Serail für Blasinstrumente einzurichten. Zudem stand seine Hochzeit mit Constanze Weber am 4. August 1782 bevor. Stückweise schickte er das offenbar in Eile[1] komponierte Werk zu seinem Vater. „Mein Herz ist unruhig, mein Kopf ist verwirrt“, schrieb Wolfgang am 27. Juli 1782 in dem Brief, dem bereits der erste Satz beilag.[3] Einige Monate später bat Wolfgang den Vater, das Werk aus Salzburg zurückzuschicken: „und daß wenn sie eine gelegenheit finden, Sie die güte haben möchten mir die Neue Sinfonie die ich ihnen für den Hafner geschrieben, zu schicken; wenn ich sie nur bis die fasten gewis habe, denn ich möchte sie gerne in meiner accademie machen“ (Brief vom 21. Dezember 1782).[4][5] Daraufhin ließ sich nun Leopold Zeit: Erst am 15. Februar 1783 bestätigte Wolfgang in einem Brief den Empfang des Werkes und meinte dann überrascht, dass er es vollständig vergessen hatte: „[…] Die Neue Haffner Sinfonie hat mich ganz surpreniert – dann ich wusste kein Wort mehr davon; – die muß gewis guten Effect machen […].“[4] Auffällig ist, dass Mozart das Werk in den Briefen mit „Sinfonie“ statt „Serenade“ bezeichnete, was darauf schließen lässt, dass die Gattungsbegriffe damals noch nicht festgelegt waren.[1] Für die Wiener Aufführung fügte Mozart Flöten und Klarinetten in den ersten und vierten Satz ein und ließ den Marsch sowie eines der Menuette weg. In dieser Sinfonie-Form, in der es bis heute überliefert ist, wurde das Werk am 23. März 1783 in Wien im ausverkauften Burgtheater aufgeführt.[1] Diese Symphonie wurde in Amsterdam von Nikolaus Harnoncourt und dem Concertgebouw im November 1980 aufgenommen: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Symphonie Nr. 35 in D-dur KV 385, „Haffner-Symphonie“ Die Sinfonie D-Dur Köchelverzeichnis 385 komponierte Wolfgang Amadeus Mozart 1782 in Wien. Nach der Alten Mozart-Ausgabe trägt die Sinfonie die Nummer 35. Sie wird nach ihrer Entstehungsgeschichte auch „Haffner-Sinfonie“ genannt. Aus Anlass der Verleihung des Adelstitels „Edler von Innbachhausen“[1] an Sigmund Haffner d. J., Humanist und Sohn des Salzburger Bürgermeisters Sigmund Haffner d. Ä., wurde von einer unbekannten[2] Person über Leopold Mozart bei Wolfgang Amadeus Mozart eine Serenade in Auftrag gegeben. Mozart hatte sechs Jahre zuvor bereits die „Haffner-Serenade“ (Köchelverzeichnis 250) aus Anlass der Hochzeit von Sigmund Haffners (d. J.) Schwester Marie Elisabeth komponiert. In Briefen machte Leopold Mozart seinem Sohn Druck, das Werk doch endlich nach Salzburg zu schicken. Wolfgang war jedoch neben der Arbeit an der Serenade c-Moll Köchelverzeichnis (KV) 388 u. a. gerade dabei, seine Oper Die Entführung aus dem Serail für Blasinstrumente einzurichten. Zudem stand seine Hochzeit mit Constanze Weber am 4. August 1782 bevor. Stückweise schickte er das offenbar in Eile[1] komponierte Werk zu seinem Vater. „Mein Herz ist unruhig, mein Kopf ist verwirrt“, schrieb Wolfgang am 27. Juli 1782 in dem Brief, dem bereits der erste Satz beilag.[3] Einige Monate später bat Wolfgang den Vater, das Werk aus Salzburg zurückzuschicken: „und daß wenn sie eine gelegenheit finden, Sie die güte haben möchten mir die Neue Sinfonie die ich ihnen für den Hafner geschrieben, zu schicken; wenn ich sie nur bis die fasten gewis habe, denn ich möchte sie gerne in meiner accademie machen“ (Brief vom 21. Dezember 1782).[4][5] Daraufhin ließ sich nun Leopold Zeit: Erst am 15. Februar 1783 bestätigte Wolfgang in einem Brief den Empfang des Werkes und meinte dann überrascht, dass er es vollständig vergessen hatte: „[…] Die Neue Haffner Sinfonie hat mich ganz surpreniert – dann ich wusste kein Wort mehr davon; – die muß gewis guten Effect machen […].“[4] Auffällig ist, dass Mozart das Werk in den Briefen mit „Sinfonie“ statt „Serenade“ bezeichnete, was darauf schließen lässt, dass die Gattungsbegriffe damals noch nicht festgelegt waren.[1] Für die Wiener Aufführung fügte Mozart Flöten und Klarinetten in den ersten und vierten Satz ein und ließ den Marsch sowie eines der Menuette weg. In dieser Sinfonie-Form, in der es bis heute überliefert ist, wurde das Werk am 23. März 1783 in Wien im ausverkauften Burgtheater aufgeführt.[1] Diese Symphonie wurde in Amsterdam von Nikolaus Harnoncourt und dem Concertgebouw im November 1980 aufgenommen: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Symphonie Nr. 36 in C-dur KV 425 „Linzer“ Die Sinfonie C-Dur Köchelverzeichnis 425 („Linzer Sinfonie“) komponierte Wolfgang Amadeus Mozart im November 1783 in Linz. amit Vater, Schwester und Freunde seine frisch angetraute Frau Constanze kennenlernen konnten, unternahm Mozart im Herbst 1783 eine Reise nach Salzburg. Der Vater blieb jedoch ungerührt, und Constanze war über den frostigen Empfang ebenso wie Wolfgang offenbar sehr betrübt.[1] Auf dem Rückweg machten er und seine Frau in Linz Station und wurden dort von Johann Joseph Anton Graf Thun, einem alten Gönner Mozarts, regelrecht abgefangen. Sie verbrachten daraufhin bei diesem einige Tage, und der Graf lud Mozart ein, ein Konzert zu geben. Mozart schreibt dazu im Brief an seinen Vater vom 31. Oktober: „Dienstag als den 4. November werde ich hier im theater academie geben. – und weil ich keine einzige Simphonie bey mir habe, so schreibe ich über hals und kopf an einer neuen, welche bis dahin fertig seyn muß.“[2] Ihm blieb dazu von Donnerstag, 30.Oktober, bis zum darauffolgenden Dienstag (4.November) Zeit. Die Uraufführung fand am 4.November im Ballhaus von Linz statt. Mozart nahm die Sinfonie dann von Linz mit nach Wien, wo eine weitere Aufführung im Rahmen einer von ihm veranstalteten Akademie am 1.April 1784 stattfand. Möglicherweise hat Mozart für den Aufenthalt in Linz auch die Einleitung zu einer Sinfonie Michael Haydns komponiert (Köchelverzeichnis 444), die früher fälschlicherweise als „Sinfonie Nr.37“ komplett Mozart zugerechnet und z.T. als „Linzer Sinfonie“ bezeichnet wurde. Neal Zaslaw ist jedoch der Ansicht, dass dieses Werk erst nach der Rückkehr von der Reise in Wien entstand.[3] Die Aufnahme dieser Symphonie entstand im November 1984 in Amsterdam: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. https://www.youtube.com/watch?v=NdmWn9j–Vw Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Symphonie Nr. 36 in C-dur KV 425 „Linzer“ Die Sinfonie C-Dur Köchelverzeichnis 425 („Linzer Sinfonie“) komponierte Wolfgang Amadeus Mozart im November 1783 in Linz. amit Vater, Schwester und Freunde seine frisch angetraute Frau Constanze kennenlernen konnten, unternahm Mozart im Herbst 1783 eine Reise nach Salzburg. Der Vater blieb jedoch ungerührt, und Constanze war über den frostigen Empfang ebenso wie Wolfgang offenbar sehr betrübt.[1] Auf dem Rückweg machten er und seine Frau in Linz Station und wurden dort von Johann Joseph Anton Graf Thun, einem alten Gönner Mozarts, regelrecht abgefangen. Sie verbrachten daraufhin bei diesem einige Tage, und der Graf lud Mozart ein, ein Konzert zu geben. Mozart schreibt dazu im Brief an seinen Vater vom 31. Oktober: „Dienstag als den 4. November werde ich hier im theater academie geben. – und weil ich keine einzige Simphonie bey mir habe, so schreibe ich über hals und kopf an einer neuen, welche bis dahin fertig seyn muß.“[2] Ihm blieb dazu von Donnerstag, 30.Oktober, bis zum darauffolgenden Dienstag (4.November) Zeit. Die Uraufführung fand am 4.November im Ballhaus von Linz statt. Mozart nahm die Sinfonie dann von Linz mit nach Wien, wo eine weitere Aufführung im Rahmen einer von ihm veranstalteten Akademie am 1.April 1784 stattfand. Möglicherweise hat Mozart für den Aufenthalt in Linz auch die Einleitung zu einer Sinfonie Michael Haydns komponiert (Köchelverzeichnis 444), die früher fälschlicherweise als „Sinfonie Nr.37“ komplett Mozart zugerechnet und z.T. als „Linzer Sinfonie“ bezeichnet wurde. Neal Zaslaw ist jedoch der Ansicht, dass dieses Werk erst nach der Rückkehr von der Reise in Wien entstand.[3] Die Aufnahme dieser Symphonie entstand im November 1984 in Amsterdam: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Symphonie Nr. 38 in Dur, KV 504, „Prager“ Die Sinfonie in D-Dur KV 504 komponierte Wolfgang Amadeus Mozart im Jahr 1786. Das Werk trägt den Beinamen Prager Sinfonie und führt nach der Alten Mozart-Ausgabe die Sinfonie-Nummer 38. Der erste Hinweis auf die Sinfonie Köchelverzeichnis (KV) 504 findet sich im Werkverzeichnis von Mozart mit einem Eintrag vom 6. Dezember 1786. Die Arbeit am Schlusssatz wurde bereits im Frühjahr 1786 begonnen, dann aber – offenbar wegen der Verpflichtung zu anderen Aufträgen – unterbrochen und erst im Zusammenhang mit den übrigen Sätzen wiederaufgenommen. Unklar ist, aus welchem Anlass Mozart die Sinfonie schrieb; möglicherweise für eine Wiener Akademie oder eine Aufführung im Ausland. Die Einladung nach Prag durch eine „Gesellschaft grosser kenner und Liebhaber“ (Brief von Leopold Mozart an Nannerl vom 12. Januar 1787) kam erst nach der Fertigstellung des Werkes und wird daher wohl nicht der Auslöser für die Komposition gewesen sein.[1] Cliff Eisen (1991)[2] meint jedoch, dass Mozart die Sinfonie möglicherweise für die Reise nach Prag komponiert habe. Die Uraufführung erfolgte am 19. Januar 1787 in Prag im Rahmen einer Akademie, einen Tag nach einer Aufführung des Figaro.[1][3] Mozart überzeugte während der Akademie offenbar so sehr als Pianist, dass die Sinfonie in manchen zeitgenössischen Berichten gar nicht erwähnt wurde, und entwickelte sich erst nach einiger Zeit zu einem Lieblingsstück des Publikums. Diese Aufnahme entstand Anfang der 80er Jahre in Amsterdam und kann in Youtube in den Nr. 1 bis 3 nachgehört werden: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Symphonie Nr. 38 in Dur, KV 504, „Prager“ Die Sinfonie in D-Dur KV 504 komponierte Wolfgang Amadeus Mozart im Jahr 1786. Das Werk trägt den Beinamen Prager Sinfonie und führt nach der Alten Mozart-Ausgabe die Sinfonie-Nummer 38. Der erste Hinweis auf die Sinfonie Köchelverzeichnis (KV) 504 findet sich im Werkverzeichnis von Mozart mit einem Eintrag vom 6. Dezember 1786. Die Arbeit am Schlusssatz wurde bereits im Frühjahr 1786 begonnen, dann aber – offenbar wegen der Verpflichtung zu anderen Aufträgen – unterbrochen und erst im Zusammenhang mit den übrigen Sätzen wiederaufgenommen. Unklar ist, aus welchem Anlass Mozart die Sinfonie schrieb; möglicherweise für eine Wiener Akademie oder eine Aufführung im Ausland. Die Einladung nach Prag durch eine „Gesellschaft grosser kenner und Liebhaber“ (Brief von Leopold Mozart an Nannerl vom 12. Januar 1787) kam erst nach der Fertigstellung des Werkes und wird daher wohl nicht der Auslöser für die Komposition gewesen sein.[1] Cliff Eisen (1991)[2] meint jedoch, dass Mozart die Sinfonie möglicherweise für die Reise nach Prag komponiert habe. Die Uraufführung erfolgte am 19. Januar 1787 in Prag im Rahmen einer Akademie, einen Tag nach einer Aufführung des Figaro.