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Liebe alle, ich nutze die Gelegenheit der Eröffnung dieses Fadens -danke dafür!- zur Verankerung eines Themas – Gastspiele von Pianisten in Temeswar, der Europäischen Kulturhauptstadt 2023. Immerhin gastierte schon die Creme europäischer Pianisten hier – angefangen mit Anton Rubinstein im späten 19. Jhdt bis zu David Fray im Mai 2023. In der nächsten Woche werden auch wir (d.h. die Institution, der ich die Ehre habe vorzustehen) nun beginnen, in loser Folge einige Pianisten einzuladen, um hier Konzerte zu spielen. Der erste in der Reihe ist Gregor Vidovic. Er ist geboren in München und spielt überall in Europa. Wir lernten uns in Sarajewo kennen, wohin ihn immer wieder familiäre Bande zogen, und fanden bald vielfach Möglichkeiten der Zusammenarbeit, immer auch an meinen wechselnden Dienstorten. Gregor Vidovic besitzt ein enzyklopädisches Wissen über Klavierliteratur. Das verwendet er für sog. Gesprächskonzerte, in denen er einem interessierten Publikum zu verschiedenen Themen zunächst Wissenswertes und Interessantes vorträgt und dann spielt. Einen kleinen Eindruck erhält man hier: https://www.youtube.com/watch?v=qAquutDwNp0 Ich werde weiter berichten. Grüße! Honoria Lucasta Liebe alle, ich nutze die Gelegenheit der Eröffnung dieses Fadens -danke dafür!- zur Verankerung eines Themas – Gastspiele von Pianisten in Temeswar, der Europäischen Kulturhauptstadt 2023. Immerhin gastierte schon die Creme europäischer Pianisten hier – angefangen mit Anton Rubinstein im späten 19. Jhdt bis zu David Fray im Mai 2023. In der nächsten Woche werden auch wir (d.h. die Institution, der ich die Ehre habe vorzustehen) nun beginnen, in loser Folge einige Pianisten einzuladen, um hier Konzerte zu spielen. Der erste in der Reihe ist Gregor Vidovic. Er ist geboren in München und spielt überall in Europa. Wir lernten uns in Sarajewo kennen, wohin ihn immer wieder familiäre Bande zogen, und fanden bald vielfach Möglichkeiten der Zusammenarbeit, immer auch an meinen wechselnden Dienstorten. Gregor Vidovic besitzt ein enzyklopädisches Wissen über Klavierliteratur. Das verwendet er für sog. Gesprächskonzerte, in denen er einem interessierten Publikum zu verschiedenen Themen zunächst Wissenswertes und Interessantes vorträgt und dann spielt. Einen kleinen Eindruck erhält man hier: https://www.youtube.com/watch?v=qAquutDwNp0 Ich werde weiter berichten. Grüße! Honoria Lucasta Liebe Honoria, schönen Dank für deinen ersten Beitrag in diesem neuen Forum. Ich reise am Freitag für 11 Tage von Dießen nach Erl zu den Festspielen, werde aber am Vormittag noch versuchen, das neue Pianisten-Abo aus Köln vorzustellen, an dem wiederum auch einige Pianisten aus den ehemaligen Ostblockstaaten teilnehmen. Gregory Sokolov kommt eh jedes Jahr außerhalb des Abos nach Köln. Und im nächsten Jahr komme ich auch ganz bestimmt mit nach Temesvar. LG Willi ???????? Liebe Honoria, schönen Dank für deinen ersten Beitrag in diesem neuen Forum. Ich reise am Freitag für 11 Tage von Dießen nach Erl zu den Festspielen, werde aber am Vormittag noch versuchen, das neue Pianisten-Abo aus Köln vorzustellen, an dem wiederum auch einige Pianisten aus den ehemaligen Ostblockstaaten teilnehmen. Gregory Sokolov kommt eh jedes Jahr außerhalb des Abos nach Köln. Und im nächsten Jahr komme ich auch ganz bestimmt mit nach Temesvar. LG Willi ???????? Liebe Honoria, in der neuen Saison spielen in Köln in der Reihenfolge Pjotr Anderszewski, Alexandre Kantorow, Nathalia Milstein, Olga Scheps, Gülnur Ensari/Herbert Schuch, Bruce Liu, Benjamin Grosvenor