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Jacques Offenbach (1819-1880): Uraufführung am 5.April 1938 im Theater von Monte Carlo durch das Ballets russes de Monte Carlo. Rollen: Ort und Zeit: Ein Pariser Nachtlokal im 19.Jahrhundert. Einziger Akt. Ein Blumenmädchen betritt das Lokal und überreicht jedem der Kellner einen Strauß Rosen. Nachdem die Putzfrauen und das Blumenmädchen die Lokalität verlassen haben, sieht man die Kellner an der Theke stehen, teils gelangweilt in den leeren Rum blickend, teils mit typischen Kellner-Arbeiten beschäftigt. Plötzlich kommen die ersten Gäste: Billardspieler, Kokotten, die Handschuhverkäuferin. Ein Peruaner kommt mit seinen Taschen, sieht sich um, begibt sich dann zur Handschuhverkäuferin, die ihm ein Paar ihrer Handschuhe über die Hände zieht. Inzwischen ist der Baron eingetreten, hinter ihm das Blumenmädchen, das sich ihm nähert, das er aber völlig ignoriert. Er interessiert sich offensichtlich mehr für die junge Handschuhverkäuferin. Die an sich fröhliche Stimmung wird jetzt plötzlich durch hereinstürmende Soldaten mit ihren Offizieren unterbrochen, die sich sogleich zu den Kokotten an der langen Theke wenden. Völlig überrascht sind die Anwesenden als die Gesellschaftslöwin mit dem Herzog und einem Maskottchen im Schlepptau das Nachtlokal betreten. Die den Herzog begleitende Dame findet Interesse an einem der Herren Offiziere (was den Herzog kalt lässt), aber der Baron ist indigniert, dass sich der Peruaner der Handschuhverkäuferin nähert. Als der Offizier, den die Gesellschaftslöwin mit Beschlag belegt hat, auf einmal sein Interesse an der Handschuhverkäuferin zeigt, gibt es einen handfesten Streit, an dem sich alle beteiligen – bis auf den Peruaner, der hat sich flugs unter eines der Tische verkrochen und wartet offensichtlich den Streit ab. Die Streithähne zeigen plötzlich, dass sie das Lokal nicht zerlegen wollen und begeben sich nach draußen auf die Straße. Der Peruaner folgt ihnen, den Tisch über seine Kopf haltend. Im Lokal sind die Kellner damit beschäftigt, die Spuren des Streits zu beseitigen; dann kehren zunächst der Herr Baron mit der Handschuhverkäuferin zurück, denen sodann die übrigen Gäste in friedlicher Eintracht folgen. Als die Cancan-Tänzerinnen auftreten, wird dem Publikum klar, warum alle zurückkommen denn den Auftritt dieser Truppe will niemand verpassen. Danach ist aber Schluss; die Kellner kassieren, räumen zum Teil auf und löschen dann das Licht und alle verlassen das Etablissement. Alle? Nein, der Herr Baron und die Handschuhverkäuferin bleiben in dem nur spärlich beleuchteten Gastraum sitzen – und der Peruaner kommt auch noch mal in das Lokal zurück. Nun verlassen der Baron und die Handschuhverkäuferin ebenfalls das Lokal, und der Peruaner sitzt allein auf einem der Stühle… Quelle: © Manfred
Jacques Offenbach (1819-1880): Uraufführung am 5.April 1938 im Theater von Monte Carlo durch das Ballets russes de Monte Carlo. Rollen: Ort und Zeit: Ein Pariser Nachtlokal im 19.Jahrhundert. Einziger Akt. Ein Blumenmädchen betritt das Lokal und überreicht jedem der Kellner einen Strauß Rosen. Nachdem die Putzfrauen und das Blumenmädchen die Lokalität verlassen haben, sieht man die Kellner an der Theke stehen, teils gelangweilt in den leeren Rum blickend, teils mit typischen Kellner-Arbeiten beschäftigt. Plötzlich kommen die ersten Gäste: Billardspieler, Kokotten, die Handschuhverkäuferin. Ein Peruaner kommt mit seinen Taschen, sieht sich um, begibt sich dann zur Handschuhverkäuferin, die