[1][3] Mozart überzeugte während der Akademie offenbar so sehr als Pianist, dass die Sinfonie in manchen zeitgenössischen Berichten gar nicht erwähnt wurde, und entwickelte sich erst nach einiger Zeit zu einem Lieblingsstück des Publikums. Diese Aufnahme entstand Anfang der 80er Jahre in Amsterdam und kann in Youtube in den Nr. 1 bis 3 nachgehört werden: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Symphonie Nr. 39 in Es-dur KV 543 Die Sinfonie Es-Dur Köchelverzeichnis 543 komponierte Wolfgang Amadeus Mozart im Sommer 1788 in Wien. Nach der Alten Mozart-Ausgabe trägt die Sinfonie die Nummer 39. Nach Mozarts Verzeichnüß aller meiner Werke entstanden die drei letzten Sinfonien Köchelverzeichnis (KV) 543, KV 550 und KV 551 innerhalb weniger Wochen im Sommer 1788. Die Einträge stammen vom 26. Juni, 25. Juli und 10. August, wobei damit vermutlich das Ende der Kompositionsarbeit gemeint ist. Mozart schrieb die Werke in einer Krise, die durch Geldsorgen und Depression gekennzeichnet war (Brief vom 27. Juni 1788 an Michael Puchberg): „Kommen Sie doch zu mir und besuchen Sie mich; ich bin immer zu Hause; – ich habe in den 10 Tagen daß ich hier wohne mehr gearbeitet als in andern Logis in 2 Monat, und kämen mir nicht so oft so schwarze Gedanken (die ich nur mit Gewalt ausschlagen muß) würde es mir noch besser von Statten gehen …“[1] Da sichere Belege für konkrete Aufführungen der Werke zu Mozarts Lebzeiten nicht vorhanden sind, nahmen frühere Autoren an, Mozart habe die Sinfonien ohne Hoffnung auf eine Aufführung komponiert, d. h. nur für sich selbst oder „für die Ewigkeit“. Dies entsprach der romantischen Kunstauffassung des 19. Jahrhunderts vom armen, weltfremden und verkannten Genie.[2] Aus heutiger Sicht erscheint es dagegen unwahrscheinlich, dass Mozart derartig umfangreiche Partituren ohne Aussicht auf eine Aufführung geschrieben haben soll. Bezüglich des Kompositionsanlasses kommen verschiedene Deutungen in Frage:[3] https://de.wikipedia.org/wiki/39._Sinfonie_(Mozart) Diese Symphonie kann in Youtube unter den Nr. 4 bis 7 nachghört werden: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Symphonie Nr. 39 in Es-dur KV 543 Die Sinfonie Es-Dur Köchelverzeichnis 543 komponierte Wolfgang Amadeus Mozart im Sommer 1788 in Wien. Nach der Alten Mozart-Ausgabe trägt die Sinfonie die Nummer 39. Nach Mozarts Verzeichnüß aller meiner Werke entstanden die drei letzten Sinfonien Köchelverzeichnis (KV) 543, KV 550 und KV 551 innerhalb weniger Wochen im Sommer 1788. Die Einträge stammen vom 26. Juni, 25. Juli und 10. August, wobei damit vermutlich das Ende der Kompositionsarbeit gemeint ist. Mozart schrieb die Werke in einer Krise, die durch Geldsorgen und Depression gekennzeichnet war (Brief vom 27. Juni 1788 an Michael Puchberg): „Kommen Sie doch zu mir und besuchen Sie mich; ich bin immer zu Hause; – ich habe in den 10 Tagen daß ich hier wohne mehr gearbeitet als in andern Logis in 2 Monat, und kämen mir nicht so oft so schwarze Gedanken (die ich nur mit Gewalt ausschlagen muß) würde es mir noch besser von Statten gehen …“[1] Da sichere Belege für konkrete Aufführungen der Werke zu Mozarts Lebzeiten nicht vorhanden sind, nahmen frühere Autoren an, Mozart habe die Sinfonien ohne Hoffnung auf eine Aufführung komponiert, d. h. nur für sich selbst oder „für die Ewigkeit“. Dies entsprach der romantischen Kunstauffassung des 19. Jahrhunderts vom armen, weltfremden und verkannten Genie.[2] Aus heutiger Sicht erscheint es dagegen unwahrscheinlich, dass Mozart derartig umfangreiche Partituren ohne Aussicht auf eine Aufführung geschrieben haben soll. Bezüglich des Kompositionsanlasses kommen verschiedene Deutungen in Frage:[3] https://de.wikipedia.org/wiki/39._Sinfonie_(Mozart) Diese Symphonie kann in Youtube unter den Nr. 4 bis 7 nachghört werden: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Symphonie Nr. 40 in g-moll KV 550 Die Sinfonie g-Moll KV 550 komponierte Wolfgang Amadeus Mozart im Juli 1788 in Wien. Nach der Alten Mozart-Ausgabe trägt die Sinfonie, seine vorletzte, die Nummer 40 und zählt heute zu den beliebtesten und meistgespielten Orchesterwerken des Komponisten. Bezüglich Entstehungsgeschichte und Kompositionsanlass vgl. Einleitung bei der 39. Sinfonie (KV 543). Mozart hat die Sinfonie KV 550 vermutlich am 25. Juli 1788 fertiggestellt, da er an diesem Tag ihr Incipit in sein Werkverzeichnis einfügte. Sie wurde noch zu Mozarts Lebzeiten aufgeführt: In einem Brief vom 19. Juli 1802 an den Leipziger Verleger Ambrosius Kühnel berichtet der Prager Musiker Johann Wenzel von der Aufführung der Sinfonie im Beisein Mozarts bei Baron Gottfried van Swieten, die jedoch so schlecht ausfiel, dass der Komponist es vorzog, den Raum zu verlassen.[1] Im nachträglichen Hinzufügen zweier Klarinetten (landläufig: „Zweite Fassung“ gegenüber der „Ersten Fassung“ ohne sie) sehen mehrere Autoren[2][3][4] einen Hinweis auf ein Konzert, das am 16. und 17. April 1791 im Rahmen der Tonkünstler-Sozietät unter Leitung von Antonio Salieri in Wien stattfand und an dem auch die mit Mozart befreundeten Klarinettisten Johann und Anton Stadler beteiligt waren; als erstes wurde „Eine große Sinfonie von der Erfindung des Hrn. Mozart“ gespielt.[4] Manchmal wird KV 550 als „Große g-Moll-Sinfonie“ bezeichnet, die ebenfalls in g-Moll stehende Sinfonie KV 183 als „Kleine g-Moll-Sinfonie“. So weist Georges Beck (1952)[5] auf mehrere Ähnlichkeiten hin (siehe bei KV 183); während Ronald Woodham (1983)[6] resümiert: „Diese Parallelen und auch die beiden Sinfonien eigene Ausdrucksstärke sind beachtenswert, doch springen die Unterschiede weit mehr ins Auge als die Gemeinsamkeiten …“ Die Aufnahme dieser Symphonie mit kann in Youtube in den Nr. 8 bis 11 nachgehört werden: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Symphonie Nr. 40 in g-moll KV 550 Die Sinfonie g-Moll KV 550 komponierte Wolfgang Amadeus Mozart im Juli 1788 in Wien. Nach der Alten Mozart-Ausgabe trägt die Sinfonie, seine vorletzte, die Nummer 40 und zählt heute zu den beliebtesten und meistgespielten Orchesterwerken des Komponisten. Bezüglich Entstehungsgeschichte und Kompositionsanlass vgl. Einleitung bei der 39. Sinfonie (KV 543). Mozart hat die Sinfonie KV 550 vermutlich am 25. Juli 1788 fertiggestellt, da er an diesem Tag ihr Incipit in sein Werkverzeichnis einfügte. Sie wurde noch zu Mozarts Lebzeiten aufgeführt: In einem Brief vom 19. Juli 1802 an den Leipziger Verleger Ambrosius Kühnel berichtet der Prager Musiker Johann Wenzel von der Aufführung der Sinfonie im Beisein Mozarts bei Baron Gottfried van Swieten, die jedoch so schlecht ausfiel, dass der Komponist es vorzog, den Raum zu verlassen.[1] Im nachträglichen Hinzufügen zweier Klarinetten (landläufig: „Zweite Fassung“ gegenüber der „Ersten Fassung“ ohne sie) sehen mehrere Autoren[2][3][4] einen Hinweis auf ein Konzert, das am 16. und 17. April 1791 im Rahmen der Tonkünstler-Sozietät unter Leitung von Antonio Salieri in Wien stattfand und an dem auch die mit Mozart befreundeten Klarinettisten Johann und Anton Stadler beteiligt waren; als erstes wurde „Eine große Sinfonie von der Erfindung des Hrn. Mozart“ gespielt.[4] Manchmal wird KV 550 als „Große g-Moll-Sinfonie“ bezeichnet, die ebenfalls in g-Moll stehende Sinfonie KV 183 als „Kleine g-Moll-Sinfonie“. So weist Georges Beck (1952)[5] auf mehrere Ähnlichkeiten hin (siehe bei KV 183); während Ronald Woodham (1983)[6] resümiert: „Diese Parallelen und auch die beiden Sinfonien eigene Ausdrucksstärke sind beachtenswert, doch springen die Unterschiede weit mehr ins Auge als die Gemeinsamkeiten …“ Die Aufnahme dieser Symphonie mit kann in Youtube in den Nr. 8 bis 11 nachgehört werden: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Die Aufnahmen der Mozart-Sinfonien mit dem Royal Concertgebouw unter Nikolaus Harnoncourt werden hiermit abgeschlossen: Mozart, Symphonie Nr. 41 in C-dur KV 551 „Jupiter“ Die Sinfonie C-Dur Köchelverzeichnis 551 komponierte Wolfgang Amadeus Mozart im Sommer 1788 in Wien. Nach der Alten Mozart-Ausgabe trägt die Sinfonie die Nummer 41. Es ist Mozarts letzte Sinfonie. Ihr Beiname Jupiter-Sinfonie (später auch Jupitersinfonie) tauchte erstmals Anfang des 19. Jahrhunderts auf. Bezüglich der Entstehungsgeschichte der im Zusammenhang zu betrachtenden Sinfonien Köchelverzeichnis (KV) 543 (Es-Dur), 550 (g-Moll) und 551 siehe bei KV 543. Am 10. August 1788 trug Mozart die Fertigstellung der Sinfonie KV 551 (als Nummer 92) in sein eigenes Werkverzeichnis mit folgenden Worten ein: „Eine Sinfonie. – 2 violini, 1 flauto, 2 oboe, 2 fagotti, 2 Corni, 2 clarini, Timpany, viole e Baßi.“[1] Nach Mozarts Tod wurde das Werk – insbesondere das Finale – als eines der gelungensten Stücke der Sinfonik angesehen und erhielt teilweise den Titel „Sinfonie mit der Schlussfuge“. In der Allgemeinen musikalischen Zeitung von 1808 heißt es, dass das Werk in Leipzig inzwischen „ein so erklärtes Lieblingsstück der hiesigen Kunstfreunde [ist], dass wir sie ihnen kein Jahr vorenthalten.“ Insbesondere in London erfuhr das Werk besondere Wertschätzung, wurde 1810 als Partitur gedruckt[2] und als „höchster Triumph der Instrumentalkomposition“ gefeiert.[1] Als letzte Sinfonie Mozarts unterlag KV 551 teilweise einer etwas romantischen Deutung in dem Sinne, dass Mozart in dem Wissen, dass es seine letzte Sinfonie sei, eine Art Zusammenfassung dessen komponiert habe, was überhaupt in der Sinfonik zu sagen möglich sei, also quasi ein „Schlusswort“.[3] Andererseits erscheint es unwahrscheinlich, dass Mozart 1788 seinen Tod im Jahr 1791 vorausgesehen haben soll und mit KV 551 einen Schlussstrich ziehen wollte.[1][4] Neben dem Beinamen „Sinfonie mit der Schlussfuge“, der heute kaum noch gebraucht wird (in der dritten Auflage des Köchelverzeichnisses von 1937[5] aber noch als Haupt-Untertitel), ist v. a. der Titel „Jupiter“ bzw. „Jupiter-Sinfonie“ gebräuchlich. In den Tagebüchern des englischen Verlegers Vincent Novello und seiner Frau Mary, die 1829 Constanze Mozart in Salzburg besuchten, findet sich am 7. August eine Eintragung, nach der Mozarts Sohn erwähnte, dass der Konzertveranstalter Johann Peter Salomon das Werk mit dem Beinamen „Jupiter“ bezeichnet habe.[1][6] Kurt Pahlen[7] verweist zudem auf eine andere „Legende“, nach der der Beiname auf den Pianisten Johann Baptist Cramer zurückgehen soll, um ihre „göttliche Vollkommenheit“ zu bezeichnen…… Die Aufnahme kann in Youtube in den Nr. 12 bis 15 nachgehört werden: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Die Aufnahmen der Mozart-Sinfonien mit dem Royal Concertgebouw unter Nikolaus Harnoncourt werden hiermit abgeschlossen: Mozart, Symphonie Nr. 41 in C-dur KV 551 „Jupiter“ Die Sinfonie C-Dur Köchelverzeichnis 551 komponierte Wolfgang Amadeus Mozart im Sommer 1788 in Wien. Nach der Alten Mozart-Ausgabe trägt die Sinfonie die Nummer 41. Es ist Mozarts letzte Sinfonie. Ihr Beiname Jupiter-Sinfonie (später auch Jupitersinfonie) tauchte erstmals Anfang des 19. Jahrhunderts auf. Bezüglich der Entstehungsgeschichte der im Zusammenhang zu betrachtenden Sinfonien Köchelverzeichnis (KV) 543 (Es-Dur), 550 (g-Moll) und 551 siehe bei KV 543. Am 10. August 1788 trug Mozart die Fertigstellung der Sinfonie KV 551 (als Nummer 92) in sein eigenes Werkverzeichnis mit folgenden Worten ein: „Eine Sinfonie. – 2 violini, 1 flauto, 2 oboe, 2 fagotti, 2 Corni, 2 clarini, Timpany, viole e Baßi.