und Alexander Melnikow. Unter diesem Link kannst du direkt das Programm auf der Homepage der Kölner Philharmonie einsehen: https://www.koelner-philharmonie.de/de/abos/piano/341 Liebe Grüße nach Temesvar Willi???? Liebe Honoria, in der neuen Saison spielen in Köln in der Reihenfolge Pjotr Anderszewski, Alexandre Kantorow, Nathalia Milstein, Olga Scheps, Gülnur Ensari/Herbert Schuch, Bruce Liu, Benjamin Grosvenor und Alexander Melnikow. Unter diesem Link kannst du direkt das Programm auf der Homepage der Kölner Philharmonie einsehen: https://www.koelner-philharmonie.de/de/abos/piano/341 Liebe Grüße nach Temesvar Willi???? Liebe alle, wir waren mit Gregor Vidovic in Reschitza und in Temeswar. Über das schöne Konzert in Reschitza berichtet die hiesige Allgemeine Deutsche Zeitung: https://adz.ro/artikel/artikel/einfuehrung-in-die-musikgeschichte-des-klaviers Es war natürlich recht heiß, auch im Banater Bergland – mehr als 30 °C. Aber das Publikum war an beiden Spielstätten sehr interessiert, in Reschitza hatten wir 70, in Temeswar fast 100 Zuhörer. Der Meister spielte und erzählte beschwingt, es war ein schöner Erfolg. Nächstes Jahr planen wir eine Wiederholung, vielleicht mit ein paar Abstechern in die nähere und weitere Umgebung. Grüße! Honoria Lucasta Liebe alle, wir waren mit Gregor Vidovic in Reschitza und in Temeswar. Über das schöne Konzert in Reschitza berichtet die hiesige Allgemeine Deutsche Zeitung: https://adz.ro/artikel/artikel/einfuehrung-in-die-musikgeschichte-des-klaviers Es war natürlich recht heiß, auch im Banater Bergland – mehr als 30 °C. Aber das Publikum war an beiden Spielstätten sehr interessiert, in Reschitza hatten wir 70, in Temeswar fast 100 Zuhörer. Der Meister spielte und erzählte beschwingt, es war ein schöner Erfolg. Nächstes Jahr planen wir eine Wiederholung, vielleicht mit ein paar Abstechern in die nähere und weitere Umgebung. Grüße! Honoria Lucasta Liebe alle, gestern abend spielte Simon Trpceski mit den hiesigen Philharmonikern unter Gabriel Bebeselea Camille Saint-Saens‘ 2. Konzert für Klavier und Orchester. Das Konzert ist ja ein gewaltiges Stück Musik, das dem Solisten wirklich alles abverlangt. Es war gestern atemberaubend. Trpceski gestaltet es souverän; er wäre wahrscheinlich auch fähig, auf die Dienste des wie immer höchst präzisen Gabriel Bebeselea zu verzichten und die Sache lächelnd in direktem Kontakt mit dem Orchester durchzuziehen. Das Tempo insbesondere im Finalsatz war sehr rasch und hätte für mein Empfinden nicht ganz so heftig sein müssen – ich glaube, das ist auch ein Grund für die Kritik an der -allerdings mehr als 20 Jahre alten- Aufnahme des Künstlers bei youtube https://www.youtube.com/watch?v=ETRj04Tvqjc Darüber mag man diskutieren. Aber der Eindruck gestern war gleichwohl überwältigend. Riesiger Applaus. Als Zugabe gab es den „Schwan“ aus dem Karneval der Tiere zusammen mit dem Solo-Cellisten des Orchesters; danach noch ein Tschaikowski-Intermezzo. Sehr schön alles. Trpceski war im vergangenen Jahr schon mit dem WDR-Symphonieorchester hier und spielte jetzt das erste Mal mit den Temeswarern; hoffen wir mal, daß er bald wiederkommt. Grüße! Honoria Lucasta Liebe alle, gestern abend spielte Simon Trpceski mit den hiesigen Philharmonikern unter Gabriel Bebeselea Camille Saint-Saens‘ 2. Konzert für Klavier und Orchester. Das Konzert ist ja ein gewaltiges Stück Musik, das dem Solisten wirklich alles abverlangt. Es war gestern atemberaubend. Trpceski gestaltet es souverän; er wäre wahrscheinlich auch fähig, auf die Dienste des wie immer höchst präzisen Gabriel Bebeselea