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Der Berlin Classics-Klotz hat auch einige Verdi-Aufnahmen zu bieten, die von dem leider viel zu früh verstorbenen Giuseppe Patanè dirigiert werden, und die gesamtdeutsche Produktionen aufweisen: Da ist z. B. die Aida: Ingrid Bjoner, Amneris: Gisela Schröter, Radames: Ludovic Spiess, Ramphis: Siegfried Vogel, Amonasro: Karl-Heinz Stryczek, Priesterin: Ingeborg Springer. Mit dabei der Rundfunkchor Leipzig und die Staatskapelle Dresden. Die Macht des Schicksals: Marchese von Calatrava: Siegfried Vogel, Leonore: Grace Bumbry, Don Carlos: Hermann Prey, Alvaro: Nicolai Gedda, Pater Guardian: Gottlob Frick, Preziosilla: Helga Dernesch. Chor der Staatsoper Dresden, Staatskapelle Dresden. La Traviata: Violetta: A. Rothenberger, Flora: Ingeborg Springer, Alfred: Anton de Ridder, Georg: Wolfgang Anheisser, Gaston: Armin Ude, Baron Duuphal: Günther Leib, Marquis von Obigny: Thomas Thomaschke, Doktor Grenvil: Siegfried Vogel. Rundfunkchor Leipzig, Staatskapelle Dresden. Es gibt noch den Rigoletto, der ebenfalls in Dresden entstand und von Siegfried Kurz dirigiert wurde. Hier sangen Herzog: Robert Ilosfalvy, Rigoletto: Ingvar Wixell, Gilda: Rothenberger, Sparafucile: Siegfried Vogel, Maddalena: A. Burmeister, Giovanna: Hannerose Katterfeld, Marullo: Horst Lunow, Borsa: Armin Ude, Graf von Ceprano: Thomas Thomaschke. Der Berlin Classics-Klotz hat auch einige Verdi-Aufnahmen zu bieten, die von dem leider viel zu früh verstorbenen Giuseppe Patanè dirigiert werden, und die gesamtdeutsche Produktionen aufweisen: Da ist z. B. die Aida: Ingrid Bjoner, Amneris: Gisela Schröter, Radames: Ludovic Spiess, Ramphis: Siegfried Vogel, Amonasro: Karl-Heinz Stryczek, Priesterin: Ingeborg Springer. Mit dabei der Rundfunkchor Leipzig und die Staatskapelle Dresden. Die Macht des Schicksals: Marchese von Calatrava: Siegfried Vogel, Leonore: Grace Bumbry, Don Carlos: Hermann Prey, Alvaro: Nicolai Gedda, Pater Guardian: Gottlob Frick, Preziosilla: Helga Dernesch. Chor der Staatsoper Dresden, Staatskapelle Dresden. La Traviata: Violetta: A. Rothenberger, Flora: Ingeborg Springer, Alfred: Anton de Ridder, Georg: Wolfgang Anheisser, Gaston: Armin Ude, Baron Duuphal: Günther Leib, Marquis von Obigny: Thomas Thomaschke, Doktor Grenvil: Siegfried Vogel. Rundfunkchor Leipzig, Staatskapelle Dresden. Es gibt noch den Rigoletto, der ebenfalls in Dresden entstand und von Siegfried Kurz dirigiert wurde. Hier sangen Herzog: Robert Ilosfalvy, Rigoletto: Ingvar Wixell, Gilda: Rothenberger, Sparafucile: Siegfried Vogel, Maddalena: A. Burmeister, Giovanna: Hannerose Katterfeld, Marullo: Horst Lunow, Borsa: Armin Ude, Graf von Ceprano: Thomas Thomaschke. Ja, lieber Freund, auch mir sind inzwischen die Originalsprachen lieber. Aber: Wir sind mit den deutschen Namen der Arien aufgewachsen, viele davon sind fast volkstümlich geworden, und wie bringen wir das ohne deutsche Übersetzung den Opern-Neulingen bei? Erich Ja, lieber Freund, auch mir sind inzwischen die Originalsprachen lieber. Aber: Wir sind mit den deutschen Namen der Arien aufgewachsen, viele davon sind fast volkstümlich geworden, und wie bringen wir das ohne deutsche Übersetzung den Opern-Neulingen bei? Erich Hallo Erich, zunächst einmal danke ich Dir für Deine Reaktion. Für die darin aufgestellte Frage habe ich allerdings keine Antwort. Ich versuchte es immer mal wieder bei