“[1] Nach Mozarts Tod wurde das Werk – insbesondere das Finale – als eines der gelungensten Stücke der Sinfonik angesehen und erhielt teilweise den Titel „Sinfonie mit der Schlussfuge“. In der Allgemeinen musikalischen Zeitung von 1808 heißt es, dass das Werk in Leipzig inzwischen „ein so erklärtes Lieblingsstück der hiesigen Kunstfreunde [ist], dass wir sie ihnen kein Jahr vorenthalten.“ Insbesondere in London erfuhr das Werk besondere Wertschätzung, wurde 1810 als Partitur gedruckt[2] und als „höchster Triumph der Instrumentalkomposition“ gefeiert.[1] Als letzte Sinfonie Mozarts unterlag KV 551 teilweise einer etwas romantischen Deutung in dem Sinne, dass Mozart in dem Wissen, dass es seine letzte Sinfonie sei, eine Art Zusammenfassung dessen komponiert habe, was überhaupt in der Sinfonik zu sagen möglich sei, also quasi ein „Schlusswort“.[3] Andererseits erscheint es unwahrscheinlich, dass Mozart 1788 seinen Tod im Jahr 1791 vorausgesehen haben soll und mit KV 551 einen Schlussstrich ziehen wollte.[1][4] Neben dem Beinamen „Sinfonie mit der Schlussfuge“, der heute kaum noch gebraucht wird (in der dritten Auflage des Köchelverzeichnisses von 1937[5] aber noch als Haupt-Untertitel), ist v. a. der Titel „Jupiter“ bzw. „Jupiter-Sinfonie“ gebräuchlich. In den Tagebüchern des englischen Verlegers Vincent Novello und seiner Frau Mary, die 1829 Constanze Mozart in Salzburg besuchten, findet sich am 7. August eine Eintragung, nach der Mozarts Sohn erwähnte, dass der Konzertveranstalter Johann Peter Salomon das Werk mit dem Beinamen „Jupiter“ bezeichnet habe.[1][6] Kurt Pahlen[7] verweist zudem auf eine andere „Legende“, nach der der Beiname auf den Pianisten Johann Baptist Cramer zurückgehen soll, um ihre „göttliche Vollkommenheit“ zu bezeichnen…… Die Aufnahme kann in Youtube in den Nr. 12 bis 15 nachgehört werden: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Nun kommen wir zu einer Reihe von geistlichen Werken Mozarts aus der Sammlung „Das Alte Werk“: Mozart, Missa „Dominicus“ KV 66 Mozarts „Dominikusmesse“ wurde zur Primiz Cajetan Hagenauers, des späteren Paters Dominicus, 1769 in Salzburg geschrieben. Dem Typus nach handelt es sich um eine „feierliche Messe“ mit großer, auch Blechbläser heranziehende Besetzung, wie man sie zu kirchlichen Hochfesten und anderen besonders repräsentativen geistlichen Anlässen zelebrierte. Mozart betont diesen solemnen Charakter noch durch eine langsame Einleitung zu Anfang des Kyrie und zwei ausführliche Fugen am Ende von Gloria und Credo. Obwohl Mozart das Werk bereits mit 13 Jahren schrieb, übertrifft es schon einen Großteil der durchschnittlichen kirchlichen Gebrauchsmusik seiner Zeit. Nikoluas Harnoncourt nahm diese Messe mit dem Concentus Musicus und dem Arnold Schoenberg Chor sowie Charlotte Margiano, Sopran, Elisabeth von Magnus, Alt, Uwe Heilmann, Tenor und Gilles Cacahmalle, Bass, im Kasino Zögernitz in Wien auf, was in der Youtubesammlung in den Nr. 1 bis 17 (außer Nr. 13) nachgehört werden kann: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Nun kommen wir zu einer Reihe von geistlichen Werken Mozarts aus der Sammlung „Das Alte Werk“: Mozart, Missa „Dominicus“ KV 66 Mozarts „Dominikusmesse“ wurde zur Primiz Cajetan Hagenauers, des späteren Paters Dominicus, 1769 in Salzburg geschrieben. Dem Typus nach handelt es sich um eine „feierliche Messe“ mit großer, auch Blechbläser heranziehende Besetzung, wie man sie zu kirchlichen Hochfesten und anderen besonders repräsentativen geistlichen Anlässen zelebrierte. Mozart betont diesen solemnen Charakter noch durch eine langsame Einleitung zu Anfang des Kyrie und zwei ausführliche Fugen am Ende von Gloria und Credo. Obwohl Mozart das Werk bereits mit 13 Jahren schrieb, übertrifft es schon einen Großteil der durchschnittlichen kirchlichen Gebrauchsmusik seiner Zeit. Nikoluas Harnoncourt nahm diese Messe mit dem Concentus Musicus und dem Arnold Schoenberg Chor sowie Charlotte Margiano, Sopran, Elisabeth von Magnus, Alt, Uwe Heilmann, Tenor und Gilles Cacahmalle, Bass, im Kasino Zögernitz in Wien auf, was in der Youtubesammlung in den Nr. 1 bis 17 (außer Nr. 13) nachgehört werden kann: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Das zweite Werk auf dieser CD ist „Vesperae de Dominica“ KV 321. Mozart, „Vesperae de Dominica“ KV 321 Vesperae solennes de Dominica, Köchelverzeichnis KV 321, ist eine sakrale Chorkomposition von Wolfgang Amadeus Mozart, komponiert im Jahre 1779. Die Uraufführung fand wohl im selben Jahre statt. Mozart vertonte hier fünf Psalmen (109–112 & 116), außerdem den Magnificat-Text. Der eingebürgerte Titelzusatz „de Dominica“ weist auf die Verwendung für eine Vesper an einem Sonntag hin, stammt aber nicht von Mozarts Hand und ist auch liturgisch falsch: während in der Sonntagsvesper als fünfter Psalm Ps 113 vorgesehen ist, vertonte Mozart an dieser Stelle Ps 116, der für den Festtag eines heiligen Bekenners vorgesehen ist. Das Werk weist somit dieselbe Satzfolge auf wie sein Schwesterwerk, die Vesperae solennes de Confessore KV 339. Mozart komponierte das Werk während seiner Tätigkeit als Hofkomponist des Erzbischofs von Salzburg Hieronymus von Colloredo für den liturgischen Gebrauch im Salzburger Dom. Es wurde von den in der o. a. Missa angegebenen Sängerinnen und Sängern sowie Instrumentalisten sowie außerdem der Sopranistin Brabara Bonney vorgetragen und kann in Youtube nachgehört werden: Liebe Grüße Willi😀 Das zweite Werk auf dieser CD ist „Vesperae de Dominica“ KV 321. Mozart, „Vesperae de Dominica“ KV 321 Vesperae solennes de Dominica, Köchelverzeichnis KV 321, ist eine sakrale Chorkomposition von Wolfgang Amadeus Mozart, komponiert im Jahre 1779. Die Uraufführung fand wohl im selben Jahre statt. Mozart vertonte hier fünf Psalmen (109–112 & 116), außerdem den Magnificat-Text. Der eingebürgerte Titelzusatz „de Dominica“ weist auf die Verwendung für eine Vesper an einem Sonntag hin, stammt aber nicht von Mozarts Hand und ist auch liturgisch falsch: während in der Sonntagsvesper als fünfter Psalm Ps 113 vorgesehen ist, vertonte Mozart an dieser Stelle Ps 116, der für den Festtag eines heiligen Bekenners vorgesehen ist. Das Werk weist somit dieselbe Satzfolge auf wie sein Schwesterwerk, die Vesperae solennes de Confessore KV 339. Mozart komponierte das Werk während seiner Tätigkeit als Hofkomponist des Erzbischofs von Salzburg Hieronymus von Colloredo für den liturgischen Gebrauch im Salzburger Dom. Es wurde von den in der o. a. Missa angegebenen Sängerinnen und Sängern sowie Instrumentalisten sowie außerdem der Sopranistin Brabara Bonney vorgetragen und kann in Youtube nachgehört werden: Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Mussa solemnis in c-moll KV 139 Wolfgang Amadeus Mozarts Messe in c-Moll KV 139 (KV3 114a/KV6 47a) wird auch „Waisenhausmesse“ genannt, in der Annahme, dass sie zur Einweihung der Waisenhauskirche in Wien komponiert wurde. Zur Einweihung der Wiener Waisenhauskirche schuf Mozart eine Auftragskomposition, die zu einer feierlich zelebrierten (der ersten in der neuen Kirche gelesenen) Messe am 7. Dezember 1768 erklang. Mozart „dirigierte als ein zwölfjähriger Knabe diese feyerliche Musik in Gegenwart des kaiserlichen Hofes“.[2] Mozart bediente sich der Form der Kantatenmesse, sie ist auch von der musikalischen Seite her durch Orchesterbesetzung und Anlage der Komposition als Missa solemnis zu bezeichnen. Arien, Duette und Chöre sind hier die äußeren Merkmale. Die Abschnitte Cum sancto spiritu des Gloria und Et vitam venturi saeculi des Credo sind jeweils als Fuge komponiert. Die langsamen Teile der Messe sind fast alle in einer Moll-Tonart komponiert: Die Eröffnung des Kyrie (Adagio), das Qui tollis des Gloria (f-Moll), das pastorale Et incarnatus est, das Crucifixus und zuletzt der Beginn des Agnus Dei werden zusätzlich durch langsame Tempi in ihrer zentralen liturgischen Bedeutung hervorgehoben. Mozarts Waisenhausmesse steht in ihren anderen Teilen den expressiven Ausdrucksmitteln der zeitgenössischen Oper sehr nah. Die Missa solemnis wurde im Juli 1989 in der Stiftskirche zu Stainz aufgenommen mit obligatorischem Chor und Orchester sowie Barbara Bonney, Sopran, Jadwiga Rappe, Alt, Josef Protschka, Tenor und Hakan Hagegaard, Bass. Dies kann in Yotube in den Nr. 1 – 21 (außer Nr. 13) nachgehört werden: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Mussa solemnis in c-moll KV 139 Wolfgang Amadeus Mozarts Messe in c-Moll KV 139 (KV3 114a/KV6 47a) wird auch „Waisenhausmesse“ genannt, in der Annahme, dass sie zur Einweihung der Waisenhauskirche in Wien komponiert wurde. Zur Einweihung der Wiener Waisenhauskirche schuf Mozart eine Auftragskomposition, die zu einer feierlich zelebrierten (der ersten in der neuen Kirche gelesenen) Messe am 7. Dezember 1768 erklang. Mozart „dirigierte als ein zwölfjähriger Knabe diese feyerliche Musik in Gegenwart des kaiserlichen Hofes“.[2] Mozart bediente sich der Form der Kantatenmesse, sie ist auch von der musikalischen Seite her durch Orchesterbesetzung und Anlage der Komposition als Missa solemnis zu bezeichnen. Arien, Duette und Chöre sind hier die äußeren Merkmale. Die Abschnitte Cum sancto spiritu des Gloria und Et vitam venturi saeculi des Credo sind jeweils als Fuge komponiert. Die langsamen Teile der Messe sind fast alle in einer Moll-Tonart komponiert: Die Eröffnung des Kyrie (Adagio), das Qui tollis des Gloria (f-Moll), das pastorale Et incarnatus est, das Crucifixus und zuletzt der Beginn des Agnus Dei werden zusätzlich durch langsame Tempi in ihrer zentralen liturgischen Bedeutung hervorgehoben. Mozarts Waisenhausmesse steht in ihren anderen Teilen den expressiven Ausdrucksmitteln der zeitgenössischen Oper sehr nah. Die Missa solemnis wurde im Juli 1989 in der Stiftskirche zu Stainz aufgenommen mit obligatorischem Chor und Orchester sowie Barbara Bonney, Sopran, Jadwiga Rappe, Alt, Josef Protschka, Tenor und Hakan Hagegaard, Bass. Dies kann in Yotube in den Nr. 1 – 21 (außer Nr. 13) nachgehört werden: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Exsultate, jubilate KV 165 Exsultate, jubilate (KV 165, KV6 158a) (in der Originalhandschrift Exultate, jubilate) ist eine lateinische Motette für Sopran und Orchester von Wolfgang Amadeus Mozart. Mozart komponierte das Werk während seiner letzten Italienreise im Januar 1773 in Mailand. Das Werk wurde am 17. Januar vom dortigen „primo uomo“ in Mozarts Oper Lucio Silla, dem Kastraten Venanzio Rauzzini, uraufgeführt. Neben dem originalen marianischen Text existiert eine Salzburger Fassung aus dem Jahr 1779, in der Alternativtexte zum Trinitatisfest und für Weihnachten vorgesehen sind. Die Salzburger Fassung, die erst 1978[1] wiederentdeckt