ihm ein Paar ihrer Handschuhe über die Hände zieht. Inzwischen ist der Baron eingetreten, hinter ihm das Blumenmädchen, das sich ihm nähert, das er aber völlig ignoriert. Er interessiert sich offensichtlich mehr für die junge Handschuhverkäuferin. Die an sich fröhliche Stimmung wird jetzt plötzlich durch hereinstürmende Soldaten mit ihren Offizieren unterbrochen, die sich sogleich zu den Kokotten an der langen Theke wenden. Völlig überrascht sind die Anwesenden als die Gesellschaftslöwin mit dem Herzog und einem Maskottchen im Schlepptau das Nachtlokal betreten. Die den Herzog begleitende Dame findet Interesse an einem der Herren Offiziere (was den Herzog kalt lässt), aber der Baron ist indigniert, dass sich der Peruaner der Handschuhverkäuferin nähert. Als der Offizier, den die Gesellschaftslöwin mit Beschlag belegt hat, auf einmal sein Interesse an der Handschuhverkäuferin zeigt, gibt es einen handfesten Streit, an dem sich alle beteiligen – bis auf den Peruaner, der hat sich flugs unter eines der Tische verkrochen und wartet offensichtlich den Streit ab. Die Streithähne zeigen plötzlich, dass sie das Lokal nicht zerlegen wollen und begeben sich nach draußen auf die Straße. Der Peruaner folgt ihnen, den Tisch über seine Kopf haltend. Im Lokal sind die Kellner damit beschäftigt, die Spuren des Streits zu beseitigen; dann kehren zunächst der Herr Baron mit der Handschuhverkäuferin zurück, denen sodann die übrigen Gäste in friedlicher Eintracht folgen. Als die Cancan-Tänzerinnen auftreten, wird dem Publikum klar, warum alle zurückkommen denn den Auftritt dieser Truppe will niemand verpassen. Danach ist aber Schluss; die Kellner kassieren, räumen zum Teil auf und löschen dann das Licht und alle verlassen das Etablissement. Alle? Nein, der Herr Baron und die Handschuhverkäuferin bleiben in dem nur spärlich beleuchteten Gastraum sitzen – und der Peruaner kommt auch noch mal in das Lokal zurück. Nun verlassen der Baron und die Handschuhverkäuferin ebenfalls das Lokal, und der Peruaner sitzt allein auf einem der Stühle… Quelle: © Manfred
OFFENBACH, Jacques: GAÎTÉ PARISIENNE
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GAÎTÉ PARISIENNE (Pariser Heiterkeit)
Ballett in einem Akt
Offenbachs Kompositionen wurden 50 Jahre nach seinem Tod arrangiert
von Manuel Rosenthal und Jacques Brindejont-Offenbach
Choreographie von Léonide Massine
Eine Handschuhverkäuferin; ein Blumenmädchen; eine Gesellschaftslöwin;
ein Maskottchen; der Peruaner; der Baron; der Herr Offizier; der Herzog; Tortoni;
vier Putzfrauen; vier Kellner; sechs Kokotten; drei Billardspieler; sechs Soldaten;
der Tanzmeister; 5 Dandys; 12 Cancan-Tänzerinnen
Putzfrauen sind damit beschäftigt, das Nachtlokal für den Abend zu säubern; Kellner wuseln zwischen ihnen hin und her und decken die Tische ein.
GAÎTÉ PARISIENNE (Pariser Heiterkeit)
Ballett in einem Akt
Offenbachs Kompositionen wurden 50 Jahre nach seinem Tod arrangiert
von Manuel Rosenthal und Jacques Brindejont-Offenbach
Choreographie von Léonide Massine
Eine Handschuhverkäuferin; ein Blumenmädchen; eine Gesellschaftslöwin;
ein Maskottchen; der Peruaner; der Baron; der Herr Offizier; der Herzog; Tortoni;
vier Putzfrauen; vier Kellner; sechs Kokotten; drei Billardspieler; sechs Soldaten;
der Tanzmeister; 5 Dandys; 12 Cancan-Tänzerinnen
Putzfrauen sind damit beschäftigt, das Nachtlokal für den Abend zu säubern; Kellner wuseln zwischen ihnen hin und her und decken die Tische ein.
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