zu verzichten und die Sache lächelnd in direktem Kontakt mit dem Orchester durchzuziehen. Das Tempo insbesondere im Finalsatz war sehr rasch und hätte für mein Empfinden nicht ganz so heftig sein müssen – ich glaube, das ist auch ein Grund für die Kritik an der -allerdings mehr als 20 Jahre alten- Aufnahme des Künstlers bei youtube https://www.youtube.com/watch?v=ETRj04Tvqjc Darüber mag man diskutieren. Aber der Eindruck gestern war gleichwohl überwältigend. Riesiger Applaus. Als Zugabe gab es den „Schwan“ aus dem Karneval der Tiere zusammen mit dem Solo-Cellisten des Orchesters; danach noch ein Tschaikowski-Intermezzo. Sehr schön alles. Trpceski war im vergangenen Jahr schon mit dem WDR-Symphonieorchester hier und spielte jetzt das erste Mal mit den Temeswarern; hoffen wir mal, daß er bald wiederkommt. Grüße! Honoria Lucasta Liebe alle, das als Ankündigung – und freundliche Aufforderung: Ana Marija Markovina, mit der mich seit mehr als einem Jahrzehnt eine fast Freundschaft verbindet: https://filarmonicabanatul.ro/evenimente/recital-de-pian-ana-marija-markovina/ Mussorgskij, Bilder einer Ausstellung, u.a. – muß man gehört haben von dieser Künstlerin. Also: Temeswar, Philharmonie, 7.März 19.00 Uhr. Zur Entdeckung dieser besonderen Pianistin: https://markovinapiano.de/ Wer es zum Konzert hierher schafft, erhält eine Einladung zur After-Show-Party…. Grüße! Honoria Lucasta Liebe alle, das als Ankündigung – und freundliche Aufforderung: Ana Marija Markovina, mit der mich seit mehr als einem Jahrzehnt eine fast Freundschaft verbindet: https://filarmonicabanatul.ro/evenimente/recital-de-pian-ana-marija-markovina/ Mussorgskij, Bilder einer Ausstellung, u.a. – muß man gehört haben von dieser Künstlerin. Also: Temeswar, Philharmonie, 7.März 19.00 Uhr. Zur Entdeckung dieser besonderen Pianistin: https://markovinapiano.de/ Wer es zum Konzert hierher schafft, erhält eine Einladung zur After-Show-Party…. Grüße! Honoria Lucasta Da ich es leider nicht zum Konzert schaffen werde, aber mich immer freue, wenn ich eine für mich neue Pianistin oder einen neuen Pianisten kennenlerne, möchte ich an Stelle eines Besuches Ana Marija Markovina in unserem äußerst erfolgreichen Thread sanglicher Klaiverstücke und ihrer Interpreten vorstellen mit einem Stück, das man auf Anhieb nicht als sanglich vermuten würde, das es aber trotzdem m. E. ist, zumal es von einem Komponisten stammt, der mit zu den großen Vokal-Komponisten zählt. Liebe Grüße Willi???? Da ich es leider nicht zum Konzert schaffen werde, aber mich immer freue, wenn ich eine für mich neue Pianistin oder einen neuen Pianisten kennenlerne, möchte ich an Stelle eines Besuches Ana Marija Markovina in unserem äußerst erfolgreichen Thread sanglicher Klaiverstücke und ihrer Interpreten vorstellen mit einem Stück, das man auf Anhieb nicht als sanglich vermuten würde, das es aber trotzdem m. E. ist, zumal es von einem Komponisten stammt, der mit zu den großen Vokal-Komponisten zählt. Liebe Grüße Willi???? Liebe alle, nun also heute Ana Marija Markovina mit Mozart, Chopin, Liszt und Mussorgski. Es war ausgesprochen gut, sehr inspiriert und mit überragender Musikalität gespielt. Dabei waren Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“ im 2.Teil klar der Höhepunkt. Es war großartig, zu sehen und zu hören, wie Frau Markovina sich dieses Stück so erarbeitete, als schüfe sie selbst es gerade jetzt neu. Sie gestaltet überragend, oftmals kleinste Nuancen auslotend, mit einem Anschlag, den man gleich wiedererkennt, weil er fast samten klingt: berückend. Großer Applaus, 2 Zugaben. Morgen treten