wurde, unterscheidet sich weiterhin durch die Verwendung von Flöten an Stelle von Oboen. Das Exsultate nahm Nikolaus Harnoncourt im September 1988 in Kasino Zögernitz mit dem Concentus und Barbara Bonney, Sopran auf, was man hier bie Youtube in den Nr. 22 bis 25 nachhören kann: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Exsultate, jubilate KV 165 Exsultate, jubilate (KV 165, KV6 158a) (in der Originalhandschrift Exultate, jubilate) ist eine lateinische Motette für Sopran und Orchester von Wolfgang Amadeus Mozart. Mozart komponierte das Werk während seiner letzten Italienreise im Januar 1773 in Mailand. Das Werk wurde am 17. Januar vom dortigen „primo uomo“ in Mozarts Oper Lucio Silla, dem Kastraten Venanzio Rauzzini, uraufgeführt. Neben dem originalen marianischen Text existiert eine Salzburger Fassung aus dem Jahr 1779, in der Alternativtexte zum Trinitatisfest und für Weihnachten vorgesehen sind. Die Salzburger Fassung, die erst 1978[1] wiederentdeckt wurde, unterscheidet sich weiterhin durch die Verwendung von Flöten an Stelle von Oboen. Das Exsultate nahm Nikolaus Harnoncourt im September 1988 in Kasino Zögernitz mit dem Concentus und Barbara Bonney, Sopran auf, was man hier bie Youtube in den Nr. 22 bis 25 nachhören kann: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Messe in C-dur KV 257, „Credo-Messe“ Die Messe in C-Dur, KV 257, allgemein Credomesse bzw. (zur Unterscheidung von der Kleinen Credomesse KV 192) Große Credomesse genannt, ist eine Messe von Wolfgang Amadeus Mozart für Solisten, vierstimmigen Chor, Orchester und Orgel. Leopold Mozart nennt sie 1778 in einem Brief an Wolfgang Amadeus allerdings „Spaur Messe“.[1] Das Werk wird gelegentlich als Missa brevis bezeichnet, geht jedoch mit einer Spieldauer von ca. 25 Minuten über den Umfang einer Brevismesse hinaus. In dem in Brixen aufgefundenen Stimmensatz, der anscheinend bei der Erstaufführung verwendet wurde, wird sie mit Missa solemnis in C betitelt. Leopold Mozart überschrieb sie in seinem Sammelband mit Missa longa, jedoch ist sie etwa 5–6 Minuten kürzer als die von Wolfgang Amadeus zuvor komponierten Missæ longæ KV 167 und KV 262. Sie nimmt stilistisch also eine Mittelstellung ein. Der Beiname „Credomesse“ bezieht sich auf die besondere Betonung des „Credo“-Rufs, der zu Beginn des entsprechenden Satzes vom Chor viermal unisono gesungen wird. Dieser wiederholte Ruf wird dann, den Text des Glaubensbekenntnisses unterbrechend, leitmotivisch nach jedem Glaubenssatz erneut eingeschoben. Diese Art der Textbehandlung des Credo geht auf ältere Vorbilder zurück, die im ausgehenden Barock u. a. von Georg Donberger sowie von Johann Joseph Fux und Luca Antonio Predieri geschaffen wurden.[2] Die Messe wurde am 17. November 1776 im Salzburger Dom uraufgeführt, Anlass war die Weihe des Salzburger Domherren Ignaz von Spaur (1729–1779) durch Erzbischof Hieronymus zum Bischof. Spaur war seit 1755 Domherr zu Salzburg und seit 1763 Kanonikus in Brixen gewesen. 1776 trat er das Amt des Bistumskoadjutors von Brixen, mit zugesicherter Bischofsnachfolge, an. Zu diesem Fest hatte Mozart eine neue Messe geschaffen. Einerseits erklärt sich dieser Vorgang durch die Ämter Leopolds und Wolfgang Amadés am Salzburger Hof als Kapell- bzw. Konzertmeister, andererseits durch die freundschaftliche Beziehung der beiden zu Graf Ignaz von Spaur. Mit ziemlicher Sicherheit hat Ignaz von Spaur selbst dieses Werk nach Brixen mitgenommen, als er 1776 auf Dauer von Salzburg nach Brixen übersiedelte. Das Notenmaterial konnte 2007 als das der Uraufführung erkannt werden, und so wurde in Folge das Rätsel um die Identifizierung der „Spaur-Messe“ von Hildegard Herrmann-Schneider gelöst. Zuvor war jahrzehntelang, einer unbelegten Vermutung Alfred Einsteins folgend,[3][4] die Missa brevis C-Dur KV 258 als Spaur-Messe angesehen worden; auch die Missa longa C-Dur KV 262 galt als möglicher Kandidat.[5] Nikolaus Harnoncourt nahm diese Messe im Juli 1991 in der Pfarrkirche zu Stainz mit seinem Concentus und dem Arnold Schoenbrg Chor sowie folden Solistinnen und Solisten auf: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Messe in C-dur KV 257, „Credo-Messe“ Die Messe in C-Dur, KV 257, allgemein Credomesse bzw. (zur Unterscheidung von der Kleinen Credomesse KV 192) Große Credomesse genannt, ist eine Messe von Wolfgang Amadeus Mozart für Solisten, vierstimmigen Chor, Orchester und Orgel. Leopold Mozart nennt sie 1778 in einem Brief an Wolfgang Amadeus allerdings „Spaur Messe“.[1] Das Werk wird gelegentlich als Missa brevis bezeichnet, geht jedoch mit einer Spieldauer von ca. 25 Minuten über den Umfang einer Brevismesse hinaus. In dem in Brixen aufgefundenen Stimmensatz, der anscheinend bei der Erstaufführung verwendet wurde, wird sie mit Missa solemnis in C betitelt. Leopold Mozart überschrieb sie in seinem Sammelband mit Missa longa, jedoch ist sie etwa 5–6 Minuten kürzer als die von Wolfgang Amadeus zuvor komponierten Missæ longæ KV 167 und KV 262. Sie nimmt stilistisch also eine Mittelstellung ein. Der Beiname „Credomesse“ bezieht sich auf die besondere Betonung des „Credo“-Rufs, der zu Beginn des entsprechenden Satzes vom Chor viermal unisono gesungen wird. Dieser wiederholte Ruf wird dann, den Text des Glaubensbekenntnisses unterbrechend, leitmotivisch nach jedem Glaubenssatz erneut eingeschoben. Diese Art der Textbehandlung des Credo geht auf ältere Vorbilder zurück, die im ausgehenden Barock u. a. von Georg Donberger sowie von Johann Joseph Fux und Luca Antonio Predieri geschaffen wurden.[2] Die Messe wurde am 17. November 1776 im Salzburger Dom uraufgeführt, Anlass war die Weihe des Salzburger Domherren Ignaz von Spaur (1729–1779) durch Erzbischof Hieronymus zum Bischof. Spaur war seit 1755 Domherr zu Salzburg und seit 1763 Kanonikus in Brixen gewesen. 1776 trat er das Amt des Bistumskoadjutors von Brixen, mit zugesicherter Bischofsnachfolge, an. Zu diesem Fest hatte Mozart eine neue Messe geschaffen. Einerseits erklärt sich dieser Vorgang durch die Ämter Leopolds und Wolfgang Amadés am Salzburger Hof als Kapell- bzw. Konzertmeister, andererseits durch die freundschaftliche Beziehung der beiden zu Graf Ignaz von Spaur. Mit ziemlicher Sicherheit hat Ignaz von Spaur selbst dieses Werk nach Brixen mitgenommen, als er 1776 auf Dauer von Salzburg nach Brixen übersiedelte. Das Notenmaterial konnte 2007 als das der Uraufführung erkannt werden, und so wurde in Folge das Rätsel um die Identifizierung der „Spaur-Messe“ von Hildegard Herrmann-Schneider gelöst. Zuvor war jahrzehntelang, einer unbelegten Vermutung Alfred Einsteins folgend,[3][4] die Missa brevis C-Dur KV 258 als Spaur-Messe angesehen worden; auch die Missa longa C-Dur KV 262 galt als möglicher Kandidat.[5] Nikolaus Harnoncourt nahm diese Messe im Juli 1991 in der Pfarrkirche zu Stainz mit seinem Concentus und dem Arnold Schoenbrg Chor sowie folden Solistinnen und Solisten auf: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Litaniae de venerabili altaris sacramento KV 243 Hier kann man Näheres zu den Litaniae lesen: Nikolaus Harnoncourt nahm dieses Werk von knapp 36 min. Länge ebenfalls mit den gleichen Mitwirkenden in dem gleichen Zeitraum an gleicher Stelle auf wie die Missa KV 257, was man hier in Youtube in den Nr.7 bis 15 nachhören kann: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Litaniae de venerabili altaris sacramento KV 243 Hier kann man Näheres zu den Litaniae lesen: Nikolaus Harnoncourt nahm dieses Werk von knapp 36 min. Länge ebenfalls mit den gleichen Mitwirkenden in dem gleichen Zeitraum an gleicher Stelle auf wie die Missa KV 257, was man hier in Youtube in den Nr.7 bis 15 nachhören kann: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Missa longa in C-dur KV 262 Nikolaus Harnoncourt nahm diese Messe im gleichen Zeitraum und mit der gleichen Zeitraum auf wie die vorhergehenden. Leider habe ich die CD als einzige in dieser Box momentan nicht zur Verfügung und habe deshalb „ersatzweise“ diese spätere Aufnahme: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Missa longa in C-dur KV 262 Nikolaus Harnoncourt nahm diese Messe im gleichen Zeitraum und mit der gleichen Zeitraum auf wie die vorhergehenden. Leider habe ich die CD als einzige in dieser Box momentan nicht zur Verfügung und habe deshalb „ersatzweise“ diese spätere Aufnahme: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart Messe in C-dur KV 317 in C-dur „Krönungsmesse“ Die Krönungsmesse in C-Dur, KV 317 ist eine Messe von Wolfgang Amadeus Mozart. Der Name Krönungsmesse ist erstmals 1862 in der Erstauflage des Köchelverzeichnisses schriftlich nachgewiesen.[1] Sehr wahrscheinlich wurde die Messe für den Ostergottesdienst 1779 am Salzburger Dom, der auf den 4. April fiel, komponiert. Mozart datierte die Partitur auf den 23. März 1779, womit er vermutlich die Fertigstellung der Komposition kennzeichnete. Unmittelbar nach Mozarts Tod wurde die Messe KV 317 zur bevorzugten Komposition für Gottesdienste bei Kaiser- und Königskrönungen sowie bei Dankgottesdiensten. Zum ersten Mal dürfte sie im Rahmen der Krönungsfeierlichkeiten für Kaiser Franz II. verwendet worden sein. Die wahrscheinlich ursprünglich kapellinterne Bezeichnung Krönungsmesse ist, von der Wiener Hofmusikkapelle ausgehend, bald Allgemeingut geworden. Der Umstand, dass die Mozarts der Wallfahrtskirche Maria Plain in tiefer Frömmigkeit verbunden waren, veranlasste 1907 den Mozart-Enthusiasten Johann Evangelist Engl zu der unbeweisbaren Feststellung, die Krönungsmesse sei für das alljährliche Maria-Plainer-Krönungsfest, das im Jahre 1779 am 27. Juni begann, komponiert worden – eine sich hartnäckig haltende Legende.[2] Charakteristisch für diese Messe sind die sinfonischen Elemente. Solostimmen und Chor werden sehr deutlich voneinander getrennt. Besondere Bedeutung fällt auch der Oboe zu. Die Krönungsmesse besteht aus den folgenden Teilen des Ordinarium Missæ……. Nikolaus Harnoncourt machte dies Aufnahme im Dezember 1986 an bekannter Stelle und hatte diesmal als Solistinnen und Solisten dabei: Liebe Grüße Willi😀 Mozart Messe in C-dur KV 317 in C-dur „Krönungsmesse“ Die Krönungsmesse in C-Dur, KV 317 ist eine Messe von Wolfgang Amadeus Mozart. Der Name Krönungsmesse ist erstmals 1862 in der Erstauflage des Köchelverzeichnisses schriftlich nachgewiesen.[1] Sehr wahrscheinlich wurde die Messe für den Ostergottesdienst 1779 am Salzburger Dom, der auf den 4. April fiel, komponiert. Mozart datierte die Partitur auf den 23. März 1779, womit er vermutlich die Fertigstellung der Komposition kennzeichnete. Unmittelbar nach Mozarts Tod wurde die Messe KV 317 zur bevorzugten Komposition für Gottesdienste bei Kaiser- und Königskrönungen sowie bei Dankgottesdiensten. Zum ersten Mal dürfte sie im Rahmen der Krönungsfeierlichkeiten für Kaiser Franz II. verwendet worden sein. Die wahrscheinlich ursprünglich kapellinterne Bezeichnung Krönungsmesse ist, von der Wiener Hofmusikkapelle ausgehend, bald Allgemeingut geworden. Der Umstand, dass die Mozarts der Wallfahrtskirche Maria Plain in tiefer Frömmigkeit verbunden waren, veranlasste 1907 den Mozart-Enthusiasten Johann Evangelist Engl zu der unbeweisbaren Feststellung, die Krönungsmesse sei für das alljährliche Maria-Plainer-Krönungsfest, das im Jahre 1779 am 27. Juni begann, komponiert worden – eine sich hartnäckig haltende Legende.