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Alessandro Scarlatti: Kantate „Ombre tacite e sole“ Die Musik des Barocks lebt von ihren starken Emotionen, und welches Gefühl könnte den musikalischen Furor mehr anheizen als die Eifersucht? Deren italienischer Name dient Philippe Jaroussky als Titel für sein neues Album Gelosia! – wie schon drei Jahrhunderte vor ihm dem großen Barockdichter und -librettisten Pietro Metastasio für eine Solokantate, die im Laufe des 18. Jahrhunderts häufig vertont wurde: Üppig verziert erklingt La Gelosia in der Version des Neapolitaners Nicola Porpora, in klassische Eleganz hüllt sie sich bei dessen späterem venezianischen Kollegen Baldassare Galuppi. In der ihm eigenen ungebremsten Virtuosität präsentiert Jaroussky die beiden lang vergessenen Meisterwerke als Weltersteinspielungen. Auf Gelosia! befinden sie sich in der musikalischen Gesellschaft anderer Solokantaten aus dem frühen 18. Jahrhundert, die der Spitzen-Counter und sein Ensemble Artaserse seit vielen Jahren zu ihrem Erfolgsrepertoire zählen. Werke wie Vivaldis Cessate, omai cessate, Händels Mi palpita il cor und Alessandro Scarlattis Ombre tacite e sole handeln ebenfalls von den Qualen der Liebe und boten ihren Schöpfern Gelegenheit, jenseits aller Opernkonventionen unbekannte musikalische Ausdrucksformen zu erproben; nicht zu Unrecht bezeichnet Philippe Jaroussky die für solistische Sängerinnen oder Sänger geschriebene weltliche Kantate oder Cantata da Camera als »Laboratorium für neue Ideen«. »Es ist eine wahre Freude, diese Kantaten auf der Bühne zu interpretieren, da es sich um vollständige Werke handelt«, sagt der französische Sänger, der seine Darstellerqualitäten hier noch mehr als in reinen Arien-Recitals gefordert sieht. Zumal bei einem so leidenschaftlichen Thema wie der Eifersucht. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Alessandro Scarlatti: Kantate „Ombre tacite e sole“ Die Musik des Barocks lebt von ihren starken Emotionen, und welches Gefühl könnte den musikalischen Furor mehr anheizen als die Eifersucht? Deren italienischer Name dient Philippe Jaroussky als Titel für sein neues Album Gelosia! – wie schon drei Jahrhunderte vor ihm dem großen Barockdichter und -librettisten Pietro Metastasio für eine Solokantate, die im Laufe des 18. Jahrhunderts häufig vertont wurde: Üppig verziert erklingt La Gelosia in der Version des Neapolitaners Nicola Porpora, in klassische Eleganz hüllt sie sich bei dessen späterem venezianischen Kollegen Baldassare Galuppi. In der ihm eigenen ungebremsten Virtuosität präsentiert Jaroussky die beiden lang vergessenen Meisterwerke als Weltersteinspielungen. Auf Gelosia! befinden sie sich in der musikalischen Gesellschaft anderer Solokantaten aus dem frühen 18. Jahrhundert, die der Spitzen-Counter und sein Ensemble Artaserse seit vielen Jahren zu ihrem Erfolgsrepertoire zählen. Werke wie Vivaldis Cessate, omai cessate, Händels Mi palpita il cor und Alessandro Scarlattis Ombre tacite e sole handeln ebenfalls von den Qualen der Liebe und boten ihren Schöpfern Gelegenheit, jenseits aller Opernkonventionen unbekannte musikalische Ausdrucksformen zu erproben; nicht zu Unrecht bezeichnet Philippe Jaroussky die für solistische Sängerinnen oder Sänger geschriebene weltliche Kantate oder Cantata da Camera als »Laboratorium für neue Ideen«. »Es ist eine wahre Freude, diese Kantaten auf der Bühne zu interpretieren, da es sich um vollständige Werke handelt«, sagt der französische Sänger, der seine Darstellerqualitäten hier noch mehr als in reinen Arien-Recitals gefordert sieht. Zumal bei einem so leidenschaftlichen Thema wie der Eifersucht. Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Forum-Breadcrumbs – Du bist hier:TroubadourForum für Oratorien, Messen und Kantaten: Neue und alte CDs und andere Bild- nd TonträgerPhilippe Jaroussky – Gelosia! Ita …Bitte Anmelden oder Registrieren, um Beiträge und Themen zu erstellen.Philippe Jaroussky – Gelosia! Italienische Kantaten, A.Scarlatti, Vivaldi, Porpora, Händel, Galuppi
#1 · 24. Oktober 2025, 22:10Zitat von André am 24. Oktober 2025, 22:10 UhrPhilippe Jaroussky – Gelosia! auf CD
Philippe Jaroussky – Gelosia!