wir früh wieder an, weil Klavierschüler im Ion-Vidu-Musikgymnasium an Frau Markovinas Meisterkurs teilnehmen – die Konkurrenz um Zulassung war groß. Grüße! Honoria Lucasta die jetzt bei einem Glas Wein den Abend noch einmal Revue passieren läßt Liebe alle, nun also heute Ana Marija Markovina mit Mozart, Chopin, Liszt und Mussorgski. Es war ausgesprochen gut, sehr inspiriert und mit überragender Musikalität gespielt. Dabei waren Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“ im 2.Teil klar der Höhepunkt. Es war großartig, zu sehen und zu hören, wie Frau Markovina sich dieses Stück so erarbeitete, als schüfe sie selbst es gerade jetzt neu. Sie gestaltet überragend, oftmals kleinste Nuancen auslotend, mit einem Anschlag, den man gleich wiedererkennt, weil er fast samten klingt: berückend. Großer Applaus, 2 Zugaben. Morgen treten wir früh wieder an, weil Klavierschüler im Ion-Vidu-Musikgymnasium an Frau Markovinas Meisterkurs teilnehmen – die Konkurrenz um Zulassung war groß. Grüße! Honoria Lucasta die jetzt bei einem Glas Wein den Abend noch einmal Revue passieren läßt Liebe Honoria, ich frage mich, ob diese Pianistin schon in Temesvar gespielt hat. Es ist Nicoleta Luca, die in einer Stunde ihren 55. Geburtstag feiert und auch im Erinnerungs- und Gratulationsthread erwähnt wird. Ich habe sie hier mit Mozarts berühmter c-moll-Fantasie KV 475: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Liebe Honoria, ich frage mich, ob diese Pianistin schon in Temesvar gespielt hat. Es ist Nicoleta Luca, die in einer Stunde ihren 55. Geburtstag feiert und auch im Erinnerungs- und Gratulationsthread erwähnt wird. Ich habe sie hier mit Mozarts berühmter c-moll-Fantasie KV 475: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Lieber Willi, ich habe nachgeschaut – sie scheint mit Gastauftritten nicht sehr weit in den Westen Rumäniens vorgedrungen zu sein. Sie wohnt, den Einträgen im rumänischsprachigen Wikipedia zufolge, in Iasi an der rumänisch-moldauischen Grenze. Und dort scheint sie auch mehrheitlich gastiert zu haben. Belege für ein Konzert hier habe ich nicht gefunden. Im Moment bin ich eher wenig in Konzerten. Mich hatte auf der Rückreise von unserer Kreuzfahrt eine Bronchitis erwischt, an deren Auswirkungen ich immer noch laboriere: unvorhersehbare Hustenanfälle lassen mich daher von Konzerten etc. eher fernbleiben. Nichts ist peinlicher, als an einer ppp-Stelle halb zu ersticken, weil man das Kratzen im Hals einfach nicht ignorieren kann, aber natürlich nicht öffentlichkeitswirksam husten will. Da hilft nur daheimbleiben. Grüße! Honoria Lucasta Lieber Willi, ich habe nachgeschaut – sie scheint mit Gastauftritten nicht sehr weit in den Westen Rumäniens vorgedrungen zu sein. Sie wohnt, den Einträgen im rumänischsprachigen Wikipedia zufolge, in Iasi an der rumänisch-moldauischen Grenze. Und dort scheint sie auch mehrheitlich gastiert zu haben. Belege für ein Konzert hier habe ich nicht gefunden. Im Moment bin ich eher wenig in Konzerten. Mich hatte auf der Rückreise von unserer Kreuzfahrt eine Bronchitis erwischt, an deren Auswirkungen ich immer noch laboriere: unvorhersehbare Hustenanfälle lassen mich daher von Konzerten etc. eher fernbleiben. Nichts ist peinlicher, als an einer ppp-Stelle halb zu ersticken, weil man das Kratzen im Hals einfach nicht ignorieren kann, aber natürlich nicht öffentlichkeitswirksam husten will. Da hilft nur daheimbleiben. Grüße! Honoria Lucasta Liebe Honoria, zur Zeit, d.h. seit vier Wochen etwa, bin ich in der gleichen Situation. Mein Arzt hielt es für notwenig, Antibiotika einzunehmen. Leider