[2] Charakteristisch für diese Messe sind die sinfonischen Elemente. Solostimmen und Chor werden sehr deutlich voneinander getrennt. Besondere Bedeutung fällt auch der Oboe zu. Die Krönungsmesse besteht aus den folgenden Teilen des Ordinarium Missæ……. Nikolaus Harnoncourt machte dies Aufnahme im Dezember 1986 an bekannter Stelle und hatte diesmal als Solistinnen und Solisten dabei: Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Messe in C-dur KV 337 Die Messe in C-Dur KV 337 ist eine Messe von Wolfgang Amadeus Mozart. Es handelt sich dabei um Mozarts letzte vollständige Messvertonung. Obwohl die Messe auch unter dem (nicht originalen) Beinamen Missa solemnis bekannt ist, weist sie nur durch die festliche Orchesterbesetzung Ähnlichkeiten mit der Gattung der Missa solemnis auf. Aufgrund der knappen und konzentrierten Anlage ist sie ansonsten eher als Missa brevis zu charakterisieren. Im Autograph der Partitur ist sie auf März 1780 datiert. Dem Titel einer nicht autographen Stimmenabschrift aus Eisenstadt (ca. 1790/95) folgend, wird die Messe gelegentlich auch mit dem (ebenfalls nicht originalen) Beinamen Missa aulica („fürstliche Messe“) bezeichnet. Gegenüber der ein Jahr früher entstandenen Krönungsmesse KV 317, in deren Schatten das Werk zu Unrecht steht, weist die Messe KV 337 eine strengere kirchenmusikalisch-liturgische Haltung, aber einen durchaus vergleichbaren Einfallsreichtum auf. Das knappe, getragene Kyrie löst sich von der traditionellen, vom Text bedingten Dreiteiligkeit. Das formal straffe Gloria lehnt sich an das Sonatensatzschema an, das Credo an das Ritornellprinzip. Das Benedictus ist eine strenge Fuge, die einzige in Mozarts Salzburger Messen. Mit dem Agnus Dei, einer Arie für Solo-Sopran, wandelt sich der Stil zu einer poetischen Anmutigkeit, die deutlich über den Rahmen einer Missa brevis hinausgeht. Nikolaus Harnoncourt nahm diese Messe im Juli 1992 in der Pfarrkirdhe zu Stainz auf mit Chor und Orchester sowie Barbara Bonney, Sopran, Elisabeth von Magnus, Alt, Uwe Heilmann, Tenor und Gilles Cachemaille, Bass, was man hier in Youtube unter den Nr. 1 bis 6 nachhören kann: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Messe in C-dur KV 337 Die Messe in C-Dur KV 337 ist eine Messe von Wolfgang Amadeus Mozart. Es handelt sich dabei um Mozarts letzte vollständige Messvertonung. Obwohl die Messe auch unter dem (nicht originalen) Beinamen Missa solemnis bekannt ist, weist sie nur durch die festliche Orchesterbesetzung Ähnlichkeiten mit der Gattung der Missa solemnis auf. Aufgrund der knappen und konzentrierten Anlage ist sie ansonsten eher als Missa brevis zu charakterisieren. Im Autograph der Partitur ist sie auf März 1780 datiert. Dem Titel einer nicht autographen Stimmenabschrift aus Eisenstadt (ca. 1790/95) folgend, wird die Messe gelegentlich auch mit dem (ebenfalls nicht originalen) Beinamen Missa aulica („fürstliche Messe“) bezeichnet. Gegenüber der ein Jahr früher entstandenen Krönungsmesse KV 317, in deren Schatten das Werk zu Unrecht steht, weist die Messe KV 337 eine strengere kirchenmusikalisch-liturgische Haltung, aber einen durchaus vergleichbaren Einfallsreichtum auf. Das knappe, getragene Kyrie löst sich von der traditionellen, vom Text bedingten Dreiteiligkeit. Das formal straffe Gloria lehnt sich an das Sonatensatzschema an, das Credo an das Ritornellprinzip. Das Benedictus ist eine strenge Fuge, die einzige in Mozarts Salzburger Messen. Mit dem Agnus Dei, einer Arie für Solo-Sopran, wandelt sich der Stil zu einer poetischen Anmutigkeit, die deutlich über den Rahmen einer Missa brevis hinausgeht. Nikolaus Harnoncourt nahm diese Messe im Juli 1992 in der Pfarrkirdhe zu Stainz auf mit Chor und Orchester sowie Barbara Bonney, Sopran, Elisabeth von Magnus, Alt, Uwe Heilmann, Tenor und Gilles Cachemaille, Bass, was man hier in Youtube unter den Nr. 1 bis 6 nachhören kann: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Vesperae somnes de confessore KV 339 Die Vesperae solennes de Confessore KV 339 wurden 1780 von Wolfgang Amadeus Mozart komponiert. Sie folgen der katholischen Liturgie für eine Vesper und umfassen sechs Sätze, darunter fünf Psalmen aus dem Alten Testament und das Magnificat aus dem Lukasevangelium. Alle Sätze enden mit der Doxologie Gloria Patri. Die Bezeichnung de Confessore weist darauf hin, dass die Vesperae am Vorabend des liturgischen Festtags eines heiligen Bekenners (confessor), z. B. eines heiligen Bischofs, gebetet oder gesungen wurden, solennes bedeutet „feierlich“ und weist auf eine Orchesterbesetzung mit Pauken und Trompeten hin. Die liturgischen Texte der Vesper an Bekennerfesten wurden an zahlreichen Tagen gebraucht, da Bekennerfeste im Kirchenjahr häufig waren, und ihre Vespern waren vor der Brevierreform Pius X. nicht nur in den Antiphonen, sondern auch in den Psalmen identisch. Diese Aufnahme wurde eingespielz im Dezember 1986 im Kasino Zögenritz in Wien mit folgenden Solisten: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Vesperae somnes de confessore KV 339 Die Vesperae solennes de Confessore KV 339 wurden 1780 von Wolfgang Amadeus Mozart komponiert. Sie folgen der katholischen Liturgie für eine Vesper und umfassen sechs Sätze, darunter fünf Psalmen aus dem Alten Testament und das Magnificat aus dem Lukasevangelium. Alle Sätze enden mit der Doxologie Gloria Patri. Die Bezeichnung de Confessore weist darauf hin, dass die Vesperae am Vorabend des liturgischen Festtags eines heiligen Bekenners (confessor), z. B. eines heiligen Bischofs, gebetet oder gesungen wurden, solennes bedeutet „feierlich“ und weist auf eine Orchesterbesetzung mit Pauken und Trompeten hin. Die liturgischen Texte der Vesper an Bekennerfesten wurden an zahlreichen Tagen gebraucht, da Bekennerfeste im Kirchenjahr häufig waren, und ihre Vespern waren vor der Brevierreform Pius X. nicht nur in den Antiphonen, sondern auch in den Psalmen identisch. Diese Aufnahme wurde eingespielz im Dezember 1986 im Kasino Zögenritz in Wien mit folgenden Solisten: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Litaniae de venerabili altaris sacramento KV 125 Zu den größeren kirchenmusikalischen Werken Mozarts zählen neben Messen, Requiem und Vespern die vier Litaneien, die sämtlich in Salzburg entstanden sind. Von der ersten italienischen Reise (13. Dezember 1769 bis 28. März 1771) zurückgekehrt, nahm Mozart seinen Dienst als erzbischöflicher Konzertmeister wieder auf und schuf – wohl noch ganz im Banne des Erlebten stehend – sein mit Mai 1771 datiertes erstes Werk dieser Gattung, KV 109 (74e), eine Lauretanische Litanei. Es folgte zwischen seinem zweiten Italienaufenthalt (13. August bis 15. Dezember 1771) und dem dritten (24. Oktober 1772 bis 13. März 1773) die im März 1772 beendete Sakramentslitanei KV 125. Zwischen Reisen nach Wien und München entstand während eines längeren Aufenthaltes in Salzburg im Jahre 1774 die zweite Lauretana KV 195 (186d), dagegen wurde die zweite Litanei de venerabili altaris Sacramento KV 243 im März 1776 fertiggestellt. Mit diesem Werk leistete Mozart seinen letzten und zugleich umfangreichsten Beitrag zur Litaneikomposition. Dieses Werk nahm Nikolaus Harnoncourt zeitgleich mit der Messe KV 337 und den gleichen Mitwirkenden an gleicher Stelle auf (s.o.) Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Litaniae de venerabili altaris sacramento KV 125 Zu den größeren kirchenmusikalischen Werken Mozarts zählen neben Messen, Requiem und Vespern die vier Litaneien, die sämtlich in Salzburg entstanden sind. Von der ersten italienischen Reise (13. Dezember 1769 bis 28. März 1771) zurückgekehrt, nahm Mozart seinen Dienst als erzbischöflicher Konzertmeister wieder auf und schuf – wohl noch ganz im Banne des Erlebten stehend – sein mit Mai 1771 datiertes erstes Werk dieser Gattung, KV 109 (74e), eine Lauretanische Litanei. Es folgte zwischen seinem zweiten Italienaufenthalt (13. August bis 15. Dezember 1771) und dem dritten (24. Oktober 1772 bis 13. März 1773) die im März 1772 beendete Sakramentslitanei KV 125. Zwischen Reisen nach Wien und München entstand während eines längeren Aufenthaltes in Salzburg im Jahre 1774 die zweite Lauretana KV 195 (186d), dagegen wurde die zweite Litanei de venerabili altaris Sacramento KV 243 im März 1776 fertiggestellt. Mit diesem Werk leistete Mozart seinen letzten und zugleich umfangreichsten Beitrag zur Litaneikomposition. Dieses Werk nahm Nikolaus Harnoncourt zeitgleich mit der Messe KV 337 und den gleichen Mitwirkenden an gleicher Stelle auf (s.o.) https://www.youtube.com/watch?v=FqnQeY_aV2c Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Regina Coeli KV 276 Mozarts Regina Coeli in C-Dur (K. 276), 1779 in Salzburg entstanden, als er 23 Jahre alt war, ist eine kompakte marianische Osterantiphon, deren Glanz in ihrer Ökonomie liegt. Für vier Vokalsolisten, Chor und ein festliches Salzburger Orchester geschrieben, verdichtet sie kathedrale Zeremonie zu Musik von quecksilbriger Freude und leuchtender C-Dur-Gewissheit [1]. Nikolaus Harnoncourt nahm dieses Werk im Juli 1992 mit Barbara Bonney, Sopran, Elisabeth von Magnus, Alt, Uwe Heilmann, Tenor und Gilles Cachmaille, Bass, dem Concentus und dem Arnold Schoenberg Chor in Stainz auf: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart, Regina Coeli KV 276 Mozarts Regina Coeli in C-Dur (K. 276), 1779 in Salzburg entstanden, als er 23 Jahre alt war, ist eine kompakte marianische Osterantiphon, deren Glanz in ihrer Ökonomie liegt. Für vier Vokalsolisten, Chor und ein festliches Salzburger Orchester geschrieben, verdichtet sie kathedrale Zeremonie zu Musik von quecksilbriger Freude und leuchtender C-Dur-Gewissheit [1]. Nikolaus Harnoncourt nahm dieses Werk im Juli 1992 mit Barbara Bonney, Sopran, Elisabeth von Magnus, Alt, Uwe Heilmann, Tenor und Gilles Cachmaille, Bass, dem Concentus und dem Arnold Schoenberg Chor in Stainz auf: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Mozart „Große Messe in c-moll, KV 427“, unvollendet Die Große Messe in c-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart, KV 427 (KV6 417a), entstand 1782 und ist, obwohl unvollendet, eine der herausragenden Messvertonungen der europäischen Musikgeschichte. Die Bezeichnung „Große Messe“ ist ein späteres Attribut. Formal gehört das Werk zum Typus der Missa solemnis. Die Originalhandschrift befindet sich in der Staatsbibliothek zu Berlin/Preußischer Kulturbesitz (Musikabteilung) unter der Signatur Mus.ms. autogr. W. A. Mozart KV 427. Mozart hat über 70 kirchliche Werke komponiert, darunter insgesamt 18 Messen. Der weitaus überwiegende Teil davon entstand in seiner Salzburger Zeit, also im Zeitraum bis 1781. Die meisten Salzburger Kirchenwerke entstanden im Dienste der Salzburger Erzbischöfe. Erzbischof Colloredo liebte lange Messen nicht, vor allem wenn er sie selber zelebrieren musste. Deshalb durften diese Messen nicht länger als höchstens eine Dreiviertelstunde dauern. Nach seinem Abschied aus des Fürstbischofs Diensten übersiedelte Mozart nach Wien. Dort hatte er mit Kirche und Kirchenmusik nur mehr wenig zu tun. Als freier Künstler schrieb er in erster Linie Serenaden, Sonaten, Klavierkonzerte, Symphonien und Opern. Trotzdem begann er im Sommer 1782 ohne jeden äußeren Auftrag (jedenfalls ist von einem solchen bisher nichts bekannt geworden) in Wien eine neue Messe zu schreiben. Am 4. August 1782 hatte die Hochzeit von Wolfgang und Constanze Mozart stattgefunden. Am 17. August 1782 schrieb Mozart: „… mit einem Worte wir sind für einander geschaffen – und gott der alles anordnet, und folglich auch dieses gefüget hat, wird uns nicht verlassen“. An anderer Stelle schrieb Mozart, er habe „in seinem Herzen versprochen, wenn er sie als seine Frau nach Salzburg brächte, dort eine neukomponierte Messe zur Aufführung zu bringen.