meinen Enkeln, doch richtige Freude oder zumindest Interesse kann ich nicht wecken, wie ich feststellen musste. Und da ich gesundheitlich beeinträchtigt bin, kann ich auch nicht mehr ins Theater gehen. Dazu kommt, dass auch hier, an der DOR Duisburg, inzwischen die abstrusen Inszenierungen überwiegen, wie ich von Bekannten immer wieder höre. Also ist das Fazit: ich lasse es mittlerweile, die „Jugend“ mit der Musik der Klassik zu füttern, die wollen es nicht und nur, um mir eine Gefallen zu tun, müsen sic kein Interesse heucheln. LG Hallo Erich, zunächst einmal danke ich Dir für Deine Reaktion. Für die darin aufgestellte Frage habe ich allerdings keine Antwort. Ich versuchte es immer mal wieder bei meinen Enkeln, doch richtige Freude oder zumindest Interesse kann ich nicht wecken, wie ich feststellen musste. Und da ich gesundheitlich beeinträchtigt bin, kann ich auch nicht mehr ins Theater gehen. Dazu kommt, dass auch hier, an der DOR Duisburg, inzwischen die abstrusen Inszenierungen überwiegen, wie ich von Bekannten immer wieder höre. Also ist das Fazit: ich lasse es mittlerweile, die „Jugend“ mit der Musik der Klassik zu füttern, die wollen es nicht und nur, um mir eine Gefallen zu tun, müsen sic kein Interesse heucheln. LG Hier habe ich vor einiger Zeit eine Box vorgestellt mit Opernquerschnitten in deutscher Sprache, die auch nicht ganz uninteressant sind: https://troubadour-forum.de/foren/thema/rund-um-die-oper-querschnitte-in-deutscher-sprache-2-berlin-classics/ Liebe Grüße Willi😀 Hier habe ich vor einiger Zeit eine Box vorgestellt mit Opernquerschnitten in deutscher Sprache, die auch nicht ganz uninteressant sind: Liebe Grüße Willi😀 Liebe Freunde, zur Frage „Originalsprache oder deutscher Text“ kann ich nur sagen: Als ich jünger war, wurden in deutschen Häusern alle Opern noch in deutscher Sprache gegeben. Als dann die ersten Aufführungen in Originalsprachen gegeben wurden entdeckte ich zweierlei: Liebe Grüße Liebe Freunde, zur Frage „Originalsprache oder deutscher Text“ kann ich nur sagen: Als ich jünger war, wurden in deutschen Häusern alle Opern noch in deutscher Sprache gegeben. Als dann die ersten Aufführungen in Originalsprachen gegeben wurden entdeckte ich zweierlei: Liebe Grüße Ohje, dieses bekannte Thema. Ich habe es schon lange aufgegeben in die Oper zu gehen, zum einen wegen der Sprache, zum anderen wegen der Inszenierungen. Ich staune immer über die Konzertbesucher der heutigen Jugend, tausende füllen die Arenen oder Stadien, die Opernhäuser sind vielleicht halb voll. Es hat wenig Sinn, diese Gruppe von Heranwachsenden für die Oper begeistern zu wollen. Wir müssen uns in den Zeiten von KI wohl damit abfinden, dass unsere Zeit der Oper vorbei ist. Aber es gibt sie ja noch auf Video und CD. Meine Zeit der Operette ebenso, in unseren Konzerten werden sie auch nicht mehr so gefragt, da ist halt Musical aktueller. musika Ohje, dieses bekannte Thema. Ich habe es schon lange aufgegeben in die Oper zu gehen, zum einen wegen der Sprache, zum anderen wegen der Inszenierungen. Ich staune immer über die Konzertbesucher der heutigen Jugend, tausende füllen die Arenen oder Stadien, die Opernhäuser sind vielleicht halb voll. Es hat wenig Sinn, diese Gruppe von Heranwachsenden für die Oper begeistern zu wollen. Wir müssen uns in den Zeiten von KI wohl damit abfinden, dass unsere Zeit der Oper vorbei ist. Aber es gibt sie ja noch auf