muss ich sagen, dass mir das verordnete Medikament in der Sache überhaupt nicht hilft, dagegen hat es Nebenwirkungen, die nicht von ohne sind. Ich habe das Antibiotikum also in eigener Regie wieder abgesetzt und mich auf die seit Omas Tagen bewährten Hausmittelchen gestürzt: Zwiebeltürmchen, Spitzwegerich usw. Der Typ in meinem Hals, der mich immer wieder mit einer Feder malträtiert, hat so einen Schock bekommen, dass er sich offensichtlich zurückzieht. Aber dieses Gefühl, das Du auch beschreibst (Kratzen im Hals) und dem folgenden Reizhusten, das kenne ich zur Genüge. Ich hoffe, dass uns dieses Gefühl des Ausgeliefertseins bald verlässt – Zwiebeltürmchen und Spitzwegerich sei Dank. Das Antibiotikum mit den Nebenwirkungen (z.B. Pockenbildung auf der Haut) kann die Chemieindustrie gerne behalten. Ich wollte gar nicht soviel schreiben, nur Anteilnahme bekunden und gute Besserung wünschen, was ich hiermit nachhole. Liebe Grüße nach Timișoara Liebe Honoria, zur Zeit, d.h. seit vier Wochen etwa, bin ich in der gleichen Situation. Mein Arzt hielt es für notwenig, Antibiotika einzunehmen. Leider muss ich sagen, dass mir das verordnete Medikament in der Sache überhaupt nicht hilft, dagegen hat es Nebenwirkungen, die nicht von ohne sind. Ich habe das Antibiotikum also in eigener Regie wieder abgesetzt und mich auf die seit Omas Tagen bewährten Hausmittelchen gestürzt: Zwiebeltürmchen, Spitzwegerich usw. Der Typ in meinem Hals, der mich immer wieder mit einer Feder malträtiert, hat so einen Schock bekommen, dass er sich offensichtlich zurückzieht. Aber dieses Gefühl, das Du auch beschreibst (Kratzen im Hals) und dem folgenden Reizhusten, das kenne ich zur Genüge. Ich hoffe, dass uns dieses Gefühl des Ausgeliefertseins bald verlässt – Zwiebeltürmchen und Spitzwegerich sei Dank. Das Antibiotikum mit den Nebenwirkungen (z.B. Pockenbildung auf der Haut) kann die Chemieindustrie gerne behalten. Ich wollte gar nicht soviel schreiben, nur Anteilnahme bekunden und gute Besserung wünschen, was ich hiermit nachhole. Liebe Grüße nach Timișoara Gute Besserung wünsche ich Euch Beiden. Im Moment hört man das überall, wird schon wieder. Liebe Grüße musika Gute Besserung wünsche ich Euch Beiden. Im Moment hört man das überall, wird schon wieder. Liebe Grüße musika Lieber Manfred, liebe Erika, herzlichen Dank für die guten Wünsche. So langsam geht es auch besser – die Nagelprobe werden morgen zwei Gottesdienste sein, für die ich auf eine ruhige Kehle hoffe… Auch Euch alles gute und beste Grüße! Honoria Lucasta Lieber Manfred, liebe Erika, herzlichen Dank für die guten Wünsche. So langsam geht es auch besser – die Nagelprobe werden morgen zwei Gottesdienste sein, für die ich auf eine ruhige Kehle hoffe… Auch Euch alles gute und beste Grüße! Honoria Lucasta Liebe alle, vor drei Wochen traute ich meinen Augen nicht, als ich die Ankündigung sah – Elisabeth Leonskaja sollte in der hiesigen Philharmonie Mozart spielen. Die russisch-georgische Pianistin ist sicher eine der führenden Klavierkünstlerinnen der Gegenwart; kaum ein berühmter Saal, in dem sie nicht gespielt hätte; kaum ein bedeutendes Orchester, dem sie nicht künstlerisch-partnerschaftlich verbunden wäre. Wie mir Freunde erzählten, war sie anscheinend schon öfter in Temeswar. Also war das heute keine Premiere. Der Saal war gesteckt voll; scheijne Leut, ganz klar. Und wir hörten ein Programm der Extraklasse. Zunächst die Symphonie Nr. 44 von Joseph Haydn, vom Philharmonischen Orchester unter der Leitung der phänomenalen polnischen Dirigentin Marzena Diakun in pristiner Klarheit gespielt; das