“ In diesem Gefühl der Frömmigkeit und Liebe begann Mozart mit der Komposition der c-Moll-Messe, die er am 26. Oktober 1783 in der Salzburger Peterskirche mit seiner Frau Constanze als Sopran-Solistin aufführen wollte. Da dokumentarische Nachweise für eine Aufführung fehlen, kam es wahrscheinlich gar nicht dazu. Die Messe war möglicherweise als eine Art Votivgabe für Constanze gedacht gewesen. Davon zeugt insbesondere die unvergleichliche Sopranarie Et incarnatus est. Mozart stellte die Messe nicht fertig, was Anlass für Spekulationen gibt. Ein Grund für ihre Nicht-Fertigstellung mag darin liegen, dass die Josephinischen Kirchenmusik-Reformen es zwischen 1783 und 1790 praktisch keinem österreichischen Komponisten ermöglichten, größer besetzte Kirchenmusik aufzuführen, wie der Musikwissenschaftler Martin Geck herausarbeitete. Ein anderer, dass im Sommer 1783 das erste gemeinsame Kind, Raimund Leopold, (am 17. Juni geboren) am 19. August 1783 bei seiner Amme in Wien verstorben war (Mozart weilte mit Constanze seit 27. Juli 1783 in Salzburg) und dies die gesamte Familie Mozart in niedergeschlagene Stimmung stürzte. In weiterer Folge hat Mozart das „Kyrie“ und das „Gloria“ der Messe 1785 zu dem Oratorium Davide penitente umgearbeitet.[1] Die c-Moll-Messe ist ein Monumentalwerk, das den Rahmen der bisherigen Messkompositionen Mozarts sprengte. In jenen Jahren setzte sich Mozart mit den Werken Georg Friedrich Händels und Johann Sebastian Bachs auseinander (Leipziger Chor-Motetten; u. a. Fugen-Adaptionen nach Stücken aus dem „Wohltemperierten Clavier“), die er durch die Vermittlung des Baron Gottfried van Swieten kennenlernte und die eine schöpferische Krise und Überwindung dieser Krise bei Mozart auslösten. Nicht nur Bach steht hinter diesem Werk. Durch seine Konzertbearbeitungen von großen Kantaten und Oratorien Händels („Cäcilien-Ode“, „Das Alexandersfest“, „Acis und Galathea“, sowie vor allem Der Messias (Händel, arr. Mozart)) für deutschsprachige Aufführungen im Hause Swietens (Gesellschaft der Associierten Cavaliers) auch der englische Großmeister (dessen „Hallelujah“ aus dem „Messias“ im „Gloria“ der c-moll-Messe deutlich aufklingt). Die Italiener des 18. Jahrhunderts erscheinen gleichfalls transfiguriert. Die Fugen am Ende des „Gloria“ und des „Sanctus“ zeigen, in welch hohem Maße Mozart den kontrapunktischen Stil mit eigenem Geist erfüllt hat. Die „Große Messe in c-Moll“ ist Mozarts ehrgeizigste Komposition in dieser Gattung. Wie sein großes letztes kirchenmusikalisches Werk, das Requiem KV 626, ist auch die Große Messe in c-Moll ein Torso geblieben und wurde von Mozart nicht vollendet. Weite Strecken des „Credo“ und das ganze „Agnus Dei“ fehlen. Der Erstdruck des Fragments erschien bereits 1840 im Verlag von Johann Anton André in Offenbach. 1847 vervollständigte der Wiener Kapellmeister und Komponist Joseph Drechsler das bekannte Fragment für eine Aufführung im Stephansdom zu Wien. Weder Partitur noch Aufführungsmaterial hierzu konnten bislang aufgefunden werden. Aloys Schmitt unternahm im Jahr 1901 den Versuch, die Partitur mit Teilen aus anderen Mozart-Messen zu ergänzen und das Werk für die Konzertpraxis zugänglich zu machen. Allerdings wurde diese Bearbeitung u. a. aufgrund des vergrößerten, romantischen Orchesters und ungeschickt gewählter Vorlagen oft als stilfremd kritisiert und wird heute kaum mehr verwendet. Diese Mese wurde 1985 aufgenommen mit Krisztina Laki, Sopran, Zsusanna Denes, Sopran, Kurt Equiluz, Tenor und Robert Holl Bass, sowie dem Arnold Schoenberg Chor und dem Concentus Musicus, Wein unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 P.S. Die Sammlung „Berühmte Messen“ in Aufnahmen von Nikolaus Harnoncourt ist damit abgeschlossen. Mozart „Große Messe in c-moll, KV 427“, unvollendet Die Große Messe in c-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart, KV 427 (KV6 417a), entstand 1782 und ist, obwohl unvollendet, eine der herausragenden Messvertonungen der europäischen Musikgeschichte. Die Bezeichnung „Große Messe“ ist ein späteres Attribut. Formal gehört das Werk zum Typus der Missa solemnis. Die Originalhandschrift befindet sich in der Staatsbibliothek zu Berlin/Preußischer Kulturbesitz (Musikabteilung) unter der Signatur Mus.ms. autogr. W. A. Mozart KV 427. Mozart hat über 70 kirchliche Werke komponiert, darunter insgesamt 18 Messen. Der weitaus überwiegende Teil davon entstand in seiner Salzburger Zeit, also im Zeitraum bis 1781. Die meisten Salzburger Kirchenwerke entstanden im Dienste der Salzburger Erzbischöfe. Erzbischof Colloredo liebte lange Messen nicht, vor allem wenn er sie selber zelebrieren musste. Deshalb durften diese Messen nicht länger als höchstens eine Dreiviertelstunde dauern. Nach seinem Abschied aus des Fürstbischofs Diensten übersiedelte Mozart nach Wien. Dort hatte er mit Kirche und Kirchenmusik nur mehr wenig zu tun. Als freier Künstler schrieb er in erster Linie Serenaden, Sonaten, Klavierkonzerte, Symphonien und Opern. Trotzdem begann er im Sommer 1782 ohne jeden äußeren Auftrag (jedenfalls ist von einem solchen bisher nichts bekannt geworden) in Wien eine neue Messe zu schreiben. Am 4. August 1782 hatte die Hochzeit von Wolfgang und Constanze Mozart stattgefunden. Am 17. August 1782 schrieb Mozart: „… mit einem Worte wir sind für einander geschaffen – und gott der alles anordnet, und folglich auch dieses gefüget hat, wird uns nicht verlassen“. An anderer Stelle schrieb Mozart, er habe „in seinem Herzen versprochen, wenn er sie als seine Frau nach Salzburg brächte, dort eine neukomponierte Messe zur Aufführung zu bringen.“ In diesem Gefühl der Frömmigkeit und Liebe begann Mozart mit der Komposition der c-Moll-Messe, die er am 26. Oktober 1783 in der Salzburger Peterskirche mit seiner Frau Constanze als Sopran-Solistin aufführen wollte. Da dokumentarische Nachweise für eine Aufführung fehlen, kam es wahrscheinlich gar nicht dazu. Die Messe war möglicherweise als eine Art Votivgabe für Constanze gedacht gewesen. Davon zeugt insbesondere die unvergleichliche Sopranarie Et incarnatus est. Mozart stellte die Messe nicht fertig, was Anlass für Spekulationen gibt. Ein Grund für ihre Nicht-Fertigstellung mag darin liegen, dass die Josephinischen Kirchenmusik-Reformen es zwischen 1783 und 1790 praktisch keinem österreichischen Komponisten ermöglichten, größer besetzte Kirchenmusik aufzuführen, wie der Musikwissenschaftler Martin Geck herausarbeitete. Ein anderer, dass im Sommer 1783 das erste gemeinsame Kind, Raimund Leopold, (am 17. Juni geboren) am 19. August 1783 bei seiner Amme in Wien verstorben war (Mozart weilte mit Constanze seit 27. Juli 1783 in Salzburg) und dies die gesamte Familie Mozart in niedergeschlagene Stimmung stürzte. In weiterer Folge hat Mozart das „Kyrie“ und das „Gloria“ der Messe 1785 zu dem Oratorium Davide penitente umgearbeitet.[1] Die c-Moll-Messe ist ein Monumentalwerk, das den Rahmen der bisherigen Messkompositionen Mozarts sprengte. In jenen Jahren setzte sich Mozart mit den Werken Georg Friedrich Händels und Johann Sebastian Bachs auseinander (Leipziger Chor-Motetten; u. a. Fugen-Adaptionen nach Stücken aus dem „Wohltemperierten Clavier“), die er durch die Vermittlung des Baron Gottfried van Swieten kennenlernte und die eine schöpferische Krise und Überwindung dieser Krise bei Mozart auslösten. Nicht nur Bach steht hinter diesem Werk. Durch seine Konzertbearbeitungen von großen Kantaten und Oratorien Händels („Cäcilien-Ode“, „Das Alexandersfest“, „Acis und Galathea“, sowie vor allem Der Messias (Händel, arr. Mozart)) für deutschsprachige Aufführungen im Hause Swietens (Gesellschaft der Associierten Cavaliers) auch der englische Großmeister (dessen „Hallelujah“ aus dem „Messias“ im „Gloria“ der c-moll-Messe deutlich aufklingt). Die Italiener des 18. Jahrhunderts erscheinen gleichfalls transfiguriert. Die Fugen am Ende des „Gloria“ und des „Sanctus“ zeigen, in welch hohem Maße Mozart den kontrapunktischen Stil mit eigenem Geist erfüllt hat. Die „Große Messe in c-Moll“ ist Mozarts ehrgeizigste Komposition in dieser Gattung. Wie sein großes letztes kirchenmusikalisches Werk, das Requiem KV 626, ist auch die Große Messe in c-Moll ein Torso geblieben und wurde von Mozart nicht vollendet. Weite Strecken des „Credo“ und das ganze „Agnus Dei“ fehlen. Der Erstdruck des Fragments erschien bereits 1840 im Verlag von Johann Anton André in Offenbach. 1847 vervollständigte der Wiener Kapellmeister und Komponist Joseph Drechsler das bekannte Fragment für eine Aufführung im Stephansdom zu Wien. Weder Partitur noch Aufführungsmaterial hierzu konnten bislang aufgefunden werden. Aloys Schmitt unternahm im Jahr 1901 den Versuch, die Partitur mit Teilen aus anderen Mozart-Messen zu ergänzen und das Werk für die Konzertpraxis zugänglich zu machen. Allerdings wurde diese Bearbeitung u. a. aufgrund des vergrößerten, romantischen Orchesters und ungeschickt gewählter Vorlagen oft als stilfremd kritisiert und wird heute kaum mehr verwendet. Diese Mese wurde 1985 aufgenommen mit Krisztina Laki, Sopran, Zsusanna Denes, Sopran, Kurt Equiluz, Tenor und Robert Holl Bass, sowie dem Arnold Schoenberg Chor und dem Concentus Musicus, Wein unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 P.S. Die Sammlung „Berühmte Messen“ in Aufnahmen von Nikolaus Harnoncourt ist damit abgeschlossen. Nun folgen die beiden Sammlungen mit den Schubertsinfonien: Franz Schubert, Symphonie Nr. 1 D-dur D.82 Die Sinfonie Nr. 1 D-Dur D 82 ist eine Sinfonie von Franz Schubert. Franz Schubert schrieb die Sinfonie im Jahr 1813 im Alter von 16 Jahren. Wann Schubert mit der Komposition begann, ist ungewiss, doch ist durch Schuberts Vermerk »Finis et Fine. Den 28. October 1813« bekannt, wann die Arbeit an der Sinfonie beendet war. Zu dieser Zeit ging sein Aufenthalt im kaiserlich-königlichen Konvikt zu Ende, wo er seinen Freund Joseph von Spaun kennenlernte und ihm 1809 schrieb, dass „Sie Glücklicher […] jetzt dem Gefängnis“ entgehen. Zum militärähnlichen Schulbetrieb kam ein Komponierverbot durch seinen Vater aufgrund Schuberts schlechter Schulleistungen. Die Uraufführung der Sinfonie fand im Herbst 1813 in Wien statt. Es ist ungewiss, ob die Sinfonie von dem Orchester des Wiener Stadtkonvikts uraufgeführt wurde oder von Otto Hatwigs Orchester-Verein, der aus dem Hausquartett der Schubert-Familie entstanden war. Die vereinfachte Besetzung sowie die kompositorische Vereinfachung einer Triole der Violinen und Viola im 4. Satz lassen den Orchester-Verein als uraufführendes Organ der Sinfonie vermuten. Am 5. Februar 1881 erklang das Werk erneut anlässlich einer Aufführung aller Schubert-Sinfonien im Crystal Palace in London. Die britische Presse zeigte sich beeindruckt angesichts der Reife der Musik, gemessen am jugendlichen Alter ihres Komponisten. So schrieb zum Beispiel The Guardian: „Ein besonders interessanter Programmpunkt war die Aufführung von Schuberts I. Symphonie – ein wirklich wundervolles Werk, wenn man bedenkt, dass der Komponist ein ›Kerl‹ von gerade einmal 16 Jahren war. Sie besitzt melodischen Reichtum, ist berückend instrumentiert und weist keine Spuren eines Ungleichgewichts zwischen Inhalt und Form auf, das so häufig Kennzeichen von ›Frühwerken‹ ist.