Mit Werken von: Alessandro Scarlatti (1660-1725) , Antonio Vivaldi (1678-1741) , Nicola Antonio Porpora (1686-1768) , Georg Friedrich Händel (1685-1759) , Baldassare Galuppi (1706-1785)
+Antonio Vivaldi: Kantate „Cessate, omai cessate“ RV 684
+Nicola Porpora: Kantate „Perdono amate Nice“ („La Gelosia“)
+Georg Friedrich Händel: Kantate „Mi palpita il cor“
+Baldassare Galuppi: Kantate „La Gelosia“
Starke Gefühle und neue Ideen
I. recitativo: ombre tacite, e sole
Ii. aria: con piede errante, e lasso
Iii. recitativo: qui, tra tenebre oscure
Iv. aria andante lento: allor d intorno a te
I. largo e sciolto: cessate, omai cessate
Ii. larghetto: ah ch’infelice sempre
Iii. andante e pianissimo: a voi dunque ricorro, orridi specchi
Iv. allegro: nell’orrido albergo, ricetto di pene
I. sinfonia: allegro
Ii. adagio – recitativo: perdono amata nice
Iii. lento – aria: bei labbri, che amore formo per suo nido
Iv. recitativo – con spirito: son reo non mi difendo
V. allegretto – aria: giura il nocchier
I. recitativo: mi palpita il cor
Ii. arioso: agitata e l alma mia
Iii. recitativo: tormento e gelosia
Iv. aria: ho tanti affanni in petto
V. recitativo: clori, di te mi lagno
Vi. aria: se un di m adora la mia crudele
I. tempo giusto – recitativo: perdono amata nice
Ii. andantino – aria: bei labbri, che amore formo per suo nido
Iv. allegro con brio e maestoso – aria: giura il nocchier
Mehr erfahrenPhilippe Jaroussky – Gelosia! auf CD
Philippe Jaroussky – Gelosia!
Mit Werken von: Alessandro Scarlatti (1660-1725) , Antonio Vivaldi (1678-1741) , Nicola Antonio Porpora (1686-1768) , Georg Friedrich Händel (1685-1759) , Baldassare Galuppi (1706-1785)
+Antonio Vivaldi: Kantate „Cessate, omai cessate“ RV 684
+Nicola Porpora: Kantate „Perdono amate Nice“ („La Gelosia“)
+Georg Friedrich Händel: Kantate „Mi palpita il cor“
+Baldassare Galuppi: Kantate „La Gelosia“
Starke Gefühle und neue Ideen
I. recitativo: ombre tacite, e sole
Ii. aria: con piede errante, e lasso
Iii. recitativo: qui, tra tenebre oscure
Iv. aria andante lento: allor d intorno a te
I. largo e sciolto: cessate, omai cessate
Ii. larghetto: ah ch’infelice sempre
Iii. andante e pianissimo: a voi dunque ricorro, orridi specchi
Iv. allegro: nell’orrido albergo, ricetto di pene
I. sinfonia: allegro
Ii. adagio – recitativo: perdono amata nice
Iii. lento – aria: bei labbri, che amore formo per suo nido
Iv. recitativo – con spirito: son reo non mi difendo
V. allegretto – aria: giura il nocchier
I. recitativo: mi palpita il cor
Ii. arioso: agitata e l alma mia
Iii. recitativo: tormento e gelosia
Iv. aria: ho tanti affanni in petto
V. recitativo: clori, di te mi lagno
Vi. aria: se un di m adora la mia crudele
I. tempo giusto – recitativo: perdono amata nice
Ii. andantino – aria: bei labbri, che amore formo per suo nido
Iv. allegro con brio e maestoso – aria: giura il nocchier
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