Adagio so zu Herzen gehend und anrührend, wie es dieser Trauersinfonie entspricht. Dann Mozarts Konzert Nr. 10 für 2 Klaviere und Orchester. Das 2. Klavier wurde gespielt von dem jungen ungarischen Pianisten Mihály Berecz. Es war ein Erlebnis, ihn zusammen mit Frau Leonskaja den Verästelungen dieses Konzerts nachspüren zu hören und zu sehen. Beide spielten beseelt und mit offensichtlicher Freude, sehr aufmerksam begleitet vom Orchester unter der Maestra Diakun, die mit Übersicht und Impulsgebung beeindruckte. Starker Applaus, eine Zugabe für 2 Klaviere, die nicht angesagt wurde, aber sich nach Liszt anhörte. Nach der Pause dann Frau Leonskaja mit Mozarts Klavierkonzert Nr. 23 (KV 488). Es gibt bei youtube Aufnahmen mit ihr von diesem Konzert, und ihre dort sichtbare Meisterschaft zeigte sich auch heute. Die ungeheure Souveränität, mit der sie dieses Werk gestaltet, die Vertrautheit mit jeder gedanklich-musikalischen Verästelung, all das ist so eindrucksvoll, daß ich es nicht vergessen werde. Und ich bin sicher nicht die einzige: die Orchestermusiker(innen) lächelten insbesondere während des gesamten 3. Satzes beseelt und beglückt. Ein wahrlich eindrucksvoller Abend. Und mein letzter Konzertabend in Temeswar. Am 22. Juli kommt der Spediteur, packt meinen Hausstand ein, dann setzen mein Mann und der Hund und ich uns in’s Auto und fahren -hoffentlich in 2 Tagen- an unseren neuen Dienstort Izmir, wo alles wieder von vorn beginnt. Immerhin hat Izmir eine Oper und ein Symphonieorchester – wie sich das präsentieren wird, muß sich weisen. Ich werde berichten. Grüße! Honoria Lucasta Liebe alle, vor drei Wochen traute ich meinen Augen nicht, als ich die Ankündigung sah – Elisabeth Leonskaja sollte in der hiesigen Philharmonie Mozart spielen. Die russisch-georgische Pianistin ist sicher eine der führenden Klavierkünstlerinnen der Gegenwart; kaum ein berühmter Saal, in dem sie nicht gespielt hätte; kaum ein bedeutendes Orchester, dem sie nicht künstlerisch-partnerschaftlich verbunden wäre. Wie mir Freunde erzählten, war sie anscheinend schon öfter in Temeswar. Also war das heute keine Premiere. Der Saal war gesteckt voll; scheijne Leut, ganz klar. Und wir hörten ein Programm der Extraklasse. Zunächst die Symphonie Nr. 44 von Joseph Haydn, vom Philharmonischen Orchester unter der Leitung der phänomenalen polnischen Dirigentin Marzena Diakun in pristiner Klarheit gespielt; das Adagio so zu Herzen gehend und anrührend, wie es dieser Trauersinfonie entspricht. Dann Mozarts Konzert Nr. 10 für 2 Klaviere und Orchester. Das 2. Klavier wurde gespielt von dem jungen ungarischen Pianisten Mihály Berecz. Es war ein Erlebnis, ihn zusammen mit Frau Leonskaja den Verästelungen dieses Konzerts nachspüren zu hören und zu sehen. Beide spielten beseelt und mit offensichtlicher Freude, sehr aufmerksam begleitet vom Orchester unter der Maestra Diakun, die mit Übersicht und Impulsgebung beeindruckte. Starker Applaus, eine Zugabe für 2 Klaviere, die nicht angesagt wurde, aber sich nach Liszt anhörte. Nach der Pause dann Frau Leonskaja mit Mozarts Klavierkonzert Nr. 23 (KV 488). Es gibt bei youtube Aufnahmen mit ihr von diesem Konzert, und ihre dort sichtbare Meisterschaft zeigte sich auch heute. Die ungeheure Souveränität, mit der sie dieses Werk gestaltet, die Vertrautheit mit jeder gedanklich-musikalischen Verästelung, all das ist so eindrucksvoll, daß ich es nicht vergessen werde. Und ich bin sicher nicht die einzige: die Orchestermusiker(innen) lächelten insbesondere während des gesamten 3. Satzes beseelt und beglückt. Ein wahrlich eindrucksvoller