“ Die erste Sinfonie in D-dur D.82 kann man hier in Youtube in den Nr. 1 bis 4 nachhören: Nun folgen die beiden Sammlungen mit den Schubertsinfonien: Franz Schubert, Symphonie Nr. 1 D-dur D.82 Die Sinfonie Nr. 1 D-Dur D 82 ist eine Sinfonie von Franz Schubert. Franz Schubert schrieb die Sinfonie im Jahr 1813 im Alter von 16 Jahren. Wann Schubert mit der Komposition begann, ist ungewiss, doch ist durch Schuberts Vermerk »Finis et Fine. Den 28. October 1813« bekannt, wann die Arbeit an der Sinfonie beendet war. Zu dieser Zeit ging sein Aufenthalt im kaiserlich-königlichen Konvikt zu Ende, wo er seinen Freund Joseph von Spaun kennenlernte und ihm 1809 schrieb, dass „Sie Glücklicher […] jetzt dem Gefängnis“ entgehen. Zum militärähnlichen Schulbetrieb kam ein Komponierverbot durch seinen Vater aufgrund Schuberts schlechter Schulleistungen. Die Uraufführung der Sinfonie fand im Herbst 1813 in Wien statt. Es ist ungewiss, ob die Sinfonie von dem Orchester des Wiener Stadtkonvikts uraufgeführt wurde oder von Otto Hatwigs Orchester-Verein, der aus dem Hausquartett der Schubert-Familie entstanden war. Die vereinfachte Besetzung sowie die kompositorische Vereinfachung einer Triole der Violinen und Viola im 4. Satz lassen den Orchester-Verein als uraufführendes Organ der Sinfonie vermuten. Am 5. Februar 1881 erklang das Werk erneut anlässlich einer Aufführung aller Schubert-Sinfonien im Crystal Palace in London. Die britische Presse zeigte sich beeindruckt angesichts der Reife der Musik, gemessen am jugendlichen Alter ihres Komponisten. So schrieb zum Beispiel The Guardian: „Ein besonders interessanter Programmpunkt war die Aufführung von Schuberts I. Symphonie – ein wirklich wundervolles Werk, wenn man bedenkt, dass der Komponist ein ›Kerl‹ von gerade einmal 16 Jahren war. Sie besitzt melodischen Reichtum, ist berückend instrumentiert und weist keine Spuren eines Ungleichgewichts zwischen Inhalt und Form auf, das so häufig Kennzeichen von ›Frühwerken‹ ist.“ Die erste Sinfonie in D-dur D.82 kann man hier in Youtube in den Nr. 1 bis 4 nachhören: Schubert, Symphonie Nr. 2 in B-dur D.125 Die Sinfonie Nr. 2 B-Dur (D 125) ist eine Sinfonie von Franz Schubert. Schubert schrieb seine Sinfonie Nr. 2 von Dezember 1814 bis März 1815 und widmete sie Innocenz Lang, dem Direktor des Wiener Stadtkonvikts, das Schubert von 1808 bis 1813 besucht hatte. Es ist nicht bekannt, ob die Sinfonie vom Stadtkonvikt auch aufgeführt wurde; die Existenz des Stimmensatzes spricht dafür; die in den Stimmen enthaltenen Fehler sprechen dagegen. Die erste wirklich öffentliche Aufführung der Sinfonie fand jedoch erst 49 Jahre nach Schuberts Tod im Jahre 1877 in London durch den Musikforscher George Grove statt, der in dieser Zeit alle Schubert-Sinfonien zur Aufführung brachte. Veröffentlicht wurde die Sinfonie im Jahre 1884 im Rahmen der von Johannes Brahms redigierten „Alten Gesamtausgabe“ aller Schubert-Sinfonien durch den Verlag Breitkopf & Härtel. Die englische Presse bescheinigte der Sinfonie nach deren Uraufführung 1877 eine große Nähe zu den Vorbildern Wolfgang Amadeus Mozarts und Joseph Haydns. Doch fand die Aufführung viel Aufmerksamkeit. So schrieb zum Beispiel der „Evening Standard“ am 22. Oktober 1877: „Es ist gewiss nicht nötig, darauf hinzuweisen, dass Schuberts II. Symphonie in B-Dur auf keinen Fall seinen späten Werken gleich gesetzt werden kann, dennoch war die Aufführung interessant, und die Verantwortlichen am Crystal Palace verdienen unseren herzlichen Dank. Mr Manns und seine Kollegen scheuten keine Mühe für ihre Interpretation der Symphonie, laute Beifallsstürme waren die Folge.“ Veröffentlicht wurde die Sinfonie im Jahre 1884 im Rahmen der von Johannes Brahms redigierten Alten Gesamtausgabe aller Schubert-Sinfonien durch den Verlag Breitkopf & Härtel. Brahms bescheinigte Schuberts so genannten Jugendsinfonien keinen hohen künstlerischen Wert und war der Meinung, „sie sollten nicht veröffentlicht, sondern nur mit Pietät bewahrt und vielleicht durch Abschriften mehreren zugänglich gemacht werden.“[4] AD: Mai 1992 Concertgebouw Amsterdam Diese Aufnahme kann man hier nachhören: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Schubert, Symphonie Nr. 2 in B-dur D.125 Die Sinfonie Nr. 2 B-Dur (D 125) ist eine Sinfonie von Franz Schubert. Schubert schrieb seine Sinfonie Nr. 2 von Dezember 1814 bis März 1815 und widmete sie Innocenz Lang, dem Direktor des Wiener Stadtkonvikts, das Schubert von 1808 bis 1813 besucht hatte. Es ist nicht bekannt, ob die Sinfonie vom Stadtkonvikt auch aufgeführt wurde; die Existenz des Stimmensatzes spricht dafür; die in den Stimmen enthaltenen Fehler sprechen dagegen. Die erste wirklich öffentliche Aufführung der Sinfonie fand jedoch erst 49 Jahre nach Schuberts Tod im Jahre 1877 in London durch den Musikforscher George Grove statt, der in dieser Zeit alle Schubert-Sinfonien zur Aufführung brachte. Veröffentlicht wurde die Sinfonie im Jahre 1884 im Rahmen der von Johannes Brahms redigierten „Alten Gesamtausgabe“ aller Schubert-Sinfonien durch den Verlag Breitkopf & Härtel. Die englische Presse bescheinigte der Sinfonie nach deren Uraufführung 1877 eine große Nähe zu den Vorbildern Wolfgang Amadeus Mozarts und Joseph Haydns. Doch fand die Aufführung viel Aufmerksamkeit. So schrieb zum Beispiel der „Evening Standard“ am 22. Oktober 1877: „Es ist gewiss nicht nötig, darauf hinzuweisen, dass Schuberts II. Symphonie in B-Dur auf keinen Fall seinen späten Werken gleich gesetzt werden kann, dennoch war die Aufführung interessant, und die Verantwortlichen am Crystal Palace verdienen unseren herzlichen Dank. Mr Manns und seine Kollegen scheuten keine Mühe für ihre Interpretation der Symphonie, laute Beifallsstürme waren die Folge.“ Veröffentlicht wurde die Sinfonie im Jahre 1884 im Rahmen der von Johannes Brahms redigierten Alten Gesamtausgabe aller Schubert-Sinfonien durch den Verlag Breitkopf & Härtel. Brahms bescheinigte Schuberts so genannten Jugendsinfonien keinen hohen künstlerischen Wert und war der Meinung, „sie sollten nicht veröffentlicht, sondern nur mit Pietät bewahrt und vielleicht durch Abschriften mehreren zugänglich gemacht werden.“[4] AD: Mai 1992 Concertgebouw Amsterdam Diese Aufnahme kann man hier nachhören: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Schubert Symphonie Nr. 3 in D-dur D.200 Die Symphonie Nr. 3 D-Dur (D 200) ist eine Sinfonie von Franz Schubert. Schubert schrieb seine 3. Sinfonie zwischen dem 24. Mai (zwei Monate, nachdem er die vorhergehende Sinfonie Nr. 2 vollendet hatte) und dem 19. Juli 1815. Lediglich kurz nach dem 24. Mai 1815 begann nach 65 Takten eine Unterbrechung, die bis zum 11. Juni 1815 dauerte und wahrscheinlich durch einen Mangel an Notenpapier ausgelöst worden war. Schubert wechselte in dieser Zeit von zwölfzeiligem zu sechzehnzeiligem Notenpapier. Die reine Kompositionszeit für die insgesamt 56 Notenblätter umfassende Sinfonie beläuft sich auf neun Tage. In dieser Zeit arbeitete Schubert parallel an anderen Werken wie dem Vokalquartett „Hymne an den Unendlichen“ (D 232) und den Liedern „Der Abend“ (D 221), „Geist der Liebe“ (D 233) und „Tischlied“ (D 234). Die Sinfonie entstand für ein Liebhaberorchester unter der Leitung des Geigers Josef Prohaska; Schubert spielte in diesem Orchester die Bratsche. Es wird vermutet, dass die erste Aufführung der Sinfonie im privaten Rahmen durch Prohaskas Orchester stattfand. Schuberts Rückkehr zu D-Dur, der Tonart seiner Sinfonie Nr. 1, erweckte beim Musikforscher Alfred Einstein den Eindruck „als ob er mit ihr die B-Dur-Sinfonie hätte korrigieren wollen: sie ist eine Rückkehr zum D-dur (sic!) seiner ersten Sinfonie, und sie ist, bei ganz gleicher Besetzung, nicht etwa bloß bei weitem kürzer, sondern auch bei weitem konzentrierter.“[1]. Die Aufnahme erfolgte zwischen Mai und November 1992 in Amsterdam und sie kann in Youtube in den Nr. 19 – 22 nachgehört werden: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Schubert Symphonie Nr. 3 in D-dur D.200 Die Symphonie Nr. 3 D-Dur (D 200) ist eine Sinfonie von Franz Schubert. Schubert schrieb seine 3. Sinfonie zwischen dem 24. Mai (zwei Monate, nachdem er die vorhergehende Sinfonie Nr. 2 vollendet hatte) und dem 19. Juli 1815. Lediglich kurz nach dem 24. Mai 1815 begann nach 65 Takten eine Unterbrechung, die bis zum 11. Juni 1815 dauerte und wahrscheinlich durch einen Mangel an Notenpapier ausgelöst worden war. Schubert wechselte in dieser Zeit von zwölfzeiligem zu sechzehnzeiligem Notenpapier. Die reine Kompositionszeit für die insgesamt 56 Notenblätter umfassende Sinfonie beläuft sich auf neun Tage. In dieser Zeit arbeitete Schubert parallel an anderen Werken wie dem Vokalquartett „Hymne an den Unendlichen“ (D 232) und den Liedern „Der Abend“ (D 221), „Geist der Liebe“ (D 233) und „Tischlied“ (D 234). Die Sinfonie entstand für ein Liebhaberorchester unter der Leitung des Geigers Josef Prohaska; Schubert spielte in diesem Orchester die Bratsche. Es wird vermutet, dass die erste Aufführung der Sinfonie im privaten Rahmen durch Prohaskas Orchester stattfand. Schuberts Rückkehr zu D-Dur, der Tonart seiner Sinfonie Nr. 1, erweckte beim Musikforscher Alfred Einstein den Eindruck „als ob er mit ihr die B-Dur-Sinfonie hätte korrigieren wollen: sie ist eine Rückkehr zum D-dur (sic!) seiner ersten Sinfonie, und sie ist, bei ganz gleicher Besetzung, nicht etwa bloß bei weitem kürzer, sondern auch bei weitem konzentrierter.