Video und CD. Meine Zeit der Operette ebenso, in unseren Konzerten werden sie auch nicht mehr so gefragt, da ist halt Musical aktueller. musika Liebe Freunde, es ist oft qualvoll, Opern ansehen zu müssen. Wie unlängst z. B. eine Aida aus München. Die startet in einer Turnhalle – sie endet mit der Hochzeit im Himmel mit Blaskapelle und Luftballons (Aida ersticht auch Ramphis). Dazwischen geschehen auch merkwürdige Dinge. Das Publikum hat es gut aufgenommen – was soll man dazu noch sagen? Da sind mir konzertante Opern lieber. Liebe Grüße – Erich Liebe Freunde, es ist oft qualvoll, Opern ansehen zu müssen. Wie unlängst z. B. eine Aida aus München. Die startet in einer Turnhalle – sie endet mit der Hochzeit im Himmel mit Blaskapelle und Luftballons (Aida ersticht auch Ramphis). Dazwischen geschehen auch merkwürdige Dinge. Das Publikum hat es gut aufgenommen – was soll man dazu noch sagen? Da sind mir konzertante Opern lieber. Liebe Grüße – Erich Willi hat weiter oben erwähnt, dass er die von mir hier vorgestellte Berlin-Classic-Box (ursprünglich wohl eine DDR-Eterna-Produktion) schon einmal ausführlicher vorgestellt hat. Das ist an mir spurlos vorüber gegangen. Hätte ichs gewußt, dann wäre meine Einlassung an seine „angedockt“ worden. Insofern wieder einmal eine Doppelung… LG Willi hat weiter oben erwähnt, dass er die von mir hier vorgestellte Berlin-Classic-Box (ursprünglich wohl eine DDR-Eterna-Produktion) schon einmal ausführlicher vorgestellt hat. Das ist an mir spurlos vorüber gegangen. Hätte ichs gewußt, dann wäre meine Einlassung an seine „angedockt“ worden. Insofern wieder einmal eine Doppelung… LGOpernquerschnitte in deutscher Sprache
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Das war ein interessanter Nostalgie-Verdi-Operntag. Aber inzwischen sind mir die Originalsprachen lieber…
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Das war ein interessanter Nostalgie-Verdi-Operntag. Aber inzwischen sind mir die Originalsprachen lieber…![]()
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Manfred
Manfred
1. Viele Texte erschienen mir in der Originalsprache klangvoller und eleganter, vor allem in den Sprachen Italienisch, Französisch und Spanisch. Ich nenne hier als Beispiel mal aus Rigoletto: „La donna e mobile“. Wieviel flüssiger klingt das doch als: „Ach, wie so trügerisch“?
2. Manchmal ergeben für mich die – der Melodie angepassten – Übersetzungen einen etwas anderen Sinn als das Original. Ich habe mich ein wenig in die Sprachen „hineingekniet“. Außerdem habe ich versucht, vor einem Opernbesuch möglichst wörtlich übersetzte Texte zu finden.
Das ist natürlich nicht jedermanns Sache. In vielen Opernhäusern sind heute die Übertitel üblich: Ich habe so etwas einmal miterlebt und kann nur sagen, dass sie mich störten und vom Geschehen auf der Bühne ablenkten. Im Fernsehen und auf DVD stören mich die Untertitel, weil sie teilweise das Bild abdecken und je nach Farbe auf dem Bildhintergrund nicht voll erkennbar sind. Dagegen stören Sie mich in den Übertragungen aus der MET im Kino kaum, weil sie im Verhältnis zu der großen Leinwand nur geringeren Platz einnehmen.
Beim Hören von CDs habe ich meistens ein Textbuch dabei. Manche Firmen bringen ja mit den CDs auch Textbücher heraus, die den Text in der Originalsprache und mehreren Übersetzungen mitliefern. Es gibt also verschiedene Möglichkeiten, eine Oper zu verfolgen.