Abend. Und mein letzter Konzertabend in Temeswar. Am 22. Juli kommt der Spediteur, packt meinen Hausstand ein, dann setzen mein Mann und der Hund und ich uns in’s Auto und fahren -hoffentlich in 2 Tagen- an unseren neuen Dienstort Izmir, wo alles wieder von vorn beginnt. Immerhin hat Izmir eine Oper und ein Symphonieorchester – wie sich das präsentieren wird, muß sich weisen. Ich werde berichten. Grüße! Honoria Lucasta Liebe Honoria, an Elisabeth Leonskaja erinner ich mich sehr gerne, habe ich sie doch in den ersten beiden Dekaden dieses Jahrhunderts etliche Male in Köln, Essen und beim Klavierfestival Ruhr begeisternden Konzerten gesehen. Einmal spielte sie in einem Programm die drei letzten Sonaten Schuberts und war am Ende der B-dur-Sonate so fertig, dass sie keine Zugabe mehr fertig brachte, ein anderes Mal, ich glaube, es war 2006 in Mülheim, da spielte sie nacheinander die Klavierkonzerte KV 456 und 453 von Mozart, begleitet vom Kölner Kammerorchester unter Helmut Müller-Brühl, und es passierte ihr ein kleines Missgeschick, als sie im Kopfsatz von 456 die Kadenz des vorigen Konzertes wieder anstimmte und Müller-Brühl sich vor Schreck am Pult festhielt, Sie jedoch bemerkte bald ihren Irrtumg und wechselte beinahe unmerkbar in die richtige Kadenz. Der Jubel des Publikums war umso größer, und ich werde diese Szene nie vergessen. Ich zähle sie zusammen mit Mitsuko Uchida und Maria Joao Pires, die ich auch beide schon öfters im Konzert erlebt habe, zu den drei größten lebenden Pianistinnen. Hier habe ich Elisabeth Leosnkaja mit KV 488 und der NDR-Radiophilharmonie unter Andrew Manze: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Liebe Honoria, an Elisabeth Leonskaja erinner ich mich sehr gerne, habe ich sie doch in den ersten beiden Dekaden dieses Jahrhunderts etliche Male in Köln, Essen und beim Klavierfestival Ruhr begeisternden Konzerten gesehen. Einmal spielte sie in einem Programm die drei letzten Sonaten Schuberts und war am Ende der B-dur-Sonate so fertig, dass sie keine Zugabe mehr fertig brachte, ein anderes Mal, ich glaube, es war 2006 in Mülheim, da spielte sie nacheinander die Klavierkonzerte KV 456 und 453 von Mozart, begleitet vom Kölner Kammerorchester unter Helmut Müller-Brühl, und es passierte ihr ein kleines Missgeschick, als sie im Kopfsatz von 456 die Kadenz des vorigen Konzertes wieder anstimmte und Müller-Brühl sich vor Schreck am Pult festhielt, Sie jedoch bemerkte bald ihren Irrtumg und wechselte beinahe unmerkbar in die richtige Kadenz. Der Jubel des Publikums war umso größer, und ich werde diese Szene nie vergessen. Ich zähle sie zusammen mit Mitsuko Uchida und Maria Joao Pires, die ich auch beide schon öfters im Konzert erlebt habe, zu den drei größten lebenden Pianistinnen. Hier habe ich Elisabeth Leosnkaja mit KV 488 und der NDR-Radiophilharmonie unter Andrew Manze: Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Liebe Grüße Willi😀 Liebe Honoria, noch ein Nachtrag: ich wünsche euch alles Gute beim Umzug und eine gute Zeit in Izmir. Liebe Grüße Willi😀 Liebe Honoria, noch ein Nachtrag: ich wünsche euch alles Gute beim Umzug und eine gute Zeit in Izmir. Liebe Grüße Willi😀 Danke, lieber Willi, noch haben wir ein wenig Zeit – wir werden erst am 29. Juli gen Süden aufbrechen. Bis dahin wird geordnet, gepackt und verladen… Grüße! Honoria Lucasta Danke, lieber Willi, noch haben wir ein wenig Zeit – wir werden erst am 29. Juli gen Süden aufbrechen. Bis dahin wird geordnet, gepackt und verladen… Grüße! Honoria LucastaPianisten in Temeswar
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