“[1]. Die Aufnahme erfolgte zwischen Mai und November 1992 in Amsterdam und sie kann in Youtube in den Nr. 19 – 22 nachgehört werden: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Die Sinfonie Nr. 4 in c-Moll, D 417, genannt Tragische Sinfonie, wurde 1816 von Franz Schubert komponiert. Die Sinfonie entstand ein Jahr nach der Dritten Sinfonie, und zwar im Laufe des Monats April im Jahr 1816, als Schubert gerade einmal 19 Jahre alt war. Laut Schuberts Notiz am Ende der Partitur wurde die Sinfonie am 27. April 1816 fertiggestellt. Zur Entstehungszeit der Sinfonie arbeitete Schubert als „Schulgehülfe der Schule seines Vaters zu Wien am Himmelpfortgrunde No. 10“ und bewarb sich – trotz der Fürsprache seines ehemaligen Lehrers Antonio Salieri jedoch erfolglos – um eine Musiklehrerstelle in Ljubljana. Zur gleichen Zeit konnte Schubert aber auch mit seiner ersten bezahlten Auftragsarbeit, der inzwischen verschollenen Prometheus-Kantate, für den Namenstag des Professors für politische Wissenschaften Heinrich Joseph Watteroth einen Erfolg verbuchen. Schubert setzte mit der Komposition seinen Wunsch um, erstmals eine Sinfonie in einer Moll-Tonart zu schreiben. Äußerer Anlass für die Komposition der Sinfonie war das „Hatwig’sche Orchester“, für das vermutlich die Sinfonie Nr. 4, die Sinfonie Nr. 5 und die Sinfonie Nr. 6 entstanden. Eine Aufführung durch dieses Orchester – im Schottenhof oder Gundelhof – ist möglich, aber nicht gesichert. Vom Komponisten nachträglich selbst so betitelt, bezieht sich der Titel „Tragische“ auf die aufgewühlten Momente, die man im Werk findet. Er gab wiederholt Anlass zu Diskussionen und Kritik: Antonín Dvořák umschrieb das Adjektiv mit „tiefem Pathos“, und Robert Schumann bemängelt: „… an eine tragische würde man ganz andere Ansprüche machen“.[1] Harry Goldschmidt stellte fest, dass Schubert sich mit dem Werk ein geistiges Problem gestellt habe, dem er in seiner Jugend noch gar nicht gewachsen war: „Er wollte eine ‚tragische‘ Sinfonie schreiben, und siehe da, es wurde nur eine ‚pathetische‘ daraus.“[2] Schuberts Entscheidung, die Sinfonie als „Tragische“ zu benennen, hat in der Schubertforschung den Eindruck erweckt, Schubert habe „eine neue Art der Auseinandersetzung mit Beethoven gesucht“,[3] um „die ‚ethischen Voraussetzungen‘ der beethovenschen Kunst zu erfüllen“.[3] Dementsprechend habe Schubert die Tonart c-Moll „nicht zufällig sondern unter dem Eindruck der V. Beethovenschen“[4] und anderer Beethoven-Werke wie dem Streichquartett op. 18,4 und der Coriolan-Ouvertüre gewählt. Diese Symphonie wurde ebenfalls 1992 in Amsterdam aufgenommen. Sie kann in Youtube in den Nr. 5 – 8 nachgehört werden: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Die Sinfonie Nr. 4 in c-Moll, D 417, genannt Tragische Sinfonie, wurde 1816 von Franz Schubert komponiert. Die Sinfonie entstand ein Jahr nach der Dritten Sinfonie, und zwar im Laufe des Monats April im Jahr 1816, als Schubert gerade einmal 19 Jahre alt war. Laut Schuberts Notiz am Ende der Partitur wurde die Sinfonie am 27. April 1816 fertiggestellt. Zur Entstehungszeit der Sinfonie arbeitete Schubert als „Schulgehülfe der Schule seines Vaters zu Wien am Himmelpfortgrunde No. 10“ und bewarb sich – trotz der Fürsprache seines ehemaligen Lehrers Antonio Salieri jedoch erfolglos – um eine Musiklehrerstelle in Ljubljana. Zur gleichen Zeit konnte Schubert aber auch mit seiner ersten bezahlten Auftragsarbeit, der inzwischen verschollenen Prometheus-Kantate, für den Namenstag des Professors für politische Wissenschaften Heinrich Joseph Watteroth einen Erfolg verbuchen. Schubert setzte mit der Komposition seinen Wunsch um, erstmals eine Sinfonie in einer Moll-Tonart zu schreiben. Äußerer Anlass für die Komposition der Sinfonie war das „Hatwig’sche Orchester“, für das vermutlich die Sinfonie Nr. 4, die Sinfonie Nr. 5 und die Sinfonie Nr. 6 entstanden. Eine Aufführung durch dieses Orchester – im Schottenhof oder Gundelhof – ist möglich, aber nicht gesichert. Vom Komponisten nachträglich selbst so betitelt, bezieht sich der Titel „Tragische“ auf die aufgewühlten Momente, die man im Werk findet. Er gab wiederholt Anlass zu Diskussionen und Kritik: Antonín Dvořák umschrieb das Adjektiv mit „tiefem Pathos“, und Robert Schumann bemängelt: „… an eine tragische würde man ganz andere Ansprüche machen“.[1] Harry Goldschmidt stellte fest, dass Schubert sich mit dem Werk ein geistiges Problem gestellt habe, dem er in seiner Jugend noch gar nicht gewachsen war: „Er wollte eine ‚tragische‘ Sinfonie schreiben, und siehe da, es wurde nur eine ‚pathetische‘ daraus.“[2] Schuberts Entscheidung, die Sinfonie als „Tragische“ zu benennen, hat in der Schubertforschung den Eindruck erweckt, Schubert habe „eine neue Art der Auseinandersetzung mit Beethoven gesucht“,[3] um „die ‚ethischen Voraussetzungen‘ der beethovenschen Kunst zu erfüllen“.[3] Dementsprechend habe Schubert die Tonart c-Moll „nicht zufällig sondern unter dem Eindruck der V. Beethovenschen“[4] und anderer Beethoven-Werke wie dem Streichquartett op. 18,4 und der Coriolan-Ouvertüre gewählt. Diese Symphonie wurde ebenfalls 1992 in Amsterdam aufgenommen. Sie kann in Youtube in den Nr. 5 – 8 nachgehört werden: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀Nikolaus Harnoncourt, Wanderer zwischen Renaissance und Moderne
https://de.wikipedia.org/wiki/28._Sinfonie_(Mozart)
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https://www.stretta-music.de/mozart-missa-in-c-kv-66-nr-236640.html
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https://de.wikipedia.org/wiki/Messe_in_c-Moll_KV_139
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https://de.wikipedia.org/wiki/Exsultate,_jubilate
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https://de.wikipedia.org/wiki/Messe_in_C-Dur_KV_257
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Angela Maria Blasi, Sopran, Elisabeth von Magnus, Alt, Deon van der Walt, Tenor und Alatair Miles, Bass, was man in Youtube in den Nr. 1 bis 6 nachhören kann:
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https://de.wikipedia.org/wiki/Messe_in_C-Dur_KV_257
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Angela Maria Blasi, Sopran, Elisabeth von Magnus, Alt, Deon van der Walt, Tenor und Alatair Miles, Bass, was man in Youtube in den Nr. 1 bis 6 nachhören kann:
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https://kv.mozarteum.at/en/work/litaniae-de-venerabili-altaris-sacramento-in-e-flat-3508
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Wolfgang Amadeus Mozarts Messe KV 262 ist eine „Missa solemnis“, eine feierliche Messe für ein kirchliches Hochfestoder einen besonderen festlichen Anlass, der bisher nicht ermit-telt werden konnte. Aufgrund einer früheren Datierung derMesse auf das Jahr 1776 wurde vermutet, Mozart habe diesegroße Messe zur Weihe des Grafen Ignaz Josef von Spaur zumTitularbischof von Parma („Chrysopel“) komponiert, die am17. 11. 1776 im Salzburger Dom stattfand.1 Diese Annahmewird hinfällig, nachdem das im zweiten Weltkrieg verschollene
Autograph der Messe, das auch dieser Edition erstmals wiederzur Verfügung stand, 1980 in Krakau wieder gefunden und neudatiert wurde. Format und Wasserzeichen belegen, dass dieMesse bereits im Juni/Juli 1775 entstanden war. Leopold Mozart bezeichnete KV 262 im Unterschied zu Mo-zarts wesentlich kürzeren Messen der gleichen Zeit als „Missa longa“. In der Tat überrascht die Ausführlichkeit der einzelnenSätze sowie der Schlussfugen von Gloria und Credo. Auch diegroße Besetzung betont den repräsentativen Charakter derMesse. Wie das Salzburger Stimmenmaterial belegt, lebt in der Missa longa noch etwas von der Tradition barocker Mehrchörigkeit fort, die im Salzburger Dom bis ins 19. Jahrhundertgepflegt wurde: Die Vokalsolisten bilden gemeinsam mit den Violinen, Oboen und der Generalbassgruppe ein „Concertino“,das im Wechsel mit dem „Tutti“ von Chor und Orchester musi-
ziert.
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Wolfgang Amadeus Mozarts Messe KV 262 ist eine „Missa solemnis“, eine feierliche Messe für ein kirchliches Hochfestoder einen besonderen festlichen Anlass, der bisher nicht ermit-telt werden konnte. Aufgrund einer früheren Datierung derMesse auf das Jahr 1776 wurde vermutet, Mozart habe diesegroße Messe zur Weihe des Grafen Ignaz Josef von Spaur zumTitularbischof von Parma („Chrysopel“) komponiert, die am17. 11. 1776 im Salzburger Dom stattfand.1 Diese Annahmewird hinfällig, nachdem das im zweiten Weltkrieg verschollene
Autograph der Messe, das auch dieser Edition erstmals wiederzur Verfügung stand, 1980 in Krakau wieder gefunden und neudatiert wurde. Format und Wasserzeichen belegen, dass dieMesse bereits im Juni/Juli 1775 entstanden war. Leopold Mozart bezeichnete KV 262 im Unterschied zu Mo-zarts wesentlich kürzeren Messen der gleichen Zeit als „Missa longa“. In der Tat überrascht die Ausführlichkeit der einzelnenSätze sowie der Schlussfugen von Gloria und Credo. Auch diegroße Besetzung betont den repräsentativen Charakter derMesse. Wie das Salzburger Stimmenmaterial belegt, lebt in der Missa longa noch etwas von der Tradition barocker Mehrchörigkeit fort, die im Salzburger Dom bis ins 19. Jahrhundertgepflegt wurde: Die Vokalsolisten bilden gemeinsam mit den Violinen, Oboen und der Generalbassgruppe ein „Concertino“,das im Wechsel mit dem „Tutti“ von Chor und Orchester musi-
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https://de.wikipedia.org/wiki/Kr%C3%B6nungsmesse_(Mozart)
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Joan Rodgers, Sopran, Elisabeth von Magnus., Alt, Josef Protschlka, Tenor und Laszlo Polgar, Bass, was man hier unter den Nr. 1 bis 6 nachhören kann:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kr%C3%B6nungsmesse_(Mozart)
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Joan Rodgers, Sopran, Elisabeth von Magnus., Alt, Josef Protschlka, Tenor und Laszlo Polgar, Bass, was man hier unter den Nr. 1 bis 6 nachhören kann:
https://de.wikipedia.org/wiki/Messe_in_C-Dur_KV_337
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https://de.wikipedia.org/wiki/Vesperae_solennes_de_Confessore_KV_339
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Joan Rodgers, Sopran, Elisabeth von Magnus, Alt, Josef Protschka, Tenor und Laszlo Polgar, Bass:
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https://www.baerenreiter.com/de/product/BA04763-90D
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https://www.mozartportal.com/de/composition/regina-coeli-in-c-dur-k-276-de
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https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fe_Messe_in_c-Moll
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Zur Wirkung:
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https://de.wikipedia.org/wiki/2._Sinfonie_(Schubert)
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https://de.wikipedia.org/wiki/3._Sinfonie_(Schubert)
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https://de.wikipedia.org/wiki/4._Sinfonie_(Schubert)
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