Um auf die Originalsprachen zurückzukommen: Nicht jede Oper ziehe ich in der Originalsprache vor, vor allem sind es die schon oben genannten Sprachen. Schon bei Englisch oder osteuropäischen Sprachen ziehe ich manchmal die deutsche Übersetzung vor.
Zu Manfreds Aussage kann ich nur sagen: Wie man die Jugend an die Oper heranführt, kann ich auch nicht sagen. Schon in meiner Jungendzeit sprangen nur wenige junge Leute auf klassische Musik an. Es war aber nicht nur eine Frage des Elternhauses, sondern auch des Freundeskreises der jungen Leute. So hatte ich ein Ersatzelternhaus, in dem die Begeisterung allenthalben noch bis zur Operette ging. Bei mir war es – wie schon einmal geschildert – der Musiklehrer, der mit primitivesten Mitteln (die Schule hatte nur ein KLavier, kein Radio, keine Schallplatten, womit sie erst kurz vor meinem Abitur ausgerüstet wurde) die Begeisterung geweckt hat. Obwohl ich die beiden Töchter mit in die Oper genommen habe, nachdem ich erklärt hatte, was uns da erwartet, habe ich es nur bei der jüngsten Tochter geschafft, sie entfernt für klassische Musik zu begeistern.
Gerhard
1. Viele Texte erschienen mir in der Originalsprache klangvoller und eleganter, vor allem in den Sprachen Italienisch, Französisch und Spanisch. Ich nenne hier als Beispiel mal aus Rigoletto: „La donna e mobile“. Wieviel flüssiger klingt das doch als: „Ach, wie so trügerisch“?
2. Manchmal ergeben für mich die – der Melodie angepassten – Übersetzungen einen etwas anderen Sinn als das Original. Ich habe mich ein wenig in die Sprachen „hineingekniet“. Außerdem habe ich versucht, vor einem Opernbesuch möglichst wörtlich übersetzte Texte zu finden.
Das ist natürlich nicht jedermanns Sache. In vielen Opernhäusern sind heute die Übertitel üblich: Ich habe so etwas einmal miterlebt und kann nur sagen, dass sie mich störten und vom Geschehen auf der Bühne ablenkten. Im Fernsehen und auf DVD stören mich die Untertitel, weil sie teilweise das Bild abdecken und je nach Farbe auf dem Bildhintergrund nicht voll erkennbar sind. Dagegen stören Sie mich in den Übertragungen aus der MET im Kino kaum, weil sie im Verhältnis zu der großen Leinwand nur geringeren Platz einnehmen.
Beim Hören von CDs habe ich meistens ein Textbuch dabei. Manche Firmen bringen ja mit den CDs auch Textbücher heraus, die den Text in der Originalsprache und mehreren Übersetzungen mitliefern. Es gibt also verschiedene Möglichkeiten, eine Oper zu verfolgen.
Um auf die Originalsprachen zurückzukommen: Nicht jede Oper ziehe ich in der Originalsprache vor, vor allem sind es die schon oben genannten Sprachen. Schon bei Englisch oder osteuropäischen Sprachen ziehe ich manchmal die deutsche Übersetzung vor.
Zu Manfreds Aussage kann ich nur sagen: Wie man die Jugend an die Oper heranführt, kann ich auch nicht sagen. Schon in meiner Jungendzeit sprangen nur wenige junge Leute auf klassische Musik an. Es war aber nicht nur eine Frage des Elternhauses, sondern auch des Freundeskreises der jungen Leute. So hatte ich ein Ersatzelternhaus, in dem die Begeisterung allenthalben noch bis zur Operette ging. Bei mir war es – wie schon einmal geschildert – der Musiklehrer, der mit primitivesten Mitteln (die Schule hatte nur ein KLavier, kein Radio, keine Schallplatten, womit sie erst kurz vor meinem Abitur ausgerüstet wurde) die Begeisterung geweckt hat. Obwohl ich die beiden Töchter mit in die Oper genommen habe, nachdem ich erklärt hatte, was uns da erwartet, habe ich es nur bei der jüngsten Tochter geschafft, sie entfernt für klassische Musik zu begeistern.
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Manfred
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